10.1.2026: Fragen an Informant
Laborant
von Michael Palomino NIE IMPFEN
Die Schaumstoffmatten zur Schallisolation
-- Schaumstoff ist immer aus Erdöl hergestellt
-- jeder Kunststoff ist aus Erdöl hergestellt
-- Schaumstoff ist aber ein Polymer, also langkettig,
nur schwer entzündlich -- Benzin ist kurzkettig u
leicht entzuendlich, da reicht ein Funke einer Zigi
-- in der Regel sind die Schallisolationsplatten mit
Brandschutz behandelt und so schwer entflammbar
gemacht, mit einem Überzug
Es gibt andere schalldämmende Materialien
-- mit Eierkartons
-- mit Steinwolle, Stahlwolle - kostet viel
-- oder man installiert iene zusaetzliche
Betonschicht, eine zusätzliche Backsteinmauer - kostet
viel
-- bei einer Dreifachverglasung wird mit verschieden
dicken Scheiben gearbeitet - dann schwingt das andere
Glas nicht mit und stoppt so den Schall
Wie wurden die Schaumstoffmatten entzündet?
Verdacht Stab der Wunderkerze - der Name der
Servierdüse fehlt
Die Funken machen nichts. Aber der Stab einer
Wunderkerze glüht. Die kriminelle und besoffene
Servierdüse im Keller der Bar "Le Constellation" war
mit zwei Champagnerflaschen auf den Schultern eines
Mannes und erreichte mit dem Stab die
Schaumstoffplatten, ev. hat sie sogar reingestochen,
dann verdampfte der Schaumstoff lokal und das Gas
entzündet sich dann sofort, dann reicht ein Funke zur
Entzuendung - die Funken einer Wunderkerze.
Wie heiss ist der Stab einer Wunderkerze? ca. 400 Grad
wie eine normale Kerze am heissesten Punkt, wo die
Flamme blau ist.
Wie heisst die Servierdüse, die die Brandstifterin
war? Der Name ist UNbekannt, die Medien verschweigen
offensichtlich den Namen der Brandstifterin.
Giftgas und Rauchvergiftung
Wenn Schaumstoff verbrennt, dann entstehen giftige
Gase:
Chlorwasserstoff - Zyanidgase - Kohlenmonoxid (CO) -
wenn z.B. Teflon verbrennt, entseht auch
Fluorwasserstoff und provoziert schlimmste Veraezungen
Dann werden die Leute ohnmächtig.
Die Lüftung des Barkellers ist bei einem grossen Feuer
total überfordert und kann nicht alle Giftgase
absaugen.
Verpuffung
-- die Gase entstehen bei der Verbrennung
-- die Gase sind brennbar
-- wenn der Raum geschlossen ist, ist das Feuer
gehemmt und die Gase sammeln sich an
-- macht jemand die Tür auf, kommt Sauerstoff, das
Feuer vergrössert sich, das Gas ist da und explodiert.
Verbrennung durch hohe Temperaturen ohne Kontakt zu
einer Flamme
-- wenn es sehr heiss wird (ca. 400 Grad reichen aus),
brennen gewisse Materialien auch OHNE Flamme
-- Eukalyptusbäume entflammen sich bei Waldbränden
durch hohe Lufttemperaturen von selber
-- Vorhänge entzünden sich von selber
-- die Haut von vielen Opfern verbrannte OHNE Kontakt
mit dem Feuer, das ist wie eine Verbrühung mit
Heisswasser (50 Grad) oder mit heissem Dampf (50
Grad), oder durch heisse Luft (300-400 Grad): Heisse
Luft bei einem Feuer kann nach kurzer Zeit die Haut
abbrennen lassen, ohne dass Flammen die Haut berühren:
Der Körper wird gekocht
-- es war ein oranges Feuer, also hatte das Feuer eine
eher niedrige Temperatur
-- eine Kerze ist an der heissesten Stelle, wo die
Flamme blau ist, ca. 400 Grad heiss
-- Sauna-Temperatur: 70 bis 90 Grad 10 Minuten lang -
nach einer Stunde Sauna wäre die Haut auch weg, dann
wäre man "gekocht" - so kommt es manchmal zu Unfällen,
wenn dumme Frauen die Saunatür nicht mehr öffnen
können und dann in der Sauna sterben
-- Weihnachtsbäume enthalten ätherische Öle - das ist
KEIN gescheiter Weihnachtsbrauch - sie können sich
allein von der heissen Luft einer Kerze von selbst
entzünden
Danke für die Info Informant Laborant.
=====
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
10.1.2026: Tote Servierdüse konnte nicht
wiederbelebt werden: Crans-Montana: Bar-Betreiber trauern um Angestellte
(†24)
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-bar-betreiber-trauern-um-angestellte-24-67082972
Bar-Betreiber trauern um Angestellte
18.02: Immer mehr Details zur tragischen
Silvesternacht von Crans-Montana kommen nach der
Vernehmung des Wirte-Paars Moretti ans Licht.
So berichtet Jaques Moretti laut «BFMTV» vom Tod einer
seiner Angestellten: «Ihr Freund und ich haben mehr
als eine Stunde lang versucht, sie draussen auf der
Strasse zu reanimieren.»
Doch es sei für die 24-jährige Angestellte Morettis
bereits zu spät gewesen. Offenbar besonders tragisch:
Das Wirte-Paar hatte eine enge Beziehung zu seiner
Kellnerin.
Jessica Moretti meint dazu: «Sie war wie meine kleine
Schwester. Sie hat Weihnachten mit uns verbracht. Ich
bin am Boden zerstört.»
[Vielleicht war das Kellnerin Cyane, die am
verschlossenen Notausgang scheiterte:
Todesfalle
INFERNO-Bar in Crans-Montana am 8.1.2026:
Service-Angestellte Cyane stand vor dem
verschlossenen Notausgang: Crans-Montana: «Sie hätte gerettet werden
können» – Angehörige fassungslos
https://www.20min.ch/story/crans-montana-sie-haette-gerettet-werden-koennen-angehoerige-fassungslos-103482697
WIESO waren Notausgänge zugesperrt? Damit
keine Leute reinkommen, die das Lokal genau
kennen...]
Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft auch gegen die
Gemeinde
https://www.20min.ch/story/crans-montana-liveticker-news-und-updates-103478718
«Vetternwirtschaft muss aufhören»: Calmy-Rey fordert
Aufarbeitung
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vetternwirtschaft-muss-aufhoeren-calmy-rey-fordert-aufarbeitung-103484018
Crans-Montana: Jetzt ermittelt Staatsanwaltschaft auch
gegen die Gemeinde
Crans-Montana: Gelöschtes Video vom Le
Constellation zeigt wilde Partyszenen
https://www.20min.ch/video/crans-montana-le-constellation-video-geloeschter-clip-zeigt-wilde-partys-103483890
Nach dem Brandunglück in Crans-Montana sorgt ein Video
aus der Bar Le Constellation für Aufsehen. Wie die
«Weltwoche» berichtet, zeigt ein inzwischen gelöschter
Werbeclip exzessive Partyszenen. Das Video war bereits
vor der Katastrophe online.
Türe verschlossen: «Mehr als 4,5 Jahre gibt das
wohl trotzdem nicht»
https://www.20min.ch/story/tuere-verschlossen-fuer-eventualvorsaetzliche-toetung-reicht-das-wohl-nicht-103483907
Daniel Graf -- Jacques
Moretti hat zugegeben, dass eine Servicetüre des
Constellation von innen verschlossen war, und er
Schallschutz aus dem Baumarkt verbaute. Anwalt
Christian Lenz sagt, mehr als 4,5 Jahre dürften
trotzdem nicht drohen.
Der Besitzer des Le Constellation hat
gegenüber Ermittlern zugegeben, dass der eine
Servicetüre der Inferno-Bar verschlossen gewesen
sei.
Auch habe er Schallschutzmatten aus dem
Baumarkt verbaut.
Laut einem Rechtsanwalt dürfte das aber nicht
für eine Verurteilung wegen
eventualvorsätzlicher Tötung ausreichen.
Das maximale Strafmass dürfte damit im Falle
einer Verurteilung weiterhin 4,5 Jahre betragen.
Der Sicherheitsdirektor des Kantons Wallis verteidigt
die NICHT-Vorschriften im Brandschutz: Crans-Montana: «Es war wie Krieg»: Walliser
Sicherheitsdirektor über Brandnacht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-wie-krieg-walliser-sicherheitsdirektor-ueber-brandnacht-103483948
Karin Leuthold
-- Stéphane Ganzer schildert
die dramatische Nacht der Tragödie. Er verteidigt
die Walliser Vorschriften im Brandschutz.
10.1.2026: Klare FRAGEN:
Tragödie in Crans-Montana: Trotz Vorstrafen: Warum
durfte Moretti drei Lokale betreiben?
https://www.20min.ch/story/tragoedie-in-crans-montana-trotz-vorstrafen-warum-durfte-moretti-drei-lokale-betreiben-103483630
Selina Keller --
Barbesitzer Jacques Moretti wurde in
Frankreich wegen Zuhälterei verurteilt und mit einem
Verbot zum Führen eines Betriebs belegt. Trotzdem
durfte er drei Lokale führen, obwohl das kantonale
Gesetz dies verbietet.
Spekulationen in Crans-Montana am
10.1.2026: Neues Baugesetz für 2026 kann man
anwenden: Crans-Montana: Es war erst 86 Minuten in Kraft:
Gesetz könnte Gemeinde schützen
https://www.20min.ch/story/crans-montana-es-war-erst-86-minuten-in-kraft-gesetz-koennte-gemeinde-schuetzen-103483585
Alessia
Rambaldi -- Wenige Minuten
vor der Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation
trat ein neues Gesetz in Kraft. Der Artikel 37
könnte die Gemeinde aus der Haftung nehmen – und von
einem Millionen-Schadenersatz befreien.
Ein neues Walliser Baugesetz ist
kurz vor dem Brand in der Bar Le Constellation in
Kraft getreten.
Der Absatz 5 des Artikels 37 könnte
die Gemeinde Crans-Montana vor
Schadenersatzforderungen bewahren.
Ob die Voraussetzungen einer
Haftung erfüllt sind, wird derzeit untersucht.
An Neujahr trat im Wallis ein neues kantonales Gesetz
in Kraft – nur 86 Minuten später kam es in der Bar Le
Constellation zur Brandkatastrophe, bei der 40
Menschen ums Leben kamen und 116 teils schwer verletzt
wurden.
Konkret wurde der Artikel 25 des Walliser Baugesetzes
zu Artikel 37 umnummeriert und mit einem zusätzlichen
Absatz ergänzt. Dieser könnte die Gemeinde
Crans-Montana bei einer Klage vor einem allfälligen
Schadenersatz in Millionenhöhe schützen. Das berichtet
der «Blick».
Neuer Artikel auf Brand anwendbar
«Die zuständige Behörde haftet nicht für Schäden, die
dadurch entstehen, dass Bauherren und deren Vertreter
gegen die Vorschriften dieses Gesetzes verstossen»,
heisst es im Artikel 37, Absatz 5, des Walliser
Baugesetzes. Sollte diese Regelung bei einer
Schadenersatzklage gegen Crans-Montana angewendet
werden, könnte die Gemeinde theoretisch von einer
Haftung für die beim Inferno entstandenen Schäden
befreit sein.
Der ehemalige Artikel 25 wurde mit dem Jahreswechsel
zum revidierten Artikel 37.Screenshot/lex.vs.ch
Der neue Artikel 37 sei auf den Brand in Crans-Montana
anwendbar, erklärt Rechtsanwalt und SVP-Nationalrat
Pascal Schmid der Zeitung auf Anfrage. Der Schaden
habe sich realisiert, als die neue Bestimmung bereits
in Kraft war.
Haftungsausschluss könnte nicht greifen
Ganz so einfach sei es jedoch nicht, erklärt der
Anwalt: Man könne nicht ausschliessen, dass die
Gerichte von einem «zusammengesetzten Tatbestand»
ausgehen. «Die Gerichte könnten annehmen, das
Schwergewicht liege nicht beim Brand, sondern bei der
unterlassenen Aufsichtstätigkeit, die sich noch unter
altem Recht zugetragen hat. Folglich würde der
Haftungsausschluss nicht greifen.»
Weiter könne man die Haftung der Gemeinde nicht
einfach auf die Barbetreiber überwälzen, erklärt
Schmid mit Verweis auf die Walliser Kantonsverfassung.
Diese sieht vor, dass der Kanton und die Gemeinden für
den Schaden haften, den ihre Angestellten gegenüber
Drittpersonen verursachen. Zivilrechtlich würden die
Betreiber haften, öffentlich-rechtlich sei es jedoch
die Gemeinde. «Das sind zwei getrennte Haftungen, die
nebeneinanderstehen», sagt der Anwalt.
Artikel befreit Behörde nicht von jeglicher Haftung
Der Kanton Wallis erklärt dem «Blick» auf Anfrage, der
neue Artikel 37 hebe die Haftung der Behörden weder
allgemein noch in allen Fällen auf. Vielmehr solle er
an die primäre Verantwortung der Bauherrschaft
erinnern. Der Artikel befreie die Behörde nicht von
jeglicher Haftung im Falle grober Fahrlässigkeit oder
vorsätzlichen Handelns.
Und weiter: «Die Frage, ob die Voraussetzungen einer
Haftung erfüllt sind, sowie die Frage der zeitlichen
Anwendung des neuen Baugesetzes wird die derzeit von
der Walliser Staatsanwaltschaft geführte Untersuchung
beantworten.»
10.1.2026: Walliser Anästhesistin erzählt von
Horror-Brandnacht: «Viele hatten verbrannte Hände»
https://www.blick.ch/schweiz/walliser-anaesthesistin-erzaehlt-von-horror-brandnacht-viele-hatten-verbrannte-haende-id21585670.html
Zitat:
Die Patienten,
die aktuell im Spital behandelt werden, haben vor
allem Verbrennungen im Bereich der Arme und
Hände. «Doch auch das braucht viele
Operationen. Hauttransplantationen, plastische
Chirurgie», meint die Spezialistin. Die Heilung
werde also noch einige Zeit dauern.
Der Artikel:
Mattia
Jutzeler -- Redaktor News -- Natalie
Urwyler arbeitete als Anästhesistin im Spital
Wallis. Bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana
war sie im Dienst. Jetzt erzählt sie von ihren
Erlebnissen aus der Horror-Nacht.
Insgesamt 40 Menschen sind bei der Brandkatastrophe
von Crans-Montana gestorben. Hinzu kommen mindestens
116 Verletzte. Viele der Opfer wurden zuerst im Spital
Wallis in Sitten VS behandelt. Als Anästhesistin war
Natalie Urwyler in dieser Silvesternacht für die
Narkose der Opfer zuständig. Gegenüber dem «Spiegel»
erzählt sie von ihren Erlebnissen aus dieser Nacht.
So wurden die ersten Brandopfer von ihren Eltern in
Privatautos ins Spital gebracht, erzählt Urwyler. «Sie
hatten Verbrennungen im Gesicht, am Brustkorb oder dem
Rücken. Sehr viele hatten auch verbrannte Hände, meist
aussen, weil sie ihr Gesicht vor den Flammen schützen
wollten.» Die Opfer seien ansprechbar, aber in Panik
gewesen, schildert die Anästhesistin. Dazu hätten sie
grosse Schmerzen gehabt.
Katastrophenplan funktionierte gut
Auch über eine Woche nach der Brandkatastrophe lassen
die Erinnerungen aus der Katastrophennacht Urwyler
nicht los. «Diese Angst und die Schmerzen, die die
jungen Menschen hatten. An die werde ich mich sicher
noch lange erinnern», sagt sie dem «Spiegel». «Es gab
auch einige, die jünger waren als 16 Jahre.»
Das Spital Wallis musste in der Silvesternacht seinen
Katastrophenplan aktivieren. Die Notfallbehandlung der
Opfer sei im Grossen und Ganzen gut gelungen, erzählt
Urwyler. «Die Rettungskette funktionierte sehr gut,
die Informationen wurden weitergeleitet. Alle
verfügbaren Dienste wurden aufgeboten.» Viele der
schwerer verletzten Opfer wurden noch in der
Silvesternacht vom Spital in spezialisierte Kliniken
verlegt. «Jetzt haben wir noch etwa zehn Patientinnen
und Patienten bei uns.»
Langer Heilungsprozess
Die Opfer im Spital Wallis würden alle sehr
unterschiedlich mit den traumatischen Erlebnissen der
Brandkatastrophe umgehen, erzählt Urwyler dem
«Spiegel». «Manche versuchen, sich zusammenzureissen,
andere lassen ihren Gefühlen eher freien Lauf», sagt
die Anästhesistin. «Die, die ihre nahen Menschen
verloren haben, sind am Boden zerstört.»
Die Patienten, die aktuell im Spital behandelt werden,
haben vor allem Verbrennungen im Bereich der
Arme und Hände. «Doch auch das braucht
viele Operationen. Hauttransplantationen, plastische
Chirurgie», meint die Spezialistin. Die Heilung werde
also noch einige Zeit dauern.
Nicolas (55) am 10.1.2026: WIESO hat
er nichts an der Mausefalle korrigiert? Gemeinde-Chef Féraud: Wie tickt der «Dorfkönig» von
Crans-Montana?
https://www.blick.ch/politik/gemeinde-chef-feraud-wie-tickt-der-dorfkoenig-von-crans-montana-id21583530.html
Céline Zahno
und Joschka Schaffner -- Er
wollte Crans-Montana zu neuem Glanz verhelfen – nun
lastet auf dem Gemeindepräsidenten eine Tragödie,
die die ganze Welt erschüttert. Wer ist Nicolas
Féraud?
Nicolas Féraud (55) hatte eine Vision. Der Ruf
Crans-Montanas VS soll in die Welt strahlen – und die
Welt in den Walliser Skiort kommen. Unter ihrem
Präsidenten wurde die Berggemeinde mondäner, grösser,
luxuriöser. Milliardenschwere Megaprojekte, eine
bevorstehende Ski-WM sowie der Verkauf der Bergbahnen
an einen US-Giganten zeigen: Hier herrscht
Aufbruchstimmung. Crans-Montana solle ein «nationales
und internationales Leuchtfeuer für Wellness und
Entwicklung» werden, wie der FDP-Politiker noch
letztes Jahr bekräftigte.
Am Dienstag stehen Féraud und seine Gemeinde
tatsächlich an der Weltöffentlichkeit. Die Welt blickt
jedoch aus einem anderen Grund auf Crans-Montana, als
es sich der Gemeindepräsident vorgestellt hatte: Fünf
Tage nach der schrecklichen Brandkatastrophe in der
Bar Le Constellation muss er den über 100
Journalistinnen und Journalisten aus zahlreichen
Ländern erklären, wie es zur Tragödie mit 40 Toten und
116 Verletzten kommen konnte.
Fragen gibt es viele. Féraud kennt darauf wenig
Antworten. Stattdessen trifft der Gemeindepräsident
eine fatale Aussage: «Die Gemeinde ist als Geschädigte
am meisten betroffen, vor allen anderen.» Spätestens
damit hat die internationale Presse ihren Sündenbock
gefunden.
Gemeindepräsident seit 2012
Die Situation zeigt eindrücklich: Für den studierten
Pharmazeuten war Druck bisher eher ein Fremdwort. Als
die vier Dörfer Randogne, Chermignon, Montana und
Mollens 2017 fusionierten, setzte er sich im Wahlkampf
überraschend eindeutig gegen seinen Konkurrenten aus
der Walliser Mitte durch.
Féraud, der in der Region geboren wurde, war davor
keineswegs ein unbeschriebenes Blatt: Bereits seit
2009 sass er für die FDP im Gemeinderat von Randogne,
2012 wurde er in der Kleingemeinde zum Präsidenten.
Crans-Montana führt er nun im Vollzeit-Amt. Dabei
verdient er rund 180’000 Franken, wie die Walliser
Tageszeitung «Le Nouvelliste» 2021 schrieb.
Zu Beginn seiner langen Amtszeit als erster und bisher
einziger Gemeindepräsident von Crans-Montana sah sich
Féraud aber durchaus so etwas wie Kritik ausgesetzt.
Eine neue Gemeinde aufzubauen sei «ein schweres Erbe»,
schrieb «Le Nouvelliste» ein Jahr nach Férauds Wahl.
Crans-Montana brauche einen starken «Kapitän», um die
Verwaltungen zusammenzuführen, Reglemente zu
vereinheitlichen und dabei auch die zahlreichen
lukrativen Bauprojekte nicht aus den Augen zu
verlieren. Féraud handle «eigensinnig» und sei den
komplexen Aufgaben nicht gewachsen, so der Vorwurf aus
den anderen Parteien.
Crans-Montana im Aufbruch
Die Kritik währte nicht lange. Mittlerweile gilt
Féraud im Walliser Nobelort als unbestrittenes
Oberhaupt. Bereits zweimal wurde er wiedergewählt. In
dieser Zeit trieb er den grossen Umbruch voran: In
Crans-Montana entstehen zurzeit acht Megaprojekte,
insgesamt werden 1,6 Milliarden Franken investiert.
US-Touristen verbringen hier ihre Ferien, das
Skigebiet wurde 2024 vom amerikanischen Konzern Vail
Resorts übernommen.
Die Kirsche auf der Torte soll nächstes Jahr folgen:
In die Ski-WM 2027 investiert Crans-Montana 42
Millionen Franken. Sportfan Féraud sitzt als
Vizepräsident im Organisationskomitee des Grossevents.
Die verhängnisvolle Pressekonferenz
Seine Aufgaben löste Féraud bisher mit viel
Lockerheit. In der Bevölkerung sei er beliebt, im
Gespräch charismatisch, wie die «NZZ» schreibt. Unter
den Lokaljournalisten gelte er als eine Art Dorfkönig.
Als er Ende letzten Jahres Journalisten der «Zeit»
empfing, chauffierte er sie im Jeep durch sein Reich.
«Als wäre er auf Patrouille», so die Wochenzeitung.
Das Lockere, das ihn über Jahre so zuverlässig
begleitete, verlor der Dorfsheriff nach der
verhängnisvollen Silvesternacht innerhalb weniger
Stunden. Zuerst bestritt Féraud, dass seine Gemeinde
beim Brandschutz geschlampt hatte, und kanzelte
Journalisten ab, die kritisch nachfragten. Dann
tauchte er übers Wochenende ab, holte sich Hilfe bei
namhaften PR-Experten. Nur um in aller Öffentlichkeit
erneut zu versagen: Statt König wollte er plötzlich
Opfer sein.
10.1.2026: Blocher zu Crans-Montana: «Ich schäme
mich für die Schweiz»
https://www.blick.ch/politik/blocher-zu-crans-montana-ich-schaeme-mich-fuer-die-schweiz-id21586005.html
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana mit 40
Todesopfern kritisiert Christoph Blocher nicht nur die
Schweiz scharf, sondern zeigt auch Verständnis für die
Kritik aus Italien.
Kanton Wallis am 11.1.2026: Junge
Bevölkerung findet Hetze gegen die korrupten
Strukturen daneben: «Korruptions-Filz»: Wallis unter Beschuss – das
denken Einwohner
https://www.20min.ch/story/walliser-in-zuerich-haetten-sie-das-nicht-besser-gemacht-103483938
Melissa
Greiter -- Das Wallis
steht in der Kritik für seinen Umgang mit der
Brandkatastrophe in Crans-Montana. Walliser
verteidigen ihre Regierung – andernorts hätte man
das nicht besser gemacht.
Das Wallis steht in der Kritik.
Die Behörden seien mit der
Aufarbeitung des Infernos von Crans-Montana
überfordert.
Anders sehen das die Walliser
selbst: Sie stehen hinter ihrer Regierung.
Ein Fazit über die Untersuchung
lasse sich aber erst am Ende ziehen.
Die Liste der Fehler, die dem Wallis, seiner Regierung
sowie den Behörden im Zusammenhang mit der
Brandkatastrophe in Crans-Montana vorgeworfen werden,
ist lang. Die Kontrollen hätten versagt. Der
Gemeindepräsident habe an der Pressekonferenz versagt.
Die Staatsanwaltschaft versage bei der Aufarbeitung
des Falles, man müsse dem Wallis den Fall wegnehmen.
Das Walliser System versage. Der ganze Kanton versage
und setze den Ruf der Schweiz aufs Spiel.
Auch viele Kommentatoren auf Newsportalen oder Social
Media orten ein Walliser Problem. Die Rede ist etwa
vom «Korruptions-Filz im Wallis», der sichtbar werde.
«Die Vetterliwirtschaft im ganzen Kanton ist Mitgrund
für das Komplettversagen der Behörden und auch der
Betreiber der Bar», schreibt ein 20-Minuten-Leser.
In Crans-Montana selbst will man davon nichts wissen.
Zu gross sind Schock und Schmerz noch, um sich mit
solchen Fragen zu befassen. Anders sieht es in Sierre
aus. Auch wenn die Fähigkeit der Walliser Behörden
auch hier nicht das zentrale Thema ist, verteidigen
einige Walliser das System, wie eine Umfrage unter
Passanten zeigt.
Emile (20)
«Ich setze mich zwar nicht gross mit Politik
auseinander, aber ich finde, dass das Wallis einen
guten Job macht. Im Kanton Zürich hätten sie das nicht
besser gemacht. Generell macht das Wallis einen sehr
guten Job, besser, als es etwa der Kanton Waadt nach
den Ausschreitungen in Lausanne gemacht hat.»
Finn* (30)
«Crans-Montana war zweifellos extrem schlimm, aber die
ganzen Anschuldigungen aus den anderen Kantonen, die
darauf folgten, sind politischer Natur. Das
interessiert mich nicht. Ich glaube nicht, dass das
Wallis hier einen schlechten Job macht.»
Jade (24)
«Ich kenne jemanden, der in der Rechtsabteilung des
Kantons Wallis arbeitet. Dort versteht niemand, wieso
jetzt so über das Wallis hergezogen und behauptet
wird, dass wir zu familiär seien und das nicht selbst
schaffen würden. Ich kann verstehen, dass sie das
nervt.»
Leon* (20)
«Wir haben in Crans-Montana Freunde verloren.
Politische Vorwürfe interessieren uns nicht, damit
beschäftigen wir uns nicht.»
Ines (23)
«So ein tragisches Ereignis braucht Zeit für die
Aufarbeitung. Ich habe noch nichts von den Vorwürfen
gegen das Wallis gehört, aber ich glaube, dass es noch
zu früh ist, um über die Arbeit der Kantonsbehörden
ein Urteil zu fällen.»
Georges (21)
«Man hört auf Social Media viele Stimmen, darum ist es
schwierig, zu sagen, was stimmt und was nicht. Für
mich ist es schwierig, die Arbeit der Behörden zu
beurteilen – gerade bei einem Ereignis, das so
tragisch und aussergewöhnlich ist.»
Haut für Brandopfer kann man züchten
am 11.1.2026: Lausanne: So züchtet Labor Haut für Brandverletzte
von Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/forschung/lausanner-labor-zuchtet-haut-fur-brandverletzte-von-crans-montana-67083065
Die Morettis am 11.1.2026: zu reich
zum Denken: mit Masarati - mit schlechten
Arbeitsbedingungen mit Zwang zum Schultersitz mit
Champagnerflaschen-Wunderkerzen - geschlossenen
Notausgängen und Feuerlöscher in Büro eingeschlossen
usw.: Wallis ermittelte bereits früher gegen Bar-Inhaber
Moretti
https://www.nau.ch/news/schweiz/wallis-ermittelte-bereits-fruher-gegen-bar-inhaber-moretti-67083099
Redaktion -- Crans-Montana -- Beim Feuer in der Bar
in Crans-Montana starben 40 Menschen, über 100
wurden verletzt. Im Ticker bleibst du über die
neusten Entwicklungen im Bild.
Wallis
ermittelte bereits gegen Bar-Inhaber Moretti
07.30:Nach
der Brand-Katastrophe in Crans-Montana ermitteln
die Behörden gegen die Barbetreiber Jacques und
Jessica Moretti. Bereits bekannt war, dass Jacques
Moretti in Frankreich wegen Zuhälterei verurteilt
worden war. Nun schreibt die «Sonntags
Zeitung», dass die Morettis auch im Wallis
bereits mehrfach ins Visier der Justiz gerieten.
Erstmals untersuchten
Walliser Behörden das Ehepaar 2020 im Zusammenhang
mit einemCovid-Überbrückungskredit
von 75’500Franken.
Kurz nach der Auszahlung kauften die Morettis
einenMaseratiim
Wert von über 33’000Franken.
Das veranlasste die Walliser Kantonalbank dazu,
die Justiz zu informieren.
Die Untersuchung wegen
möglicher Zweckentfremdung des Kredits wurde
jedoch eingestellt, da laut Behörden keine
Straftat vorlag. Der Wagen war als
Geschäftsvermögen der Bar deklariert. 2022 folgten
weitere Abklärungen wegen Beschwerden von
Mitarbeitenden über Arbeitsbedingungen in ihren
Betrieben, deren Resultate nicht öffentlich
bekannt sind.
Ex-Kellnerin kündigte wegen Sicherheitsbedenken
03.15: Im Rahmen der Untersuchungen rücken die
Sicherheits- und feuerpolizeilichen Massnahmen in den
Fokus. Was ehemalige Angestellte des «Le
Constellation» sagen, erhöht den Druck auf das
Inhaber-Paar weiter.
Gegenüber französischen Medien sagte Sarah, sie habe
einst für dort gearbeitet, jedoch nach wenigen Monaten
gekündigt. «Ich weigerte mich, viele der Dinge zu tun,
die sie verlangten.»
So hätten die Kellnerinnen versuchen sollen, Kunden
von den Champagnerflaschen mit den Wunderkerzen zu
überzeugen, was sie für gefährlich hielt. Sie habe
sich auch geweigert, mit der Flasche auf den Schultern
einer anderen Angestellten zu sitzen. Es sei
gefährlich mit all den betrunkenen Leuten, sie habe
Angst um ihre Haare gehabt.
Zudem seien die Notausgänge immer verschlossen
gewesen. Sie habe die Türe nur öffnen dürfen, um in
die Wohnung darüber zu gehen. Die Feuerlöscher seien
in einem Büro gewesen, das ebenfalls oft verschlossen
gewesen sei.
Maxime, ein weiterer ehemaliger Kellner im «Le
Constellation» bestätigt das. «Es bestand definitiv
ein Risiko, die Feuerschutzmassnahmen waren
mangelhaft.» Die Angestellten seien nicht instruiert
worden, die Ausgänge seien verschlossen oder blockiert
gewesen.
Mausefalle Crans-Montana am 11.1.2026:
Die zu enge Treppe wird zum Hauptfaktor - und
niemand will das 10 Jahre lang gemerkt haben: Neue Berichte enthüllen Todesfalle: 34 der 40 Opfer
von Crans-Montana starben auf Treppe
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/neue-berichte-enthuellen-todesfalle-34-der-40-opfer-sollen-auf-treppe-gestorben-sein-id21588398.html
Natalie
Zumkeller -- Redaktorin News -- Laut
Berichten italienischer Ermittler soll die Treppe im
Le Constellation für den grössten Teil der Opfer zur
Todesfalle geworden sein – 34 der 40 Toten wurden
unter den Stufen gefunden.
40 Tote, der grösste Teil von ihnen junge Menschen –
besonders verhängnisvoll dürfte für die Opfer der
Brand-Katastrophe in Crans-Montana in der
Silvesternacht die Treppe geworden sein. Das geht aus
einem Bericht italienischer Ermittler hervor. Diese
beschreiben, dass 34 der 40 Opfer dort gefunden worden
sein sollen.
Ein internationales Team an Ermittlern sah sich die
Inferno-Bar Le Constellation am 4. Januar, drei Tage
nach der Tragödie, an. Das berichtet die italienische
Zeitung «Il Giornale». Die Leichen sollen gestapelt am
Fuss der Treppe aufgefunden worden sein – diese wurde
bei Umbauarbeiten 2015 verkleinert.
Lokal wohl eigenhändig umgebaut
«34 Leichen wurden am Fusse der Treppe gestapelt
gefunden», so der Bericht. Drei weitere Leichen seien
laut «Bild» vor dem Raucherraum gefunden worden, die
restlichen hätte man vor dem Lokal aufgefunden.
2015 übernahmen Jacques und Jessica Moretti die Beiz
Le Constellation. Jacques Moretti baute die Bar in
Eigenregie um. Die Treppe, die aus der Kellerbar ins
Erdgeschoss führt, wurde beim Umbau verengt. Auch die
Schallschutz-Deckenverkleidung wurde eigenständig
angebracht. Diese fing in der dramatischen Nacht
Feuer.
Zusammenfassung der Brandstiftung in Crans-Montana
am 11.1.2026: Die kriminelle Servierdüse steckte im
Suff die ganze Wunderkerze MIT dem brennenden
Stäbchen in die Deckenisolation
von Michael Palomino NIE IMPFEN - 11.1.2026
Also die Servierdüse het mit dr Wundercherze dr
Schümstoff gfigget.
Und das isch e chli zheiss gi gäl.
das wott doch niemer zuegä vo dene.
Das glühende Stäbli vo enere Wundercherze isch so 200
Grad scho.
aa die Servierdüse hets doch nume guet gmeint.
[Bis heute (12.1.2026) weiss NIEMAND, wie diese
Brandstifter-Servierdüse heisst, und ob sie überlebt
hat].
12.1.2026: Sitten: Barbesitzer von «Le
Constellation» offiziell in Untersuchungshaft
https://www.nau.ch/news/schweiz/barbesitzer-von-le-constellation-offiziell-in-untersuchungshaft-67083323
12.1.2026: Crans-Montana: Gemeinde darf nicht als Klägerin
auftreten
https://www.20min.ch/story/crans-montana-gemeinde-darf-nicht-als-klaegerin-auftreten-103484667
Reto Bollmann
-- Wie die Walliser
Staatsanwältin der Gemeinde mitteilte, darf diese
ihren Klägerstatus nicht wahrnehmen. Crans-Montana
zieht den Antrag zwar zurück, will im Verfahren aber
doch mitreden.
12.1.2026: Arosa GR: «Gästen mulmig»: Bar entfernt
zertifizierte Schallschutzmatten
https://www.20min.ch/story/brandschutz-in-graubuenden-arosa-zieht-konsequenzen-103483632
12.1.2026: Nun sollen die schwer entzündlichen
Brandschutzmatten plötzlich "leicht entflammbar"
sein:
Brandgefahr: «Leicht entflammbar»: Jumbo warnt nun
vor Schallschutzmatten
https://www.20min.ch/story/brandgefahr-leicht-entflammbar-jumbo-warnt-nun-vor-schallschutzmatten-103484169
Vorfall mit "Wunderkerzen" in Italien
am 12.1.2026: "Wunderkerzen" in einem Hotel in
Ariano setzten Vorhänge in Brand - und weitere Feuer
durch "Wunderkerzen" und Akustik-"Schaummatten":
West
Warwick (Rhode Island) am 20.2.2003 mit 100 Toten
-- Kocani (Nordmazedonien) am 16.3.2025 mit 63
Toten: Hochzeit in Italien: Drei Tage vor Crans-Montana:
Partyfontänen setzen Hotel in Brand
https://www.20min.ch/story/hochzeit-in-italien-drei-tage-vor-crans-montana-partyfontaenen-setzen-hotel-in-brand-103484487
Fototexte:
1. Nach dem Grossbrand in Crans-Montana stehen
Partyfontänen als wahrscheinlicher Auslöser im Zentrum
der Ermittlungen.
2. Die Gefährlichkeit solcher Partyeffekte im falschen
Umfeld zeigen weitere ähnliche Fälle. In Italien
entzündeten kurz vor dem Jahreswechsel Funken von
Torten-Fontänen in einem Hotel Decke und Vorhänge –
etwa 200 Hochzeitsgäste gerieten in Panik.
3. Der Bräutigam wurde verletzt, weil er noch
versuchte, die Flammen zu stoppen, während das Feuer
sich rasch ausbreitete.
4. Videos in sozialen Netzwerken zeigten das Inferno;
die Feuerwehr brachte den Brand erst mit grosser Mühe
unter Kontrolle.
Der Artikel:
Partyfontänen
stehen nach der Brandnacht von Crans-Montana im
Fokus. Ähnliche Fälle zeigen: Funken können
innert Minuten zur Todesfalle werden. Eine
Hochzeitsgesellschaft in Italien kam Ende 2025
noch glimpflich davon.
Während
die Ermittlungen zur verheerenden Brandnacht in
Crans-Montana andauern, stehen pyrotechnische
Gegenstände, genauer gesagt sogenannte
Partyfontänen, als Auslöser noch immer im
Fokus. Gleichzeitig werden immer mehr ähnliche Fälle
bekannt, deren Lehren in Crans-Montana offenbar
missachtet wurden.
Auch
bei Hochzeitsfeierlichkeiten in Italien kam es kurz
vor der Jahreswende zu einem ähnlichen Fall, wie die
italienische Tageszeitung «La Repubblica»
berichtete. Auf einer Torte angebrachte Fontänen versprühten
dabei Funken, die eine Zwischendecke und die
Vorhänge im Kristall Palace in Ariano Irpino
(Provinz Avellino) in Brand setzten. Die Gruppe von
etwa 200 Personen brach in Panik aus.
Bräutigam mit
Verbrennungen im Spital
Innerhalb
weniger Minuten breitete sich das Feuer in der
Eingangshalle aus. Für den Griff nach einem
Feuerlöscher war es somit schnell zu spät. Das
Hotelpersonal half den verängstigten Gästen, die
Räume zu verlassen. Am schlimmsten traf es den
Bräutigam, der mit Verbrennungen ins Spital gebracht
wurde, nachdem er vergeblich versucht hatte, die
Flammen zu löschen.
Tote
waren in Ariano Irpino im Gegensatz zu
Crans-Montana zum Glück keine zu beklagen. Weitere
tödliche Fälle finden sich jedoch mehrere. So etwa das
Station Fire, das sich am 20. Februar 2003 im
US-amerikanischen West Warwick (Rhode Island)
ereignete. Hier verloren 100 Personen ihr Leben,
nachdem Bühnenfontänen, die sich fächerförmig von
der Bühne ergossen, leicht entflammbaren
Polyurethan-Schaum im Raum entzündet hatten.
Und
gerade letztes Jahr, am 16. März 2025, starben bei
einem Clubbrand
in Kochani, Nordmazedonien, 63 Menschen. Auch
hier entzündeten die Funken brennbare
Akustikschaumplatten, die über die Dachkonstruktion
brannten und den gesamten Veranstaltungsort schnell
in Flammen und giftigen Rauch hüllten.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
12.1.2026: KEINE Notausgänge - Brandfall war nie
"vorgesehen" - voll daneben: Crans-Montana: Zeuge: «Mangel an Notausgängen
überraschte mich»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zeuge-mangel-an-notausgaengen-ueberraschte-mich-103484463
Justin Arber
-- Mehrere Gäste, die sich
in der Silvesternacht in der Bar Le Constellation
aufhielten, erklärten gegenüber den Ermittlern,
keine Notausgänge gesehen zu haben. Ausserdem soll
es eine geheime Bar gegeben haben.
Darum gehts:
Bei dem Brand in Crans-Montana sahen mehrere
Gäste keine Notausgänge, geht aus Zeugenaussagen
hervor.
Eine ehemalige Angestellte sprach von
fehlenden Sicherheitsvorkehrungen.
Der Barbetreiber sagt, es sei alles
vorschriftsgemäss gebaut worden.
Mehr
als ein Dutzend Personen wurden seit der tragischen
Neujahrsnacht in Crans-Montana von den Walliser
Behörden befragt. RTS hatte Einsicht
in die mehr als 300 Seiten umfassende Akte und somit
auch in die Zeugenaussagen. Fast alle hätten sich an
jenem Abend im Untergeschoss der Bar Le
Constellation befunden, dort, wo sich der Brandherd
befand.
Insbesondere
ein Punkt sticht hervor: In mehreren Befragungen
äusserten die Betroffenen, sie hätten keinen
Notausgang im Lokal gesehen. «Die Leute brauchten
Zeit, um zu verstehen, dass es brannte. Was mich
überraschte, war der Mangel an Notausgängen», wird
ein 16-Jähriger zitiert.
Ehemalige Angestellte
spricht über Mängel
In
den Unterlagen findet sich auch die Befragung einer
ehemaligen Barmitarbeiterin, die in jener Nacht
kurzzeitig aushalf. Sie sagte, im Barbereich hätten
Sicherheitsvorrichtungen für den Brandfall
vollständig gefehlt.
Die
Ermittlungen müssen nun zeigen, ob die Notausgänge
schlecht gekennzeichnet oder durch Rauch verdeckt
waren. Videos in den sozialen Medien legen nahe,
dass zum Zeitpunkt des Unglücks die grünen
Notausgangsschilder nicht beleuchtet waren.
Das sagen die
Barbetreiber
Besitzer
Jacques Moretti gab in einer ersten Befragung an,
alles sei ordnungsgemäss gewesen. «Es gibt
mindestens vier Richtungsanzeigen zu den
Notausgängen», wird er zitiert. Später gab er an,
eine der Nebeneingangstüren, bei der auch mehrere
leblose Opfer gefunden wurden, sei von
innen verschlossen gewesen. Es handelte sich
dabei aber nicht um einen Notausgang.
Geheime Bar?
SRF
hat den Grundriss des Le Constellation
rekonstruiert. Die Grafik basiert auf Fotos und
Videos aus den sozialen Medien, auf Zeugenaussagen
sowie auf Geodaten.
Das
Medienunternehmen kommt zum Schluss: Hinter der Bar
im Untergeschoss hatte es wohl noch mindestens einen
weiteren Raum mit der Bezeichnung Le Bar Clandestin.
Dieser Raum war an den Fels gebaut. Auf Deutsch
lautet der Name etwa «die geheime Bar». Es ist nicht
bekannt, ob sie in der Neujahrsnacht geöffnet war.
Die Brandstifterin ist tot am
13.1.2026: Cyane Panine (24) entzündete mit dem
heissen Stäbchen einer Wunderkerze eine
Schallschutzmatte - dann war das Feuer nicht mehr zu
halten: Cyane Panine (†24) starb im Inferno von
Crans-Montana - Das tragische Schicksal der
Kellnerin mit Helm
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/cyane-panine-24-starb-im-inferno-von-crans-montana-das-tragische-schicksal-der-kellnerin-mit-helm-id21592329.html
Die Brandstifterin ist tot am 13.1.2026: Cyane
Panine (24) entzündete mit dem heissen Stäbchen
einer Wunderkerze eine Schallschutzmatte -
dann war das Feuer nicht mehr zu halten [1]
Ralph Donghi
und Qendresa Llugiqi -- Neue
Details zur Brandkatastrophe von Crans-Montana: Bei
der Kellnerin mit dem Helm, die den Brand wohl
auslöste, handelte es sich um Cyane Panine (†24).
Die Kellnerin starb in der Silvesternacht, nachdem
Reanimationsversuche gescheitert waren.
Videos von ihr sind um die Welt gegangen: die
Kellnerin mit Helm aus der Inferno-Bar Le
Constellation in Crans-Montana VS. In der
Silvesternacht trägt sie Champagnerflaschen, die mit
Wunderkerzen versehen sind. Dabei sitzt sie auf den
Schultern einer maskierten Person. Nichts ahnend kommt
sie mit dem Feuerwerk nahe an die mit brennbarer
Schallisolation versehene Decke, die plötzlich Feuer
fängt – und innert Minuten den ganzen Raum in Brand
setzt.
Es war der Beginn der Katastrophe, die zu 40 Toten und
116 Verletzten führte. Wer ist diese Frau – und hat
sie überlebt? Blick-Recherchen zeigen: Bei der
Helm-Frau handelt es sich um Cyane Panine (†24).
Die Kellnerin starb beim Inferno
Bekannt war schon zuvor, dass die junge Französin in
der Bar als Kellnerin angestellt war – und beim
verheerenden Brand ihr Leben verlor. Auf Social Media
wurden in den letzten Tagen Aussagen und Fotos
geteilt, die beweisen sollen, dass Cyane Panine die
Frau mit dem Helm ist. Das auffälligste Indiz dabei:
die extrem langen, blonden Haare – in der
Silvesternacht zu einem Zopf geflochten, der hinten
aus dem Helm ragt.
Der «Tages-Anzeiger» berichtete am Montag, dass der
Redaktion Einvernahmeprotokolle des Bar-Betreiberpaars
Moretti vorliegen. Daraus gehe hervor, dass das Paar
die Frau auf Fotos der Aktion eindeutig identifiziert
habe: Die verstorbene 24-Jährige sei eng vertraut
gewesen mit dem Betreiberpaar.
Vergebliche Versuche der Wiederbelebung
Gemäss der Protokolle erklärte Jacques Moretti (49)
zur Silvesternacht, dass er nach dem Brand versuchte,
in die Bar zu gelangen. Über den Haupteingang sei das
nicht gelungen. Erst über eine Servicetür konnten er
und ein Begleiter sich Zutritt verschaffen. Diese Tür
sei jedoch von innen verriegelt gewesen – was wohl
mehreren Partygästen das Leben kostete. Weshalb, könne
er nicht sagen, so Moretti.
Hinter der Tür hätten die Männer mehrere Personen
reglos am Boden liegend gefunden, die sie ins Freie
zogen. Darunter habe sich die junge Kellnerin
befunden. «Wir haben über eine Stunde lang versucht,
sie wiederzubeleben – bis die Rettungskräfte uns
sagten, dass es zu spät sei», so Moretti.
Über die 24-jährige Kellnerin Cyane Panine sagte
Barbetreiberin Jessica Moretti (40) der Polizei: «Sie
war für uns wie eine Schwiegertochter, wie meine
kleine Schwester. Sie hat Weihnachten mit uns
verbracht. Ich bin am Boden zerstört.»
«In der Blüte ihres Lebens verstorben»
Blick hat Anwältin Sophie Haenni kontaktiert. Sie
vertritt die Familie von Cyane Panine und erklärt:
«Meine Mandanten haben ihre Tochter, ihre Schwester
verloren. Ihnen wurde ein geliebter Mensch genommen,
eine wunderbare Person.» Panine sei offensichtlich ein
Opfer dieser tragischen Ereignisse. «Sie ist in der
Blüte ihres Lebens verstorben. All ihre Träume wurden
zerstört!»
Ob es tatsächlich ihre Tochter war, die den Brand
ausgelöst hat, kann die Familie vor Abschluss der
Ermittlungen nicht bestätigen. Was laut den
Angehörigen klar ist: «Am Abend des 31. Dezember
bestand ihre Aufgabe im Erdgeschoss darin, die Gäste
zu empfangen und sie zu platzieren. Sie war nicht
dafür vorgesehen, den Service am Tisch zu übernehmen»,
sagt Anwältin Haenni. «Frau Jessica Moretti bat sie,
sich aufgrund der grossen Anzahl bestellter Flaschen
ins Untergeschoss zu begeben, um ihren Kollegen zu
helfen.» Panine sei dieser Anweisung gefolgt, habe
ihre Arbeit verrichtet – und das in Anwesenheit von
Geschäftsführerin Moretti.
«Sie ist zweifellos ein Opfer»
Haenni erklärt zudem: «Es ist sehr wahrscheinlich,
dass der Brand durch die Vielzahl gleichzeitig an
derselben Stelle entzündeter Kerzen ausgelöst wurde.
Die Ermittlungen werden dies jedoch klären müssen.»
Und: «In jedem Fall hätte der Tod von 40 Personen und
mehr als hundert Verletzte vermieden werden können,
wenn die Sicherheitsnormen eingehalten und
entsprechende Kontrollen durchgeführt worden wären.»
Cyane Panine trage keinerlei Verantwortung.
Besonders tragisch: «Cyane wurde niemals über die
Gefährlichkeit der Decke informiert und erhielt
keinerlei Schulung im Bereich der Sicherheit», so
Haenni. «Sie ist zweifellos ein Opfer! Wären die
Brandschutzvorschriften eingehalten worden, wäre es
schlichtweg nicht zu einem Brand gekommen.» Eltern kritisieren verschlossene Tür
Die Eltern von Cyane Panine hatten schon früher über
ihre verstorbene Tochter geredet – so etwa in einem
Interview beim französischen Sender France 3. Die
Mutter erklärte: «Sie war nicht nur von aussen schön,
sondern hatte auch ein schönes Herz und eine schöne
Seele.»
Ihre Eltern können bis heute nicht verstehen, warum
die Tür – der rettende Ausgang – verschlossen war.
«Natürlich wollte sie fliehen», sagte der Vater. «Sie
wollte auch Gästen zur Flucht verhelfen, aber leider
war da … diese Tür, die sich nicht öffnen lässt.» Für
die Eltern «ist 2026 die Sonne nicht aufgegangen».
Kommentar 13.1.2026: Brandstifterin
tot - Mörder tot - Delikte des Barchefs: maximale
grobfahrlässige Begünstigung einer Brandkatastrophe
in der Bar "Le Constellation"
von Michael Palomino NIE IMPFEN
Das Verrückte an dem FALL Crans-Montana ist:
-- die Brandstifterin ist am eigenen Feuer gestorben,
das sie ausgelöst hat, und sie hatte keinen
Notschlüssel für den Notausgang, obwohl das angezeigt
gewesen wäre
-- und der DJ ist am eigenen Feuer gestorben, das er
hat 5 Minuten sich entwickeln lassen, statt die Musik
sofort abzubrechen und 1 Wort zu rufen: "sortez!".
Der Chef der Bar hat aber eine maximale
grobfahrlässige Begünstigung zur Auslösung eines
Brandes mit Massentod von 40 und Schwerverletzte in
über 100 Fällen als Folge begangen. Inklusive
Nichtinstallation eines Brandmelders und
Nichtverteilen von Notschlüsseln für die Notausgänge.
Wegen dieser Begünstigung muss er sitzen. Und die
Kontrollen merkten nicht mal, dass ein Feuermelder
fehlt...
=====
Die Schweiz nach der INFERNO-Bar von
Crans-Montana am 13.1.2026: ist nicht mehr sicher: Silvester-Katastrophe: Verunsicherung nach Feuer:
«Die Schweiz war für viele der sichere Hafen –
dieses Bild litt»
https://www.20min.ch/story/nach-crans-montana-was-die-gesellschaft-jetzt-braucht-103484758
Die Brandstifterin hiess Cyane - und die meisten Opfer
starben an Giftgas in der Luft: Hydrogen-Zyanid. Was
für ein perverser Zufall. Es stinkt nach KI.
Siehe das folgende Video:
INFERNO-Bar Crans Montana am
13.1.2026: Die Mausefalle wurde zur Gaskammer mit
Blausäure+CO: Video: Kein Feuertod? Obduktions-Schock in
Crans-Montana! (14'48'')
https://www.youtube.com/watch?v=7AUaqbnyayg --
YouTube-Kanal: Nhon Le -- hochgeladen am 13.1.2026
Die meisten starben durch Kohlenmonoxidvergiftung
und sind müde "eingeschlafen"
-- die grosse Mehrheit der Toten war NICHT verbrannt,
sondern starb an Giftgas in der Luft: Hydrogen-Zyanid
(HCN), das ist Blausäure -- und sie starben auch an
Kohlenmonoxid (CO) - das wurde in ihrem Blut gefunden
(1'32'') -- so wurde die Bar "Le Constellation" nicht
nur zur Feuerfalle, sondern auch zu einer GASKAMMER
(1'35'') -- die Toten, die nicht verbrannt waren,
sahen wie Schlafende aus -- kamen unversehrt bei den
Forensikern an -- die Gesichter sind mit Russ
verschmiert, aber die ganze Haut ist intakt (2'35'')
-- die Temperaturen in der Mausefalle erreichten bis
zu 800 Grad Celsius (2'46'') -- die Todesopfer weisen
Russ in den Lungen auf, bis in die letzten
Verästelungen der Bronchien (2'54'') -- das heisst,
der Rauch ist eine der Todesursachen (3'5'') -- das
Blut der intakten Toten war kirschrot, so sieht das
Blut nach einer Kohlenmonoxidvergiftung aus (3'22'')
-- "Das CO-Gas bindet sich 200mal stärker an die roten
Blutkörperchen als Sauerstoff" (3'29'') -- das Blut
ist voller Gift und kann keinen Sauerstoff mehr
transportieren -- der Tod durch eine
Kohlenmonixidvergiftung kommt langsam: Zuerst wird man
müde, dann schläft man ein (3'40'') --
Einige starben auch an der Blausäure, die von den
brennenden Schaumstoffmatten kam
Wieso sind viele aber einfach umgefallen und
übereinander gelegen? Das Gewebe roch schwach nach
Bittermandeln - nach Zyanid (4'4'') -- mit "zentraler
Atemlähmung und inneres Ersticken durch Intoxikation"
(4'14'') -- Und dieses Zyanid kommt durch die
Verbrennung der Schaumstoffplatten (4'24'') -- Noch
bevor sie fielen, waren sie schon tot (4'30''). -- Die
Morettis verkleideten die Decke mit billigen
Schaumstoffmatten, um Geld zu sparen. Feuerfeste
Mineralwolle war ihnen zu teuer. Sie nahmen
Verpackungsschaumstoff aus Polyurethan (PU), der
kostet fast nichts - ist in Matratzen, Polstermöbeln,
und in der Mausefalle war er an der Decke und in den
Wänden (5'5'') -- Polyurethan ist festes Erdöl,
besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und
Stickstoff -- bei einer Verbrennung unter
Sauerstoffmangel kommt es zu einer "pyrolytischen
Zersetzung" (5'37'') -- "die Molekülketten brechen
auf, und der Stickstoff verbindet sich mit dem
Wasserstoff und Kohlenstoff" (5'44'') -- und so
entsteht die Blausäure HCN Hydrogen-Zyanid (5'49'') --
ein Hinrichtungsgas (5'54'') -- es ist sogar als
chemische Waffe klassifiziert (5'57'') -- die
Mausefalle wurde also zu einem "chemischen Reaktor"
(6'4'') -- es tropfte brennendes Plastik herab, und es
entwickelte sich "unsichbares Gift" -- durch 1kg
brennendes Polyurethan wird ein ganzer Raum mit
Blausäure gefüllt und alles abgetötet (6'21'') -- die
Mausefalle war mit 100n Kilos Polyurethan angefüllt,
wer nicht sofort flüchtete, hatte keine Chance - und
so wurde aus Fahrlässigkeit ein Verbrechen (6'32'') --
die billigen Schaumstoffmatten waren eine Zeitbombe
(6'40'') --
Der Blitztod durch Blausäure in der Luft in 30
Sekunden
-- Die ersten 10 Sekunden: -- plötzlich fiel das Licht
aus, der Rauch kam und die Leute fielen tot um - sie
haben geschriehen und so die Blausäure tief eingeatmet
- das war der tödliche Fehler (7'37'') -- Blausäure
ist "extrem flüchtig" und wird über die Lungenbläschen
sofort ins Blut aufgenommen (7'51'')
-- Sekunde 10 bis 20: Nun rast das Zyanid durch den
Blutkreislauf: In den Zellen wird nun das Enzym
Cytochrom-c-Oxidase blockiert: Die Zellen werden
gelähmt und können den Sauerstoff im Blut nicht mehr
verwerten (8'9'') -- das Blut enthält Sauerstoff, aber
die Zellen verwerten ihn nicht mehr und "verhungern"
(3'17'') -- "Es ist ein inneres Ersticken." (8'19'')
-- Hirn und Herz brauchen am meisten Sauerstoff - die
Opfer spüren Schwindel, Übelkeit, Seekrankheit, "das
Denken setzt aus - sie wissen nicht mehr, wo die Tür
ist" (8'37'') -- "sie werden zu Zombies" (8'38'') --
-- Sekunde 20 bis 30: Kollaps: Das Zentrale
Nervensystem wird funktionsunfähig, die Muskelspannung
verschwindet, die Beine geben nach, viele sterben so
vor der Treppe, "sie fielen übereinander" (9'2'') --
die untersten Leute wurden auch noch erdrückt, wer
oben lag, atmete noch mehr Rauch ein (9'8'') -- ab 30
Sekunden: Nun kommt Bewusstlosigkeit, dann der
Atemstillstand, am Ende das Herzversagen (9'17''). "Es
war ein Sprint gegen die Chemie - und die Chemie war
schneller" (9'40'')
An Fenstern gespart - nur schwache Lüftung, um
Heizung zu sparen - KEINE Sprinkleranlage - KEINE
Rauchabzugsanlage - die Mausefalle war bald mit
Giftgas voll
-- die Mausefalle hatte keine Fenster und war schlecht
belüftet, um Heizung zu sparen, so konnten die
Giftgase nicht abziehen und füllten die Mausefalle,
wenn die Gase schwerer als Luft sind, bedecken sie die
Bodennähe - der "Thermal Inversion Effect" (10'15'')
-- und so war die Mausefalle dann komplett mit Giftgas
voll (10'30'') --
-- das Feuer verbrauchte den Sauerstoff und der
brennende Schaumstoff lieferte das Zyanid und das
Kohlenmonoxid (10'46'') -- der Sauerstoffgehalt der
Luft sank von 21% auf unter 10% - und das Zyanid stieg
auf über 300 ppm (11'1'') -- Sprinkleranlage gab es
NICHT, Rauchabzugsanlage gab es NICHT, so zog der
Rauch nicht durch Rohre ab, sondern füllte die
Mausefalle und die Leute hatten keine Zeit mehr, um
den Ausgang zu erreichen (11'14'') -- Moretti sparte
am falschen Ort: Sprinkler KEINE, gute Lüftung wollte
er nicht wegen Stromverbrauch, die Mausefalle war
"dicht" (Fenster gab es keine, Notausgänge waren
verschlossen), und so wurde die Mausefalle zur
GASKAMMER (11'27'') --
Der Massenmord in 30 Sekunden kam durch die
brennenden Schaumstoffmatten - verantwortlich sind
die Morettis
-- die 40 Toten waren KEIN Unfall, sondern gezielte
TÖTUNG: Feuer kann es immer als Unfall geben durch
Kurzschluss, Unachtsamkeit etc. (11'42'') -- Und die
billigen Schaumstoffplatten zu montieren war eine
"BEWUSSTE ENTSCHEIDUNG" (11'48'') -- Bauvorschriften
sagen klar: Baumaterialien müssen schwer entflammbar
und nicht tropfend sein -- "Polyuretan ist das
Gegenteil davon" - und es ist klar ersichtlich: "Die
Menschen starben nicht durch höhere Gewalt", sondern"
Sie starben durch das Material" (12'12'') -- die
Morettis sind direkt für den Tod durch Vergiftung
durch die brennenden Isolationsmatten verantwortlich
(12'23'') -- sie waren eine Zeitbombe und warteten nur
auf den "Zünder" (12'29'') -- ein kleines Feuer hat in
30 Sekunden 40 Tote provoziert - die
Schaumstoffplatten sind das wesentliche Element
(12'57'') -- Der Obduktionsbericht sagt klar: "Diese
Menschen hätten eine Chance gehabt gegen das Feuer -
aber sie hatten keine Chance gegen das Gift." (13'8'')
--
Kommentar 17.1.2026: Brandstiftung - Massenmord -
grobfahrlässige Begünstigung eines Massentods
von Michael Palomino NIE IMPFEN
Die BRANDSTIFTUNG kam von der Kellnerin auf den
Schultern eines Mannes -- sie steckte scheinbar den
ca. 300 Grad heissen Stift einer Wunderkerze
minutenlang in den Schaustoff, und so brannte der
Schaumstoff. Der MÖRDER war der DJ, der die Musik
trotz Feuer 5 Min. lang weiterlaufen liess. Er warnte
nicht mit "Feu - Sortez!" Nein, die Menge rannte erst
nach dem Stromausfall!
Die Morettis haben GROBFAHRLÄSSIGE BEGÜNSTIGUNG eines
Massentods begangen mit all den Gift-Materialien und
fehlenden Sprinklern, Feuerlöschern, geschlossenen
Notausgängen, die viel zu enge Treppe, schwache
Lüftung, keine Rauchabzugsanlage (hat doch jede Küche)
usw.
Und die Regierungen haben 0 Ahnung von Baumaterialien,
die Feuerwehr hat NIE etwas gesehen, die Kontrollen
haben NIE etwas gesehen und sie liessen die
Schaumstoffmatten zu. Ein kurzer Test im Labor hätte
klar ergeben: Polyurethan ist nicht verwendbar. Sie
haben am Test auch noch gespart...
INFERNO-Bar in Crans-Montana
14.1.2026: Servierdüse Cyane war GAR NICHT mit den
Morettis befreundet - sondern wurde mit Überstunden
ausgenützt: Kellnerin soll Morettis gar nicht nahe gestanden
haben
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-walliser-staatsrat-spricht-10000-franken-pro-opfer-67083932
Sina Barnert -- Crans-Montana -- In der
Silvesternacht kam es in Crans-Montana zu einem
verheerenden Brand in einer Bar. 40 Menschen kamen
ums Leben. Das Neuste dazu liest du im
Nau.ch-Ticker.
17.54: Unter den Todesopfern befindet sich auch die
24-jährige Cyane. Die junge Frau arbeitete am
Silvester-Abend als Kellnerin im Lokal.
Bis anhin wurde immer die grosse Nähe zum
Betreiber-Paar hervorgehoben. In einem Statement
bestreitet dies nun die Familie der Kellnerin.
Die Eltern haben sich über ihren Anwalt gemeldet, wie
«Blick» zuerst berichtete: «Cyane und die Eheleute
Moretti haben sich nie geduzt. Dies geht eindeutig aus
den sehr professionellen Nachrichten hervor, die
zwischen ihnen ausgetauscht wurden – und dies noch am
Tag des Brandes.»
Laut Aussagen ihrer Angehörigen musste die junge
Kellnerin pausenlos arbeiten. Ein Arbeitsgericht sei
bereits eingeschaltet worden.
«Sie hatte das Gefühl, ausgenutzt zu werden», werden
die Eltern zitiert.
Kommentar 14.1.2026: Realitätsverlust bei den
Morettis - und damit UNzurechnungsfähig
von Michael Palomino NIE IMPFEN
Die Morettis haben eine Krankheit: Es ist bewiesen,
dass sie die Realität nicht mehr einschätzen können: kollektiver
Realitätsverlust - und damit existiert
eine starke Gefährdung von allen Leuten, die in
ihren Lokalen sind, Angestellte und Gäste.
Hat jemand die anderen Lokale der Morettis
kontrolliert?
Realitätsverlust bei den Morettis am
14.1.2026: Ca. 20 "Wunderkerzen" brennen im Keller -
und das Personal ist für einen Brandfall NICHT
GESCHULT (??!!): Le
Constellation: So beschreiben die Morettis die
Brandschutzmassnahmen in der Bar
https://www.20min.ch/story/le-constellation-so-beschreiben-die-morettis-die-brandschutzmassnahmen-in-der-bar-103485455
Simon Misteli
-- Arnaud Gallay -- In
Aussagen, die die Barbetreiber in den ersten Stunden
nach dem Brand vor der Polizei machten, beschreibt
das Paar die Sicherheitssituation der Bar.
In den Stunden nach dem katastrophalen Brand in
Crans-Montana wurden elf Personen zu den Umständen im
Le Constellation befragt. Darunter auch das Ehepaar
Moretti.
«Le Temps» hat Einsicht in die Ermittlungsakten
erhalten und Aussagen daraus veröffentlicht. So
beschrieben die Betreiber die Sicherheitssituation vor
Ort.
Vier Feuerlöscher, aber keine Schulung
Laut den Morettis sei der Notausgang gegenüber den
Toiletten deutlich gekennzeichnet gewesen. Ein
defektes Leuchtschild sei kurz zuvor sogar repariert
worden. Im Erdgeschoss war eine Nebeneingangstür – die
offenbar kein Notausgang war – verschlossen. Jacques
Moretti gibt an, nicht zu wissen, warum. Er habe sie
schliesslich von aussen aufgebrochen.
Zudem habe es vier Feuerlöscher gegeben, drei davon
waren im Keller stationiert. Im August 2025 seien sie
zuletzt überprüft worden. Moretti räumt jedoch ein,
dass die Angestellten für einen solchen Notfall nicht
geschult worden seien. Weiterhin fehlte eine
Sprinkleranlage.
Laut Jacques Moretti sind 300 Besucher in der Bar
zugelassen (die Gemeinde gab zuvor 200 an). Jessica
Moretti versicherte in den Aussagen, dass die
Kapazitätsgrenze an diesem Abend nicht überschritten
wurde. Zwei Sicherheitsleute seien für die
Einlasskontrolle und Altersprüfung zuständig gewesen.
Als sie alarmiert wurden, seien sie ins Untergeschoss
gerannt, so Jessica Moretti.
Kanton Wallis am 14.1.2026: Die
Kantonsregierung gibt eine kleine Spende: Sitten: Wallis hilft Familien von Brandopfern mit
10'000 Franken
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/wallis-verbietet-feuerwerkskorper-in-innenraumen-67083931
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Die Familien der 40
Toten sowie 116 Verletzen der Brandkatastrophe von
Crans-Montana erhalten vom Kanton Wallis jeweils einen
Pauschalbetrag von 10’000 Franken. Dies hat die
Kantonsregierung am Mittwoch beschlossen.
15.1.2026: Bars in Crans-Montana öffnen wieder – aber ohne DJ
https://www.nau.ch/news/schweiz/bars-in-crans-montana-offnen-wieder-aber-ohne-dj-67084093
Karin Aebischer -- Crans-Montana -- Zwei Wochen nach
dem Brand mit 40 Toten in Crans-Montana erwacht das
Dorf behutsam wieder zum Leben. Heute öffnet die
Monk'is Bar. Aber nicht wie gewohnt.
16.1.2026: Moretti bald frei? Vertrauter bietet 200'000
Franken Kaution
https://www.nau.ch/news/schweiz/moretti-bald-frei-vertrauter-bietet-200000-franken-kaution-67084524
16.1.2026: Die kriminellen Morettis
sollen frei herumlaufen? Crans-Montana: Kaution für Barbesitzer-Ehepaar
beträgt je 200'000 Fr.
https://www.nau.ch/news/schweiz/kaution-fur-barbesitzer-ehepaar-betragt-je-200000-franken-67084574
Neuer SKANDAL wegen Crans-Montana am
16.1.2026: Leichen nicht obduziert - nun exhumiert -
Schweiz ist absolute Katastrophe: Crans-Montana: Nicht alle Leichen obduziert –
«dabei ist das absolut notwendig»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-nicht-alle-leichen-obduziert-dabei-ist-das-absolut-notwendig-103487086
Benedikt
Hollenstein -- 40 Personen
starben beim Brand im Le Constellation. Nicht alle
Leichen wurden vor den Beerdigungen obduziert.
Rechtsanwalt Mickaël Guerra kritisiert die Behörden
deshalb scharf.
Beim Brand in Crans-Montana starben 40
Personen. Viele Opfer waren minderjährig.
Nicht alle Leichen wurden vor der Beerdigung
obduziert. Dies kritisiert Anwalt Mickaël
Guerra.
In Italien wurde bereits eine Exhumierung
angeordnet.
Einen
halben Monat nach dem tödlichen Brand in der
Neujahrsnacht in Crans-Montana
hat sich der Schock in Trauer gewandelt: Am
Donnerstag traf sich Papst Leo mit den Angehörigen
der Toten und Verletzten und sprach ihnen Trost zu,
während Kanton und Bund den Hinterbliebenen zuletzt
finanzielle Unterstützung zusicherten.
Jetzt droht
Exhumierung
Nicht
nur in der Schweiz, sondern auch in Italien und
Frankreich wurden in den
vergangenen Tagen diverse der 40 Todesopfer,
von denen mehr als die Hälfte minderjährig war,
beerdigt. Ihre ewige Ruhe haben sie damit aber
möglicherweise nicht gefunden: Diverse Leichen
müssten in Zukunft möglicherweise wieder ausgegraben
werden, wie Mickaël Guerra gegenüber «24Heures»
sagt.
Verantwortlich
dafür macht der Lausanner Rechtsanwalt den Kanton
Wallis – denn offenbar wurden viele der 40 Leichen
gar nie obduziert. «Dabei ist das bei einem
gewaltsamen Tod eine Standardmassnahme und
notwendig», so Guerra, der mehrere Opfer und
Angehörige aus der Romandie vertritt.
Im
von ihm behandelten Fall sei der Leichnam von den
Strafbehörden freigegeben worden, ohne dass
er rechtsmedizinisch untersucht wurde. «Am
Ende wurde die Obduktion doch durchgeführt, aber wir
mussten darauf drängen», berichtet er. Dies hatte
auch Folgen für die Angehörigen: Die ursprünglich
früher geplante Beerdigung musste auf Freitag
verschoben werden.
Leiche in Italien
exhumiert
Wenn
die Angehörigen von bereits beigesetzten Brandopfern
nachträglich eine Obduktion fordern, da nie eine
solche durchgeführt wurde, müssten die Leichen also
wieder ausgegraben werden. In Italien ist dies
bereits Thema geworden: Die italienische
Staatsanwaltschaft, die ebenfalls zum Brand-Inferno
ermittelt, hat auf Wunsch der Angehörigen bereits
die Ausgrabung mindestens einer Leiche angeordnet.
«Habe
Mühe zu verstehen, dass das nicht gemacht
wurde»
Nationalrat
und Anwalt Jean-Luc Addor
Der
Umstand, dass der Leichnam extra wieder ausgegraben
werden muss und nicht bereits von den Schweizer
Behörden obduziert worden war, hat in der katholisch
geprägten Bevölkerung des Landes grosse Empörung
ausgelöst. Auch Jean-Luc Addor zeigt sich erstaunt
über das Vorgehen der Walliser Behörden: «Ich habe
Mühe zu verstehen, dass [die Obduktionen] nicht
gemacht wurden», so der Nationalrat und Anwalt.
Nicht alle Anwälte
sind gleicher Meinung
Andere
Rechtsvertreter der Angehörigen erachten es derweil
nicht als nötig, dass jede der 40 Leichen obduziert
wird. Sophie Haenni zeigt zwar Verständnis für das
Bedürfnis der Familien, die Leichname ihrer Kinder
einer rechtsmedizinischen Untersuchung zu
unterziehen – die Obduktion stellt aus Sicht der
Anwältin aber keinen «ausschlaggebenden»
Verfahrensschritt dar. Viel wichtiger sei es, bei
Kanton, Gemeinde und den Betreibern der Bar die
Personen ausfindig zu machen, die für die
Katastrophe verantwortlich sind.
Crans-Montana am 16.1.2026: Die
Morettis sind mit der Mafia aus Korsika verbunden: Silvester-Katastrophe: Ehepaar Moretti: Mafiajäger
sieht Verbindungen nach Crans-Montana
https://www.20min.ch/story/silvester-katastrophe-ehepaar-moretti-mafiajaeger-sieht-verbindungen-nach-crans-montana-103486461
Shirin
Camenisch -- Der als
Mafiajäger bekannte Roberto Saviano glaubt an
eine Verbindung des
Le-Constellation-Betreiberpaars zur korsischen
Mafia. Das sagen die Bundespolizei und eine
Expertin dazu.
Mafiajäger Roberto Saviano vermutet
Verbindungen des Ehepaars Moretti zur korsischen
Mafia.
Er kritisiert die undurchsichtige
Finanzierung ihrer Lokale in Crans-Montana.
Die Bundespolizei bestätigt, dass
mafiöse Gruppen in der Schweiz aktiv sind.
Eine Expertin bemängelt die
Naivität der Behörden gegenüber organisiertem
Verbrechen.
Der als Mafiajäger bekannte Roberto Saviano erhebt in
einem im «Corriere Della Sera» erschienen Artikel
Vorwürfe gegen das Ehepaar Moretti und die Schweizer
Behörden. Darin schreibt er: «Es geht nicht nur darum,
was sie in jener Nacht nicht taten. Es geht darum, was
ihnen in den Jahren zuvor erlaubt war. Und vor allem
darum, woher diese Macht stammt.»
Saviano erlangte im Jahr 2006 durch seinen Bestseller
«Gomorrah» Bekanntheit, welcher die Machenschaften der
neapolitanischen Mafia beleuchtete. Der Italiener
steht seitdem unter Polizeischutz.
Auch andere Medien haben bereits die Frage
aufgeworfen, ob Jacques Moretti Verbindungen zur
korsischen organisierten Kriminalität haben könnte. Er
und seine Ehefrau Jessica Moretti seien im Wallis als
«die Korsen» bekannt gewesen. Diese Vorwürfe macht
Saviano.
Schwarzgeld-Vorwurf: «Woher kommt sein Geld?»
Saviano thematisiert in seinem Artikel insbesondere
die aus seiner Sicht fehlende Transparenz bei der
Finanzierung der Lokale der Morettis. Um die Bar Le
Constellation sei innerhalb weniger Jahre ein
«ungewöhnlicher wirtschaftlicher Aufschwung»
entstanden. Neben der Bar, in der sich die
Silvester-Katastrophe ereignete, betreibt das Ehepaar
in Crans-Montana und Umgebung noch zwei weitere
Restaurants. Saviano meint, diese seien ohne
Hypotheken und ohne Bankkredite erworben worden.
Bei den Einwohnern von Crans-Montana sollen diese
Investitionen ebenfalls Fragen aufgeworfen haben.
«Seit seiner Ankunft vor zehn Jahren fragt sich der
ganze Ort, wie er seine Käufe finanziert», sagt einer
von ihnen gegenüber 20 Minuten. «Niemand versteht, wie
er all diese Immobilien kaufen konnte. Wir haben uns
immer gefragt: ‹Aber woher kommt sein Geld?›»
Das sagt das Fedpol [das Fedpol ist auch in der
internationalen Mafia drin]
Laut Fedpol sind diverse mafiöse Gruppierungen in der
Schweiz tätig. Von offen ausgetragener Gewalt sei man
zwar bisher verschont worden, allerdings würden
Drogenlieferungen im Tonnenbereich und die
professionelle Planung von Tötungsdelikten auch aus
der Schweiz heraus organisiert.
Neben den italienischen Gruppierungen sei auch die
korsische organisierte Kriminalität aktiv. Die
korsische Mafia war etwa in einen Banküberfall in Le
Locle 2016 involviert. Unter dem Deckmantel legaler
Wirtschaftstätigkeit soll sie zudem Restaurants, Bars
und Clubs betreiben, die zur Geldwäsche gebraucht
werden. Zum Fall Moretti äussert sich Fedpol nicht.
Wegschau-Vorwurf: Sind unsere Behörden zu naiv?
Die Frage nach der Mafia-Verbindung in Crans-Montana
ist laut Saviano aber gar nicht die entscheidende.
Vielmehr müsse man sich fragen: «Wie viele Unternehmen
in Europa wachsen heute, ohne dass irgendjemand
hinterfragt, woher das Geld kommt und welche Macht
dahintersteckt?»
Das sagt die Expertin
Die deutsche Journalistin Petra Reski beschäftigt sich
seit Langem mit den Aktivitäten der Mafia in- und
ausserhalb Italiens.
Ähnlich äussert sich Petra Reski und spricht von
fehlender Sensibilität der Behörden, wenn es um
organisiertes Verbrechen geht. Die deutsche
Journalistin lebt seit 1991 in Italien und schreibt
insbesondere zur italienischen Mafia in Deutschland.
«Tourismus und Gastronomie sind ein uraltes Standbein
der Mafia», sagt Reski. Sie meint, Behörden agierten
oft naiv und uninformiert: «Man freut sich über
Investitionen, aber fragt nicht, woher das Geld
kommt.»
«In ganz Europa sieht keiner
richtig hin, wenn es ums Geld geht.»
Petra Reski, Journalistin
Das öffentliche Bewusstsein für die Thematik habe in
den letzten Jahren eher noch abgenommen: «Die
Öffentlichkeit empfindet organisiertes Verbrechen
nicht als Problem, deshalb nehmen sich auch Politiker
des Themas nicht an.» Tatsächlich ist ausserhalb
Italiens die alleinige Mitgliedschaft bei einer
mafiösen Gruppierung nicht strafbar. Dies, obwohl die
europäische Sicherheitsstrategie von 2025 organisierte
Kriminalität als eine der zentralen Bedrohungen
europäischer Sicherheit einstuft. Reski sagt: «In ganz
Europa sieht keiner richtig hin, wenn es ums Geld
geht.»
Fazit: Ob die Morettis Kontakte zur Mafia pflegten
oder beim Aufbau ihres Vermögens Gesetze brachen, wird
die Justiz beurteilen müssen. Dass mafiöse Strukturen
in der Schweiz existieren, ist Tatsache. Und dass
Behörden da wegschauen, wo sie eigentlich hinschauen
müssten, beurteilt die Expertin auch für die Schweiz
zumindest als realistisches Szenario.
Brandwunden zu krass bei Elsa (15) am
16.1.2026: Zustand von Brandopfer Elsa R. (15) sehr kritisch
-- Zürcher
Spital muss dritte Operation verschieben
https://www.blick.ch/schweiz/regelmaessig-inspiziert-ex-wirt-der-inferno-bar-weist-jede-schuld-von-sich-id21589870.html
Zustand von 15-jährigem Brandopfer sehr kritisch –
Operation verschoben
Von Alexander Terwey, Stv. Teamlead Newsdesk
Eines der Brandopfer, die offenbar in Zürich behandelt
werden, ist die 15-jährige Elsa R*. Der Zustand der
jungen Italienerin sei weiterhin sehr kritisch,
berichtet der italienische Sender Rai in Berufung auf
die Familie der Verletzten. Ihr Zustand ist offenbar
so kritisch, dass die dritte Operation verschoben
werden musste. Die Ärzte des Spitals hätten sich
entschieden, abzuwarten, heisst es in dem Bericht
weiter. Mitunter deshalb habe Elsa R. noch nicht in
ein italienisches Spital verlegt werden können.
Crans-Montana am 17.1.2026: Sie machen
eine "Simulation": Brand-Katastrophe: Simulation zeigt: Flucht dauerte
fast 7 Minuten
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-flucht-dauerte-laut-simulation-fast-7-minuten-67084647
Verdacht hohe Korruption in
Crans-Montana am 18.1.2026: Vorwürfe: Handys der Barbesitzer erst nach acht
Tagen beschlagnahmt
https://www.nau.ch/news/schweiz/handys-der-barbesitzer-moretti-erst-nach-acht-tagen-beschlagnahmt-67084847
Es wird behauptet am 18.1.2026: Beatrice Tschanz«10'000 Fr. ist lächerlich»:
Swissair-Legende kritisiert Wallis
https://www.20min.ch/story/beatrice-tschanz-reaktion-zur-entschaedigung-10-000-franken-das-ist-laecherlich-103488134
Das Champagner-Ritual mit Wunderkerzen
am 18.1.2026: Das Heinstechen mit dem 300 Grad
heissen Stäbchen in den Schaumstoff wird bis heute
verschwiegen: Silvester-Katastrophe: VerhörprotokollJessica
Moretti war an Champagner-Show beteiligt
https://www.20min.ch/story/verhoerprotokoll-vs-zeugen-jessica-sagte-cyane-sie-solle-den-helm-aufsetzen-103488125
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
20.1.2026: Moretti zeigt Videoüberwachung nur bis 3
Minuten VOR der Brandstiftung: Le Constellation: Jacques Moretti: Aufnahmen nur
bis drei Minuten vor Brandausbruch
https://www.20min.ch/story/le-constellation-kurz-vor-der-katastrophe-sollen-die-kameras-ausgefallen-sein-103489904
Simon Misteli
-- Aus Ermittlungsakten
geht hervor, dass die Überwachungskameras von Le
Constellation kurz vor dem Brand nicht mehr
aufnahmen. Screenshots zeigen einen geöffneten aber
blockierten Notausgang.
Die Überwachungskameras in der Bar
Le Constellation fielen kurz vor dem Brand aus.
Die Aufnahmen endeten drei Minuten
vor dem Feuer.
Ermittlungsakten zeigen einen
blockierten Notausgang in der Bar.
Ein Möbelstück versperrte den Weg
nach draussen.
Elf Kameras zeigen die Szenen aus der Bar Le
Constellation aus verschiedenen Blickwinkeln. Wenige
Minuten vor Ausbruch des Feuers brechen die Aufnahmen
jedoch alle ab. Dies geht aus Ermittlungsakten hervor,
die «Bild» vorliegen.
«Zu diesem Zeitpunkt hat sich das System aufgehängt.
Ich kann es nicht mehr zurücksetzen», soll Jacques
Moretti gegenüber der Polizei gesagt haben. In der
Befragung vom 1. Januar, als er noch nicht als
Verdächtiger in Untersuchungshaft war, soll der
Barbetreiber der Polizei Screenshots aus den
Videoaufnahmen vorgelegt haben, wie die Zeitungen der
CH-Media schreiben.
Notausgang durch Möbelstück blockiert
Der katastrophale Brand brach laut Ermittlungen um
1.26 Uhr aus. Die Bilder, die in den Akten auftauchen,
zeigen die Situation in der Bar von 1.23 Uhr. Danach
gebe es keine Aufnahmen mehr, so Moretti. Das obere
Stockwerk scheint um diese Zeit fast leer zu sein, wie
die Aufnahme einer Kamera zeigt. Die untere Etage
sieht rappelvoll aus. Ein weiteres Bild zeigt den
Notausgang der Bar.
Dieser scheint geöffnet zu sein. Allerdings scheint
ein Möbelstück den Durchgang zu blockieren. In der
Aufnahme ist auch ein Feuerlöscher zu sehen, der an
der Wand daneben hängt. Ob die Situation drei Minuten
später ähnlich aussah, oder ob etwas verändert wurde,
ist nicht bekannt.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
20.1.2026: Tod durch Rauchgasvergiftung bei Emanuele
(16): Rätsel um toten Emanuele (†16): Jetzt ist das
Obduktions-Ergebnis da!
https://www.blick.ch/schweiz/regelmaessig-inspiziert-ex-wirt-der-inferno-bar-weist-jede-schuld-von-sich-id21589870.html
CT-Scan und Forensik klären Todesursache
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
Der 16-jährige Emanuele G. war das erste
identifizierte Opfer der Brandkatastrophe von
Crans-Montana. Lange war unklar, an was genau der
italienische Golfspieler gestorben ist. Eine
Autopsie der Leiche liefert nun Klarheit.
Wie «La Repubblica» berichtet, starb Emanuele an einer
Rauchgasvergiftung., nachdem er in der Inferno-Bar zu
viele giftige Dämpfe eingeatmet hat. Ein CT-Scan ergab
bereits, dass der 16-Jährige nicht von einer
Menschenmenge in der Bar Le Constellation erdrückt
wurde. Dies wurde im Vorfeld von seinen Angehörigen
befürchtet.
An Emanueles Leiche wurden nach der Katastrophe keine
Brandverletzungen gefunden. Seine Eltern wussten nicht
einmal, ob ihr Sohn innerhalb oder ausserhalb von Le
Constellation gefunden wurde. Jetzt sollen weitere
Tests ergeben, welche giftigen Gase in kurzer Zeit so
tödlich für Emanuele waren.
Es wird behauptet am 21.1.2026:
Morettis haben Hypotheken von über 6 Millionen
Franken: Laut Medienbericht: Morettis sollen Kredite über
fast 6 Mio Franken aufgenommen haben
https://www.blick.ch/schweiz/inferno-wirt-moretti-ich-trage-keine-schuld-es-ist-nicht-meine-verantwortung-id21589870.html
In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem
verheerenden Brand, der 40 Todesopfer forderte. Im
Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen
auf dem Laufenden.
INFERNOBAR von Crans-Montana am
22.1.2026: Wie viel verdient der Gemeindepräsident,
der bei den Feuerkontrollen versagte? Crans rückt Lohn von Gemeindepräsident nicht heraus
https://insideparadeplatz.ch/2026/01/21/crans-rueckt-lohn-von-gemeindepraesident-nicht-heraus/
Verschlampte Kontrollen, kein Beharren auf
Brandschutz- und Evakuations-Auflagen bei Todesbar,
Mauern beim Lohn des Chefs. Der Sicherheitschef von
Crans-Montana verlangte von den „Le
Constellation“-Betreibern mehrere Verbesserungen bei
Brandschutz, Evakuation und maximaler Gästezahl im
Lokal. Das berichtete gestern das Westschweizer
Fernsehen RTS. Frist für die Umsetzung: 3 Monate. 2019
gabs eine nächste Kontrolle durch den
Sicherheits-Verantwortlichen …
Kanton Wallis am 23.1.2026: Die
katholische Mafia spielt: Kaution von 200.000
Franken bringt den Begünstiger von Massenmord in der
Inferno-Bar - Herr Moretti - wieder auf freien Fuss:
Walliser Gericht lässt Barbesitzer Jacques Moretti
frei
https://www.nau.ch/news/schweiz/walliser-gericht-lasst-barinhaber-jacques-moretti-frei-67086895
Keystone-SDA -- Sion -- Jacques Moretti darf die
Untersuchungshaft gegen 200’000 Franken Kaution
verlassen. Fluchtgefahr soll mit strengen Auflagen
unterbunden werden.
Barbesitzer Jacques Moretti wird nach Brand in
Crans-Montana aus U-Haft entlassen.
Das Zwangsmassnahmengericht setzte eine Kaution von
200'000 Franken fest.
Statt Haft gelten nun strenge Ersatzmassnahmen wegen
Fluchtgefahr.
Jacques Moretti kann das Gefängnis verlassen. Das
Zwangsmassnahmengericht hat am Freitag die Aufhebung
der Untersuchungshaft des Besitzers der Bar «Le
Constellation» in Crans-Montana bekanntgegeben.
Das Lokal war in der Neujahrsnacht in Brand geraten;
dabei kamen 40 Menschen ums Leben, 116 wurden
verletzt.
Das Gericht setzte die Kaution auf 200’000 Franken
fest – «ein Betrag, der von der Staatsanwaltschaft
beantragt und vom Gericht als angemessen und
abschreckend beurteilt wurde», teilte das
Zwangsmassnahmengericht am Abend mit.
Die Summe sei noch am selben Tag auf das Konto der
Staatsanwaltschaft überwiesen worden.
Zu diesem Entscheid kam das Zwangsmassnahmengericht
nach einer «neuen Beurteilung des Fluchtrisikos» sowie
nach Prüfung der Herkunft der Gelder und der
Beziehungen zwischen dem Beschuldigten und der Person,
die den Betrag bezahlt hat. Dabei handle es sich um
«einen engen Freund» von Moretti, so das Gericht.
Das Zwangsmassnahmengericht nannte weder Zeitpunkt
noch Datum der Freilassung und betonte, dass es keine
Fragen beantworten werde. Moretti könnte jedoch in den
nächsten Stunden freikommen.
Das Gericht hatte die Untersuchungshaft ursprünglich
für drei Monate angeordnet, weil ein Fluchtrisiko
bestanden habe. Moretti befand sich seit dem 9. Januar
in der Strafanstalt Les Iles in Sitten.
Freilassung unter mehreren Auflagen
«Anstelle der Untersuchungshaft hat das
Zwangsmassnahmengericht (...) folgende
Ersatzmassnahmen angeordnet, um dem beim Beschuldigten
bestehenden Fluchtrisiko entgegenzuwirken», erklärte
das Gericht weiter.
Es handle sich um klassische Massnahmen: das Verbot,
die Schweiz zu verlassen, die Pflicht, alle
Identitäts- und Aufenthaltsdokumente bei der
Staatsanwaltschaft zu hinterlegen, die Pflicht, sich
täglich bei einer Polizeistelle zu melden, sowie die
Verpflichtung, Sicherheiten zu leisten.
Das Zwangsmassnahmengericht erinnerte zudem daran,
dass jede beschuldigte Person bis zu einem
rechtskräftigen Urteil als unschuldig gilt.
«Der zentrale Grundsatz im Schweizer Strafverfahren
ist daher, dass der Beschuldigte bis zu seinem Urteil
in Freiheit bleibt; Untersuchungshaft darf nur in
Ausnahmefällen als ultima ratio angeordnet werden, um
den ordnungsgemässen Ablauf der Untersuchung zu
gewährleisten», hielt das Gericht fest.
Wenn weniger einschneidende Massnahmen denselben Zweck
erfüllten, müssten diese zwingend anstelle der Haft
angeordnet werden. Zudem betonte das
Zwangsmassnahmengericht, dass die bisherige
Untersuchungshaft nicht dem Zweck gedient habe, den
Beschuldigten bereits zu bestrafen.
Opferanwalt reagiert mit Unverständnis
Romain Jordan, Anwalt mehrerer Opferfamilien,
reagierte umgehend in einer Mitteilung: «Ich
kommentiere die Fragen der Untersuchungshaft nicht.»
Aus Sicht seiner Mandanten werde jedoch erneut nicht
auf das Risiko von Absprachen und Beweisvernichtung
eingegangen – ein Risiko, das sie stark beunruhige und
die Integrität der Ermittlungen gefährden könne.
Protest gegen die Walliser
Katholiken-Mafia am 23.1.2026: Crans-Montana: Eltern der Opfer wütend über
Morettis Freilassung: «Eine Farce»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-nach-22-tagen-15-jaehriges-brandopfer-wacht-aus-koma-auf-103478718
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
23.1.2026: Die Decke brannte schon, und die
Servierdüsen tanzten mit Champagnerflaschen: INFERNO IN CRANS-MONTANA: Video zeigt tanzendes
Barpersonal – während die Decke brannte
Video-Link:
https://www.20min.ch/story/inferno-in-crans-montana-video-zeigt-tanzendes-barpersonal-waehrend-die-decke-brannte-103492106
Karin Leuthold -- Ein 15-jähriger Italiener filmte
kurz nach Ausbruch des Brands in der Bar
«Constellation». Die Bilder zeigen, wie
Angestellte ahnungslos weiterfeiern.
Am Freitag wurden bislang unveröffentlichte Aufnahmen
der Brandkatastrophe in der Bar Constellation bekannt.
Ein 15-jähriger Italiener, der in der tragischen
Silvesternacht die tanzende Gruppe mit Sprühkerzen
gefilmt hatte, stellte das Video dem französischen
Sender BFMTV zur Verfügung.
Die Aufnahmen entstanden um 1.27 Uhr – rund eine
Minute nach Ausbruch des Feuers. Zu sehen ist das
Barpersonal, das mit brennenden Flaschen tanzt,
darunter die französische Kellnerin Cyane Panine, die
auf den Schultern einer Kollegin sitzt, sowie Jessica
Moretti, die Geschäftsführerin des Lokals.
Es brannte, aber alle tanzten weiter
Auf dem Video ist zu erkennen, dass das Feuer zu
diesem Zeitpunkt bereits ausgebrochen war, von den
Angestellten jedoch offenbar noch nicht bemerkt wurde.
Während sich die Flammen bereits an der Decke
ausbreiteten, tanzten sie weiter in einer Reihe.
«Draussen rief ich um 1.29 Uhr die Notrufnummer 144 an
und meldete, dass es brennt und das Lokal in Flammen
steht. Ein oder zwei Minuten später hatte das Feuer
bereits das Obergeschoss erreicht», schilderte der
Autor des Videos am Morgen nach der Tragödie. Als
«einer der wenigen Unverletzten», wie er sich selbst
beschreibt, half er draussen den Verletzten. «Die
ersten, die nach mir herauskamen, hatten bereits
schwere Verbrennungen», so der Teenager.
Am Freitagabend wurde Jacques Moretti, der Betreiber
der Bar, nach Kautionszahlung aus der
Untersuchungshaft entlassen worden. Wie das zuständige
Gericht im Kanton Wallis mitteilte, wurde die U-Haft
des 49-Jährigen gegen Zahlung von 200'000 Franken
aufgehoben. Moretti seien «Ersatzmassnahmen» auferlegt
worden, um einem bestehenden Fluchtrisiko
entgegenzuwirken.
=====
Der Helm der
Brandstifterin-Servierdüse am 23.1.2026: war von
Dom-Pérignon: LVMH schweigt: Kellnerin entfachte Feuer in
Dom-Pérignon-Helm: «Ein PR-Desaster»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-kellnerin-entfachte-feuer-in-dom-perignon-helm-ein-pr-desaster-103490342
Fabian Pöschl
-- Das Bild der Kellnerin
mit Helm in der Katastrophenbar ging um die Welt.
Der Helm ist ein Werbegeschenk und bringt mehr
Aufmerksamkeit als gewünscht. Dom Pérignon schweigt.
=====
In den Kantonen Wallis+Waadt am
23.1.2026: "gibt es keine
obligatorische Grundausbildung für Kontrolleure":
Brandschutzkontrollen: Manche Beizen werden von
Hobby-Kontrolleuren geprüft
https://www.20min.ch/story/brandschutzkontrollen-manche-beizen-werden-von-hobby-kontrolleuren-geprueft-103491415
Karin Leuthold
-- Obwohl die Vorschriften
schweizweit gelten, sind die Kontrollen in der
Westschweiz sehr unterschiedlich – teilweise sind
Gemeinderäte dafür zuständig.
Darum gehts
Brandschutzkontrollen in
Restaurants sind in der Westschweiz uneinheitlich.
Die Ausbildung der
Brandschutzinspektoren variiert stark zwischen den
Kantonen.
Im Wallis und in der Waadt gibt es
keine obligatorische Grundausbildung für Kontrolleure.
Wie sorgfältig Brandschutzkontrollen in Restaurants,
Cafés und Bars ausfallen, hängt stark vom Standort ab.
In den Westschweizer Kantonen bestehen teils
erhebliche Unterschiede in der Ausbildung der
Inspektoren, berichtet RTS. Lokale werden nicht
überall gleich häufig kontrolliert – und nicht überall
von gleich qualifizierten Fachpersonen.
Zwar gelten die Brandschutzvorschriften schweizweit,
doch der Spielraum ist gross, auch bei der Ausbildung.
Für Jean-François Steiert, Freiburger Staatsrat und
Präsident der Interkantonalen Behörde für technische
Handelshemmnisse (AIET), welche die
Brandschutzbestimmungen genehmigt, ist diese
Uneinheitlichkeit problematisch.
24.1.2026: 40 Tote in Cranz-Montana
sind KEIN Grund für einen "ausserordentlichen
Staatsanwalt" - die Katholen-Mafia will unter sich
bleiben: Abgelehnt: Kein ausserordentlicher Staatsanwalt in
Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/schweiz/abgelehnt-kein-ausserordentlicher-staatsanwalt-in-crans-montana-67086714
Die Staatsanwaltschaft wird keinen
ausserordentlichen Staatsanwalt im
Crans-Montana-Fall einsetzen.
Die Ermittlungen zu der
Silvester-Tragödie in Crans-Montana schreiten voran.
Ein ausserordentlicher Staatsanwalt
im Crans-Montana-Fall wurde abgelehnt.
Im Zusammenhang mit der Strafuntersuchung zur
Brandkatastrophe von Crans-Montana ernennt das Wallis
keinen ausserordentlichen Staatsanwalt. Die Walliser
Staatsanwaltschaft führt die Strafuntersuchung mit
einem verstärkten Team weiter. Sie betont, dass die
Ermittlungen voranschreiten.
«Das Büro ist zum Schluss gekommen, dass es keinen
objektiven oder rechtlichen Grund gibt, der die
Ernennung eines ausserordentlichen Staatsanwalts
rechtfertigt», schreibt die Staatsanwaltschaft in
einer von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud
unterzeichneten Medienmitteilung vom Freitag.
Die Staatsanwaltschaft sei am 19. Januar
zusammengekommen, um über dieses Gesuch zu
entscheiden, das von mehreren Anwälten der
Opferfamilien eingereicht worden war.
Von Hans-Ueli
Läppli -- Die Freilassung
von Jacques Moretti ist mehr als ein umstrittener
Justizentscheid. Sie legt ein System offen, in dem
finanzielle Sicherheiten schwerer wiegen als
politische Sensibilität und moralische
Verantwortung. Der Fall Crans-Montana wirft ein
grelles Licht auf eine Schweiz, die sich hinter
Verfahren verschanzt und den Vertrauensverlust in
Kauf nimmt.
Die diplomatischen Spannungen zwischen der Schweiz und
Italien verschärfen sich nach der bedingten
Freilassung von Jacques Moretti.
🚨🇨🇭 ALERTE INFO - Jacques
Moretti, gérant du bar incendié de Crans-Montana, a
été placé en détention. (Blick)
pic.twitter.com/v4VPd56q8Y
— SuisseAlert (@SuisseAlert)
January 9, 2026
Der Betreiber der Bar Le Constellation in
Crans-Montana, in der in der Neujahrsnacht mindestens
40 Menschen bei einem Brand ums Leben kamen, wurde am
Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen.
Italien ruft Botschafter zurück
Italien reagierte mit einem ungewöhnlich deutlichen
Schritt und berief seinen Botschafter aus Bern zurück.
Wie die Zeitung La Côte berichtet, hat Rom den
Schweizer Behörden damit offiziell seinen Protest
übermittelt. Aus Sicht der italienischen Regierung ist
die Freilassung Morettis ein Affront gegenüber den
Opfern und deren Angehörigen, von denen viele aus
Italien stammen.
Außenminister Antonio Tajani sprach von einer
Entscheidung, die das Gerechtigkeitsempfinden der
betroffenen Familien verletze.
Moretti war seit dem 9. Januar in Sitten in
Untersuchungshaft. Das Walliser
Zwangsmassnahmengericht ordnete am Freitag seine
Freilassung unter strengen Auflagen an.
Betreiber der Bar Le Constellation wegen Fluchtgefahr
festgenommen
Betreiber der Bar Le Constellation wegen Fluchtgefahr
festgenommen
Der 49-Jährige hinterlegte eine Kaution von 200.000
Franken, musste sämtliche Ausweispapiere abgeben, darf
die Schweiz nicht verlassen und ist verpflichtet, sich
täglich bei einer Polizeistelle zu melden. Das Gericht
begründete den Beschluss mit einer erneuten Prüfung
des Fluchtrisikos sowie der Möglichkeit, dieses durch
Ersatzmaßnahmen ausreichend zu begrenzen.
Die Reaktionen auf die Entscheidung fielen scharf aus.
Mehrere Anwälte von Opferfamilien äußerten erhebliche
Zweifel daran, dass die Auflagen ausreichen. Sie
verwiesen insbesondere auf die Gefahr von Absprachen
und die mögliche Beeinflussung von Beweismitteln.
Der Walliser Politiker und Anwalt Jean-Luc Addor
sprach von einem Skandal.
Auch Angehörige der Opfer zeigten sich fassungslos.
Die Mutter eines 16-jährigen Opfers bezeichnete die
Freilassung gegenüber französischen Medien als Farce.
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni äußerte
öffentlich ihre Empörung:
"Ich bin empört über die Nachricht
von der Freilassung von Jacques Moretti, dem Betreiber
des Lokals Le Constellation in Crans-Montana.
Ich betrachte diesen Entscheid als
eine Verletzung des Andenkens an die Opfer der
Neujahrstragödie und als Beleidigung ihrer Familien,
die unter dem Verlust ihrer Angehörigen leiden.
Die italienische Regierung wird die
Schweizer Behörden für das Geschehene zur
Verantwortung ziehen."
Sono indignata dalla notizia della
scarcerazione di Jacques Moretti, proprietario del
locale Le Constellation di Crans-Montana. La considero
un oltraggio alla memoria delle vittime della tragedia
di Capodanno e un insulto alle loro famiglie, che
stanno soffrendo per la scomparsa…
— Giorgia Meloni (@GiorgiaMeloni)
January 23, 2026
Die Entscheidung sei eine Beleidigung des Andenkens an
die Opfer und ein Schlag ins Gesicht der Familien. Rom
kündigte an, den Fall auf politischer Ebene weiter zu
verfolgen.
Bereits am Freitag hatte sich Bundespräsident Guy
Parmelin mit Angehörigen italienischer Opfer
getroffen. Er sagte vollständige Transparenz bei der
Aufarbeitung der Ereignisse zu und stellte
aussergewöhnliche Massnahmen bei Entschädigungsfragen
in Aussicht. Italien fordert, dass die Schweiz die
Gesamtverantwortung übernimmt und alle Opfer gleich
behandelt.
Juristisch gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Die
Freilassung aus der Untersuchungshaft bedeutet keine
Vorwegnahme eines Urteils, sondern basiert auf der
Einschätzung, dass die Haftgründe durch mildere Mittel
ersetzt werden können.
Politisch und emotional jedoch bleibt der Entscheid
hoch umstritten. Der Brand von Crans-Montana hat sich
zu einer Belastungsprobe für das Verhältnis zwischen
Bern und Rom entwickelt.
200.000 Franken Kaution am 24.1.2026:
Protest in Italien gegen Moretti-Freilassung auf
Kaution: Italien ruft nach Moretti-Freilassung Botschafter
zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/bar-betreiber-jacques-moretti-aus-u-haft-entlassen-67087018
Stephan Felder -- Sion -- Italiens Regierung
protestiert gegen die Freilassung von Barbesitzer
Moretti. Sie beorderte den italienischen Botschafter
in der Schweiz nach Rom zurück.
Jacques Moretti ist nicht mehr in Untersuchungshaft.
Der Betreiber der Bar « Le Constellation» ist gegen
eine Kaution entlassen worden.
Moretti befand sich seit dem 9. Januar in
Untersuchungshaft.
Jacques Moretti, Betreiber und Mitinhaber der Bar «Le
Constellation» in Crans-Montana, ist frei.
Er soll gegen eine Kaution von 200'000 Franken aus dem
Gefängnis in Sion entlassen worden sein.
Schon am Freitag freigekommen?
Das berichtet der französische Fernsehsender BFMTV
unter Berufung auf eine Quelle. Die Zeitung «24
heures» schreibt hingegen, Moretti sei bereits am
Freitag freigekommen.
Der Barbetreiber befand sich seit dem 9. Januar in
Untersuchungshaft.
Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Wallis ordnete
seine Freilassung an, knüpfte diese jedoch an
Ersatzmassnahmen, um eine Flucht zu verhindern.
Er muss seine Ausweis- und Aufenthaltsdokumente bei
der Staatsanwaltschaft hinterlegen und sich täglich
bei einer Polizeidienststelle melden.
Italien mit scharfen Worten
Italien reagierte mit scharfen Worten: Der Entscheid
des Gerichts stelle eine schwere Beleidigung und einen
weiteren Schmerz für die Familien der Opfer dar.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Aussenminister
Antonio Tajani hätten deshalb den Botschafter Gian
Lorenzo Cornado nach Rom zurückgerufen. Dort soll das
weitere Vorgehen besprochen werden.
Widerstand gegen die skandalöse
Freilassung von Mord-Beihelfer Moretti am 24.1.2026:
Moretti frei: Meloni will «Schweizer Behörden zur
Rechenschaft ziehen»
https://www.nau.ch/news/schweiz/jacques-moretti-kann-aus-untersuchungshaft-entlassen-werden-67086952
Widerstand gegen die skandalöse
Freilassung von Mord-Beihelfer Moretti am 24.1.2026:
Freilassung von Moretti: Giorgia Meloni: «Wir
werden die Schweiz zur Rechenschaft ziehen»
https://www.20min.ch/story/freilassung-von-moretti-giorgia-meloni-wir-werden-die-schweiz-zur-rechenschaft-ziehen-103492227
24.1.2026: Wegen Moretti-Freilassung: Jetzt zieht Italien den
Botschafter aus Bern ab
https://www.blick.ch/schweiz/ueberwaeltigender-moment-brandopfer-elsa-r-15-erwacht-aus-koma-und-erkennt-eltern-id21589870.html
In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem
verheerenden Brand, der 40 Todesopfer forderte. Im
Ticker halten wir dich über die neusten Entwicklungen
auf dem Laufenden.
Nach Moretti-Entlassung :Diplomatische Krise
zwischen Schweiz und Italien eskaliert
Die Freilassung des Barbesitzers Jacques Moretti aus
der Untersuchungshaft hat zu einer schweren
diplomatischen Verstimmung zwischen der Schweiz und
Italien geführt. Die Regierung von Ministerpräsidentin
Giorgia Meloni (49) wertet den Entscheid des Walliser
Zwangsmassnahmengerichts als Beleidigung der
Opferfamilien und rief ihren Botschafter aus Bern nach
Rom zurück. Rom fordert Aufklärung von den Schweizer
Behörden und spricht von tiefer Empörung.
Bundespräsident Guy Parmelin (66) zeigte Verständnis
für die Entrüstung Italiens, verwies jedoch auf die
Gewaltentrennung und die Unabhängigkeit der Schweizer
Justiz. Diese müsse nun transparent klären, ob Fehler
gemacht wurden. Aussenminister Ignazio Cassis betonte
in einer Stellungnahme die gemeinsame Trauer beider
Länder über die Tragödie von Crans-Montana und
kündigte enge Abstimmung mit Italien an.
Die Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud
erklärte, der Entscheid zur Freilassung sei nicht von
der Staatsanwaltschaft, sondern vom zuständigen
Gericht gefällt worden. Sie habe den italienischen
Botschafter entsprechend informiert und betont, keinem
politischen Druck nachzugeben.
Wie es nun diplomatisch weitergeht, welche Rolle die
Justiz spielt und wie Politik und Behörden auf die
Forderungen aus Italien reagieren, liest du hier im
Artikel meiner Kolleginnen und Kollegen.
=====
Frankreich+Italien am 24.1.2026:
Spendenaktionen für Brandopfer: Haare für Perücken: Hilfe aus Italien nach Tragödie von Crans-Montana:
„Kostenloser Schnitt für alle, die Haare für
Verbrennungsopfer spenden!“
https://www.suedtirolnews.it/italien/kostenloser-schnitt-fuer-alle-die-haare-fuer-verbrennungsopfer-spenden
Von: ka Musano/Occhieppo Inferiore – Nach einem Aufruf
aus Frankreich begannen auch in Italien zwei
Friseursalons damit, Echthaar für die Brandopfer der
Tragödie von Crans-Montana zu sammeln. Denn viele
der zumeist schwerverletzten Opfer haben nicht „nur”
schwere Verbrennungen am ganzen Körper erlitten,
sondern durch das Feuer auch einen Großteil ihrer
Haare verloren.
Um auf die Not der Opfer aufmerksam zu machen und sich
bei ihren spendenfreudigen Kundinnen zu bedanken,
starteten die beiden Friseurinnen eine großzügige
Aktion. „Wir verwandeln Trauer in Hilfe: Kostenloser
Haarschnitt und Föhnen für alle, die Haare für
Verbrennungsopfer spenden“, so die Inhaberin des
Salons Laura Hair in Musano bei Treviso. „Am Dienstag
gab es die erste Spende. Wir haben viele Termine, das
Telefon klingelt ununterbrochen. Wir sind von dieser
Resonanz überrascht.“ Auch ihre Kollegin Erika
Schiapparelli aus dem Piemont ist vom Erfolg der
ursprünglich aus Frankreich und der Schweiz stammenden
Idee tief berührt. „Es ist eine Möglichkeit, den
Betroffenen ein normales Leben zurückzugeben – wer
macht mit?”
Facebook/L’Atelier Capillaire d’Aurélie
„Allen, die ihre Haare spenden möchten, um den von der
Tragödie in Crans-Montana betroffenen Jugendlichen zu
helfen, biete ich einen kostenlosen Haarschnitt und
Föhnen an. Das ist eine Möglichkeit, den Jugendlichen
zu helfen, morgen wieder ein normales Leben führen zu
können.“ Erika Schiapparelli, die in Occhieppo
Inferiore in der Provinz Biella den Salon Beauty
Corner betreibt, zögerte keinen Moment, an der Aktion
teilzunehmen, bei der Echthaar für die Brandopfer der
Tragödie von Crans-Montana gesammelt wird.
Facebook/L’Atelier Capillaire d’Aurélie
„Ich habe bereits sieben Zusagen erhalten“, erzählt
sie. „Das war nicht selbstverständlich, denn es gibt
Regeln, die eingehalten werden müssen.“ So müssen die
Haare beispielsweise mindestens 30 Zentimeter lang
sein. Sowohl naturbelassene als auch gefärbte Haare
werden akzeptiert. Die Haarsträhnen werden von einer
französischen Kollegin an eine Schweizer
Wohltätigkeitsorganisation geschickt. Diese stellt den
betroffenen Jugendlichen dann Perücken zur Verfügung.“
=====
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
24.1.2026: Stawa warnt, die Ermittlungen
auszuweiten, wer den Brand alles begünstigt hat: Weitere Menschen nach Crans-Montana im Visier der
Ermittler
https://www.suedtirolnews.it/italien/weitere-menschen-nach-crans-montana-im-visier-der-ermittler
Von: APA/sda/dpa
Nach dem Feuerinferno von Crans-Montana in der
Silvesternacht könnte der Kreis der Beschuldigten
wachsen. Das teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons
Wallis am Freitag mit. Sie ermittelt wegen
fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und
fahrlässiger Brandstiftung in der Bar “Le
Constellation”, in der 40 Menschen starben und 116
größtenteils schwer verletzt wurden. Der Betreiber der
Bar ist in Untersuchungshaft, seine Frau auf freiem
Fuß.
“Derzeit gelten ausschließlich die Betreiber als
beschuldigte Personen”, teilte Staatsanwältin Beatrice
Pilloud mit. “Die Staatsanwaltschaft behält sich
jedoch ausdrücklich vor, das Verfahren auf alle
Personen auszuweiten, deren strafrechtliche
Verantwortung in Betracht gezogen werden könnte.”
Fehlende Brandschutzkontrollen
Die Gemeinde Crans-Montana hatte eingeräumt, dass die
eigentlich vorgeschriebenen Brandschutzkontrollen in
der Bar seit 2019 nicht mehr durchgeführt worden
waren. Die Verantwortlichen lassen sich inzwischen von
Anwälten vertreten und geben keine Auskunft.
In der Bar war beim Feiern wahrscheinlich durch
funkensprühende Partyfontänen Schaumstoff an der Decke
in Brand gesetzt worden. Rund 80 Besucher überlebten
das Inferno mit schweren Brandwunden, die teils
monate- oder jahrelange Behandlungen brauchen. Rund
130 Opfer und Angehörige haben sich als Zivilkläger
registriert, wie Pilloud berichtet. Sie würden von
rund 50 Anwältinnen und Anwälten vertreten.
Freunderlwirtschaft oder “Walliserei”
Weil sich in den kleinen Gemeinden im Kanton Wallis
alle Amtsträger kennen und viele Anrainer über ihre
Parteizugehörigkeit vernetzt sind, wird oft die Gefahr
von Freunderlwirtschaft genannt. Dafür gibt es einen
eigenen Begriff, die “Walliserei”. Deshalb haben
Kritiker gefordert, dass die Ermittlungen von einem
Sonderstaatsanwalt von außerhalb des Kantons geführt
werden. Pilloud weist dies zurück. Es gebe weder
objektive noch rechtliche Gründe dafür.
Die Walliser Staatsanwaltschaft setzt ihre
Ermittlungen fort, wie diese am Freitag mitteilte.
“Das Büro ist zum Schluss gekommen, dass es keinen
objektiven oder rechtlichen Grund gibt, der die
Ernennung eines außerordentlichen Staatsanwalts
rechtfertigt”, schreibt die Staatsanwaltschaft in
einer von Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud
unterzeichneten Medienmitteilung.
Italienische Staatsanwälte reisen in die Schweiz
Bei dem Feuer in der Bar “Le Constellation” kamen in
der Silvesternacht 40 junge Menschen ums Leben, 116
weitere wurden verletzt. Sechs Tote und 14 Verletzte
stammen aus Italien. Nun wollen italienische Ermittler
ihre Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden
ausweiten. Die Staatsanwaltschaft in Rom hat
beantragt, dass die italienische Kriminalpolizei an
den Ermittlungen beteiligt wird. Darüber soll in den
kommenden Tagen bei einem Treffen mit der
Staatsanwaltschaft im Wallis entschieden werden.
Hintergrund des Vorstoßes sind anhaltende Kontroversen
über den bisherigen Verlauf der Ermittlungen in der
Schweiz. Kritisiert wird insbesondere, dass keine
Obduktionen oder weitergehenden forensischen
Untersuchungen der Todesopfer angeordnet wurden. Die
ausgestellten Sterbeurkunden enthalten demnach keine
konkreten Angaben zur Todesursache. Nach der
Überführung der Leichname nach Italien ließ die
Staatsanwaltschaft in Rom eigene Obduktionen
durchführen.
Positive Nachrichten zu Verletzten
Unterdessen gibt es aus Italien vorsichtig positive
Nachrichten über den Gesundheitszustand einiger
Verletzter. Zehn Jugendliche, überwiegend im Alter von
15 und 16 Jahren, werden weiterhin im Krankenhaus
Niguarda in Mailand behandelt. Vier von ihnen befinden
sich noch auf der Intensivstation, sechs im
Brandverletztenzentrum. Nach Angaben der regionalen
Gesundheitsbehörden könnten einzelne Patienten in den
kommenden Tagen entlassen werden.
In Zürich erwachte unterdessen eine 15-jährige
Italienerin nach mehr als drei Wochen aus dem Koma.
Sie erkannte ihre Eltern wieder, befindet sich jedoch
weiterhin in kritischem Zustand auf der
Intensivstation. Das Mädchen wurde bereits mehrfach
operiert, ein weiterer Eingriff musste wegen des
fragilen Zustands der Jugendlichen verschoben werden.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
25.1.2026: Frau Moretti hat gelogen: Brisante Details: War Jessica Moretti viel näher am
Brand, als sie zugeben will?
https://www.20min.ch/story/crans-montana-neue-beweise-belasten-jessica-morettis-aussage-103492983
Jonah Weibel -- Jessica Moretti hat für die Polizei
eine Momentaufnahme der Bar bei Brandausbruch
skizziert. Ein Abgleich mit Fotos zeigt: Die Skizze
ist falsch.
Jessica Moretti skizzierte für die
Polizei den Brand in Crans-Montana.
Fotos widerlegen ihre Darstellung
der Ereignisse.
Sie war dem Brand viel näher, als
sie angab.
Einen Tag nach der Katastrophe von Crans-Montana
zeichnete Jessica Moretti für die Polizei eine
Momentaufnahme vom Ausbruch des Brandes. Neue
Informationen zeigen aber, dass diese nicht ganz
wahrheitsgetreu ist.
War Jessica Moretti näher am Feuer als angegeben?
«Ich markiere auf der Karte mit einem Kreuz und dem
Buchstaben A den Ort, an dem ich mich befand, als mir
klar wurde, dass sich ein Vorfall ereignete», sagte
sie gemäss der «Bild» zu den Beamten.
Dieser Punkt befindet sich neben der Treppe. Die Bar
ist aus Morettis Perspektive links vor ihr. Fotos
zeigen die Betreiberin aber mit einer
Champagnerflasche und dem Handy rechts von der Bar –
und viel näher an dem mit «B» markierten Ort des
Brandausbruchs (schraffierter Bereich).
Gemäss Angaben der Wirtin habe sie «ein orangefarbenes
Licht in der Nähe der Ecke der Bar und der Tische 60
und 61» gesehen. In Wahrheit muss sie sich im
Gegensatz zu ihrer Skizze auf der anderen Bar-Seite
auf Höhe von Tisch 86 aufgehalten haben, als ihr der
Brand ins Auge stach. Gemäss ihrer Skizze waren dort
lediglich «zwei junge italienische Mädchen», berichtet
die «Bild».
Zehn Flaschen Champagner bestellt
Das Personal brachte sieben Flaschen Champagner und
eine Flasche Wodka mit Wunderkerzen zu den Tischen 53,
54 und 56. Drei Flaschen Champagner und zwei Flaschen
Wodka waren es für die Tische 52 und 51. Auf Jessica
Morettis Skizze steht sie genau zwischen diesen beiden
Gruppen, Kellnerin Cyane (24) hätte ihr dann
entgegenkommen müssen – die Fotos widerlegen diese
Schilderung.
Ein weiteres Detail, das nicht stimmt: Auf der Skizze
wurde der «sortie sécours», also der Notausgang, als
offen eingezeichnet. In Wahrheit wurde er mindestens
durch einen Stuhl blockiert und drei Opfer wurden tot
davor vorgefunden.
Eine Grafik des Forensischen Instituts bringt Klarheit
Die Darstellung zeigt, wo die Leichen gefunden wurden
(rosa Bereiche). Die meisten lagen vor der auf 1,37
Meter Breite verschmälerten Treppe. Die Wirtin gab an,
dass diese «bestimmt noch etwa zwei Meter breit» sei.
=====
Die Mafia-Schweiz seit 2001 am
25.1.2026: Beispel Crans-Montana: Es wurde alles
kontrolliert, nur der Schaumstoff NIE: Crans-Montana: Schlupflöcher machten Kontrollen im
Le Constellation wirkungslos
https://www.20min.ch/story/le-constellation-kontrollen-scheitern-an-schlupfloechern-103493293
Jonas Bucher
-- Mehrere administrative
Versäumnisse haben dazu geführt, dass der Barbetrieb
im Le Constellation in Crans-Montana trotz
Kontrollen jahrelang unzureichend überprüft wurde.
Trotz offizieller Kontrollen wurde die Gefahr des
brennbaren Schaumstoffs in der Bar Le Constellation in
Crans-Montana vor dem tödlichen Brand nicht erkannt.
In der Neujahrsnacht starben 40 Menschen, 116 wurden
verletzt. Erste Ergebnisse der Untersuchung zeigen
eine Kette administrativer Versäumnisse. Mehrere
Zuständigkeiten griffen nicht.
Seit der Übernahme des Lokals durch Jacques und
Jessica Moretti im Jahr 2015 wurde der Betrieb
mehrfach kontrolliert. Der gefährliche Schaumstoff im
Untergeschoss blieb jedoch unbeachtet. «24 Heures» hat
die administrativen Schlupflöcher aufgelistet, die es
den Betreibern der Bar ermöglichten, trotzdem zu
operieren.
1. Umbau ohne Baubewilligung
2015 bauten Jacques und Jessica Moretti das frühere
Constellation zu einer Lounge-Bar um. Jacques Moretti
führte die Arbeiten grösstenteils selbst aus,
teilweise mithilfe eines rumänischen Schwarzarbeiters.
Am 9. Januar erklärte Moretti bei einer Einvernahme:
«Es gab Kontrollen. Ich wurde zur Zahlung einer Busse
verurteilt.» Den Walliser Behörden war somit bekannt,
dass gebaut wurde. Trotzdem beantragten weder Moretti
noch der damalige Eigentümer eine Baubewilligung. In
dieser Phase wurde der Schaumstoff angebracht, der in
der Todesnacht Feuer fing.
Der frühere Eigentümer erklärte, für Innenumbauten
habe es «keine Baubewilligung gebraucht». Nach
Walliser Recht sind «Änderungen im Innern von
Gebäuden» grundsätzlich bewilligungsfrei. Entscheidend
ist deren Umfang. Der Berner Brandschutzexperte Urs
Käser sagt: «Erst die Untersuchung wird zeigen, ob
diese Arbeiten den Behörden hätten gemeldet werden
müssen.»
Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier
hält fest: «Dieses Projekt wurde nach den heute
vorliegenden Informationen nie gemeldet, und genau das
ist aus meiner Sicht das Kernproblem.» Ohne Baugesuch
gebe es keine Prüfung und kein verpflichtendes
Brandschutzkonzept.
Jacques Moretti während der Sanierungsarbeiten im Jahr
2015.
Jacques Moretti während der Sanierungsarbeiten im Jahr
2015.Facebook
2. Betrieb ohne Brandschutzkonzept
Am 26. August 2015 erteilte die damalige Gemeinde
Chermignon die Betriebsbewilligung. Sie prüfte den
französischen Strafregisterauszug von Jacques Moretti.
Dieser war leer, obwohl er 2008 in Annecy (F)
verurteilt worden war. Die Gemeinde bestätigte auch
seine fachliche Eignung. Moretti hatte 2011 eine
Wirteausbildung in Pully absolviert.
Ein Brandschutzkonzept wurde nicht verlangt. Laut Urs
Käser wäre dies üblich gewesen. Auch bei der letzten
Kontrolle im Jahr 2019 existierte kein solches
Konzept.
Die Gemeinde bestätigte die fachliche Eignung von
Jacques Moretti.
Die Gemeinde bestätigte die fachliche Eignung von
Jacques Moretti.AFP
3. Zu eingeschränkte Kontrolle
Ende 2015 wurde eine Veranda gebaut. Dafür lag eine
Baubewilligung vor. Die Gemeinde untersagte
Heizstrahler und schloss eine Haftung bei Unfällen
aus. Der Kanton Wallis gab eine positive
brandschutzrechtliche Stellungnahme ab. Diese bezog
sich ausschliesslich auf die Veranda. In einem
Schreiben hiess es: «Ihr Konzept wurde geprüft, es
erscheint vollständig, verständlich und plausibel.»
Der Schaumstoff im Untergeschoss blieb unbeachtet.
Jacques Moretti wurde als «verantwortlich für die
Qualitätssicherung» im Brandschutz eingesetzt. Laut
Normen setzt dies «gute Kenntnisse» voraus. Moretti
erklärte später, er habe die Schule mit 14 Jahren
verlassen und Ausbildungen als Elektriker, Maurer und
Landwirt absolviert. Ob er die Schweizer
Brandschutzvorschriften kannte, ist unklar.
Für die Veranda lag eine Baubewilligung vor.
Für die Veranda lag eine Baubewilligung vor.AFP
4. Pläne verlangt, aber nie eingereicht
Während der Verandaarbeiten verlangte das kantonale
Feuerinspektorat Gesamtpläne des Lokals. Diese wurden
laut Recherchen von RTS und «NZZ am Sonntag» nicht
eingereicht. Der Kanton erklärte: «Die zuständige
Behörde, nämlich die Gemeinde, hat uns den Beginn der
Arbeiten nicht gemeldet. Die zuständige Behörde ist
daher davon ausgegangen, dass die Arbeiten nicht
ausgeführt wurden.»
Die Veranda wurde dennoch gebaut. In der Brandnacht
wurde sie zur tödlichen Falle für zahlreiche Gäste.
5. Kontrollen überall, nur nicht beim Schaumstoff
2018 und 2019 stellte die Gemeinde mehrere Mängel
fest. Beanstandet wurden unter anderem eine mit Holz
verkleidete Treppe, nicht normgerechtes Glas, fehlende
Schulungen des Personals sowie keine
Evakuationsübungen. Der Betrieb durfte unter Auflagen
dennoch weitergeführt werden.
Nach 2019 gab es keine weiteren Kontrollen. Die
nächste Inspektion war für das Frühjahr 2026 geplant.
Der Bericht von 2019 erwähnt den Schaumstoff nicht.
Jacques Moretti erklärte gegenüber den Ermittlern, er
habe selbst einen Brandtest durchgeführt und sei von
der starken Rauchentwicklung überrascht gewesen. Der
Schaumstoff wurde nicht ersetzt.
Der Schaumstoff an der Decke geriet in Brand.
Der Schaumstoff an der Decke geriet in Brand.X
Schuldfrage muss geklärt werden
Die Ermittlungen müssen klären, wer verantwortlich
ist. Nach Walliser Recht trägt der Betreiber die
Hauptverantwortung für den Brandschutz. Auch der
Eigentümer hat Pflichten. Die Behörden sind zur
Aufsicht verpflichtet.
Beschuldigt sind derzeit Jacques Moretti und seine
Ehefrau. Die Staatsanwaltschaft erklärt, sie behalte
sich vor, «das Verfahren auf alle Personen
auszuweiten, deren strafrechtliche Verantwortung
infrage kommt».
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
26.1.2026: Meloni fordert eine multinationale
Ermittlergruppe: Meloni: Nur dann kehrt Botschafter nach Bern zurück
https://www.nau.ch/news/schweiz/kanton-wallis-will-stiftung-mit-10-mio-franken-unterstutzen-67087521
20.20: Meloni kehrt Rückkehr des Botschafters an
Bedingung
Giorgia Meloni hat am Montag in Rom den italienischen
Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado,
empfangen. Dessen Rückkehr nach Bern wird von Italien
von der Bildung einer gemeinsamen
Ermittlungsgruppe zur Brandkatastrophe von
Crans-Montana abhängig gemacht.
Cornado war am Samstag von Aussenminister Antonio
Tajani nach Rom zurückgerufen worden, nachdem das
Zwangsmassnahmengericht in Sitten die Freilassung von
Jacques Moretti, des Betreibers der Bar «Le
Constellation» in Crans-Montana VS, angeordnet hatte.
An dem Treffen vom Montag in Rom, an dem auch
Staatssekretär Alfredo Mantovano und
Generalstaatsanwältin Gabriella Palmieri Sandulli
teilnahmen, wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur
Adnkronos beschlossen, die Rückkehr des Botschafters
in die Schweiz von der Aufnahme einer effektiven
Zusammenarbeit zwischen den Justizbehörden beider
Staaten und der sofortigen Bildung einer gemeinsamen
Ermittlungsgruppe abhängig zu machen.
Es gehe darum, dass ohne weitere Verzögerungen die
Verantwortlichkeiten für die Brandkatastrophe von
Crans-Montana am 1. Januar geklärt werden können,
wurde im Anschluss an das Treffen mitgeteilt. Die
italienische Regierung hatte der Schweiz eine solche
Zusammenarbeit bereits unmittelbar nach der Tragödie
vorgeschlagen, das Angebot wurde jedoch abgelehnt.
13.38: Nicht nur Verstorbene und Verletzte sollen als
Opfer gelten
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS sollen
nicht nur Verstorbene und Verletzte als Opfer
betrachtet werden. Die Konferenz der kantonalen
Sozialdirektorinnen und -direktoren (SODK) empfiehlt
den Kantonen, die Opfereigenschaft in diesem Fall
auszuweiten.
Laut einer SODK-Mitteilung vom Montag sollten aus
Sicht des Vorstands auch Menschen als Opfer gelten
dürfen, welche sich zum Unglückszeitpunkt im Lokal
befanden oder die versuchten, Personen aus dem
brennenden Lokal zu retten.
Ebenso sollten für den SODK-Vorstand Personen als
Opfer gelten, welche sich in unmittelbarer Nähe der
Bar «Le Constellation» aufhielten und begründete
Befürchtungen um die persönliche Integrität einer
nahestehenden Person hatten.
All diese Personen sowie ihre Angehörigen sollten
Anspruch auf Opferhilfeleistungen haben, heisst es in
der Mitteilung weiter.
12.05: Kanton Wallis will Opfer-Stiftung mit 10 Mio.
Franken unterstützen
Der Kanton Wallis möchte die Opfer der
Brandkatastrophe in finanzieller, rechtlicher und
administrativer Hinsicht langfristig unterstützen.
Die derzeit gegründete Opfer-Stiftung möchte der
Staatsrat deshalb mit einem Kapital von 10 Millionen
Franken dotieren. Das geht aus einer am Montag
veröffentlichten Mitteilung hervor.
Provokation gegen Opferfamilien in
Crans-Montana am 26.1.2026: Ein Haupttäter läuft
frei herum dank Kaution: Jacques Moretti: Dank Millionär frei, keine
Fussfessel: Wie ist das möglich?
https://www.20min.ch/story/jacques-moretti-dank-millionaer-frei-keine-fussfessel-wie-ist-das-moeglich-103493983
Shirin Camenisch -- Jacques Moretti ist auf Kaution
frei und trägt auch keine Fussfessel. Italien tobt,
und auch in der Schweiz herrscht viel Unverständnis.
Zwei Experten erklären.
Hornbach meint lapidar am 26.1.2026:
Jeder muss selber das Produkt testen: Akustikschaum: Morettis geben Hornbach die Schuld:
Jetzt kontert der Baumarkt
https://www.20min.ch/story/akustikschaum-hornbach-wer-material-verbaut-muss-pruefen-ob-es-geeignet-ist-103493926
Daniel Graf
-- Fabian Pöschl -- Die
Morettis haben in ihrer Einvernahme indirekt den
Baumarkt Hornbach mitverantwortlich für den Brand im
Constellation gemacht. Das sagt das Unternehmen
dazu.
Bei Hornbach heisst es auf Anfrage, man verfolge die
Berichterstattung zu den möglichen Ursachen des
Brandes aufmerksam. «Auch das Thema Akustikschaum. Wir
stehen diesbezüglich im engen Austausch mit den
Herstellern, die die Hinweise an ihren Produkten sowie
deren Auszeichnung entsprechend den gesetzlichen
Vorgaben ausführen», heisst es von einem
Unternehmenssprecher.
INFERNO-Bar in Montana-Crans am
27.1.2026: Nun soll's der Klebstoff sein: Crans-Montana: Barchef vermutet: «Klebstoff war
möglicherweise entzündlich»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-angestellter-widerspricht-morettis-darstellungen-103478718
Komisches Crans-Montana am 27.1.2026:
Silvester-Katastrophe: Crans-Montana: 250 Kameras
im Dorf – trotzdem fehlen Aufnahmen der Brandnacht
https://www.20min.ch/story/crans-montana-250-kameras-im-dorf-trotzdem-fehlen-aufnahmen-der-brandnacht-103494332
28.1.2026: Neun Brandopfer in Frankreich weiterhin auf
Reanimationstationen
https://www.nau.ch/news/ausland/neun-brandopfer-in-frankreich-weiterhin-auf-reanimationstationen-67088641
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Neun Menschen, die
bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana schwer
verletzt wurden, befinden sich in Frankreich
weiterhin auf Reanimationsstationen. Dies teilte das
französische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit.
Die Erklärung erfolgte anlässlich eines
Dankesbesuchs der Schweizer Botschafterin in
Frankreich.
«Vielen, vielen Dank (...) Danke ist eigentlich ein
viel zu kleines Wort» für die geleistete Arbeit, sagte
die Schweizer Botschafterin Tania Cavassini dem
Personal des operativen Krisenzentrums des
Gesundheitsministeriums, das sie gemeinsam mit der
französischen Gesundheitsministerin Stéphanie Rist
besuchte.
Am Morgen des 1. Januar, kurz nach dem Drama, begannen
die Mitarbeitenden dieses Krisenzentrums, zum Teil aus
eigener Initiative, ins Ministerium zu kommen, wie
dessen Verantwortliche betonten.
In den darauffolgenden Stunden koordinierte das
Krisenzentrum die Bereitstellung von Betten für
Schwerbrandverletzte in Frankreich sowie den Einsatz
medizinisch-psychologischer Teams, die auch mehrere
Tage nach der Katastrophe noch im Einsatz blieben.
Insgesamt wurden 20 Opfer des Brandes in französischen
Spitälern aufgenommen. 18 Patientinnen und Patienten
wurden am 1. Januar sowie in den drei darauffolgenden
Tagen eingeliefert. Zwei weitere wurden in der
darauffolgenden Woche aufgenommen, damit sie näher bei
ihrem Wohnort behandelt werden konnten.
Von den 20 Patientinnen und Patienten konnten fünf
inzwischen nach Hause zurückkehren. Sechs befänden
sich noch in intensivmedizinischer Behandlung, neun
weiterhin auf der Reanimationsstation, fügte das
Krisenzentrum hinzu.
In den Tagen nach dem Brand habe es «die Koordination
zwischen Frankreich und der Schweiz ermöglicht,
verlässliche Informationen bereitzustellen», betonte
Rist zudem. Dies sei besonders wichtig, wenn Familien
nach Angehörigen suchten oder erfuhren, dass diese
unter den Opfern seien.
In Frankreich gibt es 15 spezialisierte Abteilungen
für die Behandlung von Schwerbrandverletzten mit
insgesamt etwa 180 bis 200 Betten, wie bei diesem
Besuch weiter mitgeteilt wurde. In der Schweiz gibt es
zwei solche spezialisierte Zentren, im
Universitätsspital Chuv Lausanne und im
Universitätsspital Zürich.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
28.1.2026: Moretti hat in Genf einen Uhren-Freund,
der Millionen hat: Dank 200'000 Franken wurden der Barbetreiber von
Crans-Montana aus der U-Haft entlassen. Steckt ein
Schweizer Uhren-Erbe hinter Morettis Kaution?
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/dank-200000-franken-wurden-der-barbetreiber-von-crans-montana-aus-der-u-haft-entlassen-hat-ein-reicher-schweizer-uhren-erbe-die-kaution-fuer-moretti-bezahlt-id21640374.html
Daniel Jung,
Martin Meul, Nicolas Lurati und Qendresa Llugiqi
-- Woher kamen die 200'000
Franken, die dem Barbetreiber Jacques Moretti den
Weg in die Freiheit ebneten? Die Hinweise verdichten
sich nun, dass das Geld von einem bedeutenden
Uhrenunternehmer aus der Westschweiz kam.
Am letzten Freitag war Jacques Moretti (49), Betreiber
der Bar Le Constellation in Crans-Montana, aus der
Untersuchungshaft entlassen worden. Zuvor hatte das
Walliser Zwangsmassnahmengericht die dafür nötige
Kaution auf 200'000 Franken festgelegt. Anstelle der
Haft «wurden Ersatzmassnahmen angeordnet, um der
Fluchtgefahr des Angeklagten entgegenzuwirken», heisst
es in dem Schreiben des Gerichts. Er muss seine
Ausweis- und Aufenthaltsdokumente bei der
Staatsanwaltschaft hinterlegen und sich täglich bei
einer Polizeidienststelle melden. Dazu eben die
Kaution.
Zunächst war unklar, woher das Geld kam. Gemäss
Medienberichten wurden die 200'000 Franken von
einem «anonymen Freund» bezahlt. Auch
für Jessica Moretti sollen 200'000 hinterlegt
worden sein – von der gleichen Person, wie
etwa «Corriere della Sera» schreibt. Wie «La
Repubblica» berichtete, handelt es sich dabei um einen
Genfer Millionär mit Konto in Dubai. Vom
Gericht heisst es dazu nur: Die «Herkunft der Gelder
sowie die Art der Beziehungen zwischen dem Angeklagten
und der Person, die diesen Betrag gezahlt hat, einem
seiner engen Freunde», sei geprüft worden.
Hat ein Uhren-Erbe das Geld ausgelegt?
Wie Blick nun aus dem Umfeld der Opfer des Infernos
von Crans-Montana vernommen hat, soll die Kaution von
einem bedeutenden Uhren-Erben beglichen
worden sein. Dabei geht es um eine der
reichsten Uhrenfamilien der Schweiz.
Der Erbe hatte schon mehrfach öffentlich dokumentierte
Kontakte mit Jacques Moretti. Der Uhren-Spross ist
neben der Uhrenindustrie in weiteren Branchen aktiv,
etwa mit mehreren Immobilienfirmen in der Waadt
und im Wallis. [Es stinkt nach krimineller
Freimaurerei].
So hatte Jacques Moretti eine Immobilie von ihm
gekauft. Der Kaufpreis ist nicht öffentlich bekannt.
Eine aussergewöhnliche Männerfreundschaft
Mit Jacques Moretti teilt der Uhren-Erbe auch eine
Leidenschaft für besondere und wertvolle Autos. Die
beiden haben gemeinsam an einer Rallye mit
historischen Fahrzeugen auf der französischen
Insel Korsika teilgenommen. Dies legt
nahe, dass die beiden Herren nicht nur eine
geschäftliche, sondern auch eine freundschaftliche
Beziehung verbindet.
Als Blick den Moretti-Kumpel am Dienstagabend am
Telefon zur Kaution befragen will, beendet der
Multimillionär das Gespräch sofort, als das Wort
«Journalist» fällt.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
29.1.2026: Was hat der Kontrolleur 2018 und 2019
falsch gemacht? Er hat geschwiegen, dass seine
Empfehlungen nicht umgesetzt wurden! Verfahren gegen Ex-Sicherheitsverantwortlichen von
Crans-Montana
https://www.nau.ch/news/ausland/verfahren-gegen-ex-sicherheitsverantwortlichen-von-crans-montana-67089072
Keystone-SDA -- Crans-Montana -- Nach der
Brandkatastrophe in Crans-Montana VS mit 40 Toten
und 116 Verletzten vor knapp einem Monat hat die
Walliser Staatsanwaltschaft das Strafverfahren
ausgeweitet. Nun gerät auch ein ehemaliger
Sicherheitsverantwortlicher der Gemeinde in das
Visier der Justiz.
Der Mann war während der Sicherheitskontrollen von
2018 und 2019 in der Gemeinde Crans-Montana tätig. Seine
Empfehlungen seien zweimal vom Betreiber nicht
umgesetzt worden. Nun wird er als
Beschuldigter von der Staatsanwaltschaft einvernommen.
«Ich bestätige, dass mein Mandant für den 9. Februar
als Beschuldigter vorgeladen ist», sagte der
Rechtsanwalt David Aïoutz am Donnerstag der
Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit
eine Meldung des Westschweizer Radios und Fernsehens
RTS.
Mit dem Verfahren sollen mögliche strafrechtliche
Verantwortlichkeiten im Zusammenhang mit den
festgestellten Mängeln in der Bar nach dem Brand
bestimmt werden.
Der verheerende Brand in der Silvesternacht wurde
gemäss den Ermittlern höchstwahrscheinlich von
Wunderkerzen auf Champagnerflaschen ausgelöst. Diese
sollen die aus aus Schaumstoff bestehende,
schalldämmende Decke im Untergeschoss der Bar in Brand
gesetzt haben. Dabei hat es sich mutmasslich um leicht
entzündliches Material gehandelt.
Die Bar «Le Constellation» war in den Jahren 2016,
2018 und 2019 dreimal kontrolliert worden.
Allerdings wurde 2016 nur die Veranda begutachtet,
durch die Gemeinde Chermignon. Die Kontrollen hätten
eigentlich jährlich stattfinden sollen. Wer für die
Versäumnisse bei den Brandschutzkontrollen
verantwortlich ist, ist Gegenstand der Ermittlungen.
=====
Bank Crédit Lyonnais gegen Moretti am
29.1.2026: gab ihm keinen Kredit - schweizer Banken
aber schon: Tragödie in Crans-Montana: Kein Geld für Morettis:
Französische Bank stoppte Kreditvergabe
https://www.20min.ch/story/tragoedie-in-crans-montana-im-reich-der-schweizer-blinden-neue-vorwuerfe-gegen-morettis-103495106
Arnaud Gallay -- Laut «Le Canard enchaîné» hatten
die Besitzer des Le Constellation Streitigkeiten mit
der französischen Bank, während Schweizer Institute
ihnen Millionen liehen.
Die französische Bank Crédit
Lyonnais stoppte Kredite an das Ehepaar Moretti.
Die Bank vermutete Fälschungen bei
den Finanzierungsunterlagen des Paares.
Trotzdem liehen Schweizer Banken
den Morettis Millionen für Immobilienkäufe.
«Im Reich der Schweizer Blinden sind die französischen
Einäugigen Könige», schreibt «Le Canard enchaîné». In
seiner Ausgabe von diesem Mittwoch enthüllt das
satirische Wochenblatt, dass eine der wichtigsten
französischen Banken, die Crédit Lyonnais, aufgehört
hatte, dem Ehepaar Moretti Geld zu leihen.
Im März 2021 hatten Zahlungsverzögerungen das Institut
dazu veranlasst, die vom Paar für Kredite in Höhe von
insgesamt über 1,1 Millionen Euro bereitgestellten
Garantien genauer zu prüfen. Diese dienten dem Kauf
einer Pariser Wohnung im Jahr 2015, einer Villa auf
Korsika im Jahr 2018 und anschliessend den
Renovationsarbeiten in besagter Villa im folgenden
Jahr.
13'827 Euro Lohn im Le Constellation
Crédit Lyonnais vermutete laut dem Bericht gefälschte
Unterlagen im Finanzierungsdossier. In der Folge
forderte die Bank die sofortige Rückzahlung der
Kredite. Es kam zu einem Vergleich, der durch ein
Gericht bestätigt wurde – laut dem Magazin ein
äusserst seltener Vorgang.
Der Bank seien neue Garantien vorgelegt worden.
Jessica Moretti gab darin ihr Einkommen an: 13'827
Euro pro Monat als Angestellte des Le Constellation.
Ihr Mann, Jacques, gab an, eine Invalidenrente und
eine «zusätzliche Entschädigung» von einer
Versicherungsgesellschaft zu beziehen, was insgesamt
38'000 Euro pro Jahr ausmachte.
Mehr als 6 Millionen Euro geliehen
Zur gleichen Zeit, als Crédit Lyonnais das Vertrauen
in das Paar verlor, erhielten die Morettis von
Schweizer Banken hohe Kredite. Laut «Le Canard
enchaîné» investierten sie insgesamt über 6 Millionen
Euro in Immobilien. Darunter auch mehrere Objekte im
Oberwallis, insbesondere in Crans-Montana, sowie ein
Anwesen in Cannes (F).
Welche Sicherheiten sie den Schweizer Instituten
vorlegten, ist unklar. Jacques Moretti machte laut
einem Anwalt der betroffenen Familien bei seiner
letzten Befragung nur «äusserst vage Angaben» dazu.
=====
29.1.2026: Kaution 400.000 Franken: Uhren-Erbe: Quittung zeigt, wer die Moretti-Kaution
bezahlte
https://www.20min.ch/story/uhren-erbe-quittung-zeigt-wer-die-moretti-kaution-bezahlte-103495744
Justin Arber -- Die Kaution für die Barbetreiber
von Crans-Montana wurde Berichten zufolge von einem
Genfer Millionär eingezahlt. Er pflegt in zweierlei
Hinsicht eine Beziehung zu Jacques Moretti.
Ein reicher Uhren-Erbe bezahlte die
Kaution für Jacques und Jessica Moretti, belegt eine
Quittung der Zahlung.
Die Walliser Staatsanwaltschaft
erhielt 400'000 Franken.
Der Erbe und Moretti pflegten
Berichten zufolge eine geschäftliche und persönliche
Beziehung.
Eine von der «Bild»-Zeitung veröffentlichte Quittung
der Walliser Staatsanwaltschaft gibt Aufschluss
darüber, wer die Kaution für Jacques und Jessica
Moretti in der Gesamthöhe von 400'000 Franken
beglichen hat. Der Name ist geschwärzt, die
Boulevardzeitung schreibt dazu, es handle sich um ein
«Mitglied einer der reichsten Familien der Schweiz».
Die Familie stamme aus der Uhrenbranche, und der
Spender selbst sei auch als Investor in der
Immobilienbranche tätig.
Beziehung zu Moretti
Einerseits wird in den Medien die geschäftliche
Beziehung zwischen Moretti und dem Genfer Millionär
thematisiert. So soll Jacques Moretti eine Immobilie
zu einem unbekannten Kaufpreis von ihm erworben haben.
Andererseits gibt es auch Details über die private
Beziehung der beiden.
«Blick» berichtet darüber, dass die beiden begeisterte
Bewunderer von wertvollen historischen Fahrzeugen
seien. So hätten sie auch schon eine Oldtimer-Rallye
auf Korsika gemeinsam besucht.
Der Kautionshinterleger hat auf eine «Bild»-Anfrage
bisher nicht reagiert. «Blick» hat ihn zwar
telefonisch erreicht, er habe das Gespräch aber sofort
beendet.
Was passiert jetzt mit dem Geld?
Der italienischen Zeitung «La Repubblica» zufolge soll
die Kaution nach Verfahrensende dem Millionär
vollständig zurücküberwiesen werden. Anders wäre es
gewesen, wenn die Morettis den Betrag aus eigener
Tasche hätten hinterlegen lassen. Dann wäre die fast
halbe Million zur Deckung der Verfahrenskosten sowie
als Vorschuss für absehbare Schadenersatzforderungen
verwendet worden.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
30.1.2026: Frau Moretti schaute dem Feuer zu statt
zu handeln: Brandopfer Roze (18): «Jessica Moretti stand
einfach nur da»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/kritik-an-morettis-verhalten-und-verschlossener-notausgangstuer-schweizer-brandopfer-roze-18-meldet-sich-aus-belgischem-spital-id21645028.html
Vier Wochen nach der Brandkatastrophe von
Crans-Montana mit 40 Toten und über
100 Verletzten steht nicht mehr nur das Nachtlokal
«Le Constellation» im Fokus, sondern zunehmend
auch das Vorgehen der Behörden. Mit jedem neuen
Detail verdichten sich Hinweise darauf, dass
entscheidende Zeit verstrichen ist – und mit ihr
möglicherweise Beweise.
Zentral ist das Verschwinden von Videoaufnahmen.
Laut Medienberichten sicherte die Polizei von
Crans-Montana Überwachungsvideos
erst ab Mitternacht bis 6 Uhr morgens am 1.
Januar, wie aus einem Schreiben an die Walliser
Staatsanwaltschaft hervorgeht. Zwar ist damit der
Zeitraum des Brandes erfasst, doch frühere und
spätere Aufnahmen, die die Staatsanwaltschaft
ebenfalls verlangte, wurden nicht gesichert und
offenbar automatisch gelöscht. Unklar bleibt, ob
die Polizei von sich aus zu einer längeren
Aufbewahrung verpflichtet gewesen wäre. Zusätzlich
zeigt sich, dass die Bar selbst über zahlreiche
Kameras verfügte, diese jedoch just wenige Minuten
vor dem Brand ausfielen.
Für die Opferseite ist der Schaden
bereits eingetreten. Aus ihrer Sicht
hätten unmittelbar nach der Tat umfassende
Zwangsmaßnahmen erfolgen müssen: Durchsuchungen
nicht nur im Lokal, sondern auch bei der
Gemeindeverwaltung und bei involvierten
Funktionsträgern. Stattdessen sei Beweismaterial
verschwunden. Der Verdacht steht im Raum, dass die
Strafprozessordnung nicht ausgeschöpft wurde.
Kritisch beurteilt wird auch die frühe
Einvernahmepraxis. Die
Hauptbeschuldigten wurden zeitlich getrennt, aber
nicht voneinander isoliert befragt. Damit bestand
die Möglichkeit von Absprachen. Gleichzeitig
wurden offenbar keine Maßnahmen ergriffen, um
Kontakte zwischen den Betreibern und weiteren
potenziell verantwortlichen Personen in der
Gemeinde zu unterbinden – obwohl Hinweise
bestehen, dass die Verantwortung über das
Betreiberpaar hinausreichen könnte.
Parallel dazu verdichten sich die Fragen
zur materiellen Ursache des Brandes.
Öffentlich gewordene Bilder zeigen, dass
brennbarer Kunststoff an der Decke notdürftig mit
Billardstöcken
gestützt wurde. Zeugenaussagen zufolge hatte sich
die Akustikdämmung bereits Wochen zuvor gelöst. Ob
sie kurz vor der Brandnacht erneut befestigt –
möglicherweise mit leicht entflammbarem Klebstoff
– worden war, wird untersucht. In der
Katastrophennacht entzündeten Wunderkerzen, Teil
einer routinemäßigen Show, den Deckenbereich.
Sekunden später kam es zum Flashover.
Ein internes Prüfprotokoll
zeigt, dass bei der feuerpolizeilichen Kontrolle
der Bar Le Constellation 2019
gravierende Mängel übersehen oder unklar
festgehalten wurden. Besonders brisant ist, dass
der leicht entflammbare Schaumstoff an der Decke
im Bericht nicht erwähnt wurde, obwohl er seit
Jahren installiert war. Trotz dieser Defizite
erhielt der Betrieb eine positive Beurteilung,
weitere Kontrollen unterblieben. Zusätzlich wirft
der Fall Fragen zur Bewilligungspraxis auf, da
Barbetreiber Jacques Moretti nicht nur in
Frankreich, sondern auch 2016 in der Schweiz wegen
Schwarzarbeit verurteilt worden war.
Auch das Umfeld der Betreiber rückt
stärker in den Blick. Trotz offiziell
vergleichsweise tiefer Einkommen und der Vorstrafe
von Jacques Moretti erhielt das Ehepaar über Jahre
hinweg Millionenbeträge
von Schweizer Banken und Bürgschaftsstellen. Damit
finanzierten sie mehrere Lokale und Immobilien –
auch nach früheren Bränden. Die Kautionszahlungen
in sechsstelliger Höhe wurden über ein Konto in
Dubai abgewickelt. Sie stammt Berichten zufolge
von einem Genfer Uhren-Erben, der enge Beziehungen
zu Moretti pflegt.
Besonders brisant ist die internationale
Dimension des Falls. Unter den
Todesopfern befinden sich mehrere italienische
Staatsangehörige. Die römische Justiz eröffnete
deshalb ein eigenes Strafverfahren und stellte ein
Rechtshilfeersuchen an die Schweiz, das über das
Bundesamt für Justiz an die Walliser
Staatsanwaltschaft weitergeleitet wurde.
Aus Rom kommt deutliche Kritik am frühen
Vorgehen der Schweizer Ermittlungsbehörden.
Beanstandet wird insbesondere, dass
Überwachungsaufnahmen nicht umgehend beschlagnahmt
und gesichert wurden. Dadurch könnten
entscheidende Beweise unwiederbringlich verloren
gegangen sein. Italien fordert eine vollständige,
unabhängige und professionelle Aufarbeitung der
Ursachen und Verantwortlichkeiten.
Auch auf diplomatischer Ebene wurde der
Unmut öffentlich. Der Schweizer
Botschafter in Italien, der Tessiner Roberto
Balzaretti, sprach von «Unverständnis über gewisse
Entscheide der Walliser Untersuchungsbehörden».
Die Sorge in Rom: Sollten sich Beschuldigte der
Schweizer Justiz entziehen, wären die
Möglichkeiten begrenzt. Frankreich liefert eigene
Staatsangehörige nicht an Nicht-EU-Staaten aus –
ein Umstand, der das Fluchtrisiko zusätzlich
verschärft. Der Opferanwalt Christophe de Galembert sieht in
der Reaktion Italiens ein deutliches Signal und
sagte dazu:
«Die Kritik Italiens sagt viel über die Art und
Weise aus, wie die Schweizer Ermittlungen
geführt werden.»
Inzwischen hat die Walliser
Staatsanwaltschaft mehrere Strafverfahren
eröffnet, auch gegen frühere und
aktuelle Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde.
Im Raum steht der Vorwurf, dass vorgeschriebene
Kontrollen über Jahre hinweg unterblieben seien,
obwohl Mängel bekannt waren.
Was bleibt, ist der Eindruck eines
fortschreitenden Kontrollverlusts: Je
mehr Zeit verging, desto mehr Fragen kamen hinzu –
und desto weniger Antworten sind gesichert. Die
juristische Aufarbeitung der Katastrophe von
Crans-Montana wird damit nicht nur zur Klärung
individueller Schuld, sondern zur Bewährungsprobe
für das Vertrauen in die Schweizer
Strafverfolgung.
Zu dumm zum Weglaufen, wenn es brennt
am 31.1.2026: aber dann demonstrieren gehen: Lutry VD: Hunderte trauern in Lutry um Brandopfer
und fordern Gerechtigkeit
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/hunderte-trauern-in-lutry-um-opfer-von-crans-montana-67089710
Keystone-SDA -- Paudex -- Mehrere hundert Menschen
haben am Samstagnachmittag in Lutry
zusammengefunden, um der Opfer von Crans-Montana zu
gedenken. Es war die zweite Trauerfeier in der
schwer getroffenen Waadtländer Gemeinde.
Vor Beginn des Trauermarsches versammelten sich
Angehörige der Verstorbenen hinter einem grossen
weissen Banner mit der Aufschrift «Hommage aux
victimes de Crans-Montana. Justice et vérité»
(«Gedenken an die Opfer von Crans-Montana.
Gerechtigkeit und Wahrheit») in schwarzen Buchstaben.
Vor Dutzenden Schweizer und internationalen Medien
ergriffen Eltern der Verstorbenen nacheinander das
Wort. «Wir stehen nicht vor Ihnen, um ins Rampenlicht
zu treten. Licht muss auf Gerechtigkeit und Wahrheit
fallen», sagte eine Mutter, die ihren Sohn verloren
hatte.
«Heute bin ich Mutter von 156 Kindern», sagte ein
anderes Elternteil auf Italienisch in Anspielung auf
die Zahl der Opfer der Tragödie. Die Botschaft: «Nie
wieder». Beim Brand in der Silvesternacht sind 40
Menschen ums Leben gekommen, 116 weitere wurden
grösstenteils schwer verletzt.
Ab kurz nach 14.45 Uhr zogen die Trauernden durch die
Strassen von Lutry, wie eine Journalistin der
Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Im Laufe
des Trauermarsches schlossen sich demnach viele
Menschen an. Schätzungsweise tausend Personen waren
schliesslich daran beteiligt.
Sie waren angeführt von der Organisatorin der
Veranstaltung, die den Opfern nahesteht. Sie hielt ein
Schild mit der Aufschrift «Ihr seid nicht allein» in
den Händen. Zahlreiche Menschen trugen Rosen.
Mehrere Opfer der Brandkatastrophe von der
Silvesternacht lebten in Lutry. Besonders betroffen
war der örtliche Fussballverein, da sich zahlreiche
Junioren zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar «Le
Constellation» befanden. Sieben Mitglieder des Vereins
kamen ums Leben.
Auch in Lugano fand am Samstag ein Schweigemarsch für
Crans-Montana statt. Die Veranstaltung fand aufgrund
der späten Uhrzeit und der zahlreichen
Karnevalsfeiern, die zeitgleich im gesamten Tessin
anstanden, allerdings wenig Beachtung. Etwa 50
Personen zogen still vom Seeufer in Richtung
Stadtzentrum, wo eine Gedenkfeier durchgeführt wurde.
Zwei Privatpersonen veranstalteten den Marsch, um der
Opfer zu gedenken und Solidarität mit den Angehörigen
zu bekunden. Beim Brand kam eine 18-jährige
Italo-Tessinerin aus Coldrerio im Süden des Kantons
ums Leben.
1.2.2026: Er schaffte es nicht: 41. Todesopfer ist A. (†18) aus Lutry VD
https://www.nau.ch/news/schweiz/funf-schwerverletzte-weiterhin-im-unispital-zurich-67089904
Riccardo Schmidlin, Keystone-SDA, Elena Hatebur --
Crans-Montana -- Die Zahl der Toten bei der
Brandkatastrophe von Crans-Montana steigt von 40 auf
41. Am Samstag verstarb ein 18-Jähriger im Spital.
Am
Samstag verstarb ein 18-jähriges Brandopfer in
einem Zürcher Spital.
Damit
steigt die Zahl der Toten im Zusammenhang mit
der Katastrophe auf 41.
115
weitere Personen sind verletzt.
Die Brandkatastrophe
von Crans-Montana hat am Sonntag ein
weiteres Todesopfer gefordert. Ein 18-jähriger
Schweizer ist am Samstag in einem Spital in Zürich
verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesopfer
auf 41, wie die Walliser
Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilt.
Die Zahl der
Verletzten beläuft sich auf 115.
41.
Todesopfer ist 18-jähriger A.
Bei dem 41.
Todesopfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana
handelt es sich gemäss Angaben von «20
Minuten» um den 18-jährigen A. aus Lutry VD.
Bestätigt wurde
die Nachricht vom Vater
eines weiteren Todesopfers (†17) der
Silvesternacht. Auf Instagram
schrieb er: «Noch ein Engel ist gegangen. Auf
Wiedersehen A., du wirst für immer in unseren
Herzen bleiben.»
A. war ein junger
Basketballer. Zum Zeitpunkt des nationalen
Trauertags am 9. Januar gab der Lausanner
Basketballclub, in dem A. Mitglied war, noch
bekannt, dass sich der 18-Jährige in einem stabilen
Zustand befinde.
Es wird behauptet am 2.22026:
Unispital Zürich hat tödliche Keime - z.B. den
"Acinetobacter baumannii": Unispital Zürich: Crans-Opfer (†18) infizierte sich
mit «Spital-Keim»
https://www.nau.ch/news/schweiz/zwei-brandopfer-von-crans-montana-fangen-spitalkeim-ein-67090067
Fototexte:
Ist die Haut zerstört, können Spitalkeime ungehindert
in den Körper eindringen.
Am Unispital Zürich werden derzeit fünf Brandopfer von
Crans-Montana behandelt.
Zwei Patienten steckten sich mit dem
antibiotikaresistenten Keim namens Acinetobacter
baumannii an.
«Acinetobacter baumannii tritt leider immer wieder im
Zusammenhang mit der Behandlung von schwer
brandverletzten Patienten auf», sagt Marcel Schlatter,
Mediensprecher des Unispitals Zürich.
Das am Samstag verstorbene Brandopfer aus Lutry VD und
ein weiteres Brandopfer haben einen Spitalkeim
eingefangen.
Ob das verstorbene Brandopfer am Keim starb, ist
zurzeit aber unklar.
Bettina Zanni
-- Zürich -- Das
Universitätsspital Zürich behandelt mehrere
Brandopfer von Crans-Montana. Zwei infizierten sich
mit einem Spitalkeim. Eines von ihnen ist gestorben.
Ein
18-jähriges Brandopfer aus Lutry VD starb am
Samstag im Unispital Zürich.
Er
und ein weiterer Patient steckten sich mit
einem Spitalkeim an.
Ob
er auch daran starb, ist aber entgegen eines
Berichts unklar.
Am Samstag ist
der junge Basketballer gestorben. Damit steigt die
Zahl der Todesopfer auf 41.
Er und ein weiterer
Patient haben einen Spitalkeim eingefangen. Dabei
handelt es sich um den antibiotikaresistenten
Acinetobacter baumannii.
«Wir betreuen derzeit zwei Patienten mit einem
antibiotikaresistenten Acinetobacter baumannii»,
bestätigt Marcel Schlatter gegenüber Nau.ch. Er ist
Mediensprecher beim Unispital Zürich. «Darunter auch
der gestern gestorbene Patient.»
«Tritt leider immer wieder auf»
Ist die Haut zerstört, verliert sie ihre
Schutzfunktion. Da Keime ungehindert in den Körper
eindringen können, ist das Infektionsrisiko von
Brandopfern sehr hoch.
Gleichzeitig sind Spitäler ein Hotspot für
multiresistente Keime.
«Acinetobacter baumannii tritt leider immer wieder im
Zusammenhang mit der Behandlung von schwer
brandverletzten Patienten auf», sagt Marcel Schlatter.
Weitere Übertragungen hätten sie in den vergangenen
vier Wochen verhindern können.
Mediensprecher dementiert
Das Portal «Inside Paradeplatz» sorgte am Montagmorgen
mit einer Falschmeldung für grosse Betroffenheit.
Demnach soll das Brandopfer aus Lutry an einem
Krankenhauskeim gestorben sein.
«Diese Meldung kann ich nicht bestätigen», sagt Marcel
Schlatter auf Anfrage.
Die Brandopfer, die im Unispital in Behandlung sind,
leiden laut dem Mediensprecher alle unter schwersten
Verletzungen. «Insbesondere die durch das Feuer
verursachten gravierenden Lungenschädigungen stellen
derzeit eine grosse Herausforderung dar.»
=====
Der nächste Skandal in Crans-Montana
am 2.2.2026: Opfer-Familien warten noch immer auf ihr Geld - Nur leere
Versprechen?
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/kanton-wallis-verspricht-den-opfer-familien-von-crans-montana-hilfe-aber-zahlt-bislang-nicht-wir-haben-die-kosten-jetzt-nicht-in-ein-paar-wochen-id21652917.html
Kanton Wallis verspricht den Opfer-Familien von
Crans-Montana Hilfe, aber zahlt bislang nicht
«Wir haben die Kosten jetzt, nicht in ein paar Wochen»
Martin Meul
-- Reporter News -- Der
Kanton Wallis versprach 10'000 Franken für jedes
Opfer von Crans-Montana VS. Doch bislang haben
Opferfamilien wie die Michelouds aus Rechy VS noch
kein Geld erhalten. Und das, obwohl die Kosten
horrend sind.
Man kann sich kaum vorstellen, wie gross die Belastung
für die Familien der Opfer von Crans-Montana VS ist.
Egal, ob sie um tote Angehörige trauern oder sich um
Verletzte kümmern, die im Spital liegen. Ein normales
Leben ist undenkbar.
Und doch macht das Leben um die Familien herum keine
Pause. Leila Micheloud (51) erklärt: «Die Rechnungen
landen trotzdem im Briefkasten. Zum Beispiel von der
Krankenkasse. Auch sonst kann ich nicht einfach sagen:
Oh, im Moment ist es gerade schwierig mit dem Geld»,
erklärt sie in ihrem Haus in Réchy VS.
Zwei Töchter im Spital
Die Katastrophe vom 1. Januar hat die Familie
Micheloud zerstört. Die beiden ältesten Töchter wurden
beim Brand in der Bar Le Constellation schwer
verletzt.
Besonders hart getroffen hat es Farah (20). Bis
Freitag vor einer Woche lag die junge Frau mit
schwersten Verbrennungen im Spital in von St. Gallen.
Nun kümmert man sich in einer Spezialklinik in Morges
VD um sie. Ihre jüngere Schwester Meissa (18) wird in
der Suva-Klinik in Sitten VS behandelt. «Am Vormittag
besuchen wir Farah, am Nachmittag sind wir bei Meissa,
und den Abend verbringen wir mit unserer jüngsten
Tochter Naiel (14)», beschreibt Leila Micheloud ihren
Alltag.
An Arbeit ist für sie und ihren Mann deshalb nicht zu
denken. «Wie lange das so bleiben wird, wir wissen es
nicht», sagt die Mutter.
Viel mehr Ausgaben
Die Betreuung ihrer Kinder hat direkte Auswirkungen
auf die finanzielle Situation der Familie. Zwar
erhalten die Eltern ihren Lohn – beide sind
krankgeschrieben –, aber es fallen zusätzliche Kosten
an. «Allein die Fahrtkosten haben es in sich, und auch
Kleinigkeiten wie Kaffee oder Mahlzeiten in der
Kantine im Spital summieren sich schnell», sagt Leila
Micheloud.
Zudem rechnet die Mutter mit hohen Kosten für die
psychologische Behandlung ihrer Töchter. «Das wird
nötig sein, damit sie das Erlebte verarbeiten und
wieder Vertrauen ins Leben fassen können. Sie haben
nicht nur körperliche Verletzungen davongetragen»,
sagt Micheloud.
Kanton will schnell helfen, aber ...
Der Kanton Wallis hatte schon bald nach dem Inferno
erklärt, dass er die Opfer – oder im gegebenen Fall –
die Angehörigen der Tragödie finanziell unterstützen
will. 10'000 Franken sollte es für jedes Opfer geben.
Doch es gibt ein Problem: Noch haben die Opfer und
ihre Familien kein Geld bekommen, obwohl seit dem
Brand im «Le Constellation» ein Monat vergangen ist.
Das stört Leila Micheloud. Sie sagt: «Wir haben die
Kosten jetzt, nicht in ein paar Wochen.»
3.2.2026: Crans-Montana stellt 1 Million Franken Soforthilfe
bereit
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-montana-stellt-1-million-franken-soforthilfe-bereit-67090682
Redaktion -- Crans-Montana -- Die Gemeinde will
schnelle Hilfe leisten – rund 100 Franken pro Kopf.
Das Geld fliesst in eine Stiftung, die Betroffene
unbürokratisch unterstützen soll.
4.2.2026:
Frankreich ernennt zwei Koordinatoren:
"Verbindung zu schweizer Behörden
sicherstellen"
https://www.blick.ch/schweiz/koerper-zu-30-prozent-verbrannt-inferno-opfer-coline-22-aus-dem-koma-erwacht-id21589870.html
In Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu
einem verheerenden Brand, der 41 Todesopfer
forderte. Im Ticker halten wir dich über die
neusten Entwicklungen auf dem Laufenden.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
4.2.2026: Überlebende Roze (18): Verbrannte Hände
brauchen 2 Jahre für die Heilung: Crans-Montana: «Ich schrie: ‹Es gibt ein Feuer!›
Aber sie glaubten mir nicht»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-roze-18-die-bilder-verfolgen-mich-in-den-albtraeumen-103499283
Céline
Trachsel -- Daniela Bertuzzi -- Roze
(18) wurde beim Brand in Crans-Montana schwer
verletzt. Nach 18 Tagen im Koma in einem belgischen
Spital konnte sie am Montag in die Schweiz verlegt
werden. Die körperlichen Narben sind für sie nicht
schlimm – die seelischen dagegen sind umso tiefer.
Roze (18) wurde beim Brand in
Crans-Montana schwer verletzt.
Sie lag 18 Tage im Koma in einem
belgischen Spital.
Nun wurde sie in die Schweiz
verlegt und liegt in Morges VD.
Die Bilder des Brandes verfolgen
sie in Albträumen.
Ihre körperlichen Wunden heilen
gut.
Roze (18) entkam dem Inferno – aber sie entkommt nicht
den Bildern, die sie bis heute verfolgen. Die
Waadtländerin wurde bei der Brandkatastrophe in
Crans-Montana schwer verletzt. Sie entkam der
sengenden Hitze nur dank eines Passanten, der
die Seitentür im Wintergarten des Le Constellation
öffnete. In einem Brunnen kühlte sie
sofort ihre Hände, die schwerst verbrannt wurden, als
sie instinktiv ihr Gesicht schützte.
Als sie noch am selben Tag in ein belgisches Spital
verlegt wurde, reiste ihr Vater Hüseyin nach. «Ich
wachte Tag und Nacht an ihrem Bett», sagt er zu 20
Minuten. 18 Tage lang habe Roze im künstlichen Koma
gelegen. «Das war eine sehr schwierige Zeit», so der
Papa. Es folgten eine Aufwachphase und zwei
Hauttransplantationen in Belgien. Am Montag konnte
Roze endlich in die Schweiz zurückgebracht werden.
Vater: «Sie schläft schlecht»
«Ich bin glücklich, bin ich auf dem Weg der Besserung,
aber ich denke auch an die anderen, denen es
schlechter erging», sagt Rozerin. Dass sie optische
Narben davontragen werde, sei kein Drama – aber die
Flashbacks seien schlimm. Auch im Spital in
Morges wacht ihr Vater deshalb stets an
ihrem Bett. «Besonders nachts bin ich an ihrer Seite,
denn sie schläft schlecht», sagt Hüseyin.
«Die Bilder verfolgen mich in meinen Albträumen»,
bestätigt die 18-Jährige. «Die Flammen, die Schreie,
die Leute am Boden und die Rettungskräfte, die
Herzmassage machten an Jugendlichen, die auf dem
Asphalt lagen.»
Keine lebenslangen gesundheitlichen Folgen
Die anfängliche Wut habe sich dagegen gelegt. «Es ist
einfach wichtig, dass die Justiz ihren Job jetzt
richtig macht. Niemand hat so etwas gewollt –
nichtsdestotrotz müssen die Verantwortlichen gefunden
werden.»
Ihre Fotokamera hat sie deshalb auch der Walliser
Polizei übergeben, denn Roze war von den Morettis
angestellt, um Bilder für Social Media zu machen. Sie
habe auch den Umzug mit den Champagnerflaschen und den
Sprühkerzen gefilmt, die den Brand auslösten. «Die
Kamera hat die Hitze erstaunlicherweise überlebt. Die
Aufnahmen können von der Polizei ausgewertet werden»,
sagt Roze.
Ihr körperlicher Genesungsprozess ist nun auf gutem
Weg. Das Gesicht werde vollständig heilen, erklärt
Roze. Die Ärzte wechseln alle zwei Tage ihren
Kompressionsverband an den Händen. Ein Jahr lang werde
sie Bandagen tragen müssen, zwei Jahre lang dürfe sie
Hände nicht der Sonne aussetzen. «Aber die Ärzte
glauben, die Hände werden heilen und ich werde keine
lebenslangen Schäden davontragen.»
=====
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
4.2.2026: Laeticia überlebte das Inferno UNverletzt
- aber hat psychisch alle Gefühle "abgeschaltet": Crans-Montana VS: Laeticia (17): «Da dachte ich:
‹Das ist das Ende, ich sterbe›»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-roze-18-die-bilder-verfolgen-mich-in-den-albtraeumen-103499283
Justin Arber
- Die 17-jährige Laeticia
hat die Brandkatastrophe von Crans-Montana ohne
Verbrennungen überlebt. In einer SRF-Doku spricht
sie über ihre Erinnerungen.
Laeticia überlebte das Feuer in
Crans-Montana in der Neujahrsnacht.
Sie ist körperlich unversehrt. Die
psychische Belastung ist jedoch gross.
Ihre Mutter Sorina erhielt einen
panischen Anruf. Sie fand Laeticia alleine vor dem
Brandort.
Die 17-jährige Laeticia hat die Brandkatastrophe in
der Neujahrsnacht in Crans-Montana VS ohne
Verbrennungen überlebt. Sie befindet sich seither aber
in therapeutischer Behandlung, wie es im SRF-Dokfilm
«Crans-Montana – Weiterleben nach der
Brandkatastrophe» heisst.
Sie sagt: «Ich habe das Gefühl, dass das nicht
wirklich ich war, die das erlebt hat.» Sie sehe die
Bilder in ihrem Kopf vorbeilaufen, aber die Emotionen,
die sie in jenem Moment gefühlt hatte, verspüre sie
nicht. «Ich weiss, dass irgendwann alles herauskommen
wird und ich alle Emotionen empfinden werde, die in
einer solchen Situation normal sind», sagt sie weiter.
Dichter Rauch
Sie erzählt, mit ihrer Freundin sei sie ins Le
Constellation gegangen, um den Abend ausklingen zu
lassen. Im unteren Teil des Lokals habe sie sogleich
dann einen weiteren Freund angetroffen. «Wir fangen an
zu reden, dann drehe ich mich um und sehe das Feuer.»
Obwohl zunächst niemand reagierte, habe sie den Reflex
gehabt, rausgehen zu müssen. «Erst, als mir der ganze
Rauch in die Augen stieg und ich nicht mehr atmen
konnte, wurde mir klar, dass es ernst war.»
Aufgrund des dichten Rauchs habe sie nichts mehr
gesehen und musste sich blind zurecht finden. «Ich
tastete mich vor und dann fiel ich plötzlich hin. Das
war der Moment, in dem Menschen auf mir drauf lagen,
die bereits verbrannt waren.» Sie habe dann gewusst,
dass das Feuer ganz in der Nähe von ihr sein musste.
«Das war der Moment, an dem ich dachte: ‹Das ist das
Ende, ich sterbe›».
Laeticia lag bei Todesfalle
Laeticia erzählt, sie habe direkt bei der Treppe
gelegen. Also direkt dort, wo später die meisten
Todesopfer gefunden wurden. Insgesamt 37 der 41 Toten
lagen dort. Sie sei dann rausgekommen, habe sich an
eine Seite gestellt und einfach angefangen zu
schreien.
Eltern finden Laeticia ganz alleine
Auch Laeticias Eltern erlebten die Brandnacht. Sie
waren schnell nach Ausbruch des Feuers vor Ort. «Ich
fühle mich noch immer ein bisschen leer», erzählt
Sorina, die Mutter von Laeticia. Um 1.30 Uhr habe sie
einen Anruf von ihrer Tochter erhalten. «Sie hat
geschrien, sie hat geschrien, komm schnell!» Sie
hätten sie dann ganz alleine vor dem Lokal gefunden.
Nur in Socken, ohne Schuhe, mit wild abstehenden
Haaren.
Die Brandkatastrophe in der Nacht vom 1. Januar 2026
fordert 41 Todesopfer, über 100 Menschen wurden
verletzt. Viele von ihnen werden noch immer in
Spitälern europaweit behandelt.
«Ich weiss, dass ich grosses Glück hatte», sagt
Laeticia. «Deshalb bin ich wirklich dankbar, für das
Glück, das ich hatte, im Vergleich zu anderen, die
schwere Verbrennungen oder schlimmeres haben.»
=====
Einvernahmen in Crans-Montana am
4.2.2026: Crans-Montana: Zu viele Anwälte: Staatsanwaltschaft
hält Anhörung in Schulaula
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zu-viele-anwaelte-staatsanwaltschaft-haelt-anhoerung-in-schulaula-103498541
Reto Bollmann
-- Die Strafuntersuchung
zur Tragödie von Crans-Montana stösst angesichts der
schieren Zahl von Anwälten und Beteiligten an ihre
Grenzen.
Die Staatsanwaltschaft steht im Zusammenhang
mit der Tragödie von Crans-Montana vor grossen
Herausforderungen.
Rund 50 Anwälte und 130 Privatkläger sind am
Verfahren beteiligt.
Die Staatsanwaltschaft verlegt Anhörungen in
eine Schulaula in Sitten.
Aufgrund
der vielen Beteiligten stösst die Strafuntersuchung
zur Tragödie
von Crans-Montana an ihre Grenzen und
stellt die Walliser Justiz vor aussergewöhnliche
Herausforderungen. Rund 130 Privatkläger, vertreten
von etwa 50 Anwälten – Tendenz weiter steigend –,
beteiligen sich am Verfahren. Diese Masse führt zu
erheblichen logistischen Problemen, Verzögerungen
und zunehmenden Spannungen zwischen den Parteien,
wie «Le Temps»
(Bezahlartikel) schreibt.
Moretti-Einvernahmen
dauerten je zehn Stunden
Bereits
erste Einvernahmen
des Ehepaars Moretti dauerten jeweils über
zehn Stunden und konnten wegen der Flut an Fragen
nicht abgeschlossen werden. Die
Staatsanwaltschaft musste Anwälte teilweise
per Videokonferenz zuschalten, was für zusätzlichen
Unmut sorgte. Um alle Beteiligten unterzubringen,
werden kommende Anhörungen nun in die Aula der
Hochschule HES-SO Valais-Wallis in Sitten
ausgelagert – ein ungewöhnlicher Schritt, der auch
sicherheitstechnische Fragen aufwirft.
Wegen der Flut an
Fragen konnten die Einvernahmen der Morettis
nicht abgeschlossen werden.AFP
Um
das Verfahren zu beschleunigen, verlangte die
Staatsanwaltschaft von den Anwälten, ihre Fragen im
Voraus einzureichen. Dieses Vorgehen stiess auf
Widerstand, da mehrere Verteidiger auf der
Mündlichkeit des Verfahrens beharren und teils
Hunderte Fragen ankündigen. Auch bei
Zeugenbefragungen kam es zu Kritik an Sitzordnung
und Protokollführung, da aus Effizienzgründen nicht
alles laut verlesen wird.
Fehlende Koordination
unter den Anwälten
Neben
den praktischen Schwierigkeiten erschwert auch die
fehlende Koordination unter den Anwälten den
Fortgang. Unterschiedliche Strategien, persönliche
Spannungen und teils aggressive Wortmeldungen
gegenüber der Staatsanwaltschaft prägen das Bild.
Versuche einzelner Anwälte, eine Zusammenarbeit oder
gemeinsame Fragenkataloge zu etablieren, blieben
bislang weitgehend erfolglos.
Juristen
sehen im Verfahren einen Belastungstest für die
Schweizer Strafprozessordnung. Der Blick auf frühere
Grossverfahren – etwa jenes der
Mont-Blanc-Tunnelkatastrophe – zeigt jedoch, dass
auch extrem komplexe Fälle mit vielen Beteiligten zu
geordneten Abschlüssen führen können. Ob dies auch
in Crans-Montana gelingen wird, bleibt offen.
=====
Crans-Montana am 4.2.2026: Die
Hinweis-Webseite von Anwalt Romain Jordan bleibt
online - die Moretti-Verbrecher wollten sie
blockieren: Kanton Wallis: Morettis wollten Hinweis-Seite
blockieren – und scheitern
https://www.20min.ch/story/kanton-wallis-morettis-wollten-hinweis-seite-blockieren-und-scheitern-103498899
Jonas Bucher
-- Nach dem Brand in
Crans-Montana bleibt die von Anwalt Romain Jordan
eingerichtete Hinweisplattform online. Die Walliser
Staatsanwaltschaft sieht keinen Grund, gegen die
Seite vorzugehen.
Die Website crans.merkt.ch bleibt
online. Sie sammelt Hinweise zum Brand in
Crans-Montana.
Anwalt Romain Jordan hat die Seite
für Opferfamilien eingerichtet.
Die Barbetreiber Jacques und
Jessica Moretti hatten Einspruch gegen die Plattform
erhoben.
Die Website crans.merkt.ch, auf der Hinweise und
Dokumente zur Brandkatastrophe in der Loungebar Le
Constellation in Crans-Montana gesammelt werden,
bleibt online. Das hat die Staatsanwaltschaft des
Kantons Wallis entschieden, wie «Léman Bleu»
berichtet. Die Seite wurde am 13. Januar von Anwalt
Romain Jordan eingerichtet, der mehrere Opferfamilien
vertritt.
Die Verteidigung der Barbetreiber Jacques und Jessica
Moretti, die im Zusammenhang mit dem Brand im Fokus
der Ermittlungen stehen, hatte gegen die Plattform
Einspruch eingelegt. Sie zweifelte an, ob die dort
gesammelten Informationen vor Gericht verwendet werden
dürfen.
Anwälte dürfen Beweismittel sammeln
Die zuständigen Staatsanwältinnen lehnten jedoch
Massnahmen gegen die Seite ab. Laut ihrer Begründung
dürfen Anwälte Beweismittel sammeln, um sie der
Staatsanwaltschaft vorzulegen. Es gebe keinen Hinweis
darauf, dass durch die Plattform potenzielle
Zeugenaussagen beeinflusst würden.
In einem Schreiben der Staatsanwaltschaft, das «Léman
Bleu» einsehen konnte, heisst es: «Romain Jordan
scheint sich dieser Grenze bewusst zu sein, indem er
die Personen, die Zeugen des Dramas in Crans-Montana
gewesen sein könnten, nicht direkt anspricht. Er
stellt lediglich eine Plattform zur Verfügung, auf der
Informationen übermittelt werden können, ohne dass ein
Austausch stattfindet.»
Opferanwalt begrüsst Entscheid
Jordan selbst begrüsste die Entscheidung. Gegenüber
der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte er: «Das ist
eine gute Nachricht für die Opfer und die
Ermittlungen.» Damit sei klargestellt, dass seine
Initiative zulässig sei.
Die Staatsanwaltschaft betonte, sie werde die
Situation weiter aufmerksam beobachten. Es seien
derzeit jedoch keine Gründe ersichtlich, die ein
Einschreiten gegen die Plattform rechtfertigen würden.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
5.2.2026: Frau Moretti behauptet, es wurden "viele
Lügen" erzählt: Jessica Moretti teilt gegen Medien aus: «Falsch!
Falsch! Es wurden so viele Lügen erzählt»: Jessica
Moretti: «Es wurden so viele Lügen erzählt, viel
zu viele»
https://www.blick.ch/schweiz/sie-erklaeren-ihr-schweigen-ehepaar-moretti-schickt-brief-an-bar-mitarbeiter-id21589870.html
Von Mattia Jutzeler, Redaktor am Newsdesk
Der «Corriere della Sera» hat sich mit Jessica Moretti
in einer in Bar in Sitten getroffen. Moretti, die
zusammen mit ihrem Ehemann Jacques die Inferno-Bar Le
Constellation führt, teilte im Interview erneut gegen
die Medien aus. «Es wurden so viele Lügen erzählt,
viel zu viele», erzählte sie der Zeitung. «Unter
anderem, dass ich mit dem Geld geflohen sei. Falsch!
Falsch! Ich bin nie geflohen. Und ich laufe auch jetzt
nicht weg, denn ich will die Wahrheit.»
«Ich verstehe den Zorn der Opfer», sagte sie weiter.
«Aber die Ermittlungen werden die Wahrheit ans Licht
bringen. Und die Wahrheit wird auch ihnen helfen.»
Moretti möchte weiterhin mit den Behörden
zusammenarbeiten.
Jessica und ihr Ehemann hätten während den
Ermittlungen in völliger Isolation gelebt. Deshalb
habe das Ehepaar sich dazu entschieden, einen Brief an
ihre Mitarbeitenden zu schreiben. «Es war uns wichtig,
die Dinge richtigzustellen. Der Brief war unsere
einzige Möglichkeit, uns auszudrücken. Er schützt
uns.»
In ihrem Brief übernehmen die Morettis in Bezug auf
die Brandkatastrophe zum ersten Mal eine gewisse
Verantwortung für die Brandkatastrophe. Bis anhin hat
das Ehepaar die Schuld von sich weggeschoben und etwa
seinen Angestellten oder den Behörden Vorwürfe
gemacht.
Während Jessica Moretti mit dem «Corriere della Sera»
sprach, wurde ihr Ziehsohn Jean-Marc Gabrielli von den
Ermittlern verhört.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
5.2.2026: Die Morettis setzen noch mehr Lügen oben
drauf, um ihr "Image" zu retten: Moretti-Brief sorgt für Kritik bei Opferanwälten:
«Zynischer Versuch das angeschlagene Image
wiederherzustellen»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/moretti-brief-sorgt-fuer-kritik-bei-opferanwaelten-zynischer-versuch-das-angeschlagene-image-wiederherzustellen-id21666240.html
Martin Meul
-- Reporter News -- In
einem Brief haben sich Jacques und Jessica Moretti
nach über einem Monat an ihre Angestellten gewendet.
Zwei Opferanwälte kritisieren das Schreiben der
Le-Constellation-Betreiber als taktisch und
unaufrichtig. Derweil stehen weitere Befragungen an.
Jacques (49) und Jessica (40) Moretti haben ihr
Schweigen gebrochen. In einem Brief wendet sich das
Betreiber-Ehepaar des «Le Constellation» nach über
einem Monat an seine Angestellten.
In dem Schreiben, das Blick vorliegt, sprechen die
beiden ihr Bedauern über die Tragödie aus. «Aufgrund
der laufenden Ermittlungen waren wir gezwungen, die
Worte tiefen Mitgefühls zurückzuhalten, die wir euch
unmittelbar nach dieser Tragödie aussprechen wollten»,
heisst es.
Für Opferanwalt Sébastien Fanti ist der Brief eine
Farce. «Das ist nichts als reine Taktik. Es geht nur
darum, die Gemüter zu beruhigen», sagt er am
Donnerstag zu Blick.
Sorry für den Lohnausfall
Der Grund für diese Aussage: In dem Brief tun sich die
Morettis vor allem selbst leid. So heisst es etwa:
«Die Medien wüten und verbreiten manchmal schwere
Lügen ohne jegliche Zurückhaltung. Eine der
abscheulichsten war die sofortige Flucht vom Tatort
mit der Kasse unter dem Arm», heisst es und weiter:
«Wir wurden durch etliche verbreitete Verleumdungen
unendlich verletzt.»
Zudem bittet das Betreiber-Ehepaar um Nachsicht, dass
kein Lohn ausgezahlt wurde. «All unsere geschäftlichen
und privaten Konten wurden gesperrt, und wir hoffen,
dass die Staatsanwaltschaft einer teilweisen Aufhebung
für dringende Auszahlungen zustimmen wird.»
Sébastien Fanti glaubt, dass es vor allem um diese
Passage geht. Der Opferanwalt ist sich sicher, dass
die Morettis wegen der ausstehenden Löhne zunehmend
unter Druck geraten. «Die Morettis müssen ihre
Angestellten beruhigen, dass ihr Lohn kommt. Wütende
Angestellte sind bei den anstehenden Befragungen
sicher kein Vorteil.» Es gehe darum, die eigene Haut
zu retten. «Das zeigt sich auch daran, dass die Toten
und Verletzten fast nicht erwähnt werden.»
Zudem haben die Mandanten von Sébastien Fanti immer
noch nichts von den Morettis gehört. «Bei der nächsten
Einvernahme will ich wissen, warum?», sagt der
Opferanwalt und verweist drauf, dass sich der Brief
liest, als wäre er von Morettis Anwälten verfasst
worden. «Ich sehe da keine echten Emotionen.»
Zynischer Brief
Wenig Freude an dem Brief hat auch Opferanwältin
Sophie Haenni. Sie vertritt die Hinterbliebenen von
Cyane Panine (†24). Die Moretti-Kellnerin kam mit 40
anderen Personen beim Brand am 1. Januar ums Leben.
Cyane Panine wurde bekannt als die «Frau mit Helm».
Sie hat wohl die Decke des Le Constellation beim
Servieren von Champagnerflaschen in Brand gesteckt.
Anwältin Haenni sagt zu Blick: «Dieser Brief zeugt
eindeutig von Unaufrichtigkeit. Im Gegensatz zu dem,
was geschrieben steht, weicht das Ehepaar Moretti
beharrlich seiner Verantwortung aus und schiebt die
Schuld ungeschickt auf ihre Angestellten.» Ein
Beobachter könne in diesem Schreiben nur einen
zynischen und vergeblichen Versuch der Morettis
erkennen, ihr «ohnehin schon angeschlagenes Image
wiederherzustellen».
Derweil wird sich am Freitag die Aufmerksamkeit auf
den anderen Teil der mutmasslich Verantwortlichen
richten. Die Befragung von Georges T.*, dem aktuellen
Sicherheitschef von Crans-Montana, steht an.
Auch Sébastien Fanti wird vor Ort sein. «Ich will
wissen, wer, wann, wie und wo kontrolliert hat», sagt
er. Denn der Opferanwalt hat wenig Vertrauen in die
Walliser Justiz. Fanti sagt: «Mein Gefühl ist, dass
bis jetzt eine Low-Budget-Untersuchung durchgeführt
wurde, das kann nicht so weitergehen.»
* Name geändert
Verdacht neue Lüge am 7.2.2026: Neue
Software soll Schuld sein, dass die INFERNO-Bar 6
Jahre lang nie kontrolliert wurde: Sitten VS:
Sicherheitschef von Crans: Darum wurde die Bar
nicht kontrolliert
https://www.20min.ch/story/sitten-sicherheitschef-von-crans-darum-wurde-die-bar-nicht-kontrolliert-103500780
Reto Bollmann
-- Weil die Software
ausgetauscht worden sei, hätten sechs Jahre lang
keine Kontrollen stattgefunden, sagt der
Sicherheitschef von Crans-Montana. Er hatte zudem
keine Brandschutzzertifizierung.
Der Sicherheitschef von
Crans-Montana wird nach dem Brand im Le Constellation
befragt.
Er hatte keine
Brandschutzzertifizierung, nur eine für Gesundheit und
Sicherheit.
Der Sicherheitschef macht
IT-Probleme für fehlende Kontrollen in der Bar
verantwortlich.
Gut einen Monat nach dem verheerenden Brand im Le
Constellation wurde am Freitag der Sicherheitschef der
Gemeinde Crans-Montana vernommen. Mit dabei war auch
Jacques Moretti, der Miteigentümer der Walliser Bar.
«Wir sind am Boden zerstört», sagte Moretti bei seiner
Ankunft. Er wohnt der Anhörung bei.
Keine Brandschutzzertifizierung
Jetzt dringen erste Details der Anhörung durch. So
hatte der Sicherheitsbeauftragte offenbar keine
Brandschutzzertifizierung, sondern lediglich eine
Zertifizierung im Bereich Gesundheit und Sicherheit,
wie das italienische Medium «Rai News» berichtet. Sein
Mobiltelefon war zuvor von der Staatsanwaltschaft
beschlagnahmt worden. Es ist derzeit unklar, ob die
fehlende Zertifizierung für die Position des Befragten
erforderlich gewesen wäre.
Auch zu den fehlenden Kontrollen der Unglücksbar hat
sich der Sicherheitschef geäussert. Die sechsjährige
Lücke – zwischen 2019 und 2025 hatten keine
Sicherheitskontrollen stattgefunden – sei demnach
durch Probleme bei der Aktualisierung des IT-Systems
verursacht worden. Eine Softwareumstellung habe die
Aktualisierung der Kontrolldateien verzögert.
«Wir denken keinen einzigen Augenblick nicht an die
Opfer»
Zuvor hatten die Morettis auf dem Weg zur Anhörung
beteuert, dass kein Tag vergehe, an dem sie nicht an
die Opfer denken würden. «Wir denken keinen einzigen
Augenblick nicht an die Opfer», sagte Jacques Moretti
zur französischen Nachrichtenagentur AFP. Und weiter:
«Nicht einen einzigen Augenblick, so Gott will.»
Am Donnerstag war bereits Jean-Marc G., der von
Jacques und Jessica Moretti als ihr «Adoptivsohn»
betrachtet wird, von den Staatsanwälten und Anwälten
angehört worden. Dabei wurde er auch zur geschlossenen
Servicetür befragt. Dazu gibt es zwei widersprüchliche
Darstellungen: Jacques Moretti behauptet, ein
Angestellter habe zugegeben, die Tür geschlossen zu
haben. Ein Mitarbeiter hingegen sagt, die Tür sei
bereits geschlossen gewesen. Jean-Marc G. stützte bei
der Anhörung eher die Version des Besitzers, wie BFMTV
berichtet.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
8.2.2026: Die Software der Gemeinde ist seit 6
Jahren defekt - keine Kontrollen der Lokale: Sicherheitschef von Crans: Darum wurde die Bar
nicht kontrolliert
https://www.20min.ch/story/sitten-sicherheitschef-von-crans-darum-wurde-die-bar-nicht-kontrolliert-103500780
Weil die Software ausgetauscht worden sei,
hätten sechs Jahre lang keine Kontrollen
stattgefunden, sagt der Sicherheitschef von
Crans-Montana. Er hatte zudem keine
Brandschutzzertifizierung.
Der Sicherheitschef von Crans-Montana wird nach
dem Brand im Le Constellation befragt.
Er hatte keine Brandschutzzertifizierung, nur
eine für Gesundheit und Sicherheit.
Der Sicherheitschef macht IT-Probleme für
fehlende Kontrollen in der Bar verantwortlich.
Gut
einen Monat nach dem verheerenden Brand im Le
Constellation wurde am Freitag der Sicherheitschef
der Gemeinde Crans-Montana vernommen. Mit dabei war
auch Jacques Moretti, der Miteigentümer der Walliser
Bar. «Wir sind am Boden zerstört», sagte
Moretti bei seiner Ankunft. Er wohnt der
Anhörung bei.
Keine
Brandschutzzertifizierung
Jetzt
dringen erste Details der Anhörung durch. So hatte
der Sicherheitsbeauftragte offenbar keine
Brandschutzzertifizierung, sondern lediglich eine
Zertifizierung im Bereich Gesundheit und Sicherheit,
wie das italienische Medium «Rai News» berichtet.
Sein Mobiltelefon war zuvor von der
Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Es ist
derzeit unklar, ob die fehlende Zertifizierung für
die Position des Befragten erforderlich gewesen
wäre.
Auch
zu den fehlenden Kontrollen der Unglücksbar hat sich
der Sicherheitschef geäussert. Die sechsjährige
Lücke – zwischen 2019 und 2025 hatten keine
Sicherheitskontrollen stattgefunden – sei demnach
durch Probleme bei der Aktualisierung des
IT-Systems verursacht worden. Eine
Softwareumstellung habe die Aktualisierung der
Kontrolldateien verzögert.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
8.2.2026: Ein IT-Mann aus Sitten soll das IT-System
von Polizei und Feuerwehr von Crans-Montana geleitet
haben - Erpressung für mehr Gehalt - Drohung mit
Satanismus-Fakten - Psychiatrie-Einweisung 2023 -
schriftliches Nachführen wird verhindert: Crans-Montana: Brandkatastrophe: So gross war das
IT-Debakel im Wallis wirklich
https://www.20min.ch/story/crans-montana-brandkatastrophe-so-gross-war-das-it-debakel-im-wallis-wirklich-103501686
Jonah
Weibel -- Wegen eines
psychisch kranken Informatikers und zu wenig
Stellenprozenten gab es in der Gemeinde ein
IT-Chaos. Die Sicherheitsdienste wussten nicht,
welche Lokale sie bereits kontrolliert haben.
Ein Informatiker mit
Wahnvorstellungen legte das IT-System diverser
Walliser Behörden lahm.
Er drohte mit der Veröffentlichung
sensibler Daten und wurde verhaftet.
Die Gemeinde Crans-Montana wusste
deshalb sechs Jahre lang nicht, welche Lokale
kontrolliert wurden.
Nach der Katastrophe in Crans-Montana mit mindestens
41 Toten stellte sich vielen die Frage, warum die
Behörden das Lokal Le Constellation sechs Jahre lang
nicht kontrolliert haben. Jetzt ist klar: Grund dafür
ist ein bizarres IT-Debakel.
Informatiker glaubt, dass «Wirtschaftsmänner» Babys
essen – und sorgt für IT-Chaos
Das IT-System der Polizei und der kantonalen Feuerwehr
wurde jahrelang von einem externen Einmannbetrieb aus
Sitten verwaltet. Doch die Zusammenarbeit wurde zum
Desaster. Der 60-jährige Informatiker habe einerseits
stetig höhere Summen verlangt, andererseits soll er
schwere psychische Probleme entwickelt haben. Das
zeigen die Untersuchungsberichte aus dem Prozess.
Schwere Folgen: Der für das Nachführen der Kontrollen
verantwortliche Informatiker (60) verbreitete
plötzlich Verschwörungserzählungen – und versagte auf
ganzer Linie.
Schwere Folgen: Der für das Nachführen der Kontrollen
verantwortliche Informatiker (60) verbreitete
plötzlich Verschwörungserzählungen – und versagte auf
ganzer Linie.ZüriNews
Gemäss dem Bericht verbreitete der Mann «wirre
Theorien über Satanismus» und behauptete in einem
Blog, prominente Persönlichkeiten, darunter ein
bekannter Wirtschaftsmann, würden Babys essen. Eine
Behördenvertreterin habe ihn zur Besprechung sogar
einmal im Wald treffen müssen. Die Erzählungen
erinnern an Verschwörungserzählungen der
US-amerikanischen Gruppe QAnon, deren Unterstützer
behaupten, dass eine geheime, satanistische Elite aus
Politik, Wirtschaft und Medien die Welt kontrolliere.
Angehörige dieser «Elite» sollen Babys essen, um deren
Lebenskraft zu erhalten.
Die Situation eskalierte Anfang 2023, als der
Informatiker drohte, sensible Polizeidaten im Darknet
zu veröffentlichen. Er wurde verhaftet und in eine
geschlossene Psychiatrie in Genf eingewiesen. Die
Folge: Die Software musste ausser Betrieb genommen
werden. Die Behörden hatten keinen Zugriff mehr auf
die Daten und wussten nicht mehr, «welche Betriebe
wann kontrolliert worden waren und welche nicht».
IT-Chaos sorgte für Mehraufwand – doch Stellen lagen
keine mehr drin
Das IT-Chaos sorgte für enormen Mehraufwand. Der
Sicherheitschef der Gemeinde erklärte bei der Anhörung
vor der Staatsanwaltschaft, man habe «alles manuell
nachführen» müssen. Um dieses Chaos zu bewältigen,
beantragte er fünf bis sechs zusätzliche Stellen. Doch
die Gemeinde lehnte die Aufstockung ab, obwohl
Gemeindepräsident Nicolas Féraud laut Aussagen über
die Probleme informiert war. Der
Sicherheitsbeauftragte gab an, er habe sich irgendwann
«nicht mehr getraut, nachzufragen», da die
Sicherheitsabteilung bereits gross gewesen sein soll.
Erste Konsequenzen wurden bereits gezogen: Ein Hotel
musste wegen Brandschutzmängeln geschlossen werden,
Turnhallen dürfen nur noch weniger Personen einlassen.
Dies bestätigt Bruno Huggler, Direktor Crans-Montana
Tourismus gegenüber dem «Tagesanzeiger».
Riesenprozess in Sitten
Das Interesse an der Aufarbeitung des Falles ist
riesig. Weil bis zu 130 Anwälte der Opfer und der
Beschuldigten an den Befragungen teilnehmen, mussten
diese von der Staatsanwaltschaft auf den Campus der
Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) verlegt werden.
Das Informatikdebakel, das eigentlich abgeschlossen
schien, könnte die Gemeinde Crans-Montana und den
Kanton Wallis einholen. Denn wenn es stimmt, was der
Sicherheitschef der Gemeinde gegenüber der
Staatsanwaltschaft sagte, müssten der Kanton und die
Gemeinde für die Versäumnisse zahlen. Nach der
Einvernahme des aktuellen Sicherheitschefs soll
kommende Woche auch der frühere Sicherheitschef der
Gemeinde befragt werden, der 2018 und 2019 für die
Kontrollen in der Bar Le Constellation verantwortlich
gewesen war, schreibt der «Tages-Anzeiger».
Begräbnis von Opfer Noémie (26) am
9.2.2026: Wieso ist sie nicht sofort weggelaufen? 500 Menschen verabschieden sich von Noémie (†26): Sie starb im
Bar-Inferno
https://www.blick.ch/schweiz/sicherheitschef-befragt-habe-brandschutzpruefung-nicht-bestanden-sie-war-sehr-schwierig-id21589870.html
Von Marian
Nadler, Redaktor am Newsdesk -- In
Crans-Montana kam es in der Neujahrsnacht zu einem
verheerenden Brand, der 41 Todesopfer forderte. Im
Ticker halten wir dich über die neusten
Entwicklungen auf dem Laufenden.
Noémie D. (†26) kam ursprünglich aus Eaunes in
Frankreich, lebte und arbeitete aber bereits seit zwei
Jahren in Crans-Montana VS. Die junge Frau starb beim
Bar-Inferno im Le Constellation. Fünfhundert Menschen
haben ihr jetzt bei ihrer Beerdigung die letzte Ehre
erwiesen, schreibt «La Dépêche du Midi».
In der Zeitung bedanken sich Noémies Eltern für die
grosse Anteilnahme. «Seit dem tragischen Tod unserer
Tochter Noémie möchten wir uns von Herzen bei allen
bedanken, die für uns da waren. Eure Nachrichten, eure
Anwesenheit, eure Gesten, manchmal auch die stillen,
waren uns eine unschätzbare Stütze. In diesem Moment
tiefster Trauer hat es uns sehr berührt zu wissen,
dass wir nicht allein sind. Wir danken euch einfach
für eure Menschlichkeit, eure Güte und euren Respekt.»
Noémie hatte Silvester in der Bar mit einer Freundin
gefeiert.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
11.2.2026: Detailfotos: Neue Bilder aus der Inferno-Bar in Crans-Montana
aufgetaucht – Brand-Experte schockiert: «Bin
verwundert, dass es nicht mehr Tote gab»
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/neue-bilder-aus-der-inferno-bar-in-crans-montana-aufgetaucht-brand-experte-schockiert-bin-verwundert-dass-es-nicht-mehr-tote-gab-id21685255.html
Sandro Zulian
-- Reporter News -- Der
französischer Fernsehsender BFMTV zeigt erstmals
Bilder aus dem Innern der Inferno-Bar Le
Constellation in Crans-Montana VS. Ein Brand-Experte
schaut sich zusammen mit Blick die Bilder an. Seine
Fazit: Ein Wunder ist nicht mehr passiert.
Die Bar Le Constellation in Crans-Montana VS brannte
in der Silvesternacht lichterloh. 41 meist junge
Personen wurden dabei getötet, viele weitere trugen
schwerste Verbrennungen davon.
Am Mittwoch wurden bisher unveröffentlichte Aufnahmen
aus dem Innern der Inferno-Bar publik. Darauf zu
sehen: Das Interieur des Untergeschosses, wo der Brand
ausbrach.
«Schnell und unaufhaltsam»
Blick zeigt die Bilder, die der französische
Fernsehsender «BFMTV» zuerst veröffentlichte, einem
Brandexperten. Marcus Alter (51) ist zertifizierter
Sachverständiger des vorbeugenden und
gebäudetechnischen Brandschutzes bei Ignis Protect
GmbH in Worms (D). Davor war er über 25 Jahre lang
Berufsfeuerwehrmann. Die Aufnahmen schockieren den
Experten.
«Das klingt jetzt blöd: Aber nachdem ich diese Bilder
gesehen habe, bin ich verwundert, dass es nicht von
Anfang an mehr Tote gegeben hat.» In der Bar müssen
Zustände direkt aus der Hölle geherrscht haben:
Dichter, beissender, giftiger und extrem heisser
Rauch, überall Feuer, extrem hohe Temperaturen und
eine Decke aus Kunststoff-Dämmmaterial, von der dann
brennendes Kunststoffmaterial in Form von heissen
brennender Tropfen auf die Menschen heruntergefallen
sind.
Experte sieht, was Laien nicht sehen
Das Feuer habe sich «schnell und unaufhaltsam»
ausgebreitet. Das ist für den Experten schnell
ersichtlich. Ihm fallen aber noch weitere Details auf.
«Hier ist die Decke brennend heruntergetropft – und
unten rechts sieht man einen fast unberührten Stuhl»,
sagt Alter. «Ich gehe davon aus, dass dieser einmal am
Boden lag und darum nicht so viel Hitze abbekommen
hat, wie andere Stühle auf diesem Bild.»
Alter nimmt an, dass der rote Stuhl bei der Flucht in
Panik umgestossen und später womöglich von
Einsatzkräften wieder aufgestellt wurde.
Mindestens 150 Grad – auch am Boden!
Auf einem anderen Bild sei gut zu sehen, wie sich das
Holz an der Wand verfärbt habe. «Die thermische
Zersetzung von Holz beginnt ungefähr ab circa 100 bis
200 Grad, es beginnt zwischen 150 und 550 Grad
Prolysegase auszustossen. Dann beginnt es, sich braun
zu färben. Ab einer Temperatur von etwa 300 Grad wird
die grösste Zersetzung erreicht, wobei Flammen
entstehen können, die über 1000 Grad heiss werden.»
Gut zu sehen: «Im unteren Bereich gab es schon
Temperaturen von 150 Grad. Dort hat sich das Holz
schon verfärbt.» Alter geht davon aus, dass in der Bar
auch auf Höhe des Bodens Temperaturen von 150-200 Grad
geherrscht haben müssen – ab der schwarzen Verkohlung
der Holzverkleidung seien es sogar weit über 300 Grad
gewesen.
Doch hier ist noch nicht Schluss. Denn die Menschen,
die es aus der Bar im Untergeschoss herausschafften,
seien noch lange nicht in Sicherheit gewesen. Ein Bild
zeigt den oberen Teil der Bar im Parterre – nur wenige
Meter entfernt zur rettenden Strasse.
«Man sieht hier gut, wo die Extremtemperaturen wie
durch einen Kamin nach oben gezogen sind.» Die
Deckenkonstruktion hängt nach unten. Auch hier seien
brennende Kunststoffteile heruntergefallen. «Das
spricht für die massiven Verletzungen der Personen,
denn denen ist einfach teils flüssiges Material
brennend auf den Kopf gefallen», sagt der Experte.
Schalldämmung kam in Tropfen herunter
Wahrscheinlich auch für viele Verletzungen
verantwortlich und auf zahlreichen Bildern deutlich zu
sehen: Die vieldiskutierte Schalldämmung, die
Betreiber Jacques Moretti eigenhändig vor 10 Jahren an
die Decke montierte. Davon zu sehen sind jetzt nur
noch Spuren auf Tischen und auf dem Boden – sie ist
geschmolzen und von der Decke getropft.
Für die flüchtenden Menschen in der Silvesternacht sei
nicht nur das Feuer extrem gefährlich gewesen, sondern
auch der Rauch. «Je dichter der Rauch ist, umso mehr
giftige Gase sind drin. Kohlenmonoxid, Ammoniak,
Salzsäure, Kohlenmonoxid, Blausäure.» Gase, die
alleine schon je nach Konzentration tödlich sein
können. «Hier im Brandrauch sind sie geballt
vorhanden», sagt Alter.
Die umgestürzten Stühle deuteten auf eine grosse Panik
hin. Falle man bei der Flucht hin, könne es sein, dass
das bereits das Ende bedeutete. «Drei, vier Atemzüge,
je nach Intensität und man wird bewusstlos. Dann wird
man entweder zu Tode getrampelt oder stirbt an einer
Rauchgasvergiftung.»
Als Blick Marcus Alter vor dem Interview fragte, wie
es ihm gehe, sagte er: «Seit ich diese Bilder gesehen
habe – nicht mehr so gut.» Jetzt schliesst er mit den
Worten: «Ich wünsche den Verletzten, allen
Angehörigen, sowie allen Einsatzkräften, die vor Ort
waren, gute Besserung, viel Kraft das Erlebte zu
verarbeiten und schnell so zu genesen, dass ein Leben
in annähernder Normalität irgendwann wieder möglich
sein wird.»
Justin Arber
-- Nach einem Treffen mit
dem Kanton bleiben für viele
Sicherheitsverantwortliche der Gemeinden vorerst
Fragen offen. Sie denken darüber nach, ihre Position
aufzugeben.
Der Kanton Wallis lud Sicherheitsverantwortliche nach
der Tragödie in Crans-Montana zu einem Treffen ein.
Die Beamten kritisieren fehlende Mittel und
unzureichende Antworten des Kantons.
Der Kanton hat schriftliche Stellungnahmen zu den
Fragen bis Ende Februar zugesagt.
Am Mittwoch lud der Kanton Wallis alle
Sicherheitsverantwortlichen der Gemeinden zu einem
runden Tisch ein. Von dem Ergebnis sind einige von
ihnen enttäuscht, wie RTS berichtet. Das
Medienunternehmen hat mit einigen Teilnehmenden
gesprochen, alle wollten anonym bleiben.
Die Erzählenden kritisieren unter anderem die
fehlenden Mittel. Es sei so unmöglich, ihre Aufgabe
ordnungsgemäss zu erfüllen. Die drängendsten Fragen
der Teilnehmenden dazu habe der Kanton nicht
beantwortet, so eine Quelle. Der Kanton hat jedoch
eine schriftliche Stellungnahme zu rund 270
eingereichten Fragen bis Ende Februar in Aussicht
gestellt.
Sicherheitsbeamte denken über Rücktritt nach
Die Leiterin des kantonalen Sicherheitsdienstes, Marie
Claude Noth-Ecoeur, nannte das Zusammentreffen
gegenüber RTS «konstruktiv». Die Inputs der
Teilnehmenden seien wertvoll für die weitere
Überarbeitung des neuen kantonalen
Brandschutzgesetzes. Weiter sagt Noth-Ecoeur, ein
grosser Teil der 270 Fragen sei erst am Freitag
eingereicht worden.
Offenbar erwägen jedoch einige
Sicherheitsverantwortliche, ihre Position aufzugeben,
schreibt RTS. Einige Politikerinnen und Politiker
zeigen sich angesichts dieser Entwicklung
nachdenklich. «In der Branche herrscht Panik. Zwei von
ihnen stehen vor Gericht. Man lädt enorme
Verantwortung auf Menschen, die teilweise nur 5000
Franken im Monat verdienen», so ein Walliser
Gemeindepräsident.
INFERNO-Bar in Crans-Montana mit
Anhörung in Sion am 12.2.2026: Opfer-Angehörige
stürmen zu Frau Moretti: Sitten VS: «Du hast meinen Bruder getötet»: Jessica
Moretti den Tränen nahe
https://www.20min.ch/video/jessica-moretti-wird-von-angehoerigen-in-sitten-angeschrien-103504591
Céline Trachsel
-- Nora Haider -- Als Jacques und
Jessica Moretti am Donnerstag vor dem Gebäude in
Sitten eintreffen, wo Jessica
Moretti heute vernommen wird, stürmen sofort
mehrere Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe in
Crans-Montana VS auf sie zu. Jessica Moretti habe
beinahe angefangen zu weinen, erzählt
20-Minuten-Reporterin Céline Trachsel. «Du hast unsere
Kinder getötet», schrien die Angehörigen.
Jessica Moretti findet sich am Donnerstag zu ihrem
vierten Befragungstag in Sitten ein und wird von
Jacques Moretti begleitet.
Crans-Montana am 12.2.2026: Korrupte
Anwälte verteidigen die hochkriminell-korrupten
Morettis: Moretti-Verteidiger fühlen sich bedroht
https://www.blick.ch/schweiz/familie-eines-opfers-reicht-anzeige-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-ein-id21589870.html
Von Sandra Marschner, Redaktorin am Newsdesk
Am Donnerstagmorgen konfrontierten Opfer-Angehörige
das Betreiberpaar vor dessen Befragung bei der
Staatsanwaltschaft in Sitten. Am Abend wollten
Angehörige die Morettis ein weiteres Mal
konfrontieren, doch die Befragung endete vorzeitig.
Mehr dazu liest du
im Artikel meines Kollegen Martin Meul und mir
. Offenbar seien auch die Anwälte der Morettis in
letzter Zeit angegriffen und bedroht worden,
berichtet RSI.
Die Präsidenten der Anwaltskammern von Waadt,
Wallis und Genf verurteilen am Freitag die verbalen
und physischen Angriffe sowie die Drohungen gegen
die Verteidiger der Morettis, heisst es weiter. In
einer veröffentlichten Erklärung fügten sie hinzu,
dass diese Haltungen «ihre Integrität
beeinträchtigen, die Justiz schwächen und das
Grundrecht auf Verteidigung gefährden» würde.
Weiter verwiesen sie darauf, dass Anwälte «nicht
mit den Interessen ihrer Mandanten gleichgesetzt
werden dürfen und bei der Ausübung ihres Mandats
geschützt werden müssen, wenn sie bedroht werden».
Vor allem die intensive Medienberichterstattung habe
das entstandene Klima befeuert und zu einer
angespannten Atmosphäre beigetragen, erklärten die
Autoren.
Es sei daher unerlässlich, dass dieses Verfahren in
einer ruhigen Atmosphäre durchgeführt werde und die
Opfer, ihre Angehörigen und die Rechte aller
Beteiligten respektiert würden. «Nur so kann die
Justiz ihre Aufgabe vollumfänglich erfüllen», lautet
der Schluss der Westschweizer Anwaltskammern.
13.2.2026:
Kanton Wallis am 13.2.2026: Zu wenig
Geld für Sicherheit vorhanden: Nach Bar-Brand: Erste Sicherheitsbeauftragte im
Wallis kündigen
https://www.nau.ch/news/schweiz/nach-bar-brand-erste-sicherheitsbeauftragte-im-wallis-kundigen-67094344
FALL INFERNO-Bar am 13.2.2026: Anwälte
der kriminellen Morettis werden angegriffen - aber
nur verbal: Wallis, Waadt und Genf: Moretti-Verteidiger
angegriffen: Anwaltskammern schlagen Alarm
https://www.20min.ch/story/wallis-waadt-und-genf-moretti-verteidiger-angegriffen-anwaltskammern-schlagen-alarm-103505627
Simon
Misteli -- Die «intensive
Medienberichterstattung» führe zu einer angespannten
Atmosphäre, schreiben die Anwaltskammern aus drei
Kantonen. Sie warnen, Angriffe gegen Morettis
Anwälte würden der Justiz schaden.
Die Anwälte des Ehepaares Moretti
wurden verbal attackiert.
Anwaltskammern verurteilen diese
Angriffe scharf.
Sie sehen darin eine Schwächung der
Justiz und des Rechts auf Verteidigung.
Jessica Moretti beantwortet Fragen unter Tränen. Wenig
später bricht sie vor laufender Kamera zusammen. Zuvor
sei sie von Angehörigen der Brandopfer in ihrer Bar
beleidigend angegangen worden.
Offenbar wurden in letzter Zeit auch die Anwälte der
Morettis verbal angegriffen. Die Präsidenten der
Anwaltskammern Waadt, Wallis und Genf verurteilten am
Freitag die verbalen und physischen Angriffe sowie die
Drohungen gegen die Verteidiger auf das Schärfste, wie
RSI berichtet.
Angriffe «schwächen die Justiz»
Die Präsidenten der Anwaltskammern schreiben weiter,
dass die Angriffe «die Justiz schwächen und das
Grundrecht auf Verteidigung gefährden». Anwälte
dürften «nicht mit den Interessen ihrer Mandanten
gleichgesetzt werden».
In der Erklärung verweisen die Autoren darauf, dass
die «intensive Medienberichterstattung» zu der
angespannten Atmosphäre beigetragen habe. Sie erinnern
daran, dass Anwälte ihre Aufgabe in erster Linie vor
Gericht und nicht in den Medien erfüllen müssten. Sie
bestehen darauf, dass das Verfahren in einem ruhigen
Klima durchgeführt wird und die Rechte aller
Beteiligten respektiert werden sollen.
Es ist ALLES BEWIESEN:
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
13.2.2026: Barchef Moretti ist 41facher Todschläger,
WEIL: Moretti soll feuerfestes Material abgelehnt haben:
«Zu teuer»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-zu-teuer-moretti-soll-feuerfestes-material-abgelehnt-haben-103505472
Justin Arber
-- Der Lieferant des
Materials für den Umbau des Le Constellation erhebt
in einem E-Mail Vorwürfe gegen Jacques Moretti.
Dieser habe feuerfestes Material abgelehnt.
Darum gehts
Robert Borbiro, ein Lieferant,
beschuldigt Jacques Moretti in einem E-Mail.
Moretti lehnte feuerhemmenden
Schaumstoff für das Le Constellation ab.
Er tat dies laut Borbiro aus
Kostengründen.
Borbiro bemerkte auch weitere
Sicherheitsmängel im Lokal.
Italienische Medien, darunter «Il Messaggero»,
berichten über einen «entscheidenden Zeugen» im
Verfahren rund um die Tragödie in Crans-Montana. Der
Mann mit dem Namen Robert Borbiro habe bereits am 3.
Januar 2026 die Polizei kontaktiert.
«Ich habe für Herrn und Frau Moretti die
Inneneinrichtung zur Eröffnung ihres Lokals im Jahr
2016 realisiert. Bei der Auftragsbestätigung schlug
ich vor, alles mit feuerhemmendem Schaumstoff zu
verkleiden. Diese Option wurde vom Kunden aus
Budgetgründen abgelehnt», zitiert «Il Messaggero» aus
einem E-Mail.
Sicherheitsmängel bemerkt
Ein Arbeiter habe bei den Renovierungsarbeiten zudem
Sicherheitsmängel festgestellt. «Der Zugang von der
Strasse erfolgt nur über eine kleine, schmale Treppe.
Der Raum verfügte über kein geschlossenes
Belüftungssystem. Im hinteren Teil des Saals führt
eine kleine Tür zu einem offenen Bereich, doch dieser
stellt keinen den Vorschriften entsprechenden
Notausgang dar.»
Borbiro gibt an, zwischen 1991 und 1995 in Frankreich
als operativ Verantwortlicher für eine Hotelkette
tätig gewesen zu sein. «Ich verstehe nicht, wie die
Einrichtung eine Betriebsgenehmigung erhalten konnte»,
ergänzt er. Ein ehemaliger Angestellter des Le
Constellation verteidigt die Morettis in diesem Punkt.
Er habe nie Gefahren bemerkt.
Geheimtreffen?
Opferanwalt Sébastien Fanti hat gemäss «Il Messaggero»
diese belastende Kommunikation entdeckt. Sie sei
jedoch «nicht n den Akten enthalten». Er könne sich
nicht erklären, weshalb dies passiert sei, schrieb er
in einem E-Mail an die Staatsanwaltschaft. Es handle
sich um «eindeutig belastende Beweise, die rasch zu
einer Verurteilung führen könnten.» Andere Anwälte
vermuten, die Morettis könnten wenige Tage nach dem
Brand aktuelle und ehemalige Angestellte kontaktiet
haben, um sie als Zeugen zu beeinflussen. Es soll am
7. Januar «zu einem geheimen Treffen» gekommen sein.
Das angebliche Treffen wurde vom Ehepaar während der
Einvernahme bestritten: «Die Mitarbeitenden haben sich
untereinander getroffen, wir waren nicht dabei», sagte
Jacques Moretti.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am
13.2.2026: Nun wird auch noch ein "Nadelöhr"
erfunden: "Nadelöhr-Treppe" und verriegelter
Notausgang: Bildprotokoll:
Fotos zeigen verriegelte Tür und Nadelöhr-Treppe
nach dem Brand
https://www.20min.ch/story/bildprotokoll-fotos-zeigen-verriegelte-tuer-und-nadeloehr-treppe-nach-dem-brand-103505322
Benedikt
Hollenstein -- Während die
rechtliche Aufarbeitung der Brandkatastrophe
anläuft, zeigen Aufnahmen von der Staatsanwaltschaft
Wallis die Zerstörung in der Bar direkt nach der
Tragödie.
Neue Aufnahmen zeigen die Zerstörung in der
Bar Le Constellation nach dem Brand.
Eine schmale Treppe und eine verschlossene Tür
waren tödliche Fallen.
34 der 41 Opfer starben am Fuss der Treppe.
Ein Notausgang im Keller war durch einen
Barhocker versperrt.
Notausgang war verriegelt, und der Riegel wurde im
Rauch und in der Panik nicht gesehen:
Foto 13: Auch die
Schäden an der Decke oberhalb der Treppe lassen die
Zerstörungskraft der Flammen erahnen. Der rote Pfeil
markiert die in der Brandnacht verschlossene
Servicetür.Akten
StaWa
Foto 15: Diese war von innen verriegelt. Durch die
Panik und den Rauch wurde dies von den Flüchtenden
aber nicht bemerkt, die ohne Erfolg versuchten, die
Tür aufzustemmen. Später wurde sie von aussen von
Jacques Moretti und weiteren Ersthelfern
aufgebrochen.Akten StaWa Wallis
Im Untergeschoss gab es laut Bauplänen ebenfalls einen
Notausgang. Dieser war aber in der Brandnacht durch
einen vor die Tür gestellten Barhocker blockiert,
zudem ist unklar, ob die Tür
auch offiziell als Notausgang beschildert war.
Der Brand im Untergeschoss dauerte nur kurz, wütete
aber mit grosser Zerstörungskraft: Während nahe der
Decke gelagerte Gläser durch die enorme Hitze
schmolzen, sind Teile der Holzverkleidung nahe dem
Boden praktisch unversehrt geblieben.
Crans-Montana IST ein PROBLEM!
14.2.2026: Probleme in Crans-Montana in Bericht von
2023 festgehalten: Crans-Montana hat nicht nur
Probleme mit dem Brandschutz: Gemeinde Crans-Montana: Prüfbericht von 2023 wies
auf Mängel in der Verwaltung hin
https://www.20min.ch/story/gemeinde-crans-montana-pruefbericht-von-2023-wies-auf-maengel-in-der-verwaltung-hin-103506279
Simon Misteli
-- Ein Prüfbericht aus dem
Jahr 2023 wies auf Mängel im Management der
Gemeindeverwaltung von Crans-Montana hin. Auch die
Brandschutzabteilung war betroffen.
Ein Prüfbericht vom 31. August 2023
deckt Mängel in Crans-Montanas Gemeindeverwaltung auf.
Er zeigt Probleme in Management,
Organisation und Kommunikation.
Es herrschte Ressourcenmangel,
besonders im Brandschutz.
Ein Dokument, das auf den 31. August 2023 datiert ist,
wirft ein schlechtes Licht auf die Gemeindeveraltung
von Crans-Montana. RTS erhielt Einsicht in das Papier
mit dem Namen «Zusammenfassung einer Kurzprüfung der
Arbeitsmethoden der Gemeinde Crans-Montana in Bezug
auf Management, Organisation und Kommunikation».
Es enthüllt, dass Mitglieder des Gemeinderats über
Mängel in den städtischen Dienstleistungen informiert
wurden – auch in der Abteilung für
Brandschutzinspektionen in öffentlichen Gebäuden.
Ressourcenmangel in der Brandschutzabteilung
Der Bericht hält «unbearbeitete oder ignorierte
Disziplinarfälle» und «Verweigerungen von Aufgaben»
einiger Arbeiter fest. Der Rekrutierungsprozess
fokussiert laut dem Bericht nicht auf Qualifikationen
der Bewerber, sondern auf deren persönliche und
politische Verbindungen.
Zudem wird im Bericht Ressourcenmangel erkannt. «Die
den Abteilungsleitern zur Verfügung stehenden
Ressourcen, Mitarbeiter und Zeit sind im Verhältnis zu
ihren Aufgaben unzureichend», heisst es laut RTS.
Dieser Mangel wird insbesondere in der
Brandschutzabteilung hervorgehoben. Dies könnte
erklären, warum die letzte Inspektion der Bar Le
Constellation in 2019 stattgefunden hatte.
Die Korrekturmassnahmen, die der Prüfbericht
empfiehlt, wurden laut «mehreren anyonymen Quellen»,
wie RTS schreibt, nur unzureichend umgesetzt. Auf
Anfrage von RTS erklärte die Gemeinde: «Die Gemeinde
Crans-Montana äussert sich nicht zu laufenden
Gerichtsverfahren. Daher werden derzeit keine
Interviews gegeben. Die Gemeinde Crans-Montana
kooperiert mit den Justizbehörden, um die
Sachverhaltsaufklärung und die Feststellung der
Verantwortlichkeit zu ermöglichen. Sollte die Gemeinde
für schuldig befunden werden, wird sie die
Verantwortung dafür übernehmen.»
VERBRECHER Herr+Frau Moretti in
Crans-Montana am 14.2.2026: KEINE feuerfesten
Möbel, weil sie "Verwandte" in der Dorfregierung
haben (!): Inferno-Bar-Lieferant packt aus: Darum wollten
die Morettis keine feuerfesten Möbel: Barlieferant
packt in Interview aus
https://www.blick.ch/schweiz/familie-eines-opfers-reicht-anzeige-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-ein-id21589870.html
Von Natalie Zumkeller, Redaktorin am News-Desk
-- Die Schlinge um den Hals des
Betreiberehepaars Moretti zieht sich immer
weiter zu. In einem Interview mit dem
italienischen Sender Rai packte der Möbellieferant
des «Le Constellation» über seine
Aufeinandertreffen und die Einstellungen der
Morettis aus – die Aussagen schockieren.
Der Mann hatte das Paar 2015 bei der Eröffnung der
Bar mit allem beliefert, was sie für den Betrieb
brauchten. «Sofas, Stühle, Parkett … er hat alles
bei mir bestellt. Er hat bei mir bestellt und
dabei gesagt, dass er keinen Brandschutz
für die Einrichtung wollte», so der
Lieferant. «Wenn man ein Sofa kauft, muss die
Polsterung feuerfest sein, wenn sie für ein Lokal
verwendet wird. Aber sie wollten das nicht.»
Den Brandschutz habe Moretti aufgrund des 15-prozentigen
Aufpreises nicht gewollt. Die E-Mail-Korrespondenz,
die seine Angaben unterstreichen, habe der
Lieferant noch immer. «Ich habe auch eine E-Mail,
in der Moretti droht, mir die Knochen, die
Beine und die Arme zu brechen, weil ich seiner
Meinung nach zu direkt mit seiner Frau
gesprochen habe.»
Eine Begegnung mit den Morettis in Paris bleibe
ihm dabei besonders in Erinnerung. «Wir waren drei
Stunden lang in einem Besprechungsraum. Seine Frau
sagte mir, der Grund, warum sie keine
feuerfeste Polsterung bräuchten, sei, dass sie
Verwandte in hohen Positionen in der Gemeinde
Crans-Montana hätten. Ein
Familienmitglied, vielleicht kein enger
Verwandter, eher ein Cousin oder so etwas – und
deshalb bräuchten sie keine feuerfeste
Einrichtung, weil sie diese Leute eben gut
kennen.»
WER kontrolliert die Lokale in
Crans-Montana am 15.2.2026: Brandschutzfachmann -
nur ca. 20% der Kontrollen wurden überhaupt
durchgeführt: Crans-Montana: Autoverkäufer und Holzfäller
verantworteten Brandschutz
https://www.nau.ch/news/schweiz/holzfaller-und-autoverkaufer-verantworteten-brandschutz-67094983
Simon Huber -- Crans-Montana -- Der Brandschutz in
Crans-Montana steht massiv in der Kritik. Statt rund
500 gesetzlich vorgesehenen Kontrollen wurden
jährlich nur 120 durchgeführt.
Der frühere Sicherheitschef verfügte über keine
klassische Brandschutz-Ausbildung.
Nach einem IT-Zwischenfall gingen wichtige
Kontrolldaten verloren.
Statt rund 500 Kontrollen pro Jahr wurden nur 119
durchgeführt.
Nach dem Brand in der Bar «Le Constellation» mit 41
Toten gerät der kommunale Brandschutz in die Kritik.
Im Zentrum stehen zwei frühere
Sicherheitsverantwortliche der Gemeinde.
Der bis Anfang 2024 zuständige Leiter Simeon J.
erklärte bei seiner Einvernahme am Montag, er habe
ursprünglich eine Ausbildung als Holzfäller
absolviert.
Im Anschluss habe er zwölf Jahre als Lokführer
gearbeitet. Wie die «Sonntagszeitung»
berichtet, habe er eine umfassende brandschutztechnische
Ausbildung erst nachträglich in Kursen erworben.
Ein formelles Pflichtenheft für seine Tätigkeit habe
es nicht gegeben.
Zu seinem Aufgabenbereich gehörten laut Protokoll
nicht nur Baugesuche und Kontrollen, sondern auch
Feuerwerksbewilligungen sowie Unterhaltsarbeiten. So
war der Sicherheitsverantwortliche auch für das Mähen
von Wiesen zuständig. Mehrfach habe er intern auf
fehlende personelle Ressourcen hingewiesen.
Daten gehen wegen IT-Kollaps verloren
Erschwerend kam ein Informatikproblem hinzu. Das
damals verwendete Verwaltungssystem wurde nach einem
Sicherheitsvorfall gesperrt.
Dabei gingen zahlreiche gespeicherte Dokumente und
Fotos verloren. Zurück blieb lediglich eine
unvollständige Excel-Datei mit Textvermerken.
Der neue Sicherheitschef Christoph B.
übernahm den Posten im Mai 2024. Zuvor war er als Autoverkäufer
und Immobilienmakler tätig. 2017 habe er
die Prüfung zum Brandschutzfachmann
absolviert.
«Wie 85 Prozent der Kandidaten bin ich durchgefallen»,
sagte er in der Einvernahme. Trotzdem wurde er
eingestellt. Er fand laut eigenen Aussagen eine
lückenhafte Dokumentation vor und musste zunächst
Personal rekrutieren und ein neues Kontrollsystem
aufbauen.
Hunderte Kontrollen fehlen
Um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, wären
jährlich rund 500 Kontrollen notwendig gewesen.
Tatsächlich wurden nur 119 Besuche durchgeführt. Dazu
gehören auch Neueröffnungen und Nachkontrollen.
Für die betroffene Bar war die nächste periodische
Kontrolle erst für April 2026 geplant, obwohl
jährliche Überprüfungen vorgesehen sind.
Es wird behauptet in Crans-Montana am
16.2.2026: Die Morettis sind auch mit dem Roten
Licht verbunden - also ein "Massagesalon-Kollege"
mit Frauenhandel: Morettis sollen Geld aus Rotlicht-Milieu erhalten
haben
https://www.nau.ch/news/schweiz/morettis-sollen-geld-aus-rotlicht-milieu-erhalten-haben-67095243
Sina Barnert -- Crans-Montana -- Rund um die
Finanzen des Ehepaars Moretti kommen weitere Details
ans Licht. Nun heisst es: Für eine Bar-Renovation
erhielten sie Geld aus dem Rotlicht-Millieu.
[...]
Im Zuge der Ermittlungen zum
verheerenden Brand-Unglück in Crans-Montana kommen
immer mehr Details über das Betreiber-Ehepaar
Moretti ans Licht.
Moretti-Kontakte
ins Rotlicht-Millieu bestehen offenbar weiter
So hat Jaques Moretti eine
kriminelle Vergangenheit, sassin Frankreich2005
wegenAnstiftung zur
ProstitutioninHaft. Er
hatte junge Frauen angeworben, in einem Genfer
Massagesalon zu arbeiten, den er während drei
Monaten führte.
Nun kommt aus: Jaques
Moretti hat seine Vergangenheit im
Rotlicht-Millieu wohl nicht hinter sich gelassen.
Denn für die Renovation des
«Le Constellation» erhielt er Geld von einem
ehemaligen Geschäftspartner, berichtet «RTS».
Dieser war in den gleichen Prostitutions-Fall
verwickelt wie Moretti.
50'000
Franken für Bar-Renovierung
Konkret soll der Mann den
Morettis 50'000Frankengeliehen
haben, um die Eröffnung und Renovierung des «Le
Constellation» zu finanzieren.
Das Geldhabe
das Paar später zurückzahlen können. Insgesamt
habe das Ehepaar dafür rund 300'000Frankenvon
Freunden und Familie erhalten.
Der Mann aus dem Milieu war
er auch bei der Einweihung der Bar im Jahr 2015
zugegen. Das belegen Fotos in den Sozialen Medien.
Gegenüber RTS erklärt der
Mann zudem: «Jacques und Jessica sind nicht die
Monster, als die sie manche darstellen wollen.»
Dubioser
Mann aus dem Rotlicht-Milieu wollte
Moretti-Kaution stellen
Doch der Mann hat den
Morettis nicht nur Geld für ihre Bar-Renovation
geliehen. Der in der Westschweizer
Prostitutionsszene bekannte Mann soll angeboten
haben, die Kaution der Morettis zu stellen.
Aber: «Jessica sagte mir,
dass bereits eine andere Lösung gefunden worden
sei.»
Nach Recherchen von RTS
handelt es sich bei Morettis Financier um einen
mehrfach strafrechtlich verfolgten Mann. Er führt
in der Westschweiz mehrere Massagesalons.
Es wurde unter anderem wegen
Wucher zum Nachteil von Prostituierten ohne
Papiere gegen ihn ermittelt.
Morettis
wollen nichts zu den Rotlicht-Kontakten sagen
Brisant: Jaques Moretti und
seine Anwälte hatten seine Rotlicht-Vergangenheit
als «Jugendsünde» dargestellt. Doch die Kontakte
bestanden auch Jahre nach seiner Verhaftung in
Frankreich noch.
Crans-Montana am 16.2.2026: Rom ordnet
forensische Untersuchung von Brandopfern an
https://www.nau.ch/news/europa/rom-ordnet-forensische-untersuchung-von-brandopfern-an-67095516
Katholische Mafia im Kanton Wallis:
Krimineller Kanton Wallis am
17.2.2026: hält Brandschutz nicht ein: Sitzung mit
90 "Sicherheitsbeauftragten" findet in einem Raum
OHNE sichtbaren Notausgang statt (!): Brisantes Treffen im Wallis: Kanton predigt
Brandschutz – und missachtet selbst Regeln
https://www.blick.ch/politik/brisantes-treffen-im-wallis-kanton-predigt-brandschutz-und-missachtet-selbst-regeln-id21704314.html
Myret Zaki --
Nach der Tragödie von
Crans-Montana traf sich der Kanton mit den
Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden zum Thema
Brandschutz. Doch ausgerechnet bei diesem Treffen
sollen zentrale Vorschriften missachtet worden sein.
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana VS sind die
Spannungen bis in die Amtsstuben des Kantons Wallis
spürbar. Das zeigte sich am 12. Februar: Die kantonale
Dienststelle für zivile Sicherheit und Militär lud die
Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden zu einer Sitzung
ein, um über die Brandschutznormen zu diskutieren.
Ziel des Treffens war es, «einen direkten Austausch
und eine Informationsweitergabe» über die Sicherheit
von Einrichtungen, die aktuelle Praxis und die
Realitäten in den Gemeinden zu ermöglichen.
Gleichzeitig sollten die kommunalen
Sicherheitsbeauftragten Rückmeldungen zu den
Herausforderungen vor Ort geben. Die Erkenntnisse aus
dem Austausch sollen dazu beitragen, den Bedarf an
Unterstützung zu klären – und den
Sicherheitsbeauftragten Instrumente zur Verfügung zu
stellen, die sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Das
Treffen fand an einem öffentlich nicht bekannten Ort
statt. 90 Teilnehmer, ein einziges Ergebnis
Doch das Treffen verlief offenbar nicht wie geplant.
Wie Blick erfuhr, soll an der Sitzung ein angespanntes
Klima geherrscht haben – auch die Organisation an sich
sorgte für Unmut. Pikant: Die Durchführung [des
Treffens] selbst soll laut übereinstimmenden Quellen gegen
mehrere Sicherheitsvorschriften verstossen
haben.
Demnach waren rund 90 Teilnehmer in einem Raum
versammelt, der nur über einen einzigen Notausgang
verfügte – obwohl die Normen der Vereinigung
kantonaler Feuerversicherungen für Räume mit mehr als
50 Personen zwei Ausgänge vorsehen.
Während der Sitzung sei zudem darauf hingewiesen
worden, dass die Belegung auf maximal 20
Personen beschränkt werden müsste, wenn
ein Raum die vorgeschriebenen Anforderungen nicht
erfüllt.
Eine sichtbare Beschilderung eines Notausgangs
habe ebenfalls gefehlt, berichten
Teilnehmer weiter. Ausserdem habe sich die Tür nicht
in Fluchtrichtung geöffnet. Die Teilnehmer seien
anschliessend zu einem Apéro in einen Raum im
Untergeschoss eingeladen worden – ohne
sichtbare Hinweise auf Fluchtwege.
Auch seien nach der Sitzung viele Fragen
offengeblieben. Antworten der Kantonsvertreter seien
von den kommunalen Sicherheitsbeauftragten als
unvollständig oder widersprüchlich eingestuft worden,
und die für den Austausch aufgewendete Zeit sei als
unzureichend empfunden worden.
Sogar Rücktritte gefordert
Die Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden sollen laut
Informationen von Blick mit einer kollektiven
Kündigung gedroht haben, «wenn keine Klärung oder
Entwicklung stattfindet». Zudem sollen einzelne
Stimmen den Rücktritt der Chefin der Dienststelle für
zivile Sicherheit des Kantons Wallis, Marie-Claude
Noth-Ecoeur, sowie des Generalsekretärs des
Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport,
Olivier Beney, gefordert haben.
Noth-Ecoeur nahm gegenüber Blick im Namen beider
Stellung: Die erwähnten Kündigungsdrohungen seien «uns
in dieser Sitzung nicht mitgeteilt worden», erklärte
sie.
«Mit Brandmeldeanlage ausgestattet»
Zu den Sicherheitsstandards, die am Tag der Sitzung
nicht eingehalten worden sein sollen, zitiert
Noth-Ecoeur die entsprechende Brandschutznorm, die
besagt, dass «im Einzelfall statt der vorgeschriebenen
Massnahmen andere Brandschutzmassnahmen angewendet
werden können, sofern diese für das betreffende Objekt
eine gleichwertige Sicherheit bieten». Das fragliche
Gebäude sei «mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet,
die als Ausgleichsmassnahme installiert wurde».
Zudem gab sie an, dass viele Fragen an dieser Sitzung
innerhalb der vorgesehenen Zeit beantwortet worden
seien: «Die Sicherheitsbeauftragten haben uns 270
Fragen übermittelt. Ein Teil davon bedurfte einer
Klärung. Das kantonale Feueramt hat sich verpflichtet,
alle Antworten bis Ende des Monats schriftlich zu
liefern, wie an der Sitzung angekündigt.»
Zusätzliche Unterstützung durch den Kanton
Noth-Ecoeur und Beney halten in ihrer Stellungnahme
weiter fest, sie hätten vollstes Verständnis dafür,
dass die Sicherheitsbeauftragten der Gemeinden «sich
viele Fragen stellen und im Hinblick auf die Aufgaben
und Aufträge, die von ihnen erwartet werden,
möglicherweise Bedenken haben». Aus diesem Grund
«beabsichtigt das Departement, die Gemeinden im
Bereich des Brandschutzes zusätzlich zu unterstützen».
Konkret habe das Departement beschlossen, die
Ausbildung der kommunalen Sicherheitsbeauftragten zu
verstärken und eine IT-Plattform zu entwickeln, die
die Überwachung der von den Gemeinden durchzuführenden
Kontrollen erleichtern soll. Parallel dazu soll die im
November 2025 eingeleitete Totalrevision des Gesetzes
über den Schutz vor Feuer und Naturgefahren die Lehren
aus dem Drama aufnehmen und so rasch wie möglich
vorangetrieben werden.
Dieser Text erschien zuerst bei Blick.ch/fr und wurde
aus dem Französischen übersetzt und gekürzt.