|
|
|
Schweiz CH: Das Crans-Montana-Feuer 03 - ab 18.2.2026
HaupttäterInnen: 1 Frau als Brandstifterin -- 1 DJ als tödlicher Irreführer in den Massenmord
Die kriminelle Antifa warnte seit ca. 3 Jahren immer wieder mit dem Wort "Inferno" - es fand in Crans-Montana statt...
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-feuerwehrchef-befinde-mich-in-einem-albtraum-67096045
Crans-Montana am 18.2.2026: 12 Stunden langes Verhör gegen den Feuerwehrchef - er spielt den "Blinden":
Crans-Feuerwehrchef: «Befinde mich in einem Albtraum»
Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten"
Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren"
Elena Hatebur -- Crans-Montana -- Der Feuerwehrchef von Crans-Montana VS wurde am Montag zwölf Stunden lang einvernommen. Seit dem Brand lebe er wie «in einem Albtraum», erzählt er.
Diesen Montag wurde der amtierende Feuerwehrchef von Crans-Montana befragt.
Er war bei den Kontrollen 2018 anwesend, hat den Akustik-Schaum jedoch nicht beanstandet.
Der Kommandant zeigt sich erschüttert, die Befragung sei «sehr, sehr hart» gewesen.
«Ich weiss seit nun vierzig Tagen nicht mehr, ob ich mich in einem Traum oder in einem Albtraum befinde. Und jetzt befinde ich mich in einem Albtraum, und ich hoffe wirklich, dass wir da eines Tages rauskommen.»
Die Worte des Feuerwehrchefs von Crans-Montana VS, David Vocat, hallen nach. Am Montag wurde er von 8.30 bis 21 Uhr als Zeuge einvernommen. Eine zwölfstündige, emotional belastende Anhörung.
«Es war wirklich sehr, sehr hart», sagt Vocat sichtlich mitgenommen gegenüber RTS.
Feuerwehrchef hat Akustik-Schaum nicht überprüft – Er erklärt sich
Der amtierende Feuerwehrchef soll bei Kontrollen in der Bar «Le Constellation» im Jahr 2018 anwesend gewesen sein. Zum Akustik-Schaumstoff, der in der Silvesternacht das Feuer ausgelöst haben soll, hatte er sich aber damals offenbar nicht geäussert.
Vocat verteidigt sich: Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten. «Als ich dieses Gebäude überprüfte, ging es um diesen Feuerwehraspekt.»
Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren. «Wenn es mein Job gewesen wäre, hätte ich es überprüft, ich hätte es gesagt.»
Der Fokus seiner Arbeit habe vor allem auf neuen Technologien und deren Risiken für Einsatzkräfte gelegen. «Aber nicht auf der Ebene brennbarer Materialien im Innern von Gebäuden», so Vocat.
«Für die Familien»
Der Kommandant zeigt sich tief erschüttert. Er äussere sich «für die Familien, damit sie Antworten bekommen».
Ein solches Drama dürfe sich auf keinen Fall wiederholen. «Ich könnte es nicht mehr ertragen», sagt er bestimmt.
Zum Schluss richtet er sich direkt an die Betroffenen: «Ich wünsche mir, dass alle Menschen, die am Leben sind, es bleiben, und es ihnen so gut wie möglich geht.»
Die Brandkatastrophe forderte neben 41 Toten auch über 100 Verletzte. Dutzende befinden sich noch immer im Spital.
=====
Achtung Befangenheit in Crans-Montana am 18.2.2026: Der Weinorden "de la Channe" wird plötzlich wichtig - oder ist doch nicht so wichtig?
Crans-Montana: Ermittlerin Pilloud in Bruderschaft mit Gemeindepräsident Féraud
https://www.20min.ch/story/weinorden-de-la-channe-naehe-wirft-fragen-auf-103508385
Karin Leuthold -- Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud gehört einem Weinorden an – ebenso der Gemeindepräsident von Crans-Montana. Kritik wird laut.
- Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud leitet die Brand-Ermittlungen in Crans-Montana.
- Sie ist Mitglied eines Weinordens, dem auch Gemeindepräsident Nicolas Féraud angehört.
- Diese Verbindung wirft Fragen zur Unparteilichkeit der Ermittlungen auf.
Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud, die die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana leitet, ist Mitglied einer Bruderschaft, der auch Personen angehören, gegen die sie unter Umständen ermitteln muss. Das berichtete die «NZZ» am Dienstagabend. Besonders brisant: Auch der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, ist Mitglied des Ordens.
Pilloud gehört dem Weinorden «de la Channe» an, der kürzlich eine Einladung an seine Mitglieder verschickte, wie es im Bericht weiter heisst. Für die nächste Generalversammlung Ende März – inklusive anschliessender Gala – war ausgerechnet Pilloud als Schirmherrin vorgesehen.
Beatrice Pilloud muss Vertreter des Kantons befragen
Der Ordensvorsitzende Patrick Bérod erklärt, Pilloud sei seit «einigen Jahren» Mitglied. Über ihre Schirmherrschaft, die sie gemeinsam mit einem Unternehmer übernehmen solle, sei bereits im Dezember entschieden worden. Zudem seien «praktisch alle Regierungsräte» des Kantons ebenfalls Mitglieder des Ordens.
Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe hat die Staatsanwaltschaft bislang zwei Gemeindevertreter einvernommen: den amtierenden sowie einen ehemaligen Sicherheitsbeauftragten – beide als Beschuldigte. Vertreter des Kantons wurden bisher nicht befragt, obwohl dieser seiner Aufsichtspflicht im Bereich Brandschutz offenbar nur unzureichend nachgekommen ist. Das Walliser Kantonsgericht verpflichtete die Ermittlungsbehörden zudem, die mögliche Verantwortung des Kantons vertieft zu untersuchen.
Mitgliedschaft ist «problematisch»
Der Anwalt der Opferfamilien, Christophe de Galembert, zeigt sich überrascht über die mögliche gemeinsame Mitgliedschaft von Pilloud und Féraud in der Weinbruderschaft. Eine solche Verbindung könne die Unparteilichkeit der Walliser Staatsanwaltschaft infrage stellen. Auch die geplante Teilnahme der Generalstaatsanwältin an einer festlichen Gala erscheine unglücklich, während in Crans-Montana weiterhin Trauer herrsche.
Pilloud selbst betrachtete ihre vorgesehene Schirmherrschaft zunächst als private Angelegenheit und reagierte auf eine Nachfrage der «NZZ» irritiert. Von der Mitgliedschaft Férauds habe sie nichts gewusst, das sei für sie «problematisch», erklärte sie. Stunden später teilte sie der Zeitung mit, sie werde nicht an der Gala-Veranstaltung teilnehmen.
INFERNO-Bar in Crans-Montana am 20.2.2026: Befragung von Überlebenden: Alle Notausgänge waren GESCHLOSSEN - es gab KEINE Anweisungen - Feuerlöscher wurden NICHT benutzt:
Crans-Montana: Opfer berichten von geschlossenen Ausgängen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/crans-montana-opfer-berichten-von-geschlossenen-ausgaengen
Von: apa -- Die römischen Staatsanwälte, die zu dem Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 41 Todesopfern ermitteln, haben mit der Befragung der italienischen Verletzten begonnen. Unter den Todesopfern waren auch sechs Italiener. Die Überlebenden berichteten den Ermittlern, dass alle Notausgänge im Lokal “Le Costellation” geschlossen gewesen seien, niemand Anweisungen nach Ausbruch der Flammen gegeben habe und Feuerlöscher nicht genutzt wurden.
“Das Feuer breitete sich in wenigen Minuten aus, es gab kein feuerfestes Material. Bareigentümerin Jessica Moretti? Sie ist geflohen”, heißt es in den Protokollen der ersten Befragungen, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Freitag berichtete.
Einlass trotz Überfüllung bei Getränkekauf
Zeugen berichteten außerdem, dass der Club trotz maximaler Kapazität gegen Bezahlung von Getränken betreten werden konnte. Bis zu 270 Euro wurde für eine Flasche Champagner gezahlt, es gab keine Alterskontrolle in Sachen Alkoholkonsum, so die Aussagen.
Nach einem sechsstündigen Treffen im Bundesamt für Justiz in Bern vereinbarten die Staatsanwaltschaften aus Rom und Sion am Donnerstag eine “verstärkte Zusammenarbeit”. Diese sei an die Souveränität der Strafverfahren und die Vorgaben des Schweizer Strafprozessrechts gebunden, wie Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, betonte. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe, wie von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gefordert, wird vorerst nicht gebildet.
Künftig können italienische Ermittler regelmäßig nach Sion reisen, um ausgewählte Akten einzusehen und zu übernehmen, hieß es aus Ermittlerkreisen in Rom. Im Gegenzug werden Ergebnisse der italienischen Untersuchungen – unter anderem Autopsien der in Italien verstorbenen Jugendlichen und Befragungen der Verletzten – den Schweizer Kollegen zur Verfügung gestellt. Am Freitag soll zudem eine umfassende forensische Begutachtung der medizinischen Unterlagen der italienischen Opfer erfolgen.
Valentin (16) am 21.2.2026: Er filmte den Brand, statt sofort zu flüchten:
Crans-Montana VS: Valentin (16) filmte den Brand – jetzt läuft er erstmals wieder
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vs-valentin-16-filmte-den-brand-jetzt-laeuft-er-erstmals-wieder-103510712
Justin Arber -- Seine Videos gingen um die Welt. Sie zeigen den Moment nach dem Brandausbruch im Le Constellation in Crans-Montana. Valentin (16) wurde schwer verletzt und kämpft sich zurück ins Leben.
Valentin (16) wurde bei einem Barbrand in Crans-Montana schwer verletzt.
Nach langer Zeit im Koma kann er noch nicht sprechen, schreibt aber seine ersten Worte und hat seine ersten Schritte gemacht.
Sein Bruder Ferdinand (19) half den Opfern. Die Familie erlebt nach der Tragödie grosse Solidarität.
«Er redet nicht, aber er versucht zu reden, man hört halt nichts. Er schreibt», sagt die Mutter des 16-jährigen Valentin. Zusammen mit seinem grossen Bruder Ferdinand (19) feierte er in der Nacht zum 1. Januar 2026 in der Bar Le Constellation in Crans-Montana. Als das Feuer ausbrach, erlitt der Teenager schwere Verbrennungen.
In der ARD-Sendung «Weltspiegel» spricht seine Mutter über die herausfordernde Zeit, die die Familie seither durchmacht. Mit ihrem Mann fuhr sie noch in der Nacht der Tragödie acht Stunden lang von Frankreich nach Crans-Montana, um ihren Söhnen zu helfen.
Valentin schreibt auf Tafel
Gezeigt wird auch ein für die Angehörigen emotionaler Moment: Valentin hat vor wenigen Tagen wieder seine ersten Schritte gemacht – nach 23 Tagen in künstlichem Schlaf. Behandelt wird er in Lyon. Die Familie selbst wohnt in Paris. Aktuell leben Valentins Angehörige bei Freunden.
Weil Valentin noch nicht sprechen kann, hat das Pflegepersonal ihm eine Tafel gegeben, auf der die Buchstaben wieder ausgewischt werden können. Seine Mutter erzählt, seine ersten geschriebenen Worte seien «Je vous aime» (Ich liebe euch) gewesen. «Dann hat er auf mich und meinen Mann gezeigt, damit wir auch ja verstehen, wen er meint.» Eine Träne sei ihm dabei aus dem Auge gelaufen. «Das war wirklich unglaublich.»
Inzwischen konnte bei ihm auch der Beatmungsschlauch entfernt werden. Und er hat zahlreiche Hauttransplantationen am Oberkörper hinter sich.
Bruder rettete Opfer
Die Mutter erzählt, langsam würden seine Erinnerungen an die Nacht der Tragödie zurückkehren. «Das ist schwer für ihn», sagt sie zum «Weltspiegel».
|
|
|


^
v