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Schweiz CH: Das Crans-Montana-Feuer 03 - ab 18.2.2026

HaupttäterInnen: 1 Frau als Brandstifterin -- 1 DJ als tödlicher Irreführer in den Massenmord

Die kriminelle Antifa warnte seit ca. 3 Jahren immer wieder mit dem Wort "Inferno" - es fand in Crans-Montana statt...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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Crans-Montana am 18.2.2026: 12 Stunden langes Verhör gegen den Feuerwehrchef - er spielt den "Blinden":
Crans-Feuerwehrchef: «Befinde mich in einem Albtraum»
https://www.nau.ch/news/schweiz/crans-feuerwehrchef-befinde-mich-in-einem-albtraum-67096045

Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten"

Die Grausamkeit der Sachlichkeit: "Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren"


Elena Hatebur -- Crans-Montana -- Der Feuerwehrchef von Crans-Montana VS wurde am Montag zwölf Stunden lang einvernommen. Seit dem Brand lebe er wie «in einem Albtraum», erzählt er.

Diesen Montag wurde der amtierende Feuerwehrchef von Crans-Montana befragt.

Er war bei den Kontrollen 2018 anwesend, hat den Akustik-Schaum jedoch nicht beanstandet.

Der Kommandant zeigt sich erschüttert, die Befragung sei «sehr, sehr hart» gewesen.
«Ich weiss seit nun vierzig Tagen nicht mehr, ob ich mich in einem Traum oder in einem Albtraum befinde. Und jetzt befinde ich mich in einem Albtraum, und ich hoffe wirklich, dass wir da eines Tages rauskommen.»

Die Worte des Feuerwehrchefs von Crans-Montana VS, David Vocat, hallen nach. Am Montag wurde er von 8.30 bis 21 Uhr als Zeuge einvernommen. Eine zwölfstündige, emotional belastende Anhörung.

«Es war wirklich sehr, sehr hart», sagt Vocat sichtlich mitgenommen gegenüber RTS.

Feuerwehrchef hat Akustik-Schaum nicht überprüft – Er erklärt sich
Der amtierende Feuerwehrchef soll bei Kontrollen in der Bar «Le Constellation» im Jahr 2018 anwesend gewesen sein. Zum Akustik-Schaumstoff, der in der Silvesternacht das Feuer ausgelöst haben soll, hatte er sich aber damals offenbar nicht geäussert.

Vocat verteidigt sich: Seine Aufgabe sei es, die Zugänge für die Feuerwehr zu überprüfen, nicht, die Sicherheit der Betriebe zu gewährleisten. «Als ich dieses Gebäude überprüfte, ging es um diesen Feuerwehraspekt.»

Es sei nicht seine Aufgabe gewesen, Materialien zu kontrollieren. «Wenn es mein Job gewesen wäre, hätte ich es überprüft, ich hätte es gesagt.»

Der Fokus seiner Arbeit habe vor allem auf neuen Technologien und deren Risiken für Einsatzkräfte gelegen. «Aber nicht auf der Ebene brennbarer Materialien im Innern von Gebäuden», so Vocat.

«Für die Familien»
Der Kommandant zeigt sich tief erschüttert. Er äussere sich «für die Familien, damit sie Antworten bekommen».

Ein solches Drama dürfe sich auf keinen Fall wiederholen. «Ich könnte es nicht mehr ertragen», sagt er bestimmt.

Zum Schluss richtet er sich direkt an die Betroffenen: «Ich wünsche mir, dass alle Menschen, die am Leben sind, es bleiben, und es ihnen so gut wie möglich geht.»

Die Brandkatastrophe forderte neben 41 Toten auch über 100 Verletzte. Dutzende befinden sich noch immer im Spital.


=====

Achtung Befangenheit in Crans-Montana am 18.2.2026: Der Weinorden "de la Channe" wird plötzlich wichtig - oder ist doch nicht so wichtig?
Crans-Montana: Ermittlerin Pilloud in Bruderschaft mit Gemeindepräsident Féraud
https://www.20min.ch/story/weinorden-de-la-channe-naehe-wirft-fragen-auf-103508385

Karin Leuthold -- Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud gehört einem Weinorden an – ebenso der Gemeindepräsident von Crans-Montana. Kritik wird laut.
  • Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud leitet die Brand-Ermittlungen in Crans-Montana.
  • Sie ist Mitglied eines Weinordens, dem auch Gemeindepräsident Nicolas Féraud angehört.
  • Diese Verbindung wirft Fragen zur Unparteilichkeit der Ermittlungen auf.

Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud, die die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Silvesternacht in Crans-Montana leitet, ist Mitglied einer Bruderschaft, der auch Personen angehören, gegen die sie unter Umständen ermitteln muss. Das berichtete die «NZZ» am Dienstagabend. Besonders brisant: Auch der Gemeindepräsident von Crans-Montana, Nicolas Féraud, ist Mitglied des Ordens.

Pilloud gehört dem Weinorden «de la Channe» an, der kürzlich eine Einladung an seine Mitglieder verschickte, wie es im Bericht weiter heisst. Für die nächste Generalversammlung Ende März – inklusive anschliessender Gala – war ausgerechnet Pilloud als Schirmherrin vorgesehen.

Beatrice Pilloud muss Vertreter des Kantons befragen
Der Ordensvorsitzende Patrick Bérod erklärt, Pilloud sei seit «einigen Jahren» Mitglied. Über ihre Schirmherrschaft, die sie gemeinsam mit einem Unternehmer übernehmen solle, sei bereits im Dezember entschieden worden. Zudem seien «praktisch alle Regierungsräte» des Kantons ebenfalls Mitglieder des Ordens.

Im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe hat die Staatsanwaltschaft bislang zwei Gemeindevertreter einvernommen: den amtierenden sowie einen ehemaligen Sicherheitsbeauftragten – beide als Beschuldigte. Vertreter des Kantons wurden bisher nicht befragt, obwohl dieser seiner Aufsichtspflicht im Bereich Brandschutz offenbar nur unzureichend nachgekommen ist. Das Walliser Kantonsgericht verpflichtete die Ermittlungsbehörden zudem, die mögliche Verantwortung des Kantons vertieft zu untersuchen.

Mitgliedschaft ist «problematisch»
Der Anwalt der Opferfamilien, Christophe de Galembert, zeigt sich überrascht über die mögliche gemeinsame Mitgliedschaft von Pilloud und Féraud in der Weinbruderschaft. Eine solche Verbindung könne die Unparteilichkeit der Walliser Staatsanwaltschaft infrage stellen. Auch die geplante Teilnahme der Generalstaatsanwältin an einer festlichen Gala erscheine unglücklich, während in Crans-Montana weiterhin Trauer herrsche.

Pilloud selbst betrachtete ihre vorgesehene Schirmherrschaft zunächst als private Angelegenheit und reagierte auf eine Nachfrage der «NZZ» irritiert. Von der Mitgliedschaft Férauds habe sie nichts gewusst, das sei für sie «problematisch», erklärte sie. Stunden später teilte sie der Zeitung mit, sie werde nicht an der Gala-Veranstaltung teilnehmen.




Kriminelle Katholiken-Freimaurer im Wallis am 19.2.2026: wollen ein Schweigen organisieren - Bericht von Grossrätin Frau Schöpfer im CH-TV:
Risse in der Mauer des Schweigens: Walliser Parteien wollten TV-Auftritt von Kritikerin verhindern
https://www.blick.ch/politik/risse-in-der-mauer-des-schweigens-walliser-parteien-wollten-tv-auftritt-von-kritikerin-verhindern-id21707802.html

Céline Zahno -- Redaktorin Politik --
Nach der Brandtragödie von Crans-Montana herrscht im Wallis politische Funkstille. Bei einem TV-Auftritt hat sich eine Grossrätin nun ausführlich geäussert. Die Parteien versuchten in einer Absprache, die Politikerin zurückzuhalten.

    Walliser Parteien einigten sich nach der Tragödie auf einen politischen Stillstand
    Grossrätin Schöpfer trat im SRF-«Club» auf
    Nervosität um öffentlichen Auftritt vor der März-Session

Nach der Brandtragödie in Crans-Montana steht das Wallis im Kreuzfeuer der Kritik. Die Anwälte der Opferfamilien attackieren Kanton und Gemeinde. Italien tobt über die Walliser Justiz – und zog sogar seinen Botschafter aus der Schweiz ab. Und auch aus Frankreich werden Stimmen laut, die die Ermittlungen kritisieren.

Nur aus dem Bergkanton selbst ist wenig zu hören. Seine sonst so streitlustigen Parlamentarier üben sich in Zurückhaltung. Auf Anfrage wollte sich in den letzten Wochen kaum jemand öffentlich äussern. Die französischsprachigen Parteien im Wallis haben sich gar auf eine Art politischen Waffenstillstand geeinigt.

Nun bilden sich allerdings Risse in der Mauer des Schweigens – und das sorgt für ordentlich Nervosität hinter den Kulissen, wie Blick weiss.
Auftritt mit Opferfamilien

Was ist passiert? Vergangene Woche nahm die Walliser Grossrätin Marie-Claude Schöpfer (48) von der Mittepartei Neo an der SRF-Sendung «Club» zur Brandkatastrophe teil. In der Runde trat unter anderem auch Laetitia Brodard-Sitre (42) auf, die ihren 16-jährigen Sohn in Crans-Montana verloren hat.

Bis das SRF auf der Suche nach einem Politgast endlich fündig wurde, musste der Sender verschiedenste Politiker und Politikerinnen kontaktieren. Blick weiss: Schon für die erste «Club»-Sendung zu Crans-Montana im Januar hat es unter den Fraktionschefs der Parteien eine Absprache gegeben, dass sie nicht an der Sendung teilnehmen.

Unter den Walliser Parteien löste nun auch die zweite SRF-Anfrage Nervosität aus. Gemäss Blick-Informationen wurde sie wieder auf Ebene der Fraktionschefs thematisiert. Dem Vernehmen nach war man sich einig, dass es besser wäre, wenn niemand an der Sendung teilnehmen würde. Lieber schweigen, lautet die Devise im Wallis!

Die Argumente für die Zurückhaltung verlaufen entlang der bekannten Walliser Linien: Die politische Aufarbeitung könne erst beginnen, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Weiter wurde die Situation mit zwei anwesenden Opferfamilien offenbar als zu heikel befunden.

Neo-Fraktionspräsident Martin Kalbermatter (63) bat schliesslich die frühere Parteipräsidentin Marie-Claude Schöpfer darum, ihren Auftritt zu überdenken. Er teilte ihr mit, dass sich der SP-Politiker Sebastian Werlen (33), der ursprünglich ebenfalls für die Sendung eingeladen war, zurückziehen werde, wenn sie es auch täte.

«Sebastian Werlen und ich traten in der Folge in Kontakt und befanden, dass wir die Haltung der Fraktionspräsidien nicht teilen», so Schöpfer zu Blick. Die Begründungen für eine Nichtteilnahme hätten sie nicht überzeugt, «weshalb ich mich entschied, wie geplant ins Leutschenbach zu fahren». Letztlich habe sie die Meinung vertreten, dass eine fehlende Repräsentation der Walliser Politik in der Sendung «sehr negativ für unseren Kanton wäre». Unabhängig davon hatte sich das SRF währenddessen entschieden, nur Schöpfer in den «Club» einzuladen.

Und Fraktionschef Kalbermatter, der am Auftritt wenig Freude hatte? «Zum Zeitpunkt der Anfrage waren Mitglieder des Büros zufällig zusammen», sagt er auf Anfrage. Im Büro des Grossrats sind neben den Fraktionsspitzen auch die Ratspräsidenten vertreten. Die Mitglieder seien nicht vollzählig gewesen. Er bestätigt: «Ich habe Frau Schöpfer mitgeteilt, dass ich finde, sie soll die Teilnahme an der Sendung überdenken.»

Es habe allerdings kein Verbot gegeben. Es sei an jeder Person selbst, zu entscheiden. Nach ihrer Antwort mit den Gründen für eine Teilnahme – und dem Hinweis, dass diese mit dem Parteipräsidenten ad interim abgesprochen sei – sei das Thema für ihn beendet gewesen, und er habe ihr schriftlich viel Erfolg für die Sendung gewünscht.

Was ist im Parlament zu erwarten?
Kurz vor der anstehenden Parlamentssession im März – der ersten nach der Brandtragödie – sind die Parteien nervös über ihren Auftritt. Unklar ist, wie weit sie sich während der Session aus dem Fenster lehnen werden. Vor allem im Ausland sind die Erwartungen an eine politische Reaktion gross. Gerade die Unterwalliser Sektionen vertraten bislang allerdings die Position, dass es erst Forderungen geben soll, wenn die Fakten auf dem Tisch liegen.

Weiter bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten es für eine ausführliche Debatte während der Session gibt. Um einen Vorstoss zu diskutieren, muss er vom Büro als dringlich erklärt werden. «Unter dem Argument, dass zuerst die Untersuchung der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sein muss, kann man theoretisch jedes Dringlichkeitsgesuch abschmettern», sagt eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Dabei rückt der Kanton nun immer stärker in den Fokus der Ermittlungen – denn auch beim Kanton wusste man offenbar, dass die Kontrollen nicht vollständig umgesetzt wurden. Das Thema sei wiederholt an Kursen des kantonalen Amts für Brandschutz diskutiert worden. Der ehemalige Sicherheitschef sagte in seiner Einvernahme: «Alle wussten Bescheid.»

Link:
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/staatsanwaltschaft-stellt-immer-mehr-unbequeme-fragen-jetzt-zieht-sich-die-schlinge-um-die-behoerden-zu-id21689147.html

Auch gesellschaftlicher Prozess sei nötig
Auch die Oberwalliser Parteien hätten ursprünglich am Schweige-Abkommen der Unterwalliser teilnehmen sollen, wie Martin Kalbermatter auf Anfrage bestätigt. Man habe allerdings befunden, dass das Ereignis eine politische Aufarbeitung benötige, so Kalbermatter. «Einfach erst aufgrund von Fakten und nicht vorher.»

Anderer Ansicht war offenbar Schöpfer: Parallel zum Gerichtsprozess müsse auch ein gesellschaftlicher Prozess stattfinden, um die Tragödie aufzuarbeiten, wie sie im «Club» sagte. «Ich bin heute Abend hier, um zu zeigen, dass ich bereit bin, das anzustossen», so Schöpfer.


INFERNO-Bar in Crans-Montana am 20.2.2026: Befragung von Überlebenden: Alle Notausgänge waren GESCHLOSSEN - es gab KEINE Anweisungen - Feuerlöscher wurden NICHT benutzt:
Crans-Montana: Opfer berichten von geschlossenen Ausgängen
https://www.suedtirolnews.it/chronik/crans-montana-opfer-berichten-von-geschlossenen-ausgaengen

Von: apa -- Die römischen Staatsanwälte, die zu dem Brandinferno im Schweizer Skiort Crans-Montana mit 41 Todesopfern ermitteln, haben mit der Befragung der italienischen Verletzten begonnen. Unter den Todesopfern waren auch sechs Italiener. Die Überlebenden berichteten den Ermittlern, dass alle Notausgänge im Lokal “Le Costellation” geschlossen gewesen seien, niemand Anweisungen nach Ausbruch der Flammen gegeben habe und Feuerlöscher nicht genutzt wurden.

“Das Feuer breitete sich in wenigen Minuten aus, es gab kein feuerfestes Material. Bareigentümerin Jessica Moretti? Sie ist geflohen”, heißt es in den Protokollen der ersten Befragungen, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Freitag berichtete.

Einlass trotz Überfüllung bei Getränkekauf

Zeugen berichteten außerdem, dass der Club trotz maximaler Kapazität gegen Bezahlung von Getränken betreten werden konnte. Bis zu 270 Euro wurde für eine Flasche Champagner gezahlt, es gab keine Alterskontrolle in Sachen Alkoholkonsum, so die Aussagen.

Nach einem sechsstündigen Treffen im Bundesamt für Justiz in Bern vereinbarten die Staatsanwaltschaften aus Rom und Sion am Donnerstag eine “verstärkte Zusammenarbeit”. Diese sei an die Souveränität der Strafverfahren und die Vorgaben des Schweizer Strafprozessrechts gebunden, wie Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis, Béatrice Pilloud, betonte. Eine gemeinsame Ermittlungsgruppe, wie von der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gefordert, wird vorerst nicht gebildet.

Künftig können italienische Ermittler regelmäßig nach Sion reisen, um ausgewählte Akten einzusehen und zu übernehmen, hieß es aus Ermittlerkreisen in Rom. Im Gegenzug werden Ergebnisse der italienischen Untersuchungen – unter anderem Autopsien der in Italien verstorbenen Jugendlichen und Befragungen der Verletzten – den Schweizer Kollegen zur Verfügung gestellt. Am Freitag soll zudem eine umfassende forensische Begutachtung der medizinischen Unterlagen der italienischen Opfer erfolgen.



Valentin (16) am 21.2.2026: Er filmte den Brand, statt sofort zu flüchten:
Crans-Montana VS: Valentin (16) filmte den Brand – jetzt läuft er erstmals wieder
https://www.20min.ch/story/crans-montana-vs-valentin-16-filmte-den-brand-jetzt-laeuft-er-erstmals-wieder-103510712

Justin Arber -- Seine Videos gingen um die Welt. Sie zeigen den Moment nach dem Brandausbruch im Le Constellation in Crans-Montana. Valentin (16) wurde schwer verletzt und kämpft sich zurück ins Leben.

    Valentin (16) wurde bei einem Barbrand in Crans-Montana schwer verletzt.
    Nach langer Zeit im Koma kann er noch nicht sprechen, schreibt aber seine ersten Worte und hat seine ersten Schritte gemacht.
    Sein Bruder Ferdinand (19) half den Opfern. Die Familie erlebt nach der Tragödie grosse Solidarität.

«Er redet nicht, aber er versucht zu reden, man hört halt nichts. Er schreibt», sagt die Mutter des 16-jährigen Valentin. Zusammen mit seinem grossen Bruder Ferdinand (19) feierte er in der Nacht zum 1. Januar 2026 in der Bar Le Constellation in Crans-Montana. Als das Feuer ausbrach, erlitt der Teenager schwere Verbrennungen.

In der ARD-Sendung «Weltspiegel» spricht seine Mutter über die herausfordernde Zeit, die die Familie seither durchmacht. Mit ihrem Mann fuhr sie noch in der Nacht der Tragödie acht Stunden lang von Frankreich nach Crans-Montana, um ihren Söhnen zu helfen.
Valentin schreibt auf Tafel

Gezeigt wird auch ein für die Angehörigen emotionaler Moment: Valentin hat vor wenigen Tagen wieder seine ersten Schritte gemacht – nach 23 Tagen in künstlichem Schlaf. Behandelt wird er in Lyon. Die Familie selbst wohnt in Paris. Aktuell leben Valentins Angehörige bei Freunden.

Weil Valentin noch nicht sprechen kann, hat das Pflegepersonal ihm eine Tafel gegeben, auf der die Buchstaben wieder ausgewischt werden können. Seine Mutter erzählt, seine ersten geschriebenen Worte seien «Je vous aime» (Ich liebe euch) gewesen. «Dann hat er auf mich und meinen Mann gezeigt, damit wir auch ja verstehen, wen er meint.» Eine Träne sei ihm dabei aus dem Auge gelaufen. «Das war wirklich unglaublich.»

Inzwischen konnte bei ihm auch der Beatmungsschlauch entfernt werden. Und er hat zahlreiche Hauttransplantationen am Oberkörper hinter sich.
Bruder rettete Opfer

Die Mutter erzählt, langsam würden seine Erinnerungen an die Nacht der Tragödie zurückkehren. «Das ist schwer für ihn», sagt sie zum «Weltspiegel».


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Die Macht auf dem Dorf am 21.2.2026: Demokratie eher nicht vorhanden:
Von Crans-Montana bis Ilanz: Die unheimliche Macht der Dorfkönige

https://www.blick.ch/politik/von-crans-montana-bis-ilanz-die-unheimliche-macht-der-dorfkoenige-id21714302.html

In manchen Gemeinden regieren Präsidenten fast ohne Gegenwehr. Kaum Konkurrenz, wenig Kontrolle, viel Einfluss. Aktuelle Beispiele: Ilanz, Crans-Montana. Über die stille Macht der Dorfkönige – und warum Wegschauen keine Option ist. Der Wochenkommentar.

    Gemeindepräsidenten in Graubünden und Wallis missachten demokratische Standards und Verantwortung
    41 Tote nach Brandschutzversäumnissen in Crans-Montana erschüttern Vertrauen
    Stimmbeteiligung bei Ilanz-Wahl 2025 nur 25 Prozent, Lohn 166'000 Franken

Rolf CavalliChefredaktor Blick

Wer kontrolliert eigentlich die Gemeindepräsidenten? In der Schweiz braucht es kein Schloss, keine Krone und keinen Hofstaat, um Macht zu konzentrieren. Ein Gemeindehaus genügt.

Der Zampano von Ilanz

Eine Petition ist das harmloseste Instrument unserer direkten Demokratie. Mehr als eine Bittschrift ist sie nicht. Doch Marcus Beer (64), Gemeindepräsident von Ilanz GR, behandelte die Senioren, die bargeldlose Parkuhren kritisierten, wie lästige Untertanen.

Nachdem Blick die Sache publik machte, entschuldigte sich Beer – und drehte den Spiess um. Er stellte die Vertrauensfrage. Doch das lokale Mini-Parlament musste passen: Ein Misstrauensvotum und eine damit verbundene Abwahl kennt die Gemeindeverfassung nicht. Der Dorfkönig zog gestärkt davon.

Ilanz/Glion im Bündner Oberland zählt rund 5000 Einwohner. Die meisten Unterländer steigen hier nur um – nach Brigels, Obersaxen, Flims. Wer hier lebt, ist froh, wenn überhaupt jemand den Gemeindepräsidenten macht. Beer wurde 2025 ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Stimmbeteiligung: magere 25 Prozent.

Für sein 80-Prozent-Amt erhält er gemäss lokalem Entschädigungsgesetz und kantonalen Lohnklassen 166’000 Franken im Jahr. Ein paar Hundert Stimmen bei den Wahlen mobilisieren reicht – und man regiert für Jahre.

Neben ihm arbeitet ein professioneller Gemeindeschreiber. Die Gemeinderäte sind Milizler. Wer wie Beer Vollprofi ist unter Nebenamtlichen, bestimmt die Spielregeln.

Der Kapitän von Crans-Montana

Noch krasser zeigt sich das Machtgefälle in Crans-Montana VS. Nach der Inferno-Tragödie in der Bar Le Constellation kam ans Licht: Jahrelang gab es keine Brandschutzkontrollen – obwohl sie vorgeschrieben sind.

Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) räumte ein, man habe die Kontrollen schleifen lassen. Später kam aus: Der Brandschutz-Zuständige verlangte mehr Mittel – der Gemeinderat wies ihn ab.

41 Menschen starben. Politische Verantwortung bleibt ein Fremdwort. In jedem Unternehmen wäre ein CEO nach solchen Versäumnissen weg. Féraud bleibt im Amt.

Er weiss, wie es läuft. Seit über 13 Jahren ist er Gemeindepräsident, seit 2017 führt er die Fusionsgemeinde Crans-Montana. Er nennt sich «Kapitän», den die neue Grossgemeinde brauche. Jahressalär gemäss «Nouvelliste» 180’000 Franken. In Crans-Montana ist Macht kein Amt, sie ist ein Netzwerk. Wer den Gemeindepräsidenten angreift, legt sich mit einem ganzen Geflecht an.

Milizsystem: Stärke und blinder Fleck

Starke Gemeindepräsidenten sind nicht per se ein Problem. Wer eine Gemeinde führt, braucht Rückgrat, Zeit und Kompetenz. Ein guter Lohn ist kein Skandal. Er ist die Voraussetzung, wenn man fähige Leute will – und keine Feierabendpolitiker.

Doch das Fundament bröckelt. Die Bindung mit der Wohngemeinde schwindet. Man wohnt dort, wo die Miete bezahlbar ist – nicht unbedingt dort, wo man sich zugehörig fühlt.

Die Folge: Es wird immer schwerer, Menschen für ein lokales Milizamt zu gewinnen. In Wassen UR wurde ein Bauer gegen seinen Willen gewählt. Amtszwang statt Ambition. Wo nur wenige Verantwortung tragen, wächst der Dorfkönig.

Einmischen, mitreden, abstimmen

Unser Milizsystem ist eine Stärke. Lokalpolitik ist das Fundament der Schweiz. Doch sie funktioniert nicht von selbst. Wer keine Dorfkönige will, muss sich einmischen. Abstimmen. Zur Gemeindeversammlung gehen. Mitreden. Nachfragen.

Ein Gemeindepräsident ist kein Monarch auf Zeit. Er arbeitet im Auftrag der Bürger. Wer wegschaut, darf sich nicht wundern, wenn im Gemeindehaus einer sitzt, der sich für unersetzlich hält.

Anders gesagt: Jedes Dorf bekommt den Gemeindepräsidenten, den es verdient.




INFERNO-Bar in Crans-Montana am 23.2.2026: Und sie steckte das heisse Stäbchen der "Wunderkerze" (ca.300 Grad heiss) in die Schaumisolation:
Crans-Montana-Inferno: Video zeigt erstmals Brandausbruch: Staatsanwaltschaft veröffentlicht neues Video
https://www.blick.ch/schweiz/mutter-von-brandopfer-achille-16-ich-wollte-nicht-dass-er-dorthin-geht-id21589870.html

Von Marian Nadler, Redaktor am Newsdesk

Die verheerende Brandkatastrophe in der Bar Le Constellation forderte 41 Todesopfer
Das Barbetreiberpaar Jacques und Jessica Moretti wurde befragt
Das Feuer wurde durch Sprühkerzen an Champagnerflaschen ausgelöst

Gegen die Morettis wird wegen wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung ermittelt

Erneut macht ein neues Video aus der Brandnacht die Runde. Wie «Corriere della Sera» am Montag berichtete, hat die Staatsanwaltschaft Sitten ein neues Video aus der Bar Le Constellation veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen deutlich, wie das Feuer ausgelöst wurde.

Die Kellnerin Cyane Panine (†24) ist in dem neuen Clip mit zwei Champagnerflaschen zu sehen. An beiden Flaschen sind Partyfontänen befestigt. Sie sitzt in dem Video auf den Schultern eines Kollegen, während die Funken der Fontänen die leicht entzündlichen Schallschutzmatten aus Schaustoff streifen. Dann gerät ein erstes Element in Brand.

In einer ersten Befragung hatte das Betreiberehepaar Moretti angegeben, dass die Kellner die Idee zur Sprühkerzen-Show gehabt haben sollen. Eine Zeugin gab jedoch an, dass Jessica Moretti die Aktion persönlich angeordnet hatte.

Der Helm, den Panine während der Show trug, dürfte ihre Sicht stark eingeschränkt haben. ​Eine Brandschutzschulung​ hat die Saisonkraft laut ihren Eltern nie erhalten.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 24.2.2026: Ex-Bundesrätin wird eingespannt:
Doris Leuthard wird Präsidentin der Crans-Montana-Stiftung: Unterstützung für Opfer
https://www.blick.ch/politik/unterstuetzung-fuer-opfer-doris-leuthard-wird-praesidentin-der-crans-montana-stiftung-id21724365.html




https://www.20min.ch/story/solidaritaet-crans-montana-bundesrat-zahlt-allen-brandopfern-50-000-franken-103513385

[Der Artikel VERSCHWEIGT, woher das Geld kommt].




26.2.2026: Die Ausrede von Frau Moretti:
Brand im «Constellation»
: Security blieb, Jessica Moretti floh: «Dachte, er tue das Nötige»

https://www.20min.ch/story/brand-im-constellation-security-blieb-jessica-moretti-floh-dachte-er-tue-das-noetige-103514184





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 27.2.2026: Anwälte der kriminellen Morettis behaupten, alles sei nur ein "Unfall" gewesen:
Crans-Montana: Moretti-Anwälte prangern «Lynchjustiz» und Falschinformationen an
https://www.20min.ch/story/crans-montana-moretti-anwaelte-prangern-lynchjustiz-und-falschinformationen-an-103514568

Simon Misteli -- In einem Interview kritisieren die Anwälte der Morettis, dass neben «parteiischen Leaks» auch offensichtliche Falschinformationen in Umlauf geraten sind.

    Die Anwälte der Morettis wehren sich gegen «parteiische Leaks» und «Falschinformationen».
    Diese hätten zu einer «Lynchjustiz» gegen ihre Mandanten beigetragen.
    Sie erinnern daran, dass niemand diese Tragödie gewollt habe.




Crans-Montana-Effekt am 3.3.2026: Nachfrage nach Nothelferkursen bei Firmenchefs:
"Crans-Montana-Effekt spürbar": Firmenchefs wollen Nothelferkurse
aus: BLICK 3.3.2026

Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist bei vielen schweizer Firmen das INterese an Schulungen für das Personal gross. Die schreibt das Nothelferkurszentrum der Schweiz in einer Medienmitteilung. Es kommt demnach zu einem regelrechten "Crans-Montana-Effekt": Im Vergleich zum Vorjahr sei die Anzahl Buchungen im Firmenbereich um rund 50% gestiegen, schreibt Geschäftsführer Jérôme Fricker.




Herr Moretti meint am 5.3.2026: Er ist der "Chef"? Er ist ein SKLAVENTREIBER!
Crans-Montana«Jacques Moretti sagte: ‹Halt den Mund, ich bin der Chef!›»
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718

Die Tamedia-Zeitungen berichten am Donnerstag über gravierende arbeitsrechtliche Missstände bei den Barbetreibern Moretti. So soll Cyane Panine, die mutmasslich mit ihrer Sprühkerze den verheerenden Brand verursacht hatte, am verhängnisvollen Abend krank gewesen sein. Gemäss der Familienanwältin soll sie auf Anweisung von Jessica Moretti trotzdem zur Arbeit erschienen sein.

Dem Bericht zufolge kam es auch zu mindestens drei Fällen, in denen die kantonale Schlichtungsbehörde hinzugezogen wurde. Die Daten sind in den Unterlagen für das Strafverfahren zu finden. Panine wandte sich demnach bereits rund ein Jahr vor der Silvesternacht an die Behörde, um ein Arbeitszeugnis und eine korrekte Lohnabrechnung zu erhalten. Im zweiten Fall ging es um Lohnzahlungen. Der dritte Fall betrifft einen jungen Franzosen. Er erzählt: «Ich arbeitete im Schnitt von 9 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts, mit nur einer Pause von 15 bis 15.30 Uhr. Ich war ganz allein, es wurde niemand eingestellt, man sagte uns: ‹Das kommt noch›, also dachte ich mir: Ich halte durch.» Verdient hatte er knapp 2000 Franken netto, Mietkosten für ein Studio abgezogen.

Der 22-Jährige ergänzt: «Jacques Moretti hat schlecht mit mir gesprochen. Er sagte Dinge wie: ‹Halt den Mund, ich bin der Chef, bleib an deinem Platz!›» Zudem sei von ihm verlangt worden, zahlreiche Überstunden zu leisten. Im August 2025 waren es gemäss Tamedia-Zeitungen 90 Stunden pro Woche. Einen Monat später wurde der Franzose für 45 Tage wegen einer Angst-Depressions-Störung krankgeschrieben. Seine Aussagen werden von mindestens fünf Personen, darunter Arbeitskollegen, bestätigt. Die Anwälte des Ehepaars haben sich zu den Vorwürfen nicht geäussert. (jar)




Es wird behauptet von der INFERNOBAR in Crans-Montana am 6.3.2026: "Patriot" (18) überlebte und klaute Sachen von seinem verstorbenen Kollegen:
Pully VD: Politiker (18) soll Opfer von Crans-Montana bestohlen haben
https://www.20min.ch/story/pully-vd-politiker-18-soll-opfer-von-crans-montana-bestohlen-haben-103520544

Alessia Rambaldi -- Ein 18-jähriges Mitglied des Rassemblement Romand Patriote soll nach dem Neujahrsbrand in Crans-Montana persönliche Gegenstände seines verstorbenen Kollegen entwendet haben. Er bestreitet die Vorwürfe.

    Ein RRP-Kandidat in Pully VD steht vor den Wahlen unter Diebstahlsvorwürfen.
    Die Familie eines Brandopfers von Crans-Montana wirft ihm vor, Gegenstände des Toten gestohlen zu haben.
    Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe und fühlt sich verraten.

Wenige Tage vor den Kommunalwahlen in Pully VD ist ein Rechtsstreit zwischen den Angehörigen eines Todesopfers der Brandkatastrophe von Crans-Montana und einem Kandidaten der rechtsextremen Partei Rassemblement Romand Patriote (RRP) entbrannt.

Die Familie wirft dem 18-jährigen RRP-Mitglied vor, nach der Neujahrstragödie mehrere persönliche Gegenstände seines verstorbenen Kollegen enwendet zu haben. Der Vater des Opfers ist zudem der Ansicht, dass die Totenruhe gestört worden sei.
Plötzlich fehlten Markenhemden und Schuhe

Die Anzeige, die «24heures» vorliegt, ist datiert auf den 2. März 2026. In den Tagen nach dem verheerenden Brand in der Bar Le Constellation sollen sich laut dem Dokument mehrere Bekannte des Opfers – darunter auch der Beschuldigte – am Wohnsitz seiner Mutter getroffen haben. Der 18-Jährige soll daraufhin vorgeschlagen haben, noch einige Tage dort zu bleiben, um gemeinsam mit der Familie zu trauern. Schliesslich habe er die Wohnung auf «ausdrücklichen Wunsch des Vaters» am 12. Januar 2026 verlassen.

Gemäss Anzeige habe die Familie am Tag nach seiner Abreise festgestellt, dass «eine Vielzahl persönlicher Gegenstände» des Verstorbenen verschwunden sei: Markenhemden, zwei Jacken, eine Reisetasche sowie ein Paar Schuhe. Der Vater wirft dem RRP-Kandidaten nun vor, die Gegenstände vor dem Verlassen der Wohnung oder sogar noch vor der Beerdigung gestohlen zu haben.
«Ich bin empört, dass man mir so etwas vorwirft»

Gegenüber «24heures» erklärte der Beschuldigte, er kenne den genauen Inhalt der Anzeige nicht. Er bestreitet die Vorwürfe des Diebstahls und der Störung der Totenruhe – es handle sich um «haltlose» Anschuldigungen. «Ich empfinde das als einen echten Verrat. Dieser Freund stand mir nahe, und ich bin empört, dass man mir so etwas vorwirft», sagt er.

Seine Darstellung der Ereignisse unterscheidet sich von jener in der Anzeige. Der Verstorbene sei auch Mitglied der RRP gewesen. «Er war mein Wahlkampfleiter für die Gemeinde», erklärt er. Er habe bereits vor der Katastrophe bei seinem Parteikollegen gewohnt, um die Strategie auszuarbeiten. Nach dem Unglück habe ihn dann die Mutter gebeten, noch einige Tage zu bleiben.
Beschuldigter prüft rechtliche Schritte

Nach den Diebstahlvorwürfen sei die Situation eskaliert. Der 18-Jährige habe versucht, sich zu erklären, doch der Vater habe nichts davon hören wollen und sich sehr aufgebracht gezeigt. Nun erwägt der RRP-Kandidat auch rechtliche Schritte. Der Anwalt des Klägers wollte sich auf Anfrage der Zeitung nicht zur Angelegenheit äussern.

Der 18-Jährige kandidiert aktuell für die Kommunalwahlen der Gemeinde Pully. Er vermutet, das Geschehene werde keine Auswirkungen auf seinen Wahlkampf haben. «Die Bevölkerung von Pully kennt mich gut. Sie weiss, wer ich bin und warum ich kandidiere», erklärt er.




INFERNOBAR in Crans-Montana am 9.3.2026: Gegen die 41-fache "fahrlässige Tötung" wird endlich ermittelt: Herr Féraud:
Crans-Montana: Fahrlässige Tötung: Gegen Gemeindepräsident Féraud wird ermittelt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-alt-bundesraetin-doris-leuthard-wird-stifungsratspraesidentin-103478718

Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, ist einer von fünf neuen Beschuldigten.

20 Minuten -- Newsdesk -- Der Brand in Crans-Montana forderte 41 Leben, über 100 Personen wurden zudem verletzt. Hier findest du alle News.

Ermittlungen gegen Gemeindepräsident
Die Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe in Crans-Montana wird auf Nicolas Féraud, Gemeindepräsident von Crans-Montana, ausgeweitet. Wie «24heures» am Montag berichtet, hat die Walliser Staatsanwaltschaft dies am Freitag verfügt.

Neben dem Gemeindepräsidenten wurde die Untersuchung am selben Tag auch auf vier weitere Personen ausgeweitet: den ehemaligen Gemeinderat, der zwischen 2021 und 2024 für die öffentliche Sicherheit zuständig war, den früheren Verantwortlichen für den Brandschutz sowie dessen Stellvertreter (2020–2024) und ein Mitglied des aktuellen Teams für öffentliche Sicherheit. Ihnen allen werden fahrlässige Brandstiftung, fahrlässige Tötung sowie schwere fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Insgesamt werden nun neun Personen im Verfahren als Beschuldigte geführt:

Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung bis zu einem rechtskräftigen Schuldspruch.



Die Morettis in Crans-Montana am 9.3.2026: Luxusuhren und Pistole bei Moretti gefunden:
Crans-Montana: Fahrlässige Tötung: Gegen Gemeindepräsident Féraud wird ermittelt
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Das Rätsel um die Herkunft der Akustikpanels, die vermutlich zur verheerenden Brandkatastrophe beigetragen haben, scheint gelöst. Wie «24heures» am Montag schreibt, reichte Jacques Moretti Ende Februar Belege zum Kauf ein. 1360 Stück im Gesamtwert von 13'464 Euro sollen im September 2015 bei einem Unternehmen in Ostdeutschland gekauft worden sein.

Die Schweizer Justiz hat bei den deutschen Behörden Hilfe erbeten, um weitere Details zu Verkäufer und des Produkts zu erlangen.

«24heures» schreibt, in einer archivierten Online-Beschreibung wurde der Akustikschaum als «nicht entflammbar» und «selbstlöschend» bezeichnet, sollte also beim Kontakt mit einer Hitzequelle höchstens für einige Momente brennen. Das Material sei geeignet für «Kindertagesstätten, Schulen, Restaurants und Bars».

Die Behörden haben auch das Grundstück der Morettis in Lens VS durchsucht. Dabei wurden unter anderem sechs Luxusuhren der Marken Rolex, Hublot und Audemars Piguet sichergestellt sowie verschiedene Dokumente. In einem Koffer befand sich zudem eine Pistole vom Typ Glock 19 mit einem 14-Patronen-Magazin und einem leeren Magazin. Ob er die Waffe rechtmässig besessen hat, ist nicht klar.

Die Funde werden von einem Opferanwalt kritisiert, schreibt «24heures». Dies, weil Moretti bei einer ersten Einvernahme angegeben hatte, keine Wertgegenstände zu besitzen. Diese Aussage bildete die Grundlage für die Festsetzung der Kautionshöhe. (jar)




9.3.2026: Schweiz: Ab 1. April gilt ein Pyroverbot für öffentliche Räume
https://www.20min.ch/story/schweiz-pyroverbot-fuer-oeffentliche-raeume-gilt-ab-1-april-103520458

Reto Bollmann -- Ab dem 1. April dürfen in öffentlich zugänglichen Räumen keine Pyros mehr gezündet werden, wie das IOTH entschieden hat.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 9.3.2026: Nun wackelt der Gemeindepräsident M. Nicolas Féraud:
Ermittlungen gegen Gemeindepräsident von Crans-Montana: Wie sich die Schlinge um den Hals von Nicolas Féraud (55) immer weiter zuzog
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/ermittlungen-gegen-gemeindepraesident-von-crans-montana-wie-sich-die-schlinge-um-nicolas-ferauds-hals-55-immer-weiter-zuzog-id21764839.html

Daniel Macher -- Redaktor News -- Lange hatte Gemeindepräsident Nicolas Féraud nach der Brandkatastrophe versucht, die Verantwortung abzuschieben, nun wird wegen fahrlässiger Tötung gegen ihn ermittelt. Vom PK-Desaster bis zur Schlinge um den Hals der Walliser Exekutive – das Protokoll des Versagens.

Gemeindepräsident Nicolas Féraud wird nach Brandkatastrophe in Crans-Montana beschuldigt
Vorwürfe: Fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und Verletzung von Amtspflichten
41 Tote, über 100 Verletzte, Sicherheitskontrollen jahrelang nicht durchgeführt

Zuerst brannte eine Bar – am Ende stand ein ganzes System in Flammen. Mehr als zwei Monate nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana richten sich die Ermittlungen der Walliser Staatsanwaltschaft nicht länger nur gegen die Betreiber des Le Constellation. Neu steht auch der Gemeindepräsident Nicolas Féraud (55) im Fokus. Das berichtet der «Corriere della Sera».

Dem Mann, der sich bei der ersten Pressekonferenz nach der Tragödie noch hinter Floskeln und routinierter Betroffenheitsrhetorik verbarg, macht die Justiz nun schwere Vorwürfe: fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung, Brandstiftung sowie Verletzung von Amtspflichten.

Was wie ein überraschender Kurswechsel wirkt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis eines viel zu langen Prozesses – eines Prozesses, der nun weitere Verantwortliche ins strafrechtliche Visier rückt.

DIE KATASTROPHE
In der Neujahrsnacht bricht in der Lounge-Bar Le Constellation ein Feuer aus. Insgesamt sterben 41 Menschen, über hundert werden verletzt. Noch in derselben Nacht nimmt die Walliser Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf – formal richten sie sich zuerst gegen die Bar-Betreiber Jessica (40) und Jacques Moretti (49), nicht gegen die Behörden.

Im Gegenteil: Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud und Féraud zeigen sich in den darauf folgenden Tagen mehrfach Seite an Seite, stehen am 3. Januar beispielsweise zusammen am Gedenkort vor der Todes-Bar.

DAS PK-DESASTER
Zusammen mit Mitgliedern des Gemeinderats tritt Gemeindepräsident Nicolas Féraud erstmals vor die Medien. Er zeigt sich betroffen, spricht jedoch gleichzeitig davon, dass die Gemeinde als Geschädigte am meisten betroffen sei, «vor allen anderen» – eine klare Entschuldigung gegenüber den Angehörigen bleibt aus. Kommunikationsfachleute sprechen von einem «Super-GAU»: Statt Verantwortung zu übernehmen, klingt Féraud wie ein Tourismusdirektor, der um das Image des Ortes fürchtet.

Das Einzige, was er unter öffentlichem Druck einräumt: Dass der Club seit Jahren nicht mehr brandschutztechnisch kontrolliert wurde. Er spricht von «bedauerlichen Versäumnissen», bleibt aber die entscheidende Antwort schuldig: Wer in der Gemeinde dafür hätte sorgen müssen, dass diese Kontrollen stattfinden – und warum das niemand tat.

DIE AKTEN
Nach und nach werden interne Listen und Unterlagen publik: Sie zeigen, dass nicht nur der Club, sondern zahlreiche Betriebe und Gebäude in Crans-Montana ohne aktuelle Sicherheitskontrollen dastanden. Hotels, Bars, zum Teil auch öffentliche Gebäude: Ein ganzes Kontrollsystem, das über Jahre nicht funktioniert hat – unter den Augen von Gemeinderat und -präsident.

DIE VERANTWORTUNG
Die Staatsanwaltschaft nimmt erste Gemeindefunktionäre mit Sicherheitsdossier und frühere Brandschutzverantwortliche ins Visier. Juristen weisen darauf hin: Wenn Angestellte schlecht instruiert, nicht kontrolliert oder systematisch überlastet werden, endet die Verantwortung nicht bei ihnen – sondern weiter oben, bei der politischen Führung der Gemeinde.

FÉRAUDS DOPPELBOTSCHAFT
In Interviews gibt sich Féraud zerknirscht, spricht von «Fehlern», die man analysieren müsse. Gleichzeitig betont er, er sei von der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal einvernommen worden und habe vieles erst aus den Akten erfahren. Für Angehörige wirkt das wie eine Schutzbehauptung: Der Gemeindepräsident präsentiert sich als erstaunter Beobachter – obwohl die Versäumnisse in seiner Amtszeit passiert sind.

DAS SYSTEM DES WEGSCHAUENS
Während sich die Strafverfolger weiterhin vor allem auf die Betreiber konzentrieren, zeichnen Medien das Bild eines Behördenapparats, der jahrelang wegschaut: fehlende Kontrollen, unvollständige Dossiers, Verantwortlichkeiten, die zwischen Verwaltung, Sicherheitskommission und Gemeinderat hin- und hergeschoben werden. In der Mitte dieses Systems: Ein Präsident, der sich auf «Zuständigkeiten» beruft, statt Führung zu übernehmen.

Am 9. Februar kommt es bei einer Anhörung zu weiteren brisanten Aussagen: Der aktuelle Sicherheitschef von Crans-Montana erklärt in seiner Einvernahme, dass für die angesetzten Kontrollen die nötigen Ressourcen fehlten. Der frühere Sicherheitschef hatte das bei seiner Einvernahme am Vortag ebenfalls ausgesagt. Wegen Personalmangels sei es unmöglich gewesen, die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. In seinen Berichten habe er wiederholt auf den Mangel hingewiesen. Der aktuelle Sicherheitschef sagt zudem, er habe das Problem direkt mit dem zuständigen Gemeinderat besprochen.

FÉRAUD WIRD ZUM BESCHULDIGTEN
Mehr als zwei Monate nach dem Brand leitet die Staatsanwaltschaft offiziell eine Strafuntersuchung gegen Gemeindepräsident Nicolas Féraud ein. Es soll ermittelt werden, ob er seine Pflicht zur Durchsetzung der Sicherheitsvorschriften verletzt – und damit zu einer Situation beigetragen hat, in der der Club zur Todesfalle werden konnte.

Die Vorwürfe gegen die Behörden wiegen schwer. «Es gibt hinreichende Gründe für die Annahme, dass die Gemeinde ihrer Pflicht zur Durchsetzung der Vorschriften nicht nachgekommen ist, um das Leben der Besucher der Bar Le Constellation zu schützen», heisst es in den Ermittlungsdokumenten.

Neben Féraud stehen auch fünf weitere Personen im Fokus der Ermittlungen, darunter Kévin Barras (36), ehemaliger Sicherheitsverantwortlicher und derzeit Abgeordneter im Kantonsrat. Während seiner Amtszeit von 2021 bis 2024 wurde in der Bar Le Constellation kein einziges Mal eine Brandschutzkontrolle durchgeführt.

Das erste Mal seit der Brandkatastrophe tagte am Montagmorgen der Walliser Grosse Rat. Patricia Constantin (54), Präsidentin des Kantonsparlaments, versicherte: «Der Kanton wird seine Arbeit fortsetzen, um die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.»



10.3.2026:
«Neues Gesicht akzeptieren»: Crans-Montana-Opfer Mélanie (32) fordert Wiedergutmachung
https://www.blick.ch/schweiz/ermittlungen-gegen-feraud-jetzt-reagiert-der-gemeindepraesident-id21589870.html


10.3.2026:
Gegen ihn wird ermittelt: Nicolas Féraud gibt Inferno-Dossier ab!
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/wallis/anklage-zur-kenntnis-genommen-nicolas-feraud-bleibt-vorerst-gemeindepraesident-von-crans-montana-id21767437.html


Crans-Montana am 10.3.2026: Der Gemeindepräsident muss eine Pause machen:
Nicolas Féraud: Er bleibt Gemeindepräsident, tritt aber in den Ausstand
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718





11.3.2026: Feuer, Geld und ein tödliches Netzwerk: Das rätselhafte Geschäftsmodell der Morettis

Mehrere Brände, dubiose Geldflüsse und Verbindungen zu vermögenden Investoren: Die Schweizer Bundespolizei vermutet hinter den Barbetreibern von Crans-Montana ein kriminelles Finanzsystem – mit fatalen Folgen.

https://transition-news.org/feuer-geld-und-ein-todliches-netzwerk-das-ratselhafte-geschaftsmodell-der


ZAHLEN zur INFERNO-Bar in Crans-Montana am 11.3.2026:
164 Personen waren in Unglücksbar - nur 8 blieben unverletzt
https://www.20min.ch/story/crans-montana-morettis-geloeschte-facebookkonten-sollen-wiederhergestellt-werden-103478718

Von den 164 zum Unglückszeitpunkt anwesenden Personen befanden sich 132 im Untergeschoss der Bar – erlaubt wären 100 gewesen.

164 Personen waren in Unglücksbar – nur 8 blieben unverletzt

Neue Zahlen bestätigen das Ausmass der Brandkatastrophe von Crans-Montana: Zum Zeitpunkt, als sich die Flammen in der Bar Le Constellation ausbreiteten, waren 164 Personen anwesend. Dies teilte die Walliser Staatsanwaltschaft am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit und bestätigte damit Informationen der Zeitung «Le Temps».

Von den 164 Personen befanden sich 132 im Untergeschoss. Laut dem Sicherheitsbericht der Gemeinde vom Juni 2019 war die Bar berechtigt, 100 Personen im Untergeschoss und 50 im Obergeschoss zu empfangen.

Wie bekannt, kamen von den 164 anwesenden Personen 41 ums Leben und 115 wurden verletzt. Das bedeutet, dass nur acht Personen das Lokal unverletzt verlassen konnten.

Laut den Ermittlungen vergingen von den ersten Flammen bis zum «Flashover» – also dem plötzlichen und heftigen Ausbruch des Brandes – etwas mehr als eine Minute und 30 Sekunden. (bre)






14.3.2026:
Charles (15) überlebte Inferno: «Er hat acht von zehn Fingern verloren»
https://www.blick.ch/schweiz/charles-15-ueberlebte-inferno-er-hat-acht-von-zehn-fingern-verloren-id21589870.html



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 15.3.2026: Neuer Täter Jean-Marc Gabrielli: soll mitverantwortlich sein, dass eine Tür verschlossen war:
Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean-Marc Gabrielli
https://www.nau.ch/news/schweiz/strafanzeige-gegen-morettis-stiefsohn-jean-marc-gabrielli-67106020

Laurin Zaugg -- Crans-Montana -- Jacques Morettis Stiefsohn, Jean-Marc Gabrielli, soll mitverantwortlich sein, dass eine Servicetür in der Unglücksnacht geschlossen war. Nun wurde er angezeigt.

    Bei der Brandkatastrophe in der Neujahrsnacht in Crans-Montana gab es nur einen Fluchtweg.
    Eine Servicetür soll unter anderem wegen Jean-Marc Gabrielli geschlossen gewesen sein.
    Gegen den Stiefsohn des Barbetreibers wurde deshalb Strafanzeige eingereicht.

Hat Jean-Marc Gabrielli, der Stiefsohn von Jacques Moretti, in der Neujahrsnacht in der Katastrophen-Bar gearbeitet? Diese Frage versucht die Walliser Staatsanwaltschaft aktuell zu beantworten.

Die Ermittlungen zur Brandkatastrophe in der Bar «Le Constellation», die 41 Todesopfer und über 100 Verletzte forderte, dauern an.

Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, hat der Vater des jüngsten Todesopfers nun Strafanzeige gegen den Stiefsohn von Barbetreiber Jacques Moretti eingereicht. Ausschlaggebend für die Anzeige ist eine Servicetür im hinteren Bereich der Bar.

Betreffend dieser Servicetür unterscheiden sich Aussagen des Barbetreibers Moretti und einem Sicherheitsmann, der in der Unglücksnacht in der Bar arbeitete.
Angestellter habe die Tür verschlossen

Moretti behauptet, ein Angestellter seines anderen Lokals, dem «Vieux Chalet», habe Eiswürfel in die Bar gebracht und die Tür verriegelt. «Ohne dass man versteht, warum», so Moretti. Der Mann sei am Morgen nach dem Brand abgereist.

Gemäss der Strafanzeige gegen Morettis Stiefsohn Jean Marc-Gabrielli war die Tür jedoch aus einem anderen Grund geschlossen. Sicherheitsmann Predrag J. meint, die zusätzlichen Ausgänge der Bar seien verriegelt worden, um zu verhindern, dass jemand, ohne zu bezahlen, rauskönne.
Moretti-Stiefsohn laut Sicherheitsmann mitverantwortlich

Laut Predrag J. war dies ein Entschluss von Jessica Moretti, Jean-Marc Gabrielli und seiner Freundin, der Barmitarbeiterin Cyane Panine. «Jean-Marc Gabrielli arbeitete ebenfalls im Constellation an diesem Abend», so der Sicherheitsmann bei der Kantonspolizei.

Gabrielli selbst bestritt dies, so die Zeitung. Er sei nur dort gewesen, da er seiner Freundin Cyane, die dort arbeitete, ein «gutes neues Jahr wünschen» wollte.
Videoaufnahmen bestärken den Vorwurf

Videoaufnahmen, die von der Kantonspolizei ausgewertet wurden, scheinen jedoch die Aussagen des Sicherheitsmannes zu belegen. Das Protokoll, das dem «Tagesanzeiger» vorliegt, zeigt, dass Gabrielli gemeinsam mit Predrag J. und Cyane Panine Zutrittskontrollen durchführte.

Der Entscheid, wer nun recht hat und ob ein Strafverfahren gegen Jean-Marc Gabrielli eröffnet wird, liegt bei der Walliser Staatsanwaltschaft. Nach wie vor gilt Gabrielli deshalb nicht als Beschuldigter, sondern als Zeuge, bzw. Auskunftsperson.





INFERNO-Bar in Crans-Montana am 17.2.2026: Jacken holen vor der Flucht, bis es zu spät war:
Gäste holten zuerst Jacken, statt zu flüchten
https://www.nau.ch/news/schweiz/gaste-holten-zuerst-jacken-statt-zu-fluchten-67107043

Redaktion -- Crans-Montana -- Neue Videos zeigen: Mehrere Gäste holten ihre Jacken im hinteren Teil der Bar, anstatt zu fliehen, und gingen dabei an einem blockierten Notausgang vorbei.

    Gäste holten nach dem Brandausbruch zuerst ihre Jacken, statt zu flüchten.
    Dabei liefen sie an einem blockierten Notausgang vorbei.
    Das zeigen neue Videoaufnahmen der Überwachungskameras der Bar.

Neue Aufnahmen aus Überwachungskameras der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana zeigen schwerwiegende Fehlentscheidungen in der Nacht des Unglücks.

Beim Brand an Silvester kamen 41 Menschen ums Leben, 115 weitere wurden verletzt.

Anstatt das Gebäude umgehend zu verlassen, bewegten sich einige Gäste in Richtung eines hinteren Raums, der als «Bar Clandestin» bekannt ist, um Jacken und persönliche Gegenstände zu holen.

Dieser Bereich wurde offenbar als provisorische Garderobe genutzt, befand sich jedoch auf der gegenüberliegenden Seite des Hauptausgangs, wie «24 Heures» berichtet.

Notausgang war durch Barhocker blockiert
Ein Bericht der Walliser Polizei, der der Zeitung vorliegt, zeige, dass mehrere Personen dabei zweimal an einem Notausgang vorbeigingen, ohne ihn zu benutzen – offenbar, weil ein Barhocker den Zugang versperrte.

Dies hatte gravierende Folgen: Nur jene, die den Raum in den ersten Momenten verliessen, konnten sich retten oder schwere Verletzungen vermeiden.

Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier erklärt gegenüber «24 Heures», dass ein solches Verhalten bei Fluchtreaktionen nicht ungewöhnlich sei.

Häufig werde unterschätzt, wie schnell sich ein Feuer ausbreitet, da viele davon ausgehen, dass sich Flammen gleichmässig entwickeln. In Wirklichkeit beschleunigt sich die Ausbreitung nach einer anfänglichen Phase jedoch stark.

Zudem versuchten Menschen oft, noch persönliche Gegenstände mitzunehmen, und liessen sich durch vermeintlich kleine Hindernisse vor Notausgängen abschrecken. «Ein Hindernis bedeutet für viele schlicht: nicht zugänglich. Also kehren sie um und nehmen den Weg zurück, den sie gekommen sind», so Burnier.

Sein Fazit fällt klar aus: Wäre der zweite Ausgang frei zugänglich gewesen und genutzt worden, hätten vermutlich mehr Menschen überlebt.

Beim Brand in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana haben sich laut «24 Heures» und «Tribune de Genève» 132 Personen im Untergeschoss aufgehalten. Ein erster Polizeibericht vom 23. Februar halte fest, dass sich insgesamt 164 Personen in dem Lokal befunden hätten.



INFERNO-Bar in Crans-Montana am 18.3.2026: Sie wollten ihre Jacken retten statt sich selbst:
Videoaufnahmen zeigen: Gäste holten Jacken, statt sich zu retten
https://www.20min.ch/story/brand-crans-montana-videoaufnahmen-zeigen-gaeste-holten-jacken-statt-sich-zu-retten-103528592

Reto Bollmann -- Gäste gingen zur Garderobe, statt zu fliehen, und verpassten einen blockierten Notausgang. Videoaufnahmen offenbaren neue Details zum tödlichen Brand.

Neue Videoaufnahmen, die in der tragischen Nacht in der Bar Le Constellation in Crans-Montana durch Überwachungskameras aufgezeichnet wurden, zeigen dramatische Fehler. Beim Feuer an Silvester verloren 41 Menschen ihr Leben, 115 wurden verletzt.

Statt sofort zu fliehen, verloren einige Gäste im Untergeschoss wertvolle Zeit: Sie liefen in Richtung eines hinteren Raums, genannt Bar Clandestin, um ihre Jacken und persönlichen Gegenstände zu holen. Dieser Bereich diente offenbar als improvisierte Garderobe, lag jedoch genau entgegengesetzt zum Hauptausgang, wie «24 Heures» berichtet.
Hocker schreckte flüchtende Personen ab

Gemäss einem Bericht der Walliser Polizei passierten mehrere Personen dabei gleich zweimal einen Notausgang, ohne ihn zu nutzen. Der Grund: Ein Barhocker blockierte offenbar den Zugang. Die Folgen davon waren fatal, denn nur jene, die den Raum in den ersten Sekunden verliessen, konnten sich retten oder schwerste Verletzungen vermeiden.

Die Aufnahmen zeigen hektische Szenen: Gäste rennen durcheinander, stossen zusammen und suchen ihre Kleidung. Wenige Sekunden später füllt dichter Rauch den Raum. Einige bewegen sich gebückt oder kriechend, um überhaupt noch Luft zu bekommen.
Notausgang wurde offenbar nicht genutzt

Den versperrten Notausgang erwähnte auch eine 16-jährige Überlebende in ihrer Strafanzeige. Ihre Gruppe sei umgekehrt, nachdem sie den blockierten Durchgang gesehen habe, und habe versucht, über die Haupttreppe zu fliehen. Auf dieser herrschte bereits Panik. Die 16-Jährige überlebte schwer verletzt.

Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass jemand den erwähnten Notausgang tatsächlich benutzte. Erst später drang ein Feuerwehrmann von aussen durch diese Tür ein.
Impuls, persönliche Gegenstände zu retten, ist verbreitet

Der Waadtländer Brandschutzexperte Olivier Burnier erklärt gegenüber «24 Heures», dass das Verhalten der flüchtenden Menschen leider typisch gewesen sei. Oft werde die Geschwindigkeit, mit der sich Feuer ausbreitet, unterschätzt. Man gehe fälschlicherweise davon aus, dass sich die Flammen linear ausbreiten würden. Tatsächlich nehme jedoch die Ausbreitungsgeschwindigkeit nach einer langsamen Startphase rasch zu.

Zudem werde oft versucht, noch persönliche Gegenstände zu retten. Auch sei die Wirkung von scheinbar harmlosen Hindernissen vor Notausgängen oft sehr gross. «Ein Hindernis bedeutet für viele schlicht: nicht zugänglich. Also kehren sie um und nehmen den Weg zurück, den sie gekommen sind», so Burnier. Das Fazit des Experten ist deutlich: Wäre der zweite Ausgang frei gewesen und genutzt worden, hätten wohl mehr Menschen überlebt.





INFERNO-Bar Crans-Montana am 19.3.2026:
Ermittler konnten Video-Aufnahmen retten - Angehörige erhalten Einsicht
https://www.blick.ch/schweiz/entscheidung-kostete-zeit-videoaufnahmen-enthuellen-weitere-tragische-details-id21589870.html




Komisches Verhalten am 22.3.2026:
Crans-Montana
: Jessica Moretti kassierte Mutterschaftsversicherung doppelt

https://www.20min.ch/story/crans-montana-jessica-moretti-kassierte-mutterschaftsversicherung-doppelt-103531399




Totale Spinner in einer Krisensituation:
Identitäten gefälscht in Crans-Montana am 28.3.2026: Leute gaben sich als Angehörige aus, ohne es zu sein:
Brandkatastrophe: Unbeteiligte gaben sich als Freunde von Crans-Todesopfern aus
https://www.20min.ch/story/brandkatastrophe-unbeteiligte-gaben-sich-als-freunde-von-crans-todesopfern-aus-103532432

Céline Trachsel -- Im engsten Umfeld der trauernden Familien der Tragödie von Crans-Montana befanden sich Personen, die die verstorbenen Töchter und Söhne nie kannten – aber vorgaben, mit ihnen befreundet gewesen zu sein. Zwei von ihnen gaben Interviews, einer entschuldigte sich.

    Fremde gaben vor, Freunde von Todesopfern der Crans-Montana-Tragödie zu sein.
    Sie schlossen sich den trauernden Familien an. Sie gaben Interviews und posteten in sozialen Medien.
    Einer der falschen Freunde entschuldigte sich später.
    Die Familien reagierten unterschiedlich auf die Unterstützung dieser Unbeteiligten: Manche schätzten sie, manche fanden das suspekt.

«Ich muss mich bei euch entschuldigen wegen der Geschichten über Crans», schreibt ein junger Mann in der Whatsapp-Gruppe, in der sich rund 80 junge Angehörige von Verstorbenen der Brandkatastrophe in Crans-Montana austauschen. Brüder, Schwestern sowie Freundinnen und Freunde der Todesopfer schreiben in der Whatsapp-Gruppe regelmässig – auch der junge Mann. «Ich hatte nichts mit dem Le Constellation zu tun», schreibt er weiter. Er sei eigentlich nur ein Feuerwehrmann aus einem anderen Kanton.

Der 20-Jährige hatte sich den Trauernden angeschlossen und mehrfach vorgegeben, auch einen Freund bei der Tragödie verloren zu haben. Dies wiederholte er in mehreren Interviews. Zudem war er überall mit dabei, wenn die Trauerfamilien zusammenkamen: Beerdigungen, Trauermärsche oder die Moretti-Eskalation in Sitten.
Er trat als «Unterstützer» von Trauernden auf

Als die Eltern eines Todesopfers im Zug zur Moretti-Befragung reisten, sass der angebliche Freund ihres Sohnes mit im Abteil. Zu einer Tageszeitung sagte er, er sei seit der Tragödie «zum Unterstützer der trauernden Familie geworden» – er habe sich gar den 1.1.2026 auf den Unterarm tätowiert. Auch zu 20 Minuten sagte er in einem Videointerview mit trauriger Miene: «Ich habe einen Freund verloren.» Aber alles war gar nicht wahr, wie er nun selbst zugab: Er kannte keines der Todesopfer.

Um die Trauerfamilien haben sich noch weitere Nicht-Betroffene geschart, die sich als trauernde Freunde ausgaben. So lud eine angebliche Freundin von Trystan 20 Minuten gar zu sich nach Hause ein. Die 15-Jährige gab an, Trystan online kennengelernt zu haben und sich mit ihm regelmässig in Lausanne getroffen zu haben. Sie vermisse nun seine «lustigen Videos». Als Beweis für die Freundschaft zeigte die Jugendliche ein selbst gebasteltes Perlenarmband, auf dem «T.R.Y.S.T.A.N.» stand. Aufgrund der starken Zweifel an der Richtigkeit ihrer Angaben publizierte 20 Minuten das Interview nie.

Auf eine konfrontative Nachricht antwortete die angebliche Trystan-Freundin nie. Der junge Mann hingegen schon: «Ich habe inzwischen Abstand genommen. Zudem befinde ich mich nun in medizinischer Behandlung», gab er an. Er habe niemandem Böses gewollt, im Gegenteil, er sei für die Trauernden da gewesen – und habe sich bei mehreren Betroffenen über die Whatsapp-Nachricht hinaus noch persönlich entschuldigt.
Ein Papa schätzte das Engagement, eine Mutter fand es suspekt

Der Vater eines Verstorbenen findet dennoch nur gute Worte für diese «Unbeteiligten»: «Ja, manche Personen kannten Trystan, Arthur, Cyane oder die anderen nicht. Und sie waren auch nicht in Crans-Montana an diesem Abend. Aber sie waren danach da, als uns nur noch Stille, Leere und Tränen blieben. Sie sind gekommen, haben Blumen auf die Gräber gelegt und Hände gehalten. Für viele waren sie ein Rettungsanker.»

Die Unterstützung sei von vielen Trauerfamilien geschätzt worden – die Legitimität ihrer Trauer würde der Vater deshalb nicht bewerten wollen. «Es gab andere, die sagten, gewisse Eltern seien zu präsent in den Medien, zu zurechtgemacht, zu geschminkt. Sie haben Familien verurteilt, weil sie Geld haben – als hätte Trauer ein Bankkonto. Sie haben die Eltern verantwortlich gemacht, weil die Jugendlichen zu jung seien, um in dieser Bar zu feiern. Diese Menschen haben alles kommentiert, aber nichts getan. Und dann gab es Menschen wie den jungen Mann, die keinen speziellen Grund hatten, sich zu engagieren, aber wirklich da waren – vom ersten Tag an.» Er hätte sich gewünscht, dass «diejenigen, die kritisieren, wenigstens die Hälfte der Menschlichkeit, des Mutes und der Präsenz besessen hätten wie diejenigen, die sich unseren Schmerz vielleicht nur ‹ausgeliehen› haben».
«Der Typ war mir immer suspekt»

Er sagt: «Die Grossen redeten viel Unsinn in den Medien. Sie versprachen, kündigten an, gaben Erklärungen ab – danach Stille. Es waren am Ende die einfachen Leute, die die Ärmel hochkrempelten.»

Die Mutter einer verstorbenen jungen Frau sieht die Sache dagegen anders: «Der Typ war mir immer suspekt. Und wenn ich versuchte, herauszufinden, zu welcher Familie er gehört, sagte er mal, er sei in der Brandnacht in Crans-Montana gewesen, mal sagte er, er sei ein Freund eines Verstorbenen gewesen, mal war er Feuerwehrmann. Auch seine Herkunft blieb unklar, er sagte, er sei Walliser, dann Waadtländer, dann Freiburger – ich merkte schnell, dass man ihm nicht glauben kann. Am Ende konnte er mir nicht mehr in die Augen blicken.»




Pully (Schweiz) am 1.4.2026: Zwei Opfer der INFERNOBAR wurden "falsch" begraben:
Pully VD: «Traumatisch»: Zwei Crans-Montana-Opfer werden exhumiert
https://www.20min.ch/story/pully-vd-traumatisch-zwei-crans-montana-opfer-werden-exhumiert-103538826

Céline Trachsel -- Weil ihre Söhne im falschen Grab liegen, müssen zwei Familien die Opfer der Crans-Montana-Tragödie auf dem Friedhof in Pully umbetten lassen. Den Irrtum entdeckte die Mutter von Trystan erst diese Woche.

    ie Familien zweier Crans-Montana-Opfer müssen ihre Söhne umbetten lassen.
    Die Leichen liegen auf dem Friedhof von Pully VD in einem Reihen- statt in einem Konzessions-Grab.
    Die Gemeinde lehnt eine Umzonung der heutigen Gräber ab, wo die beiden 17-Jährigen bereits zur Ruhe gebettet wurden.
    Deshalb müssen die beiden Leichen exhumiert und an einem anderen Ort auf dem Friedhof neu bestattet werden.

Die Leidensgeschichte der Eltern der beiden besten Freunde und Brandopfer der Silvester-Katastophe in Crans-Montana, Trystan und Guillaume, geht weiter.

Zuerst wurden die Familien am Vorabend der geplanten Beerdigung im Januar von der Staatsanwaltschaft informiert, dass die Leichen zur Obduktion abgeholt werden. Die Beerdigung musste kurzfristig abgesagt werden – denn die Leichen wurden für mehrere Tage weggebracht. Doch obwohl die beiden Freunde nun nebeneinander auf dem Friedhof von Pully beerdigt liegen, haben sie ihre letzte Ruhe immer noch nicht gefunden. Ihre Körper müssen nämlich exhumiert werden.

«Ich will irgendwann neben meinem Sohn liegen»
Am Dienstag entdeckte die Mutter von Trystan nämlich, dass direkt vor dem Grab ihres ältesten Sohnes ein Loch gegraben wurde – eine ihr unbekannte Person wird dort demnächst beerdigt. Sie dachte, die Zone sei für ihre Familie reserviert. «Ich will doch irgendwann neben meinem Sohn liegen», sagt Vinciane Stucky zu 20 Minuten.

Doch als sie nachfragt, entdeckt sie einen fatalen Irrtum: Trystan und Guillaume liegen nämlich in einem normalen Reihen-Grab. Dort werden die Verstorbenen aus der Gemeinde Pully einer nach dem anderen in der Reihenfolge ihres Hinscheidens bestattet. Diese kostengünstigen Gräber werden nach 20 bis 25 Jahren aufgehoben. «Das ist untragbar, das wollten wir nie», sagt sie.

«Wir konnten das Grab nie auswählen»
Die Mutter von Trystan kritisiert, dass die Friedhofsverwaltung sie nie aufgeklärt habe. «Wir konnten den Ort auch gar nicht wählen, während andere Familien offenbar über den Friedhof geführt wurden und einen schönen Platz aussuchen konnten.» Vor der Beerdigung seien ohnehin alle Angehörigen völlig durch den Wind gewesen – in diesen schweren Tagen konzentrierte sich die Mutter von Trystan darauf, für ihren Sohn einen blauen Sarg zu besorgen, wie er es sich gewünscht hatte.

An die Art der Grabstätte und dass es Unterschiede geben könnte, dachten weder die Eltern von Trystan noch die Eltern von Guillaume zu dieser Zeit. Geld sei kein Thema – ein konzessioniertes Grab bezahlen sowohl Trystans wie auch Guillaumes Eltern gerne. Ein solches sollen sie nun bekommen – nur ist eben eine Umbettung nötig.

Gemeinde bleibt stur: Umzonung nicht möglich
Am Mittwochmorgen trafen sich die Eltern deshalb mit Vertretern der Gemeinde, unter anderem waren zwei Gemeinderätinnen und acht Polizisten dabei. Die Bitte der Familie: «Zont doch einfach die bestehenden Grabstellen unserer Söhne um.»

Da sich hinter Guillaume und Trystan ohnehin Konzessions-Gräber befinden und die beiden besten Freunde das Ende der Reihe bilden, hätte im Zonenplan nur eine Ecke hinzugefügt werden müssen. Guillaumes Papa kritisiert: «Statt einfach diese Änderung unbürokratisch vorzunehmen, bevorzugen es die Gemeindevertreter, unsere Kinder wieder auszugraben. So wenig Respekt hat man in der Schweiz vor den Toten.»

Obwohl die Behördenvertreter beim Treffen offenbar eine Eskalation erwartet hatten und deshalb die Polizei aufboten sowie 20 Minuten des Platzes verwiesen, blieb die Situation ruhig: Die Beteiligten einigten sich darauf, dass auf dem Friedhof ein neuer Platz für die zwei Verstorbenen gefunden werden müsse.

Drei Stellen wurden besichtigt – in unmittelbarer Nähe zu weiteren Todesopfern von Crans-Montana, die ebenso aus Pully stammen. «Aber es ist traumatisch für uns, es ist einfach eine untragbare Situation. Statt dass wir endlich trauern und unsere toten Kinder Ruhe finden könnten, kommt immer wieder etwas dazu», sagt Vinciane Stucky.

Am Geburtstag soll Trystan in letzter Ruhestätte liegen
Auf einen definitiven Platz haben sich die Trauerfamilien noch nicht geeinigt – die Mutter von Guillaume muss die drei möglichen Ruhestätten noch besichtigen. Diese Woche wollen sie sich aber entscheiden. Die Mutter von Trystan und der Vater von Guillaume sind sich einig: Bis Ende April soll die Exhumierung und neue Beerdigung ihrer Söhne vollzogen sein – am 30. April wäre Trystan nämlich 18 geworden. «Ich möchte, dass er an seinem Geburtstag in seiner letzten Ruhestätte liegt», sagt Vinciane Stucky. «Und ich brauche die Unterstützung unsers Priesters.» Für die Sturheit der Gemeinde hat dennoch kein Elternteil Verständnis. «Respektlos» findet es der Vater von Guillaume. Als «Gewalt» bezeichnet es sogar Trystans Vater. «Können wir diese Kinder nicht endlich in Frieden ruhen lassen?», fragt er. «Unsere Kinder sind keine bürokratischen Objekte. Sie sind keine Akten, die man hin- und herschiebt.»
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Die vor Ort anwesenden Gemeindevertreter wollten gegenüber 20 Minuten keine Stellung nehmen. Eine schriftliche Anfrage bei der Gemeinde Pully ist hängig.




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