Die pünktlichste Firma der Welt - aber ab
2023 hat die SBB die Spionagekrankheit! Und ab 2024 hat
die SBB die QR-Krankheit!
Und viele SBB-Wagen haben immer noch eine
Treppenkrankheit!
30.12.2025: Und viele neue SBB-Züge piepen beim
Türenschliessen so laut wie ein Herzinfarkt - oder geben
beim Türöffnen ein Krankenwagenhorn. -- Die SPINNEN, die
SBB!
Und manche Billeteure der SBB sind einfach total asozial,
wenn sie wegen 2 Minuten 100 Franken Busse verlangen! WO
ist der abgestufte Bussenkatalog?
Die meist pünktliche SBB wird zur
Pieper-SBB: Lärmbelästigung bei fast jeder Türe wenn sie
auf- und zugeht, akustische Umweltverschmutzung,
akustische Nötigung, nume no gruusig! (M.P. 2.4.2026)
16.1.2026: Kantone BS,
BL, GE, TI, VD und VS wollen mehr Bahn: Sechs Kantone fordern per Resolution Bahnausbau vom
Bundesrat
https://www.nau.ch/news/schweiz/sechs-kantone-fordern-per-resolution-bahnausbau-vom-bundesrat-67084572
Keystone-SDA -- Basel -- Sechs Grenzkantone haben dem
Bundesrat am Bahnkongress am Freitag in Basel eine
Resolution überreicht. Darin fordern sie von der
Landesregierung einen zügigen Bahnausbau, um der
Überlastung der Knoten und Hauptachsen entgegenzuwirken,
wie sie gemeinsam mitteilten.
Zu den Unterzeichnenden gehören die Kantone
Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Genf, Tessin, Waadt und
Wallis. «Täglich pendeln Zehntausende, der Güterverkehr
nimmt weiter zu. Schon heute ist das Netz überlastet»,
schreiben sie. Die Kantone befürchten, dass sich die Lage
ohne Gegenmassnahmen weiter verschärft.
Laut ihrer Mitteilung stellen die Kantone drei zentrale
Forderungen an den Bund. Erstens soll die Planung am Angebot
ausgerichtet werden. Zweitens sollen 24 Milliarden Franken
für den Bahnausbau bereitgestellt werden. Und drittens
sollen die Ost-West- und Nord-Süd-Achsen ausgebaut, der
Regionalverkehr gestärkt sowie internationale
Bahnverbindungen gefördert werden.
Als konkrete regionale Projekte werden die Durchmesserlinie
mit reduziertem Tiefenbahnhof Basel SBB, zusätzliche
Kapazitäten am Bahnhof Genf-Flughafen, die Stärkung der
Achse ins italienische Piemont über Locarno TI, eine
zusätzliche Verbindung Lausanne-Genf und die Stärkung des
internationalen Bahnverkehrs über die
Lötschberg-Simplon-Achse aufgeführt.
Zudem fordert der Kanton Genf einen Ausbau der
internationalen Linie nach Lyon in Frankreich, wie es weiter
heisst. Der Kanton Tessin wolle grössere Kapazitäten und
bessere Fahrzeiten nach Mailand und Waadt wolle generell
besser an den Rest des Landes angebunden sein.
SBB am 19.1.2026: will zwischen Zürich und
Winterthur einen 15-Minuten-Takt - die spinnen bei den SBB
- da fahren schon genug Züge herum: Beschwerden abgelehnt: Milliardenprojekt: SBB darf
Nadelöhr Zürich–Winterthur ausbauen
https://www.20min.ch/story/beschwerden-abgelehnt-milliardenprojekt-sbb-darf-nadeloehr-zuerichwinterthur-ausbauen-103489064
Daniel Krähenbühl -- Das
Bundesverwaltungsgericht hat die hängigen
Beschwerdeverfahren gegen die Plangenehmigung für das
Bauprojekt Mehrspur Zürich–Winterthur abgeschrieben. Damit
kann die SBB das definitive Bauprogramm festlegen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat
Beschwerden gegen das SBB-Projekt Zürich–Winterthur
abgelehnt.
Die SBB darf nun die Bahnstrecke zwischen
Zürich und Winterthur auf vier Spuren ausbauen.
Das Milliardenprojekt kostet 3,3
Milliarden Franken. Es soll den Viertelstundentakt
ermöglichen.
Die Bauarbeiten starten Anfang 2026 und
dauern rund zehn Jahre.
Da spinnt wieder einer:
Verkehrsminister Rösti am 28.1.2026: will
15-Minutentakt zwischen Bern und Zürich etc.: So will Bundesrat Rösti Autobahn und Schiene ausbauen
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/live-so-will-bundesrat-rosti-autobahn-und-schiene-ausbauen-67088485
Matthias Bärlocher -- Bern -- Nach dem Nein des
Stimmvolks zum Autobahnausbau präsentiert der
Verkehrsminister nun, wo stattdessen gebaut werden soll.
Nach dem Nein des Stimmvolks im November 2024 gegen ein
halbes Dutzend Autobahn-Ausbau-Projekte musste
Verkehrsminister Albert Rösti über die Bücher. Er holte bei
der ETH ein Gutachten ein, welche Verkehrsprojekte – Strasse
und Schiene – wohl priorisiert werden müssten. Heute
präsentiert er das weitere Vorgehen.
[...]
Bahnausbau für 3 Milliarden
Kurzfristig – bis 2030 – soll das Angebot auf der Strecke
Biel – Lausanne/Genf verbessert werden. Mit Investitionen
von rund 3 Milliarden Franken sollen bis 2035 zusätzliche
Angebote geschaffen werden, darunter: der Viertelstundentakt
zwischen Bern und Zürich, Halbstundentakte zwischen Bern und
Luzern, Basel und Zürich. Im Mittelland sollen systematische
Halbstundentakte im Regionalverkehr die Regel sein.
Geprüft werden ausserdem: der Ausbau des Regionalverkehrs im
Raum Genf – Lausanne, eine Taktverdichtung zwischen
Bellinzona und Locarno sowie längere Züge dank längeren
Perrons in der Zürcher S-Bahn.
Bis 2045 sollen weitere Schlüsselprojekte realisiert werden:
der Ausbau des Bahnhofs Basel SBB, der
Zimmerberg-Basistunnel II, das vierte Gleis Zürich
Stadelhofen und eine erste Etappe des Durchgangsbahnhofs
Luzern. Die Kosten dafür belaufen sich auf mindestens 10
Milliarden Franken. Weiter Projekte im Umfang von sieben
Milliarden Franken sollen dem Parlament erst 2031 vorgelegt
werden.
Wermutstropfen für Basel: Das ursprünglich geplante
Herzstück Basel sei in der heutigen Form weder innert
nützlicher Frist noch zu angemessenen Kosten umsetzbar. Nun
soll eine alternative Lösung gesucht werden.
Agglomerationsverkehr: Nur über 50 Millionen
Als Ergänzung zu Schiene und Strasse werden auch
Agglomerationsprojekte ins Auge gefasst. Allerdings nur
grosse, lies: Solche, die über 50 Millionen Franken kosten.
Profitieren können demnach die Agglomerationen Genf,
Lausanne – Morges, Zürich, Aareland und Burgdorf.
Der Bundesrat sei vom Nutzen dieser Projekte überzeugt. Rund
40 weitere, günstigere Projekte will der Bundesrat in der
Vernehmlassung dem Parlament vorschlagen.
Finanzierung: Ziemlich sicher
Bezahlt werden sollen alle diese Ausbauschritte durch die in
den jeweiligen Fonds vorhandenen Gelder. Das sind bei der
Bahn der Bahninfrastrukturfonds (BIF) und bei der Strasse
der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF).
Bei letzterem geht der Bundesrat davon aus, dass die Abgabe
für Elektrofahrzeuge wie geplant im Jahr 2030 in Kraft
tritt.
Bundesrat Rösti gibt zu bedenken: Der niedrigere Betrag für
die Strasse könne nicht direkt mit demjenigen für die
Schiene verglichen werden. Denn bei der Bahn sei der Bund
alleinig zuständig, während die Nationalstrassen lediglich
etwa drei Prozent des Netzes ausmachten.
SBB am 29.1.2026: hat scheinbar zu wenig
Kontrollsysteme: Als SBB-Abteilungsleiter rund 9 Millionen Franken
abgezwackt: Warum flog Ueli T. (53) 17 Jahre lang nicht
auf?
https://www.blick.ch/schweiz/mittelland/aargau/als-sbb-abteilungsleiter-rund-9-millionen-franken-abgezwackt-warum-flog-ueli-t-53-17-jahre-lang-nicht-auf-id21641710.html
Ralph Donghi -- Reporter News -- Ex-SBB-Abteilungsleiter
Ueli T. (53) aus dem Aargau stahl zwischen 2007 und 2024
rund neun Millionen Franken. Trotz Kontrollmechanismen
blieb der Betrug 17 Jahre unentdeckt. Nun drohen ihm bis
zu zehn Jahre Haft. Doch warum flog Ueli T. so lange nicht
auf?
Ex-SBB-Leiter Ueli T. veruntreute von
2007 bis 2024 neun Millionen Franken
Führungspositionen stehen oft im Fokus
bei Wirtschaftskriminalität, sagt Experte Otto Hostettler
Ein Drittel der Grossfirmen sind
betroffen, viele melden Delikte aus Reputationsgründen nicht
Die Geschichte um Ueli T.* (53) hat hohe Wellen geschlagen.
30 Jahre lang hatte er bei den SBB gearbeitet. Und zwischen
2007 und 2024 neun Millionen Franken abgezwackt – dies gab
er gegenüber Blick zu. Doch wie konnte es überhaupt so weit
kommen? Warum flog der Ex-Abteilungsleiter in 17 Jahren
nicht auf?
«Es wundert mich nicht, dass es auch in diesem Fall um einen
Mitarbeiter des Kaders ging», erklärt Otto Hostettler, der
als Journalist seit Jahren für den «Beobachter» über
Wirtschaftsdelikte recherchiert. Aus anderen grossen
Betrugsfällen wisse man: Es sind meist Führungspersonen.
Oft SBB im Fokus
Vor allem SBB-Angestellte flogen immer wieder auf. So gab es
im Jahr 2018 Untersuchungen zur Frage, ob bei der
SBB-Transportpolizei unrechtmässig Subventionen erschlichen
wurden. Oder im Jahr 2024, als der Ex-Chef der
SBB-Gastronomietochter Elvetino angeklagt wurde, weil er
sich grosszügig aus der Firmenkasse bedient haben soll. Oder
zwischen 2022 und 2025: Da schleusten drei
SBB-Baustellenverantwortliche zusammen mit Unternehmern über
Jahre hinweg rund 3,2 Millionen Franken durch fiktive oder
überhöhte Rechnungen aus dem Unternehmen.
Das Problem, so Hostettler: «Solche Angestellten sind meist
charismatisch, gewinnend und zupackend. Das wird im
Unternehmen geschätzt und ist in den allermeisten Fällen
auch positiv.» Ab einer gewissen Karrierestufe würden solche
Personen aber oft kaum mehr hinterfragt. «Es kommt zu einer
Kultur des Wegschauens. Dann gibt es nur noch lückenhafte
Kontrollprozesse, und Wirtschaftsbetrüger haben quasi freie
Bahn.»
«White Collar Crime»
Bei Ueli T. hätten die Betrügereien begonnen, weil er «einen
finanziellen Engpass» gehabt habe, erzählte er. Warum, das
wollte er nicht sagen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt
gegen ihn: unter anderem wegen Betrug, Urkundenfälschung und
Geldwäscherei. Zusammen mit weiteren Personen und Firmen
soll er für die Begleichung von Rechnungen gesorgt haben,
für die nie Leistung erbracht wurde. Teils soll er
Rechnungen selbst erstellt haben.
Wenn Kaderleute das eigene Unternehmen betrügen, spricht man
derweil von «White Collar Crime». Hostettler: «Gemeint sind
eben nicht Delikte, die durch dubiose Gangster der Unterwelt
verübt werden, sondern durch Führungspersonen im Anzug, also
mit weissem Kragen.» Sie fälschen beispielsweise die
Buchhaltung, nutzen Insiderwissen aus oder veruntreuen Geld.
Bundesstrafgericht veröffentlichte Beschluss
Ueli T. soll unter anderem mit Geld aus seinen deliktischen
Machenschaften einen Privatwagen gekauft haben. Das
Bundesstrafgericht machte den Beschluss dazu letzte Woche
öffentlich. Darin steht, dass Ueli T. durch ungetreue
Amtsführung und weitere Delikte den Schaden von rund neun
Millionen Franken verursacht haben soll.
Erschreckend ist: Untersuchungen zeigen, dass etwa ein
Drittel aller Grossfirmen davon betroffen sind. «Doch viele
haben aus Reputationsgründen wenig Interesse, solche Delikte
zur Anzeige zu bringen. Denn ein späteres Gerichtsverfahren
könnte das öffentliche Interesse auf das Unternehmen
lenken», sagt Hostettler. Deshalb regeln Unternehmen solche
Fälle meist intern, auf arbeitsrechtlicher Basis.
Haben SBB aus diesem Fall gelernt?
Die SBB hatten Ueli T. hingegen selber bei der
Bundesanwaltschaft angezeigt – zwei Monate später, am 20.
November 2024, wurde er verhaftet und gleichzeitig von den
SBB entlassen. Zu Blick sagt SBB-Sprecher Moritz Weisskopf:
«Trotz aller Bemühungen und Vorkehrungen können bei rund
35’000 Mitarbeitenden Verstösse leider nie ganz
ausgeschlossen werden. Dass jedoch ein derart gravierender
Fall so lange unentdeckt blieb, ist auch für uns äusserst
stossend.»
Weiter sagt Weisskopf: «Trotz vorhandener
Kontrollmechanismen konnten diese durch eine ausreichende
kriminelle Energie umgangen werden. Wir haben daraus gelernt
und, wie üblich bei Verstössen, mögliche Schwachstellen
geprüft und Verbesserungsmassnahmen eingeleitet – mit dem
Ziel, dass ein solch gravierender Fall nicht mehr vorkommen
kann.»
Irgendwann gibt es einen öffentlichen Gerichtsprozess – und
dann kommt alles über Ueli T. ans Licht. André Kuhn,
Fachanwalt Strafrecht aus Aarau, sagt: «Bei einer
Verurteilung gehe ich davon aus, dass er mit einer
Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen muss.»
Newrest zieht sich aus der Schweiz zurück und entlässt
per Ende April bis zu 30 Mitarbeitende in Zürich.
Künftig betreut Personal aus Österreich die Nachtzüge ab
Zürich.
Der Nachtzugbetreiber
Newrest verlässt die Schweiz.
Bis zu 30 Mitarbeitende in Zürich
verlieren Ende April ihre Stelle.
Zukünftig betreut Personal aus
Österreich die Nachtzüge ab Zürich.
Der Personaldienstleister Newrest entlässt per Ende
April bis zu 30 Mitarbeitende am Standort Zürich.
Dabei handelt es sich um das gesamte Personal in der
Schweiz. Künftig setzt das Unternehmen für die
Nachtzüge ab Zürich Personal aus Österreich ein, wie
der «Tages-Anzeiger» berichtet. Dort liegt der
Monatslohn bei knapp über 2000 Euro.
Die Gewerkschaft SEV spricht von «Managementversagen»
und hat eine Abgangsentschädigung von anderthalb
Monatsgehältern ausgehandelt. Newrest begründet die
Schliessung mit «aktuellen wirtschaftlichen
Anforderungen», wie die Zeitung das Unternehmen aus
einem Brief an das Personal zitiert.
Löhne lagen bei unter 4000 Franken
Der Standort Zürich war erst im vergangenen Jahr
aufgebaut worden. Die Löhne lagen bei unter 4000
Franken. Zur Einordnung: Die untersten zehn Prozent
der Berufstätigen in der Schweiz erhalten laut
Bundesamt für Statistik einen Monatslohn von weniger
als 4635 Franken.
In den vergangenen Monaten wurde der Personalbestand
bereits reduziert. Mehrere Nachtzuglinien der ÖBB,
darunter Berlin–Paris, wurden mangels staatlicher
Finanzierung eingestellt. Dadurch sank der
Personalbedarf.
Umsteigebonus von zweimal 2000 Euro
In dem Brief ans Personal habe Newrest ausserdem
geschrieben, man habe «alle uns zur Verfügung
stehenden Möglichkeiten» geprüft. Weiter heisse es:
«Wir bedauern, diesen wesentlichen Einschnitt
durchführen zu müssen, und werden Sie bestmöglich
unterstützen.» Zusätzlich sei ein Umsteigebonus von
zweimal 2000 Euro vereinbart worden, falls
Mitarbeitende nach Innsbruck wechseln. Dort gilt dann
der österreichische Lohn.
SEV-Vizepräsidentin Barbara Keller sagt: «Was wir hier
erleben, ist ein klassisches Managementversagen.»
Strategische Fehlentscheide des Unternehmens würden
nun auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen.
Dieses unternehmerische Risiko dürfe nicht einfach auf
das Personal abgeschoben werden. Newrest habe auf eine
Anfrage des «Tages-Anzeigers» nicht reagiert.
SBB so dumm wie möglich:
13.2.2026: WIESO sind die Steckdosen beim
Neigezug ICN oben+total unpraktisch?
von Informantin Pat (Ex-Elektroingenieurin bei der ABB)
-- der ICN wurde bei den ABB von einem Österreicher Herr
Johannes Scheibengraf konzipiert
-- die Steckdosen im ICN sind deswegen total unpraktisch
oben über den Fenstern, weil das Hauptziel war, Kabel zu
sparen
-- die SBB haben das bewilligt (!)
-- heute ist Johannes Scheibengraf pensioniert und gibt
Computerkurse.
Beobachtung:
-- Die SBB hat bis heute nicht den Grips, die Steckdosen im
ICN in einer nützlichen Höhe zu platzieren. Die SBB will
immer noch "Kabel sparen" !!!
-- Sparen am falschen Ort hat immer noch Tradition in der
Schweiz !!!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 13.2.2026
=====
Ist das kindische Piepen der SBB ein Hilferuf der SBB?
Die neue NÖTIGUNG bei den SBB am 13.2.2026:
WIESO sind die SBB seit 2 Jahren ein piepender
Kindergarten?
von Informantin Pat (Ex-Elektroingenieurin bei der ABB)
Seit 2 Jahren nimmt die SBB neu auf folgende kleine
Minderheiten Rücksicht und inszeniert an den Türen der
Zugwagen einen piependen Kindergarten:
-- schwerhörige Leute müssen die Signale an den Türen hören,
das Behindertengesetz fordert die Gleichstellung und
deswegen muss man bei den SBB-Zügen den piependen
Kindergarten installieren
-- die ABB muss auf Unfälle mit Eisenbahntüren reagieren, wo
Leute eingeklemmt waren und dann starben - DESWEGEN - also
wegen ca. EINEM Unfall alle 5 Jahre - wird nun an allen
Türen von schweizer Eisenbahnwagen ein lauter, piepender
Kindergarten installiert, den es früher NIE brauchte, [wobei
der Kondükteur des Unfalls gemeldet am 8.8.2019 sicher NICHT
schwerhörig war (!)]
-- WO ist denn die Vorschrift in den
SBB-Paragraphen, dass die SBB-Wagen seit 2 Jahren so laut
piepen müssen? Diese Frage wird nicht beantwortet.
-- der Oberchef der SBB ist ein "Herr
König"
Schlussfolgerung:
-- die Schwerhörigen ohne Hörgerät sollen ihren eigenen Zug
mit piependen Türen haben
-- die Schwerhörigen ohne Hörgerät sollen die 99,99%
NICHT-Schwerhörigen und Schwerhörigen MIT Hörgerät IN RUHE
LASSEN!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 16.2.2026
Die Meldungen vom Unfall vom 8.8.2019:
Schweizer Zugbegleiter bleibt in Zug-Tür stecken und
verunglückt tödlich
<In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist wohl der
größte Alptraum eines jeden ÖV-Nutzers wahr geworden: Ein
Zugbegleiter wurde von der Tür eines Zuges eingeklemmt und
mitgeschleift. Der 54-Jährige erlag daraufhin seinen
Verletzungen.
Philippe
Thürler von der Schweizerischen
Sicherheitsuntersuchungsstelle sagt, der
SBB-Zugbegleiter sei wegen eines Defektes [am
Türmechanismus] eingeklemmt und mitgeschleift worden.
[Das kommt einmal alle 50 Jahre vor].
SBB in Renens und Lausanne am 19.2.2026:
Papa will noch schnell die Skis aus dem Zug holen - da
fährt der Zug ohne Kinder los: Vater im Zug nach Lausanne gefangen, Kleinkinder allein
am Perron - "Ich war in Panik"
https://www.blick.ch/schweiz/westschweiz/genf/ich-war-in-panik-vater-im-zug-nach-lausanne-gefangen-kleinkinder-allein-am-perron-id21711605.html
Gina Grace Zurbrügg -- Redaktorin News -- Schock in
Renens: Ein Vater steigt nochmal schnell in den Zug, um
Skier zu holen – plötzlich fährt der Zug los. Seine
Kinder, zwei und fünf Jahre alt, bleiben allein auf dem
Gleis zurück. Ein Albtraum.
Vater vergisst Skier im Zug in Renens,
Kinder bleiben allein zurück.
SBB bedauern Vorfall, sprechen von
Missverständnis und unklarer Kommunikation.
Zwei Passagierinnen kümmerten sich um die
Kinder, beide wohlbehalten gefunden.
Er hatte nur seine Skier im Zug vergessen,
doch am Ende blieben seine Kinder allein am Gleis
zurück.
Ein Mann war vor ein paar Tagen mit seinen
zwei Kindern (zwei und fünf Jahre) im Intercity aus Yverdon
VD unterwegs. In Renens VD stiegen sie aus. Der Vater
merkte, dass er die Skier vergessen hat. «Ein dummer Moment
und plötzlich kippt alles», sagt er zur Zeitung «24
Heures».
Er rannte zur Zugtür, sprach laut eigener
Aussage mit drei Kondukteuren. Er erklärte, dass seine
Kinder draussen warten würden und er nur rasch die
vergessenen Skier holen wolle. «Einer der Schaffner nickte.
Also bin ich eingestiegen.»
«In diesem Moment hatte ich kein Vertrauen
mehr»
Doch der Zug fuhr los. Der Vater hat
versucht, das Personal zu alarmieren und auf die
Dringlichkeit hingewiesen. Er wollte die Notbremse ziehen.
«Ich war in Panik.»
Schliesslich versicherte ihm ein
Kondukteur, dass man den Bahnhof informiere. In Lausanne
stieg er aus, nahm den nächsten Zug zurück nach Renens, aus
Angst rief er sogar die Polizei. «In diesem Moment hatte ich
kein Vertrauen mehr.» Als er endlich zurück im Bahnhof von
Renens ankam, entdeckte er seine Kinder wohlbehalten: Zwei
Passagierinnen hatten sich um sie gekümmert.
SBB sprechen von Missverständnis
Die SBB bedauern auf Anfrage von «24 Heures» den Vorfall.
Man verstehe die Aufregung des Vaters. Allerdings sei keine
klare Bitte geäussert worden, den Zug aufzuhalten. Sie
vermuten ein Missverständnis. Laut SBB wurden die
zuständigen Stellen informiert. Die Notbremse zu ziehen,
wäre nicht die richtige Lösung gewesen. «In solchen Fällen
ist es am besten, bis zum nächsten Bahnhof zu warten und
umzukehren, wie es der Fahrgast getan hat. Die Notbremse
sollte nur bei unmittelbarer Gefahr betätigt werden»,
erklärt der SBB-Sprecher.
Für den betroffenen Vater bleibt ein bitterer Nachgeschmack:
«Wenn das schiefgegangen wäre, würden wir heute von einer
Tragödie sprechen.»
* Name geändert
27.2.2026: 9 Millionen geklaut bei den SBB -
die Anklage: Gegen 5 Personen: Millionenbetrug bei der SBB –
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage
https://www.20min.ch/story/gegen-5-personen-millionenbetrug-bei-der-sbb-bundesanwaltschaft-erhebt-anklage-103514623
Justin Arber -- Ein
Ex-Abteilungsleiter der SBB steht im Verdacht, über Jahre
mit falschen Rechnungen rund neun Millionen Franken
veruntreut zu haben. Nun hat die Bundesanwaltschaft
mehrere Personen angeklagt.
Ein Ex-Mitarbeiter der SBB muss sich
wegen Millionenbetrugs vor Gericht verantworten.
Ihm wird vorgeworfen, die SBB über Jahre
hinweg geschädigt zu haben.
Der Schaden durch falsche Rechnungen
beträgt über fünf Millionen Franken.
Vier weitere Personen sind wegen Beihilfe
angeklagt.
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen einen ehemaligen
Mitarbeiter der SBB insbesondere wegen gewerbsmässigen
Betrugs, ungetreuer Amtsführung, schwerer Geldwäscherei und
Urkundenfälschung eingereicht.
Sie wirft dem 54-Jährigen vor, die SBB während mehrerer
Jahre und mithilfe von vier Mitbeschuldigten mittels
Rechnungsstellungen für nicht erfolgte oder überteuerte
Warenlieferungen um über fünf Millionen Franken betrogen zu
haben. Die vier Mitbeschuldigten müssen sich wegen
Gehilfenschaft zum mehrfachen (teilweise gewerbsmässigen)
Betrug, teilweise Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung
und teilweise schwerer Geldwäscherei vor Gericht
verantworten.
Der Fall
Der Hauptbeschuldigte entwickelte gemäss Anklageschrift im
Jahr 2007 mithilfe von zwei Mitbeschuldigten respektive
deren Gesellschaften ein System, um die SBB zu betrügen: In
seiner Funktion als Projekt- und später Abteilungsleiter
soll der 54-Jährige Materialbestellungen im entsprechenden
System der SBB erfasst haben.
In der Folge soll er über die Gesellschaften der beiden
Mitbeschuldigten Rechnungen für Lieferungen gestellt haben,
damit er nicht im eigenen Namen gegenüber der SBB in
Erscheinung treten musste. In wenigen Fällen lieferte der
Hauptbeschuldigte tatsächlich Waren, für welche die SBB
jedoch keine Verwendung hatte und die dieser überteuert in
Rechnung gestellt wurden. Mehrheitlich blieb eine Lieferung
jedoch aus.
Das Geld floss gemäss Anklage zunächst von der SBB auf
Konten der teilweise eigens für diesen Zweck gegründeten
Gesellschaften der beiden Mitbeschuldigten. Diese leiteten
die Zahlungen nach Abzug eines «Verbrecherlohnes» auf das
Konto einer Gesellschaft weiter, für deren Gründung der
Hauptbeschuldigte eine dritte Mitbeschuldigte einspannte.
Einzelne Zahlungen flossen auf das Konto einer unbeteiligten
Drittperson, auf deren Konto der Hauptbeschuldigte mittels
Vollmacht Zugriff hatte. In der Folge transferierte der
Hauptbeschuldigte die Gelder auf andere Konten weiter oder
verbrauchte diese.
Vorwürfe teilweise verjährt
Die SBB erstattete Ende September 2024 Strafanzeige bei der
Bundesanwaltschaft, die wenige Tage später ein
Strafverfahren eröffnete. Im Zeitraum von 2007 bis 2024 soll
die SBB im Umfang von insgesamt knapp 8,7 Millionen Franken
geschädigt worden sein.
Die Strafverfolgung eines Teils dieser Vorwürfe ist aufgrund
der Verjährungsfristen von 15 Jahren verjährt. Dies hat zur
Folge, dass sich die den Beschuldigten insgesamt
vorgeworfene deliktische Bereicherung zum Nachteil der SBB
auf rund fünf Millionen Franken reduziert. Für alle
Verfahrensbeteiligten gilt bis zum Vorliegen eines
rechtskräftigen Urteils die Unschuldsvermutung.
Schweizer Bahnhöfe und Pünktlichkeit am
9.3.2026: Nordschweiz und Zürich haben ein Problem: An diesen zehn Bahnhöfen gibt es am
häufigsten Verspätungen
https://www.nau.ch/lifestyle/reisen/an-diesen-zehn-bahnhofen-gibt-es-am-haufigsten-verspatungen-67101637
Travelnews -- Zürich -- Schweizer Züge bleiben
international sehr pünktlich – eine neue Auswertung zeigt,
an welchen Bahnhöfen Verspätungen am häufigsten auftreten.
[...] Grenzbahnhöfe mit tieferer Pünktlichkeit
Das Fazit schmeichelt der Schweiz – mit kleinen Ausnahmen.
Auffällig ist, dass mehrere der weniger pünktlichen Bahnhöfe
unmittelbar an der Landesgrenze liegen.
Schlusslicht ist St. Margrethen: Dort treffen über 40
Prozent der Züge verspätet ein, im Schnitt rund sieben
Minuten zu spät. Auf Platz zwei folgt Schaffhausen mit knapp
25 Prozent unpünktlichen Ankünften, dahinter Buchs SG mit
rund 15 Prozent.
Der internationale Vergleich relativiert diese Zahlen.
Während in der Schweiz bereits Werte von über zehn Prozent
Unpünktlichkeit auffallen, kämpfen Nachbarländer mit ganz
anderen Dimensionen.
An diesen zehn Schweizer Bahnhöfen ist das Verspätungsrisiko
am grössten:
1. St. Margrethen, 59,8 Prozent Pünktlichkeit.
2. Schaffhausen, 76,3 Prozent Pünktlichkeit.
3. Buchs SG, 84,6 Prozent Pünktlichkeit.
4. Vallorbe, 89,1 Prozent Pünktlichkeit.
5. Basel SBB, 89,6 Prozent Pünktlichkeit.
6. St. Gallen, 92 Prozent Pünktlichkeit.
7. Zürich HB, 94 Prozent Pünktlichkeit.
8. Winterthur, 94,1 Prozent Pünktlichkeit.
9. Liestal, 94,6 Prozent Pünktlichkeit.
10. Zürich-Flughafen, 94,8 Prozent Pünktlichkeit.
SBB am 11.3.2026: Monika Ribar: Die SBB-Präsidentin geht in Rente – die Probleme nicht -
Hoher Schuldenberg
https://www.blick.ch/wirtschaft/monika-ribar-geht-in-rente-diese-baustellen-hinterlaesst-die-sbb-praesidentin-id21772838.html
SBB am 11.3.2026: ist noch nicht effizient
genug - meint eine "Medienmitteilung": SBB verzeichnet Rekord an Zugreisenden - und will mehr
Effizienz
https://www.20min.ch/story/schweiz-sbb-verzeichnet-rekord-an-zugreisenden-und-will-mehr-effizienz-103524144
Jonah Weibel -- 2025
waren täglich 1,43 Millionen Reisende mit der SBB
unterwegs – so viele wie noch nie. Trotzdem müsse die SBB
effizienter werden, um neues Rollmaterial aus eigener
Kraft finanzieren zu können.
Die SBB verzeichnete 2025 einen Rekord an
Zugreisenden. Täglich waren 1,43 Millionen Menschen
unterwegs.
Das Jahresergebnis von 496 Millionen
Franken ist nur scheinbar hoch. Die Hälfte davon sind
Einmaleffekte.
Die SBB muss effizienter werden. Sie will
Investitionen wie neues Rollmaterial selbst finanzieren.
Im vergangenen Jahr waren so viele Menschen mit dem Zug
unterwegs wie noch nie zuvor. Täglich haben 1,43 Millionen
Reisende auf das Fortbewegungsmittel gesetzt. Den guten
Passagierzahlen entsprechend stiegen auch die Erträge im
Personenverkehr. Höhere Betriebs- und Instandhaltungskosten,
ein höherer Energieaufwand sowie die rückläufigen Erträge im
Güterverkehr sorgten aber dafür, dass das Jahresergebnis auf
dem Niveau des Vorjahres blieb.
Vermeintlich gutes Jahresergebnis
Das Jahresergebnis falle mit 496 Millionen Franken (2024:
275 Millionen Franken) vermeintlich hoch aus. Rund die
Hälfte dieses Betrags sei aber auf «Einmaleffekte»
zurückzuführen – nämlich auf eine Reduktion der
Vorsorgeverpflichtung aufgrund des geringeren Risikos einer
künftigen Sanierung der Pensionskasse. Da diese
Einmaleffekte keine Cashflows erzeugen, trügen sie nicht zur
Reduktion der Verschuldung bei. Operativ liege die SBB somit
auf Vorjahresniveau.
Die SBB muss effizienter werden
Die Schulden der SBB konnten im Jahr 2025 durch einen
einmaligen Kapitalzuschuss des Bundes zur «teilweisen
Kompensation der Corona-bedingten Ertragsausfälle im
Fernverkehr» (850 Millionen Franken) und den «konsequenten
Spar- und Effizienzmassnahmen der SBB» reduziert werden,
heisst es in der Medienmitteilung. Sie
betragen heute 11,3 Milliarden Franken (2024: 12,1
Milliarden Franken) – das sei zu viel.
Die Geschäftsleitung sei sich aber bewusst, dass man
«angesichts steigender Kosten zu wenig erwirtschaftet [hat],
um die notwendigen Investitionen – wie beispielsweise in
Rollmaterial oder Energieanlagen – aus eigener Kraft zu
finanzieren. Mittelfristig sei dafür ein jährlicher
operativer Gewinn von rund 500 Millionen Franken notwendig.
«Deshalb muss die SBB weiter sparen und effizienter
werden».
Rekordwerte in Pünktlichkeit
Trotz über 20'000 Baustellen habe die SBB die Pünktlichkeit
2025 im Personenverkehr auf 94,1 Prozent weiter verbessern
können (2024: 93,2 Prozent). «Der neue Fahrplan in der
Westschweiz wirkte sich positiv auf die Pünktlichkeit aus,
grosse Totalsperren wurden genutzt, um Bauarbeiten effizient
zu bündeln», heisst es in der Medienmitteilung. Die SBB habe
ihre Leistungsfähigkeit auch bei den zahlreichen
Sonderverkehren gezeigt: «Rund 1600 Extrazüge wurden im
Eventjahr 2025 eingesetzt».
SBB wollen mehr kontrollieren am 16.3.2026:
wer das Easyride-Abo schon am Nachmittag nutzt: Mehr Kontrollen im Zug: SBB intensivieren Jagd auf
Easyride-Betrüger
https://www.bilanz.ch/unternehmen/sbb-jagen-easyride-betrueger-passagiere-werden-mehrfach-kontrolliert/gyssxjw
Michael Heim -- Handelszeitung -- Weil
sich immer wieder Fahrgäste nach der Kontrolle aus der
Ticket-App ausloggen, kontrollieren die Zugbegleiter jetzt
mehrfach.
SBB-Billete am 27.3.2026: kann man seit dem
15.9.2025 auf den Swisspass laden - die ausgedruckte
Quittung ist dann KEIN Ticket, sondern "Zur Fahrt
ungültig": Neues Feature: Passagier verwirrt: SBB-Automat spuckt
ungültiges «Billett» aus
https://www.20min.ch/story/sbb-automat-sorgt-fuer-verwirrung-ungueltiges-billett-swisspass-neues-feature-103533189
Fabian Pöschl -- Ein
Passagier erhielt ein vermeintlich ungültiges Ticket von
einem SBB-Automaten. Die SBB erklärt, warum alles korrekt
ablief.
Ein SBB-Passagier erhielt einen Ausdruck
mit dem Vermerk «Zur Fahrt ungültig».
Er war verunsichert und befürchtete, ohne
gültiges Ticket zu reisen.
Die SBB erklärt: Das Billett ist auf dem
Swisspass gespeichert. Der Ausdruck dient nur als Quittung.
«Ich erhielt ein Billett, auf dem stand: ‹Zur Fahrt
ungültig›. Wofür soll das gut sein?» News-Scout F. wollte
letzten Sonntagabend nach einem Ausflug in Unterterzen SG
den Zug zurück nach Zürich nehmen. Weil der Akku seines
Handys leer war, kaufte er ein Billett am Automaten.
Doch statt eines regulären Fahrscheins habe er ein
vermeintliches Billett mit einem «Ungültig»-Stempel und eine
Quittung erhalten, erzählt er gegenüber 20 Minuten.
Ungewöhnlich sei gewesen, dass der Automat nach seiner
Swisspass-Nummer gefragt habe. Bemerkt habe er den Aufdruck
«Zur Fahrt ungültig» erst im Zug.
Daraufhin habe er ein mulmiges Gefühl bekommen, da er nicht
gewusst habe, ob er jetzt schwarz fahre oder trotz des
Vermerks doch über ein gültiges Ticket verfüge. «Zum Glück
wurde mein Ticket während der Reise nicht kontrolliert, denn
ich hätte beim besten Willen nicht gewusst, wie ich mich in
dieser Situation verhalten oder diese erklären soll», sagt
F.
Die SBB klärt auf
20 Minuten fragte bei der SBB nach, was es mit dem
Ungültig-Aufdruck auf sich hat. Sprecherin Carmen Hefti
erklärt, der Kunde habe alles korrekt gemacht. «Kundinnen
und Kunden haben seit dem 15. September 2025 die
Möglichkeit, an den Billettautomaten der SBB Einzelbillette
direkt auf den Swisspass zu laden.»
Genau das habe der News-Scout wohl gemacht. Das eigentliche
Billett werde nicht gedruckt, sondern sei direkt auf dem
Swisspass-Kundenkonto hinterlegt. Anschliessend habe sich
der Passagier die Kaufquittung und die Quittung der
Zahlkarte ausdrucken lassen.
Bei einer Kontrolle müsse der Kunde dann nur seinen
Swisspass zeigen, statt auch noch das Billett, sagt Hefti.
Der Kondukteur oder die Kondukteurin sähen dann das gültige
Billett auf dem Kontrollgerät. «Es ist somit alles richtig
abgelaufen und der Automat in Unterterzen funktioniert
absolut korrekt.
===
Delikte der kriminellen BLS: UNVERHÄLTNISMÄSSIG und WUCHER:
Idioten-BLS:
Brutale BLS am 27.3.2026: Zug bumsvoll - und
falscher Stehplatz wird auch gebüsst: BLS: Pendler steht am falschen Ort – 75 Stutz Busse!
https://www.nau.ch/news/schweiz/bls-pendler-steht-am-falschen-ort-75-stutz-busse-67104842
Stephan Felder -- Bern -- Ein Nau.ch-Leser steht kurz im
falschen Abteil und wird gebüsst: Die Bahngesellschaft BLS
weist auch Stehplätze einer Klasse zu.
Wer mit einem 2.-Klasse-Ticket in der 1.
Klasse stehen bleibt, riskiert eine Busse.
Auch Stehbereiche zählen zur jeweiligen
Klasse – nicht nur Sitzplätze.
Kulanz ist möglich, bleibt aber die
Ausnahme und wird individuell entschieden.
Nau.ch-Leser David B.* hat Feierabend. Wie immer nimmt er
die S-Bahn in Richtung Bern.
Es ist Pendelzeit, die Leute stehen dicht gedrängt auf dem
Perron. Der einfahrende Zug der regionalen Bahngesellschaft
BLS ist bereits gut belegt, entsprechend eng ist es in den
Abteilen.
Also stellt sich David zwischen zwei Abteilen der 1. Klasse
hin. Dort findet er immerhin einen Stehplatz. Genug für die
zwei Stationen, die David in diesem Zug bleiben muss.
Pendler ärgert sich
Kurz vor der Endstation: Ticketkontrolle. Drei
Kontrolleurinnen der BLS wollen die Fahrausweise der
Passagiere sehen.
Kein Problem, denkt sich David B. und zeigt sein
Generalabonnement vor.
Dann der Schock: Das Ticket sei nicht gültig, bescheidet
eine Kontrolleurin in herrischem Ton.
Mit einem GA der 2. Klasse dürfe man sich nicht zwischen
zwei Abteilen der 1. Klasse hinstellen.
[UNfreundliche Kontrolleurin]
David fällt aus allen Wolken. Er ist seit 20 Jahren
GA-Besitzer. Die 75 Franken (!) Busse, die er für sein
«Vergehen» aufgebrummt bekommt, ärgern ihn.
Noch mehr nervt ihn aber das wenig kooperative und
unfreundliche Verhalten der BLS-Kontrolleurin.
Nau.ch fragt bei der BLS nach. Hat die Kontrolleurin richtig
entschieden – gibt es in solchen Fällen wirklich eine Busse?
Die kurze Antwort: Ja. Die BLS stellt sich hinter die Busse.
«Der Fahrausweis gilt für den gesamten Waggon der
entsprechenden Klasse. Er richtet sich nicht etwa nach Steh-
oder Sitzplatz», sagt Mediensprecher Colin Cuvit.
Heisst konkret: Wer sich in einem Bereich der 1. Klasse
aufhält, braucht auch ein entsprechendes Ticket. Unabhängig
davon, ob er sitzt oder steht.
Auch Gänge und Vorräume zählen zur jeweiligen Klasse
Die Regel ist dabei kein BLS-Spezialfall, sondern
schweizweit gültig. Die Tarifbestimmungen werden von der
Branchenorganisation Alliance Swisspass festgelegt und
gelten für alle Transportunternehmen im öffentlichen
Verkehr.
Die Sache ist klar geregelt: Auch Gänge, Vorräume und
Einstiegsbereiche zählen zur jeweiligen Klasse.
Befindet sich ein Bereich also zwischen oder vor
1.-Klasse-Abteilen, gilt er ebenfalls als 1. Klasse. Selbst
dann, wenn dort gar keine Sitzplätze vorhanden sind.
Eine kleine Ausnahme gibt es: Wer mit einem 2.-Klasse-Ticket
in der 1. Klasse einsteigt, darf sich kurz dort aufhalten.
BLS meldet Zunahme
Allerdings nur, wenn er sich «klar erkennbar» in Richtung 2.
Klasse bewegt. Wer stehen bleibt, riskiert eine Busse.
Genau das dürfte David zum Verhängnis geworden sein.
Bei der BLS gibt man zu, dass solche Fälle zwar nicht häufig
sind, aber durchaus vorkommen. «Wir verzeichnen auf tiefem
Niveau eine leichte Zunahme», so Cuvit. Auch bei der SBB
gehen «vereinzelt» Rückmeldungen zu diesem Thema ein.
Kulanz? Die gibt es – aber nicht automatisch. Es liege im
Ermessen des Kontrollpersonals, in Einzelfällen auf eine
Busse zu verzichten. Das sei jedoch «situationsabhängig» und
bleibe die Ausnahme.
Wer sich ungerecht behandelt fühlt, kann den Fall im
Nachgang vom Kundendienst prüfen lassen.
Zur unfreundlichen Behandlung durch das Kontrollpersonal
gegenüber David B. will sich die BLS nicht äussern.
* Name von der Redaktion geändert
Die Trittstufe des Zuges
hat sich nicht ausgefahren, laut SBB «ein seltener
Vorfall». Eine
sehbehinderte Frau stürzte am Perron in Biel.
Der Sturz passierte wegen einer nicht ausgefahrenen
Trittstufe.
Sie beklagt den hohen administrativen Aufwand bei der SBB.
Die Frau fühlt sich von der SBB nicht ernst genommen.
Siemens gegen Stadler am 6.4.2026: Bahnstreit endet: Stadler zieht Beschwerde gegen
SBB-Vergabe zurück
https://www.20min.ch/story/bahnstreit-endet-stadler-zieht-beschwerde-gegen-sbb-vergabe-zurueck-103541688
7.4.2026: SBB-Kontrolleur gegen tummen
Alkoholiker war ein Bully Boy: SBB-Kontrolleur verprügelte Passagier – fristlose
Kündigung gültig
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-kontrolleur-verprugelte-passagier-fristlose-kundigung-gultig-67114666
Keystone-SDA -- Luzern -- Nach einer tätlichen
Auseinandersetzung mit einem Mann wurde einem Mitarbeiter
der SBB fristlos gekündigt. Das war zulässig, bestätigt
nun das Gericht.
Im Herbst 2024 stiess ein SBB-Mitarbeiter einen
alkoholisierten Mann zu Boden.
Anschliessend verpasste er ihm mehrere Fausthiebe.
Nun hat das Bundesverwaltungsgericht die fristlose Kündigung
des Mitarbeiters bestätigt.
Die fristlose Kündigung eines SBB-Mitarbeiters nach einer
physischen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast im Bahnhof
Luzern war zulässig. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht
entschieden. Videos des Vorfalls gingen damals durch die
Medien.
Ein alkoholisierter Mann wollte im Herbst 2024 in einen
abfahrbereiten Zug einsteigen. Der Gekündigte war damals als
Kundenbegleiter und Zugführer vor Ort. Er stiess den Mann
mehrmals von der Tür zurück auf den Bahnsteig.
Der Fahrgast schlug den ausgestreckten Arm des
SBB-Mitarbeiters weg und beschimpfte den Angestellten.
Daraufhin stürzte der Kundenbegleiter auf den Mann los und
verpasste ihm mehrere Fausthiebe. Er hörte nicht auf, auch
als der Mann bereits auf dem Boden lag. Im Anschluss kam es
zu weiteren Faustschlägen. Das geht aus dem am Dienstag
publizierten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor.
Verhaltenskodex verletzt
Durch das aggressive und gewalttätige Vorgehen hat der
SBB-Mitarbeiter schwer gegen seine Treuepflichten
verstossen, hält das Gericht fest.
Die fristlose Kündigung sei somit zulässig gewesen. Die
Arbeitgeberin habe bei ihrem Entscheid den Beschimpfungen
und Drohungen des Fahrgastes Rechnung getragen.
Aufgrund des Videomaterials der Transportpolizei lasse sich
der Ablauf der Ereignisse klar nachvollziehen. Entgegen der
Ansicht des Beschwerdeführers habe sich dieser nicht
lediglich verteidigt.
Er habe gegen den Verhaltenskodex der Mitarbeiter
verstossen. Ins Gewicht falle zudem, dass er Zugführer
gewesen und ein Lehrling vor Ort gewesen sei.
Die SBB will HIRNLOSE Passagiere: NIE mehr rechnen -
bargeldlos immer dümmer werden!
SBB mit dem System "Bibo" am 13.4.2026: Die
App am Handy ist das Ticket - Einstieg und Ausstieg werden
automatisch erkannt+die Strecke am Ende automatisch
berechnet+vom Konto auf dem Handy abgebucht: Einsteigen ohne Billett: Test für Ticket-Revolution im ÖV
startet – das musst du wissen
https://www.blick.ch/wirtschaft/einsteigen-ohne-billett-test-fuer-ticket-revolution-im-oev-startet-das-musst-du-wissen-id21866677.html
Der ÖV-Branchenverbund Alliance Swisspass testet ein
neues Ticketing-System. Dabei können Fahrgäste ohne
Billett in den Bus oder den Zug einsteigen, die App
übernimmt alles. Blick erklärt dir das «Be-in,
Be-out»-Konzept.
WAS IST NEU?
Alliance Swisspass, die Branchenorganisation des
öffentlichen Verkehrs, arbeitet an einem neuen Ticketsystem:
3000 Personen testen in den nächsten zwei Monaten das
Konzept «Be-in, Be-out» (Bibo). Dieses soll die bisherige
Easyride-Funktion erweitern, bei der mit nur einem Wisch die
Reise ein- und ausgecheckt wird. Im Nachgang ermittelt die
App die gefahrene Strecke und berechnet den günstigsten
Preis.
Bei Bibo fällt neu auch das Ein- und Auschecken weg. Die App
erkennt von allein, wenn ein Nutzer in Bus, Tram oder Zug
ein- und wieder aussteigt. Das soll es für die Fahrgäste
noch einfacher machen. Hinter der Lösung steht das Schweizer
Unternehmen Fairtiq. Dieses spricht bei Bibo von «GA-Komfort
für alle». Soll heissen: Man braucht sich keine Gedanken
mehr über das Lösen von Tickets zu machen. Solange man sein
Smartphone dabei hat, übernimmt die App den Rest.
WAS SIND DIE VORTEILE GEGENÜBER
EASYRIDE?
Die
Anwendung Easyride führt immer wieder zu Diskussionen. Wer
die Fahrt nur wenige Sekunden zu spät startet, erhält eine
Busse. Nutzerinnen und Nutzer berichteten auch wiederholt
von Fällen, in denen die App während der Fahrt abstürzte
oder bei denen sie den Check-out vergessen hatten. Ein
weiteres Problem: Gewisse Fahrgäste missbrauchten das
System, um Geld zu sparen. Wer auf einer längeren Zugstrecke
nach der Billettkontrolle die Fahrt auf der App beendet,
kann darauf spekulieren, dass der Kontrolleur kein zweites
Mal vorbeikommt – um so den letzten Teil der Reise
schwarzzufahren. Um diesen Easyride-Betrügern auf die
Schliche zu kommen, kontrollieren die SBB neudieselben Fahrgäste mehrfach. Alle diese
Probleme sollen mit Bibo neu wegfallen.
WIE FUNKTIONIERT DAS BIBO-SYSTEM?
Damit
die Transportunternehmen wissen, wann und wo die Gäste ein-
und aussteigen, sind alle Fahrzeuge mit einem
Bluetooth-Sender – einem sogenannten Beacon – ausgestattet.
Dieser kommuniziert direkt mit der Ticket-App. Die Fahrgäste
müssen dafür ihr Smartphone dabei und die Bluetooth-Funktion
eingeschaltet haben. Zusätzlich müssen auch die
Benachrichtigungen aktiviert sein, damit die App darauf
hinweisen kann, falls Geräteeinstellungen die Erfassung von
Daten verhindern.
Für
die Verkehrsbetriebe ändert sich nichts. Ihre Verkehrsmittel
sind bereits seit 2023 mit den kleinen Bluetooth-Sendern
ausgestattet. Diese kommen schon heute bei Easyride zur
Anwendung, wenn – wie im Falle von Tiefbahnhöfen – kein
GPS-Signal empfangen werden kann. Auch an Stellen, wo
mehrere Bus- oder Bahnlinien parallel verlaufen, wird
bereits heute auf Bluetooth gesetzt, um die Einnahmen
korrekt unter den verschiedenen Betrieben aufteilen zu
können.
WIE LÄUFT DER BIBO-TEST AB?
Bereits
seit zwei Jahren läuft mit Myride ein grossangelegter Test
zu einem neuen Preissystem. 3000 ausgewählte Personen testen
seither eine Tarifberechnung über die zurückgelegte Distanz
und nicht – wie heute – über festgelegte Tarife und Zonen.
Der Test von Bibo ist Teil des Myride-Feldversuchs. Das
bedeutet: Nur diese 3000 Personen können in den nächsten
zwei Monaten das neue System testen.
MUSS ICH BEI BIBO MITMACHEN?
Nein.
Die Mediensprecherin von Alliance Swisspass, Michaela Ruoss,
betont gegenüber Blick, dass die Kunden – wenn Bibo im ÖV
eingeführt wird – nach wie vor die Möglichkeit haben,
Billetts auf den alten Wegen zu kaufen. Sei dies in der App,
am Automaten oder am Schalter. Auch die Funktion mit dem
«Ein- und Auschecken» wie bei Easyride bleibe erhalten. Bibo
ist deshalb nur eine Ergänzung zum bestehenden Angebot.
WIE SIEHT ES MIT DEM DATENSCHUTZ
AUS?
Alliance
Swisspass betont auf Blick-Anfrage, dass der Datenschutz
gewährleistet ist. GegenüberSRFteilte der
Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte
mit, man stehe mit der Alliance Swisspass betreffend die
Einführung des neuen Systems in Kontakt und begleite das
Projekt – um allenfalls «beratend oder aufsichtsrechtlich
tätig werden» zu können.
WIE GEHT ES NACH DEM TEST WEITER?
Einen
genauen Fahrplan, wie es nach dem Bibo-Test weitergeht, gibt
es laut Alliance-Swisspass-Sprecherin Ruoss noch nicht. Beim
jetzigen Versuch werde getestet, wie zuverlässig die
automatische Reiseerfassung heute funktioniert, wie genau
die Preise berechnet werden und wie Reisende das neue System
annehmen. Aus diesen Erkenntnissen leite man dann das
weitere Vorgehen ab. Ein genaues Datum für den Launch gebe
es deshalb noch nicht. Sicher sei nur: Bibo kommt irgendwann
für die ganze Schweiz.
SBB in Bern am 14.4.2026: Gleis 49 für den
Zug nach Biel ist eine SCHIKANE! Nach Bauarbeiten: Hat der
Gleis-49-Fluch für die Bieler ein Ende?
https://www.nau.ch/news/schweiz/nach-bauarbeiten-hat-der-gleis-49-fluch-fur-die-bieler-ein-ende-67112127
Luna Gerber -- Bern -- Das abgelegene Gleis 49 im Bahnhof
Bern sorgt für Frust bei Bieler Pendlern – und dürfte sie
auch nach den aktuellen Bauarbeiten weiter auf die Probe
stellen.
Seit 2019 sorgt Gleis 49 für einen
stabilen und erweiterten Bahnbetrieb im Bahnhof Bern.
Dort fährt der Zug nach Biel – doch die
abgelegene Lage steht schon lange in der Kritik.
Nau.ch fragte für die Bieler nach: Wie
geht es nach den aktuellen Bauarbeiten weiter?
Die Bielerin Lina G* hat einen neuen Arbeitsort in der
Bundesstadt. Deshalb muss sie seit einigen Monaten täglich
nach Bern pendeln.
Für einen Sitzplatz reichte es noch nie. Wie jeden Morgen
steht sie Schulter an Schulter mit anderen Pendlern. Und
auch noch solchen, denen die Dusche ein Fremdwort sein
dürfte.
Wenn der Zug um 6:18 Uhr endlich sein Ziel in Bern erreicht,
geht der Trubel erst richtig los: Die junge Frau muss
rennen, damit sie ihr Tram in Richtung Arbeitsplatz noch
erwischt.
Der Übeltäter in Linas Geschichte heisst Gleis 49. Dort
verkehrt nämlich halbstündlich der Schnellzug von Bern nach
Biel und umgekehrt. Es handelt sich um eine Verlängerung der
regulären Gleise 9 und 10, die zu einem mehrminütigen
Fussmarsch zwingt.
Mit dem Gleis wurde Lina nie warm: «Man muss viel zu weit
vom Gleis bis Bahnhofsausgang laufen», so die
Nau.ch-Leserin.
Sie verstehe nicht, warum die Verbindung zwischen
zweitgrösster und grösster Stadt des Kantons Bern auf einem
«so abgeschotteten Gleis» verkehre.
Und wenn Lina dann endlich Feierabend hat? «Wieder genau das
gleiche Spiel mit der Zeit.»
Alle Hoffnung aufgegeben hat die Bielerin jedoch noch nicht.
Denn die gross angelegten Bauarbeiten im Rahmen des
Projektes ZBB (Zukunft Bahnhof Bern) enden spätestens 2031.
Bei dieser Adresse hat Nau.ch nachgefragt, wie es nach den
Bauarbeiten mit dem Gleis 49 stehen dürfte. Doch die
Aussichten für Lina und Co. scheinen ernüchternd.
Dauerhafte Bewilligung ist geplant
Sabrina Schellenberg, SBB-Mediensprecherin, erklärt
gegenüber Nau.ch: «Um auch künftig und nach Abschluss dieser
Bauprojekte einen stabilen Bahnhofs-Betrieb sicherstellen zu
können, wird das Gleis längerfristig notwendig sein.»
Die Gleise 49 und 50 am Bahnhof Bern wurden erst 2019 in
Betrieb genommen. Sinn und Zweck der zusätzlichen Gleise
waren betriebliche Flexibilität und das Aufrechterhalten der
Bauarbeiten.
Jedoch, so Schellenberg, wurde nun «eine dauerhafte
Bewilligung des Perron Gleis 49/50 beantragt». Die
entsprechende Bestätigung stehe noch aus. Pendler müssen
also wohl auch künftig mehrere Minuten zu ihrem Gleis
laufen.
Den Antrag bewilligen muss das Bundesamt für Verkehr (BAV).
Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kann das BAV
auf Anfrage von Nau.ch keine weiteren Details preisgeben.
Gleis 49 goes international
Auch Reddit-User gingen bereits auf Tuchfühlung mit dem
Gleis – und machen auf der Plattform ihrem Ärger Luft.
So schreibt ein User mit einem bebilderten Post: «Wenn du zu
weit gelaufen bist und dich verlaufen hast, bist du in der
Nähe von Gleis 49/50.»
Damit wurde wohl ein wunder Punkt getroffen. Es hagelt
Zuspruch: «Verpasste Gelegenheit, um es Gleis 9 3/4 zu
nennen», witzelt einer. Mit Anspielung auf das verflixte
Gleis aus der weltbekannten Buchreihe Harry Potter.
Die Aussage? Gleis 49 sei – genau wie in den
Harry-Potter-Büchern – schwer zugänglich und nur für
«Eingeweihte» sichtbar.
Doch Letzteres dürfte nicht ganz der Wahrheit entsprechen.
Auch die waschechten Bieler haben ihr Hühnchen zu rupfen mit
dem Gleis: «Bin ein halbes Jahr nach Bern gependelt. Nie
wieder», hält ein User fest.
SBB am 17.4.2026: Irgendwann kommt der
grosse Gong, wenn das Bahnnetz repariert werden muss: Unterhaltsstau der SBB wächst auf 9,5 Milliarden Franken
https://www.nau.ch/news/schweiz/unterhaltsstau-der-sbb-wachst-auf-95-milliarden-franken-67118830
Keystone-SDA -- Bern -- Der Unterhaltsrückstand beim
SBB-Bahnnetz ist im vergangenen Jahr auf 9,5 Milliarden
Franken angewachsen. Trotzdem beurteilen die SBB den
Zustand ihrer Anlagen weiterhin als «gut bis ausreichend».
Der Unterhaltsrückstand beim SBB-Bahnnetz ist im vergangenen
Jahr auf 9,5 Milliarden Franken angewachsen.
Der Unterhaltsrückstand beim Bahnnetz sei 2025 um zwölf
Prozent gestiegen, teilten die SBB am Freitag in ihrem
jährlichen Netzzustandsbericht mit. Trotz dieses wachsenden
Sanierungsbedarfs bewerteten die SBB den Gesamtzustand ihrer
Anlagen mit der Note 2,8 auf einer Fünferskala als «gut bis
ausreichend». Der Wert blieb im Vergleich zum Vorjahr
unverändert.
Die hohe Verfügbarkeit der Infrastruktur stellten die SBB
laut eigenen Angaben durch eine Umschichtung von
finanziellen Mitteln sicher. Geld, das für präventive und
geplante Erneuerungen vorgesehen war, floss stattdessen in
kurzfristige und ungeplante Unterhaltsmassnahmen.
Dieser teurere, kurative Unterhalt habe zwar den Betrieb
stabilisiert, trage aber zur Vergrösserung des langfristigen
Sanierungsstaus bei. Ohne Gegenmassnahmen drohten
mittelfristig Verhältnisse wie in anderen Ländern.
Als Hauptgründe für den wachsenden Rückstand nannten die SBB
die hohe Belastung des Netzes und unzureichende Mittel für
die Erneuerung. Die Nutzung der Schieneninfrastruktur hat
sich seit den 1980er-Jahren verdoppelt. Um den Rückstand
abzubauen, müssten jährlich mindestens 230 Kilometer
Fahrbahn erneuert werden.
Im vergangenen Jahr konnten jedoch nur 186 Kilometer saniert
werden. Zudem verursachten auch neue Ausbauprojekte
jährliche Folgekosten von rund drei Prozent für den
Substanzerhalt. Die SBB haben sich zum Ziel gesetzt, den
Rückstand bis 2040 zu stabilisieren.
Die Sicherheit der Anlagen sei jederzeit gewährleistet
gewesen und die Zielvorgaben aus der Leistungsvereinbarung
mit dem Bund seien mehrheitlich erreicht worden.
Trotz des Sanierungsstaus verursachten die
Infrastrukturanlagen 2025 so wenige Verspätungen wie noch
nie seit Beginn der Messungen. Die durch Anlagen
verursachten Reisendenverspätungsminuten sanken um 30
Prozent auf 7,9 Millionen.
Dies sei auf den intensiven kurativen Unterhalt und günstige
Witterungsbedingungen zurückzuführen. Insgesamt war die
SBB-Infrastruktur für einen Fünftel aller
Reisendenverspätungsminuten verantwortlich, was 22,7
Millionen Minuten entspricht.
===
Schweiz am 17.4.2026: Güterzüge werden
sicherer - der EU passt das nicht: Nach Gotthard-Unfall: Strenge Schweizer Regeln für
Güterzüge sind EU Dorn im Auge
https://www.20min.ch/story/milliardenkosten-drohen-streit-um-gueterzuege-nach-gotthard-unfall-103547787
Jonah Weibel -- Das Bundesamt für
Verkehr erlässt strengere Regeln für Güterwagen, die die
Schweiz passieren wollen. Die EU drängt auf eine gemeinsame
Lösung, weil dies den gesamten Verkehrsfluss behindere.
Die neuen Auflagen könnten jährlich bis
zu eine Milliarde Franken kosten. Die
Schweizerisch-Europäische Taskforce arbeitet an einer
gemeinsamen Lösung.
Das Parlament berät derzeit über das neue bilaterale Paket
zwischen der EU und der Schweiz. «Für bestehende und
künftige Marktzugangsabkommen sollen verbindliche
Spielregeln gelten, wenn die Schweiz EU-Recht übernimmt und
sich die beiden Parteien nicht einigen können», fasst die
NZZ (Bezahlartikel) zusammen. Um was für Streitfälle es sich
handeln könnte, war bislang Gegenstand von Spekulationen –
jetzt gibt es ein Anschauungsbeispiel.
Bei dem Eisenbahnunfall im Gotthard-Basistunnel entgleiste
am 10. August 2023 ein Güterzug von DB Cargo und SBB Cargo
aufgrund eines Radbruchs im Gotthard-Basistunnel.
Bei dem Eisenbahnunfall im Gotthard-Basistunnel entgleiste
am 10. August 2023 ein Güterzug von DB Cargo und SBB Cargo
aufgrund eines Radbruchs im Gotthard-Basistunnel.SBB
Schweiz erlässt strengere Regeln für Züge
Der aktuelle Fall betrifft das Landverkehrsabkommen, also
einen der fünf bestehenden Verträge, die vom neuen Paket
tangiert sind. Nach dem schweren Unglück im
Gotthard-Basistunnel verschärfte das Bundesamt für Verkehr
(BAV) letztes Jahr die Sicherheitsregeln für Güterwagen. Die
Massnahmen gelten für alle Züge, die durch die Schweiz
fahren, also auch für viele aus der EU.
Mit neuen Regulatorien für Güterzüge droht die Schweiz den
Güterverkehr im Alpenraum zu lähmen. Sowohl EU-Politiker als
auch der Schweizer Branchenverband der Verlader und
Wagenlader warnen vor den Folgen.
Mit neuen Regulatorien für Güterzüge droht die Schweiz den
Güterverkehr im Alpenraum zu lähmen. Sowohl EU-Politiker als
auch der Schweizer Branchenverband der Verlader und
Wagenlader warnen vor den Folgen.Urs Jaudas
Bei den Nachbarländern komme das Vorpreschen der Schweiz
schlecht an, analysiert die NZZ. Die verschärften Regeln
seien vergangene Woche im Ausschuss für Verkehr und
Tourismus des EU-Parlaments besprochen worden. Diese
gefährdeten das bilaterale Landverkehrsabkommen, soll etwa
die Vorsitzende des Ausschusses, Eliza Vozemberg, gesagt
haben. Der Wettbewerb sowie der Verkehrsfluss in der
Alpenregion würden gestört. Der italienische Europapolitiker
Carlo Ciccioli soll nachgedoppelt haben: Sein Land könne
nicht akzeptieren, dass der Import- und Exportverkehr
behindert werde.
Mehrkosten von bis zu einer Milliarde durch neue
Regulatorien?
«Es ist normal, dass man nach einem Unfall Massnahmen
ergreift», sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr
bei der EU. Er weist aber darauf hin, dass mit den neuen
Regulatorien enorme Mehrkosten verbunden sind, und verwies
dabei auf Dänemark, das 2019 nationale Regeln erliess,
nachdem es zu einem Zugunglück auf der Brücke über den
Grossen Belt gekommen war.
Die neuen Regulatorien sollen bis zu eine Milliarde pro Jahr
kosten. (Symbolbild)
Die neuen Regulatorien sollen bis zu eine Milliarde pro Jahr
kosten. (Symbolbild)Urs Jaudas
Eine Folgenabschätzung bezifferte die Mehrkosten der Schweiz
durch die neuen Massnahmen auf zwischen 150 Millionen und 1
Milliarde Franken im Jahr, schreibt die NZZ. «Das Letzte,
was der Sektor braucht, sind nationale Regeln und
Hindernisse für den grenzüberschreitenden Verkehr», mahnt
Schmidt. Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land
Massnahmen ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte
Bahnsystem hätten. Er wolle das Thema im Juni an der Sitzung
des Gemischten Ausschusses zwischen der Schweiz und der EU
ansprechen.
Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land Massnahmen
ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte Bahnsystem
hätten, sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr bei
der EU.
Es dürfe nicht passieren, dass ein einzelnes Land Massnahmen
ergreife, die einen Dominoeffekt auf das gesamte Bahnsystem
hätten, sagt Kristian Schmidt, Direktor für Landverkehr bei
der EU.Urs Jaudas
BAV warnt vor systematischen Schäden
Das BAV bestreitet gegenüber der NZZ nicht, dass die neuen
Auflagen zu Mehrkosten führen. Es beklagt jedoch, dass es
europaweit noch keine Auflagen gebe, die die Gefahr defekter
Zugräder «zeitnah beseitigen». Man müsse die anfallenden
Kosten zudem in Relation zu den Schäden setzen, die bei
einem Unfall anfallen. Allein die Entgleisung des DB-Zugs im
Gotthard-Basistunnel habe einen Sachschaden von 150
Millionen Franken verursacht.
Allein die Entgleisung im Gotthard-Basistunnel habe 150
Millionen Franken Sachschäden verursacht.
Allein die Entgleisung im Gotthard-Basistunnel habe 150
Millionen Franken Sachschäden verursacht.SBB
Das BAV ist zuversichtlich, dass die Arbeit in der
Schweizerisch-Europäischen Taskforce gut laufen wird. Man
setze sich weiterhin für eine wirksame Lösung auf
gesamteuropäischer Ebene ein, sagt BAV-Sprecher Michael
Müller gegenüber der NZZ. Gibt es keinen Konsens zwischen
der Schweiz und der EU, bleiben die Differenzen ungelöst.
Mit dem angepassten Landverkehrsabkommen würden ungelöste
Differenzen, die einen der Verträge betreffen, künftig
juristisch geklärt werden.
SBB am 24.4.2026: mit Thomas Thurnheer als
Lockiführer: SRF-Legende Beni Thurnheer verrät: Darum wurde sein Sohn
Lokführer
https://www.blick.ch/people-tv/schweiz/darum-wurde-sein-sohn-lokfuehrer-srf-legende-beni-thurnheer-packt-ueber-seine-familie-aus-id21896003.html
Silja Anders -- Redaktorin People -- Beni
Thurnheer war im Podcast «Spaghetti mit Ketchup und Chäs»
zu Gast. Dort spricht die Moderatorenlegende nicht nur
über seinen lebenslang einzigen Arbeitgeber, sondern
erklärt auch, wie es dazu kam, dass sein Sohn für die SBB
statt die SRG arbeitet.
Beni Thurnheer prägte Schweizer Medien, Sohn Thomas ging zu
den SBB
Thomas Thurnheer hört oft: «Du tönst wie dein Vater!»
Vater Thurnheer arbeitete jahrzehntelang ausschliesslich für
die SRG
Wer kennt den Spruch nicht: «Der Apfel fällt nicht weit vom
Stamm!» Auch im Fall von Beni Thurnheer (76) und seinem Sohn
Thomas Thurnheer (42) scheint dies zuzutreffen – sehr zum
Missfallen des Sprösslings.
Beni Thurnheer ist in der Medienlandschaft eine wahre
Legende. Seit Jahrzehnten arbeitete er für einen einzigen
Arbeitgeber: die SRG. Über sein Leben, seine Karriere und
seine Familie spricht das SRF-Urgestein in der neuesten
Folge des Podcasts «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» mit Host
Jonathan «Jontsch» Schächter (44).
Radikaler Karrierewechsel nach ständigem Vergleich
Heute kennt nicht nur jeder das Gesicht von Beni Thurnheer,
sondern vor allem auch seine Stimme. Genau das wurde seinem
Sohn Thomas zum Verhängnis. Thomas Thurnheer schlug zunächst
den gleichen Karriereweg wie sein Vater ein. In einem
Interview mit der einstigen SRF-Sendung «Oops!» verriet der
damals 18-Jährige, dass es eigentlich nie sein Plan gewesen
sei, in die Fussstapfen seines Vaters zu treten – doch der
soll scherzhaft gesagt haben: «Hör zu, Sohn, das kannst du
gar nicht anders, das muss irgendwie so sein.»
Thomas Thurnheer begann also, selbst beim Radio zu arbeiten,
zunächst bei Radio Top – als eingefleischter Winterthurer
lag das wohl nahe. Später wechselte er zu Radio Zürichsee
und SRF. Es sollte aber nicht zu einer Karriere wie
derjenigen seines Vaters kommen. Daran schuld ist Beni
Thurnheer indirekt selbst, wie er im Podcast nun verrät.
Denn laut der Sportmoderatoren-Ikone soll Thomas Thurnheer
ständig vor allem ein Kompliment bekommen haben: «Du tönst
wie dein Vater!» Für eine eigenständige Moderationskarriere
war dieser Satz aber wohl eher hinderlich. Die SRF-Legende
erklärt: «Das ist natürlich so etwas von nicht sexy für
einen Jungen».
Der Spross der TV-Legende zog also eine radikale Konsequenz
und wechselte das Berufsfeld komplett. Vom einen grossen
Unternehmen mit drei Buchstaben, der SRG, ging es zum
anderen grossen Unternehmen mit drei Buchstaben: der SBB.
Richtig, Thomas Thurnheer wurde Lokführer bei den
Schweizerischen Bundesbahnen. Das ist nun 22 Jahre her.
Thurnheer kennt nur einen Arbeitgeber
Beni Thurnheer, eigentlich studierter Jurist, änderte seine
Karriere nicht mehr, seit er Moderator wurde. Sogar der
Arbeitgeber blieb seit eh und je der gleiche. Ihm sei
durchaus bewusst, dass so eine Luxussituation heutzutage
undenkbar ist, erklärt Thurnheer. Jetzt geniesst der
einstige «Benissimo»-Moderator seinen Ruhestand und hat vor
allem einen Wunsch: «Ich bin froh, wenn alles so bleibt wie
jetzt.»
SBB am 25.4.2026: überwachen die Perrons
gegen kriminelle Luftverpester-Raucher nicht -
E-Zigaretten und Vaper dampfen Nichtraucher ein: Vaper qalmen ungestört - 500 Franken Busse gefordert
https://www.nau.ch/news/schweiz/vaper-qualmen-ungestort-500-franken-busse-gefordert-67117228
Bettina Zanni -- Zürich -- Weder Rauchen noch Vapen
erlaubt die SBB ausserhalb bestimmter Zonen. Insbesondere
Vaperinnen und Vaper pfeifen darauf – ohne Konsequenzen.
Vaper halten sich schlechter an das
Rauchverbot auf Perrons als Zigi-Raucher.
Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention
fordert bei einem Verstoss 500 Franken Busse.
Die SBB sieht jedoch keinen
Handlungsbedarf.
Bis die S-Bahn in Richtung Zürich kommt, lassen die beiden
jungen Männer richtig Dampf ab. Eine grosse, weisse
Dampfwolke bläst der eine in die Luft.
Daneben sitzt sein Kumpel auf dem Bänkchen und qualmt.
Gemütlich dampfen und plaudern sie frühmorgens – und das
mitten auf dem Perron.
Mit der gleichen Selbstverständlichkeit zücken Pendlerinnen
und Pendler an Schweizer Bahnhöfen regelmässig Vapes. Ob
Menthol oder Wassermelone – die Passanten dahinter bekommen
einen Schwaden davon ab.
Dabei ist Rauchen auf den Perrons ausserhalb von
Raucherzonen verboten. Darauf machen Tafeln aufmerksam.
Diese zeigen Piktogramme mit durchgestrichenen Zigaretten.
Auch Vaper haben keine Ausrede. Die Bahnhofordnung stellt
klar, dass Rauchen, «einschliesslich E-Zigaretten und
Verdampfern», ausserhalb der gekennzeichneten
Raucherbereiche nicht gestattet ist.
Falsche Wahrnehmung bestehe
Der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention (AT) Schweiz sind
die Vaper auf den Perrons schon lange ein Dorn im Auge.
«Konsumierende von E-Zigaretten halten sich generell weniger
konsequent an Rauchverbote als klassische Raucherinnen und
Raucher.» Dies bestätigt Geschäftsführer Luciano Ruggia zu
Nau.ch.
Die AT erhält laut
Ruggia zudem regelmässig Meldungen von Personen, die sich
über Vaping in Zügen beklagen.
Bei Konsumierenden von E-Zigaretten
bestehe häufig die falsche Wahrnehmung, dass diese
Produkte weniger oder gar nicht gesundheitsschädlich
seien. «Und daher weniger stark unter Rauchverbote
fallen.»
E-Passivrauchen und
Risiken
E-Zigaretten
erzeugen oft weniger sichtbaren Aerosol als klassische
Zigaretten. «Auch werden sie als ‹weniger störend›
wahrgenommen», sagt Luciano Ruggia.
Daraus entstehe bei manchen Nutzenden
der Eindruck, das Konsumieren sei in bestimmten
Situationen tolerierbar. «Selbst dort, wo klare
Rauchverbote gelten.»
Um mehr Druck gegen Passivrauchen
aufzubauen, hat die AT kürzlich die Plattform
«Passivesmoke.ch» lanciert. Diese bietet auch ein Meldetool,
in dem Passivrauchende belastbare Situationen erfassen
können. Die AT plant, auf dieser Grundlage, künftig einmal
jährlich einen Bericht über das tatsächliche Ausmass des
Passivrauchens zu veröffentlichen.
Piktogramme mit E-Zigis
Wer auf einem Perron beim Rauchen oder Vapen erwischt wird,
muss mit keiner Busse rechnen. Die SBB macht auf Anfrage
pauschal auf die Konsequenzen bei Verstössen gegen die
Bahnhofordnung aufmerksam.
Solche könnten zu Wegweisungen, Schadenersatzforderungen und
respektive oder Strafverfolgungen führen. Es könnten auch
Umtriebsentschädigungen von mindestens 25 Franken erhoben
werden.
Die AT stellt der SBB klare Forderungen. «Aus unserer Sicht
wären 500 Franken Busse bei Verstössen gegen das Rauchverbot
sinnvoll und gerechtfertigt», sagt Luciano Ruggia.
Auch fordert die AT eine klare Signalisation der
Rauchverbote. Demnach sollen die Piktogramme nicht nur die
klassische Zigarette, sondern auch Vapes abbilden. In
Frankreich seien die Beschilderungsnormen bereits angepasst
worden.
Zudem fordert man entsprechende Bodenmarkierungen auf den
Perrons. «Ansonsten halten sich Rauchende kaum oder nur
ungenügend an das Verbot», sagt Ruggia.
Wöchentliche Rückmeldungen bei SBB
Die SBB schätzt die Situation anders ein. «Grossmehrheitlich
halten sich die Rauchenden an die Spielregeln», sagt
Mediensprecher Moritz Weisskopf. Wo es Regeln gebe, gebe es
jedoch immer auch Personen, die diese missachteten. «Unsere
Mitarbeitenden vor Ort beobachten und kontrollieren die
Einhaltung der Regelung.»
Schweizweit erhalte die SBB pro Woche rund drei bis vier
Kundenrückmeldungen zum Thema Rauchen an Bahnhöfen, sagt
Weisskopf. «Eine separate Erfassung ausschliesslich zum
Konsum von E‑Zigaretten erfolgt nicht.»
Wenn nötig, reagiert die SBB mit weiteren Massnahmen wie
auch der Signalisation vor Ort. «Aktuell ist diesbezüglich
nichts in Umsetzung.» Das Piktogramm stehe stellvertretend
für alle Rauchwaren. «Im Text neben dem Piktogramm sind
E-Zigaretten zudem explizit erwähnt.»
Die Delikte der kriminellen SBB: UNVERHÄLTNISMÄSSIG und
WUCHER!
SBB kriminell am 11.5.2026: Wegen 17
Sekunden werden 130 Franken Busse fällig: Billet 17 Sekunden zu spät gelöst - SBB verlangt 130
Franken Busse: ÖV-Betrieb verärgert Passagiere: «So vergrault man
Kunden»
https://www.blick.ch/politik/oev-betrieb-veraergert-passagiere-so-vergrault-man-kunden-id21937874.html
Lucien Fluri -- Co-Ressortleiter
Politik -- Marco Wyss wurde gebüsst, weil
er sein Bahnticket erst 17 Sekunden nach Abfahrt des Zugs
gelöst hatte. Fälle wie dieser sorgen immer wieder für
Ärger bei Passagieren – doch die ÖV-Branche kennt keine
Gnade.
assagier kaufte Billett 17 Sekunden nach Abfahrt und bekam
happige Busse
ÖV-Branche rechtfertigt strikte Regeln, Ombudsstelle
empfiehlt mehr Kulanz
200 Millionen Franken Einnahmeverluste durch Schwarzfahrer
laut ÖV-Branche geschätzt
Es war knapp, reichte aber gerade noch. Marco Wyss (32) war
mit seiner Freundin in Solothurn auf den Regionalzug nach
Bern gerannt. In letzter Sekunde schafften sie es in den
Waggon. Ihr Billett lösten sie, als sich der Zug in Bewegung
setzte. 17, respektive 32 Sekunden nach der Abfahrt.
Alles bezahlt. Alles gut? Überhaupt nicht. SBB und Co.
kennen keine Gnade, wenn ein Billett zu spät gelöst wird.
Knapp sieben Minuten und zwei Stationen später betraten die
Kontrolleure des Regionalverkehrs Bern–Solothurn den Zug.
Die paar Sekunden Verspätung sorgten für saftige Bussen –
trotz gelösten Tickets. 130 Franken musste Wyss berappen, 90
seine Freundin. Für sie gab es dann noch 60 Franken Kulanz,
er war schon einmal bei Easy Ride in die Sekundenfalle
getappt, weshalb es keine Gnade gab.
Die Bussen ärgern Wyss. Dass er zu spät gelöst hat,
bestreitet er nicht. Er fragt sich aber, warum er eine Busse
erhält, wenn offensichtlich ist, dass kein Versuch des
Schwarzfahrens vorlag. Doch seine Mail-Interventionen bei
den zuständigen Stellen brachten nichts. Die Inkassostelle
schrieb ihm: «Wir verstehen, dass die Situation frustrierend
ist, insbesondere da die Tickets nur Sekunden nach Abfahrt
gelöst wurden.» Das änderte aber nichts mehr.
«Wenig kundenfreundlich»
Das Problem ist bekannt. Medienberichte über vergleichbare
Fälle gab es immer wieder. Wyss, der als Projektmanager in
der Mobilitätsbranche arbeitet und für die Grünen
politisiert, sorgt sich, dass durch das «wenig
kundenfreundliche» Vorgehen der ÖV-Betreiber Leute vom
Fahren mit Zug und Bus abgeschreckt werden. «Wenn wir
wollen, dass die Leute den ÖV nützen, muss er attraktiv
sein. Mit solchen Erlebnissen vergrault man Leute», sagt er
zu Blick.
Nachfrage beim Regionalverkehr Bern–Solothurn. Dort hält man
fest: «Für zu spät gelöste Tickets gilt eine schweizweite
Regelung, die für alle Transportunternehmen verbindlich
ist.» Kontrolleure liessen sich «grundsätzlich nicht auf
Diskussionen ein». Das Kontrolldienstpersonal dürfe nicht
beurteilen, ob Kundinnen oder Kunden «die Wahrheit sagen –
das wäre willkürlich».
Bei der Ombudsstelle des öffentlichen Verkehrs gehören
«Konflikte im Zusammenhang mit Reisen ohne gültigen
Fahrausweis» zu den häufigsten Beschwerdegründen. Viele
ÖV-Betriebe zeigten Kulanz, hält die Stelle gegenüber Blick
fest. «Dieses Entgegenkommen begrüssen wir sehr. Eine
vollständige Stornierung erwarten wir in der Regel nicht, da
die nachträgliche Bearbeitung Aufwand verursacht.»
Die Ombudsstelle hält auch fest: Für das Zugpersonal sei es
oft schwierig, abzuschätzen, ob ein Ticket schon gelöst
wurde, bevor die Kontrolle sichtbar gewesen sei. Dies ist
gerade in Innenstädten der Fall. Der Ombudsmann hat sich
aber mehrfach dafür ausgesprochen, «im Fernverkehr wie
Intercity oder Interregio zu prüfen, ob eine kurze zeitliche
Toleranz sinnvoll wäre». Die ÖV-Branche ihrerseits rechnet
mit Einnahmeverlusten von 200 Millionen Franken durch
Schwarzfahrer.
Bund fordert keine Verbesserung mehr
Das Bundesamt für Verkehr hatte Anfang 2024 bezüglich der
Sekundenfalle Veränderungen gefordert. Gegenüber dem
«Beobachter» hielt man fest, es sei nicht mehr zeitgemäss,
jeder Person eine Busse auszustellen, wenn sie nur wenige
Sekunden zu spät das Ticket gelöst hat.
Heute ist von solchen Bemühungen nicht mehr viel zu spüren.
Denn man habe im Mai 2024 ein Massnahmenpaket geschnürt,
teilt der Bund mit. Seither sei die Anzahl der beim
Bundesamt für Verkehr eingehenden Beschwerden
zurückgegangen. Zum Paket gehörten technische Verbesserungen
in den Apps und eine Informationskampagne.
Inwieweit diese griffen, lässt sich nicht eruieren. Bei
Marco Wyss zeigte sich, dass man das ungültige Billett auch
nach der Abfahrt des Zuges nach wie vor lösen kann. Die App
liess ihn im Glauben, ein gültiges Ticket gekauft zu haben.
Trotz des Frusts will der 32-Jährige weiterhin regelmässig
Zug fahren. «Ich bin ein absoluter ÖV-Befürworter», sagt er.
SBB mit Gotthardtunnel-Unfall von 2023 am
13.5.2026: 8 Alarme wurden nicht beachtet - das scheint
planmässig! Entgleisung 2023: 8 Alarme im Gotthardtunnel – trotzdem
stoppte niemand den Zug
https://www.20min.ch/story/gotthard-unfall-2023-gutachten-belastet-die-sbb-103562149
Justin Arber -- Vor bald drei Jahren entgleiste ein Zug
im Gotthard-Basistunnel. In der Folge war die Strecke für
über ein Jahr blockiert. Ein Gutachten kommt zum Schluss:
Die SBB hätte Schlimmeres verhindern können.
Ein Gutachten im Auftrag der
Staatsanwaltschaft Tessin kommt zum Schluss, dass der
Gotthardtunnel-Unfall von 2023 hätte verhindert werden
können.
Nach dem Radbruch am elften Güterwaggon
erschienen acht Störungsmeldungen in der
Überwachungszentrale – doch niemand reagierte.
Die SBB weist die Kritik zurück: Die
Systeme überwachten die Infrastruktur, nicht, ob ein Zug
entgleise.
Hätte der verheerende Unfall im Gotthardtunnel im Jahr 2023
verhindert werden können? Ein Gutachten im Auftrag der
Staatsanwaltschaft Tessin bejaht dies. Das Dokument liegt
der SRF-«Rundschau» vor.
Demnach erschienen auf den Bildschirmen der
Überwachungszentrale insgesamt acht verschiedene
Störungsmeldungen, nachdem das Rad am elften Güterwaggon
gebrochen war. Darunter eine Achszählerstörung, weil das
herunterhängende Rad der kaputten Achse alle Kabel
durchtrennt hatte.
Kritik am Vorgehen
Ein Grund, weshalb niemand reagierte, könnte dem Umstand
zugeschrieben werden, dass dieselben Meldungen bereits zuvor
seit mehreren Wochen permanent in zwei anderen Abschnitten
angezeigt wurden. Gemäss der «Rundschau» waren die
Achszähler defekt, eine Gefahr entstand dadurch nicht.
Josef Dittli, Präsident des Branchenverbandes der
Güterwagenhalter und FDP-Ständerat, kritisiert die
Untätigkeit: «Wenn ein Zug kilometerlang in den Tunnel
hineinfahren kann und eine Spur von Fehlermeldungen auf den
Bildschirmen erscheint – wenn es in der Zentrale rot
aufleuchtet und niemand interveniert, dann stimmt doch etwas
am System nicht mehr», sagt er der «Rundschau». Philipp
Hadorn, Gewerkschaftssekretär des Bahnpersonals, ergänzt:
«Die Notbremsung wäre die logische Folge gewesen. Ich kann
nicht verstehen, dass das nicht passiert ist.»
Das sagt die SBB
In einer Stellungnahme an die Medien weist die SBB die
Vorwürfe im Gutachten sehr klar zurück. «Die Darstellung ist
falsch und verzerrt den fachlichen Kontext des Ereignisses»,
heisst es dazu. Sie werde von keiner weiteren Stelle geteilt
– «weder von der zuständigen unabhängigen
Untersuchungsstelle, der Schweizerischen
Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST), noch vom Bundesamt
für Verkehr (BAV), noch von einem unabhängigen Bahnexperten,
der im Beitrag ebenfalls zu Wort kommt».
Die Betriebsführung habe jederzeit korrekt gehandelt, alle
Systeme hätten einwandfrei funktioniert. Die Systeme in der
Betriebszentrale seien für die Sicherheit zentral, sie
überwachten aber die Infrastruktur, nicht den technischen
Zustand der Züge. «Daher können sie keine Entgleisung
erkennen, sondern verhindern Fahrten für Züge, wenn die
Infrastruktur nicht störungsfrei ist. Genau das ist bei der
Entgleisung im Gotthard-Basistunnel passiert: Weil die
Infrastruktur beschädigt war, konnten keine weiteren Züge in
den Tunnel einfahren.»
Die SBB kontrolliert inzwischen Güterwagen intensiver, hat
Entgleisungsdetektoren an neuralgischen Stellen vor dem
Gotthard-Basistunnel eingebaut und erfolgreich in Betrieb
genommen und konnte im Gegenzug die temporäre
Geschwindigkeitsreduktion im Portalbereich wieder aufheben.
Fototext: Das Zugpersonal kann
Reisende, die auf Treppen sitzen oder Türbereiche
blockieren, bitten, den Platz freizugeben. (Symbolbild)
Michelle Brazerol -- Sarah
(33) setzte sich in einem überfüllten Zug von Zürich nach
Altstätten SG mit ihren Kindern (3 und 5) auf die Treppe.
Eine Kontrolleurin drohte mit Rausschmiss.
Sarah (33) fand mit ihren zwei
Kleinkindern im überfüllten SBB-Zug von Zürich nach
Altstätten SG keinen Sitzplatz und setzte sich auf die
Treppe.
Eine Kontrolleurin drohte ihr mit
Rausschmiss, weil Treppen als Fluchtwege freigehalten werden
müssen.
Es kam zum Streit – erst als später drei
Plätze frei wurden, konnte die Familie sitzen.
Sarah überlegt sich, künftig nicht mehr
mit der SBB zu fahren.
Die SBB weist darauf hin, dass die
Treppen aus Sicherheitsgründen frei bleiben müssen.
Am Samstagabend reiste Sarah (33) gemeinsam mit ihren beiden
Kindern im Alter von drei und fünf Jahren von Zürich nach
Altstätten SG. Doch bereits beim Einsteigen war klar: Einen
Sitzplatz würde die Familie kaum finden.
«Der Zug war komplett überfüllt», erzählt Sarah. Weil sie
mit zwei kleinen Kindern samt Kinderwagen unterwegs gewesen
sei, habe sie sich nicht einfach auf einzelne freie Plätze
verteilen können. Deshalb setzte sie sich mit den Kindern
auf die Treppe im Eingangsbereich des Zuges. «Wenn jemand
vorbeilaufen musste, gingen wir natürlich direkt zur Seite.»
«Sie blockieren den Fluchtweg»
Kurz darauf erschien laut Sarah die Kontrolleurin zur
Ticketkontrolle. Nachdem die Mutter ihr gültiges Ticket
gezeigt hatte, wurde sie direkt aufgefordert, den Platz zu
verlassen. «Sie sagte nur: ‹Sie dürfen hier nicht sitzen –
Sie müssen woanders sitzen›», so Sarah.
Die Kontrolleurin begründete dies damit, dass der Bereich
als Fluchtweg freigehalten werden müsse.
«Wenn Sie nicht weggehen, schmeisse ich Sie raus»
Für Sarah war die Situation jedoch schwierig. «Ich kann
meine drei- und fünfjährigen Kinder ja nicht allein
irgendwohin setzen – zudem sind sie im Kinderwagen
eingeschlafen», sagt sie. Sarah hat fast 100 Franken für das
Billett bezahlt, und sie entschied sich, sitzen zu bleiben.
Die Kontrolleurin kontrollierte zuerst weitere Passagiere
und kam später erneut zurück. Laut Sarah spitzte sich der
Ton dabei deutlich zu. «Ich habe Sie bereits verwarnt. Wenn
Sie jetzt nicht sofort weggehen, schmeisse ich Sie raus.»
Situation eskalierte
Für die Mutter eskalierte die Situation damit unnötig. Sie
entschied sich, das nicht auf sich sitzen zu lassen, und
weigerte sich weiterhin. «Dann fing die Kontrolleurin an,
herumzuschreien», berichtet Sarah. Die 33-Jährige habe
daraufhin verlangt, mit einer vorgesetzten Person zu
sprechen. Darauf sei die Kontrolleurin jedoch nicht
eingegangen. Im Abteil kam es schliesslich zu einem
lautstarken Streit, und auch die anderen Passagiere wurden
darauf aufmerksam.
Schliesslich wurden drei Sitzplätze frei, sodass sich die
Familie hinsetzen konnte. «Andere Passagiere hätten
daraufhin nachgefragt, was passiert ist, und konnten das
Verhalten der Kontrolleurin auch nicht nachvollziehen»,
erzählt sie. Für Sarah bleibt ein solcher Umgang
unverständlich. «Ich hatte ja ein gültiges Ticket.»
«Ich überlege es mir zweimal, ob ich wieder mit der SBB
fahren werde»
Die Erfahrung hat sie nachhaltig beschäftigt, wie sie sagt.
«So lasse ich mich nicht behandeln», sagt die 33-Jährige.
Sie finde es einfach schade, dass man so miteinander umgehe.
«In Zukunft werde ich mir zweimal überlegen, ob ich nochmals
mit der SBB fahren werde.»
SBB: Auf der Treppe sitzen ist aus Sicherheitsgründen keine
Lösung
Die SBB zeigt teilweise Verständnis für den Ärger der
Passagierin, weist aber gleichzeitig auf Sicherheitsaspekte
hin. «An den Auffahrtstagen sind viele Züge bekanntlich sehr
gut besucht. Wir verstehen gut, dass das Reisen mit Kindern
und einem Veloanhänger letztes Wochenende bei engen
Platzverhältnissen keine idealen Voraussetzungen bot», teilt
die SBB mit. Ebenso könne man nachvollziehen, dass eine
Familie möglichst beisammensitzen will. «Gleichzeitig
möchten wir darauf hinweisen, dass der Sitzplatz auf der
Treppe aus Sicherheitsgründen leider keine geeignete Lösung
war.»
Es gelte Folgendes: Die Bereiche vor den Türen und in
Durchgängen sollen grundsätzlich freigehalten werden, damit
Ein- und Aussteigen, Durchgang und Evakuierung jederzeit
möglich sind. «Unser Zugpersonal übernimmt hierbei eine
wichtige Aufgabe und achtet darauf, dass alle Reisenden im
Notfall sicher aus dem Zug gelangen können», so die SBB. Aus
Sicherheits- und Betriebsgründen sei deshalb das Sitzen auf
Treppen oder in Türbereichen nicht erwünscht und könne
untersagt werden.
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«Nur durch gegenseitige Rücksichtnahme und das Einhalten der
Sicherheitsregeln können wir gewährleisten, dass Züge auch
an stark frequentierten Tagen sicher und pünktlich
verkehren», so die SBB. Man setze auf das Verständnis der
Reisenden und das Verantwortungsbewusstsein aller
Beteiligten.
Auf der Website und in der App von SBB wird von Juni bis
September ein Thermometer-Symbol angezeigt mit dem Hinweis
«Ohne Klimaanlage» bei Zugverbindungen, die im Sommer
nicht gekühlt sind.
Die SBB Mobile App und SBB-Website zeigen
in den Sommermonaten an, wenn ein Zug keine Klimaanlage hat.
Ein Thermometer-Symbol erscheint dann bei
der gesuchten Verbindung in der Fahrplanansicht.
Die Funktion läuft seit 2024 und ist
jeweils vom 1. Juni bis 30. September verfügbar.
Rund 98 Prozent der SBB-Züge sind
klimatisiert, informiert die SBB.
Verdacht das ist ein Test:
Blackout bei den SBB am 1.7.2026:
Anzeigetafeln bleiben blau -- plötzlich ist der gelbe
Fahrplan wieder wichtig! SBB-Bahnhöfe: Landesweiter Ausfall bei Anzeigetafeln: Das
sagt die SBB
https://www.20min.ch/story/sbb-bahnhoefe-landesweiter-ausfall-bei-anzeigetafeln-das-raet-die-sbb-103594505
Benedikt Hollenstein -- An diversen Bahnhöfen mussten
Reisende wegen einer Technik-Panne auf die App ausweichen
oder sich Hilfe beim Personal holen. Das Problem konnte um
etwa 19.30 Uhr behoben werden.
An allen SBB-Bahnhöfen in der Schweiz
fielen am Mittwoch die Anzeigetafeln wegen einer technischen
Störung aus.
Die SBB empfahl, auf den Online-Fahrplan
oder die App auszuweichen.
Seit etwa 19.30 Uhr ist das Problem
behoben.
Auf allen Anzeigetafeln an Schweizer Bahnhöfen präsentierte
sich am Mittwochabend das gleiche Bild: «Bitte konsultieren
Sie den Online-Fahrplan», hiess es dort lediglich, der
gleiche Satz erscheint auch auf Italienisch, Französisch und
Englisch. Gegenüber 20 Minuten bestätigt eine Sprecherin der
SBB das Problem: Wegen einer technischen Störung standen die
Anzeigetafeln in der ganzen Schweiz während etwa einer
Stunde nicht zur Verfügung.
Was zur Störung geführt hat, sei derzeit noch nicht geklärt.
Ab etwa 19.20 Uhr funktionierten die Info-Displays an
einzelnen Bahnhöfen wieder, ab voraussichtlich 19.30 Uhr
sollen dann wieder alle Anzeigetafeln an Schweizer Bahnhöfen
funktionieren, wie SBB-Sprecherin Thommen gegenüber 20
Minuten sagt.
SBB setzten zusätzliches Personal ein
Mit Ausnahme der Anzeigetafeln funktionierten während der
Störung aber alle Dienstleistungen, etwa die Informationen
via App und Durchsagen an den Bahnhöfen sowie der Zugbetrieb
selbst. Während der Störung setzten die SBB zudem mehr
Personal an den Bahnhöfen ein, um den Reisenden zur Seite zu
stehen.
SBB nach Rangierunfällen am 5.7.2026: Tempo
15 beim Rangieren provoziert Verspätungen - Tempo 30 wird
wieder eingeführt: Wieder Höchsttempo 30 beim Rangieren
-- SBB stoppen Versuch abrupt
https://www.blick.ch/schweiz/wieder-hoechsttempo-30-beim-rangieren-sbb-stoppen-versuch-abrupt-id22082637.html
Andreas Schmid -- Inlandredaktor -- Nach
zwei Wochen stoppen die SBB ihr Projekt Höchsttempo 15
beim Manövrieren von Personenzügen bereits wieder. Der
Versuch hätte vier Monate dauern sollen.
SBB beenden Pilotversuch zur Tempo-Halbierung beim Rangieren
nach zwei Wochen
Tempo 15 verursachte Betriebsprobleme und Verspätungen
SBB legen Fokus auf neue Massnahmen
Auf den 15. Juni haben die SBB für Rangierfahrten mit
Personenzügen das Höchsttempo von 30 auf 15 halbiert. In
einem viermonatigen Pilotversuch wollte die Bahn erproben,
ob es mit der tieferen Geschwindigkeit wie erhofft weniger
Zusammenstösse und Fastkollisionen gibt.
Nach nur zwei Wochen erfolgt nun aber bereits der
Übungsabbruch. Seit dem 1. Juli gilt wieder Maximaltempo 30
beim Rangieren, wie SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber
Blick bestätigt. Von der halbierten Geschwindigkeit hatten
sich die SBB eine Erhöhung der Sicherheit versprochen.
Die Massnahme war eine Folge von Vorfällen bei
Rangierfahrten in jüngerer Zeit. So hatte etwa eine
Kollision von zwei Zügen in Basel im Oktober 2025 einen
Millionenschaden verursacht. Im letzten Februar waren in
Bern zwei Doppelstockzüge zusammengeprallt.
Unerwünschte Auswirkungen
Die schnelle Abkehr von Höchsttempo 15 begründet Schärli
damit, dass dieses die Betriebsstabilität
beeinträchtigt und zu Verspätungen geführt habe,
wenn Unvorhergesehenes eingetreten sei. Die Folgen für den
Betrieb und die Mitarbeitenden seien «zu gross» gewesen.
SBB starten mit Bahnverkehr-Ausbau zwischen Zürich und
Winterthur
Schärli betont, Ziel bleibe es, die Sicherheit beim
Rangieren weiter zu erhöhen. Dafür werde der Fokus nun auf
andere Massnahmen gelegt, etwa bei der Ausbildung der
Mitarbeitenden oder beim Einsatz neuer Technologien.
Lehren ziehen
Schärli weist darauf hin, dass es bei Pilotversuchen darum
gehe, neue Ansätze unter realen Bedingungen zu testen und
daraus zu lernen. In diesem Fall haben die SBB die
Erkenntnis gewonnen, dass die Halbierung des Rangiertempos
nicht den gewünschten Effekt erzielt.
SBB immer krimineller und perverser: GA gesperrt OHNE
VORWARNUNG, weil das Foto "zu alt" sei:
Kriminelle Kontrolleure bei den SBB am
10.7.2026: SBB-Kontrolle: 100-Franken-Busse wegen altem GA-Föteli:
«Das ist doch absurd»
https://www.20min.ch/story/sbb-kontrolle-100-franken-busse-wegen-altem-ga-foeteli-das-ist-doch-absurd-103599908
Flurin Pestalozzi -- Trotz
gültigem GA erhielt Patrick (36) am Montag wegen eines
abgelaufenen SwissPass-Fotos eine 100-Franken-Busse. Nach
seiner Beschwerde erlässt die SBB die Forderung.
Patrick (36) kassierte auf der Zugfahrt von Zürich
Altstetten nach Baden eine Busse von 100 Franken, weil
sein SwissPass-Foto zu alt war.
Sein GA war gültig, der SwissPass war wegen eines
veralteten Fotos gesperrt worden.
Nach seiner Beschwerde erlässt die SBB die gesamte
Forderung inklusive Bearbeitungsgebühr.
«Ich fühlte mich komplett verarscht», sagt
News-Scout Patrick (36) zu 20 Minuten. Seit rund 20 Jahren besitzt
er ein Generalabonnement. Trotzdem erhielt er am
Montag auf der Zugfahrt von Zürich Altstetten nach Baden
eine 100-Franken-Busse. Der Grund: Sein SwissPass war
gesperrt.
Doch nicht, weil sein
GA abgelaufen war, sondern weil ein Kontrolleur das
Abo aufgrund des hinterlegten Fotos sperren liess. «Ich
finde das extrem dreist. Wenn mein GA wegen eines Fotos
gesperrt wird, muss ich doch richtig informiert werden»,
sagt Patrick. Zusätzlich wurden ihm fünf Franken
Bearbeitungsgebühr verrechnet. «Das hat mich richtig
verärgert.»
«Ich hätte mich mit der ID
ausweisen können»
Nach dem Vorfall reklamierte Patrick am
SBB-Schalter. «Dass ich wegen des alten Fotos nicht mehr
eindeutig identifizierbar bin, verstehe ich. Aber ich hätte
mich problemlos mit meiner Identitätskarte ausweisen
können.» Diese habe der Kontrolleur aber gar nicht erst
sehen wollen.
Für Patrick ist der Fall ein Beispiel dafür,
dass Regeln immer strenger ausgelegt würden. «Ich habe das
Gefühl, der gesunde Menschenverstand schwindet langsam.»
Erst kürzlich habe er beobachtet, wie eine Touristengruppe
aus Spanien zwei Minuten nach der Zugabfahrt noch Tickets
löste und trotzdem gebüsst wurde.
SBB: Kunden müssen Daten aktuell
halten
Die SBB schreibt als Antwort auf die Beschwerde von Patrick,
dass Reisende dafür verantwortlich seien, sicherzustellen,
dass ihr SwissPass-Konto funktioniere. Im vorliegenden Fall
sei das hinterlegte Foto abgelaufen gewesen.
Auf Anfrage teilt Alliance SwissPass mit, dass Kundinnen und
Kunden ihr Foto bis zum 25. Altersjahr alle fünf Jahre,
danach alle zehn Jahre erneuern müssen: «Wer ein neues Foto
einreichen muss oder auf dem bestehenden Bild nicht mehr
eindeutig erkennbar ist, wird mehrfach dazu aufgefordert»,
so die Mediensprecherin.
Der SwissPass sei persönlich und diene als Nachweis für
persönliche Leistungen wie das GA. Aktuelle Fotos dienten
zudem dem Schutz vor Missbrauch, falls ein SwissPass
verloren gehe oder in falsche Hände gerate.
17.7.2026: SBB meint: Es fehlt eine
spezielle "Hundetragetasche": Bernerin: SBB büsst Pendlerin wegen Hund in Ikea-Tasche
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-busst-pendlerin-wegen-hund-in-ikea-tasche-67149383
Bettina Zanni -- Bern -- Seit Jahren nimmt eine Bernerin
ihren Terrier in einer Ikea-Tasche mit in den Zug.
Plötzlich kassiert sie von der SBB dafür aber eine Busse.
«Sie sagte, dass die Tasche nicht tiergerecht sei», sagt
Pendlerin Vanessa B.
Am Montag büsste eine Zugbegleiterin die Bernerin erstmals
für ihr Hunde-Transportmittel.
Die SBB krebst nun zurück.
Bei der Billettkontrolle fiel Vanessa B.* aus allen Wolken.
«Das habe ich seit neun Jahren noch nie erlebt», sagt sie zu
Nau.ch. Es passiert am Montagmorgen, als die 49-Jährige mit
dem Zug von Bern nach Burgdorf BE zur Arbeit reist.
Ihren neunjährigen Terriermischling Lola transportiert sie
wie immer in einer blauen Ikea-Tasche.
Nachdem die Pendlerin ihr Ticket gezeigt hat, fragt die
Zugbegleiterin sie nach dem Ticket für den Hund. «Sie sagte,
dass die Tasche nicht tiergerecht sei», sagt die Bernerin.
«Darauf bekam ich eine Busse von 76 Franken.»
«Lola fühlt sich wohl in der Tasche»
Noch am selben Tag ficht B. die Busse über ein
Online-Formular an. «Es ist absolut anmassend, wenn die SBB
mir vorschreibt, was tiergerecht ist», sagt die Pendlerin.
Und stellt klar: «Lola fühlt sich wohl in der Tasche.» Auch
sei die Tasche praktisch. «Nach der Ankunft kann ich sie
zusammenrollen und in den Rucksack stecken.» Zudem brauche
die Tasche in den manchmal vollgestopften Zügen wenig Platz.
Die Hundebesitzerin macht darauf aufmerksam, sich an die
Regeln für das Reisen mit Hunden gehalten zu haben. «Lola
ist nur 30 cm hoch.»
Ein Blick auf die Reiseinformationen der SBB bestätigt dies.
Demnach dürfen Passagiere kleine Hunde bis 30 cm
Widerristhöhe wie Handgepäck unentgeltlich mitnehmen.
Möglich ist dies in Transportboxen, Körben oder anderen
tiergerechten Behältern. Sobald der kleine Hund jedoch nicht
mehr im Behälter ist, verlangt die SBB ein Hunde-Ticket.
SBB erlässt Busse
Vanessa B. stösst auch das willkürliche Vorgehen sauer auf.
«Angeblich haben es alle anderen Kontrolleure vorgängig
falsch gemacht und mich nicht gebüsst», sagt sie spöttisch.
Die Zugbegleiterin diskreditiere mit der Busse ihre
Berufskolleginnen und -kollegen.
Ihrem Ärger Luft gemacht hat sie auch in der Facebook-Gruppe
«So nicht, SBB!».
Die Redaktion hat die SBB mit dem Fall konfrontiert. Sie
könnten nachvollziehen, dass der ausgestellte Zuschlag bei
Vanessa B. für Stirnrunzeln gesorgt habe, sagt
Mediensprecherin Sabrina Schellenberg.
Jetzt die Kehrtwende: «Die SBB hat den Fall deswegen
nachträglich nochmals geprüft und den Zuschlag erlassen.»
Sie müsse einzig die Bearbeitungsgebühr zahlen.
Die Mediensprecherin merkt jedoch an, dass der Hund im
vorliegenden Fall nicht in der Tasche, sondern darauf
gewesen sei. «Deshalb hatte die SBB ihr im Zug einen
Zuschlag ausgestellt.» Zudem präzisiert sie, dass der
Behälter, in dem sich der Hund befindet, unter dem Sitz
platziert wird.
«Grundsätzlich gilt: Damit das System fair bleibt, braucht
es Regeln.»
«Nicht für den sicheren Transport konzipiert»
Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) hält die
Ikea-Tasche als Transportmittel für ungeeignet.
«Plastiktaschen sind nicht für den sicheren Transport von
Lebewesen konzipiert», sagt die rechtswissenschaftliche
Mitarbeiterin Aline Haas.
Hunde benötigen auf Reisen laut Haas eine stabile Unterlage.
Die mangelnde Möglichkeit eines stabilen Standes könne die
Wirbelsäule und die Gelenke während der Reise stark
belasten.
«Weiter bietet eine solche offene Tasche keinerlei Schutz
vor Reizen», sagt Haas. Hunde könnten sich bei Bedürfnis
nach Rückzug nicht ins Innere der Tasche zurückziehen.
Sie warnt sie davor, dass Hunde bei einer derart offenen
Tasche jederzeit unkontrolliert herausspringen könnten. Auch
seien sie angesichts der instabilen Seitenwände nicht
geschützt. «Etwa vor den Füssen vorbeigehender Fahrgäste
oder rollenden Koffern.»
Haas rät zu speziellen Hundetragetaschen oder
Hunderucksäcken. «Tiergerechte Behälter sind mit
Netzeinsätzen ausgestattet, die eine ständige Luftzufuhr
gewährleisten und einen Hitzestau verhindern.»
Gute Transportbehälter hätten im Inneren zudem eine kurze
Sicherungsleine, die am Brustgeschirr des Hundes befestigt
werden könne. «Um ein Herausspringen bei geöffneter Tasche
zu verhindern.»
Laut Haas ist besonders wichtig, dass der Transportbehälter
auf die Grösse des Hundes abgestimmt ist. Die Frauchen und
Herrchen sollten sich während der Reise zudem immer wieder
vergewissern, dass es dem Tier gut geht. «Unabhängig vom
gewählten tiergerechten Behälter.»
*Name der Redaktion bekannt.
DB am 21.7.2026: beschliesst für Bahnhöfe
ein Alkoholverbot - Frauen finden das gut - auch in der
Schweiz: Wie in Deutschland?: «Wir Frauen würden uns mit dem
Alkohol-Verbot sicherer fühlen»
https://www.20min.ch/story/alkoholverbot-am-bahnhof-so-gespalten-ist-die-schweiz-nach-dem-db-entscheid-103606805
Thomas Sennhauser -- Christina Pirskanen -- Nachdem die
Deutsche Bahn ein Alkoholverbot an allen Bahnhöfen
beschlossen hat, haben wir in der 20-Minuten-Community
nachgefragt, ob das auch in der Schweiz sinnvoll wäre.
Nach dem Alkoholverbot der Deutschen Bahn
sind die Meinungen in der 20-Minuten-Community gespalten, ob
eine ähnliche Regel nötig wäre.
Einige befürworten ein Verbot, andere
halten es für zu weitgehend oder schwer durchsetzbar.
EVP-Nationalrat Marc Jost sieht keinen
Bedarf – die bestehende SBB-Bahnhofsordnung reiche bereits
aus.
Die Chefin der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, zieht die
Reissleine: Nach einer eskalierten Billettkontrolle mit
einem lebensgefährlich verletzten Mitarbeitenden wird der
Alkoholkonsum an sämtlichen 5400 Bahnhöfen in Deutschland
verboten. Die Bahn erhofft sich dadurch mehr Sicherheit für
Reisende und Mitarbeitende.
Was hält die 20-Minuten-Community von einem Verbot auch an
Schweizer Bahnhöfen? Wir haben mit Pendlerinnen und Pendlern
gesprochen.
Alessia (19): «Mehrmals von Alkoholisierten angepöbelt»
Für Alessia (19) aus Zürich, die in Biel aufgewachsen ist,
wäre ein Verbot grundsätzlich sinnvoll. «Hier in Zürich
fühle ich mich sicher und erlebe kaum alkoholisierte
Personen, die pöbeln. In Biel war das anders. Ich wurde dort
am Bahnhof schon mehrmals von angetrunkenen Männern
angepöbelt und mit abfälligen sexuellen Bemerkungen
belästigt.»
Ein generelles Alkoholverbot könnte ihrer Meinung nach
gerade Frauen mehr Sicherheit geben. «Man müsste aber
beobachten, ob das Problem wirklich gelöst wird oder sich
einfach an andere Orte verlagert.»
Ein Alkoholverbot in den Zügen sieht sie hingegen kritisch.
«Es gibt viele Leute, die während der Zugfahrt ein Bier oder
ein Cüpli trinken und sich problemlos benehmen. Die wären
von einem Verbot auch eingeschränkt. Ich würde zuerst
schauen, wie ein Verbot auf den Bahnhöfen wirkt.»
Luana (20): «Verbot sinnvoller für unter 18-Jährige und
zu bestimmten Zeiten»
Auch Luana (20) aus Winterthur kennt unangenehme Situationen
– allerdings vor allem in Zürich. «In Winterthur gibt es
nicht viele pöbelnde Betrunkene. Hier ist es eher am Abend
in den Unterführungen oder den umliegenden Parks
unangenehm.»
Selbst angepöbelt wurde sie zwar noch nie. «Aber wenn man an
einer Gruppe Betrunkener vorbeiläuft, hat man schon ein
mulmiges Gefühl.» Ein generelles Alkoholverbot hält sie
dennoch für zu weitgehend. «Wenn überhaupt, dann eher für
Minderjährige oder zu bestimmten Uhrzeiten, etwa ab 20 Uhr.»
Zudem bezweifelt sie die Umsetzbarkeit. «Man bräuchte dafür
zusätzliches Personal.»
In den Zügen würde sie ein Verbot hingegen begrüssen. «Ich
habe mich schon oft über betrunkene Jugendgruppen geärgert,
die andere Fahrgäste stören.»
Deutscher Expat Manuel: «In Deutschland nötig, in der
Schweiz nicht»
Manuel (40), ein Deutscher, der heute in Zürich lebt,
begrüsst das Alkoholverbot in Deutschland. «Die Zustände an
manchen Bahnhöfen sind nicht mehr zumutbar. Ich habe in
Berlin gelebt und bin noch oft dort. Ab 20 Uhr gehört es
fast schon dazu, dass man von Betrunkenen angepöbelt wird.»
Für die Schweiz sieht er hingegen keinen Handlungsbedarf.
«In Zürich oder am Bahnhof Stadelhofen kann ich ohne Angst
nach Hause laufen. Klar gibt es am Wochenende Jugendgruppen
am Hauptbahnhof, aber das ist nicht mit Deutschland
vergleichbar.»
Spider (49): «Muss man sein Feierabendbier unbedingt im
Zug trinken?»
Spider (49) aus Winterthur befürwortet auch ein
Alkoholverbot in der Schweiz – obwohl er wie Manuel die
Situation hierzulande weniger dramatisch einschätzt als in
Deutschland. «Ich sehe in Winterthur immer wieder
Betrunkene, die am Boden liegen und von der Polizei abgeholt
werden müssen. Mit einem Verbot könnte man solchen
Situationen vorbeugen.»
Auch in den Zügen würde er Alkohol verbieten. «Natürlich
würden sich manche eingeschränkt fühlen. Aber muss man sein
Feierabendbier unbedingt im Zug trinken? Man kann auch
warten, bis man zu Hause ist.» Noch weiter geht seine
Forderung, stark alkoholisierte Personen gar nicht erst in
den Zug einsteigen zu lassen.
Tamara (35) und JP (40): «Alkoholiker werden so einfach
weitergeschoben»
Tamara (35) aus Winterthur kann der Idee zwar etwas
abgewinnen. «Ich finde den Gedanken gut, dass sich vor allem
junge Frauen dadurch sicherer fühlen könnten.» Sie
bezweifelt jedoch den praktischen Nutzen. «Die Leute treffen
sich dann halt ausserhalb des Bahnhofs und trinken dort.
Alkoholiker werden mit Verboten einfach von einem Ort zum
nächsten geschickt.» Auch die Durchsetzung bereitet ihr
Sorgen. «Die Frage ist, wie man das Verbot ohne grossen
Aufwand kontrollieren will.»
Ihr Partner JP (40) ergänzt: «Ich glaube nicht, dass dadurch
die Gewaltbereitschaft automatisch sinkt. Aggressives
Verhalten hat nicht nur mit Alkohol zu tun. Es gibt viele
andere Drogen oder Umstände, die Menschen aggressiv machen.»
Schweiz am 27.7.2026: Die Alkoholiker von GC
werden angezeigt: SBB reichen nach Zugblockade von GC-Anhängern
Strafanzeige ein
https://www.nau.ch/sport/fussball/sbb-reichen-nach-zugblockade-von-gc-anhangern-strafanzeige-ein-67152624
Keystone-SDA -- Bern -- Die SBB haben nach einer
Zugblockade durch Fans des Grasshopper Club Zürich
Strafanzeige eingereicht. Das Bahnunternehmen will aber
grundsätzlich an den Fanzügen festhalten und führt zur
neuen Saison einen Verhaltenskodex ein.
Die GC-Fans blockierten am vergangenen Samstag einen
regulären Zug zwischen Zürich und Bern, wie die SBB am
Montag mitteilten. Sie hätten mindestens 15 Mal die
Notbremse gezogen und den Brandalarm ausgelöst. Durch die
Blockade seien insgesamt 85 Züge betroffen gewesen. Die
kumulierten Verspätungen beliefen sich laut den SBB auf 6
Stunden und 25 Minuten. Die für sie reservierten Wagen
hätten die Fans nicht genutzt.
Die SBB widersprachen in der Mitteilung der Behauptung,
Fanzüge würden systematisch abgebaut. Weiterhin kämen bei
Spielen der Super League für Gästefans ab 400 Personen
Fanzüge zum Einsatz. Die ungedeckten Kosten für diese Züge
bezifferten die SBB auf über vier Millionen Franken pro
Jahr.
Für die Saison 2026/27 kündigten die SBB Anpassungen an. So
soll künftig ein Verhaltenskodex mit klaren Konsequenzen bei
Verstössen gelten. Zudem verkehren Fanzüge nur noch, wenn
zum entsprechenden Zeitpunkt auch reguläre Züge fahren.
Ausserhalb dieser Zeiten können Clubs Charterzüge buchen.
Fanzüge sollen auch künftig als verlässliches Angebot für
Fussballfans möglich sein. Die SBB appellierten an alle
Beteiligten, ihren Beitrag zu einem sicheren und geordneten
Betrieb zu leisten. Gemeinsam mit Clubs, Behörden,
Fussballliga und Fans wollten die SBB die Rahmenbedingungen
weiterentwickeln.
Rupperswil-Auenstein
(Schweiz) am 4.8.2026: Stromkraftwerk der SBB an der
Aare schliesst durch Panne 6 Stunden lang UNENTDECKT: Kraftwerkpanne wird für Fische zur
Todesfalle
https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/other/kraftwerkpanne-wird-f%C3%BCr-fische-zur-todesfalle/ar-AA29nQD7
Artikel von Thomas
Sennhauser
Nach einer Panne beim SBB-Kraftwerk
Rupperswil-Auenstein floss während 6 Stunden kein Wasser
mehr durch einen Seitenfluss der Aare. Regionale
Fischereiverbände haben Anzeige eingereicht, nachdem
zahlreiche Fische verendet sind.
Wie SBB-Mediensprecherin Sabrina Schellenberg
erklärt, führte ein technischer Defekt am
Donnerstagabend dazu, dass der Wasserstand beim
Kraftwerk unbemerkt immer weiter sank.
Auslöser war laut der SBB ein ausgefallener
Pegelsensor. Gegen 5 Uhr morgens wurde der
Fehler bemerkt und das Kraftwerk gestoppt. Rund zwei
Stunden später war die Situation wieder unter Kontrolle.
Drei Stunden ohne Wasser
Besonders hart traf es das Umgehungsgewässer,
das den Fischauf- und -abstieg für Fische ermöglicht.
Während rund sechs Stunden floss dort viel zu wenig
Wasser, während rund drei Stunden gar keines mehr. Das
Gewässer trocknete aus, der Fischaufstieg war blockiert
und zahlreiche Fische starben. Der Wasserstand sank
zeitweise um bis zu 2,5 Meter.
«Der Fischbestand wurde weitgehend
vernichtet»
Für den Aargauischen Fischereiverband ist der
Vorfall ein schwerer Rückschlag. Vorstandsmitglied
Alexander Roschi geht davon aus, dass der Fischbestand
im betroffenen Gewässer weitgehend vernichtet wurde.
Fotos einer Spaziergängerin zeigen, dass das erst 2025
fertiggestellte Umgehungsgewässer zeitweise vollständig
trocken lag und zahlreiche tote Fische zurückblieben.
Besonders betroffen sei eines der letzten
wichtigen Äschen-Refugien im Schweizer Mittelland. Der
Bestand habe sich nach früheren Trockenperioden und dem
Hochwasser von 2021 erst langsam auf tiefem Niveau
stabilisiert.
Anzeige eingereicht
Die Polizei bestätigt den Vorfall. Wie 20
Minuten weiss, wurde Anzeige von regionalen
Fischverbänden eingereicht. Roschi begrüsst das.
«Jeder Fall, der nicht zur Anzeige gebracht wird,
erscheint in keiner Statistik und wird nicht ernst
genommen. Das führt letztlich dazu, dass das Ausmass des
Problems unterschätzt wird und sich wenig ändert.» Auch
Personen des Fischereiverbands befürworten eine Anzeige.
SBB will Ursachen klären
Die SBB betont, dass die Ursachenanalyse
bereits läuft. Die betroffenen Gewässer werden zusammen
mit den zuständigen Fachstellen beurteilt. Wie gross der
Schaden für den Fischbestand tatsächlich ist, sei
derzeit noch nicht bekannt. Ebenso offen sei, welche
Massnahmen die SBB nach Abschluss der Untersuchung
ergreifen wird, damit sich ein solcher Vorfall nicht
wiederhole.
SBB führt neue Geldbusse ein am 8.8.2026:
Wer mit 2.-Klasse-Billet 1. Klasse fährt, soll 38 Franken
zahlen - viele Ausländer meinen, das nicht zu
verstehen...: Jetzt macht die SBB bei Falschsitzern ernst – und zieht
Geld ein!
https://www.nau.ch/news/schweiz/jetzt-macht-die-sbb-bei-falschsitzern-ernst-und-zieht-geld-ein-67157114
Redaktion -- Zürich -- Nach einer tubelisicheren
Durchsage für Touristen greift die SBB durch. Wer im
falschen Abteil sitzt, muss zahlen.
eit wenigen Wochen warnt die SBB Touristen mit einer
Durchsage vor dem Falschsitzen.
Nur wer ein Billett für die erste Klasse hat, darf auch dort
sitzen.
Trotz idiotensicherer Durchsage gibt es immer noch
Falschsitzer. Sie müssen jetzt zahlen.
Wer nicht hören will, muss fühlen. Das erleben Falschsitzer
jetzt bei der SBB.
Weil es immer wieder zahlreiche Passagiere gab, die mit
einem Zweitklasse-Billett in der ersten Klasse sassen, griff
die SBB vor wenigen Wochen zu einer idiotensicheren
Durchsage. Sie erklärte den Falschsitzern sogar, was die
erste Klasse ist.
Auf Hochdeutsch und Englisch ertönte es: «Liebe Passagiere,
wir erinnern Sie daran, dass die Wagen eins, zwei und drei
1. Klasse-Wagen sind.»
Und dann glasklar: «Sie erkennen Sie am roten Kissen mit
einer weissen Eins drauf. Wenn Sie absitzen, benötigen Sie
ein Ticket der ersten Klasse.»
Doch: Nicht mal das wirkt bei jedem.
Fertig mit durchschummeln: Jetzt wird gezahlt!
Jetzt greift die SBB durch. Und zieht Geld ein. So geschehen
am Mittwochmittag im Schnellzug von Bern nach Zürich. Die
Kontrolleurin kommt, der Passagier beteuert auf Englisch, er
habe nicht gewusst, dass er in der ersten Klasse sitzt.
Freundlich, aber bestimmt, kennt die Frau kein Pardon. Auf
Englisch antwortet sie: «Wir haben es in Bern über
Lautsprecher klar erklärt. Sie müssen bezahlen, ich will gar
keine Diskussionen. Wir sind kurz vor Zürich. Das macht 38
Franken.»
Mit dem Aufpreis für den Klassenwechsel hat der Mann sogar
noch Glück: Eine Busse bleibt ihm erspart. Ohne zu meckern
bezahlt er.
Touristen kannten Unterschied nicht
Bisher waren Falschsitzer ungestraft davongekommen. Wenn sie
vom Kontrolleur hörten, dass sie nun einen Aufpreis bezahlen
sollen, setzen sie sich dann in die zweite.
In vielen Fällen handelt es sich um Touristinnen und
Touristen. Diese erklären, den Unterschied zwischen erster
und zweiter Klasse nicht zu verstehen. Obwohl die Wagen
gross mit Zahlen angeschrieben sind, zeigte sich die SBB oft
kulant. Damit ist nun Schluss.
Satanistisches
Freimaurer-Machwerk Blackout - schon wieder in der
Schweiz:
Blackout
am Bahnschalter bei den SBB (Schweiz) am 17.8.2026:
wegen "Update": SBB-Update legte
alle Schalter in der Schweiz lahm - Wie es zur
IT-Panne kam
https://www.blick.ch/schweiz/wie-es-zur-it-panne-kam-sbb-update-legte-alle-schalter-in-der-schweiz-lahm-id22185383.html
Raphael Rauch -- Bundeshausredaktor --
Am Mittwoch ging in den SBB-Reisezentren
gar nichts mehr. Wie es zur IT-Panne kam.
Schweizweiter IT-Ausfall legte am Mittwoch alle 115
SBB-Reisezentren lahm
Störung durch Software-Update verursacht, Zugverkehr
jedoch nicht betroffen
SBB-Verkaufskanäle laut Unternehmen mit 98 Prozent
normalerweise verfügbar
Mittwochmorgen im
SBB-Reisezentrum am Zürcher Hauptbahnhof: Ein
Familienvater will für seine Tochter ein GA kaufen. Er
wird vertröstet. «Es tut mir mega leid, aber wir haben
in der ganzen Schweiz ein IT-Problem», sagt die
SBB-Mitarbeiterin. «Das kann noch länger dauern, kommen
Sie am besten morgen wieder.» Der Familienvater
entgegnet: «Aber ich war doch gestern in Altstetten. Da
hats auch nicht funktioniert – und Altstetten sagt, ich
soll nach Zürich gehen.»
Was ist mit der
SBB-IT los? Die SBB bestätigen gegenüber Blick eine
schweizweite IT-Panne. Am Mittwoch standen 25 Minuten
lang, von 8.05 bis 8.30 Uhr, alle 115 SBB-Reisezentren
in der Schweiz still. Der Grund: Probleme nach einem
Software-Update. «Die Vertriebssysteme erhalten alle
drei Wochen Updates. Diese finden normalerweise in der
Nacht statt. Das Update am Mittwochmorgen musste wegen
einer Fehlerkorrektur durchgeführt werden. Dabei
entstand eine Störung», sagt SBB-Sprecherin Sabrina
Schellenberg. «Wir bedauern die Störung am
Verkaufssystem.» Der Zugverkehr war dadurch nicht
beeinträchtigt.
Ein Totalausfall
komme sehr selten vor, betonen die SBB. «Die
Verfügbarkeit der Verkaufskanäle ist mit 98 Prozent sehr
hoch.» Die Panne am Dienstag in Altstetten ZH habe
nichts damit zu tun: «Es war ein lokaler Vorfall, bei
dem kurzzeitig nicht aufs System zugegriffen werden
konnte.»
Die meisten
SBB-Kunden kaufen ihr Ticket über die App oder am
Automaten. Manche Dienstleistungen gibts aber nur am
Schalter, zum Beispiel ein Schnupper-Halbtax. Anders als
in Deutschland, wo man eine Probe-Bahncard oder das
Deutschlandticket problemlos online kaufen kann,
verlangen die SBB und die ÖV-Branchenorganisation
Alliance Swisspass den umständlichen Gang zum Schalter.
VOLL KRIMINELL in der Schweiz am 20.8.2026:
App "Pendlo" warnt vor Billetkontrollen: «Pendlo»: Neues Tool warnt dich vor Kontrollen im
Schweizer ÖV
https://www.20min.ch/story/pendlo-neues-tool-warnt-dich-vor-kontrollen-im-schweizer-oev-103618794
Maurin Vonplon -- Das
Tool «Pendlo» zeigt live an, wo im öffentlichen Verkehr
gerade eine Billettkontrolle durchgeführt wird. Entwickelt
wurde sie von einem Paar aus dem Kanton Aargau.
Schwarzfahrer kosten die ÖV-Branche
jährlich rund 200 Millionen Franken – ein neues Tool will
Reisende künftig vor Kontrollen warnen.
«Pendlo» zeigt live auf einer Karte an,
wo im Schweizer ÖV gerade Billettkontrollen laufen, und
meldet auch defekte Toiletten oder die Zugauslastung.
Alliance SwissPass und die Kantonspolizei
Bern äussern sich zum Tool zurückhaltend und verweisen auf
die Eigenverantwortung der Reisenden.
Billett vergessen? Dieses neue Tool könnte dir die nächste
Busse ersparen. Nico Zeller und Letizia Fischer haben
zusammen ein Tool namens «Pendlo» programmiert, das dir live
zeigt, wo im öffentlichen Verkehr gerade eine Kontrolle
stattfindet.
So funktionierts
Inspiriert hat die beiden eine bereits bestehende App aus
Deutschland mit ähnlichen Funktionen, auf die Nico über
Tiktok gestossen war. Kurzerhand entschied er sich, dasselbe
für den Schweizer ÖV umzusetzen. Das Tool basiert auf
Meldungen der Nutzerinnen und Nutzer: Wer vor einer
Kontrolle gewarnt werden will, ist darauf angewiesen, dass
andere diese zuvor melden. «Die Idee ist, dass das Billett
schon bereit ist, wenn die Kontrolleurin oder der
Kontrolleur kommt – so muss niemand mehr danach suchen»,
sagen Nico und Letizia.
Jede Meldung wird auf der Karte angezeigt, inklusive der
Strecke und mit dem Hinweis, ob sie bereits von weiteren
Nutzerinnen und Nutzern bestätigt wurde. Als verifiziert
gilt eine Meldung erst, wenn sie von mindestens drei
weiteren Personen bestätigt wird.
Von Toiletten bis Community-Voting
Doch das Tool kann mehr, als nur vor Kontrollen zu warnen:
Es weist auch auf defekte Toiletten, Unreinheiten im Zug,
Hinweise zur Barrierefreiheit, die Auslastung der Verbindung
und darauf hin, ob Sicherheitspersonal am Bahnhof im Einsatz
ist.
76'000 Klicks in wenigen Tagen
Das Video dazu, das Nico auf Tiktok publiziert hat, schlägt
schnell hohe Wellen. Innerhalb weniger Tage hat es über
76'000 Menschen erreicht. Mittlerweile zählt das Tool über
1590 registrierte und aktive Nutzerinnen und Nutzer.
Bisher ist es auf einer Website verfügbar, Nico und Letizia
sind jedoch dabei, das Programm in den App-Stores zu
veröffentlichen. Es ist zudem möglich, Push-Meldungen mit
Standortbezug zu erhalten. Nutzerinnen und Nutzer erfahren
so bereits vor dem Einsteigen, was sie im Zug erwartet.
Alliance SwissPass und Polizei äussern sich zurückhaltend
Auf Anfrage von 20 Minuten weist die Alliance SwissPass
darauf hin, dass das Schweizer ÖV-System ohne
Zugangsschranken funktioniert und auf die Eigenverantwortung
der Reisenden setzt: Wer unterwegs sei, müsse bereits vor
der Abfahrt über einen gültigen Fahrausweis verfügen, sonst
gelte man als Reisender ohne oder mit teilgültigem
Fahrausweis.
Solche Fälle würden die Branche jährlich rund 200 Millionen
Franken kosten – ein Ausfall, den letztlich die ehrlichen
Reisenden und die Steuerzahlenden mittragen würden.
Die Kantonspolizei Bern teilt mit, dass aufgrund der erst
kurzen Verfügbarkeit des Programms noch keine entsprechenden
Erfahrungswerte oder Erkenntnisse vorliegen würden. Eine
fundierte rechtliche oder polizeiliche Beurteilung sei zum
jetzigen Zeitpunkt deshalb noch nicht möglich.
Verdacht kriminelle Antifa am 20.8.2026:
Webseite der SBB nachgemacht+abkassiert: Neue Betrugsmasche: Kriminelle täuschen mit
Fake-Webseiten SBB-Kunden
https://www.blick.ch/schweiz/neue-betrugsmasche-kriminelle-taeuschen-mit-fake-webseiten-sbb-kunden-id22195840.html
Janine Enderli -- Redaktorin News -- Kriminelle
locken SBB-Kunden in die Falle. Durch täuschend echte
Fake-Websites sollen sensible Daten gestohlen werden. Die
Polizei warnt vor der gefährlichen Betrugsmasche.
SBB-Kunden werden durch gefälschte
Webseiten und günstige Ticketangebote betrogen
Kriminelle stehlen sensible Daten wie
Kreditkartennummern und Twint-Informationen
Offizielle SBB-Seite direkt eingeben und
Links aus Nachrichten meiden
Eine perfide Abzocke zielt auf SBB-Kunden. Kriminelle
kopieren die Website der SBB bis ins Detail und locken
ahnungslose Nutzer so in eine Falle. Vor dieser neuen
Betrugsmasche warnt derzeit Cybercrimepolice.ch. Das Ziel
der Betrüger: Die Daten ihrer Opfer abgreifen.
Die gefälschten Seiten (Phishing) wirken täuschend echt, und
die URL weicht nur minimal vom Original ab, das Design ist
nahezu identisch. Auf den Seiten werden vermeintliche
SBB-Billette zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten.
Fahrzeiten, Strecken und Gleise wirken echt – so entsteht
der Eindruck, dass es sich um ein offizielles Angebot
handelt. Reisende können auch zwischen erster und zweiter
Klasse wählen, bevor sie auf eine gefälschte Zahlungsseite
umgeleitet werden.
Dort fordern die Kriminellen sensible Daten wie
Kreditkartennummer, Ablaufdatum, Sicherheitscode oder
Twint-Informationen an. Diese nutzen sie für illegale
Abbuchungen und weitere Betrügereien.
Die SBB erklären auf Anfrage, dass sie die Situation
intensiv beobachten und das Vorkommen neuer Phishing-Seiten
umgehend dem Bundesamt für Cybersicherheit melden. «Dieses
Vorgehen empfehlen wir auch potenziell betroffenen Kundinnen
und Kunden.» Kunden würden ebenfalls regelmässig und auf
verschiedenen Kanälen über neue Gefahren informiert. Intern
baue man die Sicherheit stets aus. «Die SBB entwickelen die
Sicherheitsmassnahmen für Login- und Zahlungsprozesse
laufend weiter und sensibilisieren Kundinnen und Kunden
regelmässig für Cyberrisiken», erklärt Mediensprecher Reto
Schärli gegenüber Blick.
Das musst du tun
Gib die offizielle Internetadresse nach
Möglichkeit direkt in die Adresszeile deines Browsers ein
oder nutze die offizielle SBB-App. Ruf die Website nicht
über die Ergebnisse einer Google-Suche auf.
-- Prüfe bei jedem Besuch und bei jedem Seitenwechsel die
vollständige Internetadresse, insbesondere während
Bezahlvorgängen.
-- Folge niemals Links aus E-Mails, SMS oder anderen
Nachrichten bzw. Websites, da diese manipuliert oder optisch
verändert sein können.
-- Gib im Zweifelsfall keine persönlichen Daten oder
Zahlungsinformationen preis.
26.8.2026: SBB mit 126 Mio. Franken Gewinn
von Jan. bis Juli 2026: Halbjahresbilanz: SBB kann Gewinn verdoppeln
https://www.20min.ch/story/sbb-verdoppelt-halbjahresgewinn-auf-126-millionen-franken-103622747
Konstantin Furrer -- Mehr
Reisende, hohe Pünktlichkeit und ein deutlich verbessertes
Ergebnis: Die SBB schaut auf ein erfolgreiches erstes
Halbjahr 2026 zurück.
Darum gehts
Die SBB hat im ersten Halbjahr 2026 einen
Gewinn von 126 Millionen Franken erzielt – mehr als das
Doppelte des Vorjahreswerts von 48 Millionen.
Treiber sind wachsender Personenverkehr
(+4,0%), ein positives Immobilienergebnis und ein deutlich
besserer Güterverkehr.
Mittelfristig brauchen die SBB rund 500
Millionen Franken Gewinn pro Jahr, um Flottenerneuerung und
Angebotsausbau finanzieren zu können.
Pieper-SBB am 30.8.2026: Neue Züge haben
viel zu wenig Platz für Koffer: Kann fatal sein: Koffer versperren «einzige
Überlebenschance» im Zug
https://www.nau.ch/news/schweiz/koffer-versperren-einzige-uberlebenschance-im-zug-67153733
Vivian Balsiger -- Obwalden -- Eine «schnelle Evakuation
muss möglich sein»: Doch wie soll das gehen, wenn Koffer
in den Zügen die Fluchtwege versperren?
Weil der Platz fehlt, landet das Gepäck in Zügen vielfach
auf den Fluchtwegen – mit fatalen Folgen.
Die SBB kennt das Problem und reagiert auf beliebten
Strecken und an stark frequentierten Tagen.
Mehr Gepäck und grössere Koffer pro Passagier verschärfen
das Platzproblem zusätzlich.
Auf vielen Bahnstrecken der SBB sind die Züge nicht nur voll
– sie sind pumpenvoll. Und um einen Sitz zu ergattern,
werden auch mal die Ellbogen ausgefahren.
Doch wenn selbst die Passagiere kaum noch Platz haben, wird
es auch für die Koffer eng. Die Folge: Gepäck landet in
Gängen und vor Türen – und damit mitten im Fluchtweg.
Wer regelmässig Zug fährt, kennt das Bild: Menschen stehen
dicht an dicht, Koffer stapeln sich, Rucksäcke liegen
zwischen den Beinen. Und irgendwo dazwischen sollte
eigentlich noch Platz für alle sein.
Auf vielen SBB-Strecken ist davon allerdings kaum etwas
übrig. Besonders zu Stosszeiten und auf beliebten
Verbindungen wird der Platz im Zug zur Mangelware. Etwa
Richtung Zürcher Flughafen oder ins Berner Oberland sieht
man oft versperrte Gänge.
Fluchtweg komplett versperrt
Jetzt sorgt ein Foto für Aufregung: Ein Facebook-User zeigt
einen komplett mit Gepäck zugestellten Gang im
Eingangsbereich und fragt: «Ist das sicher? Was passiert,
wenn eine dringende Evakuierung des Zuges erforderlich
wird?»
Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten. In den
Kommentaren zeigen sich zahlreiche Nutzer hässig.
Ein Nutzer kommentiert: «Nein, das ist definitiv nicht
sicher. Im Gegensatz zur Zentralbahn tun die SBB zu wenig,
um genau diesem Problem Herr zu werden.»
Ein weiterer meint: «Das ist definitiv nicht sicher und
schon gar nicht erlaubt.»
Tatsächlich ist die Sache klar: Versperrte Gänge sind im
Notfall ein ernstes Problem.
«Schnelle Evakuation muss möglich sein»
SBB-Mediensprecherin Mara Zenhäusern bestätigt gegenüber
Nau.ch: «Im Notfall muss eine schnelle Evakuation möglich
sein. Wenn die Gänge im Zug mit Gepäck blockiert sind, kann
dies nicht gewährleistet werden.»
Das Zugpersonal mache Reisende deshalb auf falsch
abgestelltes Gepäck aufmerksam und fordere sie auf, ihre
Koffer ordentlich zu verstauen.
Nur: Wo genau sollen die Koffer hin, wenn der Zug bereits
aus allen Nähten platzt?
Zenhäusern: «Je nach Zugtyp stehen Ablageflächen für Gepäck
über, unter und zwischen den Sitzen zur Verfügung. Auch kann
das Gepäck bei der Gepäckablage oder etwa bei
herunterklappbaren Sitzplätzen deponiert werden.»
Züge mit roten «Töggeli» meiden
Die Mediensprecherin rät ausserdem, vor der Reise mit Gepäck
online die Auslastung zu prüfen: «Wir empfehlen, nach
Möglichkeit Züge mit zwei oder drei roten ‹Töggeli› zu
meiden.» Diese weisen auf eine hohe Auslastung hin.
Die SBB kennt das Platzproblem durchaus – und versucht
vorzubeugen: «Indem wir an besonders nachfragestarken Tagen,
etwa an Feiertagen und Wochenenden, zusätzliche Züge
einsetzen oder Doppelstockzüge einplanen.»
Und nicht nur Koffer kämpfen um den letzten freien
Quadratmeter: «Neben Koffern braucht es auch Platz für Velos
und Kinderwagen. Die SBB trägt dem mit dem vermehrten Einbau
von Multifunktionszonen in den Zügen Rechnung.»
Eine Statistik, mit wie vielen Gepäckstücken Reisende
unterwegs sind, erhebt die SBB nicht, erklärt Zenhäusern.
Eine SBB-Kontrolleurin sagt aber kürzlich im Zug: «Das
Problem ist, dass die Leute immer grössere Koffer
mitbringen.»
Diese brauchen dann mehr Platz in der Gepäckablage. Aber
nicht nur das: «Immer mehr Touristen haben mehr als einen
Koffer dabei. Das führt natürlich zu Platzmangel.»
«Einzige Überlebenschance»
Auch die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) schlägt
Alarm. Gewerkschaftssekretär René Zürcher sagt gegenüber
Nau.ch: «Der Fluchtweg ist, wenn sich ein Zusammenprall,
auch trotz einer Notbremsung nicht vermeiden lässt, die
einzige Überlebenschance für das Lokpersonal.»
Denn dieser sei «für das Lokpersonal der einzige Weg nach
aussen».
Für genau diese Durchgänge braucht es nicht noch mehr
Stolperfallen für das arbeitende Zugpersonal im fahrenden
Zug: «Die Durchgänge und die Türen sind zudem auch die
Fluchtwege für die Reisenden in einem Notfall.»
*Name der Redaktion bekannt.
SBB am 31.8.2026: Kanal auf X wird
abgestellt - angeblich zu wenig Bedeutung?! SBB hört mit X auf – das ist der Grund
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-hort-mit-x-auf-das-ist-der-grund-67168421
Andrea Schüpbach -- Genève -- Endstation! Die SBB schliessen
ihren Kanal auf X. Die Plattform habe an Bedeutung verloren.
Die SBB teilt mit, dass man künftig nicht mehr über X
kommuniziert.
«Die Plattform X hat für die SBB in den letzten Jahren an
Bedeutung verloren.»
Auf Tiktok und Co. will man aktiv bleiben.
«Endbahnhof – unsere Reise endet hier.» Die SBB verkündet,
dass man fortan nicht mehr auf der Social-Media-Plattform
«X» aktiv sei.
Gegenüber Nau.ch erklärt Sprecher Reto Schärli die Gründe.
Man überprüfe die Kommunikationskanäle regelmässig und
richte sie an Kundenbedürfnissen aus.
«Deshalb schliessen wir nun auch den RailService-Account auf
X. Die Plattform X hat für die SBB in den letzten Jahren an
Bedeutung verloren und wir fokussieren uns auf jene Kanäle,
über die wir Reisende am besten erreichen.»
An diese Zielgruppe richtete sich der Account. Stattdessen
existiert nun nur noch der Railinfo-Liveticker, der im
Online-Fahrplan verlinkt ist.
SBB hat TikTok und neuen Podcast
Auf Social Media (Instagram, TikTok, Facebook, LinkedIn,
YouTube) bleibt man abgesehen von X aktiv. Der TikTok-Kanal
(gibt es seit 2019) soll etwa «unterhalten statt langweilen».
Erst Anfang Jahr rief das Unternehmen zudem einen Podcast ins
Leben. Dort kommen Mitarbeitende, Reisende oder Expertinnen
und Experten zu Wort.
SBB in Bern Europaplatz am 6.9.2026: Tragischer Bahnunfall: Jugendlicher in Bern von Zug
überrollt – tot!
https://www.blick.ch/schweiz/bern/tragischer-bahnunfall-jugendlicher-in-bern-von-zug-ueberrollt-tot-id22238243.html
Am Samstagabend wurde am Bahnhof Europaplatz in Bern ein
Jugendlicher von einem Zug überrollt und tödlich verletzt. Zur
Klärung der Hintergründe und des genauen Unfallhergangs wurden
Ermittlungen aufgenommen.
SBB in Glarus am 18.9.2026: SBB schliessen WC an Glarner Bahnhof – Ausflügler hässig -
So en Seich!
https://www.blick.ch/wirtschaft/so-en-seich-sbb-schliessen-wc-an-glarner-bahnhof-ausfluegler-haessig-id22265812.html
Leser-E-Mail am 18.9.2026 an BLICK und nau:
E-Mail am 18.9.2026: Glarus: WC bei SBB geschlossen - KEIN
EINZELFALL!
Die Schweiz ist wirklich so ein ARMES und HERZLOSES Land. Sie
haben das Herz verloren.
Zuerst kann man nicht mehr mit Münzen zahlen
und dann das WC ganz zumachen.
ABER: Als regelmässiger GA-Fahrer kann ich Ihnen sagen,
-- bei den SBB sind in den Zügen immer wieder WCs GESCHLOSSEN
-- also scheinbar ist die Priorität falsch gesetzt: Etwas
weniger putzen, aber WCs alle am Laufen halten wäre BESSER
-- vielleicht braucht es die Spende einer Bank und dann
Bankenwerbung auf dem SBB-WC?
Aber vergleicht man die SBB-Züge mit den SNCF, dann sind bei
den SNCF teilweise immer noch die Plumpsklos in Betrieb, die
aber IMMER funktionieren!
Michael Palomino NIE IMPFEN
Geschichte - Soziologie - Naturmedizin
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Spionage, wohin du fährst:
SBB mit systematischer Diskriminierung gegen
Bargeld am 18.9.2026: Und der Bundesrat schläft und der
Widerstand macht keine neue Initiative! Ärger über SBB-Automaten: «Bargeldlos? Es ist
Diskriminierung!»
https://www.blick.ch/community/aerger-ueber-sbb-automaten-es-ist-buchstaeblich-als-diskriminierung-anzusehen-id22264729.html
Die SBB haben bei rund 100 Billettautomaten die
Bargeldfunktion vorübergehend deaktiviert. Das sorgt in der
Community für heftige Reaktionen. Viele kritisieren den
Schritt scharf und sehen darin eine Benachteiligung.
SBB testen seit Sommer bargeldlosen Ticketkauf an fünf
Bahnhöfen in der Schweiz
15'781 Unterschriften gegen Bargeld-Abbau bei öffentlichen
Dienstleistungen eingereicht
50 % von 7400 Befragten zahlen Zugbillette weiterhin mit
Bargeld
Bei den SBB wird das Bargeld schrittweise aus dem
Ticketverkauf gedrängt. Seit diesem Sommer testen die
Bundesbahnen an den Bahnhöfen Baden AG, Brugg AG, Freiburg,
Olten SO und Turgi AG den komplett bargeldlosen Betrieb. Wer
dort ein Billett am Automaten kaufen will, kann Münzen und
Noten nur noch an jeweils einem Gerät verwenden. An
zahlreichen weiteren Automaten wurde die Bargeldfunktion
bereits im Mai vorübergehend deaktiviert – betroffen sind laut
SBB rund hundert Geräte.
Als Grund nennen die SBB vermehrte Vandalenakte und Aufbrüche
an Billettautomaten. Gleichzeitig sorgt der Abbau von
Bargeldmöglichkeiten bei Fahrgästen für Kritik. Besonders in
Graubünden regt sich Widerstand: Eine Volksinitiative für die
Möglichkeit zur Barzahlung bei öffentlichen Dienstleistungen
wurde mit 15'781 Unterschriften eingereicht. Auch das
Bundesamt für Verkehr hat die ÖV-Branche inzwischen
aufgefordert, weiterhin analoge und anonyme Möglichkeiten für
den Ticketkauf anzubieten.
Leser kritisieren Bargeld-Aus
Dass Bargeld für viele Fahrgäste noch immer wichtig ist, zeigt
auch unsere Leserumfrage. Von über 7400 Teilnehmenden gaben 50
Prozent an, ihr Zugbillett meist mit Münz und Nötli zu
bezahlen. 28 Prozent nutzen dafür das Handy, 12 Prozent eine
physische Debit- oder Kreditkarte. 11 Prozent besitzen ein
SBB-Abo und müssen deshalb kein Billett kaufen.
In den Kommentaren fällt die Kritik deutlich aus. So
bezeichnet Mia Weiss das Vorgehen der SBB als «Frechheit» und
kündigt an, künftig nicht mehr Zug fahren zu wollen. «So
bringt man gewiss nicht mehr Fahrgäste zum ÖV. Das Gegenteil
wird der Fall sein!», kommentiert sie.
Auch Stefan Treier kritisiert den Entscheid scharf. «Es ist
buchstäblich als Diskriminierung anzusehen, wenn Fahrgäste,
vor allem Senioren, nicht mehr mit Bargeld bezahlen können»,
schreibt er. Für viele ältere Menschen sei es «unzumutbar»,
auf Twint oder QR-Code ausweichen zu müssen, da sie mit diesen
Methoden nicht vertraut seien.
Leserin Hildegard Reinhardt argumentiert mit dem öffentlichen
Auftrag der SBB. «Staatsbetriebe werden vom Steuerzahler und
vom Bund subventioniert. Somit sollten sie für alle
Personengruppen zugänglich sein», schreibt sie. Solche
Massnahmen seien «einfach nur egoistisch gegenüber diversen
Menschengruppen». Ihr Fazit fällt entsprechend deutlich aus:
«Schäme mich für die SBB!»
«Probieren geht über Jammern»
Doch es gibt auch Stimmen, die den digitalen Wandel begrüssen.
Christoph Sägesser, der nach eigenen Angaben über 70 ist,
schreibt: «Ich nutze seit Jahren die SBB-App. Funktioniert
bestens.» Bargeld brauche er kaum noch. Zudem sei es «oft
mühsam, wenn einige im Bus Bargeld zusammenkratzen und es
nicht vorwärtsgeht». Sein Appell an die Kritiker: «Wacht
endlich auf und geniesst den Fortschritt.»
Ähnlich sieht es Ryan Kand. Auch er sei «schon über 70» und
könne die Kritik vieler älterer Menschen nicht nachvollziehen.
«Billettautomaten sind kein Menschenrecht. Wo ist Ihre
Courage, hinauszugehen und die Welt so zu akzeptieren, wie sie
ist?», fragt er.
Peter Zulauf ist ebenfalls überzeugt, dass die Skepsis
gegenüber bargeldlosem Bezahlen unbegründet sei. «Wenn die
Bürger zumindest zwei Monate probieren würden, mit Karte zu
bezahlen, und sehen, wie praktisch dies ist, bin ich
überzeugt, dass nur noch ein Bruchteil zurück zu Münz und
Nötli möchte», schreibt er. Als Alternative nennt er eine
aufladbare Prepaid-Karte. Sein Fazit: «Probieren geht über
Jammern. Ich bin seit vielen Jahren ohne Münz und Nötli
unterwegs, und es funktioniert einwandfrei!»
Spionage, wohin du fährst am 18.9.2026: SBB
will KundInnen an die Prepaid-Karte gewöhnen: Trotz Dementi der ÖV-Branche: Plötzlich wird die
Bargeld-Alternative stark vorangetrieben
https://www.blick.ch/politik/trotz-dementi-der-oev-branche-ploetzlich-wird-die-bargeld-alternative-stark-vorangetrieben-id22263957.html
Lucien Fluri -- Co-Ressortleiter Politik
-- Die ÖV-Branche betonte eben noch, sie
wolle Bargeld an den Automaten nicht rasch abschaffen. Jetzt
treibt sie aber den Verkauf der Prepaid-Karten massiv voran.
Diese sollen bald an Kiosken oder Bahnhofshops erhältlich
sein.
Ab 2027 sollen ÖV-Prepaid-Karten in Läden oder Kiosken
aufgeladen werden können
Prepaid-Karten ermöglichen anonymen Billettkauf und sind auch
für Kinder geeignet
Hunderte Billettautomaten derzeit ohne Bargeldfunktion wegen
Vandalismus; Papierbillett auf dem Rückmarsch
Jetzt machen die ÖV-Betreiber rasant vorwärts beim
Zurückdrängen des Bargelds in Bus und Bahn: Die
Branchenorganisation Alliance Swisspass sucht Läden oder
Kioske, bei denen man künftig Prepaid-Karten für den
öffentlichen Verkehr aufladen kann. Das zeigen Dokumente, die
Blick vorliegen. Die Prepaid-Karten ermöglichen den anonymen
Billettkauf. «Ideal für Personen ohne Kredit- oder Debitkarte
oder für Kinder und Jugendliche», schreiben die SBB.
Gesucht werden Läden, die ab April 2027 in ihren Filialen die
Möglichkeit zum Aufladen von Prepaid-Karten bieten werden. Man
wolle die Akzeptanz der Prepaid-Karten «künftig schweizweit»
ausbauen, heisst es. Infrage kommen dürften etwa Kioskketten
oder Migrolino- und Coop-Pronto-Filialen, die oft an den
Bahnhöfen vertreten sind. Die Allianz schreibt ausdrücklich,
dass in diesen Geschäften «die Ladung mit Bargeld möglich
sein» muss.
Im Dezember 2025 hatte die Allianz angekündigt, dass sie eine
wiederaufladbare Bezahlkarte für den öffentlichen Verkehr
einführt. Bisher war diese online aufladbar oder an den
Verkaufsstellen der teilnehmenden Transportnetze. Die
Prepaid-Karte ist nicht personalisiert und damit anonym – im
Gegensatz zur Bezahlung mit Swisspass.
Eben noch gab es Dementis
Eine gewisse Brisanz hat der Vorgang dennoch. Denn eben erst
dementierte die Allianz noch heftig, dass man demnächst Münz,
Nötli und Papierbillette aus Schweizer Zügen, Bussen und Trams
verschwinden lassen und durch Prepaid-Angebote ersetzen will.
Dies hatte der «K-Tipp» Anfang September mit Bezug auf interne
Protokolle des Branchenverbands berichtet. Bereits 2027 sollen
laut dem Bericht in Basel und der Zentralschweiz Hunderte
Billettautomaten durch neue Geräte ersetzt werden, die kein
Papier mehr ausdrucken, sondern Tickets direkt auf den
Swisspass oder eine aufladbare Prepaid-Karte laden.
Zu Blick sagte Mediensprecher Philipp Bosshard erst vor
wenigen Tagen: «Die ÖV-Branche hat keinen Beschluss gefasst,
wonach innert zwei bis drei Jahren schweizweit bestimmte
Automaten eingeführt werden müssen.» Keine zwei Wochen später
liegen jetzt aber die detaillierten Ausschreibungsunterlagen
vor, um erste Schritte in diese Richtung zu machen und die
Prepaid-Karte stärker zu forcieren.
Eben erst ist zudem bekannt geworden, dass Hunderte Automaten
vorübergehend kein Bargeld mehr annehmen. Der Grund:
Vandalismus! Sie waren aufgebrochen worden.