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SBB Meldungen 05: Meldungen - ab 4.2.2025

Die pünktlichste Firma der Welt - aber ab 2023 hat die SBB die Spionagekrankheit! Und ab 2024 hat die SBB die QR-Krankheit!

Und viele SBB-Wagen haben immer noch eine Treppenkrankheit!

30.12.2025: Und viele neue SBB-Züge piepen beim Türenschliessen so laut wie ein Herzinfarkt - oder geben beim Türöffnen ein Krankenwagenhorn. -- Die SPINNEN, die SBB!


Und manche Billeteure der SBB sind einfach total asozial, wenn sie wegen 2 Minuten 100 Franken Busse verlangen! WO ist der abgestufte Bussenkatalog?

Die SBB piept 1fach zu
                              VIEL! pipi pipi pipi
Die SBB piept 1fach zu VIEL! pipi pipi pipi [5]


Neue schweizer Karte: SBB Cargo am
                            14.10.2025: Tunnelsystem unter dem
                            Mittelland und bis Basel kommt: Cargo sous
                            terrain: Güterverkehr unter der Erde
Neue schweizer Karte: SBB Cargo am 14.10.2025: Tunnelsystem unter dem Mittelland und bis Basel kommt: Cargo sous terrain: Güterverkehr unter der Erde [2]

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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SBB am 4.2.2025: Da sollen 20.000 Franken Schmiergeld geflossen sein? Ist doch gar nicht viel!
20'000 Fr. Bestechungsgelder – Ex-Bauleiter kommunizierte über offizielle E-Mail-Adresse: Neuer Korruptionsskandal erschüttert die SBB
20'000 Fr. Bestechungsgelder: Neuer Korruptions-Skandal erschüttert die SBB

https://www.blick.ch/wirtschaft/20000-fr-bestechungsgelder-ex-bauleiter-kommunizierte-ueber-offizielle-e-mail-adresse-neuer-korruptionsskandal-erschuettert-die-sbb-id20557824.html


Robin Wegmüller - Redaktor Wirtschaft - Der letzte Fall wurde erste gerade im Oktober abgeschlossen, schon sorgt ein neuer für Schlagzeilen. Ein Ex-Bauleiter soll hohe Bestechungsgelder angenommen haben. Das Vertrauen in den Staatsbetrieb bröckelt.
Es ist ein weiterer unrühmlicher Meilenstein: Ein neuer Korruptionsskandal erschüttert die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Heinz P.* ist ehemaliger Baustellenleiter in der Immobilienabteilung der SBB. Ein befreundeter Architekt soll ihm über Jahre hinweg Bestechungsgelder von fast 20'000 Franken übergeben haben. Als Gegenleistung hat ihm Heinz P. Aufträge erteilt und dafür überhöhte Honorare ausgezahlt, wie CH Media berichtet.
Die Bundesanwaltschaft klagt den 68-Jährigen an. Er habe sich bestechen lassen, sein Amt ungetreu geführt und Amtsgeheimnisse verletzt. Am Mittwoch kommts zum Prozess. Auch der Architekt Urs S.* sieht sich dann vor Gericht – angeklagt wegen Bestechung und Gehilfenschaft zur ungetreuen Amtsführung.

Kommunikation mit der SBB-Mailadresse
Der Fall kam überhaupt ans Licht, weil die beiden etwas zu genau dokumentierten. Der Architekt verbuchte Abrechnungen auf ein privates Schwarzgeldkonto seines SBB-Freundes unter der Rubrik «Provisionen» – mit dem Vermerk «SBB». Die eidgenössische Steuerverwaltung stiess zufällig auf die verdächtigen Flüsse und erstattete Anzeige.
Heinz P. handelte nicht viel vorsichtiger. Zur Kommunikation mit Urs S. soll er seine offizielle Arbeit-Mailadresse verwendet haben. Der Austausch der beiden liegt Ermittlern vor. So schrieb der SBB-Bauleiter unter anderem: «Ich melde mich sicher frühzeitig bei dir, sobald ich oder auch meine Kollegen etwas auf den Tisch bekommen. Bei mir bist du ja der richtige Favorit für solche Arbeiten.»
Urs S. konnte in vier Jahren Aufträge im Umfang von 65'000 Franken für die SBB ausführen. Gemäss Anklageschrift konnte Heinz P. bei Aufträgen bis 10'000 Franken selbst entscheiden, wer den Zuschlag erhält. Eigentlich gilt für die Freigabe jeder Rechnung mindestens das Vier-Augen-Prinzip. In einigen Fällen scheinen jetzt aber zwei Augen gereicht zu haben. So sollen die Freunde nicht nur die Konkurrenz ausgestochen, sondern auch überhöhte Honorare ausgehandelt haben. Urs S. soll dem SBB-Mann Zahlungen in vier Tranchen gezahlt haben.

Imageproblem der SBB
Der SBB-Bauleiter und der Architekt streiten alle Vorwürfe ab. Sie wollen sich gegenüber CH Media nicht äussern. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die SBB meinen: «Nach Compliance-Fällen überprüft die SBB konsequent, ob ihre Abläufe und Kontrollen verbessert werden können.»
Das Verfahren ist ein langwieriges. Vor Gericht behandelt die Justiz Straftaten von vor mehr als zehn Jahren. Der mutmassliche finanzielle Schaden ist für die SBB verkraftbar. Doch der Prozess schadet dem Image – erneut.
Denn bereits in der Vergangenheit hatten die SBB mit solchen Fällen zu kämpfen. Der wohl berühmteste: Der Ex-Elvetino-Chef Wolfgang Winter (68) hat sich an der SBB-Kasse bedient. Er wurde im Oktober 2024 zu 36 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.
* Namen geändert



SBB am 23.3.2025: fährt mit Holzschwellen mit krebserregenden Holzschutzmitteln
https://www.facebook.com/photo?fbid=678078177896430

Beat Sollberger
Solange keine Sanierungspflicht für bestehende Eisenbahn - Holzschwellen die Krebs erregenden Bestandteile und teerölhaltigen Holzschutzmittel beinhalten und ins Wasser gelangen, sind für mich zu viele Verbote fragwürdig! Diese polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind schwer abbaubar, reichern sich in Lebewesen an und sind für Wasserorganismen giftig!.



SBB-Lokführer "schläft" bei Bern-Wankdorf am 25.3.2025: und hält nicht an:
«Dutzende Leute wollten aussteigen oder einsteigen» –  auch SBB-Mediensprecher sass im Zug: Lokführer vergisst Halt in Bern-Wankdorf – rauscht durch
https://www.blick.ch/schweiz/bern/dutzende-leute-wollten-aussteigen-oder-einsteigen-auch-sbb-mediensprecher-betroffen-lokfuehrer-vergisst-halt-in-bern-wankdorf-rauscht-einfach-durch-id20717895.html

Daniel Macher - Redaktor News - Ein SBB-Zug liess am Dienstagabend den geplanten Halt in Bern-Wankdorf aus. Hunderte Passagiere waren betroffen. Der Lokführer hatte schlichtweg vergessen anzuhalten, wie ein Mediensprecher gegenüber Blick bestätigen konnte.
Für Menschen, die am Dienstagabend mit der SBB unterwegs sind und am Bahnhof Bern Wankdorf aussteigen wollten, wird die Reise noch eine Weile dauern. Denn der Zug blieb gegen 17.20 Uhr nicht wie geplant an der Station stehen, wie ein Leser Blick berichtete. Er ist selbst vom Vorfall betroffen.
Trotz mehrmaliger Ankündigung des nächsten Haltes fuhr der Zug durch, schrieb der Leser. «Dutzende Leute wollten in Wankdorf aussteigen oder einsteigen. Und er fährt einfach durch.»
Wie der Mediensprecher Reto Schärli bestätigen konnte, hat der Lokführer vergessen, in Bern-Wankdorf anzuhalten «Dies kommt sehr selten vor: Statistisch geht einer von 170'000 Halten vergessen», schrieb er auf Anfrage von Blick. Die SBB bitten die betroffenen Reisenden um Entschuldigung. Fun Fact: Der Mediensprecher sitzt selbst in der betroffenen Bahn. Wie der Leser weiter berichtete, sollen die Insassen den kleinen Fauxpas bisher gelassen nehmen.





SCHWEIZ:
Der Gülleloch-Zug "FV-Dosto" - nur die SBB hat so ein WC-Problem UNtauglich und die Herstellerfirma zurücksenden!

Wenn das Gülleloch durch die Klimaanlage stinkt - dann bist du bei den SBB

Das ist wirklich ein technischer RÜCKschritt, so was gab es nämlich noch NIE vorher!

Der Gülleloch-Zug "FV-Dosto" - nur die SBB hat so ein WC-Problem in einem Zug - dieser Zug ist UNtauglich und die Herstellerfirma muss ALLE Züge zurücknehmen:

SBB hat immer noch den "Problemzug" FV-Dosto am 4.4.2025: Es stinkt nach Scheisse im Zug:
Zürich HB: Jetzt stinkts im SBB-Problemzug schon auf einen Knall

https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-problemzug-fv-dosto-jetzt-stinkts-schon-auf-einen-knall-66949437

Fototexte:
Als eine Nau.ch-Lesereporterin im Zug ein Sandwich essen wollte, verging ihr durch den Gestank der Appetit. (Symbolbild)
Bei dem Zug, in dem sie sass handelt es sich erneut um den Problemzug «FV-Dosto». (Archivbild)
Durch ihn kam es unteranderem am Zürich HB schön öfter zu Gestank. (Archivbild)

Der Artikel:

Mia Fasser - Zürich - In einem Zug der SBB am Zürich HB kommt es zuerst zu einem Knall, dann zu einem üblen Gestank. Ursache war erneut der Problemzug «FV-Dosto».

Das Wichtigste in Kürze

    Eine Pendlerin berichtet von einem unangenehmen Erlebnis in einem Zug am Zürich HB.
    Die SBB bestätigt, dass es sich dabei wieder um den Problemzug «FV-Dosto» handelt.
    Trotz Software-Update bleibt das Problem des stinkenden Zuges bestehen.

«Das hat mir den Appetit verdorben.» Katrin H.* (36) will am Sonntagnachmittag nach Aarau.
Am Zürcher HB steigt sie in den Zug, der zehn Minuten vor Abfahrt schon dasteht. «Ich hatte mir ein Sandwich gekauft, das ich drinnen essen wollte», erzählt sie.
Doch der Appetit vergeht ihr bald. «Plötzlich gab es einen lauten Knall, dann stellte die Lüftung ab.» Da alles ruhig bleibt, denkt sie sich nichts dabei.
Nach einer Minute geht die Lüftung wieder an. Und: «Da fing es plötzlich an, bestialisch zu stinken. Mein Sandwich habe ich gleich wieder weggelegt.»
Katrin, die oft mit dem Zug reist, weiss: «Der Gestank erinnerte mich an den Problemzug, der die Gleise im unteren HB schon öfters verpestete.» Warum es aber auf einen Knall anfängt zu stinken, versteht sie nicht.
Die SBB klärt auf.

SBB bestätigt: Wieder Problemzug «FV-Dosto»
Mit ihrer Vermutung liegt Katrin richtig: Auch bei diesem Zug handelt es sich um den sogenannten Problemzug «FV-Dosto». Dies bestätigt Sabrina Schellenberg, Mediensprecherin der SBB, auf Anfrage von Nau.ch.
«In Zürich wurde ein zweiter Zug angeschlossen. Bei der Kopplung von Zügen kann es zu einem vorübergehenden Unterbruch der Lüftung kommen.»
Vermutlich sei der unangenehme Geruch nach dem Wiedereinschalten der Lüftung von aussen in den Zug gedrungen.
«Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Reisenden für die entstandenen Unannehmlichkeiten», sagt Schellenberger.
Beim «FV-Dosto» könne es manchmal zu Geruchsemissionen kommen. Schellenberg sagt weiter: «Die SBB hat bereits diverse Massnahmen ergriffen und überprüft die Situation laufend.»
Und woher kommt der Knall? Das wahrgenommene Geräusch wurde höchstwahrscheinlich durch die Druckschlussklappen am Zug verursacht. Schellenberg: «Während der Vorbereitung des Zuges für die Abfahrt öffnen und schliessen sich diese Klappen schnell, was ein deutlich hörbares Geräusch erzeugen kann.»

Software-Update hätte Verbesserung bringen sollen
Schon seit Jahren gibt es immer wieder Berichte über die unangenehmen Gerüche an den Bahnhöfen und im Zug.
Mit den oben genannten «Massnahmen» ist vermutlich das Software-Update vom letzten Jahr gemeint.
Damals versprach das ÖV-Unternehmen gegenüber Nau.ch ein Update zur Optimierung der WC-Systeme. Dabei konnten sie aber keine vollständige Lösung des Problems garantieren.
«Mit dem Update verbessert die SBB bis Sommer 2024 die Betriebsbedingungen der Bioreaktoren». Dies teilte das Unternehmen damals mit.

Gestank im Zug wegen Toiletten-Kläranlagen
Letzten Sommer bestätigte die SBB auf Anfrage von Nau.ch, das Update inzwischen durchgeführt zu haben. Trotzdem stinkt es teils bis heute weiter. Und eben auch mal nach einem Knall.
Verantwortlich für den Gestank ist ein Problem mit den Bioreaktoren – kleinen Kläranlagen in den FV-Dosto-Toiletten.
Ist dir der Gestank vom «FV-Dosto» schon einmal aufgefallen?
Das Problem tritt besonders auf, wenn die Züge stehen und das System in einen Energiesparmodus wechselt. Dadurch erhalten die Kläranlagen zu wenig Sauerstoff und die Bakterien im Bioreaktor können die WC-Flüssigkeiten nicht zersetzen.
Durch das Software-Update hätte eine Verbesserung der Luftzufuhr erreicht werden sollen. Wie es nun mit dem «Stink-Zug» weitergeht, bleibt unklar.
*Name geändert


Handy kann man hacken und Leute mit Spionage berauben am 5.4.2025: z.B. bei den SBB (Schweiz): Fremder kauft sich Bahnreise beim Opfer Claudia S., bezahlt vom Bankkonto auf dem Handy (!) - 500 Fr. geklaut:
Via Swisspass in SBB-App gehackt – über 500 Franken weg! - «Es ist einfach eine megabeschissene Situation»
https://www.blick.ch/wirtschaft/via-swisspass-in-sbb-app-gehackt-ueber-500-franken-weg-es-ist-einfach-eine-megabeschissene-situation-id20751287.html

1. Als Blick-Leserin Claudia S. die vier 1.-Klasse-Tickets von Rom nach Turin in ihrer SBB-App sieht, trifft sie fast der Schlag.
2. Hacker haben sich Zugang zu ihrem Swisspass-Konto verschafft.
3. Werbung
4. Via SBB-App und Bezahlung durch Twint konnten die Betrüger vier Tickets kaufen – im Wert von über 500 Franken!
5. Als die Leserin den Fall bemerkte, sitzen die Betrüger bereits im Zug von Rom nach Turin.
6. Cybersecurity-Experte Marc Ruef erklärt, wie es so weit kommen konnte.

Der Artikel:

Milena Kälin - Redaktorin Wirtschaft - Blick-Leserin Clauda S. wurde Opfer eines Hackerangriffs. Unbekannte knackten ihr Swisspass-Konto in der SBB-App. Ihr Geld sieht sie weder von der SBB noch von ihrer Bank wieder. Sie ist damit nicht allein. Wie sich Fahrgäste schützen können.
Als Blick-Leserin Claudia S.* (27) ihr E-Banking öffnet, traut sie ihren Augen nicht: 500 Franken für eine SBB-Bestellung gingen weg von ihrem Konto! «Dabei habe ich gar keine Bahnreise gebucht», ärgert sich S.
Ein Blick in ihre SBB-App zeigt: Unter ihrem Namen haben Unbekannte vier 1.-Klasse-Tickets von Rom nach Turin gebucht. Kostenpunkt: 130 Franken pro Billett. Bezahlt via Twint. Als S. den Vorfall entdeckte, fuhren die Betrüger bereits gemütlich auf ihre Kosten durch Italien. «Mir war nach Heulen zumute», so die Leserin.
S. meldet den Betrugsfall umgehend telefonisch bei der SBB. Stornieren liessen sich die Tickets nicht mehr. Denn die Betrüger hätten die Reservation kurz nach der Buchung angepasst, heisst es. Bei der italienischen Bahn lassen sich Tickets danach nicht mehr annullieren. Die Betrüger scheinen also genau zu wissen, wie sie sich vor Stornierungen schützen können.
Von den SBB bekommt S. kein Geld zurück. Auch ihre Bank, die Postfinance, zahlt erst bei Betrugsfällen ab 800 Franken. «Es ist einfach eine megabeschissene Situation – niemand fühlt sich zuständig», so die gefrustete Leserin. Ihre letzte Hoffnung setzt sie nun auf ihre Cybersecurity-Versicherung. Dafür muss sie eine Anzeige bei der Polizei in der Schweiz machen.
Auch die italienische Bahnpolizei hat S. über den Vorfall informiert, als die Betrüger noch mit dem Zug unterwegs waren. Diese meldeten sie sich bisher aber nicht zurück.
Dabei ist S. kein Einzelfall. SRF-«Espresso» berichtete Ende März über einen ähnlichen Vorfall: Betrüger hackten das Swisspass-Konto eines Studenten und brachten ihn um 853 Franken. Bei ihm passten die Hacker gar die E-Mail-Adresse an, er konnte sich darauf nicht mehr einloggen.

Swisspass weist Vorwürfe zu Datenleck zurück
Der SBB-Kundendienst spricht gegenüber der Leserin am Telefon von einem «Datenleck». Die Rede ist von bis zu zehn Fällen täglich. Die neue Masche kursiere seit Mitte März, heisst es weiter. Die SBB verweisen auf die ÖV-Organisation Swisspass. Sprecherin Michaela Ruoss weist die Vorwürfe zurück: «Es gibt kein Leck bei Swisspass. Hier haben sich Betrüger in das Kundenkonto der Kundin gehackt und dort die Billette gekauft. Diese Masche gibt es seit längerem.» Wie oft es zu solchen Fällen kommt, will sie allerdings nicht verraten. Was Swisspass gegen solche Hacks tut?

So schützt du dein Swisspass-Konto
Swisspass empfiehlt allen Kundinnen und Kunden, die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten.
Auf der Website von Swisspass kann man unter «Anmeldung» das «Zweistufige Anmelden» aktivieren. In der SBB-App muss man unter «persönliche Einstellungen» auf «Logindaten ändern» klicken und wird dann auf die Swisspass-Website umgeleitet. 100-prozentigen Schutz bietet das zwar nicht – doch es erhöht den Aufwand für die Angreifer.
In der SBB-App kann man unter «Einstellungen zum Billettkauf» zudem einstellen, dass Käufe via Face-ID bestätigt werden müssen. Am besten stellt man zudem die Funktion aus, dass es für Tickets unter 40 Franken keine zusätzliche Bestätigung braucht.
Über die Website haveibeenpwned.com kann man zudem überprüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse gehackt wurde. Falls ja, sollte man unbedingt das Passwort ändern.
Falls es trotzdem zu einem Betrugsfall kommt, solltest du dich umgehend bei deinem Zahlungsanbieter melden, die betroffene Karte sperren lassen sowie eine Anzeige bei der Polizei machen.
Es gebe eine neue Massnahme, die ihre Organisation vor kurzem eingeführt habe. Erfolgt eine neue Anmeldung auf einem bisher fremden Gerät, erhält der Kunde eine E-Mail und kann reagieren, falls Betrüger am Werk sind.

Wie kann es so weit kommen?
«Es ist davon auszugehen, dass die Betrüger Zugang zum Benutzerkonto des Opfers erhalten haben», sagt Cybersecurity-Experte Marc Ruef (44), Gründer des Portals computec.ch. In der Regel passiere das durch klassisches Phishing: Dabei wird der Kunde dazu verleitet, seine Zugangsdaten irgendwo preiszugeben – diese werden dann abgegriffen.
Das Problem: Haben Hacker erst einmal Zugriff auf ein Konto, können sie frei walten. «Hinterlegte Zahlungsmittel, zum Beispiel Twint, können dann direkt für eine Buchung missbraucht werden», erklärt der Experte. Er empfiehlt deshalb tiefe Limiten.
Da hilft auch ein 20-stelliges kompliziertes Passwort nichts mehr. «Es werden aus anderen Leaks bekannte Passwörter ausprobiert, in der Hoffnung, dass ein Opfer bei verschiedenen Diensten das gleiche Passwort verwendet», sagt Ruef gegenüber Blick. Generell sollte man ein Passwort deshalb nicht für mehrere Internetdienste verwenden.
Am besten schützt man sich dabei mit Antiviren-Lösungen sowie einem Passwort-Manager. Dabei sollte man auch immer die neuste Version des Betriebssystems herunterladen. Ruef weiss: «Mindestens so wichtig ist der skeptische Umgang mit Anfragen wie verdächtigen Anrufen, SMS oder E-Mails.»
S. hat die Betrüger bei der Polizei angezeigt. Viel erhofft sie sich davon zwar nicht, doch so sollte sie immerhin ihr Geld von der Versicherung zurückbekommen. «Bis ich an mein Geld komme, dauert es sicher noch mehrere Wochen.»
* Name geändert




Schon wieder am 17.4.2025: Zug hält nicht - dieses mal durch Örlikon DURCHGEFAHREN:
Ups! Lokführer verpasst Haltestelle nach Zürich HB

https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-lokfuhrer-verpasst-haltestelle-nach-zurich-hb-66967280

Fototexte:
Nach dem Halt am Zürcher HB ... (Archivbild)
... hätte der Zug eigentlich in Oerlikon stoppen sollen. (Archivbild)
Er sauste jedoch an der Haltestelle vorbei und liess erst am Flughafen wieder Passagiere aussteigen. (Archivbild)
Ein zerknirschter Mitarbeiter informierte die Fahrgäste via Durchsage über den Fauxpas des Lokführers. (Archivbild)
Vor zwei Jahren passierte etwas Ähnliches – auch damals im Kanton Zürich: Ein Lokführer verpasste die Haltestelle Dietikon ZH. (Archivbild)

Der Artikel:

Rowena Goebel - Zürich - Da mussten wohl einige Passagiere unfreiwillig sitzen bleiben: Ein Lokführer der SBB ist versehentlich am Bahnhof Oerlikon in Zürich vorbeigefahren.

Das Wichtigste in Kürze

    Ein SBB-Lokführer hat versehentlich eine Haltestelle verpasst.
    Im Netz kursiert ein Video aus dem Zug – in einer Durchsage wird der Fauxpas verkündet.
    Die SBB bestätigt den Zwischenfall und betont, wie selten so etwas passiere.

Das war so nicht geplant: Ein SBB-Zug saust am Bahnhof Oerlikon in Zürich vorbei – obwohl er dort eigentlich hätte halten sollen.

Zerknirscht gibt ein Mitarbeiter den Fauxpas via Durchsage bekannt. Ein Video davon kursiert derzeit auf Tiktok.

«Leider hat der Lokführer den Halt Oerlikon verpasst. Dieser Zug fährt jetzt weiter nach Zürich Flughafen», verkündet er.

Wer eigentlich in Oerlikon hätte aussteigen wollen, muss jetzt also zurückfahren.
SBB entschuldigt sich

Die SBB bestätigt den Zwischenfall auf Anfrage von Nau.ch. Er hat sich am Mittwochmorgen ereignet, wie Sprecherin Carmen Hefti sagt.

«Dieser Halt in Zürich Oerlikon wurde gestern vergessen. So wie es auf dem Video zu sehen und zu hören ist.»

Die Bundesbahnen bitten die betroffenen Reisenden um Entschuldigung.

Was zum Versehen geführt hat, ist unklar – auf Anfrage sagt die Sprecherin dazu nichts.

Womöglich ist dem Lokführer zum Verhängnis geworden, dass einige Verbindungen tatsächlich Oerlikon überspringen und erst am Flughafen stoppen.

Ein Lokführer schreibt in den Kommentaren unter dem Tiktok-Video: Schwierig sei es, wenn man in kurzer Zeit viele verschiedene Züge fahre.
Hat ein Lokführer oder Chauffeur schon einmal deine Haltestelle vergessen?

Dass versehentlich an einer Haltestelle vorbeigefahren werde, komme sehr selten vor, betont die SBB-Sprecherin. «Statistisch geht einer von 170‘000 Halten vergessen.»

Auch wenn sie selten sind – solche Zwischenfälle schaffen es immer wieder in die Medien. 2023 zum Beispiel vergass ein Lokführer die Haltestelle Dietikon ZH.





https://www.nau.ch/news/schweiz/pendler-packen-aus-so-kulant-konnen-sbb-kontrolleure-sein-66939963

Fototexte:
Für den ständigen Ärger mit dem GA erhielt ein Zürcher Pendler eine Gutschrift.
Falsch gelöste Tickets bedeuten nicht in jedem Fall eine Busse.
«Nach der Abfahrt lud der vorherige Zugführer alle Passagiere auf einen Kaffee im Restaurant-Wagen ein», sagt ein Berner.
In Zürich bot sich ein Kontrolleur einer gestrandeten Passagierin als Taxi an.
Touristen in der 1. Klasse: Einige Billettkontrolleure schicken sie ohne Busse in die 2. Klasse.

Der Artikel:

Bettina Zanni - Bern - Im Ärger über Bussen geht unter, dass das Personal der SBB oft auch kulant – oder sogar charmant ist. Pendlerinnen und Pendler erzählen von ihrem Glück.

Das Wichtigste in Kürze

    Für falsch gelöste Tickets hat das Zugpersonal auch Gnade.
    Ein Pendler fragt sich, welche Rolle seine schicke Kleidung spielte.
    Allgemeine Kulanz-Regeln hat die SBB nicht.

Im Zug können Passagiere schnell in die Bussenfalle fahren. Ein Beispiel: Eine 27-jährige Bernerin kassierte eine Busse von 100 Franken, weil sie ihr GA vergessen hatte.
«Dass direkt eine Busse reinflattert, finde ich ziemlich respektlos», sagte sie. Schliesslich könne es passieren, dass Sachen vergessen gingen.
Knallhart bestraft wird auch ein Schwatz in der ersten Klasse, wenn Passagiere nur ein 2.-Klasse-Ticket haben.
Für grosse Empörung sorgte die Busse von Schülerinnen in der Luzerner Zentralbahn. 75 Franken brummte die Kontrolle ihnen auf, als sie beim Einsteigen kurz im Eingang des 1.-Klasse-Wagons standen.
Im Ärger über die Bussen geht unter, dass das Personal der SBB oft auch kulant – oder sogar charmant ist.

Abgelaufenes Sparbillett
Beispiel Nummer eins: Eine Pendlerin der SBB berichtet, auf der Strecke Freiburg–Bern ein Sparbillett für den Zug um 5.33 Uhr gelöst zu haben.
«Dies fälschlicherweise. Denn ich wollte um 6.03 auf den Zug», sagt sie zu Nau.ch. In der falschen Annahme, ein Ticket zu besitzen, habe sie diesen Zug genommen.
Als die Kontrolleurin kommt, wird auf ihrer SBB-App kein gültiges Billett angezeigt. Grund dafür ist, dass das Sparbillett von 5.33 Uhr schon abgelaufen ist. Sie habe den QR-Code aber noch im E-Mail gefunden, so die Pendlerin.
«Die Zugbegleiterin war glücklicherweise kulant.» Sie habe ihr lediglich gesagt, sie solle vor ihren Augen ein normales Ticket lösen. «So war die Sache für sie erledigt.»

Kontrolleurin der SBB «war mega freundlich»
Ein weiteres Beispiel, das Nau.ch bekannt ist: Eine Pendlerin löst in der Eile ein falsches Ticket.
Sie will schnell den SBB-Zug von Bern nach Luzern erwischen. Der Ticketautomat bot zwei Auswahlmöglichkeiten an Strecken. In der Eile wählte sie die falsche und günstigere Strecke an.
«Die Kontrolleurin war aber mega freundlich», sagt die Pendlerin. «Sie hat mir geglaubt, dass es wirklich keine Absicht von mir war.» Auch habe diese ihr freundlich erklärt, welche Strecke sie hätte wählen müssen.

«Ich konnte die Differenz einfach nachzahlen.» Kollege löste falsches Ticket
Ein Reisender erinnert sich zudem an ein positives Erlebnis in der Rhätischen Bahn von Chur GR nach Thusis GR.
Sein Kollege habe für ihn das Ticket ab Bern bis Thusis gelöst. «Jedoch hat er versehentlich nur bis Chur gelöst.»
Ausgerechnet auf der Strecke zwischen Chur und Thusis taucht aber die Billettkontrolle auf. Er und sein Kumpel rechneten fest mit einer Busse.
Die Kontrolleurin hat eine junge Begleiterin dabei. Der Reisende vermutet, dass sich die junge Angestellte auf einer ihrer ersten Fahrten befindet.
Zu ihr sagt die Kontrolleurin: «So, dann kannst du für die zwei Passagiere jetzt noch ein Billett bis Thusis lösen. Sie zeigte ihr am Gerät, wie man es macht, redete freundlich mit uns.»
Von einer Busse ist während des Gesprächs laut dem Passagier nie die Rede. «Wir waren froh – fragten uns, ob es an der Kleidung gelegen hatte.»
Die beiden Passagiere seien nämlich in Schale im Zug gesessen. Sie wollten in Thusis in einem edlen Restaurant essen gehen.

«Er lud alle Passagiere auf einen Kaffee ein»
Auch ein Berner erinnert sich an eine positive Erfahrung bei der Billettkontrolle.
Im November 2024 schränkt ein plötzlicher Wintereinbruch den Zugverkehr ein. «Mein Zug war extrem verspätet», sagt der Mann. Er musste nach Langenthal BE fahren. Am Bahnhof Bern habe totales Chaos geherrscht.
«Nach der Abfahrt lud der vorherige Zugführer alle Passagiere auf einen Kaffee im Restaurant-Wagen ein.»
An diesem kalten und chaotischen Tag sei dies doch eine sehr freundliche Geste gewesen, so der Pendler. «Und hat meine Laune an diesem Abend drastisch verbessert.»

Kontrolleur macht Taxi-Service
Auch einen speziellen Service bot ein Kontrolleur einer gestrandeten Passagierin aus München.
Mit dem letzten Zug kommt Wissenschaftlerin Noora Buser in Zürich an, wie sie in einem Linkedin-Post schildert. Nach Bern fahren keine Züge mehr.
«Ich war bereit, mir ein Taxi nach Hause zu nehmen», so Buser. Doch dann hätten die Kontrolleure angeboten, ein Taxi für sie zu organisieren. Das Taxi erwischt sie aber nicht, weil es mit einem anderen Fahrgast bereits abgefahren ist.
Unerwartet sei der Kontrolleur wieder aufgetaucht, berichtet Buser. Und er bietet ihr spontan an, sie nach Hause zu bringen, da er in dieselbe Richtung fährt.

Geld für GA-Ärger
Ein anderer Pendler darf sich über eine Gutschrift am Schalter des Bahnhofs Schlieren ZH freuen. «Bei Kontrollen galt mein GA immer wieder als abgelaufen, obwohl ich es längst erneuert hatte», sagt der Zürcher.
Etliche Male sei er deshalb an den Schalter geschickt worden, um das Problem zu beheben. Genützt habe es aber nichts.
Am Schalter beklagt sich der Pendler über den ständigen Ärger mit dem GA.
Und das fruchtet: «Der Angestellte schrieb mir deshalb 177 Franken gut.»

Keine Busse trotz falschem Billett
Vergangenen Sommer berichtete Nau.ch von dreisten Passagieren, die sich ohne Ticket in die 1. Klasse setzen. «Es passiert immer öfter», erzählte eine Pendlerin.
«Regelmässig erwischt die Billettkontrolle Leute, die nur ein 2.-Klasse-Ticket besitzen.»
Es handle sich um Touristen, sagte die Pendlerin. «Aber oftmals auch um Leute, die sagen, sie hätten nicht bemerkt, dass sie in der ersten Klasse sitzen.»
Einige Billettkontrolleure seien kulant und schickten die Leute einfach in die 2. Klasse.

«Ich vertraue Ihnen»
In der richtigen Klasse, aber mit leerem Handy-Akku sass eine Passagierin auf dem Weg von Zürich nach Bern.
Bei der Kontrolle macht sie den Zugbegleiter darauf aufmerksam, dass sie ihr Ticket auf dem Handy habe. Wegen des leeren Akkus kann sie ihm dieses aber nicht mehr vorweisen.
Darauf fragte sie, ob er ihr Ticket im System überprüfen könne. Doch der Kontrolleur winkt ab. Dabei falle nur eine Bearbeitungsgebühr an, habe er gesagt.
«Er sagte dann: ‹Ich vertraue Ihnen.›» Sie sei sehr froh gewesen, sagt die Zürcherin. «Nicht alle Zugbegleiter sind Bünzlis.»

SBB prüft jeden Einzelfall individuell
Allgemeine Kulanz-Regeln hat die SBB nicht. Die Tarifbestimmungen von Alliance Swisspass seien für die SBB bindend, sagt SBB-Mediensprecherin Sabrina Schellenberg zu Nau.ch.
Demnach müssten Kundinnen und Kunden vor Abfahrt des Verkehrsmittels über ein gültiges Billett verfügen.
Kann eine Person keinen gültigen Fahrausweis vorweisen, erfasst dies das Kontrollpersonal vor Ort. «Nachgelagert ist eine vertiefte Abklärung der Einzelfälle möglich», sagt Schellenberg.
«Die SBB prüft jeden Einzelfall individuell.» Die Gleichbehandlung aller Reisenden sei für die SBB zentral.

Im Bahnhof Bern gibt es derzeit eine grosse Baustelle.
In Etappen werden bis 2032 unter anderem neue Unterführungen gebaut.
Ob die Geruchsemissionen im Zusammenhang mit den Bauarbeiten stehen, ist unklar.
Gebaut wird jedenfalls auch direkt neben den Gleisen, wo es in vergangenen Jahren wegen des FV-Dostos zu Gerüchen kam.



Bern HB am 20.4.2025: Nun "schmöckt" es bei den SBB auch schon bei 18 Grad?
SBB rätselt über neuen Bahnhofsgestank in Bern
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-ratselt-uber-neuen-bahnhofsgestank-66964166

Fototexte:
Der FV-Dosto der SBB ist als Pannenzug bekannt – unter anderem wegen der Geruchsemissionen, die er versursachte. Oder verursacht. (Symbolbild)
Im letzten Sommer führte die SBB ein Software-Update durch, das Besserung brachte, wie sie betont.
Am Bahnhof Bern klagen Pendler aber nun erneut über Geruchsemissionen.
Ob wieder der FV-Dosto schuld ist, kann die SBB weder bestätigen noch dementieren. Sie bezweifelt es jedoch. (Archivbild)
Am Hauptbahnhof Zürich, der in der Vergangenheit ebenfalls stark von FV-Dosto-Gerüchen betroffen war, stinkt es jedenfalls nicht mehr.

Der Artikel:

Rowena Goebel - Bern - Die hohen Temperaturen der letzten Wochen hatten einen Nebeneffekt: Neue Bahnhofs-Geruchsemissionen. Die SBB bezweifelt diesmal, dass ihr Pannenzug schuld ist.

Am Bahnhof Bern stinkt es bei schönem Wetter erneut. Ist wieder der Pannenzug FV-Dosto schuld?

Das Wichtigste in Kürze

    Ehe es Anfang Woche abkühlte, war das Wetter gut zwei Wochen schön.
    Die geknackte 20-Grad-Marke sorgte am Bahnhof Bern für unangenehme Gerüche.
    Ist erneut der Pannenzug FV-Dosto schuld? Die SBB hat Zweifel.

Gut zwei Wochen lang zeigte sich der Frühling: Bis Anfang dieser Woche waren die Temperaturen warm, sogar die 20-Grad-Marke wurde geknackt.

Einen unschönen Nebeneffekt hatte das Ganze jedoch. Leser berichten erneut von heftigen Geruchsemissionen am Bahnhof Bern. Eine Beobachtung, die Nau.ch vor Ort ebenfalls feststellt.
Es stinkt wieder. Wir erinnern uns: Das war in den letzten Jahren – gerade bei schönem Wetter – in praktisch allen grösseren Schweizer Bahnhöfen ein Problem.
Grund für den Fäkalgestank war stets das als Pannenzug bekannte Bahnmodell FV-Dosto der SBB.

Zug-Update letzten Sommer sollte Besserung bringen
Der Dosto ist seit rund sechs Jahren fahrplanmässig im Einsatz. Letzten Frühling, als es erneut warm wurde, zeigte sich, dass das Problem immer noch bestand.
Darauf kündigte die SBB ein Software-Update an, das Verbesserung bringen sollte.
Nur: Auch nach dem Abschluss der Updates im August stinkte es weiter. Damals betonte die SBB, die Wirksamkeit laufend zu prüfen.
Doch hat all das gar nichts gebracht?

Pendler beschweren sich «praktisch» nicht mehr
Die Bundesbahnen sind überzeugt: Das ist nicht der Fall.
«Unsere Abklärungen zeigen aktuell keine Zunahme an Geruchsemissionen beim FV Dosto», sagt Sprecherin Fabienne Thommen zu Nau.ch.
Im Vergleich zur Vorjahresperiode seien die «Rückmeldungen» – also Kundenbeschwerden – auf weniger als die Hälfte zurückgegangen. «Wir haben praktisch keine Reaktionen mehr.»
Tatsächlich zeigt ein Besuch am Hauptbahnhof Zürich, der in der Vergangenheit ebenfalls besonders heftig von Dosto-Emissionen betroffen war: Von Fäkalgestank fehlt – trotz des schönen Wetters der letzten Wochen – jede Spur.
Diese «deutliche Verbesserung» ist laut der SBB auf die Massnahmen zurückzuführen, die sie unternommen habe.
«Beispielsweise den Ersatz der Seife und die Verbesserung des Zustands der Bakterienkulturen in den Bioreaktoren der Züge.»

SBB rätselt über Ursachen
Trotzdem: Ausgeschlossen, dass die Emissionen in Bern doch vom Pannenzug kommen, ist es nicht. «Das ist schwer nachzuvollziehen», sagt Sprecherin Thommen.
Sie kann weder bestätigen, dass der FV-Dosto die Ursache ist, noch, dass er sie nicht ist.
Klar ist: Ganz behoben sind die Geruchs-Probleme beim Pannenzug nicht. Erst vor wenigen Tagen stellten Passagiere in einem Zug am Zürcher HB einen Knall und daraufhin einen üblen Gestank fest.

Auch hier stellte sich heraus: Grund war der FV-Dosto.
«Wissen, dass Zug immer noch unangenehme Gerüche verursacht»
Das bestätigt auch die ÖV-Interessensgemeinschaft Igöv. «Wir wissen, dass der SBB bei den Toilettenproblemen mit dem FV-Dosto Verbesserungen gelungen sind. Aber wir wissen auch, dass der Zug immer noch unangenehme Gerüche verursacht», sagt Vizepräsident Christoph Wydler.

«Wir stellen das immer wieder fest. Einfach seltener.»
Für Wydler ist enttäuschend, dass das Problem noch immer nicht vollständig behoben ist: «Schliesslich sind diese Züge jetzt doch schon lange im Einsatz.»
Zu hart kritisieren will er die SBB jedoch nicht. «Der Hersteller ist auch in der Pflicht.» Wenn er die Situation mit der vor ein paar Jahren vergleicht, hat sich zudem einiges getan.
«Früher waren die Zug-WCs im FV-Dosto oft gesperrt. Ich bin gehbehindert, kann also nicht einfach in einen anderen Wagen gehen – das war enorm störend.»
Dieses Problem stellt er inzwischen kaum mehr fest.

Grosse Baustelle könnte Grund sein
Zu den neuen Emissionen in Bern sagt SBB-Sprecherin Fabienne Thommen jedoch: «Grundsätzlich können unangenehme Gerüche in Bahnhöfen verschiedenste Ursachen haben. Zum Beispiel können je nach Bauarbeiten temporär unangenehme Gerüche entstehen.»
Auch hierzu habe die SBB jedoch nichts Auffälliges bemerkt und auch keine Rückmeldungen erhalten.
Am Bahnhof Bern gibt es derzeit allerdings eine grosse Baustelle. In Etappen wird ein grosser Teil der Infrastruktur bis 2032 umgebaut.
Geplant sind neue Unterführungen, Passagen, Strassenverkehrsmassnahmen, ein neues Gebäude und ein neuer RBS-Bahnhof.
Doch ob die Fäkalgerüche von der Baustelle stammen, ist ebenfalls unklar. Die SBB verspricht, die Situation im Auge zu behalten.




9.5.2025: SBB spricht wieder von «Personenunfällen» – Kritik

https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-spricht-wieder-von-personenunfallen-psychologe-kritisiert-66985889



https://www.nau.ch/news/schweiz/pendler-argert-sich-ostschweizer-zuge-piepsen-nach-update-standig-66975683

Fototexte:
Sobald dieser Knopf gedrückt wird, erklingt ein Gong – und danach ein Dauerpiepsen bis zum nächsten Halt.
Das Geräusch gibt es in immer mehr Thurbo-Zügen. In den neueren Modellen existiert es seit über zehn Jahren, in den älteren wird es nach und nach eingebaut.
Es kommt nicht überall gut an. Ein Pendler findet es «nervig», Olivier Maridor, der eine Sehbehinderung hat, «übertrieben».
Maridors Kritik: Weil das Geräusch dauerhaft erklingt, nachdem ein Halt verlangt wird, geht es über die Forderungen des BehiG-Gesetzes hinaus.
Das BehiG verlangte, dass der ÖV bis 2024 behindertengerecht ist.
Olivier Maridor findet die SBB-Türwarnsignale zu laut – und auch das Dauerpiepsen bei Thurbo geht ihm zu weit. - Screenshot SRF «Espresso»
Kaum zu überhören: Die sich schliessende Türe an neueren Wagen der SBB-Züge. - Nau.ch

Der Artikel:

Rowena Goebel, Nico Leuthold - Bodensee - Drückt man in einem Ostschweizer Thurbo-Zug den «Halt auf Verlangen»-Knopf, piepst es bis zum nächsten Stopp ununterbrochen. Das sorgt für Kritik.

Das Wichtigste in Kürze

    Die Ostschweizer Bahngesellschaft Thurbo updatet derzeit ihre älteren Züge.
    Nach dem Update piepsen sie dauerhaft, sobald jemand Stopp drückt. Das sorgt für Ärger.
    Eigentlich sollte das Geräusch Blinden helfen. Doch die Begeisterung hält sich in Grenzen.

Die Thurbo-Züge sind hauptsächlich in der Ostschweiz unterwegs und befahren auch Strecken mit Haltestellen, für die «Halt auf Verlangen» gilt. Wer aussteigen will, muss also vorher den Stopp-Knopf drücken.
Und genau dieser Knopf sorgt nun für Ärger.
«Sobald jemand den ‹Halt auf Verlangen›-Knopf drückt, piepst die ganze Zeit im Sekundentakt ein Ton bei der Tür. Für was? Das ist nur nervig», kritisiert ein Pendler auf der Community-Seite der SBB.

Ist es dir im ÖV zu laut?
Dass der Piepston im Thurbo anhält bis zum nächsten Stopp, hält er für «unnötig». Schliesslich ertöne ja bereits einmalig ein akustisches Signal, sobald jemand den Knopf drückt.
Der Ton erklingt immer, wenn der Türknopf gedrückt wird, nicht nur beim Halt-Verlangen, sondern auch beim Öffnen.

Züge werden geupdatet
Er ist tatsächlich neu, wie Thurbo-Sprecher Christian Baumgartner Nau.ch auf Anfrage bestätigt – zumindest in einigen Thurbo-Zügen.
Seit ein paar Jahren wird die ältere Generation der Gelenktriebewagen GTW von Thurbo nämlich nach und nach einem Update unterzogen.
Und Teil des Updates ist der Ton. «Er wurde anlässlich der BehiG-Umsetzung Pflicht», erklärt Baumgartner.
In den neueren Thurbo-Zügen, die zirka seit 2012 im Einsatz stehen, war das Geräusch von Beginn an verbaut.

Dauerpiepsen soll Blinden helfen, Tür zu finden
Zur Erinnerung: Das Behindertengleichstellungsgesetz BehiG von 2004 schreibt vor, dass ÖV-Anlagen und -Fahrzeuge behindertengerecht sein müssen. Die Betreiber hätten eigentlich 20 Jahre Zeit dafür gehabt, das umzusetzen, also bis 2024.
Thurbo ist, wie andere ÖV-Betreiber auch, also etwas im Hintertreffen.
«Der Prozess ist noch im Gange, das Update wurde noch nicht bei allen unseren Fahrzeugen durchgeführt», gibt Baumgartner zu.
Ist es übertrieben, dass das Türfindesignal im Thurbo dauerhaft piepst, sobald der Stopp-Knopf gedrückt wurde?
«Das Signal wird vom Taster an der Aussenseite der Türen ausgesendet und erleichtert den Sehbehinderten das Auffinden der Taster.»
Es würde erzeugt, sobald der Taster leuchtet – also bei aktivierter Haltanforderung oder wenn das Lokpersonal die Türe freigegeben hat.

«Halt auf Verlangen»-Geräusch tönt nur einmal
Daneben gibt es auch den «Halt auf Verlangen»-Gong, der einmal nach Drücken der Stopp-Taste ertönt. «Dieser Gong ist im Wageninneren gut zu hören und wird auch in einer höheren Lautstärke abgespielt», erklärt Baumgartner.
Wichtig zu betonen ist ihm, dass es sich nur bei diesem Gong um das «Halt auf Verlangen»-Signal handelt.
Beim Dauerpiepsen handle es sich um das Türfindesignal. Auch, wenn es von dem Moment an ertönt, an dem ein Halt verlangt wird.

Sehbehinderter: «Völlig übertrieben»
Kurz: Das Geräusch soll Blinden und Sehbehinderten helfen. Doch auch unter ihnen löst es keine Begeisterung aus.
Olivier Maridor vom Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband SBV erfährt erst durch die Nau.ch-Anfrage vom Geräusch.
Für ihn macht es weder als Türfindesignal Sinn, noch, dass es dauerhaft erklingt, sobald jemand einen Halt verlangt.
«Das ist nicht das, was das BehiG als Türfinde-Signalisation verlangt, das geht weit darüber hinaus. Wir haben einfach verlangt, dass die Knöpfe auffindbar sind, nicht, dass sie dauernd piepsen.»
Dazu, dass es von dem Moment an ertönt, an dem jemand einen Halt verlangt, meint er: «Das ist völlig übertrieben.»
Und: «Es reicht uns aus, wenn das akustische ‹Halt auf Verlangen›-Signal einmal ertönt. Das ist ja im Bus auch so.»

Auch andere ÖV-Geräusche sorgen für Ärger
Es ist nicht die erste «Überreaktion» im ÖV, die er kritisiert. Auch die Türwarnsignale der SBB-Züge ärgern ihn – sie seien «viel zu laut».
Sie erklingen bei jedem Halt, wenn die Türen für die Öffnung freigegeben werden und wenn sie wieder schliessen.
Dabei handelt es sich neben dem Halt- und dem Türfindesignal um ein drittes Geräusch. Es ist allerdings nicht auf das BehiG zurückzuführen.
«Die lauten Warnsignale der Türen stören viele. Sie wurden wegen verbindlicher EU-Normen eingeführt. Das hat nichts mit dem BehiG zu tun», betont Maridor.
Auch hier: Viele Blinde hielten selbst nicht viel davon, wie er erklärt. «Sie sind zu laut.» Zudem würden sie teilweise gar die Türfindesignale, die das BehiG verlangte, übertönen.
Ändern lässt sich daran nicht viel. Die Warntöne sind laut SBB über eine Norm und die EU-Verordnung «definiert und somit verbindlich».





SBB am 17.5.2025: Gleise überqueren=schwere Gefährdung=Offizialdelikt:
Bahnhof Luzern: Pärchen überquert Gleise – laut SBB ein Offizialdelikt
https://www.20min.ch/video/luzern-sbb-untersucht-vorfall-nach-gleisueberquerung-103344221

Ein Video auf Social Media zeigt, wie zwei Personen am Bahnhof Luzern die Gleise überqueren. Die SBB warnen vor dem Betreten der Bahnanlagen.





21.5.2025: Der "Neigezug" in der Schweiz fährt gar nicht dort, wo die meisten Kurven sind! Fährt NICHT durch die Alpen! Alles nume gaga!

Es braucht also KEINEN Neigezug in der Schweiz.
KEIN anderes Land leistet sich einen "Neigezug"!

Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 21.5.2025




SBB in Bern-Wankdorf mit schwerverletztem FCB-Fan am 8.6.2025: Der Lokomotivführer fuhr zu schnell und OHNE WARNUNG in den bumsvollen Bahnhof ein:
"Als der Zug auf Höhe des Opfers durchfuhr, streifte dieser mit seinem Arm den Zug, verkeilte sich und rutschte zwischen Perron und Zug"
Neue Details zum Unfall: So verlor der Basel-Fan nach dem Cupsieg sein Bein

https://www.blick.ch/schweiz/basel/neue-details-zum-unfall-so-verlor-der-basel-fan-nach-dem-cupsieg-sein-bein-id20943760.html

Fabienne Maag - Redaktorin News - Nach dem Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Biel Anfang Monat verunglückte ein Fan schwer. In den sozialen Medien wurde der Unfallhergang heiss diskutiert. Ermittlungen geben nun einen ersten Eindruck, was wirklich geschehen ist.

Anfang Monat gewann der FC Basel den Cupfinal gegen den FC Biel. Doch die Feier hielt nicht lange an: Nur kurze Zeit nach dem Schlusspfiff verunglückte am Bahnhof Wankdorf BE ein Fan des FC Basel schwer.

Bei der Kollision mit einem Zug verlor der Mann ein Bein. Ein Bericht von CH Media zeigt nun auf, wie es zu dem Unfall kam. Trotz vieler Behauptungen zum Unfallhergang in den sozialen Netzwerken – darunter angebliches Gedränge auf den Perrons und zu früh abfahrende Züge – wird immer klarer, dass der Unfall genau das war: ein Unfall.

Das verraten Daten über die Extrazüge
Nach dem Spiel strömten Massen zu dem 500 Meter entfernten Bahnhof in Wankdorf. Viele wollten die Mannschaft zu Hause in Basel feiern und nahmen dafür die von den SBB bereitgestellten Extrazüge, so der CH-Media-Bericht.

Der letzte Extrazug soll demnach um 17.30 Uhr abgefahren sein. Das geht aus internen Daten hervor, die CH Media vorliegen. Die Recherchen zeigen: Keiner der Züge ist zu früh abgefahren, wie viele in den sozialen Medien zuvor behauptet hatten. Da nicht alle Fans die Extrazüge erwischten, darunter auch das Opfer des Unfalls, boten die SBB erneut spontan einen Extrazug auf.

Mit dem Arm hängengeblieben
Zeitgleich fuhren die Züge für die Fans des FC Biel ebenfalls am Bahnhof Wankdorf ab. Die Kantonspolizei Bern gewährleistete mit einer Dosierung der Personen, dass der Bahnhof zwar gut gefüllt, jedoch zu keiner Zeit gefährlich verstopft gewesen sei, wie ein Sprecher der Polizei gegenüber CH Media bestätigte.

Der spontan einfahrende Extrazug wurde dem Unfallopfer zum Verhängnis. Eine Überwachungskamera soll den Unfallhergang gefilmt haben. Als der Zug auf Höhe des Opfers durchfuhr, streifte dieser mit seinem Arm den Zug, verkeilte sich und rutschte zwischen Perron und Zug. Dass Dritte involviert waren oder ein besonders dichtes Gedränge auf den Gleisen zum Unfall geführt hat, ist auf den Bildern laut CH Media nicht ersichtlich. Deshalb sehen die SBB auch keinen Handlungsbedarf für weitergehende Schutzmassnahmen.

Der FC Basel sagte aus Solidarität die geplante Cupfeier ab. «Als sich bestätigt hat, dass ein Fan schwer verletzt wurde, haben wir entschieden, dass wir unmöglich auf dem Balkon feiern können. Die Fans haben es wohlwollend aufgenommen. Da hat jeder Verständnis, dass die Gesundheit vorgeht», so Mediensprecher Remo Meister zu Blick. Der FCB wünscht dem Fan viel Kraft für seinen weiteren Weg, wie er auf X mitteilte.




SBB haben zu wenig Leute am 23.6.2025: Schulklassen+Personalengpass provozieren Wartezeiten bis zu 3 Wochen bei den Fundsachen:
SBB überlastet: Wer sein Handy im Zug verliert, wartet bis drei Wochen

https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-wer-sein-handy-im-zug-verliert-wartet-bis-drei-wochen-67008094

[Scheinbar verliert die Generation Z mit "Coronaimpfung" immer mehr Handys im Zug?]

Fototexte:
Der Fundservice der SBB ist zurzeit überlastet.
Die SBB registriert rund zehn Prozent mehr gefundene Gegenstände.
Anstatt wenige Tage müssen sich die Besitzerinnen und Besitzer zum Beispiel bis zu drei Wochen für die Rückgabe gedulden.
Derzeit seien viele Gruppenreisen wie Schulklassen unterwegs, heisst es bei der SBB.
Jährlich landen laut dem SBB-Blog rund 120'000 Gegenstände aus Zügen und von Bahnhöfen im Fundservice.

Der Artikel:

Bettina Zanni - Bern - Bis Zugpassagiere etwas Verlorenes wieder zurückbekommen, kann es mehrere Wochen dauern. Der Fundservice der SBB ist aktuell überlastet.

Das Wichtigste in Kürze

    Die SBB registriert rund zehn Prozent mehr gefundene Gegenstände.
    Dies führt bei Besitzerinnen und Besitzern zu langen Wartezeiten.
    Schneller gehen kann es mit einem Express-Suchauftrag.

Im Zug etwas zu verlieren, ist derzeit doppelt ärgerlich. Bis Passagiere ihr Handy oder Portemonnaie wieder zurückbekommen, dauert es länger als üblich.
Anstatt wenige Tage müssen sich die Besitzerinnen und Besitzer zum Beispiel bis zu drei Wochen für die Rückgabe gedulden. Die berichtet der «Tages-Anzeiger».
Grund für die langen Wartezeiten ist laut SBB, dass im Fundservice aktuell mehr Fundgegenstände eingehen als normalerweise zu dieser Jahreszeit.
Hast du im Zug schon einmal etwas verloren?

Viele Schulklassen seien unterwegs
Das Bahnunternehmen meldet laut der Zeitung aktuell rund zehn Prozent mehr gefundene Gegenstände. Jährlich landen laut dem SBB-Blog rund 120'000 Gegenstände aus Zügen und von Bahnhöfen im Fundservice. Dies entspricht mehr als 300 Gegenständen pro Tag.
Derzeit seien viele Gruppenreisen wie Schulklassen unterwegs, heisst es bei der SBB. Ergänzend führe auch ein kurzfristiger Personalengpass im Fundservice zu einer längeren Bearbeitungsfrist.
Es sei das Ziel, diese Frist möglichst bald wieder einhalten zu können, sagt eine SBB-Mediensprecherin. Das Bahnunternehmen bedankt sich vorerst für die Geduld der Betroffenen.
Die gefundenen Gegenstände leiten die Transportunternehmen wie BLS, Rhätische Bahn oder die SBB selbst zentral an die SBB weiter. Dort werden sie registriert und für die Rückgabe vorbereitet.

Service mit Gebühr bei SBB
Gegen eine Gebühr von 50 Franken können Passagiere einen Express-Suchauftrag erstellen. Dann macht sich das Personal sofort auf die Suche nach dem Gegenstand.
Möglich ist dies, wenn der Gegenstand an einem bedienten Bahnhof oder in einem Zug mit Kundenbegleitung verloren gegangen ist. Zudem muss der Zug noch mindestens 30 Minuten unterwegs sein.
Bei einer erfolgreichen Suche bekommen die Auftraggeberinnen und -geber direkt eine Abholungseinladung.



Die SBB ist weltweit EINmalig am 23.6.2025: Züge fahren auch mal zu früh ab - OHNE Angabe von Gründen Kunden verarschen
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/116311

Die SBB ist weltweit
                  EINmalig am 23.6.2025: Züge fahren auch mal zu früh ab
                  - OHNE Angabe von Gründen Kunden verarschen
Die SBB ist weltweit EINmalig am 23.6.2025: Züge fahren auch mal zu früh ab - OHNE Angabe von Gründen Kunden verarschen [1]



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Lachen (Kanton Schwyz) am 1.7.2025: Passagier im Nachtzug sollte den Zug verlassen:
Passagier würgt in Lachen SZ SBB-Security

https://www.nau.ch/news/schweiz/passagier-wurgt-in-lachen-sz-sbb-security-67012683

Dennis Kittler - March-Höfe - Weil sie ihn aus dem Zug werfen wollten, hat ein Mann in Lachen SZ die Sicherheitsleute der SBB angegriffen. Per Strafbefehl wurde er nun verurteilt.

Fototext: Der Mann fuhr in einem Nachtzug und sollte diesen verlassen. (Symbolbild) - keystone

    Ein Mann hat in einem Nachtzug der SBB die Sicherheitsleute angegriffen.
    Einen Mitarbeiter würgte er, ein anderer zog sich unter anderem eine Prellung zu.
    Per Strafbefehl wurde der Angreifer nun zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

Weil es ihn aus dem Zug bat, griff ein Mann in Lachen SZ das Sicherheitspersonal der SBB an.
Einen der Mitarbeiter brachte er gar zu Boden und würgte ihn. Erst als der Kollege mit Pfefferspray zu Hilfe kam, liess der Angreifer von dem SBB-Bediensteten ab.
Die Attacke kommt den Angreifer nun teuer zu stehen, wie «20 Minuten» berichtet. Per Strafbefehl wurde er wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte von der Staatsanwaltschaft Schwyz verurteilt.

Menschen in SBB Bahnhof
Neben einer Busse über 2700 Franken und Verfahrenskosten von 4220 Franken könnte dem Täter noch eine weitere saftige Strafzahlung drohen.
10'800 Franken wären fällig, wenn er sich in den kommenden zwei Jahren erneut etwas zu schulden kommen lässt.
Der Angriff erfolgte im September 2024 in einem Nachtzug. Um etwa 4 Uhr morgens wurde er von den Sicherheitsleuten geweckt. Der helfende Kollege zog sich gemäss «20 Minuten» unter anderem Schürfwunden sowie eine Prellung zu.




Verdacht "Corona"-Impfschaden in Baden (Schweiz) am 4.7.2025: Es stinkt in der Bahnhofsunterführung der SBB:
UNTERWEGS
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/116812

Heute 3.7.2025 war ich mit der SBB unterwegs, z.B. im Bahnhof Baden. Da kam ein Zug und viele Leute gingen durch die Unterführung von Baden - die hat ja einen total schwarzen Boden - wie ein Grab - und die Rauchschwaden der Geimpften dampften durch das Grab.
Phuuu, ich hab's überlebt - aber die? Es ist wieder Zeit für Sternanis im Tee!
😜💪🌻



IMMER BAR ZAHLEN am 10.7.2025: Denn das System irrt sich oft, der Billetautomat eigentlich nie:
Beispiel grenzüberschreitende Tickets bei der SBB nach D und Ö:

SBB: App-Billett ist fünf Mal teurer als am AutomatenSBB: App-Billett ist fünf Mal teurer als am Automaten
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-app-billett-ist-funf-mal-teurer-als-am-automaten-67016650https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-app-billett-ist-funf-mal-teurer-als-am-automaten-67016650

Sina Barnert - Deutschland - Wer in der Schweiz ein Zugbillett im nahen Ausland löst, sollte dies nicht mit der App der SBB tun. Denn: Dort kostet das Ticket fünfmal mehr als am Automaten.

Das Wichtigste in Kürze

    Zug-Billetts kosten in der SBB-App deutlich mehr, als vor Ort am Schalter oder Automaten.
    Das betrifft Tickets für Fahrten im grenznahen Ausland.
    Grund dafür: Die SBB hat keinen Zugriff auf Angebote ausländischer regionaler Verbünde.

Wer mit dem ÖV ins nahe Ausland reist, sollte sich gut überlegen, wo das Billett zu beziehen ist.
Denn: Via SBB-App kann ein Zugticket in die Grenzregion schnell viel mehr kosten, als am Automaten oder am Schalter.

So beispielsweise auch, wenn man aus dem deutschen Konstanz ins nahe gelegene Allensbach, ebenfalls ennet der Grenze, reisen will.

Ticket vor Ort fünfmal günstiger
Ein Billett für diese knapp 15-minütige Fahrt kostet in der App der SBB 15.60 Franken. Nur: Wer das Ticket vor Ort am Schalter oder Automaten löst, zahlt viel weniger.
So berappt man dort, ebenso wie im Online-Ticketshop der Deutschen Bahn, lediglich 3.20 für das gleiche Billett, schreibt der «Beobachter». Das ist nur rund ein Fünftel des Betrages, den die SBB in der App verlangt.
Doch wie ist das überhaupt möglich?

SBB verweist auf ausländische Regionalanbieter
Das Problem sei bekannt, erklärt die SBB im Bericht. Grund für den höheren Preis: Man könne nicht auf alle Angebote des lokalen Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee zugreifen.
Deshalb könne man nur Tageskarten für den ganzen Regionalverbund anbieten. Darum sei dies für die Kundschaft in der App die einzig wählbare Option.
Löst du regionale Zugtickets im nahen Ausland via SBB-App?
Grund dafür, dass man solch teure Billette – beispielsweise von Konstanz nach Allensbach – trotzdem anbietet: Für die Fahrgäste sei es in der App die einzige Möglichkeit, solche Tickets für den grenznahen Raum zu lösen.
Und, so die SBB gegenüber dem «Beobachter»: «Die angezeigten Angebote sind transparent, der Leistungsumfang jeweils klar ausgewiesen.»

Vor allem Deutschland und Österreich betroffen
Besonders oft kommen solche Preisunterschiede bei Fahrten nach Österreich oder Deutschland vor, heisst es von Seiten der SBB.
Anders sei es bei Ausflügen nach Frankreich oder Italien. Dort könne man die Angebote der angrenzenden Regionalverbünde nutzen.


Schweizer
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SBB am 10.7.2025: Sommerhitze provoziert manchmal verbogene Geleise ("Verwerfungen"): Dann kommt ein Duschwagen und in der Nacht wird alles wieder korrigiert:
Wegen Sommer-Hitze: SBB muss die Schienen abduschen
Jetzt im Sommer sieht man mancherorts Gleisarbeiter, die den Schienen der SBB eine Dusche verpassen, auch nachts. Warum das so ist, erfährst du im Video.
https://www.blick.ch/video/aktuell/wegen-sommer-hitze-sbb-muss-die-schienen-abduschen-id21039795.html






SBB am 15.7.2025: "Die SBB-App ändert ohne Vorwarnung das Zahlungsmittel" (??!!) - spinnt's dene?
SBB-Kunde aus Spiez verliert wegen App-Panne 100 Franken

https://www.nau.ch/news/schweiz/bezahlart-geandert-sbb-kunde-verliert-wegen-app-panne-100-franken-67018405

Simon Binz - Frutigen-Niedersimmental - Ein technischer Fehler in der App der SBB kostete einem Halbtax-Plus-Kunden fast 100 Franken Bonus – und zeigt: Auch andere könnten betroffen sein.

    Die SBB-App änderte ohne Vorwarnung das Zahlungsmittel des Bonus-Guthabens.
    Ein Kunde verlor rund 100 Franken, weil Billette von seinem Konto abgebucht wurden.
    Die SBB zeigte sich kulant und zahlte dem Mann das verlorene Geld zurück.

Ein Pensionär aus Spiez BE, der freiwillig Wanderwege unterhält, nutzt dafür regelmässig den öffentlichen Verkehr. Aus diesem Grund hat er bei der «SBB» ein Halbtax-Plus-Abo gelöst. Mit 800 Franken Guthaben und einem Bonus von 200 Franken.
Das Guthaben muss innert eines Jahres aufgebraucht werden, sonst verfällt der Bonus. Genau das ist nun passiert – mutmasslich wegen eines Fehlers in der SBB-App. Darüber berichtet das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».

Was war passiert?
Anfang Mai wäre das reguläre Guthaben aufgebraucht gewesen. Ab dann hätte der Bonus zum Zug kommen sollen. Doch beim Billettkauf belastete die App plötzlich sein Postfinance-Konto – ohne Vorwarnung.
Der Bonus blieb ungenutzt. Die App hatte das Zahlungsmittel geändert, ohne dass der Spiezer etwas davon merkte. Er schliesst aus, die Änderung selbst vorgenommen zu haben.

Pensionär will andere Kunden warnen
Als er sich beim SBB-Kundendienst meldete, wurde ihm mitgeteilt, dass eine Korrektur nicht möglich sei. Mit anderen Worten: Das Geld könne nicht zurückerstattet werden. Auch eine nachträgliche Belastung des Bonus-Guthabens sei ausgeschlossen.
Der Mann verlor dadurch rund 100 Franken. Kein grosser Betrag – doch sein Ärger ist gross. Vor allem, weil er nie über die Änderung informiert wurde.
Der Pensionär vermutet die Ursache in einem App-Update. Er musste sich nämlich kurz vor dem Vorfall neu einloggen. Er befürchtet, dass davon auch andere Halbtax-Plus-Kunden betroffen sein könnte.

«SBB» zeigt sich kulant
Bei der Branchenorganistaion «Alliance Swisspass» heisst es auf Anfrage von «Espresso»: Es sei nicht ersichtlich, wer die Zahlungsart geändert habe. Ein Zusammenhang mit einem Update könne nicht ausgeschlossen werden.
Bisher hätten sich aber nur wenige Betroffene gemeldet. Auch die «SBB» spricht von einem Einzelfall. Ob viele den Fehler einfach noch nicht bemerkt haben, bleibt offen.
Tatsächlich kam es schon im Dezember 2024 zu ähnlichen Fällen. Damals meldeten mehrere Nutzer auf der SBB-Community-Plattform dasselbe Problem. Die App habe eigenmächtig das Zahlungsmittel geändert.
Die «SBB» bestätigten technische Probleme bei der Android-Version – auch bei Halbtax Plus. Eine Lösung wurde für die nächste App-Version versprochen. Laut «SBB» sei das Problem seit Mitte Dezember behoben.
Immerhin: Der Spiezer erhält das verlorene Geld nun zurück – aus Kulanz, wie die «SBB» betont. Ob andere Kundinnen und Kunden auf eine ähnliche Lösung hoffen dürfen, ist ungewiss. Denn laut AGB der ÖV-Branche besteht bei IT-Pannen kein Anspruch auf Entschädigung.




20 minuten online, Logo

Angriff auf einen SBB-Zug Bern-Zürich in Langenthal am 22.7.2025: Steine von der Brücke geschmissen - Vollbremsung:
Langenthal BE: Zug mit Steinen beworfen: Notbremse und zerstörte Frontscheibe
https://www.20min.ch/story/langenthal-be-zug-mit-steinen-beworfen-notbremse-und-zerstoerte-frontscheibe-103385940

Fototext: Laut einem News-Scout musste der Zug so stark bremsen, dass man die Bremsen gerochen habe.

Anina Schutz - Auf der Strecke Zürich-Bern kam es am Sonntagabend zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein Zug wurde von einer Brücke aus mit Steinen beworfen. Es kam zu Verspätungen.

    Ein Zug wurde in Langenthal BE von einer Brücke aus mit Steinen beworfen.
    Die Frontscheibe des Zuges wurde beschädigt.
    Es kam zu Umleitungen und Verspätungen auf der Strecke.

Ein News-Scout sass am Sonntagabend im Intercity von Zürich nach Bern, als der Zug auf einmal scharf abbremsen musste. «Wir haben die Bremsen gerochen, so krass war es», schreibt er 20 Minuten.

«Da kam die Durchsage, dass Jugendliche den Zug vor uns mit Steinen beworfen und erhebliche Schäden angerichtet hätten», berichtet der News-Scout weiter. Ihr Zug sei auch getroffen, aber nicht beschädigt worden. Nach dem Vorfall sei der Zug nur noch mit stark verminderter Geschwindigkeit weitergefahren.

Steine flogen von einer Brücke
Die Medienstelle der SBB bestätigt den Vorfall gegenüber 20 Minuten auf Anfrage. «In Langenthal im Kanton Bern wurden Steine von einer Brücke aus auf den Zug geworfen», heisst es von der Medienstelle. Die Frontscheibe des Zuges sei dabei beschädigt worden. Der beschädigte Zug konnte danach nur mit reduzierter Geschwindigkeit weiterfahren.

Durch den erheblichen Sachschaden, der durch die Steinwerfer am Zug entstand, kam es zu Umleitungen und Verspätungen von bis zu 15 Minuten. Aus Vorsicht hätten die Folgezüge den betreffenden Abschnitt mit reduzierter Geschwindigkeit passieren müssen.

Polizei bestätigt Einsatz wegen Sachbeschädigung
Die Kantonspolizei Bern bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass es in Langenthal zu einem Einsatz wegen Sachbeschädigung gekommen sei. Zu weiteren Details zum Ablauf, zu möglichen Tätern oder ob Personen verletzt wurden, kann die Polizei derzeit keine Angaben machen.




SBB von Bern nach Zürich kriminell am 15..2025: Erpressung zum Verbleib im 1.-Klasse-Wagen wegen defekter Tür - und der Billeteur verlangte den Aufpreis - alles gaga bei den SBB: Defekte Tür UND der Billeteur (!):
SBB: Gefangen in der 1. Klasse: Der Aufpreis wird trotzdem fällig
https://www.20min.ch/story/sbb-gefangen-in-der-1-klasse-der-aufpreis-wird-trotzdem-faellig-103398521

Letizia Vecchio - In einem Zug, der von Bern nach Zürich unterwegs war, konnten Reisende wegen einer defekten Verbindungstür nicht von der ersten in die zweite Klasse wechseln. Zahlen mussten sie trotzdem.

    Auf der Strecke Bern–Zürich sorgte eine defekte Verbindungstür für Ärger.
    Fahrgäste mit 2.-Klasse-Tickets konnten nicht in die 2. Klasse wechseln.
    Das Zugpersonal verlangte trotzdem den 1.-Klasse-Zuschlag.
    Die SBB räumten ein, dass das Vorgehen «streng» war, und bitten Betroffene, sich zu melden.

Für viele Pendlerinnen und Pendler gehört es zum Alltag: Wer kurz vor Abfahrt am Bahnsteig eintrifft, steigt einfach in den nächstgelegenen Wagen – manchmal auch in die 1. Klasse, obwohl nur ein Ticket für die 2. Klasse gelöst wurde. Das ist laut der ÖV-Branchenorganisation Alliance Swisspass grundsätzlich erlaubt, sofern man sich nach dem Einstieg umgehend in den richtigen Bereich begibt.

Doch ein Vorfall auf der Strecke Bern–Zürich sorgt nun für Ärger und Kritik an den SBB – SRF berichtete. Am Dienstagabend wollten mehrere Fahrgäste genau das tun: in den Zug springen, um dann Richtung 2. Klasse weiterzugehen. Doch eine defekte Verbindungstür machte das unmöglich. Wer in der 1. Klasse eingestiegen war, konnte diese während der Fahrt nicht verlassen und sass dort fest.
Kein Durchgang – aber trotzdem Aufpreis

Das Zugpersonal zeigte dafür wenig Verständnis. Statt Kulanz walten zu lassen, verlangten die Kontrolleure von sämtlichen Passagieren mit 2.-Klasse-Ticket den Aufpreis für einen Klassenwechsel. Die Begründung: Man habe schliesslich das Angebot der 1. Klasse in Anspruch genommen, wenn auch unfreiwillig.

Wie sollte deiner Meinung nach das Zugpersonal in solchen Situationen reagieren?
Kulant sein und den Aufpreis erlassen.
Die Regeln strikt durchsetzen, wie es die SBB gemacht haben.
Den Fahrgästen die Möglichkeit geben, beim nächsten Halt zu wechseln.
Eine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten anbieten.
19774 Abstimmungen

Kulant sein wollte man nicht. Das wäre gegenüber zahlenden 1.-Klasse-Reisenden unfair, so die Argumentation des Zugpersonals. Die Möglichkeit, beim nächsten Halt per Perron in die 2. Klasse zu wechseln, wurde den Betroffenen laut eigenen Angaben ebenfalls verwehrt.
SBB: Vorgehen formal korrekt – aber «streng»

Auf Anfrage von SRF erklärten die SBB, das Personal müsse oft in kurzer Zeit entscheiden. Das erfordere «Fingerspitzengefühl und Augenmass». Im konkreten Fall habe man sich zwar regelkonform verhalten, aber man räume ein: Das Vorgehen sei «ein wenig streng» gewesen. Die SBB bitten betroffene Fahrgäste nun, sich am Schalter oder beim Kundendienst zu melden, um den Vorfall noch einmal zu prüfen.

Wie viele Reisende von dem Vorfall betroffen waren, lässt sich im Nachhinein nicht mehr genau feststellen. Laut SBB und Alliance Swisspass handelt es sich bei gesperrten Verbindungstüren um seltene Einzelfälle.
SBB für Strenge bekannt

Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, die SBB sind für ihr besonders strenges Regime bei den Billetkontrollen bereits berühmt-berüchtigt. Erst im Januar dieses Jahres wurden zwei Jugendliche in Luzern gebüsst, weil sie im Gang der ersten Klasse gestanden hatten – sie hatten ein Ticket für die zweite Klasse, die aber zu diesem Zeitpunkt überfüllt gewesen sei. Die Fahrt der Jugendlichen dauerte nur vier Minuten. Die SBB begründeten ihr Vorgehen damit, dass alle Fahrgäste gleich behandelt werden müssten.

Auch wer sein Ticket nur eine Sekunde zu spät löst, riskiert saftige Bussen.




Verdacht krimineller Ausländer im Zug zwischen Luzern und Basel am 12.9.2025:
Strecke Luzern–Basel: Zugpassagier prügelt SBB-Kontrolleur ohnmächtig: «War schockiert»
https://www.20min.ch/story/strecke-luzernbasel-zugpassagier-pruegelt-sbb-kontrolleur-ohnmaechtig-war-schockiert-103411922

Anika Yago - Ein junger Mann verprügelte einen SBB-Kontrolleur im Zug von Luzern nach Basel. Eine Augenzeugin berichtet, die Polizei und SBB bestätigen einen Vorfall.

    Ein junger Mann griff einen SBB-Kontrolleur im Zug von Luzern nach Basel an.
    Der Kontrolleur wurde ohnmächtig und erlitt laut einer Augenzeugin schwere Kopfverletzungen.
    Mehrere Passagiere hielten den Angreifer zurück und riefen die Polizei.
    Die Luzerner Polizei bestätigt den Vorfall und ermittelt.

Auf der Fahrt zur Universität Basel beobachtete eine 22-Jährige eine schreckliche Situation. Während einer Billettkontrolle wurde ein SBB-Kontrolleur von einem jungen Mann angegriffen.

«Wir waren alle schockiert», sagt die 22-Jährige. Sie beschreibt den Angreifer als etwa 20 Jahre alt, schlank. Er sei viel grösser gewesen als der Kontrolleur.
22-Jährige schildert die Vorkommnisse

Wegen der Musik, die sie mit ihren Kopfhörern hörte, bemerkte sie nicht sofort, dass hinter ihr der junge Mann mit seinen Fäusten auf den Kontrolleur einschlug.

«Ich drehte mich um und plötzlich war überall Blut», sagt die 22-Jährige. Der Kontrolleur kniete auf dem Boden. «Er hat brutal auf seinen Kopf eingeschlagen», sagt die 22-Jährige. Das Blut des Kontrolleurs spritzte auf den Boden, auf die Sitze, auf die Treppen und auch auf einige Personen.

Weshalb es zu der Auseinandersetzung kam, kann sich die Augenzeugin nicht erklären. Einige Personen griffen jedoch ziemlich schnell ein. Mehrere Männer hielten den Angreifer zurück und riefen die Polizei. «Ich war sehr froh, dass jemand geholfen hat», sagt die Augenzeugin.

    «Er hat brutal auf seinen Kopf eingeschlagen.»

Augenzeugin (22)

Der Kontrolleur verlor das Bewusstsein: «Sein Kopf war wohl schwer verletzt, seine Brille war zerbrochen und sein Handy war kaputt.» Während der Kontrolleur aus seiner Ohnmacht erwachte, verschwand der Angreifer innerhalb von wenigen Augenblicken. «Der Kontrolleur hatte grosse Angst in den Augen», erzählt sie weiter.

In Sursee, einem geplanten Halt vom Zug, waren dann laut der Augenzeugin Polizisten vor Ort. Ob der Täter festgenommen wurde, weiss die 22-Jährige nicht. Ein zweiter Mitarbeiter hat dann Fotoaufnahmen vom Tatort gemacht und habe versucht, das Blut von den Sitzen zu wischen. Die 22-Jährige sagt: «Ich hoffe, dass es dem Kontrolleur bald wieder besser geht und der Angreifer geschnappt werden konnte.»
Polizei ermittelt: SBB zeigt Angreifer an

Die Luzerner Polizei bestätigt einen Einsatz. Simon Kopp, Mediensprecher, sagt: «Wir hatten die Meldung, dass ein Mitarbeiter der SBB geschlagen wurde. Die Abklärungen und Ermittlungen laufen.»

Die Medienstelle der SBB führt aus. Sabrina Schellenberg, Mediensprecherin, sagt: «Der Vorfall macht uns sehr betroffen und wir verurteilen diesen aufs Schärfste. Unsere Gedanken sind beim betroffenen Kollegen.» Er werde unter anderem mit SBB Care unterstützt werden. Jede Aggression sei eine zu viel.

    «Der Vorfall macht uns sehr betroffen und wir verurteilen diesen aufs Schärfste»

Sabrina Schellenberg, SBB-Mediensprecherin

Die SBB ergreift zahlreiche Massnahmen, um ihre Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen und zu unterstützen. «Beschimpfungen, Drohungen und Tätlichkeiten gegen das Personal der SBB zeigen wir konsequent an», sagt Schellenberg. Zum Gesundheitszustand des betroffenen Kollegen macht die SBB keine näheren Angaben.



Verdacht gehackt am 24.9.2025: Anzeigetafeln der SBB zeigen falsche Züge an:
Störung bei SBB-Anzeigen - «Bin im falschen Zug!»
https://www.nau.ch/news/schweiz/storung-bei-sbb-anzeigen-bin-im-falschen-zug-67047759

Fototexte:
Auf den Anzeigetafeln der SBB kann es aktuell zu Fehlern kommen. (Symbolbild)
Schuld ist eine IT-Störung. (Symbolbild)
Die SBB arbeite "mit Hochdruck" an der Behebung des Problems, so ein Sprecher.

Der Artikel:

Simon Ulrich - Zürich - Wegen einer IT-Störung zeigen derzeit viele Anzeigen an Schweizer Bahnhöfen falsche Verbindungen an. Wer aufs Gleisdisplay schaut, kann im falschen Zug landen.

Das Wichtigste in Kürze

    Eine IT-Störung bei der SBB verfälscht aktuell Abfahrtsanzeigen schweizweit.
    Betroffen sind Echtzeitdaten wie Gleisänderungen, Verspätungen und Zielorte.
    Die Störung besteht seit etwa 16:50 Uhr – Dauer noch unklar.

Wer sich aktuell auf die Abfahrtsanzeigen der SBB verlässt, könnte schnell auf dem falschen Gleis stehen – oder im falschen Zug sitzen.

So erging es Pendlerin Anna M. (38) Sie wollte am Zürcher Hauptbahnhof in die S14 nach Altstetten steigen. Auf dem Display über Gleis 32 prangte genau diese Verbindung.

Doch im Wageninnern wartete die böse Überraschung: Statt Richtung Affoltern am Albis ging es mit der S2 nach Wiedikon.

«Ich las etwas am Handy. Als ich aus dem Fenster schaute, merkte ich plötzlich, dass ich Wiedikon gelandet war», erzählt sie.
Pendlerin landet statt in Altstetten in Wiedikon

Denn: An ihrem Gleis 32 fuhr nicht die S14, sondern die S2. «Den Ausruf mit der Gleisänderung hatte ich deswegen nicht gehört.»

Die Pendlerin hat so eine halbe Stunde Zeit verloren. Aber sie nimmts mit Humor: «Als in Wiedikon die Durchsage kam, dass sie Anzeigen eine Störung haben, ging mir ein Lichtlein auf.»

Auch andere Reisende waren betroffen. Ein Pendler berichtet:

«Ich stand jetzt 40 Minuten bei der Hardbrücke. Die Anzeige zeigte etwas anderes an, als der Zug dann anzeigte. Man hatte ein 50/50-Chance, ob der Zug der vor einem stand, wirklich der richtige war.»

Via Durchsage habe er vernommen, dass es eine Störung an den Anzeigentafeln gebe.

SBB bestätigt schweizweite IT-Störung
«Seit zirka 16.50 Uhr haben wir schweizweit eine IT-Störung», bestätigt ein SBB-Sprecher auf Anfrage von Nau.ch. Diese habe zur Folge, dass Echtzeitdaten wie Verspätungen, Gleisänderungen oder eben Destinationen nicht korrekt angezeigt werden.

Die Dauer der Störung sei unbestimmt. Die IT arbeite «mit Hochdruck» an der Lösung des Problems, so der Sprecher. Die SBB empfiehlt, die Anschriften am Zug zu beachten.


Billetautomaten der SBB am 24.9.2025: Papierfrei fahren mit Halbtax und Streckenabos:
SBB: Automaten haben neue Funktion für Swisspass-Besitzer
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-automaten-haben-neue-funktion-fur-swisspass-besitzer-67047452

Fototexte:
Ob Senioren ohne Smartphone oder Kinder auf Schulausflug: Neu lassen sich Fahrscheine am Automaten direkt auf die rote Karte laden.
Die Funktion steht seit einem Automaten-Update zur Verfügung.
Ein Klassenwechsel für GA-Kundschaft geht noch nicht – eine Fehlerbehebung ist bis Oktober geplant.

Der Artikel:

Simon Ulrich - Bern - Ein Update der Billettautomaten der SBB erlaubt neu, Tickets direkt auf den Swisspass zu laden. Noch sind aber nicht alle Funktionen verfügbar.

Das Wichtigste in Kürze

    SBB-Kundinnen und -Kunden können Tickets neu direkt auf den Swisspass laden.
    Die Funktion steht seit einem Automaten-Update zur Verfügung.
    Das Ganze funktioniert ohne Papier oder ein Smartphone.

Seit einer Woche können Bahn- und Busreisende mit Halbtax- oder Streckenabo ihr Ticket direkt auf den Swisspass laden. Ganz ohne Papier oder Smartphone.

Möglich macht dies ein Update der Billettautomaten: Kundinnen und Kunden wählen am Automaten, ob sie ein Papierticket drucken oder das Ticket auf den Swisspass speichern wollen. «Blue News» hat als Erstes über die Neuerung berichtet.

Dazu muss die rote Karte kurz unter den Scanner gehalten werden. Neu gespeicherte Billetts lassen sich dann sowohl mit der Plastikkarte als auch mit dem Handy bei Kontrollen vorzeigen.
SBB-Angebot richtet sich an Kinder und Kunden ohne Smartphone

Laut SBB-Sprecherin Fabienne Thommen ist das Angebot insbesondere für Halbtax-Nutzende ohne Smartphone und allein reisende Kinder und Jugendliche gedacht.

Eine ursprünglich geplante Funktion, Tickets auch über die Bahn-Website auf den Swisspass zu laden, wird nicht umgesetzt.
Löst du deine Billetts noch am Automat?

Sprecher Moritz Weisskopf erklärt dazu: «Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit der Kund*innen, welche sbb.ch nutzen, auch ein Smartphone haben.»

Allerdings gibt es noch Einschränkungen: Wer ein GA besitzt und nur einen Klassenwechsel lösen will, kann diesen derzeit nicht auf den Swisspass laden.

Grund ist ein Programmierfehler. Laut SBB soll das Problem bis Ende Oktober behoben sein.

[Holocaust bei den SBB: Die Ausrottung der Billetautomaten für 2035 geplant]

Bei der Neuerung handelt es sich um eine Übergangslösung: Wie die Alliance Swisspass bereits vor drei Jahren ankündigte, sollen bis 2035 sämtliche Billettautomaten verschwinden.



SBB und kriminelle Fahrgäste am 30.9.2025:
Gewalt gegen SBB-Personal – Kontrolleur Albert Serrano packt aus - «Ich hatte Angst um mein Leben»
https://www.blick.ch/schweiz/gewalt-gegen-sbb-personal-kontrolleur-albert-serrano-packt-aus-ich-hatte-angst-um-mein-leben-id21269274.html

Jeremy Goy und Thomas Meier - Spucken, Schläge, Flaschenwürfe – die Übergriffe auf SBB-Mitarbeiter nehmen an Härte zu. Jetzt prüft die Bahn Bodycams für Kontrolleure.

Donnerstagmorgen, direkt am Genfer Bahnhof. Albert Serrano (53) erscheint pünktlich, gut gelaunt und macht einen Vorschlag: «Lass uns gemeinsam einen Kaffee trinken.» Der Franzose stammt aus Lyon. Seit 15 Jahren arbeitet er als Kontrolleur bei den SBB, er ist Vizepräsident der SEV-Sektion der Kundenbegleiter in Genf.

Die Freude an seinem Beruf ist ihm anzumerken – auch wenn er nicht immer einfach ist. Denn seit der Corona-Pandemie sind die Übergriffe auf das Bahnpersonal heftiger geworden. Viele Bahnkunden reagieren deutlich gereizter, der Respekt vor den Kontrolleuren hat spürbar abgenommen. In Serranos Worten: «Wir machen einfach unsere Arbeit. Aber manchmal genügt heute schon ein Nein, und die Situation eskaliert.»

Angriffe werden brutaler
Die SBB teilen Serranos Einschätzung. Die Zahl der Fälle bewege sich im Vergleich zu den Vorjahren auf ähnlichem Niveau, allerdings seien die Angriffe in der Tendenz gröber geworden. «Wo es früher zu Beschimpfungen und Drohungen kam, wird heute rascher Gewalt ausgeübt», erklärt die Bahn auf Anfrage. Pro Tag registriere man bei täglich rund 1,4 Millionen Reisenden durchschnittlich zehn Fälle von verbalen oder physischen Angriffen.

«Ich fühlte mich ganz allein»
Serrano trinkt einen Schluck, setzt die Tasse ab und holt tief Luft. Ein kurzer Moment der Stille. Dann legt er los. Es geschah an einem Freitagabend in Lausanne VD, so gegen 23 Uhr. An jenem Abend war viel los im Bahnhof. «Durch den Personalmangel bedingt fahren wir aber manchmal allein.» Er war gerade dabei, die Schlusskontrolle zu machen: Ob noch Passagiere im Zug sind, ob etwas liegen geblieben ist.

In diesem Moment kam ein Mann vom Bahnsteig auf ihn zu – vermutlich betrunken oder unter Drogeneinfluss – und erkundigte sich über einen Zug nach Boudry NE. Der Fragesteller war mit zwei Freunden unterwegs. Serrano erklärte, er habe gerade keine Zeit – der ihm zugeteilte Zug müsse sofort ins Depot, um das Gleis schnellstmöglich freizumachen, und er selbst müsse kurz darauf den nächsten Zug nach Genf nehmen.

Der Unbekannte folgte ihm, draussen auf dem Perron, während Serrano im Zug war. «Vor einer noch offenen Tür spuckte er mich an und beschimpfte mich. Dann versuchte er, in den Zug einzusteigen und mich zu schlagen.» Serrano gelang es, ihn mit dem Fuss zurückstossen. «Er warf mir eine Bierdose nach. Ich konnte ausweichen und die Tür rasch schliessen.» Alle drei schlugen gegen die Tür. «Die Situation war bedrohlich. Ich war völlig allein und hatte grosse Angst.»

Angriffe auf SBB-Kontrolleure werden brutaler
Serrano versuchte, den Notruf über die App auszulösen, allerdings funktionierte das in dem Moment nicht. Der Notruf wäre an den Lokführer übermittelt worden, der befand sich aber nicht mehr im Zug und war auch nicht mehr angemeldet. Also rief er direkt die Transportpolizei an. Nur: An diesem Freitagabend war in Lausanne keine Patrouille verfügbar. Serrano kritisiert: «Es gibt nur etwa 200 Transportpolizisten in der ganzen Schweiz, was unzureichend ist.»

Irgendwann musste Serrano aus dem Zug aussteigen, um mit einem anderen Zug nach Genf weiterzufahren. Er lief bis ans andere Ende des Zuges, in der Hoffnung, dass die Angreifer nicht dort auf ihn warten oder ihm folgen würden. Doch beim Verlassen des Zuges fanden ihn die drei Männer wieder. «Sie folgten mir und rannten mir nach. Ich hatte Angst um mein Leben.» Zu seinem Glück konnte sich Serrano gerade noch in den Zug nach Genf retten. Die Tür schloss sich im allerletzten Moment. «Ich hatte Glück. Aber in diesem Augenblick fühlte ich mich völlig allein auf der Welt. Niemand war da, um mir zu helfen. Und das in einer Situation, in der ich verzweifelt jemanden an meiner Seite gebraucht hätte.»

SBB nehmen Stellung
Die SBB schreiben auf Anfrage, dass für diesen Zug eine Doppelbegleitung geplant gewesen sei, die jedoch am Einsatztag wegen eines kurzfristigen Ausfalls gestrichen werden musste. «Die SBB bedauren es, dass für die ausgefallene Person kein Ersatz aufgeboten werden konnte und der Kollege diesen Zug allein begleiten musste.»

Dass der Kontakt zum Lokführer über den Alarm nicht möglich war, begründen die SBB damit, dass ein Lokführerwechsel stattfand. Daher war kein Lokführer im System eingeloggt, als Serrano den Notruf auslöste. Moderne Züge seien zudem mit einem oder mehreren Notfallknöpfen ausgestattet, die ebenfalls eine direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der Transportpolizei herstellen würden.

Darüber hinaus teilen die SBB mit: «Im geschilderten Fall hatte die Transportpolizei an diesem Samstagabend tatsächlich keine Ressourcen zur Verfügung, da mehrere andere Einsätze gleichzeitig liefen.» Angesichts der Dringlichkeit sei jedoch die Lausanner Polizei durch die Transportpolizei-Zentrale mobilisiert worden, und eine Patrouille sei wenige Minuten später im Bahnhof eingetroffen. Serranos Fall sei zur Anzeige gebracht worden.

Für Serrano ist klar: Nicht nur die SBB, sondern auch der Auftraggeber, also der Bund und die Kantone, müssen Verantwortung übernehmen, damit genug Personal vorhanden sei, um die Sicherheit zu gewährleisten. «Sicherheit hat einen Preis», sagt er abschliessend.

Ein Faustschlag ins Gesicht
Auch Stefan Häusler ist als Kontrolleur im Einsatz – seit 15 Jahren. Blick trifft ihn am Hauptbahnhof in Zürich und begleitet ihn. Er fällt nicht auf; weisse Turnschuhe, Jeans, schlichtes T-Shirt, darüber eine graue Jacke. Er wirkt gelassen. «Heute bin ich zivil in der Zürcher S-Bahn unterwegs», sagt er mit einem Lächeln.

Begleitet wird er an diesem Tag von vier Kolleginnen und Kollegen. Auch Häusler hat im Dienst bereits vieles erlebt. «Die Angriffe gegen das Zugpersonal sind gröber geworden», bestätigt er. Besonders eine Situation sei eskaliert: «Einmal hat mir einer einen Faustschlag ins Gesicht gegeben.» Und in manchen Fällen habe er sich zurückziehen müssen, um eine Eskalation zu verhindern. Die Angreifer wurden jeweils gefasst und verurteilt.

Grundsätzlich fühlt sich Häusler im Arbeitsalltag aber sicher: «Wir sind im Team unterwegs, es gibt Kameras und Sicherheitspersonal.» Wäre es finanziell machbar, wünsche er sich aber noch mehr Sicherheitspersonal.

An diesem Tag bleibt es für Stefan Häusler ruhig – abgesehen von kleineren Diskussionen und einigen Schwarzfahrern gibt es keine Zwischenfälle.

Abwehrmassnahmen in Planung
Die SBB sehen Handlungsbedarf. Seit dem Sommer 2024 werden Schulungen mit Kundenkontakt für heikle Situationen durchgeführt. Nun soll das Schulungsangebot erweitert werden und auf mehreren Modulen basieren. Zusätzlich seien für Mitarbeitende, die bereits an Schulungen teilgenommen haben, Auffrischungskurse geplant.

Auch im digitalen Bereich tut sich etwas: Die SBB arbeiten derzeit an der Entwicklung eines Informationsportals. Dieses Portal soll den betroffenen Mitarbeitenden den einfachen Zugang zu Fachpersonen, Schulungsangeboten, Richtlinien und Meldeverfahren ermöglichen.

Ein Novum wäre zudem der Einsatz von Bodycams bei den Zugbegleitern: Diesen wollen die SBB auf freiwilliger Basis testen. Da jedoch noch rechtliche und datenschutzrechtliche Fragen offen sind, nennt das Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details.

Kontrolleur Serrano konnte nach dem Angriff einen Monat lang nicht arbeiten und litt unter anderem an Schlafstörungen und Verdauungsproblemen. Dabei habe er lange darüber nachgedacht, ob er diesen Beruf wirklich weitermachen möchte. Aber letztlich überwogen die positiven Punkte die negativen. «Ich mag meine Arbeit wegen des Kundenkontakts. Das zählt für mich mehr als die stressigen Ausnahmen.»




SBB wird kriminell gegen BarzahlerInnen am 5.10.2025: Speisewagen ohne Rekascheks und ohne Bargeld im Test - wegen "Hygiene", "Schnelligkeit" und "Sicherheit":
SBB startet heiklen Test – und läutet womöglich das Ende des Bargelds im Zug ein
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/keine-reka-checks-im-sbb-bistro-auch-bargeld-bald-weg-2898701.html

Die SBB akzeptiert ab Ende Oktober keine Reka-Checks aus Papier mehr und erprobt zugleich auf einer Strecke ein Bistro ohne Bargeld.

Ein kleines Schild im SBB-Speisewagen sorgt für Stirnrunzeln: Ab dem 23. Oktober akzeptiert die Bahn keine Reka-Checks aus Papier mehr. Damit streicht die SBB das beliebte Zahlungsmittel gut zwei Monate früher als erwartet.

Die Ankündigung kommt überraschend. Zwar hatte die Schweizer Reisekasse (Reka) im Frühling erklärt, dass die Papier-Checks ab 2026 nicht mehr ausgegeben werden. Gleichzeitig versprach sie aber, dass bestehende Checks weiterhin gültig bleiben – auch bei den bekannten Akzeptanzstellen.

Die SBB hingegen setzt schon jetzt den Schlusspunkt: Im Zugrestaurant kann das Reka-Guthaben künftig ausschliesslich mit der Plastikkarte genutzt werden.

Kritik vom Konsumentenschutz

Der Entscheid sorgt beim Konsumentenschutz für Kopfschütteln. «Es ist schwer nachvollziehbar, dass die SBB die Reka-Checks im Speisewagen ausgerechnet kurz vor dem definitiven Ende nicht mehr annimmt», sagt Jan Liechti gegenüber blue News.

Zwar habe es bislang kaum Reklamationen gegeben. Dennoch gehe mit dem Ende der Papier-Checks «ein Stück Tradition verloren». Ein physischer Reka-Check sei schliesslich auch ein unkompliziertes Geschenk gewesen.

Bargeld noch sicher – aber wie lange?

Die Frage, wie lange Bargeld im Zug noch Bestand hat, stellt sich zunehmend. Vor einigen Monaten hatte die Bahn bereits die Münzzahlung bei Bahnhofstoiletten abgeschafft. Nun folgt der nächste Schritt.

Offiziell betont die SBB zwar, dass im Bistro weiterhin bar bezahlt werden kann. Doch ab kommender Woche startet ein Testlauf: Im Restaurant des IC51 zwischen Biel und Basel ist bis Mitte Dezember Bargeld tabu. Ziel sei es, Abläufe zu beschleunigen, Hygiene zu verbessern und Sicherheit zu erhöhen, heisst es in einer Mitteilung.

Für den Konsumentenschutz bleibt das heikel. «Damit werden Menschen ausgeschlossen, die bar bezahlen wollen», sagt Liechti. Öffentliche Dienstleistungen müssten auch für Kundinnen und Kunden ohne Smartphone oder Bankkarte zugänglich bleiben.

Die Bahn ist mit ihrem Vorstoss nicht allein. Bereits im August kündigte die Migros an, in ihren «Fitnesspark»-Centern kein Bargeld mehr zu akzeptieren – mit dem Argument, Diebstahlrisiken zu senken. Letztes Jahr kündigten zudem mehrere Tarifverbunde an, kein Bargeld mehr zu akzeptieren.

Politisch löst die Entwicklung bislang wenig Widerstand aus. Eine Volksinitiative, die ein Recht auf Barzahlung in der Verfassung verankern wollte, scheiterte schon im Sammelstadium. Immerhin wird in Bundesbern über die Kosten des bargeldlosen Bezahlens diskutiert. Der Bundesrat muss ein Gesetz vorlegen, das die teils intransparenten Gebührenmodelle bei Kartenzahlungen regulieren soll.




Kriminelle SBB am 7.10.2025: WC nur noch mit Handy begehbar:
„Die Schweiz fährt digital – aber wer fährt noch mit?“
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121158

Ein Leser hat sich entschieden, seine Erfahrung direkt an die SBB zu schreiben – nachdem er auf der Webseite keine passende Rubrik für sein Anliegen fand.
Sein Brief spricht vielen aus der Seele 👇

📩 Guten Tag, ich melde mich über die E-Mail-Adresse impressum@sbb.ch , da Sie die nötige Rubrik unter sbb.ch/hilfe-und-kontakt/kundendienst/kritik-lob/reklamation  für mein Anliegen nicht zur Verfügung stellen.

Ich bin am letzten Sonntag spontan mit dem Zug von Kerzers nach Genf gefahren. Am Automaten habe ich selbstverständlich ein Ticket gelöst. Auch für den Rückweg habe ich wieder ein Ticket am Automaten in Genf gekauft.

Danach suchte ich auf der elektronischen Anzeigetafel den Zug nach Neuchâtel – vergeblich. Weder digital noch auf den gelben Fahrplan-Plakaten war Neuchâtel aufgeführt. Nur Bern. Also fuhr ich via Bern.

Der Kontrolleur erklärte mir, ich hätte das falsche Ticket, da mein Weg via Neuchâtel führen sollte – eine Verbindung, die aber nirgends sichtbar war. Für den „Fehler“ wollte er 12 Franken zusätzlich.

In Bern suchte ich dann die Toiletten – früher mit Münzeinwurf. Heute nur noch per Smartphone.

Ich weiss, dass ich mit einer E-Mail nichts ändern werde. Aber ich hoffe, Ihnen ist bewusst: Es gibt viele, die unter diesen Umständen nicht mehr Bahn fahren wollen. Ich jedenfalls bin zum letzten Mal Zug gefahren – ohne dass ich mich einschränken muss.

Ich gehe davon aus, dass diese Entwicklung / Digitalisierung in der totalen Kontrolle und Überwachung der Bürger enden wird, was für niemanden von uns von Vorteil sein kann.

Dazu folgende Fragen:
❗️Sind Sie sich dieser Gefahr bewusst? Falls ja, was unternehmen Sie dagegen, dass dies nicht passiert?
❗️ Sind Sie sich dieser Gefahr bewusst, können jedoch nichts dagegen tun?
❗️Sind Sie sich dieser Gefahr nicht bewusst?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse
Andreas




E-Mail an die SBB am 8.10.2025: DISKRIMINIERUNG INAKZEPTABEL - Appell für das Bargeld
an: contactcenter@sbb.ch

Hallo SBB,
Sehr geehrte Damen und Herren,

die Diskriminierung von Barzahlern in Speisewagen (Zug Basel-Biel) ist INAKZEPTABEL.

Die SBB hat schon die Barzahler von ihren WCs und teilweise von Schliessfächern ausgeschlossen.

Die SBB ist nun eine INTOLERANTE, RASSISTISCHE Organisation gg BarzahlerInnen.

Dabei sind WCs+Speisewagen mit Bargeld genausogut gelaufen+erst noch sicherer+OHNE Datenspionage.

Die SBB macht sich mit immer mehr RASSISMUS GEGEN BARZAHLERiNNEN zum Clown des WEF und der chinesischen Spionage-Handydiktatur. Die Fakten über China sind im Anhang geschildert (2 Seiten pdf).

DAS sollte die SBB VERMEIDEN und beim Bargeld BLEIBEN.

IMMER BAR ZAHLEN - DAS HANDY IST KEINE BANK.

Bleiben Sie bitte beim BARGELD! Seien Sie ein Vorbild für das BARGELD!

Freundliche Grüsse
Michael Palomino
Geschichte - Soziologie - Naturmedizin http://www.med-etc.com
Handy 077-990 25 64 (nur zum Telefonieren und Nachrichten schauen zwischendurch)

Anhang: China ist Handydiktatur 2 Seiten pdf Link




Neue schweizer Karte:
SBB Cargo am 14.10.2025: Tunnelsystem unter dem Mittelland und bis Basel kommt:
Cargo sous terrain: Güterverkehr unter der Erde
https://automobile.nau.ch/tech/cargo-sous-terrain-guterverkehr-unter-die-erde-67054111

Neue schweizer Karte: SBB Cargo am 14.10.2025:
                Tunnelsystem unter dem Mittelland und bis Basel kommt:
                Cargo sous terrain: Güterverkehr unter der Erde
Neue schweizer Karte: SBB Cargo am 14.10.2025: Tunnelsystem unter dem Mittelland und bis Basel kommt: Cargo sous terrain: Güterverkehr unter der Erde [2]

Fototexte:
Mit einer neuen unterirdischen Route wird der Druck von Strassen und Bahnen genommen, um landesweit eine stabile Warenlieferung zu gewährleisten. - Cst.ch
Der erste Abschnitt des Cargo sous terrain (CST)-Netzwerks verläuft von Härkingen-Niederbipp nach Zürich, ist rund 70 Kilometer lang und verfügt über mehrere Anschlusspunkte (Hubs). - Cst.ch
Über die Hubs wird der Zugang zu Cargo sous terrain gewährleistet. Sie erlauben eine vollautomatische Be- und Entladung der Transportfahrzeuge. - Cst.ch

Der Artikel:

Maia Schmied - Das Ende aller Logistikprobleme? Die Schweiz entwickelt Cargo sous terrain (CST), ein unterirdisches, automatisiertes Tunnelsystem. CO₂-frei, leise & effizient!
Die stetig wachsende Menge an Gütertransporten stellt urbane Zentren vor enorme Herausforderungen, die sich in erhöhtem Verkehrsaufkommen, Lärm und Emissionen manifestieren. Als innovative Antwort auf diese komplexen logistischen Probleme entwickelt die Schweiz das zukunftsweisende System Cargo sous terrain (CST).
CST ist ein privatwirtschaftlich getragenes Projekt, das den Warentransport in städtischen und suburbanen Gebieten teilweise unter die Erde verlagern soll. Dieses Konzept verspricht nicht nur eine Entlastung der überlasteten Strassen, sondern auch eine signifikante Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit in der Logistikkette.
Es handelt sich um eine unterirdische Lösung für den Gütertransport, die darauf abzielt, die sogenannten «letzte Meile»-Probleme in Ballungszentren zu entschärfen.

Kernkonzept und technologische Basis von CST
Das zentrale Element von Cargo sous terrain ist ein Tunnelsystem, das in einer Tiefe von etwa 20 bis 40 Metern unter der Erde verläuft. In diesem Tunnel sollen vollautomatisierte, unbemannte Fahrzeuge auf drei Spuren verkehren.
Die erste und die dritte Spur sind für den eigentlichen Transport von Paletten und Containern vorgesehen. Diese werden auf speziellen Trägern mit einer konstanten Geschwindigkeit von etwa 30 km/h befördert.

Induktionstechnologie
Die mittlere Spur dient als Service- und Notfallspur. Eine Besonderheit des Systems ist die Nutzung von Induktionstechnologie zur Energieversorgung der Fahrzeuge, was den Betrieb äusserst energieeffizient und emissionsfrei gestaltet.
Die Güter werden dabei nicht einfach von A nach B geschickt: Das System ist für den horizontalen und vertikalen Umschlag konzipiert. Spezielle Hubanlagen stellen die Verbindung zur Oberfläche her.
Diese unterirdischen Hubs, die an Logistikzentren angeschlossen sind, gewährleisten einen reibungslosen Übergang zwischen dem unterirdischen und dem oberirdischen Transportnetzwerk.

Aktueller Stand und geplante Realisierung
Das Projekt CST befindet sich derzeit in der Planungs- und Entwicklungsphase, wobei bereits ein detailliertes Konzept und eine breite industrielle sowie politische Unterstützung vorliegen. Der Bau der ersten Teilstrecke, der sogenannten «Jura-Achse», ist von Härkingen-Niederbipp bis Zürich geplant und soll eine Länge von rund 70 Kilometern umfassen.
Die Inbetriebnahme dieses ersten Abschnitts wird für die frühen 2030er-Jahre angestrebt. Die gesamte Realisierung des CST-Netzwerks ist langfristig angelegt und soll bis 2045 abgeschlossen sein, um die wichtigsten Wirtschaftszentren der Schweiz zu vernetzen.
Dabei wird das System nicht nur den Warentransport, sondern auch die Temperaturführung für kühlpflichtige Güter ermöglichen, was es zu einer vielseitigen Logistiklösung macht. Die Finanzierung erfolgt vollständig privatwirtschaftlich durch ein breites Konsortium namhafter Schweizer Unternehmen aus dem Detailhandel, der Logistik und der Industrie.

Vorteile und Nachhaltigkeitsaspekte
Einer der grössten Vorteile von CST liegt in der Nachhaltigkeit. Durch die Verlagerung des Güterverkehrs unter die Erde werden Tausende von Lkw-Fahrten täglich eingespart, was zu einer massiven Reduktion von CO₂-Emissionen, Lärm und Staus auf den Strassen führt.
Die Automatisierung und Elektrifizierung des Transports sorgen für einen effizienten und zuverlässigen Betrieb. Darüber hinaus ermöglicht CST eine optimierte Flächennutzung an der Oberfläche, da weniger Raum für Logistikzentren und Umschlagplätze benötigt wird.
Daher gilt das System als entscheidender Baustein für eine moderne, resiliente und umweltfreundliche Logistikinfrastruktur der Zukunft in der Schweiz.




Die SBB sind volksfeindlich GEGEN die Barzahler-Passagiere am 15.10.2025: Dynamische Preise sollen Kunden süchtig machen:
Wirbel um Halbtax-Abo: Verschwindet das Lieblingsabo der Schweizer?
https://www.blick.ch/wirtschaft/schock-fuer-sbb-kunden-das-lieblings-abo-der-schweizer-soll-verschwinden-id21324423.html

Die SBB will das Halbtax abschaffen - damit sie die Ticketautomaten abschaffen können wahrscheinlich
Sie wollen alles nur noch mit Internet funktionieren lassen
mit dem Biet- und Wettsystem mit dynamischen Preisen - für die Schweiz mit ihrer kleinen Fläche total gaga

Der Artikel:

Martin Schmidt - Redaktor Wirtschaft - Die ÖV-Branche will völlig neue Wege gehen: Das beliebte Halbtax-Abo steht auf der Kippe. In den kommenden Jahren plant die Branche ein neues Tarifsystem namens «My Ride», das Preise und Rabatte grundlegend verändern wird.

Im öffentlichen Verkehr könnte es zur grossen Ticketrevolution kommen: Mit dem Halbtax soll das beliebteste Abo der Schweiz abgeschafft werden, wie der K-Tipp in der aktuellen Ausgabe berichtet.

3,3 Millionen Menschen im Land nutzen heute ein Halbtax-Abo. Erwachsene zahlen dafür im ersten Jahr 190 Franken und bei einer Verlängerung dank Treuerabatt 170 Franken, damit sie ein Jahr lang Fahrkarten zum halben Preis lösen können.

Der Branchenverband Alliance Swisspass will das Halbtax-Abo zusammen mit anderen Vergünstigungen schon bald aufs Abstellgleis stellen, wie der K-Tipp schreibt. Ab 2027 könnte ein weiteres Pilotprojekt starten, dass die Basis für ein neues Tarifsystem «My Ride» schaffen soll. Dieses soll das Preissystem im öffentlichen Verkehr «radikal vereinfachen und digitalisieren», heisst es beim Branchenverband.

Alliance Swisspass widerspricht, dass das Halbtax abgeschafft werde. In einer Stellungnahme schreibt sie von einer «verkürzten Darstellung» und weist auf eine Medienmitteilung vom letzten November hin. Es werde auch nach der Einführung eines neuen Preissystems ein Halbtax geben.

Ersatz soll integriert werden
Wie Gespräche mit ÖV-Insidern zeigen, soll im neuen Preissystem ein Ersatz fürs Halbtax integriert werden. Gegen Bezahlung einer Gebühr wären damit die Tickets deutlich vergünstigt erhältlich. Hinzukommen würde wie beim heutigen Halbtax Plus ein zusätzlicher Rabatt basierend auf den gefahrenen Kilometern.

Bei der Basisversion von «My Ride» sind nach heutigem Stand ebenfalls Rabatte vorgesehen: Fahrgäste zahlen dabei eine monatliche Grundgebühr, und je öfters sie in diesen 30 Tagen den öffentlichen Verkehr nutzen, desto höher fällt am Ende der Rabatt aus. Ein Prototyp von «My Ride» wird bereits seit Mitte Mai 2024 von über 3000 Kundinnen und Kunden getestet.

Das Projekt steckt noch in der frühen Entwicklungsphase: Das Pilotprojekt soll Antworten liefern, wie hoch die künftigen Rabatte genau aussehen könnten.

Führt neues Rabattsystem zu Gewinnern und Verlierern?
Für diese Systemumstellung will die Branche auch kräftig an den heutigen Billettpreisen rütteln. Gemäss K-Tipp sollen die neuen Fahrkartenpreise zwischen dem heutigen Halbtaxtarif und dem Volltarif liegen. Mit tieferen Einstiegspreisen will die ÖV-Branche gegenüber alternativen Beförderungsmitteln attraktiver werden.

Demgegenüber gibt es Befürchtungen, dass es zumindest für einen Teil der heutigen Fahrgäste teurer werden könnte. Unter dem Strich soll der Systemwechsel gemäss Branchenverband einnahmeneutral sein. Die Kundinnen und Kunden sollen schliesslich weiterhin zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs animiert werden, so Insider. Gemäss diesen dürfte es bis zu einem Systemwechsel auf breiter Ebene jedoch noch Jahre dauern.

Kommen künftig gar dynamische Preise?
Aktuell spart ein Fahrgast mit Halbtax bei Ticketkäufen für 250 Franken pro Jahr 16 Prozent gegenüber dem Volltarif. Kauft er Tickets für 600 Franken, spart er gut 35 Prozent. Noch grösser fallen die Rabatte beim heutigen Halbtax Plus aus.

Gestrichen werden sollen auch Mehrfahrtenkarten, 9-Uhr-Pässe und Sparbillette. Das wirft weitere Fragen auf: Die ÖV-Anbieter versuchen seit Jahren, einen Teil der Fahrgäste dazu zu motivieren, Verbindungen ausserhalb der Stosszeiten zu nutzen. Nun werden Angebote gestrichen, die diese Fahrgastlenkung zum Ziel hatten. Da das Tarifsystem digitalisiert wird, ist es nur schwierig vorstellbar, dass es künftig nicht auch in einem gewissen Grad dynamisiert wird. Dies würde wiederum Gewinner und Verlierer schaffen. Die Erfahrungen zeigen aber, wie schwierig es ist, die Fahrgäste über die Preise effektiv zu lenken.

Analoge Fahrgäste als grosse Verlierer
Das ÖV-Tarifsystem wäre zudem vereinfacht, da es nur noch «My Ride» mit verschiedenen Varianten, das Generalabonnement und regionale Abos gibt – und nicht mehr mehrere verschiedene Preissysteme parallel. Die Preistransparenz könnte im Fall von dynamischen Preiselementen jedoch leiden.

Verlierer des Systemwechsels dürften zudem vor allem nicht digital-affine Menschen werden – also tendenziell ältere Fahrgäste: 75 Prozent kaufen ihre Tickets bereits digital, ein Viertel jedoch noch analog. Sind die «My Ride»-Rabatte nur digital verfügbar, wird dies den laufenden Wandel hin zu digitalen Ticketkäufen beschleunigen. Wer aber nicht online ist, droht auf der Strecke zu bleiben.

*Der Artikel wurde ergänzt und überarbeitet mit der ausführlichen Erklärung Aliance Swisspass.


SBB macht grosse Fehler am 15.10.2025: wegen Sekundenbruchteilen hohe Geldbussen verteilen - aber Raucher auf Perrons paffen lassen:
Überall wird gepafft, gequalmt und geschnippt: SBB werden bei Kids ohne Tickets zur Furie, bei Rauchern auf Perron schaut sie weg – weil sie Brüssel liebt?
https://insideparadeplatz.ch/2025/10/15/ueberall-wird-gepafft-gequalmt-und-geschnippt/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121471

SBB werden bei Kids ohne Tickets zur Furie, bei Rauchern auf Perron schaut sie weg – weil sie Brüssel liebt? Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) – das einstige Symbol helvetischer Präzision und Zuverlässigkeit – zeigen zunehmend Risse, die auf Einflüsse aus Brüssel hindeuten. Wenn es darum geht, Schülern das Leben schwer zu machen, weil sie ihr Ticket einen Sekundenbruchteil zu spät …




SBB wieder ohne Bargeld am 20.10.2025:
Frauenfeld wird immer besser. Nach dem bargeldlosen Scheisshaus, die bargeldlosen Scheissfächer
Das ist Nötigung!!
Video: https://t.me/standpunktgequake/212206





Schweiz 28.10.2025: Kriminelle SBB stellt systematisch auf Gepäckschliessfächer OHNE Bargeld um - Diskriminierung und Nötigung OHNE Notwendigkeit!
Foto: https://t.me/standpunktgequake/213204






SBB am 2.11.2025: Die App ist unvollständig wegen komplizierten Tarifen - und es werden Daten verkauft - an "Partner"-Apps:
SBB APP - Und nicht nur das, diese APP hat hunderte von "Partnern" an denen sie EURE Daten verkauft.
https://www.tagesanzeiger.ch/sbb-app-ignoriert-regionalabo-bei-streckenbillett-789483321424
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122435




7.11.2025:
SBB muss über 400 Züge auf Asbest untersuchen
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-muss-uber-400-zuge-auf-asbest-untersuchen-67063045

Riccardo Schmidlin - Bern - Das heute verbotene Asbest wurde auch für die Dichtung von Zügen der SBB verwendet. Die Bahngesellschaft forciert nun Untersuchungen. Günstig sind diese nicht.


SBB am 7.11.2025: Luzerner Kopfbahnhof soll einen "Durchgang" erhalten:
Ständeratskommission unterstützt Durchgangsbahnhof Luzern
https://www.nau.ch/news/schweiz/standeratskommission-unterstutzt-durchgangsbahnhof-luzern-67063178

Keystone-SDA Regional - Luzern - Die Verkehrskommission des Ständerats unterstützt die Standesinitiativen dreier Kantone für den Durchgangsbahnhof Luzern.


Idioten-SBB am 7.11.2025: 116 neue Doppelstockzüge sollen von Siemens kommen - wieso nicht erst mal 5 zum Testen?
SBB vergibt Mega-Auftrag an Siemens Mobility
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-vergibt-mega-auftrag-an-siemens-mobility-67063136

Keystone-SDA - Zürich - Die SBB bestellt bei Siemens Mobility 116 neue Doppelstock-Züge. Diese sollen in den 2030ern in Betrieb genommen werden.

Das Wichtigste in Kürze
-- Siemens Mobility erhält einen Mega-Auftrag von der SBB.
-- Das Unternehmen soll 116 neue Doppelstock-Züge liefern.
-- Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Milliarden Franken.

Siemens Mobility wird 116 neue Doppelstockzüge für die S-Bahn in Zürich und in der Westschweiz liefern. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Milliarden Franken, wie die SBB am Freitag bekannt gab. Die Züge sollen in den 2030er Jahren in Betrieb genommen werden.

Die 100 Meter langen Züge der ersten Generation der Zürcher S-Bahn müssen nach 40 Jahren ersetzt werden. 95 der neuen 150 Meter langen Züge mit über 500 Sitzplätzen sollen im Raum Zürich in den fahrplanmässigen Einsatz gelangen. Das hatte die SBB bereits im Juni des vergangenen Jahres bei der Ausschreibung bekannt gegeben.

Die neuen doppelstöckigen Triebzüge sollen primär die Fahrzeuge des Typs «Doppelstockpendelzug DPZ» und des «Hauptverkehrszeit-Doppelstockzuges HVZ-D» ersetzen. Das war der öffentlichen Ausschreibung des Auftrags zu entnehmen.

21 weitere Fahrzeuge sind für den Einsatz in der Westschweiz eingeplant: in der RER Vaud und auf der Linie RE33 Martigny VS – Annemasse (F). Die Züge werden sich in Zürich und in der Westschweiz innen und aussen in der Farbgebung unterscheiden.

SBB plant zusätzliche Multifunktionszonen
Die neuen Züge müssten den Anforderungen der Zürcher S-Bahn gerecht werden. So seien zusätzliche Multifunktionszonen notwendig. Diese sollen im Berufsverkehr Platz für Pendlerinnen und Pendler bieten, die nur kurze Strecken fahren und stehen bleiben möchten.

Vorgesehen sind zudem ein Niederflureinsteig bei allen Türen sowie Steckdosen in der 1. und 2. Klasse.

Verstellbare Sitze und klappbare Tische sollen den Komfort in der 1. Klasse erhöhen. Die Züge sollen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde verkehren.



SBB mit Gaga-Siemens am 8.11.2025: Neue SBB-Züge: 2 Toiletten für 540 Passagiere
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/08/neue-sbb-zuege-2-toiletten-fuer-540-passagiere/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122801

Siegen Siemens hatte schon Qualitätsprobleme, Stadler Rail gab praktisch preisgleiche Offerte ab. Jobs für Deutschland statt Thurgau. Wenn im Verspätungsland Deutschland die Züge mal wieder mit mehrstündiger Verspätung ankommen, tragen in der Regel immer die anderen die Schuld: Das Rollmaterial, die Schienen oder höhere Gewalt. Im Juni 2024 war die Schuldfrage immerhin geklärt, bevor ein Zug überhaupt …





SBB will Siemens-Züge aus Deutscheland kaufen am 9.11.2025:
[Wieder fehlen ZAHLEN im Artikel, wie teuer alles sein soll - und ein zu niedriges Angebot von Siemens ist anzunehmen]:

Neue Züge: So erklärt die SBB ihren Entscheid für Siemens
https://www.20min.ch/story/neue-zuege-so-erklaert-die-sbb-ihren-entscheid-fuer-siemens-103448208

Konstantin Furrer -- Die Vergabe neuer Doppelstockzüge an Siemens Mobility und damit einen ausländischen Hersteller hat Kritik ausgelöst. Die SBB habe sich dabei aber ans Beschaffungsgesetz gehalten.

  • Die SBB bestellte 116 neue Doppelstockzüge bei Siemens Mobility.
  • Der Auftrag an den ausländischen Hersteller sorgte für Unverständnis.
  • Die SBB musste das vorteilhafteste Angebot gemäss Beschaffungsgesetz wählen.

Die SBB hat am Donnerstag einen Mega-Auftrag bekannt gegeben: Dabei handelt es sich um 116 Doppelstockzüge von Siemens Mobility. Dass der Auftrag an Siemens geht, stösst bei Stadler auf Unverständnis – auch, weil der Preis des Schweizer Zugbauers laut den Verantwortlichen nur einen Bruchteil höher gewesen wäre: Aufgrund der Bepunktung der SBB könne man bestätigen, dass die effektive Preisdifferenz 0,6 Prozentpunkte beträgt – berechnet auf 176 Doppelstockzüge.

Am Sonntag erklärt nun die SBB ihren Entscheid in einer Medienmitteilung. Die Vergabe neuer Doppelstockzüge an Siemens Mobility und damit an einen ausländischen Hersteller habe Fragen und Kritik ausgelöst, so die SBB. Die SBB müsse aber den Auftrag zwingend an das Unternehmen mit dem vorteilhaftesten Angebot erteilen. Swissness sei gemäss Beschaffungsgesetz weder vorgesehen noch erlaubt, so die SBB.

«Es war kein Kopf-an-Kopf-Rennen»

Allen Bewerbern seien die Kriterien bekannt gewesen. «Gegen diese Anforderungen und Kriterien ist keine Einsprache eingegangen», schreibt die SBB. Und weiter: «Der Anbieter Siemens Mobility hat über alle Kriterien insgesamt am meisten Punkte erreicht.» Damit habe die SBB gar keine andere Wahl gehabt, als das Angebot von Siemens zu akzeptieren.

Auch die von Stadler Rail angesprochene knappe Preisdifferenz will die SBB nicht gelten lassen. «Es war kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der beste Anbieter hat in Summe klar am meisten Punkte erzielt bei den Kriterien, mit denen alle einverstanden waren», schreibt die SBB.

Stadler Rail kann nun in den nächsten 20 Tagen Rekurs beim Verwaltungsgericht in St. Gallen einlegen. Ob das Schweizer Unternehmen diesen Weg gehen will, ist noch nicht klar. Man sei zwar kein Fan von Rekursen, so Stadler Rail. «Aber wenn es sein muss, dann muss es sein.» Die nächsten Schritte sollen jetzt analysiert werden.

Die Eckdaten der Züge

Sitzplätze: rund 540, rund 20 Prozent in der 1. Klasse
Veloplätze: 16, verteilt auf 8 Multifunktionszonen
Toiletten: 2, davon 1 rollstuhlgängig
Einstiegshöhe: ausschliesslich Niederflureinstiege
Einstiegstüren: 24 insgesamt, 12 pro Seite, 2 Einstiegsplattformen pro Wagen
Führerstandstür: separate Türen für Lokpersonal in den Führerständen
Länge: rund 150 Meter
Maximalgeschwindigkeit: 160 km/h



9.11.2025: Sind SBB-Chefs gegen Spuhler, weil der SVP ist?
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122851
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/09/sind-sbb-chefs-gegen-spuhler-weil-der-svp-ist/

Wegen 12 Mio. Differenz gefährden Bundesbahnen Schweizer Jobs. Spuhlers Züge laufen, ausländische wie Bombardier-Dosto fielen aus. Warum vergeben die Schweizerischen Bundesbahnen SBB den Zwei-Milliarden-Auftrag für die Zürcher und Lausanner S-Bahn nach Deutschland? Warum Siemens in München und nicht Stadler Rail im thurgauischen Bussnang? Die Frage treibt die Eidgenossenschaft um. Heute früh widmete sich ihr das Schweizer Radio …




SBB-Verwaltungsrat am 11.11.2025: Ein DEUTSCHER Thomas Ahlburg woll für Siemens votiert haben:
Siemens-Gate: Steckt Vendetta von SBB-Verwaltungsrat dahinter?
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/11/siemens-gate-steckt-vendetta-von-sbb-verwaltungsrat-dahinter/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122952

Thomas Ahlburg wurde von Peter Spuhler als CEO Stadler Rail geschasst. Jetzt soll der Deutsche für Siemens und gegen Stadler votiert haben. Der Streit um den 2-Milliarden-Auftrag der SBB an die deutsche Siemens statt an die Thurgauer Stadler nimmt eine neue Wende. Zuoberst im VR der SBB sitzt seit 2 Jahren mit Thomas Ahlburg der Ex-CEO der Stadler Rail. Also der Eisenbahn-Firma …



BLICK
SBB Cargo am Abgrund am 13.11.2025: und es drohen 1 Million Lastwagenfahrten mehr:
Chef von SBB Cargo schlägt Alarm:"Sind so nicht überlebensfähig"
https://www.blick.ch/politik/sind-so-nicht-ueberlebensfaehig-chef-von-sbb-cargo-schlaegt-alarm-id21417522.html

SBB Cargo, die Transport-Tochter der SBB, f¨hart seit Jahren hohe Verluste ein. Nun schlägt ihr Chef Alarm. Wenn das Geschäft nicht umgebaut werde, sei es nicht mehr überlebensfähig. Eine Million Lastwagenfahrten gäbe es dann mehr. Inzwischen gibt es auch Geld vom Staat.





SBB mit der Halbierung von Zügen am 15.11.2025: Wenn Leute mit Kopfhörern Musik hören, verpassen sie die Durchsagen - dann landen viele Leute im Depot statt am Reiseziel:
Pendler schauen ins Handy & landen im Depot – SBB greift ein
https://www.nau.ch/news/schweiz/pendler-schauen-ins-handy-landen-im-depot-sbb-greift-ein-67062612

Bettina Zanni - Bern - Das Personal der SBB muss zunehmend Reisende aus Depots begleiten. Jetzt reagiert das Bahnunternehmen.

Das Wichtigste in Kürze

  • «Bitte nicht einsteigen», lautet der Hinweis, wenn ein Zug ins Depot fährt.
  • Trotzdem landen Reisende in letzter Zeit häufiger in Depots.
  • Die SBB plant deshalb ein neues Piktogramm.

Mit dem Zug manövrieren sich Pendlerinnen und Pendler regelmässig in eine Sackgasse. Denn sie steigen in S-Bahnen ein, die direkt ins Depot fahren. So weit kommt es – trotz klarer Anzeigen.

«Bitte nicht einsteigen» steht vor Depotfahrten auf dem Bildschirm am Perron (siehe Bild oben). Die entsprechenden Züge sind zudem mit «geschlossen» angeschrieben.

Die vielen Fahrten ins Leere von Passagieren sind der SBB zu bunt geworden.


SBB klagt über zusätzlichen Aufwand

«In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass Reisende trotz Hinweisen auf den Bildschirmen im Depot landen.» Dies schreibt ein Community-Manager der SBB auf der Plattform SBB Community.


Dies heisst in erster Linie, dass diese Reisenden wieder zurückgebracht werden müssten, erklärt der Manager. «Für unsere Kundinnen und Kunden ist das mühsam, da sie Zeit verlieren, und für uns bedeutet es einen zusätzlichen Aufwand.»

Die SBB will deshalb die Hinweise verbessern.

Favoriten wählen
Auf der Plattform lädt der Community-Manager zu einer Abstimmung ein, um die «visuelle Verständlichkeit» zu erhöhen.

Noch bis Ende Monat können User mit einem Swiss-Pass-Login aus vier Piktogrammen ihren Favoriten wählen.

Zwei Piktogramme zeigen eine Person, die in den Zug einsteigt, ein weiteres symbolisiert einen durchgestrichenen Zug. Auch zur Wahl steht ein Piktogramm mit einer Person in einem roten Kreis.

Aktuell ist laut SBB geplant, das Symbol auf den Perronanzeigern zusätzlich zur Anschrift «Bitte nicht einsteigen» zu platzieren.


«Überhören die Durchsagen»

Die SBB bestätigt das Problem mit den Depotfahrten gegenüber Nau.ch. «Es kommt immer mal wieder vor, dass Reisende in Zügen landen, die weggestellt werden», sagt Mediensprecher Reto Schärli. Eine Statistik führten sie darüber nicht.

Neben den Anschriften auf den Bildschirmen gibt es laut Schärli auch automatische Durchsagen. Diese lauten dann: «Nächster Halt XY, bitte alle aussteigen, dieser Zug wird weggestellt.»


Doch: «Zum Teil hören die Reisenden Musik und überhören die Durchsagen», sagt Schärli.

Eine Rolle könnte aber auch der Handykonsum spielen. Ob im Zug oder auf dem Perron – viele Pendlerinnen und Pendler starren ins Handy. Klein ist die Chance, dass sie ihren Blick auf die grossen Bildschirme am Bahnhof richten.

Begleitung zum Schutz

Tatsächlich lässt die SBB Reisende, die im Depot gelandet sind, nicht im Stich. Und hilft ihnen dann aus der Patsche.

«Das Personal der SBB begleitet die Reisenden vom Abstellort zum nächstgelegenen öffentlichen Grund», sagt Reto Schärli. So sei die Sicherheit gewährleistet.

Auf diese Weise sollen sich die Reisenden nicht selber in Gefahr bringen, wenn sie sich im Gleisfeld bewegen.




SBB am 16.11.2025: macht KI-Videos und KI-Fotos mit KI-FAKE-Personen:
SBB wirbt mit Kunden, die es gar nicht gibt
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-wirbt-mit-kunden-die-es-gar-nicht-gibt-67065381

Gerry Reinhardt - Bern - Ein perfekter Wintermoment, doch die Person existiert nicht. Ein KI-Sujet der SBB löst eine breite Debatte über echte Fotos und Vertrauen aus.

  • Das SBB-Sujet zeigt einen künstlichen Winterkunden mit KI-Gesicht.
  • Fotograf Markus Mallaun kritisiert den Einsatz für emotionale Sujets.
  • Die SBB nutzt KI laut eigener Aussage nur dort, wo sie echten Mehrwert sieht.

Ein junger Mann steht im Schnee, die Sonne glitzert, unten links steht «AI generated». Das Sujet zeigt einen perfekten Wintermoment mit dem GA.

In Wahrheit hat dieser Moment nie stattgefunden. Der abgebildete Kunde ist ein KI-Gesicht in einer KI-Landschaft.

Mit diesem Bild wirbt die SBB für das Winter-Schnupper-GA. Aufgefallen ist das Sujet dem Fotografen, Filmer und KI-Bildexperten Markus Mallaun.

Er machte den Fall auf LinkedIn publik. Dort entwickelte sich rasch eine breite Diskussion.


SBB verteidigt KI-Einsatz mit Kosten und Effizienz

Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Mediensprecherin Fabienne Thommen, der Einsatz von künstlicher Intelligenz sei bei der SBB «klar geregelt». In der Marketingkommunikation nutze die Bahn KI dort, wo sie echten Mehrwert bringe.

Der Einsatz von KI vereinfache Abläufe und senke Kosten. Gleichzeitig betont die SBB, sie setze weiterhin auf professionelle Fotografie mit echten Personen und plane regelmässige Fotoshootings.


Laut Thommen sei der Umgang mit KI strategisch abgestützt. Die SBB wolle einen «ausgewogenen Mix» zwischen KI-generierten Inhalten und klassisch produzierten Fotos.

Das Winter-Sujet sei zudem transparent gekennzeichnet. Auf dem Banner stehe «AI generated». Bei einem Klick lande man auf einer Seite, auf der das Bild erneut als KI-Motiv markiert sei.

Experte warnt vor synthetischer Wunschwelt

Markus Mallaun kritisiert in seinem LinkedIn-Beitrag den Entscheid der SBB, für ein emotionales Sujet auf KI zu setzen. Er schreibt: «Ich predige in meiner KI-Beratung immer: Finger weg von KI-Bildern, wenn es um Menschen und Emotionen geht.»

Seine Kernthese lautet: «Niemals ein Markenerlebnis mit KI suggerieren, das so nie stattgefunden hat.» Ein Modell auf einem echten Foto sei zwar ebenfalls inszeniert, habe aber immer einen Rest von Wirklichkeit. Es gebe einen Moment, in dem eine echte Person vor einer echten Kamera stand.


Ein KI-Motiv sei für ihn dagegen eine reine Wunschwelt. Mallaun unterscheidet zwischen «inszenierter Wirklichkeit» bei Fotografien und «synthetischer Wirklichkeit» bei KI-Sujets.

Diese Differenz sei für die Bewertung einer Kampagne entscheidend, besonders wenn ein Sujet Nähe oder Stimmung transportieren soll.


LinkedIn zerlegt Motiv und Markenentscheid

Unter dem Beitrag von Mallaun melden sich Dutzende Fachleute aus Fotografie, Werbung und Kommunikation. Einige sprechen von einem «gruseligen» Blick, andere von einem banalen, austauschbaren Sujet, das auf jede Bank oder Versicherung passen könnte.

Mehrfach fällt der Vorwurf einer «synthetischen Wunschwelt», die mit den Werten der SBB kollidiere.


Einige Kommentierende verweisen auf das Leitbild der SBB mit Begriffen wie verantwortungsvoll, respektvoll und leidenschaftlich. Sie stellen die Frage, ob ein synthetischer Kunde dieses Versprechen trägt oder unterläuft. Andere sehen sogar eine Chance für Marken, sich künftig mit dem Versprechen «echte Bilder, keine KI» zu positionieren.

Gleichzeitig gibt es Stimmen, die den Aufruhr für übertrieben halten. Werbung sei schon immer inszeniert gewesen, heisst es.

Es spiele keine Rolle, ob ein teures Modell vor der Kamera stand oder ein künstlicher Mensch am Computer entstanden sei. Entscheidend sei, ob die Kampagne funktioniere und das Bild für ein paar Sekunden Aufmerksamkeit sorge.

Publikum zwischen Egal-Haltung und Vertrauensfrage

In einzelnen Reaktionen taucht eine grundsätzliche Vertrauensfrage auf. Wenn die SBB ein Erlebnis zeigt und dies als KI deklariert, fragen sich einige, wo sonst im Auftritt geschönt werde.

Für Kritikerinnen und Kritiker ist genau das der Punkt, an dem KI vom technischen Werkzeug zum Markenthema wird.


SBB bleibt bei Strategie mit KI und echten Bildern

Zur Frage nach der Wirkung auf das Markenbild äussert sich die SBB in ihrer Antwort nur indirekt. Sie verweist auf einen verantwortungsvollen Einsatz. Gleichzeitig hält sie am Mix aus KI-Inhalt und klassischer Fotografie fest.

Damit deutet alles darauf hin, dass KI-Motive bei der SBB kein einmaliges Experiment bleiben. Ob das Publikum die synthetischen Kunden akzeptiert oder die Debatte stärker wird, werden die Reaktionen auf kommende Kampagnen zeigen.



SBB hat Probleme wegen dem Siemens-Entscheid am 16.11.2025:
SBB-Chef braucht wegen Morddrohungen Personenschutz
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-chef-braucht-wegen-morddrohungen-personenschutz-67065959

Nicolas Eggen - Bern - Nach der Mega-Auftragsvergabe an Siemens steht die SBB in der Kritik. Nun soll der SBB-CEO Vincent Ducrot sogar Morddrohungen erhalten haben.
  • Die SBB haben ihren Mega-Auftrag an Siemens und nicht an Stadler Rail vergeben.
  • Deshalb soll SBB-CEO Vincent Ducrot nun sogar Morddrohungen erhalten haben.

Die Entscheidung der SBB, den zwei Milliarden Auftrag für 116 neue Doppelstockzüge an Siemens zu vergeben, hat für Kritik gesorgt.

Vincent Ducrot (63), seit rund fünf Jahren CEO der SBB, soll aufgrund der Auftragsvergabe nun sogar Morddrohungen erhalten haben. Die anonymen Absender werfen ihm Landesverrat vor, wie der «Sonntagsblick» berichtet.

Ducrot habe demnach tagelang Personenschutz in Anspruch nehmen müssen. «Die Position des CEO der SBB ist eine exponierte Position, wie diejenige anderer Wirtschaftsführer oder Politiker auch. Das sehen wir bei umstrittenen Entscheiden», erklärt die SBB der Zeitung.

Und fügt hinzu: «Dann gibt es Reaktionen, die wir ernst nehmen. Wir möchten dazu keine weiteren Angaben machen».

Stadler Rail prüft Rekurs gegen Auftrag an Siemens

Inmitten dieser Kontroverse bemühen sich sowohl Stadler Rail als auch die SBB um eine Beruhigung der Lage. In einem Gespräch mit Vertretern von Stadler erläuterten die SBB ihre Gründe für die Nichtvergabe des Auftrags.

«Wir informieren, wie bei Ausschreibungen üblich, jeden Anbieter transparent darüber, wie die Bewertung seiner eigenen Offerte zustande gekommen ist.» Dies teilt die SBB gegenüber der Zeitung mit.

Die Bundesbahnen betonen, dass diese Gespräche unabhängig von der medialen Diskussion stattfinden würden und ein normaler Bestandteil öffentlicher Ausschreibungen seien.

Derweil analysiert Stadler Rail die Bewertungsmatrix der SBB und prüft einen Rekurs gegen die Auftragsvergabe an Siemens.

Die Preisdifferenz zwischen Stadler und Siemens habe lediglich 0,6 Prozent betragen. Dies erklärte Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler nach dem Entscheid der SBB.

Es seien sogenannte Softfaktoren ausschlaggebend gewesen. Bei diesen sei Stadler deutlich schlechter bewertet worden, etwa bei Nachhaltigkeit und Instandhaltung.

«Für mich ist das unverständlich, und es sieht danach aus, als ob wegen der knappen Preisdifferenz versucht wurde, den Entscheid mit solchen Bewertungen zu untermauern», sagte Spuhler weiter.




SBB am 17.11.2025: Nachtzug von Bern nach Winterthur geplant:
SBB bringen Nachtzüge für Partyvögel und Frühflieger - Von Bern nach Winterthur
https://www.blick.ch/politik/bahnverkehr-nachtzuege-fuer-nachtschwaermer-und-fruehflieger-id21429522.html

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember führen die SBB auf der Strecke Bern-Zürich-Winterthur Nachtzüge ein. Sie erfüllen damit ein Kundenbedürfnis im Freizeitverkehr und für frühe Abflüge vom Flughafen Zürich.

Die SBB machen vorwärts mit nationalen Nachtzügen. Im Frühling und Herbst hat die Bahn an einigen Wochenenden Verbindungen getestet, wie sie am Montag einen Bericht der CH-Media-Zeitungen bestätigt. Dabei erwies sich das Angebot als nützlich für Freizeitreisende und Flugpassagiere mit früher Abreise.

Deshalb dehnen die SBB den Test jetzt ab Fahrplanwechsel auf 2026 aus. Die Nachtverbindungen werden praktisch in jeder Freitag- und Samstagnacht angeboten. Abfahrt in Winterthur ist um 1.40 Uhr, Ankunft in Bern um 3.04. Ab Bern fährt ein Nachtzug um 3 Uhr und trifft um 4.32 Uhr in Winterthur ein. Flugreisende treffen mit ihm um 4.16 Uhr am Flughafen ein.

Mit dem ganzjährigen Test eruieren die SBB zum einen die Nachfrage nach Nachtverbindungen, zum anderen, auf welchen Strecken diese verkehren sollen. Zudem ermitteln die das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Anschlüsse auf die S-Bahn

Für die neuen Nachtverbindungen Bern-Olten-Zürich-Flughafen-Winterthur bestehen in Bern, Olten und Zürich Anschlüsse auf S-Bahnen. Ebenfalls fast an allen Wochenenden verkehren Nachtzüge zwischen Freiburg-Lausanne und Genf Flughafen, Sitten-Genf Flughafen sowie Biel-Lausanne mit Anschluss nach Genf Flughafen.

Die SBB entscheiden im Lauf des kommenden Jahres über die Weiterführung des nationalen Nachtnetzes. Sie haben auch Pläne für einen Wochenendbetrieb rund um die Uhr zwischen Zürich und Genf, Olten und Basel, Bern und Thun, Lausanne und Sitten sowie Zürich und Chur.




Stadler und Siemens am 18.11.2025: Stadler ist einfach nicht auf dem neuesten Stand - behauptet der Deutsche Herr Rauch:
Siemens statt Thurgau: Stadler muss demütig werden
https://www.blick.ch/meinung/kommentar-zum-sbb-entscheid-stadler-rail-etwas-mehr-demut-bitte-id21424991.html

Raphael Rauch - Bundeshausredaktor

Der Thurgauer Konzern verliert einen SBB-Grossauftrag an Siemens. Er sollte die Niederlage sportlich nehmen – Konkurrenz belebt das Geschäft.

Seit die SBB einen Grossauftrag an die deutsche Siemens AG vergeben haben – und nicht an die Stadler Rail Group im thurgauischen Bussnang –, kocht die Schweizer Volksseele. Dabei vergessen viele, dass Stadler schon länger ein internationales Unternehmen ist. Der Konzern beschäftigt deutlich mehr Mitarbeitende im Ausland als hierzulande. Stadler Rail ist in Deutschland, Spanien und Portugal ebenso ein Player wie in Belarus, Kasachstan oder den USA. Das Weisse Haus erwähnt Stadler in einem Faktenblatt zum aktuellen Zolldeal sogar namentlich: «Unter der Führung von Präsident Trump wurden Investitionen in Milliardenhöhe von grossen Schweizer Unternehmen wie Roche, Novartis, ABB und Stadler angekündigt.»

Auch andere können Züge bauen

Wer mit der ganzen Welt geschäften möchte, darf nicht gleichzeitig auf Schweizer Protektionismus hoffen. Stadler Rail hat volle Auftragsbücher und zieht auch im Ausland einen Auftrag nach dem anderen an Land. Doch man kann nicht immer gewinnen – auch andere Nationen wissen, wie man Züge baut. Wer einmal in Japan war, wähnt sich auf Schweizer Gleisen eher in einem Entwicklungsland.

In den letzten 25 Jahren vergaben die SBB 72 Prozent ihres Bestellvolumens an Stadler, 21 Prozent an Bombardier/Alstom und 7 Prozent an Siemens. Wer den Markt dominiert, ist in Gefahr, bequem zu werden – und Kunden und Lieferanten aus den Augen zu verlieren. Die SBB sind schon länger mit dem heimischen Konzern unzufrieden. Die Schweizer Züge verlangen mehr Aufmerksamkeit für den Unterhalt, als der Hersteller zugibt

Stadler ist ein Klumpenrisiko für die SBB. Es darf keine Co-Abhängigkeiten geben, Konkurrenz belebt das Geschäft. Der Zughersteller sollte die Niederlage sportlich nehmen, Demut üben und Kritik von Kunden und Lieferanten ernst nehmen. So wird das Produkt besser – und die Chancen bei der nächsten Ausschreibung steigen.




SBB am 13.12.2025: Neuer Fahrplan mit Basel-Biel-Lausanne und Basel-Chiasso jede Stunde:
Eine Region profitiert besonders: So ändern die SBB am Sonntag ihren Fahrplan
https://www.blick.ch/wirtschaft/eine-region-profitiert-besonders-das-sind-die-aenderungen-im-neuen-sbb-fahrplan-ab-dezember-id21460307.html

Die SBB erweitern ihr Angebot ab Sonntag, 14. Dezember: Mehr Nachtzüge, bessere Verbindungen ins Tessin und ins Ausland. Besonders Pendler aus Graubünden und der Nordwestschweiz profitieren von den Neuerungen.

Nicola Imfeld -- Teamlead Wirtschaft-Desk -- Der neue SBB-Fahrplan tritt am Sonntag, 14. Dezember, in Kraft. Jetzt haben die SBB über die grössten Veränderungen informiert. Besonders für die Nordwestschweiz wirds gemäss Communiqué historisch: «Der Fahrplanwechsel bringt in der Region den grössten Angebotsausbau seit 20 Jahren», schreiben die Bundesbahnen. Blick stellt dir die wichtigsten Änderungen in der Übersicht vor:

1
NORDWESTSCHWEIZ PROFITIERT
Mit dem Fahrplanwechsel wird zwischen Basel und Liestal erstmals ein Viertelstundentakt eingeführt. Zudem fährt neu jede halbe Stunde ein Zug von Basel nach Biel. Und Basel erhält mit dem IC51 eine Direktverbindung nach Lausanne zurück. Damit wird die Region deutlich besser an den Rest der Schweiz angebunden.

2
MEHR NACHTZÜGE FÜR PARTYGÄNGER UND FRÜHAUFSTEHER
Die 2025 eingeführten nationalen Nachtzüge rollen fortan fast jedes Wochenende. Neu verkehren sie zwischen Bern, Olten, Zürich Hauptbahnhof, Zürich Flughafen und Winterthur – mit Anschlüssen auf Nacht-S-Bahnen und Busse. In der Westschweiz fahren an den meisten Wochenenden ebenfalls Nachtzüge, etwa zwischen Freiburg, Lausanne und Genf Flughafen sowie auf den Linien Sitten–Lausanne–Genf und Biel–Lausanne.

3
BESSER INS TESSIN
Auf der Nord-Süd-Achse entsteht zwischen der Deutschschweiz und Chiasso erstmals ein durchgehender Stundentakt. Möglich machen das zusätzliche Eurocity-Verbindungen und ein IC2, der neu über Lugano hinaus bis Chiasso verlängert wird.

MEHR ZU DEN SBB
BLS fährt neu zwischen Biel und Basel
Fahrplanwechsel
BLS fährt neu zwischen Biel und Basel
Tessin fordert von SBB Cargo «seriöse Überprüfung» der Strategie
«Strategie überprüfen»
Unzufriedenheit mit SBB Cargo im Tessin
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BÜNDNER PENDLER JUBELN
Pendlerinnen und Pendler aus Graubünden profitieren ebenfalls: Die IC3-Züge zwischen Chur und Zürich fahren künftig auch unter der Woche im Halbstundentakt.

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WINTER-DIREKTZÜGE NACH EINSIEDELN
Der RE25 verbindet an ausgewählten Wochenenden Zürich direkt mit Einsiedeln – praktisch für Weihnachtsmarkt und Wintersport, schreiben die SBB. Im Rahmen eines sogenannten Markttests fahren zudem einzelne Direktzüge von Rapperswil nach Chur.


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MEHR ANGEBOTE INS AUSLAND – VON LIVORNO BIS MARSEILLE
Die SBB bauen auch das internationale Angebot deutlich aus. Richtung Süden gibt es zwei zusätzliche Verbindungen Zürich–Mailand und die Direktverbindung ins italienische Bologna wird bis Florenz verlängert. Der saisonale Zug nach Genua fährt künftig bis La Spezia und an Wochenenden sogar bis Livorno. Richtung Deutschland sind erstmals ICE-Verbindungen ab Brig geplant, zusätzlich zu vier neuen Direktzügen zwischen Deutschland und Chur. Frankreich-Fans profitieren ebenfalls: Die Linie Lausanne–Marseille fährt 2026 deutlich länger – von April bis Oktober, an fünf Tagen pro Woche.




SBB kauft in Japan ein am 17.12.2025: Hitachi soll das Bahnnetz digitalisieren:
SBB vergeben erneut Milliardenauftrag ins Ausland: Diesmal kommt Japan zum Zug
https://www.blick.ch/wirtschaft/diesmal-kommt-japan-zum-zug-sbb-vergeben-erneut-milliardenauftrag-ins-ausland-id21481331.html

Nathalie Benn -- Redaktorin Wirtschaft -- Für die «Digitalisierung des Schweizer Bahnnetzes» wird die japanische Hitachi Rail beauftragt. Es ist der zweite Auftrag innert kürzester Zeit, der ins Ausland geht – zumindest teilweise. Die SBB erklären sich.

Schon wieder kommt ein ausländisches Unternehmen zum Handkuss: Die SBB haben einen neuen Rahmenvertrag für die Digitalisierung ihres Bahnnetzes abgeschlossen. Der entsprechende Grossauftrag ging dieses Mal mitunter an Japan. Der Bahntechnikkonzern Hitachi Rail soll die SBB technisch auf Vordermann bringen, wie CH Media zuerst berichtet. Der Rahmenvertrag beläuft sich auf 1,5 Milliarden Euro (umgerechnet 1,4 Milliarden Franken).

Auf der Plattform Linkedin verkündet das Unternehmen den Abschluss des Rahmenvertrags. Begleitet von einem Foto, das SBB-Chef Vincent Ducrot (63) beim Handschlag mit dem zuständigen Hitachi-Verantwortlichen Kurt Sauerwein zeigt.


Auch Stadler und Siemens bekommen vielleicht Teilaufträge
Bei den SBB selbst hiess es bereits Anfang Oktober, dass man die entsprechenden Rahmenverträge vergeben hat. Allerdings tauchen noch zwei weitere bekannte Namen im Communiqué auf: «Die SBB hat heute die Rahmenverträge für Stellwerke im Umfang von 1,4 Milliarden Franken an Hitachi, Siemens und Stadler Rail vergeben», heisst es dort.

Somit besteht auch für den Schweizer Zugbauer mit Sitz in Bussnang TG sowie für den deutschen Konzern Siemens die Möglichkeit, zum Zug zu kommen. In welchem Umfang, ist allerdings noch nicht bekannt.

SBB nimmt Stellung – doch kein Auftrag vergeben?
Laut CH Media geht aber der Grossteil des Gesamtauftrags an die Firma aus Japan. Das dementieren die SBB: «Letzte Woche hat lediglich die finale Vertragsunterzeichnung mit allen drei Unternehmen stattgefunden», schreiben die Bundesbahnen in einem Statement. Und: «Es wurde noch kein Auftrag vergeben, wie gross die einzelnen Aufträge an die einzelnen Hersteller sein werden.» Zudem würde der Grossteil der Arbeiten bei allen drei Firmen in der Schweiz erledigt. Denn sowohl Siemens als auch Hitachi haben hierzulande Niederlassungen.

Für die Vergabe wird es ein Losprinzip geben, so die SBB: In Los 1 seien die Gesamtsysteme, also die Hardware- und Softwarelösungen für die neuen Stellwerke enthalten. Los 2 beinhalte die Lieferung von anderen elektronischen Komponenten. Für die Vergabe von Los 1 seien Siemens und Hitachi im Rennen. Sie können sich beide dafür bewerben. Bei Los 2 bietet zusätzlich der Thurgauer Zugbauer Stadler Rail mit.

Der Deal sieht vor, dass die Stellwerke über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren grösstenteils ersetzt werden. Konkret planen die SBB, bis zu 80 Prozent ihrer technischen Schalt- und Steuerzentralen zu erneuern. Viele der Anlagen stammen noch aus den 1950er-Jahren.

SBB-Auftrag an Siemens sorgte für Furore
Erst vor kurzem sorgte ein vergebener Grossauftrag der SBB für Aufsehen: Damals ging es nicht um das Streckennetz, sondern um neue Züge: 116 neue Exemplare für zwei Milliarden Franken bestellten die SBB. Und das bei Siemens Mobility in Krefeld (D) – Zugbauer Stadler Rail ging leer aus.

Ganz zum Verdruss von Stadler-Patron Peter Spuhler (66). Dieser hat Ende November Rekurs gegen die Vergabe eingelegt: «Nach eingehender Prüfung des Vergabeentscheides können wir die Bewertung nach wie vor nicht nachvollziehen», heisst es in einer Mitteilung des Konzerns.

Die SBB wehrten sich. Und veröffentlichten nach der Ansage von Stadler prompt eine eigene Mitteilung, in dem sie erstmals konkretere Angaben zum grössten Deal ihrer Unternehmensgeschichte machten: Anders als von Spuhler bislang dargestellt, sei der Preisunterschied der Angebote «signifikant»: «Er summiert sich über die ganze Lebensdauer von 25 Jahren auf einen dreistelligen Millionenbetrag, was die Steuerzahlenden im bestellten Regionalverkehr weniger Geld kostet», halten die SBB fest.




24.12.2025: SBB ist schon wieder total asozial:
Zug zu früh genommen: Zwei Minuten kosten Student (21) 100 Franken Busse
https://www.blick.ch/schweiz/zug-zu-frueh-genommen-zwei-minuten-kosten-student-21-100-franken-busse-id21544209.html

Janine Enderli -- Redaktorin News -- Andri wollte mit dem GA Night nach Hause reisen, um Weihnachten bei seiner Familie zu verbringen. Doch weil er einen zu frühen Zug nahm, hatte er kein gültiges Ticket.
«Das ist ein bitteres Weihnachtsgeschenk», sagt Student Andri (21) zu Blick. Der junge Mann wollte am Montagabend von St. Gallen Richtung Zürich fahren, um Weihnachten bei seiner Familie zu verbringen.
Dafür stieg er kurz vor 19 Uhr (fahrplanmässige Abfahrt 18.58 Uhr) in den Intercity 5 nach Winterthur ein. Andri wollte sein GA Night nutzen, das ab 19 Uhr in der ganzen Schweiz gültig ist. Der Zug verliess den Bahnhof St. Gallen jedoch um 18.59 Uhr und 39 Sekunden – also knapp vor Beginn der Gültigkeit seines Abos.




Stadler hat zu wenig getestet:
SBB-Zug "Giruno" am 30.12.2025: piept laut - aber versagt in Deutschland in Doppeltraktion: wegen Raureif an Stromleitungen (!):
Deutsche Bahn muss SBB-Zug von Stadler wegen Problemen ersetzen
https://www.nau.ch/news/europa/deutsche-bahn-muss-sbb-zug-von-stalder-wegen-problemen-ersetzen-67080453

Riccardo Schmidlin -- Basel -- Technische Probleme zwingen SBB-Giruno-Züge von Stadler Rail vorübergehend zum Stillstand. Die Deutsche Bahn springt auf der Strecke Basel-Hamburg mit ICE ein.
  • Die SBB-Giruno-Züge Hamburg–Basel haben in Doppeltraktion technische Probleme.
  • Bis zum 1. Januar ersetzt die DB sie mit ICE-Zügen, Fahrgäste haben keine Einschränkungen
  • Ein Softwareupdate soll die Störungen beheben.

Die neue Eurocity-Express-Verbindung zwischen Basel und Hamburg, die die SBB erst kürzlich eingeführt hat, ist mit erheblichen Startschwierigkeiten konfrontiert.

Statt eines reibungslosen Betriebs sorgen technische Probleme bei den eingesetzten Zügen seit Sonntag für einen ungeplanten Fahrzeugwechsel. Also gut zwei Wochen nach dem Fahrplanwechsel, bei dem die neue Verbindung Basel-Hamburg eingeführt wurde.

Betroffen sind die modernen SBB-Giruno-Triebzüge, die auf der internationalen Verbindung eigentlich in sogenannter Doppeltraktion verkehren sollten. Also mit zwei gekuppelten Zügen, um genügend Sitzplätze anzubieten.

Genau diese Betriebsform entpuppt sich nun als Schwachstelle.


Deutsche Bahn übernimmt vorübergehend den Betrieb

Als Übergangslösung hilft die Deutsche Bahn (DB) mit eigenem Rollmaterial aus. Bis mindestens zum 1. Januar werden die Giruno-Züge auf der Strecke Hamburg–Basel durch ICE-Züge der Baureihe 412 ersetzt.

Die DB bestätigt gegenüber Nau.ch einen Bericht des deutschen Newsportals «Tag24»: «In den letzten Tagen kam es gehäuft zu Fahrzeugstörungen bei den SBB-Giruno-Zügen. Die Störungsursachen werden derzeit von der SBB analysiert.»


Parallel dazu arbeitet die SBB gemeinsam mit dem Hersteller Stadler an der Behebung der technischen Probleme.

Einschränkungen nur auf einer Linie

Auch die SBB nimmt gegenüber Nau.ch Stellung und präzisiert, welche Verbindungen betroffen sind:

«Die Leistungen von Basel bis Hamburg und retour werden aktuell durch ICE gestellt. Die Leistung von Milano nach Frankfurt via Basel und retour wird nach wie vor durch den Giruno geführt.»

Der Grund: Die Störungen treten ausschliesslich dann auf, wenn zwei Giruno-Züge zusammengekoppelt werden. In der sogenannten Einfachtraktion – also mit nur einem Zug – funktioniert der Betrieb stabil. Also von Milano nach Frankfurt via Basel.

SBB erklärt: Das steckt hinter der Störung

Die SBB erklärt die Ursache der Störungen so: «Der Grund für die Störungen liegt in der Störstromüberwachung der Stromabnehmer. Diese ist im Unterschied zur Schweiz in Deutschland bei allen Fahrzeugen aktiv.»

Erschwerend kommt die aktuelle Wetterlage hinzu.

«Aufgrund der momentan tiefen Temperaturen, kann an der Fahrleitung Raureif entstehen», so die SBB.


Dieser Raureif kann zu elektrischen Abweichungen führen, die vom System als Störung interpretiert werden.

Besonders in Doppeltraktion reagiert die Software derzeit zu empfindlich: «In den vergangenen Tagen hat sich gezeigt, dass die Einstellung des Störstrommonitors für Doppeltraktion bei den Giruno zu sensibel eingestellt ist. Dies kann zu erhöhten Abweichungen und punktuell zur Abtrennung der Stromversorgung für den Fahrmotor führen. Die Abtrennung kann vom Lokführer zurückgesetzt werden.»

Softwareupdate soll Abhilfe schaffen

Als kurzfristige Massnahme wird seit zwei Tagen laufend ein Softwareupdate auf die Giruno-Züge gespielt. Dieses soll die Störstromüberwachung speziell für den Betrieb in Doppeltraktion neu justieren und unnötige Fehlermeldungen verhindern.

Die SBB zeigt sich optimistisch: «Wir sind zuversichtlich, dass ab 2. Januar die Giruno wieder durchgehend bis nach Hamburg verkehren können.»

Auch Stadler Rail bleibt zuversichtlich. «In der Schweiz und in Italien fahren die Giruno-Züge problemlos seit Jahren. Nach dem Softwareupdate, das bereits läuft, wird dies in wenigen Tagen auch in Deutschland der Fall sein», heisst es auf Nau.ch-Anfrage.

Mit der SBB stehe man im engen Austausch.

Keine Einschränkungen für Fahrgäste

Für die Reisenden soll der temporäre Fahrzeugwechsel keine negativen Folgen haben.

Die Deutsche Bahn betont: «Für unsere Fahrgäste kommt es zu keinen Einschränkungen, die ausfallenden SBB-Giruno-Züge werden mit ICE-Zügen ersetzt. Die eingesetzten ICE-Züge bieten im Vergleich zu den ursprünglich vorgesehenen Giruno-Zügen ein identisches Sitzplatzangebot»

Damit erhält jeder Fahrgast einen Sitzplatz. Wer bereits eine Sitzplatzreservation für den Giruno-Zug vorgenommen hat, kann sich die Kosten dafür zurückerstatten lassen.

Stadler Rail verlor kürzlich Auftrag an Siemens

Brisant ist der Vorfall auch aus industriepolitischer Sicht. Der Giruno wird vom Schweizer Hersteller Stadler Rail gebaut. Ausgerechnet ersetzt werden die Züge nun durch ICE 4 der Baureihe 412, die vom deutschen Konzern Siemens produziert werden.


Erst kürzlich hatte die SBB den grössten Beschaffungsauftrag ihrer Geschichte an Siemens vergeben: 116 neue Doppelstockzüge für rund zwei Milliarden Franken.

Stadler Rail ging leer aus und hat inzwischen Rekurs beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt.

Siemens hatte im Vergabeverfahren einen Preisvorsprung von lediglich 0,6 Prozent. Dieser beziehe sich jedoch nur auf die Investitionskosten.

Über die gesamte Lebensdauer der Züge belaufe sich der Preisunterschied auf einen dreistelligen Millionenbetrag, rechtfertigte sich die SBB.





Bei den SBB piept es am 12.1.2026: einfach ZU VIEL!
von Michael Palomino - 12.1.2026

Die SBB piept 1fach zu VIEL! pipi pipi pipi
Die SBB piept 1fach zu VIEL! pipi pipi pipi [5]

SCHWEIZ: Da piept jeder zweite Eisenbahnwagen wie ein Herzinfarkt, wenn die Türe zugeht - und DAS GEHT EINFACH NICHT.
Auch die Krankenautosirene, wenn eine Tür aufgeht, GEHT EINFACH NICHT.
SCHLUSS DAMIT - damit die SBB KEIN Kindergarten für besoffene 3-Jährige wird!

Die SBB piept 1fach zu VIEL!
pipi pipi pipi

Bin ich da der einzige mit dieser Meinung?

Gruss von Michael NIE IMPFEN
💪🔔☃️



12.1.2026: Ostschweiz: Ungarische Staatsbahnen übernehmen Thurbo-Züge
https://www.nau.ch/politik/regional/ungarische-staatsbahnen-ubernehmen-thurbo-zuge-67083311

Das Projekt: Die lustig-farbigen Züge "Thurbo" werden von Stadler aufgekauft, umgemodelt und dann an Ungarn verkauft.




Schüttelzug "Dosto" am 13.1.2026: soll nun WENIGER schütteln:
Wasserglas-Test: Probefahrt im umgebauten Schüttelzug: So fährt der neue FV-Dosto
https://www.20min.ch/story/wasserglas-test-probefahrt-im-umgebauten-schuettelzug-so-faehrt-der-neue-fv-dosto-103485295

Flurin Pestalozzi -- Die SBB stellt den ersten umgebauten Problemzug vor. 20 Minuten macht den Vorher-Nachher-Vergleich.

    Die SBB baut den Schüttelzug FV-Dosto für 90 Millionen Franken um.
    Während einer Probefahrt zeigte die SBB, was sich für die Passagiere verändert.
    Sie verspricht mehr Komfort und weniger schütteln.

Die SBB baut den als Schüttelzug verschrienen Doppelstöcker FV-Dosto für 90 Millionen Franken um. An einer Probefahrt für die Presse demonstrierte der Staatsbetrieb, was sich dadurch verändert. Auf derselben Strecke ging es mit dem alten FV-Dosto hin und mit dem umgebauten Zug zurück.

Reto Liechti, Leiter Produktion Personenverkehr bei der SBB, spricht gegenüber 20 Minuten von einem neuen Kapitel: «Der Komfort wird auf ein neues Level gehoben.»

Der erste Eindruck
Für die Fahrgäste bleibt auf den ersten Blick alles gleich. Fahrzeiten und Pünktlichkeit sollen sich nicht verändern. Spürbar soll der Unterschied vor allem im Innern der Züge sein. «Was sich ändern wird, ist, dass es ruhiger ist. Man kann besser lesen, am Tisch arbeiten oder etwas trinken», verspricht Liechti.

Messungen bestätigen die positiven Eindrücke aus den Testfahrten. Die seitlichen Beschleunigungen reduzieren sich im Durchschnitt um gut ein Drittel, je nach Messposition im Fahrzeug sogar um bis zu 50 Prozent. Das macht sich besonders in Kurven, bei Weichenüberfahrten und auch auf geraden Strecken bemerkbar. Auch der 20-Minuten-Reporter konnte einen spürbaren Unterschied feststellen.

So baut die SBB den FV-Dosto um
Technisch bedeutet der Umbau einen tiefgreifenden Eingriff in die Drehgestelle der Züge. Die bisherige Wankkompensation wird entfernt und verschiedene Komponenten werden ersetzt oder angepasst. Der Umbau erfolgt im Rahmen der regulären Revisionen in der Schweiz, unterstützt durch den Zughersteller Alstom und weitere Partner. Der laufende Betrieb soll dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Mitte 2026 soll nach der Betriebsbewilligung durch das Bundesamt für Verkehr ein zweiter Zug umgebaut werden. Ab Ende 2026 startet der schrittweise Umbau der gesamten Flotte. Dieser Prozess wird sich bis Anfang der 2030er Jahre erstrecken.

Hier fährt der FV-Dosto
Die Züge verkehren seit acht Jahren unter anderem zwischen St. Gallen, Genf, Luzern, Basel und dem Tessin. «Sie bilden das Rückgrat im Fernverkehr bei der SBB», sagt Liechti.

Für Reto Liechti ist der FV Dosto schon heute ein besonderer Zug. «Es war schon immer einer meiner Lieblingszüge und ich bin überzeugt dass er mit diesem Projekt auch der Lieblingszug vieler anderer Leute wird.»




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