Die pünktlichste Firma der Welt - aber ab
2023 hat die SBB die Spionagekrankheit! Und ab 2024 hat
die SBB die QR-Krankheit!
Und viele SBB-Wagen haben immer noch eine
Treppenkrankheit!
30.12.2025: Und viele neue SBB-Züge piepen beim
Türenschliessen so laut wie ein Herzinfarkt - oder geben
beim Türöffnen ein Krankenwagenhorn. -- Die SPINNEN, die
SBB!
Und manche Billeteure der SBB sind einfach total asozial,
wenn sie wegen 2 Minuten 100 Franken Busse verlangen! WO
ist der abgestufte Bussenkatalog?
Die SBB piept 1fach zu VIEL! pipi pipi pipi
[5]
Neue schweizer Karte: SBB Cargo am 14.10.2025:
Tunnelsystem unter dem Mittelland und bis Basel
kommt: Cargo sous terrain: Güterverkehr unter
der Erde [2]
Meldungen
SBB am 4.2.2025: Da sollen 20.000 Franken
Schmiergeld geflossen sein? Ist doch gar nicht viel! 20'000 Fr. Bestechungsgelder –
Ex-Bauleiter kommunizierte über offizielle E-Mail-Adresse:
Neuer Korruptionsskandal erschüttert die SBB
20'000 Fr. Bestechungsgelder: Neuer
Korruptions-Skandal erschüttert die SBB
https://www.blick.ch/wirtschaft/20000-fr-bestechungsgelder-ex-bauleiter-kommunizierte-ueber-offizielle-e-mail-adresse-neuer-korruptionsskandal-erschuettert-die-sbb-id20557824.html
Robin Wegmüller - Redaktor Wirtschaft -
Der letzte Fall wurde erste gerade im Oktober
abgeschlossen, schon sorgt ein neuer für Schlagzeilen. Ein
Ex-Bauleiter soll hohe Bestechungsgelder angenommen haben.
Das Vertrauen in den Staatsbetrieb bröckelt. Es ist ein weiterer unrühmlicher Meilenstein: Ein neuer
Korruptionsskandal erschüttert die Schweizerischen
Bundesbahnen SBB. Heinz P.* ist ehemaliger Baustellenleiter in
der Immobilienabteilung der SBB. Ein befreundeter Architekt
soll ihm über Jahre hinweg Bestechungsgelder von fast 20'000
Franken übergeben haben. Als Gegenleistung hat ihm Heinz P.
Aufträge erteilt und dafür überhöhte Honorare ausgezahlt, wie
CH Media berichtet.
Die Bundesanwaltschaft klagt den 68-Jährigen an. Er habe sich
bestechen lassen, sein Amt ungetreu geführt und
Amtsgeheimnisse verletzt. Am Mittwoch kommts zum Prozess. Auch
der Architekt Urs S.* sieht sich dann vor Gericht – angeklagt
wegen Bestechung und Gehilfenschaft zur ungetreuen
Amtsführung.
Kommunikation mit der SBB-Mailadresse
Der Fall kam überhaupt ans Licht, weil die beiden etwas zu
genau dokumentierten. Der Architekt verbuchte Abrechnungen auf
ein privates Schwarzgeldkonto seines SBB-Freundes unter der
Rubrik «Provisionen» – mit dem Vermerk «SBB». Die
eidgenössische Steuerverwaltung stiess zufällig auf die
verdächtigen Flüsse und erstattete Anzeige.
Heinz P. handelte nicht viel vorsichtiger. Zur Kommunikation
mit Urs S. soll er seine offizielle Arbeit-Mailadresse
verwendet haben. Der Austausch der beiden liegt Ermittlern
vor. So schrieb der SBB-Bauleiter unter anderem: «Ich melde
mich sicher frühzeitig bei dir, sobald ich oder auch meine
Kollegen etwas auf den Tisch bekommen. Bei mir bist du ja der
richtige Favorit für solche Arbeiten.»
Urs S. konnte in vier Jahren Aufträge im Umfang von 65'000
Franken für die SBB ausführen. Gemäss Anklageschrift konnte
Heinz P. bei Aufträgen bis 10'000 Franken selbst entscheiden,
wer den Zuschlag erhält. Eigentlich gilt für die Freigabe
jeder Rechnung mindestens das Vier-Augen-Prinzip. In einigen
Fällen scheinen jetzt aber zwei Augen gereicht zu haben. So
sollen die Freunde nicht nur die Konkurrenz ausgestochen,
sondern auch überhöhte Honorare ausgehandelt haben. Urs S.
soll dem SBB-Mann Zahlungen in vier Tranchen gezahlt haben.
Imageproblem der SBB
Der SBB-Bauleiter und der Architekt streiten alle Vorwürfe ab.
Sie wollen sich gegenüber CH Media nicht äussern. Es gilt die
Unschuldsvermutung. Die SBB meinen: «Nach Compliance-Fällen
überprüft die SBB konsequent, ob ihre Abläufe und Kontrollen
verbessert werden können.»
Das Verfahren ist ein langwieriges. Vor Gericht behandelt die
Justiz Straftaten von vor mehr als zehn Jahren. Der
mutmassliche finanzielle Schaden ist für die SBB verkraftbar.
Doch der Prozess schadet dem Image – erneut.
Denn bereits in der Vergangenheit hatten die SBB mit solchen
Fällen zu kämpfen. Der wohl berühmteste: Der Ex-Elvetino-Chef
Wolfgang Winter (68) hat sich an der SBB-Kasse bedient. Er
wurde im Oktober 2024 zu 36 Monaten Freiheitsstrafe
verurteilt.
* Namen geändert
SBB am 23.3.2025: fährt mit Holzschwellen mit
krebserregenden Holzschutzmitteln
https://www.facebook.com/photo?fbid=678078177896430
Beat Sollberger
Solange keine Sanierungspflicht für bestehende Eisenbahn -
Holzschwellen die Krebs erregenden Bestandteile und
teerölhaltigen Holzschutzmittel beinhalten und ins Wasser
gelangen, sind für mich zu viele Verbote fragwürdig! Diese
polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sind
schwer abbaubar, reichern sich in Lebewesen an und sind für
Wasserorganismen giftig!.
SBB-Lokführer "schläft" bei Bern-Wankdorf am
25.3.2025: und hält nicht an: «Dutzende Leute wollten aussteigen
oder einsteigen» – auch SBB-Mediensprecher sass im
Zug: Lokführer vergisst Halt in Bern-Wankdorf – rauscht
durch
https://www.blick.ch/schweiz/bern/dutzende-leute-wollten-aussteigen-oder-einsteigen-auch-sbb-mediensprecher-betroffen-lokfuehrer-vergisst-halt-in-bern-wankdorf-rauscht-einfach-durch-id20717895.html
Daniel Macher - Redaktor News - Ein
SBB-Zug liess am Dienstagabend den geplanten Halt in
Bern-Wankdorf aus. Hunderte Passagiere waren betroffen.
Der Lokführer hatte schlichtweg vergessen anzuhalten, wie
ein Mediensprecher gegenüber Blick bestätigen konnte.
Für Menschen, die am Dienstagabend mit der SBB unterwegs
sind und am Bahnhof Bern Wankdorf aussteigen wollten, wird
die Reise noch eine Weile dauern. Denn der Zug blieb gegen
17.20 Uhr nicht wie geplant an der Station stehen, wie ein
Leser Blick berichtete. Er ist selbst vom Vorfall betroffen.
Trotz mehrmaliger Ankündigung des nächsten Haltes fuhr der
Zug durch, schrieb der Leser. «Dutzende Leute wollten in
Wankdorf aussteigen oder einsteigen. Und er fährt einfach
durch.»
Wie der Mediensprecher Reto Schärli bestätigen konnte, hat
der Lokführer vergessen, in Bern-Wankdorf anzuhalten «Dies
kommt sehr selten vor: Statistisch geht einer von 170'000
Halten vergessen», schrieb er auf Anfrage von Blick. Die SBB
bitten die betroffenen Reisenden um Entschuldigung. Fun
Fact: Der Mediensprecher sitzt selbst in der betroffenen
Bahn. Wie der Leser weiter berichtete, sollen die Insassen
den kleinen Fauxpas bisher gelassen nehmen.
SCHWEIZ:
Der Gülleloch-Zug "FV-Dosto" - nur die SBB hat so ein
WC-Problem UNtauglich und die Herstellerfirma zurücksenden!
Wenn das Gülleloch durch die Klimaanlage stinkt - dann bist
du bei den SBB
Das ist wirklich ein technischer RÜCKschritt, so was gab es
nämlich noch NIE vorher!
Der Gülleloch-Zug "FV-Dosto" - nur die SBB hat so ein
WC-Problem in einem Zug - dieser Zug ist UNtauglich und die
Herstellerfirma muss ALLE Züge zurücknehmen:
Fototexte:
Als eine Nau.ch-Lesereporterin im Zug ein
Sandwich essen wollte, verging ihr durch den Gestank der
Appetit. (Symbolbild)
Bei dem Zug, in dem sie sass handelt es sich erneut um den
Problemzug «FV-Dosto». (Archivbild)
Durch ihn kam es unteranderem am Zürich HB schön öfter zu
Gestank. (Archivbild)
Der Artikel:
Mia Fasser - Zürich - In einem Zug der SBB am Zürich HB
kommt es zuerst zu einem Knall, dann zu einem üblen
Gestank. Ursache war erneut der Problemzug «FV-Dosto».
Das Wichtigste in Kürze
Eine Pendlerin berichtet von einem
unangenehmen Erlebnis in einem Zug am Zürich HB.
Die SBB bestätigt, dass es sich dabei
wieder um den Problemzug «FV-Dosto» handelt.
Trotz Software-Update bleibt das Problem
des stinkenden Zuges bestehen.
«Das hat mir den Appetit verdorben.» Katrin H.* (36) will am
Sonntagnachmittag nach Aarau.
Am Zürcher HB steigt sie in den Zug, der zehn Minuten vor
Abfahrt schon dasteht. «Ich hatte mir ein Sandwich gekauft,
das ich drinnen essen wollte», erzählt sie.
Doch der Appetit vergeht ihr bald. «Plötzlich gab es einen
lauten Knall, dann stellte die Lüftung ab.» Da alles ruhig
bleibt, denkt sie sich nichts dabei.
Nach einer Minute geht die Lüftung wieder an. Und: «Da fing
es plötzlich an, bestialisch zu stinken. Mein Sandwich habe
ich gleich wieder weggelegt.»
Katrin, die oft mit dem Zug reist, weiss: «Der Gestank
erinnerte mich an den Problemzug, der die Gleise im unteren
HB schon öfters verpestete.» Warum es aber auf einen Knall
anfängt zu stinken, versteht sie nicht.
Die SBB klärt auf.
SBB bestätigt: Wieder Problemzug «FV-Dosto»
Mit ihrer Vermutung liegt Katrin richtig: Auch bei diesem
Zug handelt es sich um den sogenannten Problemzug
«FV-Dosto». Dies bestätigt Sabrina Schellenberg,
Mediensprecherin der SBB, auf Anfrage von Nau.ch.
«In Zürich wurde ein zweiter Zug angeschlossen. Bei der
Kopplung von Zügen kann es zu einem vorübergehenden
Unterbruch der Lüftung kommen.»
Vermutlich sei der unangenehme Geruch nach dem
Wiedereinschalten der Lüftung von aussen in den Zug
gedrungen.
«Wir entschuldigen uns bei den betroffenen Reisenden für die
entstandenen Unannehmlichkeiten», sagt Schellenberger.
Beim «FV-Dosto» könne es manchmal zu Geruchsemissionen
kommen. Schellenberg sagt weiter: «Die SBB hat bereits
diverse Massnahmen ergriffen und überprüft die Situation
laufend.»
Und woher kommt der Knall? Das wahrgenommene Geräusch wurde
höchstwahrscheinlich durch die Druckschlussklappen am Zug
verursacht. Schellenberg: «Während der Vorbereitung des
Zuges für die Abfahrt öffnen und schliessen sich diese
Klappen schnell, was ein deutlich hörbares Geräusch erzeugen
kann.»
Software-Update hätte Verbesserung bringen sollen
Schon seit Jahren gibt es immer wieder Berichte über die
unangenehmen Gerüche an den Bahnhöfen und im Zug.
Mit den oben genannten «Massnahmen» ist vermutlich das
Software-Update vom letzten Jahr gemeint.
Damals versprach das ÖV-Unternehmen gegenüber Nau.ch ein
Update zur Optimierung der WC-Systeme. Dabei konnten sie
aber keine vollständige Lösung des Problems garantieren.
«Mit dem Update verbessert die SBB bis Sommer 2024 die
Betriebsbedingungen der Bioreaktoren». Dies teilte das
Unternehmen damals mit.
Gestank im Zug wegen Toiletten-Kläranlagen
Letzten Sommer bestätigte die SBB auf Anfrage von Nau.ch,
das Update inzwischen durchgeführt zu haben. Trotzdem stinkt
es teils bis heute weiter. Und eben auch mal nach einem
Knall.
Verantwortlich für den Gestank ist ein Problem mit den
Bioreaktoren – kleinen Kläranlagen in den
FV-Dosto-Toiletten.
Ist dir der Gestank vom «FV-Dosto» schon einmal aufgefallen?
Das Problem tritt besonders auf, wenn die Züge stehen und
das System in einen Energiesparmodus wechselt. Dadurch
erhalten die Kläranlagen zu wenig Sauerstoff und die
Bakterien im Bioreaktor können die WC-Flüssigkeiten nicht
zersetzen.
Durch das Software-Update hätte eine Verbesserung der
Luftzufuhr erreicht werden sollen. Wie es nun mit dem
«Stink-Zug» weitergeht, bleibt unklar.
*Name geändert
Handy kann man hacken und Leute mit Spionage
berauben am 5.4.2025: z.B. bei den SBB (Schweiz): Fremder
kauft sich Bahnreise beim Opfer Claudia S., bezahlt vom
Bankkonto auf dem Handy (!) - 500 Fr. geklaut: Via Swisspass in SBB-App gehackt – über 500 Franken weg!
- «Es ist einfach eine megabeschissene Situation»
https://www.blick.ch/wirtschaft/via-swisspass-in-sbb-app-gehackt-ueber-500-franken-weg-es-ist-einfach-eine-megabeschissene-situation-id20751287.html
1. Als Blick-Leserin Claudia S. die vier 1.-Klasse-Tickets
von Rom nach Turin in ihrer SBB-App sieht, trifft sie fast
der Schlag.
2. Hacker haben sich Zugang zu ihrem Swisspass-Konto
verschafft.
3. Werbung
4. Via SBB-App und Bezahlung durch Twint konnten die
Betrüger vier Tickets kaufen – im Wert von über 500 Franken!
5. Als die Leserin den Fall bemerkte, sitzen die Betrüger
bereits im Zug von Rom nach Turin.
6. Cybersecurity-Experte Marc Ruef erklärt, wie es so weit
kommen konnte.
Der Artikel:
Milena Kälin -
Redaktorin Wirtschaft - Blick-Leserin Clauda
S. wurde Opfer eines Hackerangriffs. Unbekannte knackten
ihr Swisspass-Konto in der SBB-App. Ihr Geld sieht sie
weder von der SBB noch von ihrer Bank wieder. Sie ist
damit nicht allein. Wie sich Fahrgäste schützen können.
Als Blick-Leserin Claudia S.* (27) ihr E-Banking öffnet,
traut sie ihren Augen nicht: 500 Franken für eine
SBB-Bestellung gingen weg von ihrem Konto! «Dabei habe ich
gar keine Bahnreise gebucht», ärgert sich S.
Ein Blick in ihre SBB-App zeigt: Unter ihrem Namen haben
Unbekannte vier 1.-Klasse-Tickets von Rom nach Turin
gebucht. Kostenpunkt: 130 Franken pro Billett. Bezahlt via
Twint. Als S. den Vorfall entdeckte, fuhren die Betrüger
bereits gemütlich auf ihre Kosten durch Italien. «Mir war
nach Heulen zumute», so die Leserin.
S. meldet den Betrugsfall umgehend telefonisch bei der SBB.
Stornieren liessen sich die Tickets nicht mehr. Denn die
Betrüger hätten die Reservation kurz nach der Buchung
angepasst, heisst es. Bei der italienischen Bahn lassen sich
Tickets danach nicht mehr annullieren. Die Betrüger scheinen
also genau zu wissen, wie sie sich vor Stornierungen
schützen können.
Von den SBB bekommt S. kein Geld zurück. Auch ihre Bank, die
Postfinance, zahlt erst bei Betrugsfällen ab 800 Franken.
«Es ist einfach eine megabeschissene Situation – niemand
fühlt sich zuständig», so die gefrustete Leserin. Ihre
letzte Hoffnung setzt sie nun auf ihre
Cybersecurity-Versicherung. Dafür muss sie eine Anzeige bei
der Polizei in der Schweiz machen.
Auch die italienische Bahnpolizei hat S. über den Vorfall
informiert, als die Betrüger noch mit dem Zug unterwegs
waren. Diese meldeten sie sich bisher aber nicht zurück.
Dabei ist S. kein Einzelfall. SRF-«Espresso» berichtete Ende
März über einen ähnlichen Vorfall: Betrüger hackten das
Swisspass-Konto eines Studenten und brachten ihn um 853
Franken. Bei ihm passten die Hacker gar die E-Mail-Adresse
an, er konnte sich darauf nicht mehr einloggen.
Swisspass weist Vorwürfe zu Datenleck zurück
Der SBB-Kundendienst spricht gegenüber der Leserin am
Telefon von einem «Datenleck». Die Rede ist von bis zu zehn
Fällen täglich. Die neue Masche kursiere seit Mitte März,
heisst es weiter. Die SBB verweisen auf die ÖV-Organisation
Swisspass. Sprecherin Michaela Ruoss weist die Vorwürfe
zurück: «Es gibt kein Leck bei Swisspass. Hier haben sich
Betrüger in das Kundenkonto der Kundin gehackt und dort die
Billette gekauft. Diese Masche gibt es seit längerem.» Wie
oft es zu solchen Fällen kommt, will sie allerdings nicht
verraten. Was Swisspass gegen solche Hacks tut?
So schützt du dein Swisspass-Konto
Swisspass empfiehlt allen Kundinnen und Kunden, die
Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten.
Auf der Website von Swisspass kann man unter «Anmeldung» das
«Zweistufige Anmelden» aktivieren. In der SBB-App muss man
unter «persönliche Einstellungen» auf «Logindaten ändern»
klicken und wird dann auf die Swisspass-Website umgeleitet.
100-prozentigen Schutz bietet das zwar nicht – doch es
erhöht den Aufwand für die Angreifer.
In der SBB-App kann man unter «Einstellungen zum
Billettkauf» zudem einstellen, dass Käufe via Face-ID
bestätigt werden müssen. Am besten stellt man zudem die
Funktion aus, dass es für Tickets unter 40 Franken keine
zusätzliche Bestätigung braucht.
Über die Website haveibeenpwned.com kann man zudem
überprüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse gehackt wurde.
Falls ja, sollte man unbedingt das Passwort ändern.
Falls es trotzdem zu einem Betrugsfall kommt, solltest du
dich umgehend bei deinem Zahlungsanbieter melden, die
betroffene Karte sperren lassen sowie eine Anzeige bei der
Polizei machen.
Es gebe eine neue Massnahme, die ihre Organisation vor
kurzem eingeführt habe. Erfolgt eine neue Anmeldung auf
einem bisher fremden Gerät, erhält der Kunde eine E-Mail und
kann reagieren, falls Betrüger am Werk sind.
Wie kann es so weit kommen?
«Es ist davon auszugehen, dass die Betrüger Zugang zum
Benutzerkonto des Opfers erhalten haben», sagt
Cybersecurity-Experte Marc Ruef (44), Gründer des Portals
computec.ch. In der Regel passiere das durch klassisches
Phishing: Dabei wird der Kunde dazu verleitet, seine
Zugangsdaten irgendwo preiszugeben – diese werden dann
abgegriffen.
Das Problem: Haben Hacker erst einmal Zugriff auf ein Konto,
können sie frei walten. «Hinterlegte Zahlungsmittel, zum
Beispiel Twint, können dann direkt für eine Buchung
missbraucht werden», erklärt der Experte. Er empfiehlt
deshalb tiefe Limiten.
Da hilft auch ein 20-stelliges kompliziertes Passwort nichts
mehr. «Es werden aus anderen Leaks bekannte Passwörter
ausprobiert, in der Hoffnung, dass ein Opfer bei
verschiedenen Diensten das gleiche Passwort verwendet», sagt
Ruef gegenüber Blick. Generell sollte man ein Passwort
deshalb nicht für mehrere Internetdienste verwenden.
Am besten schützt man sich dabei mit Antiviren-Lösungen
sowie einem Passwort-Manager. Dabei sollte man auch immer
die neuste Version des Betriebssystems herunterladen. Ruef
weiss: «Mindestens so wichtig ist der skeptische Umgang mit
Anfragen wie verdächtigen Anrufen, SMS oder E-Mails.»
S. hat die Betrüger bei der Polizei angezeigt. Viel erhofft
sie sich davon zwar nicht, doch so sollte sie immerhin ihr
Geld von der Versicherung zurückbekommen. «Bis ich an mein
Geld komme, dauert es sicher noch mehrere Wochen.»
* Name geändert
Fototexte:
Nach dem Halt am Zürcher HB ...
(Archivbild)
... hätte der Zug eigentlich in Oerlikon stoppen sollen.
(Archivbild)
Er sauste jedoch an der Haltestelle vorbei und liess erst
am Flughafen wieder Passagiere aussteigen. (Archivbild)
Ein zerknirschter Mitarbeiter informierte die Fahrgäste
via Durchsage über den Fauxpas des Lokführers.
(Archivbild)
Vor zwei Jahren passierte etwas Ähnliches – auch damals im
Kanton Zürich: Ein Lokführer verpasste die Haltestelle
Dietikon ZH. (Archivbild)
Der Artikel:
Rowena Goebel - Zürich - Da mussten wohl einige
Passagiere unfreiwillig sitzen bleiben: Ein Lokführer der
SBB ist versehentlich am Bahnhof Oerlikon in Zürich
vorbeigefahren.
Das Wichtigste in Kürze
Ein SBB-Lokführer hat versehentlich eine
Haltestelle verpasst.
Im Netz kursiert ein Video aus dem Zug –
in einer Durchsage wird der Fauxpas verkündet.
Die SBB bestätigt den Zwischenfall und
betont, wie selten so etwas passiere.
Das war so nicht geplant: Ein SBB-Zug saust am Bahnhof
Oerlikon in Zürich vorbei – obwohl er dort eigentlich hätte
halten sollen.
Zerknirscht gibt ein Mitarbeiter den Fauxpas via Durchsage
bekannt. Ein Video davon kursiert derzeit auf Tiktok.
«Leider hat der Lokführer den Halt Oerlikon verpasst. Dieser
Zug fährt jetzt weiter nach Zürich Flughafen», verkündet er.
Wer eigentlich in Oerlikon hätte aussteigen wollen, muss
jetzt also zurückfahren.
SBB entschuldigt sich
Die SBB bestätigt den Zwischenfall auf Anfrage von Nau.ch.
Er hat sich am Mittwochmorgen ereignet, wie Sprecherin
Carmen Hefti sagt.
«Dieser Halt in Zürich Oerlikon wurde gestern vergessen. So
wie es auf dem Video zu sehen und zu hören ist.»
Die Bundesbahnen bitten die betroffenen Reisenden um
Entschuldigung.
Was zum Versehen geführt hat, ist unklar – auf Anfrage sagt
die Sprecherin dazu nichts.
Womöglich ist dem Lokführer zum Verhängnis geworden, dass
einige Verbindungen tatsächlich Oerlikon überspringen und
erst am Flughafen stoppen.
Ein Lokführer schreibt in den Kommentaren unter dem
Tiktok-Video: Schwierig sei es, wenn man in kurzer Zeit
viele verschiedene Züge fahre.
Hat ein Lokführer oder Chauffeur schon einmal deine
Haltestelle vergessen?
Dass versehentlich an einer Haltestelle vorbeigefahren
werde, komme sehr selten vor, betont die SBB-Sprecherin.
«Statistisch geht einer von 170‘000 Halten vergessen.»
Auch wenn sie selten sind – solche Zwischenfälle schaffen es
immer wieder in die Medien. 2023 zum Beispiel vergass ein
Lokführer die Haltestelle Dietikon ZH.
Fototexte:
Für den ständigen Ärger mit dem GA
erhielt ein Zürcher Pendler eine Gutschrift.
Falsch gelöste Tickets bedeuten nicht in jedem Fall eine
Busse.
«Nach der Abfahrt lud der vorherige Zugführer alle
Passagiere auf einen Kaffee im Restaurant-Wagen ein», sagt
ein Berner.
In Zürich bot sich ein Kontrolleur einer gestrandeten
Passagierin als Taxi an.
Touristen in der 1. Klasse: Einige Billettkontrolleure
schicken sie ohne Busse in die 2. Klasse.
Der Artikel:
Bettina Zanni - Bern - Im Ärger über Bussen geht unter,
dass das Personal der SBB oft auch kulant – oder sogar
charmant ist. Pendlerinnen und Pendler erzählen von ihrem
Glück.
Das Wichtigste in Kürze
Für falsch gelöste Tickets hat das
Zugpersonal auch Gnade.
Ein Pendler fragt sich, welche Rolle
seine schicke Kleidung spielte.
Allgemeine Kulanz-Regeln hat die SBB
nicht.
Im Zug können Passagiere schnell in die Bussenfalle fahren.
Ein Beispiel: Eine 27-jährige Bernerin kassierte eine Busse
von 100 Franken, weil sie ihr GA vergessen hatte.
«Dass direkt eine Busse reinflattert, finde ich ziemlich
respektlos», sagte sie. Schliesslich könne es passieren,
dass Sachen vergessen gingen.
Knallhart bestraft wird auch ein Schwatz in der ersten
Klasse, wenn Passagiere nur ein 2.-Klasse-Ticket haben.
Für grosse Empörung sorgte die Busse von Schülerinnen in der
Luzerner Zentralbahn. 75 Franken brummte die Kontrolle ihnen
auf, als sie beim Einsteigen kurz im Eingang des
1.-Klasse-Wagons standen.
Im Ärger über die Bussen geht unter, dass das Personal der
SBB oft auch kulant – oder sogar charmant ist.
Abgelaufenes Sparbillett
Beispiel Nummer eins: Eine Pendlerin der SBB berichtet, auf
der Strecke Freiburg–Bern ein Sparbillett für den Zug um
5.33 Uhr gelöst zu haben.
«Dies fälschlicherweise. Denn ich wollte um 6.03 auf den
Zug», sagt sie zu Nau.ch. In der falschen Annahme, ein
Ticket zu besitzen, habe sie diesen Zug genommen.
Als die Kontrolleurin kommt, wird auf ihrer SBB-App kein
gültiges Billett angezeigt. Grund dafür ist, dass das
Sparbillett von 5.33 Uhr schon abgelaufen ist. Sie habe den
QR-Code aber noch im E-Mail gefunden, so die Pendlerin.
«Die Zugbegleiterin war glücklicherweise kulant.» Sie habe
ihr lediglich gesagt, sie solle vor ihren Augen ein normales
Ticket lösen. «So war die Sache für sie erledigt.»
Kontrolleurin der SBB «war mega freundlich»
Ein weiteres Beispiel, das Nau.ch bekannt ist: Eine
Pendlerin löst in der Eile ein falsches Ticket.
Sie will schnell den SBB-Zug von Bern nach Luzern erwischen.
Der Ticketautomat bot zwei Auswahlmöglichkeiten an Strecken.
In der Eile wählte sie die falsche und günstigere Strecke
an.
«Die Kontrolleurin war aber mega freundlich», sagt die
Pendlerin. «Sie hat mir geglaubt, dass es wirklich keine
Absicht von mir war.» Auch habe diese ihr freundlich
erklärt, welche Strecke sie hätte wählen müssen.
«Ich konnte die Differenz einfach nachzahlen.» Kollege
löste falsches Ticket
Ein Reisender erinnert sich zudem an ein positives Erlebnis
in der Rhätischen Bahn von Chur GR nach Thusis GR.
Sein Kollege habe für ihn das Ticket ab Bern bis Thusis
gelöst. «Jedoch hat er versehentlich nur bis Chur gelöst.»
Ausgerechnet auf der Strecke zwischen Chur und Thusis taucht
aber die Billettkontrolle auf. Er und sein Kumpel rechneten
fest mit einer Busse.
Die Kontrolleurin hat eine junge Begleiterin dabei. Der
Reisende vermutet, dass sich die junge Angestellte auf einer
ihrer ersten Fahrten befindet.
Zu ihr sagt die Kontrolleurin: «So, dann kannst du für die
zwei Passagiere jetzt noch ein Billett bis Thusis lösen. Sie
zeigte ihr am Gerät, wie man es macht, redete freundlich mit
uns.»
Von einer Busse ist während des Gesprächs laut dem Passagier
nie die Rede. «Wir waren froh – fragten uns, ob es an der
Kleidung gelegen hatte.»
Die beiden Passagiere seien nämlich in Schale im Zug
gesessen. Sie wollten in Thusis in einem edlen Restaurant
essen gehen.
«Er lud alle Passagiere auf einen Kaffee ein»
Auch ein Berner erinnert sich an eine positive Erfahrung bei
der Billettkontrolle.
Im November 2024 schränkt ein plötzlicher Wintereinbruch den
Zugverkehr ein. «Mein Zug war extrem verspätet», sagt der
Mann. Er musste nach Langenthal BE fahren. Am Bahnhof Bern
habe totales Chaos geherrscht.
«Nach der Abfahrt lud der vorherige Zugführer alle
Passagiere auf einen Kaffee im Restaurant-Wagen ein.»
An diesem kalten und chaotischen Tag sei dies doch eine sehr
freundliche Geste gewesen, so der Pendler. «Und hat meine
Laune an diesem Abend drastisch verbessert.»
Kontrolleur macht Taxi-Service
Auch einen speziellen Service bot ein Kontrolleur einer
gestrandeten Passagierin aus München.
Mit dem letzten Zug kommt Wissenschaftlerin Noora Buser in
Zürich an, wie sie in einem Linkedin-Post schildert. Nach
Bern fahren keine Züge mehr.
«Ich war bereit, mir ein Taxi nach Hause zu nehmen», so
Buser. Doch dann hätten die Kontrolleure angeboten, ein Taxi
für sie zu organisieren. Das Taxi erwischt sie aber nicht,
weil es mit einem anderen Fahrgast bereits abgefahren ist.
Unerwartet sei der Kontrolleur wieder aufgetaucht, berichtet
Buser. Und er bietet ihr spontan an, sie nach Hause zu
bringen, da er in dieselbe Richtung fährt.
Geld für GA-Ärger
Ein anderer Pendler darf sich über eine Gutschrift am
Schalter des Bahnhofs Schlieren ZH freuen. «Bei Kontrollen
galt mein GA immer wieder als abgelaufen, obwohl ich es
längst erneuert hatte», sagt der Zürcher.
Etliche Male sei er deshalb an den Schalter geschickt
worden, um das Problem zu beheben. Genützt habe es aber
nichts.
Am Schalter beklagt sich der Pendler über den ständigen
Ärger mit dem GA.
Und das fruchtet: «Der Angestellte schrieb mir deshalb 177
Franken gut.»
Keine Busse trotz falschem Billett
Vergangenen Sommer berichtete Nau.ch von dreisten
Passagieren, die sich ohne Ticket in die 1. Klasse setzen.
«Es passiert immer öfter», erzählte eine Pendlerin.
«Regelmässig erwischt die Billettkontrolle Leute, die nur
ein 2.-Klasse-Ticket besitzen.»
Es handle sich um Touristen, sagte die Pendlerin. «Aber
oftmals auch um Leute, die sagen, sie hätten nicht bemerkt,
dass sie in der ersten Klasse sitzen.»
Einige Billettkontrolleure seien kulant und schickten die
Leute einfach in die 2. Klasse.
«Ich vertraue Ihnen»
In der richtigen Klasse, aber mit leerem Handy-Akku sass
eine Passagierin auf dem Weg von Zürich nach Bern.
Bei der Kontrolle macht sie den Zugbegleiter darauf
aufmerksam, dass sie ihr Ticket auf dem Handy habe. Wegen
des leeren Akkus kann sie ihm dieses aber nicht mehr
vorweisen.
Darauf fragte sie, ob er ihr Ticket im System überprüfen
könne. Doch der Kontrolleur winkt ab. Dabei falle nur eine
Bearbeitungsgebühr an, habe er gesagt.
«Er sagte dann: ‹Ich vertraue Ihnen.›» Sie sei sehr froh
gewesen, sagt die Zürcherin. «Nicht alle Zugbegleiter sind
Bünzlis.»
SBB prüft jeden Einzelfall individuell
Allgemeine Kulanz-Regeln hat die SBB nicht. Die
Tarifbestimmungen von Alliance Swisspass seien für die SBB
bindend, sagt SBB-Mediensprecherin Sabrina Schellenberg zu
Nau.ch.
Demnach müssten Kundinnen und Kunden vor Abfahrt des
Verkehrsmittels über ein gültiges Billett verfügen.
Kann eine Person keinen gültigen Fahrausweis vorweisen,
erfasst dies das Kontrollpersonal vor Ort. «Nachgelagert ist
eine vertiefte Abklärung der Einzelfälle möglich», sagt
Schellenberg.
«Die SBB prüft jeden Einzelfall individuell.» Die
Gleichbehandlung aller Reisenden sei für die SBB zentral.
Im Bahnhof Bern gibt es derzeit eine
grosse Baustelle.
In Etappen werden bis 2032 unter anderem neue
Unterführungen gebaut.
Ob die Geruchsemissionen im Zusammenhang mit den
Bauarbeiten stehen, ist unklar.
Gebaut wird jedenfalls auch direkt neben den Gleisen, wo
es in vergangenen Jahren wegen des FV-Dostos zu Gerüchen
kam.
Bern HB am 20.4.2025: Nun "schmöckt" es bei
den SBB auch schon bei 18 Grad? SBB rätselt über neuen Bahnhofsgestank in Bern
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-ratselt-uber-neuen-bahnhofsgestank-66964166
Fototexte:
Der FV-Dosto der SBB ist als Pannenzug bekannt – unter
anderem wegen der Geruchsemissionen, die er versursachte.
Oder verursacht. (Symbolbild)
Im letzten Sommer führte die SBB ein Software-Update
durch, das Besserung brachte, wie sie betont.
Am Bahnhof Bern klagen Pendler aber nun erneut über
Geruchsemissionen.
Ob wieder der FV-Dosto schuld ist, kann die SBB weder
bestätigen noch dementieren. Sie bezweifelt es jedoch.
(Archivbild)
Am Hauptbahnhof Zürich, der in der Vergangenheit ebenfalls
stark von FV-Dosto-Gerüchen betroffen war, stinkt es
jedenfalls nicht mehr.
Der Artikel:
Rowena Goebel - Bern - Die hohen Temperaturen der letzten
Wochen hatten einen Nebeneffekt: Neue
Bahnhofs-Geruchsemissionen. Die SBB bezweifelt diesmal,
dass ihr Pannenzug schuld ist.
Am Bahnhof Bern stinkt es bei schönem Wetter erneut. Ist
wieder der Pannenzug FV-Dosto schuld?
Das Wichtigste in Kürze
Ehe es Anfang Woche abkühlte, war das
Wetter gut zwei Wochen schön.
Die geknackte 20-Grad-Marke sorgte am
Bahnhof Bern für unangenehme Gerüche.
Ist erneut der Pannenzug FV-Dosto schuld?
Die SBB hat Zweifel.
Gut zwei Wochen lang zeigte sich der Frühling: Bis Anfang
dieser Woche waren die Temperaturen warm, sogar die
20-Grad-Marke wurde geknackt.
Einen unschönen Nebeneffekt hatte das Ganze jedoch. Leser
berichten erneut von heftigen Geruchsemissionen am Bahnhof
Bern. Eine Beobachtung, die Nau.ch vor Ort ebenfalls
feststellt.
Es stinkt wieder. Wir erinnern uns: Das war in den letzten
Jahren – gerade bei schönem Wetter – in praktisch allen
grösseren Schweizer Bahnhöfen ein Problem.
Grund für den Fäkalgestank war stets das als Pannenzug
bekannte Bahnmodell FV-Dosto der SBB.
Zug-Update letzten Sommer sollte Besserung bringen
Der Dosto ist seit rund sechs Jahren fahrplanmässig im
Einsatz. Letzten Frühling, als es erneut warm wurde, zeigte
sich, dass das Problem immer noch bestand.
Darauf kündigte die SBB ein Software-Update an, das
Verbesserung bringen sollte.
Nur: Auch nach dem Abschluss der Updates im August stinkte
es weiter. Damals betonte die SBB, die Wirksamkeit laufend
zu prüfen.
Doch hat all das gar nichts gebracht?
Pendler beschweren sich «praktisch» nicht mehr
Die Bundesbahnen sind überzeugt: Das ist nicht der Fall.
«Unsere Abklärungen zeigen aktuell keine Zunahme an
Geruchsemissionen beim FV Dosto», sagt Sprecherin Fabienne
Thommen zu Nau.ch.
Im Vergleich zur Vorjahresperiode seien die «Rückmeldungen»
– also Kundenbeschwerden – auf weniger als die Hälfte
zurückgegangen. «Wir haben praktisch keine Reaktionen mehr.»
Tatsächlich zeigt ein Besuch am Hauptbahnhof Zürich, der in
der Vergangenheit ebenfalls besonders heftig von
Dosto-Emissionen betroffen war: Von Fäkalgestank fehlt –
trotz des schönen Wetters der letzten Wochen – jede Spur.
Diese «deutliche Verbesserung» ist laut der SBB auf die
Massnahmen zurückzuführen, die sie unternommen habe.
«Beispielsweise den Ersatz der Seife und die Verbesserung
des Zustands der Bakterienkulturen in den Bioreaktoren der
Züge.»
SBB rätselt über Ursachen
Trotzdem: Ausgeschlossen, dass die Emissionen in Bern doch
vom Pannenzug kommen, ist es nicht. «Das ist schwer
nachzuvollziehen», sagt Sprecherin Thommen.
Sie kann weder bestätigen, dass der FV-Dosto die Ursache
ist, noch, dass er sie nicht ist.
Klar ist: Ganz behoben sind die Geruchs-Probleme beim
Pannenzug nicht. Erst vor wenigen Tagen stellten Passagiere
in einem Zug am Zürcher HB einen Knall und daraufhin einen
üblen Gestank fest.
Auch hier stellte sich heraus: Grund war der FV-Dosto.
«Wissen, dass Zug immer noch unangenehme Gerüche verursacht»
Das bestätigt auch die ÖV-Interessensgemeinschaft Igöv. «Wir
wissen, dass der SBB bei den Toilettenproblemen mit dem
FV-Dosto Verbesserungen gelungen sind. Aber wir wissen auch,
dass der Zug immer noch unangenehme Gerüche verursacht»,
sagt Vizepräsident Christoph Wydler.
«Wir stellen das immer wieder fest. Einfach seltener.»
Für Wydler ist enttäuschend, dass das Problem noch immer
nicht vollständig behoben ist: «Schliesslich sind diese Züge
jetzt doch schon lange im Einsatz.»
Zu hart kritisieren will er die SBB jedoch nicht. «Der
Hersteller ist auch in der Pflicht.» Wenn er die Situation
mit der vor ein paar Jahren vergleicht, hat sich zudem
einiges getan.
«Früher waren die Zug-WCs im FV-Dosto oft gesperrt. Ich bin
gehbehindert, kann also nicht einfach in einen anderen Wagen
gehen – das war enorm störend.»
Dieses Problem stellt er inzwischen kaum mehr fest.
Grosse Baustelle könnte Grund sein
Zu den neuen Emissionen in Bern sagt SBB-Sprecherin Fabienne
Thommen jedoch: «Grundsätzlich können unangenehme Gerüche in
Bahnhöfen verschiedenste Ursachen haben. Zum Beispiel können
je nach Bauarbeiten temporär unangenehme Gerüche entstehen.»
Auch hierzu habe die SBB jedoch nichts Auffälliges bemerkt
und auch keine Rückmeldungen erhalten.
Am Bahnhof Bern gibt es derzeit allerdings eine grosse
Baustelle. In Etappen wird ein grosser Teil der
Infrastruktur bis 2032 umgebaut.
Geplant sind neue Unterführungen, Passagen,
Strassenverkehrsmassnahmen, ein neues Gebäude und ein neuer
RBS-Bahnhof.
Doch ob die Fäkalgerüche von der Baustelle stammen, ist
ebenfalls unklar. Die SBB verspricht, die Situation im Auge
zu behalten.
Fototexte:
Sobald dieser Knopf gedrückt wird, erklingt ein Gong – und
danach ein Dauerpiepsen bis zum nächsten Halt.
Das Geräusch gibt es in immer mehr Thurbo-Zügen. In den
neueren Modellen existiert es seit über zehn Jahren, in den
älteren wird es nach und nach eingebaut.
Es kommt nicht überall gut an. Ein Pendler findet es
«nervig», Olivier Maridor, der eine Sehbehinderung hat,
«übertrieben».
Maridors Kritik: Weil das Geräusch dauerhaft erklingt,
nachdem ein Halt verlangt wird, geht es über die Forderungen
des BehiG-Gesetzes hinaus.
Das BehiG verlangte, dass der ÖV bis 2024 behindertengerecht
ist.
Olivier Maridor findet die SBB-Türwarnsignale zu laut – und
auch das Dauerpiepsen bei Thurbo geht ihm zu weit. -
Screenshot SRF «Espresso»
Kaum zu überhören: Die sich schliessende Türe an neueren
Wagen der SBB-Züge. - Nau.ch
Der Artikel:
Rowena Goebel, Nico Leuthold - Bodensee - Drückt man in
einem Ostschweizer Thurbo-Zug den «Halt auf
Verlangen»-Knopf, piepst es bis zum nächsten Stopp
ununterbrochen. Das sorgt für Kritik.
Das Wichtigste in Kürze
Die Ostschweizer Bahngesellschaft Thurbo
updatet derzeit ihre älteren Züge.
Nach dem Update piepsen sie dauerhaft,
sobald jemand Stopp drückt. Das sorgt für Ärger.
Eigentlich sollte das Geräusch Blinden
helfen. Doch die Begeisterung hält sich in Grenzen.
Die Thurbo-Züge sind hauptsächlich in der Ostschweiz
unterwegs und befahren auch Strecken mit Haltestellen, für
die «Halt auf Verlangen» gilt. Wer aussteigen will, muss
also vorher den Stopp-Knopf drücken.
Und genau dieser Knopf sorgt nun für Ärger.
«Sobald jemand den ‹Halt auf Verlangen›-Knopf drückt, piepst
die ganze Zeit im Sekundentakt ein Ton bei der Tür. Für was?
Das ist nur nervig», kritisiert ein Pendler auf der
Community-Seite der SBB.
Ist es dir im ÖV zu laut?
Dass der Piepston im Thurbo anhält bis zum nächsten Stopp,
hält er für «unnötig». Schliesslich ertöne ja bereits
einmalig ein akustisches Signal, sobald jemand den Knopf
drückt.
Der Ton erklingt immer, wenn der Türknopf gedrückt wird,
nicht nur beim Halt-Verlangen, sondern auch beim Öffnen.
Züge werden geupdatet
Er ist tatsächlich neu, wie Thurbo-Sprecher Christian
Baumgartner Nau.ch auf Anfrage bestätigt – zumindest in
einigen Thurbo-Zügen.
Seit ein paar Jahren wird die ältere Generation der
Gelenktriebewagen GTW von Thurbo nämlich nach und nach einem
Update unterzogen.
Und Teil des Updates ist der Ton. «Er wurde anlässlich der
BehiG-Umsetzung Pflicht», erklärt Baumgartner.
In den neueren Thurbo-Zügen, die zirka seit 2012 im Einsatz
stehen, war das Geräusch von Beginn an verbaut.
Dauerpiepsen soll Blinden helfen, Tür zu finden
Zur Erinnerung: Das Behindertengleichstellungsgesetz BehiG
von 2004 schreibt vor, dass ÖV-Anlagen und -Fahrzeuge
behindertengerecht sein müssen. Die Betreiber hätten
eigentlich 20 Jahre Zeit dafür gehabt, das umzusetzen, also
bis 2024.
Thurbo ist, wie andere ÖV-Betreiber auch, also etwas im
Hintertreffen.
«Der Prozess ist noch im Gange, das Update wurde noch nicht
bei allen unseren Fahrzeugen durchgeführt», gibt Baumgartner
zu.
Ist es übertrieben, dass das Türfindesignal im Thurbo
dauerhaft piepst, sobald der Stopp-Knopf gedrückt wurde?
«Das Signal wird vom Taster an der Aussenseite der Türen
ausgesendet und erleichtert den Sehbehinderten das Auffinden
der Taster.»
Es würde erzeugt, sobald der Taster leuchtet – also bei
aktivierter Haltanforderung oder wenn das Lokpersonal die
Türe freigegeben hat.
«Halt auf Verlangen»-Geräusch tönt nur einmal
Daneben gibt es auch den «Halt auf Verlangen»-Gong, der
einmal nach Drücken der Stopp-Taste ertönt. «Dieser Gong ist
im Wageninneren gut zu hören und wird auch in einer höheren
Lautstärke abgespielt», erklärt Baumgartner.
Wichtig zu betonen ist ihm, dass es sich nur bei diesem Gong
um das «Halt auf Verlangen»-Signal handelt.
Beim Dauerpiepsen handle es sich um das Türfindesignal.
Auch, wenn es von dem Moment an ertönt, an dem ein Halt
verlangt wird.
Sehbehinderter: «Völlig übertrieben»
Kurz: Das Geräusch soll Blinden und Sehbehinderten helfen.
Doch auch unter ihnen löst es keine Begeisterung aus.
Olivier Maridor vom Schweizerischen Blinden- und
Sehbehindertenverband SBV erfährt erst durch die
Nau.ch-Anfrage vom Geräusch.
Für ihn macht es weder als Türfindesignal Sinn, noch, dass
es dauerhaft erklingt, sobald jemand einen Halt verlangt.
«Das ist nicht das, was das BehiG als Türfinde-Signalisation
verlangt, das geht weit darüber hinaus. Wir haben einfach
verlangt, dass die Knöpfe auffindbar sind, nicht, dass sie
dauernd piepsen.»
Dazu, dass es von dem Moment an ertönt, an dem jemand einen
Halt verlangt, meint er: «Das ist völlig übertrieben.»
Und: «Es reicht uns aus, wenn das akustische ‹Halt auf
Verlangen›-Signal einmal ertönt. Das ist ja im Bus auch so.»
Auch andere ÖV-Geräusche sorgen für Ärger
Es ist nicht die erste «Überreaktion» im ÖV, die er
kritisiert. Auch die Türwarnsignale der SBB-Züge ärgern ihn
– sie seien «viel zu laut».
Sie erklingen bei jedem Halt, wenn die Türen für die Öffnung
freigegeben werden und wenn sie wieder schliessen.
Dabei handelt es sich neben dem Halt- und dem Türfindesignal
um ein drittes Geräusch. Es ist allerdings nicht auf das
BehiG zurückzuführen.
«Die lauten Warnsignale der Türen stören viele. Sie wurden
wegen verbindlicher EU-Normen eingeführt. Das hat nichts mit
dem BehiG zu tun», betont Maridor.
Auch hier: Viele Blinde hielten selbst nicht viel davon, wie
er erklärt. «Sie sind zu laut.» Zudem würden sie teilweise
gar die Türfindesignale, die das BehiG verlangte, übertönen.
Ändern lässt sich daran nicht viel. Die Warntöne sind laut
SBB über eine Norm und die EU-Verordnung «definiert und
somit verbindlich».
SBB am 17.5.2025: Gleise überqueren=schwere
Gefährdung=Offizialdelikt: Bahnhof Luzern: Pärchen überquert Gleise – laut SBB ein
Offizialdelikt
https://www.20min.ch/video/luzern-sbb-untersucht-vorfall-nach-gleisueberquerung-103344221
Ein Video auf Social Media zeigt, wie zwei Personen am
Bahnhof Luzern die Gleise überqueren. Die SBB warnen vor dem
Betreten der Bahnanlagen.
21.5.2025:
Der "Neigezug" in der Schweiz fährt gar nicht dort, wo die
meisten Kurven sind! Fährt NICHT durch die Alpen! Alles
nume gaga!
Es braucht also KEINEN Neigezug in der Schweiz.
KEIN anderes Land leistet sich einen "Neigezug"!
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR ZAHLEN - 21.5.2025
SBB in Bern-Wankdorf mit schwerverletztem
FCB-Fan am 8.6.2025: Der Lokomotivführer fuhr zu schnell
und OHNE WARNUNG in den bumsvollen Bahnhof ein: "Als der Zug auf Höhe
des Opfers durchfuhr, streifte dieser mit seinem Arm
den Zug, verkeilte sich und rutschte zwischen Perron
und Zug"
Neue Details zum Unfall: So verlor der Basel-Fan
nach dem Cupsieg sein Bein
https://www.blick.ch/schweiz/basel/neue-details-zum-unfall-so-verlor-der-basel-fan-nach-dem-cupsieg-sein-bein-id20943760.html
Fabienne Maag - Redaktorin News - Nach
dem Spiel zwischen dem FC Basel und dem FC Biel Anfang
Monat verunglückte ein Fan schwer. In den sozialen Medien
wurde der Unfallhergang heiss diskutiert. Ermittlungen
geben nun einen ersten Eindruck, was wirklich geschehen
ist.
Anfang Monat gewann der FC Basel den Cupfinal gegen den FC
Biel. Doch die Feier hielt nicht lange an: Nur kurze Zeit
nach dem Schlusspfiff verunglückte am Bahnhof Wankdorf BE
ein Fan des FC Basel schwer.
Bei der Kollision mit einem Zug verlor der Mann ein Bein.
Ein Bericht von CH Media zeigt nun auf, wie es zu dem Unfall
kam. Trotz vieler Behauptungen zum Unfallhergang in den
sozialen Netzwerken – darunter angebliches Gedränge auf den
Perrons und zu früh abfahrende Züge – wird immer klarer,
dass der Unfall genau das war: ein Unfall.
Das verraten Daten über die Extrazüge
Nach dem Spiel strömten Massen zu dem 500 Meter entfernten
Bahnhof in Wankdorf. Viele wollten die Mannschaft zu Hause
in Basel feiern und nahmen dafür die von den SBB
bereitgestellten Extrazüge, so der CH-Media-Bericht.
Der letzte Extrazug soll demnach um 17.30 Uhr abgefahren
sein. Das geht aus internen Daten hervor, die CH Media
vorliegen. Die Recherchen zeigen: Keiner der Züge ist zu
früh abgefahren, wie viele in den sozialen Medien zuvor
behauptet hatten. Da nicht alle Fans die Extrazüge
erwischten, darunter auch das Opfer des Unfalls, boten die
SBB erneut spontan einen Extrazug auf.
Mit dem Arm hängengeblieben
Zeitgleich fuhren die Züge für die Fans des FC Biel
ebenfalls am Bahnhof Wankdorf ab. Die Kantonspolizei Bern
gewährleistete mit einer Dosierung der Personen, dass der
Bahnhof zwar gut gefüllt, jedoch zu keiner Zeit gefährlich
verstopft gewesen sei, wie ein Sprecher der Polizei
gegenüber CH Media bestätigte.
Der spontan einfahrende Extrazug wurde dem Unfallopfer zum
Verhängnis. Eine Überwachungskamera soll den Unfallhergang
gefilmt haben. Als der Zug auf Höhe des Opfers durchfuhr,
streifte dieser mit seinem Arm den Zug, verkeilte sich und
rutschte zwischen Perron und Zug. Dass Dritte involviert
waren oder ein besonders dichtes Gedränge auf den Gleisen
zum Unfall geführt hat, ist auf den Bildern laut CH Media
nicht ersichtlich. Deshalb sehen die SBB auch keinen
Handlungsbedarf für weitergehende Schutzmassnahmen.
Der FC Basel sagte aus Solidarität die geplante Cupfeier ab.
«Als sich bestätigt hat, dass ein Fan schwer verletzt wurde,
haben wir entschieden, dass wir unmöglich auf dem Balkon
feiern können. Die Fans haben es wohlwollend aufgenommen. Da
hat jeder Verständnis, dass die Gesundheit vorgeht», so
Mediensprecher Remo Meister zu Blick. Der FCB wünscht dem
Fan viel Kraft für seinen weiteren Weg, wie er auf X
mitteilte.
[Scheinbar verliert die Generation Z mit "Coronaimpfung"
immer mehr Handys im Zug?]
Fototexte:
Der Fundservice der SBB ist zurzeit überlastet.
Die SBB registriert rund zehn Prozent mehr gefundene
Gegenstände.
Anstatt wenige Tage müssen sich die Besitzerinnen und
Besitzer zum Beispiel bis zu drei Wochen für die Rückgabe
gedulden.
Derzeit seien viele Gruppenreisen wie Schulklassen
unterwegs, heisst es bei der SBB.
Jährlich landen laut dem SBB-Blog rund 120'000 Gegenstände
aus Zügen und von Bahnhöfen im Fundservice.
Der Artikel:
Bettina Zanni - Bern - Bis Zugpassagiere etwas Verlorenes
wieder zurückbekommen, kann es mehrere Wochen dauern. Der
Fundservice der SBB ist aktuell überlastet.
Das Wichtigste in Kürze
Die SBB registriert rund zehn Prozent
mehr gefundene Gegenstände.
Dies führt bei Besitzerinnen und
Besitzern zu langen Wartezeiten.
Schneller gehen kann es mit einem
Express-Suchauftrag.
Im Zug etwas zu verlieren, ist derzeit doppelt ärgerlich.
Bis Passagiere ihr Handy oder Portemonnaie wieder
zurückbekommen, dauert es länger als üblich.
Anstatt wenige Tage müssen sich die Besitzerinnen und
Besitzer zum Beispiel bis zu drei Wochen für die Rückgabe
gedulden. Die berichtet der «Tages-Anzeiger».
Grund für die langen Wartezeiten ist laut SBB, dass im
Fundservice aktuell mehr Fundgegenstände eingehen als
normalerweise zu dieser Jahreszeit.
Hast du im Zug schon einmal etwas verloren?
Viele Schulklassen seien unterwegs
Das Bahnunternehmen meldet laut der Zeitung aktuell rund
zehn Prozent mehr gefundene Gegenstände. Jährlich landen
laut dem SBB-Blog rund 120'000 Gegenstände aus Zügen und von
Bahnhöfen im Fundservice. Dies entspricht mehr als 300
Gegenständen pro Tag.
Derzeit seien viele Gruppenreisen wie Schulklassen
unterwegs, heisst es bei der SBB. Ergänzend führe auch ein
kurzfristiger Personalengpass im Fundservice
zu einer längeren Bearbeitungsfrist.
Es sei das Ziel, diese Frist möglichst bald wieder einhalten
zu können, sagt eine SBB-Mediensprecherin. Das
Bahnunternehmen bedankt sich vorerst für die Geduld der
Betroffenen.
Die gefundenen Gegenstände leiten die Transportunternehmen
wie BLS, Rhätische Bahn oder die SBB selbst zentral an die
SBB weiter. Dort werden sie registriert und für die Rückgabe
vorbereitet.
Service mit Gebühr bei SBB
Gegen eine Gebühr von 50 Franken können Passagiere einen
Express-Suchauftrag erstellen. Dann macht sich das Personal
sofort auf die Suche nach dem Gegenstand.
Möglich ist dies, wenn der Gegenstand an einem bedienten
Bahnhof oder in einem Zug mit Kundenbegleitung verloren
gegangen ist. Zudem muss der Zug noch mindestens 30 Minuten
unterwegs sein.
Bei einer erfolgreichen Suche bekommen die Auftraggeberinnen
und -geber direkt eine Abholungseinladung.
Die SBB ist weltweit EINmalig am 23.6.2025:
Züge fahren auch mal zu früh ab - OHNE Angabe von Gründen
Kunden verarschen
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/116311
Die SBB ist weltweit EINmalig am 23.6.2025: Züge fahren
auch mal zu früh ab - OHNE Angabe von Gründen Kunden
verarschen [1]
Dennis Kittler - March-Höfe - Weil sie ihn aus dem Zug
werfen wollten, hat ein Mann in Lachen SZ die
Sicherheitsleute der SBB angegriffen. Per Strafbefehl
wurde er nun verurteilt.
Fototext: Der Mann fuhr in einem Nachtzug
und sollte diesen verlassen. (Symbolbild) - keystone
Ein Mann hat in einem Nachtzug der SBB
die Sicherheitsleute angegriffen.
Einen Mitarbeiter würgte er, ein anderer
zog sich unter anderem eine Prellung zu.
Per Strafbefehl wurde der Angreifer nun
zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.
Weil es ihn aus dem Zug bat, griff ein Mann in Lachen SZ das
Sicherheitspersonal der SBB an.
Einen der Mitarbeiter brachte er gar zu Boden und würgte
ihn. Erst als der Kollege mit Pfefferspray zu Hilfe kam,
liess der Angreifer von dem SBB-Bediensteten ab.
Die Attacke kommt den Angreifer nun teuer zu stehen, wie «20
Minuten» berichtet. Per Strafbefehl wurde er wegen Gewalt
und Drohung gegen Behörden und Beamte von der
Staatsanwaltschaft Schwyz verurteilt.
Menschen in SBB Bahnhof
Neben einer Busse über 2700 Franken und Verfahrenskosten von
4220 Franken könnte dem Täter noch eine weitere saftige
Strafzahlung drohen.
10'800 Franken wären fällig, wenn er sich in den kommenden
zwei Jahren erneut etwas zu schulden kommen lässt.
Der Angriff erfolgte im September 2024 in einem Nachtzug. Um
etwa 4 Uhr morgens wurde er von den Sicherheitsleuten
geweckt. Der helfende Kollege zog sich gemäss «20 Minuten»
unter anderem Schürfwunden sowie eine Prellung zu.
Verdacht "Corona"-Impfschaden in Baden
(Schweiz) am 4.7.2025: Es stinkt in der Bahnhofsunterführung
der SBB: UNTERWEGS
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/116812
Heute 3.7.2025 war ich mit der SBB unterwegs, z.B. im Bahnhof
Baden. Da kam ein Zug und viele Leute gingen durch die Unterführung
von Baden - die hat ja einen total schwarzen Boden - wie
ein Grab - und die Rauchschwaden der Geimpften
dampften durch das Grab.
Phuuu, ich hab's überlebt - aber die? Es ist wieder Zeit für
Sternanis im Tee!
😜💪🌻
IMMER BAR ZAHLEN am
10.7.2025: Denn das System irrt sich oft, der
Billetautomat eigentlich nie:
Beispiel grenzüberschreitende Tickets bei der SBB nach D
und Ö: SBB: App-Billett ist fünf Mal teurer als am AutomatenSBB:
App-Billett ist fünf Mal teurer als am Automaten
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-app-billett-ist-funf-mal-teurer-als-am-automaten-67016650https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-app-billett-ist-funf-mal-teurer-als-am-automaten-67016650
Sina Barnert - Deutschland - Wer in der Schweiz ein
Zugbillett im nahen Ausland löst, sollte dies nicht mit
der App der SBB tun. Denn: Dort kostet das Ticket fünfmal
mehr als am Automaten.
Das Wichtigste in Kürze
Zug-Billetts kosten in der SBB-App
deutlich mehr, als vor Ort am Schalter oder Automaten.
Das betrifft Tickets für Fahrten im
grenznahen Ausland.
Grund dafür: Die SBB hat keinen Zugriff
auf Angebote ausländischer regionaler Verbünde.
Wer mit dem ÖV ins nahe Ausland reist, sollte sich gut
überlegen, wo das Billett zu beziehen ist.
Denn: Via SBB-App kann ein Zugticket in die Grenzregion
schnell viel mehr kosten, als am Automaten oder am Schalter.
So beispielsweise auch, wenn man aus dem deutschen Konstanz
ins nahe gelegene Allensbach, ebenfalls ennet der Grenze,
reisen will.
Ticket vor Ort fünfmal günstiger
Ein Billett für diese knapp 15-minütige Fahrt kostet in der
App der SBB 15.60 Franken. Nur: Wer das Ticket vor Ort am
Schalter oder Automaten löst, zahlt viel weniger.
So berappt man dort, ebenso wie im Online-Ticketshop der
Deutschen Bahn, lediglich 3.20 für das gleiche Billett,
schreibt der «Beobachter». Das ist nur rund ein Fünftel des
Betrages, den die SBB in der App verlangt.
Doch wie ist das überhaupt möglich?
SBB verweist auf ausländische Regionalanbieter
Das Problem sei bekannt, erklärt die SBB im Bericht. Grund
für den höheren Preis: Man könne nicht auf alle Angebote des
lokalen Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee zugreifen.
Deshalb könne man nur Tageskarten für den ganzen
Regionalverbund anbieten. Darum sei dies für die Kundschaft
in der App die einzig wählbare Option.
Löst du regionale Zugtickets im nahen Ausland via SBB-App?
Grund dafür, dass man solch teure Billette – beispielsweise
von Konstanz nach Allensbach – trotzdem anbietet: Für die
Fahrgäste sei es in der App die einzige Möglichkeit, solche
Tickets für den grenznahen Raum zu lösen.
Und, so die SBB gegenüber dem «Beobachter»: «Die angezeigten
Angebote sind transparent, der Leistungsumfang jeweils klar
ausgewiesen.»
Vor allem Deutschland und Österreich betroffen
Besonders oft kommen solche Preisunterschiede bei Fahrten
nach Österreich oder Deutschland vor, heisst es von Seiten
der SBB.
Anders sei es bei Ausflügen nach Frankreich oder Italien.
Dort könne man die Angebote der angrenzenden
Regionalverbünde nutzen.
SBB am 10.7.2025: Sommerhitze provoziert
manchmal verbogene Geleise ("Verwerfungen"): Dann kommt ein
Duschwagen und in der Nacht wird alles wieder korrigiert: Wegen Sommer-Hitze: SBB muss die Schienen abduschen
Jetzt im Sommer sieht man mancherorts Gleisarbeiter, die den
Schienen der SBB eine Dusche verpassen, auch nachts. Warum das
so ist, erfährst du im Video.
https://www.blick.ch/video/aktuell/wegen-sommer-hitze-sbb-muss-die-schienen-abduschen-id21039795.html
Simon Binz - Frutigen-Niedersimmental - Ein technischer
Fehler in der App der SBB kostete einem Halbtax-Plus-Kunden
fast 100 Franken Bonus – und zeigt: Auch andere könnten
betroffen sein.
Die SBB-App änderte ohne Vorwarnung das
Zahlungsmittel des Bonus-Guthabens.
Ein Kunde verlor rund 100 Franken, weil
Billette von seinem Konto abgebucht wurden.
Die SBB zeigte sich kulant und zahlte dem
Mann das verlorene Geld zurück.
Ein Pensionär aus Spiez BE, der freiwillig Wanderwege
unterhält, nutzt dafür regelmässig den öffentlichen Verkehr.
Aus diesem Grund hat er bei der «SBB» ein Halbtax-Plus-Abo
gelöst. Mit 800 Franken Guthaben und einem Bonus von 200
Franken.
Das Guthaben muss innert eines Jahres aufgebraucht werden,
sonst verfällt der Bonus. Genau das ist nun passiert –
mutmasslich wegen eines Fehlers in der SBB-App. Darüber
berichtet das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».
Was war passiert?
Anfang Mai wäre das reguläre Guthaben aufgebraucht gewesen. Ab
dann hätte der Bonus zum Zug kommen sollen. Doch beim
Billettkauf belastete die App plötzlich sein Postfinance-Konto
– ohne Vorwarnung.
Der Bonus blieb ungenutzt. Die App hatte das Zahlungsmittel
geändert, ohne dass der Spiezer etwas davon merkte. Er
schliesst aus, die Änderung selbst vorgenommen zu haben.
Pensionär will andere Kunden warnen
Als er sich beim SBB-Kundendienst meldete, wurde ihm
mitgeteilt, dass eine Korrektur nicht möglich sei. Mit anderen
Worten: Das Geld könne nicht zurückerstattet werden. Auch eine
nachträgliche Belastung des Bonus-Guthabens sei
ausgeschlossen.
Der Mann verlor dadurch rund 100 Franken. Kein grosser Betrag
– doch sein Ärger ist gross. Vor allem, weil er nie über die
Änderung informiert wurde.
Der Pensionär vermutet die Ursache in einem App-Update. Er
musste sich nämlich kurz vor dem Vorfall neu einloggen. Er
befürchtet, dass davon auch andere Halbtax-Plus-Kunden
betroffen sein könnte.
«SBB» zeigt sich kulant
Bei der Branchenorganistaion «Alliance Swisspass» heisst es
auf Anfrage von «Espresso»: Es sei nicht ersichtlich, wer die
Zahlungsart geändert habe. Ein Zusammenhang mit einem Update
könne nicht ausgeschlossen werden.
Bisher hätten sich aber nur wenige Betroffene gemeldet. Auch
die «SBB» spricht von einem Einzelfall. Ob viele den Fehler
einfach noch nicht bemerkt haben, bleibt offen.
Tatsächlich kam es schon im Dezember 2024 zu ähnlichen Fällen.
Damals meldeten mehrere Nutzer auf der SBB-Community-Plattform
dasselbe Problem. Die App habe eigenmächtig das Zahlungsmittel
geändert.
Die «SBB» bestätigten technische Probleme bei der
Android-Version – auch bei Halbtax Plus. Eine Lösung wurde für
die nächste App-Version versprochen. Laut «SBB» sei das
Problem seit Mitte Dezember behoben.
Immerhin: Der Spiezer erhält das verlorene Geld nun zurück –
aus Kulanz, wie die «SBB» betont. Ob andere Kundinnen und
Kunden auf eine ähnliche Lösung hoffen dürfen, ist ungewiss.
Denn laut AGB der ÖV-Branche besteht bei IT-Pannen kein
Anspruch auf Entschädigung.
Angriff auf einen SBB-Zug Bern-Zürich in
Langenthal am 22.7.2025: Steine von der Brücke geschmissen -
Vollbremsung: Langenthal BE: Zug mit Steinen beworfen: Notbremse und
zerstörte Frontscheibe
https://www.20min.ch/story/langenthal-be-zug-mit-steinen-beworfen-notbremse-und-zerstoerte-frontscheibe-103385940
Fototext: Laut einem News-Scout musste der Zug so stark
bremsen, dass man die Bremsen gerochen habe.
Anina Schutz - Auf der
Strecke Zürich-Bern kam es am Sonntagabend zu einem
gefährlichen Zwischenfall. Ein Zug wurde von einer Brücke
aus mit Steinen beworfen. Es kam zu Verspätungen.
Ein Zug wurde in Langenthal BE von einer
Brücke aus mit Steinen beworfen.
Die Frontscheibe des Zuges wurde
beschädigt.
Es kam zu Umleitungen und Verspätungen auf
der Strecke.
Ein News-Scout sass am Sonntagabend im Intercity von
Zürich nach Bern, als der Zug auf einmal scharf
abbremsen musste. «Wir haben die Bremsen gerochen, so krass
war es», schreibt er 20 Minuten.
«Da kam die Durchsage, dass Jugendliche den Zug vor uns mit
Steinen beworfen und erhebliche Schäden angerichtet hätten»,
berichtet der News-Scout weiter. Ihr Zug sei auch getroffen,
aber nicht beschädigt worden. Nach dem Vorfall sei der Zug nur
noch mit stark verminderter Geschwindigkeit weitergefahren.
Steine flogen von einer Brücke
Die Medienstelle der SBB bestätigt den Vorfall gegenüber 20
Minuten auf Anfrage. «In Langenthal im Kanton Bern
wurden Steine von einer Brücke aus auf den Zug geworfen»,
heisst es von der Medienstelle. Die Frontscheibe des Zuges sei
dabei beschädigt worden. Der beschädigte Zug konnte danach nur
mit reduzierter Geschwindigkeit weiterfahren.
Durch den erheblichen Sachschaden, der durch die Steinwerfer
am Zug entstand, kam es zu Umleitungen und Verspätungen von
bis zu 15 Minuten. Aus Vorsicht hätten die Folgezüge den
betreffenden Abschnitt mit reduzierter Geschwindigkeit
passieren müssen.
Polizei bestätigt Einsatz wegen Sachbeschädigung
Die Kantonspolizei Bern bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass
es in Langenthal zu einem Einsatz wegen Sachbeschädigung
gekommen sei. Zu weiteren Details zum Ablauf, zu möglichen
Tätern oder ob Personen verletzt wurden, kann die Polizei
derzeit keine Angaben machen.
SBB von Bern nach Zürich kriminell am
15..2025: Erpressung zum Verbleib im 1.-Klasse-Wagen wegen
defekter Tür - und der Billeteur verlangte den Aufpreis -
alles gaga bei den SBB: Defekte Tür UND der Billeteur (!): SBB: Gefangen in der 1. Klasse: Der
Aufpreis wird trotzdem fällig
https://www.20min.ch/story/sbb-gefangen-in-der-1-klasse-der-aufpreis-wird-trotzdem-faellig-103398521
Letizia Vecchio - In
einem Zug, der von Bern nach Zürich unterwegs war, konnten
Reisende wegen einer defekten Verbindungstür nicht von der
ersten in die zweite Klasse wechseln. Zahlen mussten sie
trotzdem.
Auf der Strecke Bern–Zürich sorgte eine
defekte Verbindungstür für Ärger.
Fahrgäste mit 2.-Klasse-Tickets konnten
nicht in die 2. Klasse wechseln.
Das Zugpersonal verlangte trotzdem den
1.-Klasse-Zuschlag.
Die SBB räumten ein, dass das Vorgehen
«streng» war, und bitten Betroffene, sich zu melden.
Für viele Pendlerinnen und Pendler gehört es zum Alltag: Wer
kurz vor Abfahrt am Bahnsteig eintrifft, steigt einfach in den
nächstgelegenen Wagen – manchmal auch in die 1. Klasse, obwohl
nur ein Ticket für die 2. Klasse gelöst wurde. Das ist laut
der ÖV-Branchenorganisation Alliance Swisspass grundsätzlich
erlaubt, sofern man sich nach dem Einstieg umgehend in den
richtigen Bereich begibt.
Doch ein Vorfall auf der Strecke Bern–Zürich sorgt nun für
Ärger und Kritik an den SBB – SRF berichtete. Am Dienstagabend
wollten mehrere Fahrgäste genau das tun: in den Zug springen,
um dann Richtung 2. Klasse weiterzugehen. Doch eine defekte
Verbindungstür machte das unmöglich. Wer in der 1. Klasse
eingestiegen war, konnte diese während der Fahrt nicht
verlassen und sass dort fest.
Kein Durchgang – aber trotzdem Aufpreis
Das Zugpersonal zeigte dafür wenig Verständnis. Statt Kulanz
walten zu lassen, verlangten die Kontrolleure von sämtlichen
Passagieren mit 2.-Klasse-Ticket den Aufpreis für einen
Klassenwechsel. Die Begründung: Man habe schliesslich das
Angebot der 1. Klasse in Anspruch genommen, wenn auch
unfreiwillig.
Wie sollte deiner Meinung nach das Zugpersonal in solchen
Situationen reagieren?
Kulant sein und den Aufpreis erlassen.
Die Regeln strikt durchsetzen, wie es die SBB gemacht haben.
Den Fahrgästen die Möglichkeit geben, beim nächsten Halt zu
wechseln.
Eine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten anbieten.
19774 Abstimmungen
Kulant sein wollte man nicht. Das wäre gegenüber zahlenden
1.-Klasse-Reisenden unfair, so die Argumentation des
Zugpersonals. Die Möglichkeit, beim nächsten Halt per Perron
in die 2. Klasse zu wechseln, wurde den Betroffenen laut
eigenen Angaben ebenfalls verwehrt.
SBB: Vorgehen formal korrekt – aber «streng»
Auf Anfrage von SRF erklärten die SBB, das Personal müsse oft
in kurzer Zeit entscheiden. Das erfordere «Fingerspitzengefühl
und Augenmass». Im konkreten Fall habe man sich zwar
regelkonform verhalten, aber man räume ein: Das Vorgehen sei
«ein wenig streng» gewesen. Die SBB bitten betroffene
Fahrgäste nun, sich am Schalter oder beim Kundendienst zu
melden, um den Vorfall noch einmal zu prüfen.
Wie viele Reisende von dem Vorfall betroffen waren, lässt sich
im Nachhinein nicht mehr genau feststellen. Laut SBB und
Alliance Swisspass handelt es sich bei gesperrten
Verbindungstüren um seltene Einzelfälle.
SBB für Strenge bekannt
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art, die SBB sind für
ihr besonders strenges Regime bei den Billetkontrollen bereits
berühmt-berüchtigt. Erst im Januar dieses Jahres wurden zwei
Jugendliche in Luzern gebüsst, weil sie im Gang der ersten
Klasse gestanden hatten – sie hatten ein Ticket für die zweite
Klasse, die aber zu diesem Zeitpunkt überfüllt gewesen sei.
Die Fahrt der Jugendlichen dauerte nur vier Minuten. Die SBB
begründeten ihr Vorgehen damit, dass alle Fahrgäste gleich
behandelt werden müssten.
Auch wer sein Ticket nur eine Sekunde zu spät löst, riskiert
saftige Bussen.
Verdacht krimineller Ausländer im Zug zwischen
Luzern und Basel am 12.9.2025: Strecke Luzern–Basel: Zugpassagier prügelt SBB-Kontrolleur
ohnmächtig: «War schockiert»
https://www.20min.ch/story/strecke-luzernbasel-zugpassagier-pruegelt-sbb-kontrolleur-ohnmaechtig-war-schockiert-103411922
Anika Yago - Ein junger
Mann verprügelte einen SBB-Kontrolleur im Zug von Luzern
nach Basel. Eine Augenzeugin berichtet, die Polizei und SBB
bestätigen einen Vorfall.
Ein junger Mann griff einen SBB-Kontrolleur
im Zug von Luzern nach Basel an.
Der Kontrolleur wurde ohnmächtig und erlitt
laut einer Augenzeugin schwere Kopfverletzungen.
Mehrere Passagiere hielten den Angreifer
zurück und riefen die Polizei.
Die Luzerner Polizei bestätigt den Vorfall
und ermittelt.
Auf der Fahrt zur Universität Basel beobachtete eine
22-Jährige eine schreckliche Situation. Während einer
Billettkontrolle wurde ein SBB-Kontrolleur von einem jungen
Mann angegriffen.
«Wir waren alle schockiert», sagt die 22-Jährige. Sie
beschreibt den Angreifer als etwa 20 Jahre alt, schlank. Er
sei viel grösser gewesen als der Kontrolleur.
22-Jährige schildert die Vorkommnisse
Wegen der Musik, die sie mit ihren Kopfhörern hörte, bemerkte
sie nicht sofort, dass hinter ihr der junge Mann mit seinen
Fäusten auf den Kontrolleur einschlug.
«Ich drehte mich um und plötzlich war überall Blut», sagt die
22-Jährige. Der Kontrolleur kniete auf dem Boden. «Er hat
brutal auf seinen Kopf eingeschlagen», sagt die 22-Jährige.
Das Blut des Kontrolleurs spritzte auf den Boden, auf die
Sitze, auf die Treppen und auch auf einige Personen.
Weshalb es zu der Auseinandersetzung kam, kann sich die
Augenzeugin nicht erklären. Einige Personen griffen jedoch
ziemlich schnell ein. Mehrere Männer hielten den Angreifer
zurück und riefen die Polizei. «Ich war sehr froh, dass jemand
geholfen hat», sagt die Augenzeugin.
«Er hat brutal auf seinen Kopf
eingeschlagen.»
Augenzeugin (22)
Der Kontrolleur verlor das Bewusstsein: «Sein Kopf war wohl
schwer verletzt, seine Brille war zerbrochen und sein Handy
war kaputt.» Während der Kontrolleur aus seiner Ohnmacht
erwachte, verschwand der Angreifer innerhalb von wenigen
Augenblicken. «Der Kontrolleur hatte grosse Angst in den
Augen», erzählt sie weiter.
In Sursee, einem geplanten Halt vom Zug, waren dann laut der
Augenzeugin Polizisten vor Ort. Ob der Täter festgenommen
wurde, weiss die 22-Jährige nicht. Ein zweiter Mitarbeiter hat
dann Fotoaufnahmen vom Tatort gemacht und habe versucht, das
Blut von den Sitzen zu wischen. Die 22-Jährige sagt: «Ich
hoffe, dass es dem Kontrolleur bald wieder besser geht und der
Angreifer geschnappt werden konnte.»
Polizei ermittelt: SBB zeigt Angreifer an
Die Luzerner Polizei bestätigt einen Einsatz. Simon Kopp,
Mediensprecher, sagt: «Wir hatten die Meldung, dass ein
Mitarbeiter der SBB geschlagen wurde. Die Abklärungen und
Ermittlungen laufen.»
Die Medienstelle der SBB führt aus. Sabrina Schellenberg,
Mediensprecherin, sagt: «Der Vorfall macht uns sehr betroffen
und wir verurteilen diesen aufs Schärfste. Unsere Gedanken
sind beim betroffenen Kollegen.» Er werde unter anderem mit
SBB Care unterstützt werden. Jede Aggression sei eine zu viel.
«Der Vorfall macht uns sehr betroffen und
wir verurteilen diesen aufs Schärfste»
Sabrina Schellenberg, SBB-Mediensprecherin
Die SBB ergreift zahlreiche Massnahmen, um ihre Mitarbeitenden
bestmöglich zu schützen und zu unterstützen. «Beschimpfungen,
Drohungen und Tätlichkeiten gegen das Personal der SBB zeigen
wir konsequent an», sagt Schellenberg. Zum Gesundheitszustand
des betroffenen Kollegen macht die SBB keine näheren Angaben.
Verdacht gehackt am 24.9.2025: Anzeigetafeln
der SBB zeigen falsche Züge an: Störung bei SBB-Anzeigen - «Bin im falschen Zug!»
https://www.nau.ch/news/schweiz/storung-bei-sbb-anzeigen-bin-im-falschen-zug-67047759
Fototexte:
Auf den Anzeigetafeln der SBB kann es
aktuell zu Fehlern kommen. (Symbolbild)
Schuld ist eine IT-Störung. (Symbolbild)
Die SBB arbeite "mit Hochdruck" an der Behebung des
Problems, so ein Sprecher.
Der Artikel:
Simon Ulrich - Zürich - Wegen einer IT-Störung zeigen derzeit
viele Anzeigen an Schweizer Bahnhöfen falsche Verbindungen an.
Wer aufs Gleisdisplay schaut, kann im falschen Zug landen.
Das Wichtigste in Kürze
Eine IT-Störung bei der SBB verfälscht
aktuell Abfahrtsanzeigen schweizweit.
Betroffen sind Echtzeitdaten wie
Gleisänderungen, Verspätungen und Zielorte.
Die Störung besteht seit etwa 16:50 Uhr –
Dauer noch unklar.
Wer sich aktuell auf die Abfahrtsanzeigen der SBB verlässt,
könnte schnell auf dem falschen Gleis stehen – oder im
falschen Zug sitzen.
So erging es Pendlerin Anna M. (38) Sie wollte am Zürcher
Hauptbahnhof in die S14 nach Altstetten steigen. Auf dem
Display über Gleis 32 prangte genau diese Verbindung.
Doch im Wageninnern wartete die böse Überraschung: Statt
Richtung Affoltern am Albis ging es mit der S2 nach Wiedikon.
«Ich las etwas am Handy. Als ich aus dem Fenster schaute,
merkte ich plötzlich, dass ich Wiedikon gelandet war», erzählt
sie.
Pendlerin landet statt in Altstetten in Wiedikon
Denn: An ihrem Gleis 32 fuhr nicht die S14, sondern die S2.
«Den Ausruf mit der Gleisänderung hatte ich deswegen nicht
gehört.»
Die Pendlerin hat so eine halbe Stunde Zeit verloren. Aber sie
nimmts mit Humor: «Als in Wiedikon die Durchsage kam, dass sie
Anzeigen eine Störung haben, ging mir ein Lichtlein auf.»
Auch andere Reisende waren betroffen. Ein Pendler berichtet:
«Ich stand jetzt 40 Minuten bei der Hardbrücke. Die Anzeige
zeigte etwas anderes an, als der Zug dann anzeigte. Man hatte
ein 50/50-Chance, ob der Zug der vor einem stand, wirklich der
richtige war.»
Via Durchsage habe er vernommen, dass es eine Störung an den
Anzeigentafeln gebe.
SBB bestätigt schweizweite IT-Störung
«Seit zirka 16.50 Uhr haben wir schweizweit eine IT-Störung»,
bestätigt ein SBB-Sprecher auf Anfrage von Nau.ch. Diese habe
zur Folge, dass Echtzeitdaten wie Verspätungen,
Gleisänderungen oder eben Destinationen nicht korrekt
angezeigt werden.
Die Dauer der Störung sei unbestimmt. Die IT arbeite «mit
Hochdruck» an der Lösung des Problems, so der Sprecher. Die
SBB empfiehlt, die Anschriften am Zug zu beachten.
Billetautomaten der SBB am 24.9.2025:
Papierfrei fahren mit Halbtax und Streckenabos: SBB: Automaten haben neue Funktion für Swisspass-Besitzer
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-automaten-haben-neue-funktion-fur-swisspass-besitzer-67047452
Fototexte:
Ob Senioren ohne Smartphone oder Kinder auf Schulausflug:
Neu lassen sich Fahrscheine am Automaten direkt auf die rote
Karte laden.
Die Funktion steht seit einem Automaten-Update zur
Verfügung.
Ein Klassenwechsel für GA-Kundschaft geht noch nicht – eine
Fehlerbehebung ist bis Oktober geplant.
Der Artikel:
Simon Ulrich - Bern - Ein Update der Billettautomaten der
SBB erlaubt neu, Tickets direkt auf den Swisspass zu laden.
Noch sind aber nicht alle Funktionen verfügbar.
Das Wichtigste in Kürze
SBB-Kundinnen und -Kunden können Tickets
neu direkt auf den Swisspass laden.
Die Funktion steht seit einem
Automaten-Update zur Verfügung.
Das Ganze funktioniert ohne Papier oder ein
Smartphone.
Seit einer Woche können Bahn- und Busreisende mit Halbtax-
oder Streckenabo ihr Ticket direkt auf den Swisspass laden.
Ganz ohne Papier oder Smartphone.
Möglich macht dies ein Update der Billettautomaten: Kundinnen
und Kunden wählen am Automaten, ob sie ein Papierticket
drucken oder das Ticket auf den Swisspass speichern wollen.
«Blue News» hat als Erstes über die Neuerung berichtet.
Dazu muss die rote Karte kurz unter den Scanner gehalten
werden. Neu gespeicherte Billetts lassen sich dann sowohl mit
der Plastikkarte als auch mit dem Handy bei Kontrollen
vorzeigen.
SBB-Angebot richtet sich an Kinder und Kunden ohne Smartphone
Laut SBB-Sprecherin Fabienne Thommen ist das Angebot
insbesondere für Halbtax-Nutzende ohne Smartphone und allein
reisende Kinder und Jugendliche gedacht.
Eine ursprünglich geplante Funktion, Tickets auch über die
Bahn-Website auf den Swisspass zu laden, wird nicht umgesetzt.
Löst du deine Billetts noch am Automat?
Sprecher Moritz Weisskopf erklärt dazu: «Wir gehen davon aus,
dass die Mehrheit der Kund*innen, welche sbb.ch nutzen, auch
ein Smartphone haben.»
Allerdings gibt es noch Einschränkungen: Wer ein GA besitzt
und nur einen Klassenwechsel lösen will, kann diesen derzeit
nicht auf den Swisspass laden.
Grund ist ein Programmierfehler. Laut SBB soll das Problem bis
Ende Oktober behoben sein.
[Holocaust bei den SBB: Die Ausrottung der Billetautomaten
für 2035 geplant]
Bei der Neuerung handelt es sich um eine Übergangslösung: Wie
die Alliance Swisspass bereits vor drei Jahren ankündigte, sollen
bis 2035 sämtliche Billettautomaten verschwinden.
SBB und kriminelle Fahrgäste am 30.9.2025: Gewalt gegen SBB-Personal – Kontrolleur
Albert Serrano packt aus - «Ich hatte Angst um mein Leben»
https://www.blick.ch/schweiz/gewalt-gegen-sbb-personal-kontrolleur-albert-serrano-packt-aus-ich-hatte-angst-um-mein-leben-id21269274.html
Jeremy Goy und Thomas Meier - Spucken,
Schläge, Flaschenwürfe – die Übergriffe auf SBB-Mitarbeiter
nehmen an Härte zu. Jetzt prüft die Bahn Bodycams für
Kontrolleure.
Donnerstagmorgen, direkt am Genfer Bahnhof. Albert Serrano
(53) erscheint pünktlich, gut gelaunt und macht einen
Vorschlag: «Lass uns gemeinsam einen Kaffee trinken.» Der
Franzose stammt aus Lyon. Seit 15 Jahren arbeitet er als
Kontrolleur bei den SBB, er ist Vizepräsident der SEV-Sektion
der Kundenbegleiter in Genf.
Die Freude an seinem Beruf ist ihm anzumerken – auch wenn er
nicht immer einfach ist. Denn seit der Corona-Pandemie sind
die Übergriffe auf das Bahnpersonal heftiger geworden. Viele
Bahnkunden reagieren deutlich gereizter, der Respekt vor den
Kontrolleuren hat spürbar abgenommen. In Serranos Worten: «Wir
machen einfach unsere Arbeit. Aber manchmal genügt heute schon
ein Nein, und die Situation eskaliert.»
Angriffe werden brutaler
Die SBB teilen Serranos Einschätzung. Die Zahl der Fälle
bewege sich im Vergleich zu den Vorjahren auf ähnlichem
Niveau, allerdings seien die Angriffe in der Tendenz gröber
geworden. «Wo es früher zu Beschimpfungen und Drohungen kam,
wird heute rascher Gewalt ausgeübt», erklärt die Bahn auf
Anfrage. Pro Tag registriere man bei täglich rund 1,4
Millionen Reisenden durchschnittlich zehn Fälle von verbalen
oder physischen Angriffen.
«Ich fühlte mich ganz allein»
Serrano trinkt einen Schluck, setzt die Tasse ab und holt tief
Luft. Ein kurzer Moment der Stille. Dann legt er los. Es
geschah an einem Freitagabend in Lausanne VD, so gegen 23 Uhr.
An jenem Abend war viel los im Bahnhof. «Durch den
Personalmangel bedingt fahren wir aber manchmal allein.» Er
war gerade dabei, die Schlusskontrolle zu machen: Ob noch
Passagiere im Zug sind, ob etwas liegen geblieben ist.
In diesem Moment kam ein Mann vom Bahnsteig auf ihn zu –
vermutlich betrunken oder unter Drogeneinfluss – und
erkundigte sich über einen Zug nach Boudry NE. Der
Fragesteller war mit zwei Freunden unterwegs. Serrano
erklärte, er habe gerade keine Zeit – der ihm zugeteilte Zug
müsse sofort ins Depot, um das Gleis schnellstmöglich
freizumachen, und er selbst müsse kurz darauf den nächsten Zug
nach Genf nehmen.
Der Unbekannte folgte ihm, draussen auf dem Perron, während
Serrano im Zug war. «Vor einer noch offenen Tür spuckte er
mich an und beschimpfte mich. Dann versuchte er, in den Zug
einzusteigen und mich zu schlagen.» Serrano gelang es, ihn mit
dem Fuss zurückstossen. «Er warf mir eine Bierdose nach. Ich
konnte ausweichen und die Tür rasch schliessen.» Alle drei
schlugen gegen die Tür. «Die Situation war bedrohlich. Ich war
völlig allein und hatte grosse Angst.»
Angriffe auf SBB-Kontrolleure werden brutaler
Serrano versuchte, den Notruf über die App auszulösen,
allerdings funktionierte das in dem Moment nicht. Der Notruf
wäre an den Lokführer übermittelt worden, der befand sich aber
nicht mehr im Zug und war auch nicht mehr angemeldet. Also
rief er direkt die Transportpolizei an. Nur: An diesem
Freitagabend war in Lausanne keine Patrouille verfügbar.
Serrano kritisiert: «Es gibt nur etwa 200 Transportpolizisten
in der ganzen Schweiz, was unzureichend ist.»
Irgendwann musste Serrano aus dem Zug aussteigen, um mit einem
anderen Zug nach Genf weiterzufahren. Er lief bis ans andere
Ende des Zuges, in der Hoffnung, dass die Angreifer nicht dort
auf ihn warten oder ihm folgen würden. Doch beim Verlassen des
Zuges fanden ihn die drei Männer wieder. «Sie folgten mir und
rannten mir nach. Ich hatte Angst um mein Leben.» Zu seinem
Glück konnte sich Serrano gerade noch in den Zug nach Genf
retten. Die Tür schloss sich im allerletzten Moment. «Ich
hatte Glück. Aber in diesem Augenblick fühlte ich mich völlig
allein auf der Welt. Niemand war da, um mir zu helfen. Und das
in einer Situation, in der ich verzweifelt jemanden an meiner
Seite gebraucht hätte.»
SBB nehmen Stellung
Die SBB schreiben auf Anfrage, dass für diesen Zug eine
Doppelbegleitung geplant gewesen sei, die jedoch am Einsatztag
wegen eines kurzfristigen Ausfalls gestrichen werden musste.
«Die SBB bedauren es, dass für die ausgefallene Person kein
Ersatz aufgeboten werden konnte und der Kollege diesen Zug
allein begleiten musste.»
Dass der Kontakt zum Lokführer über den Alarm nicht möglich
war, begründen die SBB damit, dass ein Lokführerwechsel
stattfand. Daher war kein Lokführer im System eingeloggt, als
Serrano den Notruf auslöste. Moderne Züge seien zudem mit
einem oder mehreren Notfallknöpfen ausgestattet, die ebenfalls
eine direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der
Transportpolizei herstellen würden.
Darüber hinaus teilen die SBB mit: «Im geschilderten Fall
hatte die Transportpolizei an diesem Samstagabend tatsächlich
keine Ressourcen zur Verfügung, da mehrere andere Einsätze
gleichzeitig liefen.» Angesichts der Dringlichkeit sei jedoch
die Lausanner Polizei durch die Transportpolizei-Zentrale
mobilisiert worden, und eine Patrouille sei wenige Minuten
später im Bahnhof eingetroffen. Serranos Fall sei zur Anzeige
gebracht worden.
Für Serrano ist klar: Nicht nur die SBB, sondern auch der
Auftraggeber, also der Bund und die Kantone, müssen
Verantwortung übernehmen, damit genug Personal vorhanden sei,
um die Sicherheit zu gewährleisten. «Sicherheit hat einen
Preis», sagt er abschliessend.
Ein Faustschlag ins Gesicht
Auch Stefan Häusler ist als Kontrolleur im Einsatz – seit 15
Jahren. Blick trifft ihn am Hauptbahnhof in Zürich und
begleitet ihn. Er fällt nicht auf; weisse Turnschuhe, Jeans,
schlichtes T-Shirt, darüber eine graue Jacke. Er wirkt
gelassen. «Heute bin ich zivil in der Zürcher S-Bahn
unterwegs», sagt er mit einem Lächeln.
Begleitet wird er an diesem Tag von vier Kolleginnen und
Kollegen. Auch Häusler hat im Dienst bereits vieles erlebt.
«Die Angriffe gegen das Zugpersonal sind gröber geworden»,
bestätigt er. Besonders eine Situation sei eskaliert: «Einmal
hat mir einer einen Faustschlag ins Gesicht gegeben.» Und in
manchen Fällen habe er sich zurückziehen müssen, um eine
Eskalation zu verhindern. Die Angreifer wurden jeweils gefasst
und verurteilt.
Grundsätzlich fühlt sich Häusler im Arbeitsalltag aber sicher:
«Wir sind im Team unterwegs, es gibt Kameras und
Sicherheitspersonal.» Wäre es finanziell machbar, wünsche er
sich aber noch mehr Sicherheitspersonal.
An diesem Tag bleibt es für Stefan Häusler ruhig – abgesehen
von kleineren Diskussionen und einigen Schwarzfahrern gibt es
keine Zwischenfälle.
Abwehrmassnahmen in Planung
Die SBB sehen Handlungsbedarf. Seit dem Sommer 2024 werden
Schulungen mit Kundenkontakt für heikle Situationen
durchgeführt. Nun soll das Schulungsangebot erweitert werden
und auf mehreren Modulen basieren. Zusätzlich seien für
Mitarbeitende, die bereits an Schulungen teilgenommen haben,
Auffrischungskurse geplant.
Auch im digitalen Bereich tut sich etwas: Die SBB arbeiten
derzeit an der Entwicklung eines Informationsportals. Dieses
Portal soll den betroffenen Mitarbeitenden den einfachen
Zugang zu Fachpersonen, Schulungsangeboten, Richtlinien und
Meldeverfahren ermöglichen.
Ein Novum wäre zudem der Einsatz von Bodycams bei den
Zugbegleitern: Diesen wollen die SBB auf freiwilliger Basis
testen. Da jedoch noch rechtliche und datenschutzrechtliche
Fragen offen sind, nennt das Unternehmen zum jetzigen
Zeitpunkt keine weiteren Details.
Kontrolleur Serrano konnte nach dem Angriff einen Monat lang
nicht arbeiten und litt unter anderem an Schlafstörungen und
Verdauungsproblemen. Dabei habe er lange darüber nachgedacht,
ob er diesen Beruf wirklich weitermachen möchte. Aber
letztlich überwogen die positiven Punkte die negativen. «Ich
mag meine Arbeit wegen des Kundenkontakts. Das zählt für mich
mehr als die stressigen Ausnahmen.»
SBB wird kriminell gegen
BarzahlerInnen am 5.10.2025: Speisewagen ohne Rekascheks
und ohne Bargeld im Test - wegen "Hygiene",
"Schnelligkeit" und "Sicherheit": SBB startet heiklen Test – und läutet womöglich das Ende
des Bargelds im Zug ein
https://www.bluewin.ch/de/news/schweiz/keine-reka-checks-im-sbb-bistro-auch-bargeld-bald-weg-2898701.html
Die SBB akzeptiert ab Ende Oktober keine Reka-Checks
aus Papier mehr und erprobt zugleich auf einer Strecke ein
Bistro ohne Bargeld.
Ein kleines Schild im
SBB-Speisewagen sorgt für Stirnrunzeln: Ab dem 23.
Oktober akzeptiert die Bahn keine Reka-Checks aus Papier
mehr. Damit streicht die SBB das beliebte
Zahlungsmittel gut zwei Monate früher als erwartet.
Die SBB hingegen setzt
schon jetzt den Schlusspunkt: Im Zugrestaurant kann das
Reka-Guthaben künftig ausschliesslich mit der Plastikkarte
genutzt werden.
Kritik vom
Konsumentenschutz
Der Entscheid sorgt beim
Konsumentenschutz für Kopfschütteln. «Es ist schwer
nachvollziehbar, dass die SBB die Reka-Checks im
Speisewagen ausgerechnet kurz vor dem definitiven Ende
nicht mehr annimmt», sagt Jan Liechti gegenüber blue News.
Zwar habe es bislang kaum
Reklamationen gegeben. Dennoch gehe mit dem Ende der
Papier-Checks «ein Stück Tradition verloren». Ein
physischer Reka-Check sei schliesslich auch ein
unkompliziertes Geschenk gewesen.
Bargeld noch
sicher – aber wie lange?
Die Frage, wie lange
Bargeld im Zug noch Bestand hat, stellt sich zunehmend.
Vor einigen Monaten hatte die Bahn bereits die Münzzahlung bei Bahnhofstoiletten
abgeschafft. Nun folgt der nächste Schritt.
Offiziell betont die SBB
zwar, dass im Bistro weiterhin bar bezahlt werden kann.
Doch ab kommender Woche startet ein Testlauf: Im Restaurant des IC51 zwischen Biel und
Basel ist bis Mitte Dezember Bargeld tabu.
Ziel sei es, Abläufe zu beschleunigen,
Hygiene zu verbessern und Sicherheit zu erhöhen,
heisst es in einer Mitteilung.
Für den Konsumentenschutz
bleibt das heikel. «Damit werden Menschen ausgeschlossen,
die bar bezahlen wollen», sagt Liechti. Öffentliche
Dienstleistungen müssten auch für Kundinnen und Kunden
ohne Smartphone oder Bankkarte zugänglich bleiben.
Die Bahn ist mit ihrem
Vorstoss nicht allein. Bereits im August kündigte die
Migros an, in ihren «Fitnesspark»-Centern kein Bargeld
mehr zu akzeptieren – mit dem Argument, Diebstahlrisiken
zu senken. Letztes Jahr kündigten zudem mehrere
Tarifverbunde an,kein
Bargeld mehr zu akzeptieren.
Politisch löst dieEntwicklung
bislang wenig Widerstandaus. Eine
Volksinitiative, die ein Recht auf Barzahlung in der
Verfassung verankern wollte, scheiterte schon im
Sammelstadium. Immerhin wird in Bundesbern über dieKosten
des bargeldlosen Bezahlensdiskutiert.
Der Bundesrat muss ein Gesetz vorlegen, das die teils
intransparenten Gebührenmodelle bei Kartenzahlungen
regulieren soll.
Kriminelle SBB am 7.10.2025: WC nur noch mit
Handy begehbar: „Die Schweiz fährt digital – aber wer fährt noch mit?“
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121158
Ein Leser hat sich entschieden, seine Erfahrung direkt an die
SBB zu schreiben – nachdem er auf der Webseite keine passende
Rubrik für sein Anliegen fand.
Sein Brief spricht vielen aus der Seele 👇
📩 Guten Tag, ich melde mich über die E-Mail-Adresse
impressum@sbb.ch , da Sie die nötige Rubrik unter
sbb.ch/hilfe-und-kontakt/kundendienst/kritik-lob/reklamation
für mein Anliegen nicht zur Verfügung stellen.
Ich bin am letzten Sonntag spontan mit dem Zug von Kerzers
nach Genf gefahren. Am Automaten habe ich selbstverständlich
ein Ticket gelöst. Auch für den Rückweg habe ich wieder ein
Ticket am Automaten in Genf gekauft.
Danach suchte ich auf der elektronischen Anzeigetafel den Zug
nach Neuchâtel – vergeblich. Weder digital noch auf den gelben
Fahrplan-Plakaten war Neuchâtel aufgeführt. Nur Bern. Also
fuhr ich via Bern.
Der Kontrolleur erklärte mir, ich hätte das falsche Ticket, da
mein Weg via Neuchâtel führen sollte – eine Verbindung, die
aber nirgends sichtbar war. Für den „Fehler“ wollte er 12
Franken zusätzlich.
In Bern suchte ich dann die Toiletten – früher mit
Münzeinwurf. Heute nur noch per Smartphone.
Ich weiss, dass ich mit einer E-Mail nichts ändern werde. Aber
ich hoffe, Ihnen ist bewusst: Es gibt viele, die unter diesen
Umständen nicht mehr Bahn fahren wollen. Ich jedenfalls bin
zum letzten Mal Zug gefahren – ohne dass ich mich einschränken
muss.
Ich gehe davon aus, dass diese Entwicklung / Digitalisierung
in der totalen Kontrolle und Überwachung der Bürger enden
wird, was für niemanden von uns von Vorteil sein kann.
Dazu folgende Fragen:
❗️Sind Sie sich dieser Gefahr bewusst? Falls ja, was
unternehmen Sie dagegen, dass dies nicht passiert?
❗️ Sind Sie sich dieser Gefahr bewusst, können jedoch nichts
dagegen tun?
❗️Sind Sie sich dieser Gefahr nicht bewusst?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüsse
Andreas
E-Mail an die SBB am 8.10.2025:
DISKRIMINIERUNG INAKZEPTABEL - Appell für das Bargeld
an: contactcenter@sbb.ch
Hallo SBB,
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Diskriminierung von Barzahlern in Speisewagen (Zug
Basel-Biel) ist INAKZEPTABEL.
Die SBB hat schon die Barzahler von ihren WCs und teilweise
von Schliessfächern ausgeschlossen.
Die SBB ist nun eine INTOLERANTE, RASSISTISCHE Organisation gg
BarzahlerInnen.
Dabei sind WCs+Speisewagen mit Bargeld genausogut
gelaufen+erst noch sicherer+OHNE Datenspionage.
Die SBB macht sich mit immer mehr RASSISMUS GEGEN
BARZAHLERiNNEN zum Clown des WEF und der chinesischen
Spionage-Handydiktatur. Die Fakten über China sind im Anhang
geschildert (2 Seiten pdf).
DAS sollte die SBB VERMEIDEN und beim Bargeld BLEIBEN.
IMMER BAR ZAHLEN - DAS HANDY IST KEINE BANK.
Bleiben Sie bitte beim BARGELD! Seien Sie ein Vorbild für das
BARGELD!
Freundliche Grüsse
Michael Palomino
Geschichte - Soziologie - Naturmedizin http://www.med-etc.com
Handy 077-990 25 64 (nur zum Telefonieren und Nachrichten
schauen zwischendurch)
Neue schweizer Karte:
SBB Cargo am 14.10.2025: Tunnelsystem unter
dem Mittelland und bis Basel kommt: Cargo sous terrain: Güterverkehr unter der Erde
https://automobile.nau.ch/tech/cargo-sous-terrain-guterverkehr-unter-die-erde-67054111
Neue schweizer Karte: SBB Cargo am 14.10.2025: Tunnelsystem
unter dem Mittelland und bis Basel kommt: Cargo sous
terrain: Güterverkehr unter der Erde [2]
Fototexte:
Mit einer neuen unterirdischen Route wird
der Druck von Strassen und Bahnen genommen, um landesweit
eine stabile Warenlieferung zu gewährleisten. - Cst.ch
Der erste Abschnitt des Cargo sous
terrain (CST)-Netzwerks verläuft von Härkingen-Niederbipp
nach Zürich, ist rund 70 Kilometer lang und verfügt über
mehrere Anschlusspunkte (Hubs). - Cst.ch
Über die Hubs wird der Zugang zu Cargo
sous terrain gewährleistet. Sie erlauben eine
vollautomatische Be- und Entladung der
Transportfahrzeuge. - Cst.ch
Der Artikel:
Maia Schmied - Das Ende aller Logistikprobleme? Die Schweiz
entwickelt Cargo sous terrain (CST), ein unterirdisches,
automatisiertes Tunnelsystem. CO₂-frei, leise &
effizient! Die stetig wachsende Menge an Gütertransporten stellt
urbane Zentren vor enorme Herausforderungen, die sich in
erhöhtem Verkehrsaufkommen, Lärm und Emissionen manifestieren.
Als innovative Antwort auf diese komplexen logistischen
Probleme entwickelt die Schweiz das zukunftsweisende System
Cargo sous terrain (CST).
CST ist ein privatwirtschaftlich getragenes Projekt, das den
Warentransport in städtischen und suburbanen Gebieten
teilweise unter die Erde verlagern soll. Dieses Konzept
verspricht nicht nur eine Entlastung der überlasteten
Strassen, sondern auch eine signifikante Steigerung der
Effizienz und Nachhaltigkeit in der Logistikkette.
Es handelt sich um eine unterirdische Lösung für den
Gütertransport, die darauf abzielt, die sogenannten «letzte
Meile»-Probleme in Ballungszentren zu entschärfen.
Kernkonzept und technologische Basis von CST
Das zentrale Element von Cargo sous terrain ist ein
Tunnelsystem, das in einer Tiefe von etwa 20 bis 40 Metern
unter der Erde verläuft. In diesem Tunnel sollen
vollautomatisierte, unbemannte Fahrzeuge auf drei Spuren
verkehren.
Die erste und die dritte Spur sind für den eigentlichen
Transport von Paletten und Containern vorgesehen. Diese werden
auf speziellen Trägern mit einer konstanten Geschwindigkeit
von etwa 30 km/h befördert.
Induktionstechnologie
Die mittlere Spur dient als Service- und Notfallspur. Eine
Besonderheit des Systems ist die Nutzung von
Induktionstechnologie zur Energieversorgung der Fahrzeuge, was
den Betrieb äusserst energieeffizient und emissionsfrei
gestaltet.
Die Güter werden dabei nicht einfach von A nach B geschickt:
Das System ist für den horizontalen und vertikalen Umschlag
konzipiert. Spezielle Hubanlagen stellen die Verbindung zur
Oberfläche her.
Diese unterirdischen Hubs, die an Logistikzentren
angeschlossen sind, gewährleisten einen reibungslosen Übergang
zwischen dem unterirdischen und dem oberirdischen
Transportnetzwerk.
Aktueller Stand und geplante Realisierung
Das Projekt CST befindet sich derzeit in der Planungs- und
Entwicklungsphase, wobei bereits ein detailliertes Konzept und
eine breite industrielle sowie politische Unterstützung
vorliegen. Der Bau der ersten Teilstrecke, der sogenannten
«Jura-Achse», ist von Härkingen-Niederbipp bis Zürich geplant
und soll eine Länge von rund 70 Kilometern umfassen.
Die Inbetriebnahme dieses ersten Abschnitts wird für die
frühen 2030er-Jahre angestrebt. Die gesamte Realisierung des
CST-Netzwerks ist langfristig angelegt und soll bis 2045
abgeschlossen sein, um die wichtigsten Wirtschaftszentren der
Schweiz zu vernetzen.
Dabei wird das System nicht nur den Warentransport, sondern
auch die Temperaturführung für kühlpflichtige Güter
ermöglichen, was es zu einer vielseitigen Logistiklösung
macht. Die Finanzierung erfolgt vollständig
privatwirtschaftlich durch ein breites Konsortium namhafter
Schweizer Unternehmen aus dem Detailhandel, der Logistik und
der Industrie.
Vorteile und Nachhaltigkeitsaspekte
Einer der grössten Vorteile von CST liegt in der
Nachhaltigkeit. Durch die Verlagerung des Güterverkehrs unter
die Erde werden Tausende von Lkw-Fahrten täglich eingespart,
was zu einer massiven Reduktion von CO₂-Emissionen, Lärm und
Staus auf den Strassen führt.
Die Automatisierung und Elektrifizierung des Transports sorgen
für einen effizienten und zuverlässigen Betrieb. Darüber
hinaus ermöglicht CST eine optimierte Flächennutzung an der
Oberfläche, da weniger Raum für Logistikzentren und
Umschlagplätze benötigt wird.
Daher gilt das System als entscheidender Baustein für eine
moderne, resiliente und umweltfreundliche
Logistikinfrastruktur der Zukunft in der Schweiz.
Die SBB sind volksfeindlich GEGEN die
Barzahler-Passagiere am 15.10.2025: Dynamische Preise sollen
Kunden süchtig machen: Wirbel um Halbtax-Abo: Verschwindet das Lieblingsabo der
Schweizer?
https://www.blick.ch/wirtschaft/schock-fuer-sbb-kunden-das-lieblings-abo-der-schweizer-soll-verschwinden-id21324423.html
Die SBB will das Halbtax abschaffen - damit
sie die Ticketautomaten abschaffen können wahrscheinlich
Sie wollen alles nur noch mit Internet funktionieren lassen
mit dem Biet- und Wettsystem mit dynamischen Preisen - für
die Schweiz mit ihrer kleinen Fläche total gaga
Der Artikel:
Martin Schmidt - Redaktor Wirtschaft - Die
ÖV-Branche will völlig neue Wege gehen: Das beliebte
Halbtax-Abo steht auf der Kippe. In den kommenden Jahren
plant die Branche ein neues Tarifsystem namens «My Ride»,
das Preise und Rabatte grundlegend verändern wird.
Im öffentlichen Verkehr könnte es zur grossen Ticketrevolution
kommen: Mit dem Halbtax soll das beliebteste Abo der Schweiz
abgeschafft werden, wie der K-Tipp in der aktuellen Ausgabe
berichtet.
3,3 Millionen Menschen im Land nutzen heute ein Halbtax-Abo.
Erwachsene zahlen dafür im ersten Jahr 190 Franken und bei
einer Verlängerung dank Treuerabatt 170 Franken, damit sie ein
Jahr lang Fahrkarten zum halben Preis lösen können.
Der Branchenverband Alliance Swisspass will das Halbtax-Abo
zusammen mit anderen Vergünstigungen schon bald aufs
Abstellgleis stellen, wie der K-Tipp schreibt. Ab 2027 könnte
ein weiteres Pilotprojekt starten, dass die Basis für ein
neues Tarifsystem «My Ride» schaffen soll. Dieses soll das
Preissystem im öffentlichen Verkehr «radikal vereinfachen und
digitalisieren», heisst es beim Branchenverband.
Alliance Swisspass widerspricht, dass das Halbtax abgeschafft
werde. In einer Stellungnahme schreibt sie von einer
«verkürzten Darstellung» und weist auf eine Medienmitteilung
vom letzten November hin. Es werde auch nach der Einführung
eines neuen Preissystems ein Halbtax geben.
Ersatz soll integriert werden
Wie Gespräche mit ÖV-Insidern zeigen, soll im neuen
Preissystem ein Ersatz fürs Halbtax integriert werden. Gegen
Bezahlung einer Gebühr wären damit die Tickets deutlich
vergünstigt erhältlich. Hinzukommen würde wie beim heutigen
Halbtax Plus ein zusätzlicher Rabatt basierend auf den
gefahrenen Kilometern.
Bei der Basisversion von «My Ride» sind nach heutigem Stand
ebenfalls Rabatte vorgesehen: Fahrgäste zahlen dabei eine
monatliche Grundgebühr, und je öfters sie in diesen 30 Tagen
den öffentlichen Verkehr nutzen, desto höher fällt am Ende der
Rabatt aus. Ein Prototyp von «My Ride» wird bereits seit Mitte
Mai 2024 von über 3000 Kundinnen und Kunden getestet.
Das Projekt steckt noch in der frühen Entwicklungsphase: Das
Pilotprojekt soll Antworten liefern, wie hoch die künftigen
Rabatte genau aussehen könnten.
Führt neues Rabattsystem zu Gewinnern und Verlierern?
Für diese Systemumstellung will die Branche auch kräftig an
den heutigen Billettpreisen rütteln. Gemäss K-Tipp sollen die
neuen Fahrkartenpreise zwischen dem heutigen Halbtaxtarif und
dem Volltarif liegen. Mit tieferen Einstiegspreisen will die
ÖV-Branche gegenüber alternativen Beförderungsmitteln
attraktiver werden.
Demgegenüber gibt es Befürchtungen, dass es zumindest für
einen Teil der heutigen Fahrgäste teurer werden könnte. Unter
dem Strich soll der Systemwechsel gemäss Branchenverband
einnahmeneutral sein. Die Kundinnen und Kunden sollen
schliesslich weiterhin zur Nutzung des öffentlichen Verkehrs
animiert werden, so Insider. Gemäss diesen dürfte es bis zu
einem Systemwechsel auf breiter Ebene jedoch noch Jahre
dauern.
Kommen künftig gar dynamische Preise?
Aktuell spart ein Fahrgast mit Halbtax bei Ticketkäufen für
250 Franken pro Jahr 16 Prozent gegenüber dem Volltarif. Kauft
er Tickets für 600 Franken, spart er gut 35 Prozent. Noch
grösser fallen die Rabatte beim heutigen Halbtax Plus aus.
Gestrichen werden sollen auch Mehrfahrtenkarten, 9-Uhr-Pässe
und Sparbillette. Das wirft weitere Fragen auf: Die
ÖV-Anbieter versuchen seit Jahren, einen Teil der Fahrgäste
dazu zu motivieren, Verbindungen ausserhalb der Stosszeiten zu
nutzen. Nun werden Angebote gestrichen, die diese
Fahrgastlenkung zum Ziel hatten. Da das Tarifsystem
digitalisiert wird, ist es nur schwierig vorstellbar, dass es
künftig nicht auch in einem gewissen Grad dynamisiert wird.
Dies würde wiederum Gewinner und Verlierer schaffen. Die
Erfahrungen zeigen aber, wie schwierig es ist, die Fahrgäste
über die Preise effektiv zu lenken.
Analoge Fahrgäste als grosse Verlierer
Das ÖV-Tarifsystem wäre zudem vereinfacht, da es nur noch «My
Ride» mit verschiedenen Varianten, das Generalabonnement und
regionale Abos gibt – und nicht mehr mehrere verschiedene
Preissysteme parallel. Die Preistransparenz könnte im Fall von
dynamischen Preiselementen jedoch leiden.
Verlierer des Systemwechsels dürften zudem vor allem nicht
digital-affine Menschen werden – also tendenziell ältere
Fahrgäste: 75 Prozent kaufen ihre Tickets bereits digital, ein
Viertel jedoch noch analog. Sind die «My Ride»-Rabatte nur
digital verfügbar, wird dies den laufenden Wandel hin zu
digitalen Ticketkäufen beschleunigen. Wer aber nicht online
ist, droht auf der Strecke zu bleiben.
*Der Artikel wurde ergänzt und überarbeitet mit der
ausführlichen Erklärung Aliance Swisspass.
SBB macht grosse Fehler am 15.10.2025: wegen
Sekundenbruchteilen hohe Geldbussen verteilen - aber Raucher
auf Perrons paffen lassen: Überall wird gepafft, gequalmt und geschnippt: SBB werden bei Kids ohne Tickets zur Furie,
bei Rauchern auf Perron schaut sie weg – weil sie Brüssel
liebt?
https://insideparadeplatz.ch/2025/10/15/ueberall-wird-gepafft-gequalmt-und-geschnippt/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121471
SBB werden bei Kids ohne Tickets zur Furie, bei Rauchern auf
Perron schaut sie weg – weil sie Brüssel liebt? Die
Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) – das einstige Symbol
helvetischer Präzision und Zuverlässigkeit – zeigen zunehmend
Risse, die auf Einflüsse aus Brüssel hindeuten. Wenn es darum
geht, Schülern das Leben schwer zu machen, weil sie ihr Ticket
einen Sekundenbruchteil zu spät …
SBB wieder ohne Bargeld am
20.10.2025: Frauenfeld wird immer besser. Nach dem bargeldlosen
Scheisshaus, die bargeldlosen Scheissfächer
Das ist Nötigung!!
Video: https://t.me/standpunktgequake/212206
Schweiz 28.10.2025:
Kriminelle SBB stellt systematisch auf
Gepäckschliessfächer OHNE Bargeld um - Diskriminierung und
Nötigung OHNE Notwendigkeit!
Foto: https://t.me/standpunktgequake/213204
SBB am 2.11.2025: Die App ist unvollständig
wegen komplizierten Tarifen - und es werden Daten verkauft -
an "Partner"-Apps: SBB APP - Und nicht nur das, diese APP hat hunderte von
"Partnern" an denen sie EURE Daten verkauft.
https://www.tagesanzeiger.ch/sbb-app-ignoriert-regionalabo-bei-streckenbillett-789483321424
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122435
7.11.2025: SBB muss über 400 Züge auf Asbest untersuchen
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-muss-uber-400-zuge-auf-asbest-untersuchen-67063045
Riccardo Schmidlin - Bern - Das heute verbotene Asbest wurde
auch für die Dichtung von Zügen der SBB verwendet. Die
Bahngesellschaft forciert nun Untersuchungen. Günstig sind
diese nicht.
SBB am 7.11.2025: Luzerner Kopfbahnhof soll
einen "Durchgang" erhalten: Ständeratskommission unterstützt Durchgangsbahnhof Luzern
https://www.nau.ch/news/schweiz/standeratskommission-unterstutzt-durchgangsbahnhof-luzern-67063178
Keystone-SDA Regional - Luzern - Die Verkehrskommission des
Ständerats unterstützt die Standesinitiativen dreier Kantone
für den Durchgangsbahnhof Luzern.
Idioten-SBB am 7.11.2025: 116 neue
Doppelstockzüge sollen von Siemens kommen - wieso nicht erst
mal 5 zum Testen? SBB vergibt Mega-Auftrag an Siemens Mobility
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-vergibt-mega-auftrag-an-siemens-mobility-67063136
Keystone-SDA - Zürich - Die SBB bestellt bei Siemens Mobility
116 neue Doppelstock-Züge. Diese sollen in den 2030ern in
Betrieb genommen werden.
Das Wichtigste in Kürze
-- Siemens Mobility erhält einen Mega-Auftrag von der SBB.
-- Das Unternehmen soll 116 neue Doppelstock-Züge liefern.
-- Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Milliarden Franken.
Siemens Mobility wird 116 neue Doppelstockzüge für die S-Bahn
in Zürich und in der Westschweiz liefern. Die Kosten belaufen
sich auf rund zwei Milliarden Franken, wie die SBB am Freitag
bekannt gab. Die Züge sollen in den 2030er Jahren in Betrieb
genommen werden.
Die 100 Meter langen Züge der ersten Generation der Zürcher
S-Bahn müssen nach 40 Jahren ersetzt werden. 95 der neuen 150
Meter langen Züge mit über 500 Sitzplätzen sollen im Raum
Zürich in den fahrplanmässigen Einsatz gelangen. Das hatte die
SBB bereits im Juni des vergangenen Jahres bei der
Ausschreibung bekannt gegeben.
Die neuen doppelstöckigen Triebzüge sollen primär die
Fahrzeuge des Typs «Doppelstockpendelzug DPZ» und des
«Hauptverkehrszeit-Doppelstockzuges HVZ-D» ersetzen. Das war
der öffentlichen Ausschreibung des Auftrags zu entnehmen.
21 weitere Fahrzeuge sind für den Einsatz in der Westschweiz
eingeplant: in der RER Vaud und auf der Linie RE33 Martigny VS
– Annemasse (F). Die Züge werden sich in Zürich und in der
Westschweiz innen und aussen in der Farbgebung unterscheiden.
SBB plant zusätzliche Multifunktionszonen
Die neuen Züge müssten den Anforderungen der Zürcher S-Bahn
gerecht werden. So seien zusätzliche Multifunktionszonen
notwendig. Diese sollen im Berufsverkehr Platz für
Pendlerinnen und Pendler bieten, die nur kurze Strecken fahren
und stehen bleiben möchten.
Vorgesehen sind zudem ein Niederflureinsteig bei allen Türen
sowie Steckdosen in der 1. und 2. Klasse.
Verstellbare Sitze und klappbare Tische sollen den Komfort in
der 1. Klasse erhöhen. Die Züge sollen mit einer
Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde verkehren.
SBB mit Gaga-Siemens am 8.11.2025: Neue
SBB-Züge: 2 Toiletten für 540 Passagiere
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/08/neue-sbb-zuege-2-toiletten-fuer-540-passagiere/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122801
Siegen Siemens hatte schon Qualitätsprobleme, Stadler Rail gab
praktisch preisgleiche Offerte ab. Jobs für Deutschland statt
Thurgau. Wenn im Verspätungsland Deutschland die Züge mal
wieder mit mehrstündiger Verspätung ankommen, tragen in der
Regel immer die anderen die Schuld: Das Rollmaterial, die
Schienen oder höhere Gewalt. Im Juni 2024 war die Schuldfrage
immerhin geklärt, bevor ein Zug überhaupt …
SBB will Siemens-Züge aus
Deutscheland kaufen am 9.11.2025:
[Wieder fehlen ZAHLEN im Artikel, wie teuer alles sein
soll - und ein zu niedriges Angebot von Siemens ist
anzunehmen]: Neue Züge: So erklärt die SBB ihren Entscheid für Siemens
https://www.20min.ch/story/neue-zuege-so-erklaert-die-sbb-ihren-entscheid-fuer-siemens-103448208
Konstantin Furrer -- Die Vergabe
neuer Doppelstockzüge an Siemens Mobility und damit einen
ausländischen Hersteller hat Kritik ausgelöst. Die SBB habe
sich dabei aber ans Beschaffungsgesetz gehalten.
Die SBB bestellte 116 neue Doppelstockzüge bei Siemens
Mobility.
Der Auftrag an den ausländischen Hersteller sorgte für
Unverständnis.
Die SBB musste das vorteilhafteste Angebot gemäss
Beschaffungsgesetz wählen.
Die SBB hat am Donnerstag einen Mega-Auftrag
bekannt gegeben: Dabei handelt es sich um 116
Doppelstockzüge von Siemens Mobility. Dass der Auftrag an
Siemens geht, stösst bei Stadler auf Unverständnis – auch,
weil der Preis des Schweizer Zugbauers laut den
Verantwortlichen nur einen Bruchteil höher gewesen wäre:
Aufgrund der Bepunktung der SBB könne man bestätigen, dass
die effektive Preisdifferenz 0,6 Prozentpunkte
beträgt – berechnet auf 176 Doppelstockzüge.
Am Sonntag erklärt nun die SBB ihren
Entscheid in einer Medienmitteilung. Die Vergabe neuer
Doppelstockzüge an Siemens Mobility und damit an einen
ausländischen Hersteller habe Fragen und Kritik ausgelöst,
so die SBB. Die SBB müsse aber den Auftrag zwingend an das
Unternehmen mit dem vorteilhaftesten Angebot erteilen.
Swissness sei gemäss Beschaffungsgesetz weder vorgesehen
noch erlaubt, so die SBB.
«Es war kein
Kopf-an-Kopf-Rennen»
Allen Bewerbern seien die Kriterien bekannt
gewesen. «Gegen diese Anforderungen und Kriterien ist keine
Einsprache eingegangen», schreibt die SBB. Und weiter: «Der
Anbieter Siemens Mobility hat über alle Kriterien insgesamt
am meisten Punkte erreicht.» Damit habe die
SBB gar keine andere Wahl gehabt, als das Angebot von
Siemens zu akzeptieren.
Auch die von Stadler Rail angesprochene
knappe Preisdifferenz will die SBB nicht gelten lassen. «Es
war kein Kopf-an-Kopf-Rennen: Der beste Anbieter hat in
Summe klar am meisten Punkte erzielt bei den Kriterien, mit
denen alle einverstanden waren», schreibt die SBB.
Stadler Rail kann nun in den nächsten 20
Tagen Rekurs beim Verwaltungsgericht in St. Gallen einlegen.
Ob das Schweizer Unternehmen diesen Weg gehen will, ist noch
nicht klar. Man sei zwar kein Fan von Rekursen, so Stadler
Rail. «Aber wenn es sein muss, dann muss es sein.» Die
nächsten Schritte sollen jetzt analysiert werden.
Die Eckdaten der Züge
Sitzplätze:
rund 540, rund 20 Prozent in der 1. Klasse
Veloplätze:
16, verteilt auf 8 Multifunktionszonen
Einstiegstüren:
24 insgesamt, 12 pro Seite, 2 Einstiegsplattformen pro
Wagen
Führerstandstür:
separate Türen für Lokpersonal in den Führerständen
Länge:
rund 150 Meter
Maximalgeschwindigkeit: 160
km/h
9.11.2025: Sind SBB-Chefs gegen Spuhler, weil
der SVP ist?
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122851
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/09/sind-sbb-chefs-gegen-spuhler-weil-der-svp-ist/
Wegen 12 Mio. Differenz gefährden Bundesbahnen Schweizer Jobs.
Spuhlers Züge laufen, ausländische wie Bombardier-Dosto fielen
aus. Warum vergeben die Schweizerischen Bundesbahnen SBB den
Zwei-Milliarden-Auftrag für die Zürcher und Lausanner S-Bahn
nach Deutschland? Warum Siemens in München und nicht Stadler
Rail im thurgauischen Bussnang? Die Frage treibt die
Eidgenossenschaft um. Heute früh widmete sich ihr das
Schweizer Radio …
SBB-Verwaltungsrat am 11.11.2025: Ein
DEUTSCHER Thomas Ahlburg woll für Siemens votiert haben: Siemens-Gate: Steckt Vendetta von SBB-Verwaltungsrat
dahinter?
https://insideparadeplatz.ch/2025/11/11/siemens-gate-steckt-vendetta-von-sbb-verwaltungsrat-dahinter/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/122952
Thomas Ahlburg wurde von Peter Spuhler als CEO Stadler Rail
geschasst. Jetzt soll der Deutsche für Siemens und gegen
Stadler votiert haben. Der Streit um den 2-Milliarden-Auftrag
der SBB an die deutsche Siemens statt an die Thurgauer Stadler
nimmt eine neue Wende. Zuoberst im VR der SBB sitzt seit 2
Jahren mit Thomas Ahlburg der Ex-CEO der Stadler Rail. Also
der Eisenbahn-Firma …
BLICK
SBB Cargo am Abgrund am 13.11.2025: und es
drohen 1 Million Lastwagenfahrten mehr: Chef von SBB Cargo schlägt Alarm:"Sind so nicht
überlebensfähig"
https://www.blick.ch/politik/sind-so-nicht-ueberlebensfaehig-chef-von-sbb-cargo-schlaegt-alarm-id21417522.html
SBB Cargo, die Transport-Tochter der SBB, f¨hart seit Jahren
hohe Verluste ein. Nun schlägt ihr Chef Alarm. Wenn das
Geschäft nicht umgebaut werde, sei es nicht mehr
überlebensfähig. Eine Million Lastwagenfahrten gäbe es dann
mehr. Inzwischen gibt es auch Geld vom Staat.
SBB mit der Halbierung von Zügen am
15.11.2025: Wenn Leute mit Kopfhörern Musik hören, verpassen
sie die Durchsagen - dann landen viele Leute im Depot statt
am Reiseziel: Pendler schauen ins Handy & landen im Depot – SBB
greift ein
https://www.nau.ch/news/schweiz/pendler-schauen-ins-handy-landen-im-depot-sbb-greift-ein-67062612
Bettina Zanni - Bern - Das Personal der SBB muss zunehmend
Reisende aus Depots begleiten. Jetzt reagiert das
Bahnunternehmen.
Das Wichtigste in Kürze
«Bitte nicht
einsteigen», lautet der Hinweis, wenn ein Zug ins
Depot fährt.
Trotzdem landen
Reisende in letzter Zeit häufiger in Depots.
Die SBB plant
deshalb ein neues Piktogramm.
Mit dem Zug manövrieren sich Pendlerinnen und
Pendler regelmässig in eine Sackgasse. Denn sie steigen in
S-Bahnen ein, die direkt ins Depot fahren. So weit kommt
es – trotz klarer Anzeigen.
«Bitte nicht einsteigen» steht vor Depotfahrten
auf dem Bildschirm am Perron (siehe Bild oben). Die
entsprechenden Züge sind zudem mit «geschlossen»
angeschrieben.
«In letzter Zeit kommt es häufiger vor, dass
Reisende trotz Hinweisen auf den Bildschirmen im Depot
landen.» Dies schreibt ein Community-Manager der SBB auf
der Plattform SBB Community.
Dies heisst in erster Linie, dass diese Reisenden wieder
zurückgebracht werden müssten, erklärt der Manager. «Für
unsere Kundinnen und Kunden ist das mühsam, da sie Zeit
verlieren, und für uns bedeutet es einen zusätzlichen
Aufwand.»
Die SBB will deshalb die Hinweise verbessern.
Favoriten wählen
Auf der Plattform lädt der Community-Manager zu einer
Abstimmung ein, um die «visuelle Verständlichkeit» zu erhöhen.
Noch bis Ende Monat können User mit einem Swiss-Pass-Login aus
vier Piktogrammen ihren Favoriten wählen.
Zwei Piktogramme zeigen eine Person, die in den
Zug einsteigt, ein weiteres symbolisiert einen
durchgestrichenen Zug. Auch zur Wahl steht ein Piktogramm
mit einer Person in einem roten Kreis.
Aktuell ist laut SBB geplant, das Symbol auf den
Perronanzeigern zusätzlich zur Anschrift «Bitte nicht
einsteigen» zu platzieren.
«Überhören die
Durchsagen»
Die SBB bestätigt das Problem mit den
Depotfahrten gegenüber Nau.ch. «Es kommt immer mal wieder
vor, dass Reisende in Zügen landen, die weggestellt
werden», sagt Mediensprecher Reto Schärli. Eine Statistik
führten sie darüber nicht.
Neben den Anschriftenauf den Bildschirmengibt
es laut Schärli auch automatische Durchsagen. Diese lauten
dann: «Nächster Halt XY, bitte alle aussteigen, dieser Zug
wird weggestellt.»
Eine Rolle könnte aber auch der Handykonsum
spielen. Ob im Zug oder auf dem Perron – viele
Pendlerinnen und Pendler starren ins Handy. Klein ist die
Chance, dass sie ihren Blick auf die grossen Bildschirme
am Bahnhof richten.
Begleitung zum
Schutz
Tatsächlich lässt die SBB Reisende, die im Depot
gelandet sind, nicht im Stich. Und hilft ihnen dann aus
der Patsche.
«Das Personal der SBB begleitet die Reisenden
vom Abstellort zum nächstgelegenen öffentlichen Grund»,
sagt Reto Schärli. So sei die Sicherheit gewährleistet.
Auf diese Weise sollen sich die Reisenden nicht
selber in Gefahr bringen, wenn sie sich im Gleisfeld
bewegen.
SBB am 16.11.2025: macht KI-Videos und
KI-Fotos mit KI-FAKE-Personen: SBB wirbt mit Kunden, die es gar nicht gibt
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-wirbt-mit-kunden-die-es-gar-nicht-gibt-67065381
Gerry Reinhardt - Bern - Ein perfekter Wintermoment, doch
die Person existiert nicht. Ein KI-Sujet der SBB löst eine
breite Debatte über echte Fotos und Vertrauen aus.
Das SBB-Sujet
zeigt einen künstlichen Winterkunden mit
KI-Gesicht.
Fotograf Markus
Mallaun kritisiert den Einsatz für emotionale
Sujets.
Die SBB nutzt
KI laut eigener Aussage nur dort, wo sie echten
Mehrwert sieht.
Ein junger Mann steht im Schnee, die Sonne
glitzert, unten links steht «AI generated». Das Sujet
zeigt einen perfekten Wintermoment mit dem GA.
In Wahrheit hat dieser Moment nie stattgefunden.
Der abgebildete Kunde ist ein KI-Gesicht in einer
KI-Landschaft.
Mit diesem Bild wirbt die SBB für das
Winter-Schnupper-GA. Aufgefallen ist das Sujet dem
Fotografen, Filmer und KI-Bildexperten Markus Mallaun.
Er machte den Fall aufLinkedInpublik. Dort
entwickelte sich rasch eine breite Diskussion.
SBB verteidigt
KI-Einsatz mit Kosten und Effizienz
Auf Anfrage von Nau.ch erklärt Mediensprecherin
Fabienne Thommen, der Einsatz vonkünstlicher Intelligenzsei
bei der SBB «klar geregelt». In der Marketingkommunikation
nutze dieBahnKI dort, wo sie
echten Mehrwert bringe.
Der Einsatz von KI vereinfache Abläufe und senke
Kosten. Gleichzeitig betont die SBB, sie setze weiterhin
auf professionelleFotografiemit echten
Personen und plane regelmässige Fotoshootings.
Laut Thommen sei der Umgang mit KI strategisch
abgestützt. Die SBB wolle einen «ausgewogenen Mix»
zwischen KI-generierten Inhalten und klassisch
produzierten Fotos.
Das Winter-Sujet sei zudem transparent
gekennzeichnet. Auf dem Banner stehe «AI generated». Bei
einem Klick lande man auf einer Seite, auf der das Bild
erneut als KI-Motiv markiert sei.
Experte warnt vor
synthetischer Wunschwelt
Markus Mallaun kritisiert in seinem
LinkedIn-Beitrag den Entscheid der SBB, für ein
emotionales Sujet auf KI zu setzen. Er schreibt: «Ich
predige in meiner KI-Beratung immer: Finger weg vonKI-Bildern, wenn es um Menschen und
Emotionen geht.»
Seine Kernthese lautet: «Niemals ein
Markenerlebnis mit KI suggerieren, das so nie
stattgefunden hat.» Ein Modell auf einem echten Foto sei
zwar ebenfalls inszeniert, habe aber immer einen Rest von
Wirklichkeit. Es gebe einen Moment, in dem eine echte
Person vor einer echten Kamera stand.
Ein KI-Motiv sei für ihn dagegen eine reine
Wunschwelt. Mallaun unterscheidet zwischen «inszenierter
Wirklichkeit» bei Fotografien und «synthetischer
Wirklichkeit» bei KI-Sujets.
Diese Differenz sei für die Bewertung einer
Kampagne entscheidend, besonders wenn ein Sujet Nähe oder
Stimmung transportieren soll.
LinkedIn zerlegt
Motiv und Markenentscheid
Unter dem Beitrag von Mallaun melden sich
Dutzende Fachleute ausFotografie, Werbung undKommunikation. Einige sprechen von einem
«gruseligen» Blick, andere von einem banalen,
austauschbaren Sujet, das auf jede Bank oder Versicherung
passen könnte.
Mehrfach fällt der Vorwurf einer «synthetischen
Wunschwelt», die mit den Werten der SBB kollidiere.
Einige Kommentierende verweisen
auf das Leitbild der SBB mit Begriffen wie
verantwortungsvoll, respektvoll und leidenschaftlich. Sie
stellen die Frage, ob ein synthetischer Kunde dieses
Versprechen trägt oder unterläuft. Andere sehen sogar eine
Chance für Marken, sich künftig mit dem Versprechen «echte
Bilder, keine KI» zu positionieren.
Gleichzeitig gibt es Stimmen, die den Aufruhr
für übertrieben halten. Werbung sei schon immer inszeniert
gewesen, heisst es.
Es spiele keine Rolle, ob ein teures Modell vor
der Kamera stand oder ein künstlicher Mensch amComputerentstanden sei.
Entscheidend sei, ob die Kampagne funktioniere und das
Bild für ein paar Sekunden Aufmerksamkeit sorge.
Publikum zwischen
Egal-Haltung und Vertrauensfrage
In einzelnen Reaktionen taucht eine
grundsätzliche Vertrauensfrage auf. Wenn die SBB ein
Erlebnis zeigt und dies als KI deklariert, fragen sich
einige, wo sonst im Auftritt geschönt werde.
Für Kritikerinnen und Kritiker ist genau das der
Punkt, an dem KI vom technischen Werkzeug zum Markenthema
wird.
SBB bleibt bei
Strategie mit KI und echten Bildern
Zur Frage nach der Wirkung auf das Markenbild
äussert sich die SBB in ihrer Antwort nur indirekt. Sie
verweist auf einen verantwortungsvollen Einsatz.
Gleichzeitig hält sie am Mix aus KI-Inhalt und klassischerFotografiefest.
Damit deutet alles darauf hin, dass KI-Motive
bei der SBB kein einmaliges Experiment bleiben. Ob das
Publikum die synthetischen Kunden akzeptiert oder die
Debatte stärker wird, werden die Reaktionen auf kommende
Kampagnen zeigen.
SBB hat Probleme wegen dem Siemens-Entscheid
am 16.11.2025: SBB-Chef braucht wegen Morddrohungen Personenschutz
https://www.nau.ch/news/schweiz/sbb-chef-braucht-wegen-morddrohungen-personenschutz-67065959
Nicolas Eggen - Bern - Nach der Mega-Auftragsvergabe an
Siemens steht die SBB in der Kritik. Nun soll der SBB-CEO
Vincent Ducrot sogar Morddrohungen erhalten haben.
Die
SBB haben ihren Mega-Auftrag an Siemens und nicht an
Stadler Rail vergeben.
Deshalb
soll SBB-CEO Vincent Ducrot nun sogar Morddrohungen
erhalten haben.
Die Entscheidung der SBB, den zwei
Milliarden Auftrag für 116 neue Doppelstockzüge an
Siemens zu vergeben, hat für Kritik gesorgt.
Vincent
Ducrot (63), seit rund fünf Jahren CEO der SBB, soll
aufgrund der Auftragsvergabe nun sogar Morddrohungen
erhalten haben. Die anonymen Absender werfen ihm
Landesverrat vor, wie der «Sonntagsblick» berichtet.
Ducrot habe demnach tagelang
Personenschutz in Anspruch nehmen müssen. «Die Position
des CEO der SBB ist eine exponierte Position, wie
diejenige anderer Wirtschaftsführer oder Politiker auch.
Das sehen wir bei umstrittenen Entscheiden», erklärt die
SBB der Zeitung.
Und fügt hinzu: «Dann gibt es
Reaktionen, die wir ernst nehmen. Wir möchten dazu keine
weiteren Angaben machen».
Stadler
Rail prüft Rekurs gegen Auftrag an Siemens
Inmitten dieser Kontroverse bemühen
sich sowohl Stadler Rail
als auch die SBB um eine Beruhigung der Lage. In einem
Gespräch mit Vertretern von Stadler erläuterten die SBB
ihre Gründe für die Nichtvergabe des Auftrags.
«Wir informieren, wie bei
Ausschreibungen üblich, jeden Anbieter transparent darüber,
wie die Bewertung seiner eigenen Offerte zustande gekommen
ist.» Dies teilt die SBB gegenüber der Zeitung mit.
Die Bundesbahnen betonen, dass diese
Gespräche unabhängig von der medialen Diskussion stattfinden
würden und ein normaler Bestandteil öffentlicher
Ausschreibungen seien.
Die Preisdifferenz zwischen Stadler und
Siemens habe lediglich 0,6 Prozent betragen. Dies erklärte
Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter
Spuhler nach dem Entscheid der SBB.
Es seien sogenannte Softfaktoren
ausschlaggebend gewesen. Bei diesen sei Stadler deutlich
schlechter bewertet worden, etwa bei Nachhaltigkeit und
Instandhaltung.
«Für mich ist das unverständlich, und es
sieht danach aus, als ob wegen der knappen Preisdifferenz
versucht wurde, den Entscheid mit solchen Bewertungen zu
untermauern», sagte Spuhler weiter.
SBB am 17.11.2025: Nachtzug von Bern nach
Winterthur geplant: SBB bringen Nachtzüge für Partyvögel und Frühflieger - Von Bern nach Winterthur
https://www.blick.ch/politik/bahnverkehr-nachtzuege-fuer-nachtschwaermer-und-fruehflieger-id21429522.html
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember führen die SBB auf
der Strecke Bern-Zürich-Winterthur Nachtzüge ein. Sie
erfüllen damit ein Kundenbedürfnis im Freizeitverkehr und
für frühe Abflüge vom Flughafen Zürich.
Die SBB machen vorwärts mit nationalen Nachtzügen. Im
Frühling und Herbst hat die Bahn an einigen Wochenenden
Verbindungen getestet, wie sie am Montag einen Bericht der CH-Media-Zeitungen
bestätigt. Dabei erwies sich das Angebot als nützlich für
Freizeitreisende und Flugpassagiere mit früher Abreise.
Deshalb dehnen die SBB den Test jetzt ab Fahrplanwechsel
auf 2026 aus. Die Nachtverbindungen werden praktisch in
jeder Freitag- und Samstagnacht angeboten. Abfahrt in
Winterthur ist um 1.40 Uhr, Ankunft in Bern um 3.04. Ab Bern
fährt ein Nachtzug um 3 Uhr und trifft um 4.32 Uhr in
Winterthur ein. Flugreisende treffen mit ihm um 4.16 Uhr am
Flughafen ein.
Mit dem ganzjährigen Test eruieren die SBB zum einen die
Nachfrage nach Nachtverbindungen, zum anderen, auf welchen
Strecken diese verkehren sollen. Zudem ermitteln die das
Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Anschlüsse auf die S-Bahn
Für die neuen Nachtverbindungen
Bern-Olten-Zürich-Flughafen-Winterthur bestehen in Bern,
Olten und Zürich Anschlüsse auf S-Bahnen. Ebenfalls fast an
allen Wochenenden verkehren Nachtzüge zwischen
Freiburg-Lausanne und Genf Flughafen, Sitten-Genf Flughafen
sowie Biel-Lausanne mit Anschluss nach Genf Flughafen.
Die SBB entscheiden im Lauf des kommenden Jahres über die
Weiterführung des nationalen Nachtnetzes. Sie haben auch
Pläne für einen Wochenendbetrieb rund um die Uhr zwischen
Zürich und Genf, Olten und Basel, Bern und Thun, Lausanne
und Sitten sowie Zürich und Chur.
Stadler und Siemens am 18.11.2025: Stadler ist
einfach nicht auf dem neuesten Stand - behauptet der
Deutsche Herr Rauch: Siemens statt Thurgau: Stadler
muss demütig werden
https://www.blick.ch/meinung/kommentar-zum-sbb-entscheid-stadler-rail-etwas-mehr-demut-bitte-id21424991.html
Raphael Rauch - Bundeshausredaktor
Der Thurgauer Konzern verliert einen SBB-Grossauftrag an
Siemens. Er sollte die Niederlage sportlich nehmen –
Konkurrenz belebt das Geschäft.
Seit die SBB einen Grossauftrag an die deutsche Siemens AG
vergeben haben – und nicht an die Stadler Rail Group im
thurgauischen Bussnang –, kocht die Schweizer Volksseele.
Dabei vergessen viele, dass Stadler schon länger ein
internationales Unternehmen ist. Der Konzern beschäftigt
deutlich mehr Mitarbeitende im Ausland als hierzulande.
Stadler Rail ist in Deutschland, Spanien und Portugal ebenso
ein Player wie in Belarus, Kasachstan oder den USA. Das
Weisse Haus erwähnt Stadler in einem Faktenblatt zum
aktuellen Zolldeal sogar namentlich: «Unter der Führung von
Präsident Trump wurden Investitionen in Milliardenhöhe von
grossen Schweizer Unternehmen wie Roche, Novartis, ABB und
Stadler angekündigt.»
Auch andere können Züge bauen
Wer mit der ganzen Welt geschäften möchte, darf nicht
gleichzeitig auf Schweizer Protektionismus hoffen. Stadler
Rail hat volle Auftragsbücher und zieht auch im Ausland
einen Auftrag nach dem anderen an Land. Doch man kann nicht
immer gewinnen – auch andere Nationen wissen, wie man Züge
baut. Wer einmal in Japan war, wähnt sich auf
Schweizer Gleisen eher in einem Entwicklungsland.
In den letzten 25 Jahren vergaben die SBB 72 Prozent ihres
Bestellvolumens an Stadler, 21 Prozent an Bombardier/Alstom
und 7 Prozent an Siemens. Wer den Markt dominiert, ist in
Gefahr, bequem zu werden – und Kunden und Lieferanten aus
den Augen zu verlieren. Die SBB sind schon länger mit
dem heimischen Konzern unzufrieden. Die Schweizer Züge
verlangen mehr Aufmerksamkeit für den Unterhalt, als der
Hersteller zugibt.
Stadler ist ein Klumpenrisiko für die SBB. Es darf keine
Co-Abhängigkeiten geben, Konkurrenz belebt das Geschäft. Der
Zughersteller sollte die Niederlage sportlich nehmen, Demut
üben und Kritik von Kunden und Lieferanten ernst nehmen. So
wird das Produkt besser – und die Chancen bei der nächsten
Ausschreibung steigen.
SBB am 13.12.2025: Neuer Fahrplan mit
Basel-Biel-Lausanne und Basel-Chiasso jede Stunde: Eine Region profitiert besonders: So ändern die SBB am
Sonntag ihren Fahrplan
https://www.blick.ch/wirtschaft/eine-region-profitiert-besonders-das-sind-die-aenderungen-im-neuen-sbb-fahrplan-ab-dezember-id21460307.html
Die SBB erweitern ihr Angebot ab Sonntag, 14. Dezember:
Mehr Nachtzüge, bessere Verbindungen ins Tessin und ins
Ausland. Besonders Pendler aus Graubünden und der
Nordwestschweiz profitieren von den Neuerungen.
Nicola Imfeld -- Teamlead Wirtschaft-Desk -- Der neue
SBB-Fahrplan tritt am Sonntag, 14. Dezember, in Kraft. Jetzt
haben die SBB über die grössten Veränderungen informiert.
Besonders für die Nordwestschweiz wirds gemäss Communiqué
historisch: «Der Fahrplanwechsel bringt in der Region den
grössten Angebotsausbau seit 20 Jahren», schreiben die
Bundesbahnen. Blick stellt dir die wichtigsten Änderungen in
der Übersicht vor:
1
NORDWESTSCHWEIZ PROFITIERT
Mit dem Fahrplanwechsel wird zwischen Basel und Liestal
erstmals ein Viertelstundentakt eingeführt. Zudem fährt neu
jede halbe Stunde ein Zug von Basel nach Biel. Und Basel
erhält mit dem IC51 eine Direktverbindung nach Lausanne
zurück. Damit wird die Region deutlich besser an den Rest der
Schweiz angebunden.
2
MEHR NACHTZÜGE FÜR PARTYGÄNGER UND FRÜHAUFSTEHER
Die 2025 eingeführten nationalen Nachtzüge rollen fortan fast
jedes Wochenende. Neu verkehren sie zwischen Bern, Olten,
Zürich Hauptbahnhof, Zürich Flughafen und Winterthur – mit
Anschlüssen auf Nacht-S-Bahnen und Busse. In der Westschweiz
fahren an den meisten Wochenenden ebenfalls Nachtzüge, etwa
zwischen Freiburg, Lausanne und Genf Flughafen sowie auf den
Linien Sitten–Lausanne–Genf und Biel–Lausanne.
3
BESSER INS TESSIN
Auf der Nord-Süd-Achse entsteht zwischen der Deutschschweiz
und Chiasso erstmals ein durchgehender Stundentakt. Möglich
machen das zusätzliche Eurocity-Verbindungen und ein IC2, der
neu über Lugano hinaus bis Chiasso verlängert wird.
MEHR ZU DEN SBB
BLS fährt neu zwischen Biel und Basel
Fahrplanwechsel
BLS fährt neu zwischen Biel und Basel
Tessin fordert von SBB Cargo «seriöse Überprüfung» der
Strategie
«Strategie überprüfen»
Unzufriedenheit mit SBB Cargo im Tessin
4
BÜNDNER PENDLER JUBELN
Pendlerinnen und Pendler aus Graubünden profitieren ebenfalls:
Die IC3-Züge zwischen Chur und Zürich fahren künftig auch
unter der Woche im Halbstundentakt.
5
WINTER-DIREKTZÜGE NACH EINSIEDELN
Der RE25 verbindet an ausgewählten Wochenenden Zürich direkt
mit Einsiedeln – praktisch für Weihnachtsmarkt und
Wintersport, schreiben die SBB. Im Rahmen eines sogenannten
Markttests fahren zudem einzelne Direktzüge von Rapperswil
nach Chur.
6
MEHR ANGEBOTE INS AUSLAND – VON LIVORNO BIS MARSEILLE
Die SBB bauen auch das internationale Angebot deutlich aus.
Richtung Süden gibt es zwei zusätzliche Verbindungen
Zürich–Mailand und die Direktverbindung ins italienische
Bologna wird bis Florenz verlängert. Der saisonale Zug nach
Genua fährt künftig bis La Spezia und an Wochenenden sogar bis
Livorno. Richtung Deutschland sind erstmals ICE-Verbindungen
ab Brig geplant, zusätzlich zu vier neuen Direktzügen zwischen
Deutschland und Chur. Frankreich-Fans profitieren ebenfalls:
Die Linie Lausanne–Marseille fährt 2026 deutlich länger – von
April bis Oktober, an fünf Tagen pro Woche.
SBB kauft in Japan ein am 17.12.2025: Hitachi
soll das Bahnnetz digitalisieren: SBB vergeben erneut Milliardenauftrag ins Ausland: Diesmal kommt Japan zum Zug
https://www.blick.ch/wirtschaft/diesmal-kommt-japan-zum-zug-sbb-vergeben-erneut-milliardenauftrag-ins-ausland-id21481331.html
Nathalie Benn -- Redaktorin
Wirtschaft -- Für die «Digitalisierung des
Schweizer Bahnnetzes» wird die japanische Hitachi Rail
beauftragt. Es ist der zweite Auftrag innert kürzester Zeit,
der ins Ausland geht – zumindest teilweise. Die SBB erklären
sich.
Schon wieder kommt ein ausländisches Unternehmen zum Handkuss:
Die SBB haben einen neuen Rahmenvertrag für die
Digitalisierung ihres Bahnnetzes abgeschlossen. Der
entsprechende Grossauftrag ging dieses Mal mitunter an Japan.
Der Bahntechnikkonzern Hitachi Rail soll die SBB technisch auf
Vordermann bringen, wie CH Media zuerst berichtet. Der
Rahmenvertrag beläuft sich auf 1,5 Milliarden Euro
(umgerechnet 1,4 Milliarden Franken).
Auf der Plattform Linkedin verkündet das Unternehmen den
Abschluss des Rahmenvertrags. Begleitet von einem Foto, das
SBB-Chef Vincent Ducrot (63) beim Handschlag mit dem
zuständigen Hitachi-Verantwortlichen Kurt Sauerwein zeigt.
Auch Stadler und Siemens bekommen vielleicht Teilaufträge
Bei den SBB selbst hiess es bereits Anfang Oktober, dass man
die entsprechenden Rahmenverträge vergeben hat. Allerdings
tauchen noch zwei weitere bekannte Namen im Communiqué auf:
«Die SBB hat heute die Rahmenverträge für Stellwerke im Umfang
von 1,4 Milliarden Franken an Hitachi, Siemens und Stadler
Rail vergeben», heisst es dort.
Somit besteht auch für den Schweizer Zugbauer mit Sitz in
Bussnang TG sowie für den deutschen Konzern Siemens die
Möglichkeit, zum Zug zu kommen. In welchem Umfang, ist
allerdings noch nicht bekannt.
SBB nimmt Stellung – doch kein Auftrag vergeben?
Laut CH Media geht aber der Grossteil des Gesamtauftrags an
die Firma aus Japan. Das dementieren die SBB: «Letzte Woche
hat lediglich die finale Vertragsunterzeichnung mit allen drei
Unternehmen stattgefunden», schreiben die Bundesbahnen in
einem Statement. Und: «Es wurde noch kein Auftrag vergeben,
wie gross die einzelnen Aufträge an die einzelnen Hersteller
sein werden.» Zudem würde der Grossteil der Arbeiten bei allen
drei Firmen in der Schweiz erledigt. Denn sowohl Siemens als
auch Hitachi haben hierzulande Niederlassungen.
Für die Vergabe wird es ein Losprinzip geben, so die SBB: In
Los 1 seien die Gesamtsysteme, also die Hardware- und
Softwarelösungen für die neuen Stellwerke enthalten. Los 2
beinhalte die Lieferung von anderen elektronischen
Komponenten. Für die Vergabe von Los 1 seien Siemens und
Hitachi im Rennen. Sie können sich beide dafür bewerben. Bei
Los 2 bietet zusätzlich der Thurgauer Zugbauer Stadler Rail
mit.
Der Deal sieht vor, dass die Stellwerke über einen Zeitraum
von etwa 20 Jahren grösstenteils ersetzt werden. Konkret
planen die SBB, bis zu 80 Prozent ihrer technischen Schalt-
und Steuerzentralen zu erneuern. Viele der Anlagen stammen
noch aus den 1950er-Jahren.
SBB-Auftrag an Siemens sorgte für Furore
Erst vor kurzem sorgte ein vergebener Grossauftrag der SBB für
Aufsehen: Damals ging es nicht um das Streckennetz, sondern um
neue Züge: 116 neue Exemplare für zwei Milliarden Franken
bestellten die SBB. Und das bei Siemens Mobility in Krefeld
(D) – Zugbauer Stadler Rail ging leer aus.
Ganz zum Verdruss von Stadler-Patron Peter Spuhler (66).
Dieser hat Ende November Rekurs gegen die Vergabe eingelegt:
«Nach eingehender Prüfung des Vergabeentscheides können wir
die Bewertung nach wie vor nicht nachvollziehen», heisst es in
einer Mitteilung des Konzerns.
Die SBB wehrten sich. Und veröffentlichten nach der Ansage von
Stadler prompt eine eigene Mitteilung, in dem sie erstmals
konkretere Angaben zum grössten Deal ihrer
Unternehmensgeschichte machten: Anders als von Spuhler bislang
dargestellt, sei der Preisunterschied der Angebote
«signifikant»: «Er summiert sich über die ganze Lebensdauer
von 25 Jahren auf einen dreistelligen Millionenbetrag, was die
Steuerzahlenden im bestellten Regionalverkehr weniger Geld
kostet», halten die SBB fest.
24.12.2025: SBB ist schon wieder total
asozial: Zug zu früh genommen: Zwei Minuten kosten Student (21) 100
Franken Busse
https://www.blick.ch/schweiz/zug-zu-frueh-genommen-zwei-minuten-kosten-student-21-100-franken-busse-id21544209.html
Janine Enderli -- Redaktorin News -- Andri
wollte mit dem GA Night nach Hause reisen, um Weihnachten
bei seiner Familie zu verbringen. Doch weil er einen zu
frühen Zug nahm, hatte er kein gültiges Ticket.
«Das ist ein bitteres Weihnachtsgeschenk», sagt Student Andri
(21) zu Blick. Der junge Mann wollte am Montagabend von St.
Gallen Richtung Zürich fahren, um Weihnachten bei seiner
Familie zu verbringen.
Dafür stieg er kurz vor 19 Uhr (fahrplanmässige Abfahrt 18.58
Uhr) in den Intercity 5 nach Winterthur ein. Andri wollte sein
GA Night nutzen, das ab 19 Uhr in der ganzen Schweiz gültig
ist. Der Zug verliess den Bahnhof St. Gallen jedoch um 18.59
Uhr und 39 Sekunden – also knapp vor Beginn der Gültigkeit
seines Abos.
Stadler hat zu wenig getestet:
SBB-Zug "Giruno" am 30.12.2025: piept laut -
aber versagt in Deutschland in Doppeltraktion: wegen Raureif
an Stromleitungen (!): Deutsche Bahn muss SBB-Zug von Stadler wegen Problemen
ersetzen
https://www.nau.ch/news/europa/deutsche-bahn-muss-sbb-zug-von-stalder-wegen-problemen-ersetzen-67080453
Riccardo Schmidlin -- Basel -- Technische Probleme zwingen
SBB-Giruno-Züge von Stadler Rail vorübergehend zum
Stillstand. Die Deutsche Bahn springt auf der Strecke
Basel-Hamburg mit ICE ein.
Die
SBB-Giruno-Züge Hamburg–Basel haben in
Doppeltraktion technische Probleme.
Bis zum 1.
Januar ersetzt die DB sie mit ICE-Zügen, Fahrgäste
haben keine Einschränkungen
Ein
Softwareupdate soll die Störungen beheben.
Die neueEurocity-Express-Verbindungzwischen
Basel und Hamburg, die dieSBBerst kürzlich
eingeführt hat, ist mit erheblichen Startschwierigkeiten
konfrontiert.
Statt eines reibungslosen Betriebs sorgen
technische Probleme bei den eingesetzten Zügen seit
Sonntag für einen ungeplanten Fahrzeugwechsel. Also gut
zwei Wochen nach dem Fahrplanwechsel, bei dem die neue
Verbindung Basel-Hamburg eingeführt wurde.
Betroffen sind diemodernen SBB-Giruno-Triebzüge, die auf der
internationalen Verbindung eigentlich in sogenannter
Doppeltraktion verkehren sollten. Also mit zwei
gekuppelten Zügen, um genügend Sitzplätze anzubieten.
Genau diese Betriebsform entpuppt sich nun als
Schwachstelle.
Die DB bestätigt gegenüber Nau.ch einen Bericht
des deutschen Newsportals «Tag24»: «In den letzten Tagen
kam es gehäuft zu Fahrzeugstörungen bei denSBB-Giruno-Zügen. Die Störungsursachen
werden derzeit von derSBBanalysiert.»
Parallel dazu arbeitet dieSBBgemeinsam mit dem
Hersteller Stadler an der Behebung der technischen
Probleme.
Einschränkungen nur
auf einer Linie
Auch dieSBBnimmt gegenüberNau.chStellung und
präzisiert, welche Verbindungen betroffen sind:
«Die Leistungen von Basel bis Hamburg und retour
werden aktuell durch ICE gestellt. Die Leistung von Milano
nach Frankfurt via Basel und retour wird nach wie vor
durch den Giruno geführt.»
Der Grund: Die Störungen treten ausschliesslich
dann auf, wenn zwei Giruno-Züge zusammengekoppelt werden.
In der sogenannten Einfachtraktion – also mit nur einem
Zug – funktioniert der Betrieb stabil. Also von Milano
nach Frankfurt via Basel.
SBB erklärt: Das
steckt hinter der Störung
DieSBBerklärt die Ursache
der Störungen so: «Der Grund für die Störungen liegt in
der Störstromüberwachung der Stromabnehmer. Diese ist im
Unterschied zur Schweiz in Deutschland bei allen
Fahrzeugen aktiv.»
Erschwerend kommt die aktuelle Wetterlage hinzu.
«Aufgrund der momentan tiefen Temperaturen, kann
an der Fahrleitung Raureif entstehen», so dieSBB.
Dieser Raureif kann zu elektrischen Abweichungen
führen, die vom System als Störung interpretiert werden.
Besonders in Doppeltraktion reagiert die
Software derzeit zu empfindlich: «In den vergangenen Tagen
hat sich gezeigt, dass die Einstellung des
Störstrommonitors für Doppeltraktion bei den Giruno zu
sensibel eingestellt ist. Dies kann zu erhöhten
Abweichungen und punktuell zur Abtrennung der
Stromversorgung für den Fahrmotor führen. Die Abtrennung
kann vom Lokführer zurückgesetzt werden.»
Softwareupdate soll
Abhilfe schaffen
Als kurzfristige Massnahme wird seit zwei Tagen
laufend ein Softwareupdate auf die Giruno-Züge gespielt.
Dieses soll die Störstromüberwachung speziell für den
Betrieb in Doppeltraktion neu justieren und unnötige
Fehlermeldungen verhindern.
DieSBBzeigt sich
optimistisch: «Wir sind zuversichtlich, dass ab 2. Januar
die Giruno wieder durchgehend bis nach Hamburg verkehren
können.»
AuchStadler Railbleibt
zuversichtlich. «In der Schweiz und in Italien fahren die
Giruno-Züge problemlos seit Jahren. Nach dem
Softwareupdate, das bereits läuft, wird dies in wenigen
Tagen auch in Deutschland der Fall sein», heisst es auf
Nau.ch-Anfrage.
Mit der SBB stehe man im engen Austausch.
Keine
Einschränkungen für Fahrgäste
Für die Reisenden soll der temporäre
Fahrzeugwechsel keine negativen Folgen haben.
Die Deutsche Bahn betont: «Für unsere Fahrgäste
kommt es zu keinen Einschränkungen, die ausfallendenSBB-Giruno-Züge werden mit ICE-Zügen
ersetzt. Die eingesetzten ICE-Züge bieten im Vergleich zu
den ursprünglich vorgesehenen Giruno-Zügen ein identisches
Sitzplatzangebot»
Damit erhält jeder Fahrgast einen Sitzplatz. Wer
bereits eine Sitzplatzreservation für den Giruno-Zug
vorgenommen hat, kann sich die Kosten dafür
zurückerstatten lassen.
Stadler Rail verlor
kürzlich Auftrag an Siemens
Brisant ist der Vorfall auch aus
industriepolitischer Sicht. Der Giruno wird vom Schweizer
HerstellerStadler Railgebaut.
Ausgerechnet ersetzt werden die Züge nun durch ICE 4 der
Baureihe 412, die vom deutschen KonzernSiemensproduziert
werden.
Erst kürzlich hatte dieSBBden grössten
Beschaffungsauftrag ihrer Geschichte anSiemensvergeben: 116
neue Doppelstockzüge für rund zwei MilliardenFranken.
Stadler Railging leer
aus und hat inzwischen Rekurs beim
Bundesverwaltungsgericht eingelegt.
Siemenshatte im
Vergabeverfahren einen Preisvorsprung von lediglich 0,6
Prozent. Dieser beziehe sich jedoch nur auf die
Investitionskosten.
Über die gesamte Lebensdauer der Züge belaufe
sich der Preisunterschied auf einen dreistelligen
Millionenbetrag, rechtfertigte sich dieSBB.
Bei den SBB piept es am 12.1.2026: einfach ZU
VIEL!
von Michael Palomino - 12.1.2026
Die SBB piept 1fach zu VIEL! pipi pipi pipi [5]
SCHWEIZ: Da piept jeder zweite Eisenbahnwagen wie ein
Herzinfarkt, wenn die Türe zugeht - und DAS GEHT EINFACH
NICHT.
Auch die Krankenautosirene, wenn eine Tür aufgeht, GEHT
EINFACH NICHT.
SCHLUSS DAMIT - damit die SBB KEIN Kindergarten für besoffene
3-Jährige wird!
Das Projekt: Die lustig-farbigen Züge "Thurbo" werden von
Stadler aufgekauft, umgemodelt und dann an Ungarn verkauft.
Schüttelzug "Dosto" am 13.1.2026: soll nun
WENIGER schütteln: Wasserglas-Test: Probefahrt im umgebauten Schüttelzug: So
fährt der neue FV-Dosto
https://www.20min.ch/story/wasserglas-test-probefahrt-im-umgebauten-schuettelzug-so-faehrt-der-neue-fv-dosto-103485295
Flurin Pestalozzi -- Die
SBB stellt den ersten umgebauten Problemzug vor. 20 Minuten
macht den Vorher-Nachher-Vergleich.
Die SBB baut den Schüttelzug FV-Dosto für
90 Millionen Franken um.
Während einer Probefahrt zeigte die SBB,
was sich für die Passagiere verändert.
Sie verspricht mehr Komfort und weniger
schütteln.
Die SBB baut den als Schüttelzug verschrienen Doppelstöcker
FV-Dosto für 90 Millionen Franken um. An einer Probefahrt für
die Presse demonstrierte der Staatsbetrieb, was sich dadurch
verändert. Auf derselben Strecke ging es mit dem alten
FV-Dosto hin und mit dem umgebauten Zug zurück.
Reto Liechti, Leiter Produktion Personenverkehr bei der SBB,
spricht gegenüber 20 Minuten von einem neuen Kapitel: «Der
Komfort wird auf ein neues Level gehoben.»
Der erste Eindruck
Für die Fahrgäste bleibt auf den ersten Blick alles gleich.
Fahrzeiten und Pünktlichkeit sollen sich nicht verändern.
Spürbar soll der Unterschied vor allem im Innern der Züge
sein. «Was sich ändern wird, ist, dass es ruhiger ist. Man
kann besser lesen, am Tisch arbeiten oder etwas trinken»,
verspricht Liechti.
Messungen bestätigen die positiven Eindrücke aus den
Testfahrten. Die seitlichen Beschleunigungen reduzieren sich
im Durchschnitt um gut ein Drittel, je nach Messposition im
Fahrzeug sogar um bis zu 50 Prozent. Das macht sich besonders
in Kurven, bei Weichenüberfahrten und auch auf geraden
Strecken bemerkbar. Auch der 20-Minuten-Reporter konnte einen
spürbaren Unterschied feststellen.
So baut die SBB den FV-Dosto um
Technisch bedeutet der Umbau einen tiefgreifenden Eingriff in
die Drehgestelle der Züge. Die bisherige Wankkompensation wird
entfernt und verschiedene Komponenten werden ersetzt oder
angepasst. Der Umbau erfolgt im Rahmen der regulären
Revisionen in der Schweiz, unterstützt durch den Zughersteller
Alstom und weitere Partner. Der laufende Betrieb soll dadurch
nicht beeinträchtigt werden.
Mitte 2026 soll nach der Betriebsbewilligung durch das
Bundesamt für Verkehr ein zweiter Zug umgebaut werden. Ab Ende
2026 startet der schrittweise Umbau der gesamten Flotte.
Dieser Prozess wird sich bis Anfang der 2030er Jahre
erstrecken.
Hier fährt der FV-Dosto
Die Züge verkehren seit acht Jahren unter anderem zwischen St.
Gallen, Genf, Luzern, Basel und dem Tessin. «Sie bilden das
Rückgrat im Fernverkehr bei der SBB», sagt Liechti.
Für Reto Liechti ist der FV Dosto schon heute ein besonderer
Zug. «Es war schon immer einer meiner Lieblingszüge und ich
bin überzeugt dass er mit diesem Projekt auch der Lieblingszug
vieler anderer Leute wird.»