CH: Miete Meldungen 01
Ganz "normal" in der Schweiz: Verbrechen Leerkündigungen und Verbrechen Wucher
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
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Kriminelle Massenkündigung in Zürich-Witikon am 15.3.2026:
Massenkündigung in Zürich: 200 Menschen verlieren ihr Zuhause - für den Gewinn wird hier alles niedergemäht
https://www.blick.ch/schweiz/massenkuendigung-in-zuerich-200-menschen-verlieren-ihr-zuhause-fuer-den-gewinn-wird-hier-alles-niedergemaeht-id21779860.html
Kriminelle Massenkündigungen in der Schweiz am 15.3.2026: Abriss und Neubau und dann verdoppelte Mieten ist "wirtschaftlicher" als Erhalt alter Gebäude:
Warum Investoren Häuser verlottern lassen und dann abreissen - das ist ein lukratives Geschäftsmodell
https://www.blick.ch/wirtschaft/lukratives-geschaeftsmodell-warum-investoren-haeuser-verlottern-lassen-und-dann-abreissen-id21784605.html
Martin Schmidt -- Bei grossem Invstitionsbedarf werden Mietwohnungn oft abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Dahinter steckt ein Geschäftsmodell. Für Investoren kann es äusserst lukrativ sein, den Unterhalt von Immobilien zu vernachlässigen.
-- In Zürich-Witikon verlieren üer 200 Menschen durch Abriss von Siedlungen ihr Zuhause.
-- Investoren bevorzugen Abriss statt Sanierung wegen höherer Renditechancen.
-- 50-70 Prozent der Sanierungskosten können auf die Mieten umgelegt werden, den Rest trägt der Investor.
[...] In der Schweiz kommt es regelmässig zu Leerkündigungen von MIetliegenschaften, die danach kernsaniert oder abterissen werden. Aus Sicht der Mieterschaft ist dieses Vorgehen äusserst unpopulär, da dbei jeweils günstiger Wohnraum verloren geht. Aus Sicht der Immobilieninvestoren gibt es klare Anreize, die dieses Vorgehen begünstigen.
[...] Eine in der Branche bewährte [Profit-Strategie] ist es, die Liegenschaft "auszumelken". Heisst: Solange sich das Risiko von grösseren Leerständen im Rahmen bewegt, wird nur das Allernötigste in den Unterhalt investiert. Sobald das Mietobjekt das Ablaufdatum erreicht hat, wird es kernsaniert oder abgerissen.
Einer der Gründe: Werterhaltende Investitionen dürfen gemäss Gesetz nicht auf die Miete abgewälzt werden. Wer beim Unterhalt nur das gesetzliche Minimum macht, hält die Kosten gering und maximiert den Gewinn. Steigen deshalb die Nebenkosten, müssen diese durch die Mieterinnen und Mieter bezahlt werden.
Wertsteigerung trotz Vernachlässigung
Immobilienfirmen und -fonds stehen unter dem Druck, kurz- bis mittelfristige Renditeziele zu erfüllen. Bei ihnen ist die Ausmelk-Strategie deshalb verbreiteter. Ein veralteter Ausbaustandard bietet zudem Chancen: Haben langjährige Mieterinnen und Mieter die Möglichkeit, in eine moderne Wohnung zu ziehen, kann der Mietzins bei jedem Wechsel nach oben korrigiert werden. Bei Bestandsmieten hinken die Mieteinnahmen dem Gebäudewert ansonsten oft weit hinterher. Eine gewisse Fluktuation ist aus Eigentümersicht deshalb wünschenswert. Vorausgesetzt, die Immobilie steht in einer Gegend mit einer hohen Nachfrage.
Das Mietrecht schränkt den Umfang der Erhöhung bei einem Wechsel zwar ein. In überhitzten Mietwohnungsmärkten können aber auch grössere Aufschläge durchgesetzt werden, da die Neumieter nur äusserst selten gegen die Erhöhung vorgehen.
An Top-Lagen wie in den Städten Zürich und Genf hängt die Wertsteigerung einer Immobilie zudem massgeblich mit den rasant steigenden Bodenpreisen zusammen. So kann ein Investor leicht verkraften, dass die reine Gebäudesubstanz an Wert verliert, solange der Baulandpreis schneller steigt.
Abriss oft wirtschaftlicher
Bei umfassenden Sanierungen gilt die Regel, dass 50 bis 70 Prozent der Kosten auf den Mietzins umgelegt werden dürfen. Das heisst umgekehrt, dass der Investor 30 bis 50 Prozent der Kosten selbst tragen muss. Für einen Investor erhöht dies den Anreiz, das Renditeobjekt aus Gewinnüberlegungen auszupressen, statt es zu sanieren. Am Ende seines Lebenszyklus wird das Gebäude abgerissen und die Neubauwohnungen werden zum marktüblichen Mietzins angeboten – womit die Rendite im Vergleich zu einer Sanierung im bewohnten Zustand massiv steigt.
Auch die Bauauflagen spielen für die Wahl dieser Strategie eine Rolle: Eine energetische Sanierung eines sehr alten Gebäudes verursacht hohe Kosten. Die Faustregel in der Branche: Machen die Kosten einer Sanierung 75 Prozent eines vergleichbaren Neubaus aus, ist Abreissen oft wirtschaftlicher.
Investoren spekulieren auf Verdichtung
Ein Instandhaltungsstau kann für Investoren auch aus einer langfristigen strategischen Perspektive Sinn machen: Nämlich dann, wenn sie mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen, dass das Bauland für eine Innenverdichtung aufgezont wird. Eine solche Aufzonung erhöht den Wert des Grundstücks erheblich, da hier nun deutlich mehr Wohnungen gebaut werden dürfen. Grössere Investitionen wie eine Dach- oder Fassadensanierung wären bei einem späteren Abriss verbranntes Geld.
Demgegenüber verfolgen viele Investoren eine Strategie, bei der die Bausubstanz dauerhaft erhalten werden soll. So haben gerade Pensionskassen häufig einen sehr langfristigen Anlagehorizont. Mit laufenden Investitionen in ein Mietobjekt kann das Risiko von Leerständen und einem Wertverlust der Immobilie reduziert werden. Dafür nimmt der Immobilieneigentümer in Kauf, dass die Rendite niedriger ist.
Wucher:
Kriminelle Mondpreise in Zürich für Wohnungen am 19.3.2026: haben Folgen für den Kanton Aargau:
4000.- für 4 Zimmer: Wegen hoher Züri-Mieten steigt Druck im Aargau & Co.
https://www.nau.ch/news/schweiz/wegen-hoher-mietpreise-in-zurich-steigt-druck-im-aargau-und-co-67107059
Fototexte:
Wer in Zürich eine Wohnung sucht, muss einen langen Atem oder ein grosses Portemonnaie haben.
Deshalb verschiebt sich der Druck auf dem Wohnungsmarkt auf die umliegenden Regionen.
In Baden AG zum Beispiel sind die Wohnungen viel günstiger als in Zürich.
Der Artikel:
Karin Aebischer -- Baden -- Die Preise des Zürcher Wohnungsmarkts sind so hoch, dass dort gar nicht mehr gesucht wird. Das spüren Aargauer, Zentral- und Ostschweizer. Die Nachfrage steigt.
2025 war der Markt bei Mietwohnungen so knapp wie seit zehn Jahren nicht mehr.
Das zeigt das neuste Monitoring des Bundesamts für Wohnungswesen.
Im Raum Zürich ist die Lage besonder prekär. Das hat Folgen für die Regionen rundum.
Fixkosten von 4000 Franken allein für die Wohnungsmiete? Für viele Schweizerinnen und Schweizer unvorstellbar, oder besser unbezahlbar.
Doch im Raum Zürich kostet eine Vierzimmerwohnung im Mittel heute so viel. Was dazu führt, dass sich die Wohnungssuche auf andere Regionen verschiebt.
«Das ist der Grund, weshalb jetzt der Nachfragedruck und die gefühlte Knappheit peripher zu Zürich fast höher ist als in Zürich selber, weil dort probieren sie es gar nicht erst», sagt Daniel Sager gegenüber SRF.
Sager ist Inhaber der Meta-Sys AG, die das entsprechende Monitoring im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen durchgeführt hat.
Es zeigt auf, dass sich 2025 die Situation auf dem Schweizer Wohnungsmarkt im Vergleich zum Vorjahr verschärft hat.
Besonders für Haushalte mit tiefer oder mittlerer Kaufkraft ist die Lage so schwierig wie seit 2014 nicht mehr.
Keine Entschärfung in Sicht
Aktuell werden gemäss Sager vor allem im Aargau, in der Zentralschweiz sowie in Teilen der Ostschweiz auffällig viele Wohnungen gesucht. In Baden AG zum Beispiel seien noch Vierzimmerwohnungen für 2300 Franken erhältlich. Das lockt die Zürich-Suchenden in den Aargau.
Eine Entspannung der Lage sieht Sager nicht kommen. «Wenn wir das gleich handhaben wie bisher, dann sehen wir, dass wir bei starker Zuwanderung nicht Schritt halten werden mit dem Wohnungsbestand», wird er vom Sender zitiert.
Einzig für jene, die bereits seit längerer Zeit in derselben Wohnung leben, sehe die Lage mit den sinkenden Zinsen zurzeit gut aus.
Kriminelle Mondpreise in Zürich natürlich am 23.3.2026: 85,4m2 kosten 5520 Franken Miete PRO MONAT:
34 Wohnungen stehen leer: Zürcher Luxussiedlung ist ein Ladenhüter
https://www.bilanz.ch/invest/immobilien/34-wohnungen-leer-zuercher-luxussiedlung-ist-ein-ladenhueter/h4mr254
5520 Franken im Monat. Dafür bekommt man 85,4 Quadratmeter Wohnfläche in einer loftartigen Wohnung
Patrik Berger -- In Oerlikon steht in der Neubausiedlung «Living Eleven» über die Hälfte der Wohnungen leer. Liegts am neuartigen «Split-Level-Konzept»? Oder sind die Mieten überrissen?
[...] In Zürich werden derzeit vor allem teure Wohnungen gebaut. Und die finden längst nicht immer Mieterinnen oder Mieter. So etwa in Oerlikon, wo im Neubauprojekt «Living Eleven» aktuell 34 Wohnungen leer stehen. Die beiden Häuser an der Jungstrasse sind seit November 2025 bezugsbereit – noch immer ist mehr als die Hälfte der 61 Wohnungen unbewohnt. Zuerst hat die NZZdarüber berichtet.
Keine Warteschlangen bei Besichtigung
Liegts an den Mieten? Denn die sind selbst für Zürcher Verhältnisse hoch, wie ein Blick auf die Liste der freien Apartments zeigt. Eine 2,5-Zimmer-Wohnung gibts für 5520 Franken im Monat. Dafür bekommt man 85,4 Quadratmeter Wohnfläche in einer loftartigen Wohnung. Die Räume sind auf verschiedenen Ebenen angeordnet. «Split-Level-Wohnung» nennt man sowas heute.
In der Immo-Annonce heisst das dann: «Die lofttypische Gestaltung mit offenem Grundriss, weitläufigem Wohnbereich, viel Tageslicht und hochwertiger Ausstattung schafft eine stilvolle Wohnatmosphäre für Menschen, die das Besondere suchen.» Schlange stehen diese für eine Besichtigung der noblen Bleibe aber offenbar nicht. Für April und Mai sind bereits zwei Tage der offenen Tür angekündigt.
36 Quadratmeter für 2100 Franken
Dann können sich Interessierte auch eine 3,5-Zimmer-Wohnung mit 69 Quadratmetern für 3330 Franken im Monat anschauen. Oder vor dem inneren Auge schon einmal eine 4,5-Zimmer-Maisonette-Wohnung mit 132 Quadratmetern für 6570 Franken einrichten. Schon fast ein Schnäppchen ist im Vergleich dazu die 1,5-Zimmer-Wohnung für 2100 Franken. 36 Quadratmeter gross ist das günstigste noch freie Angebot im Haus.
Bei Früh Immobilien, die das Projekt betreut, bleibt man ob des Leerstandes aber entspannt. Auch die Mieten hält man nicht für zu hoch. Sie seien «die Folge stark gestiegener Bau- und Bodenpreise, eines hohen Ausbaustandards sowie langwieriger Verfahren mit Ortsbildschutz und unzähliger behördlicher Auflagen», sagt das Immo-Unternehmen zur NZZ.
Rabatte auf die leeren Wohnungen gibts aber keinen. Andere Vermieter setzen auf dieses Mittel, um Wohnungen schneller vermieten zu können. So lockte im Januar die Helvetia in Basel und Zürich mit einem «Winter-Special»: Für die ersten sechs Monate gabs 50 Prozent Rabatt auf die Nettomiete. Immo-Profis sind da skeptisch. «Steht auf dem aktuellen Wohnungsmarkt eine Wohnung leer, stimmt die Qualität nicht oder sie ist schlicht zu teuer», sagte Immobilienexperte Donato Scognamiglio (55)auf Anfrage.
Kriminelle Schweiz am 3.4.2026: Makler provozieren immer höhere Preise für Häuser+Wohnungen:
Ueli Schmezer: «Es reicht! Immobilien-Makler zerstören Quartiere!»
https://www.nau.ch/lifestyle/wohnen/ueli-schmezer-es-reicht-immobilien-makler-zerstoren-quartiere-67112737
Ueli Schmezer -- Bern -- Warum lassen wir zu, dass ein paar wenige Leute mit viel Geld darüber entscheiden, was aus unseren Quartieren wird. Das fragt Videokolumnist Ueli Schmezer.
Ueli Schmezer ist Nau.ch-Kolumnist, sein Videoformat heisst «Auf den Punkt».
Er fragt: «Was tragen Immobilien-Makler eigentlich zum Gemeinwohl bei?»
Und: Warum schaut die Mehrheit der Mietenden dieser Entwicklung einfach zu?
v«Schaut mal die schönen Bilder in diesem Wohnungsinserat an». So beginnt Ueli Schmezer seine neueste Videokolumne (Video oben). Was für schöne Wohnungen in diesem Mehrfamilienhaus am Egghölzli in Bern!
Doch diese schönen Wohnungen hätten einen Schönheitsfehler: «Kein normaler Mensch kann sich so eine Wohnung leisten». Und das in einem Haus, in welchem bis vor Kurzem noch ganz normale Menschen gewohnt hätten. «Normale Menschen mit einem normalen Einkommen.»
Nun kostet hier eine 4,5-Zimmer-Wohnung 1,42 Millionen Franken.
Das freut die Investoren, sagt Schmezer. «Die haben das Haus gekauft, alle Leute rausgeschmissen, daraus Eigentumswohnungen gemacht und nun kassieren sie ab.»
Die bisherigen Mieterinnen und Mieter hätten hier nichts mehr verloren, stellt Ueli Schmezer fest – Mieterinnen und Mieter, die zum Teil über 60 Jahre hier gelebt haben. «Kannst du dir das vorstellen? Das ist praktisch ein ganzes Leben lang.»
Rechtliche Grundlagen vorhanden
«Wie können wir diese Entwicklung zulassen?», fragt der Nau.ch-Kolumnist. «Wie können wir zulassen, dass Immobilien-Makler darüber entscheiden, wer in einem Quartier leben darf? Warum sorgen wir nicht beispielsweise dafür, dass die öffentliche Hand solche Liegenschaften übernimmt?»
Die rechtliche Grundlage für solche Massnahmen wäre vorhanden. Sie steht in Artikel 108 der Bundesverfassung.
Arbon (Schweiz) am 16.4.2026: Kriminelle Leerkündigung für über 100 MieterInnen - Häuser werden abgerissen+neu gebaut statt endlich gedämmt:
Leser zu Leerkündigung auf dem Land «Wo wird das Volk überhaupt noch geschützt?»
https://www.blick.ch/community/leser-zu-leerkuendigung-auf-dem-land-wo-wird-das-volk-ueberhaupt-noch-geschuetzt-id21876239.html
Alessandro Kälin -- Redaktor Community -- In Arbon TG verlieren über 100 Mieterinnen und Mieter ihre Wohnungen. Die beiden betroffenen Wohnblöcke werden wegen mangelhafter Wärmedämmung und Schimmelrisiko abgerissen. In unserer Kommentarspalte bricht ein Wortwechsel los.
Über 100 Mieter in Arbon TG müssen bis spätestens 2028 ihre Wohnungen verlassen
Der Abriss wird mit veralteter Wärmedämmung, Feuchtigkeit und Schimmelbildung begründet
Über 50 Wohnungen betroffen, Ersatzneubauten geplant
Über 100 Mieterinnen und Mieter in Arbon TG landen bald auf der Strasse. Zwei grosse Liegenschaften mit über 50 Wohnungen müssen Ersatzneubauten weichen. Was einst ein Stadtphänomen war, hat nun auch den Thurgau erreicht. Die bestürzten Anwohner müssen ihr Heim zwischen 2027 und 2028 verlassen. Viele stehen ohne Alternative da.
Auf Anfrage von Blick teilt die Verwaltung der Wohnblöcke, ABV Liegenschaften, den Grund für den Abriss mit. Die Wärmedämmung sei veraltet, zudem seien Feuchtigkeit und Schimmelbildung schon länger ein Problem in den Wohnungen. In unserer Leserschaft sind viele mit dieser Begründung unzufrieden. In den Kommentaren wird rege diskutiert.
«Mieter werden einfach vor die Tür gesetzt»
Viele Leserinnen und Leser stehen für die Thurgauer Mieterschaft ein. Marco Kramer fühlt mit ihnen: «Ist echt traurig, was in der Schweiz abgeht. Ja, das Leben ist kein Wunschkonzert, aber ein wenig Sicherheit sollte doch möglich sein.» Auch Irene Burtscher protestiert: «Mieter, die für diese Wohnungen jahrelang bezahlt haben, werden einfach vor die Tür gesetzt. Manchmal frage ich mich schon, wo das Volk überhaupt noch geschützt wird!»
Andere zweifeln an den Motiven der Verwaltung. Für Walter Portmann ist klar: «Die Mängel können sicher auch ohne Abriss behoben werden. Die Leute werden für dumm verkauft!» Rolf Meyer stimmt zu: «Niemand reisst deswegen ein Gebäude ab. Mich beschleicht das Gefühl, dass das ein vorgeschobenes Argument ist.»
Auch Werner Stutz ist der Meinung: «Gewinnoptimierung ist das! Die Eigentümer dieser Liegenschaften können nochmals richtig abkassieren und die Mieten erhöhen.»
«Umziehen gehört beim Mieten dazu»
Die Gegenseite kann die Aufregung nicht nachvollziehen. Leser Mark Grunder hebt hervor: «Viele begreifen einfach nicht, dass ein Mietvertrag von beiden Seiten gekündigt werden kann.» Andreas Schärer argumentiert ähnlich: «Ein Mietvertrag ist ein Vertrag auf Zeit, von beiden Parteien kündbar. Viele Mieter denken aber offenbar, sie hätten ein Wohnrecht bis Lebensende. Sorry, das läuft nicht so.» Lena Misteli schreibt kurz und knapp: «Umziehen gehört beim Mieten dazu.»
Für Rudolf Ogi ist klar: «Der Eigentümer hat die Pflicht, seine Liegenschaften instand zu halten und diese, wenn notwendig, zu sanieren.» Er habe zudem das Recht, dies effizient und kostengünstig zu regeln.
Elias Truttmann stimmt zu: «Ein Gebäude aus den 60ern muss irgendwann totalsaniert oder abgerissen werden. Was stellen sich die Leute denn vor, wie das sonst funktionieren soll?» Auch Hans-Ulrich Burri schreibt: «Wohnblöcke aus den 60er- bis 70er-Jahren sind nicht für die Ewigkeit gebaut!»
Wucher:
Zürich am 13.6.2026: Schweizer machen Schweizer mit hohen Mieten kaputt:
Mietzins-Irrsinn in Zürich: Eigentümer erhöht Miete von 3200 auf satte 5900 Franken
https://www.blick.ch/wirtschaft/mietzins-irrsinn-in-zuercher-altbau-eigentuemer-erhoeht-miete-von-3200-auf-satte-5900-franken-id22025776.html
Wucher: Leerstand bei Luxuswohnungen: Blochers Mafia in Zürich baut nur für Reiche!
Gaga-Zürich am 24.8.2026: Neue Wohnungen NUR FÜR REICHE - und dann stehen die Wohnungen LEER:
Für Reiche gebaut, aber nicht nachgefragt: Warum in Zürich trotz Leerständen nur Luxuswohnungen entstehen
https://www.blick.ch/wirtschaft/fuer-reiche-gebaut-aber-nicht-nachgefragt-warum-in-zuerich-trotz-leerstaenden-nur-luxuswohnungen-entstehen-id22206439.html
Luxuswohnungen in Zürich stehen leer: Von 69 neuen Wohnungen am Oeschbrig sind über die Hälfte unvermietet. Die Mieten sind hoch, und die Zielgruppe schrumpft immer weiter. Warum trotzdem kaum günstigere Wohnungen entstehen.
Martin Schmidt - Redaktor Wirtschaft -- Ein dickes Portemonnaie vereinfacht die Wohnungssuche erheblich: Während in der Stadt Zürich bei einer Besichtigung im tiefen und mittleren Preissegment lange Schlangen vor dem Eingang warten, stehen Mietwohnungen im Luxussegment teilweise monatelang leer. So wie in den riesigen neuen Wohnblöcken am Oeschbrig 8 bis 14. Von den insgesamt 69 Wohnungen sind mehr als die Hälfte noch nicht vermietet, wie BLICK berichtet hat.
Eine 2,5-Zimmer-Wohnung in der neuen Überbauung im Zürcher Quartier Witikon kostet 3300 Franken pro Monat. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung gibts für 5300 Franken. Das können sich lange nicht alle leisten. Und weil die Investoren in Zurich fast ausschliesslich im Hochpreissegment bauen, übersteigt das Angebot die Nachfrage an Luxuswohnungen.
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Auch in der Region Zureich kann man nicht mehr wohnen:
Wucher in Regensdorf bei Zürich am 2.9.2026: 4,5 Zimmer-Wohnung für 3900 Franken pro Monat:
Seit einem Jahr unvermietet: Im höchsten Holz-Hochhaus der Schweiz sind viele Wohnungen leer
https://www.blick.ch/wirtschaft/das-hoechste-holzhochhaus-der-schweiz-wird-zum-ladenhueter/sjhz6r4
Bernadette Hogg -- Redaktorin Wirtschaft -- Seit Anfang Monat ist auch der Wohnturm neben dem Holz-Hochhaus in Regensdorf ZH bezugsbereit. In beiden Gebäuden gibt es Leerstände. Von den total 320 Wohnungen ist knapp jede fünfte nicht vermietet – trotz der Nähe zu Zürich. Warum?
In Regensdorf ZH stehen 59 Wohnungen im Quartier Zwhatt leer.
Eine 4½-Zimmer-Wohnung kostet 3900 Franken monatlich im Holzhochhaus.
Bis 2030 entstehen über 600 Mietwohnungen, 250 kommen noch dazu.
Auf dem alten Areal der Hightechfirma Gretag in Regensdorf ZH entsteht seit einigen Jahren ein neues Quartier: das Quartier Zwhatt. Es soll mit Bars und Restaurants, Kindergarten, Kino und der Nähe zu Zürich – in nur 17 Minuten erreicht man vom Bahnhof Regensdorf-Watt den Zürcher Hauptbahnhof – neue Einwohner anlocken. Denn die Aushängeschilder sind zwei Wohntürme. Seit einem Jahr ist das 75 Meter hohe Holzhochhaus, das höchste der Schweiz, bezugsbereit. Ab 2024 konnte man sich auf die total 156 Wohnungen bewerben.
Nach vier Jahren Bauzeit ist jetzt auch der Wohnturm gleich neben dem Holzhochhaus fertig. Seit dem 1. September können die neuen Mieter in die 165 Wohnungen im 24-geschossigen Turm einziehen. Bloss: Längst nicht alle Wohnungen sind bereits vermietet, wie der «Tages-Anzeiger» zuerst berichtet hat. Demnach stehen im Hochhaus noch 20 Wohnungen frei, im Wohnturm sind gar 39 Wohnungen noch ohne Mieter. Es sind gerade die grossen Appartements, die bisher keine Abnehmer gefunden haben.
In Regensdorf wird viel gebaut
Eigentümerin der beiden Wohnblöcke ist die Pensimo Management AG mit Sitz in Zürich. Sie hat mit einigen Leerständen gerechnet: «Kleinere Wohnungen vermieten sich erfahrungsgemäss sehr schnell», sagt Sprecher Mike Siering gegenüber Blick. «Grössere Wohnungen sind naturgemäss etwas teurer und deren Vermietung braucht etwas länger.» Auch die erhöhte Konkurrenz könnte bremsen: «In Regensdorf sind für Mietinteressenten in verschiedenen Überbauungen zuletzt recht viele neue Wohnungen entstanden.»
Dabei passt eigentlich das Preis-Leistungs-Verhältnis der Wohnungen. Dieser Meinung sind zumindest die Hochhaus-Bewohner Beatrice Olivia (74) und Marco (56) Häberling. Sie zogen Anfang August letzten Jahres ein und zahlen monatlich 2490 Franken für ihre 2,5-Zimmer-Wohnung. Im Gespräch mit Blick lobte das Paar die ausgebaute Infrastruktur, die Nähe zur Natur und die Einkaufsmöglichkeiten. «Wir wohnen hier modern und bewusst minimalistisch. Wir möchten diesen Überfluss mit dem Konsumwahnsinn nicht mitmachen. Mehr als das, was wir noch haben, brauchen wir nicht», so Ehefrau Häberling.
Moderate Preise ohne Kaution
Für Stadtzürcher Verhältnisse sind die Mieten tatsächlich moderat, aber auch nicht supergünstig. Ein Beispiel aus dem Holzhochhaus: Eine 4½-Zimmer-Wohnung mit Loggia auf 100 Quadratmetern Fläche im 21. Stock ist weiterhin zu haben – für 3900 Franken pro Monat. Das sind minimal mehr als beim ersten Ausschrieb 2024. Damals waren monatlich 3820 Franken fällig. Der Kostenpunkt der übrigen Wohnungen liegt zwischen 2300 Franken und 3700 Franken, mit einer Ausnahme: Eine 1,5-Zimmer-Wohnung für 1640 Franken ist noch zu ergattern.
Auch wenn zahlreiche Wohnungen im Quartier Zwhatt weiterhin nicht vermietet sind, baut Pensimo das Areal munter weiter aus. Insgesamt sollen bis 2030 mehr als 600 Neubau-Mietwohnungen im Quartier entstehen. Heisst: Es kommen nochmals 250 neue Wohnungen dazu.
In Zureich kann man nicht mehr wohnen:
Krimineller Wucher in Zureich zum Wohnen am 7.9.2026: 2,5Zimmer-Wohnung 83m2 soll 3980 Franken pro Monat kosten:
Fast 4000 Fr. für 2,5 Zimmer – Zürcher lassen Frust raus
https://www.nau.ch/news/schweiz/fast-4000-fr-fur-25-zimmer-zurcher-lassen-frust-raus-67164806
Vivian Balsiger -- Zürich -- 3980 Franken für 83 Quadratmeter: Dieses Zürcher Wohnungsinserat sorgt für Kopfschütteln – und das nicht nur auf Facebook.
Eine 83-Quadratmeter-Wohnung in Zürich sorgt wegen des hohen Preises für Empörung.
Laut Mieterverband ist dieser Preis «extrem hoch». Die Belastungsgrenze in der Schweiz sei «längst erreicht.»
Auch auf Facebook hagelt es unter dem Inserat Kritik – von «Wucher» bis «unanständig».
«Wucher und einfach frech.»
3980 Franken für 83 Quadratmeter? In Zürich gibt's das. Für eine 2,5-Zimmerwohnung im Altbau. Mit Balkon und zwei Gartensitzplätzen.
Fast geschenkt – oder doch eher ein Fall für Schnappatmung?
Denn genau dieses Wohnungsinserat sorgt derzeit für mächtig Wirbel. In den sozialen Medien hagelt es Kritik. Von «überrissen» bis «krank» ist alles dabei.
Dabei klingt das Angebot auf «New Home» zunächst nach einem kleinen Wohntraum: Angepriesen wird eine «Grosszügige 2.5-Zimmerwohnung mit grossem Balkon und zwei Gartensitzplätzen mit Blick auf die Limmat.»
Dazu gibt es noch eine Portion Altbau-Romantik: Das denkmalgeschützte Mehrfamilienhaus verfüge über «direkten Zugang zur Limmat». Ausserdem verbinde es «historischen Charme mit einer ausgezeichneten Besonnung und einer ruhigen Wohnlage».
Klingt idyllisch. Kostet aber 3980 Franken.
«Extrem hoch»
Beim «Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz» hält sich die Begeisterung in Grenzen. Co-Generalsekretär Urban Hodel sagt auf Anfrage von Nau.ch: «4000 Franken für 83 Quadratmeter sind extrem hoch, auch für Zürich.»
Umgerechnet seien das rund 48 Franken pro Quadratmeter und Monat. Zum Vergleich: Die Mietpreiserhebung der Stadt Zürich weise einen mittleren Quadratmeterpreis von 21.80 Franken aus.
Allerdings sind solche Vergleiche mit Vorsicht zu geniessen. Denn Angebotsmieten (der Preis für eine frisch frei gewordene Wohnung) und Bestandesmieten (bestehender Vertrag) unterscheiden sich deutlich.
Fest steht laut Hodel: «Die Angebotsmieten gehen seit Jahren durch die Decke, in Zürich wie in der ganzen Schweiz.» Die Inserate werden also immer teurer.
Eine Studie der Zürcher Kantonalbank im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen zeigt: Die Angebotsmieten in der Stadt Zürich sind zwischen 2016 und Ende 2023 um 28,9 Prozent gestiegen.
Ob die 3980 Franken in diesem konkreten Fall tatsächlich missbräuchlich sind, lasse sich von aussen nicht beurteilen. Dafür bräuchte es laut Urban Hodel unter anderem die Anlagekosten der Liegenschaft und die Höhe des investierten Eigenkapitals.
Das Problem: Diese Zahlen kenne nur die Eigentümerschaft.
Genau hier sieht Hodel eine grosse Schwachstelle des Schweizer Mietrechts: «Es gibt in der Schweiz keine Stelle, die sie überprüft.»
«Grenze der Belastung längst erreicht»
Für den Mieterverband ist die Schmerzgrenze ohnehin überschritten. Hodel sagt: «Die Grenze der Belastung ist für die Mieterinnen und Mieter in diesem Land längst erreicht.»
Und er legt nach: «Mietende in der Schweiz bezahlen jedes Jahr über zehn Milliarden Franken zu viel.»
Erhitzte Gemüter
Doch zurück zur Wohnung. Nicht mal die blumige Beschreibung auf «New Home» vermag die Facebook-Gemüter in der Gruppe «Wohnen in Zürich» zu beruhigen.
Im Gegenteil: Unter dem Inserat wird kräftig gewettert – und nicht nur über den Preis.
«Da muss man sich ja schämen», lautet etwa ein Kommentar. Ein weiterer: «Einfach nur krank.»
Das man bei 4000 Franken Miete wohl 12’000 Franken Kaution hinterlegen wird, verwundert auch. «Ihr habt ja 40 Grad Fieber», schreibt einer.
Andere werden noch deutlicher: «Wucher, würde ich nie bezahlen, absolut unanständig.» Oder, mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus: «Ein wahres Schnäppchen!»
Was auffällt: Kaum ein positiver Kommentar lässt sich unter dem Beitrag finden.
Zürcher lassen Frust raus
Kein Lob für den Limmatblick. Keine Begeisterung für die Gartensitzplätze. Keine Freude über den historischen Charme.
Das Immobilienunternehmen selbst liess die Anfrage von Nau.ch unbeantwortet.
Asoziale Schweiz am 10.9.2026: Es werden fast nur LUXUSWOHNUNGEN gebaut:
Luxus statt bezahlbar: Wohnungsnot verschärft sich – und gebaut wird nur teuer!
https://www.blick.ch/wirtschaft/luxus-statt-bezahlbarer-wohnraum-wohnungsnot-verschaerft-sich-und-gebaut-wird-nur-teuer-id22249357.html
Dorothea Vollenweider -- Redaktorin Wirtschaft -- Der nationale Leerstand sinkt auf unter 1 Prozent – damit herrscht in der Schweiz offiziell Wohnungsnot. Zwar wird fleissig gebaut, doch nur für diejenigen mit einem dicken Portemonnaie. Bezahlbarer Wohnraum verschwindet.
Wohnungsnot in der Schweiz – aber nur für Mittelstand und Geringverdiener
Anzahl von günstigen Wohnungen sank in den letzten sechs Jahren um 60 Prozent
Das Angebot an Luxuswohnungen nimmt stetig zu
In der Schweiz herrscht nun offiziell Wohnungsnot – aber gleichzeitig stehen Neubauten in Zürich zur Hälfte leer. Was läuft hier schief? Das Problem: Bauen allein reicht nicht, wenn dadurch nur teure Luxuswohnungen entstehen.
Die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen: In der Schweiz stehen noch 0,93 Prozent aller Wohnungen leer. Sinkt der Leerstand unter die Marke von 1 Prozent, wird von akuter Wohnungsnot gesprochen. Die Leerwohnungsziffer gibt an, wie hoch der Anteil leer stehender Miet- und Eigentumswohnungen gemessen am Bestand ist. Was sie nicht zeigt: Wie viele dieser verfügbaren Wohnungen für die Bevölkerung noch bezahlbar sind.
Mehr bauen reicht nicht
Und genau da liegt das Problem: Wohnungen für Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen verschwinden zunehmend, während das Angebot an teuren Wohnungen stetig zunimmt. Das zeigen aktuelle Zahlen von Wüest Partner, die Blick exklusiv vorliegen: In den letzten sechs Jahren ist das Angebot an günstigen Wohnungen in der Schweiz um 60 Prozent zurückgegangen, während immer mehr teure Wohnungen auf den Markt kommen!
Als teuer gelten in diesem Fall Wohnungen ab mindestens 320 Franken pro Quadratmeter und Jahr. Das heisst: mindestens 2670 Franken monatlich für eine 100-Quadratmeter-Wohnung. Das sind nicht zwingend Luxusbauten. «Neubauten müssen vor allem hohe Bodenpreise decken», sagt Robert Weinert (47), Immobilienexperte von Wüest Partner. «Auch gestiegene Bau- und Finanzierungskosten treiben die Preise in die Höhe.» Deshalb kommen Neubauten meist zu höheren Marktmieten auf die Immobilienplattformen.
«Neubauten sind teuer», sagt auch Fredy Hasenmaile (59), Chefökonom von Raiffeisen Schweiz. Das sei ein hausgemachtes Problem. «Eine überbordende Regulierung sorgt dafür, dass Bauen immer mehr kostet.»
Luxussiedlungen stehen halb leer
In Zürich sorgen solche Neubauten inzwischen für ausgestorbene Wohnquartiere: Etwa in Witikon, wo in den vergangenen Jahren Tausende Mieterinnen und Mieter durch Leerkündigungen verdrängt wurden. Altbauten wurden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Bloss: Diese Neubauten stehen heute zur Hälfte leer. Der Grund: Die Preise der neuen Wohnungen sind für den grössten Teil der Bevölkerung schlicht nicht bezahlbar. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung gibts in Witikon für 5300 Franken.
Oder in Regensdorf, wo die Neubautätigkeit in den letzten Jahren ebenfalls aussergewöhnlich hoch war. Zwei grosse Wohntürme sollen dort neue Anwohner anlocken. Das 75 Meter hohe Holzhochhaus, das höchste der Schweiz, ist seit einem Jahr bezugsbereit. Der zweite Wohnturm seit Anfang Monat. Von den total 320 Wohnungen ist knapp jede fünfte nicht vermietet – und das in Zeiten der Wohnungsnot!
Grosse Wohnungen unbewohnt
Am häufigsten stehen grosse Appartements leer. Das zeigen die Leerstandszahlen des Kantons Zürich. Wohnungen mit sechs oder mehr Zimmern haben mit 0,6 Prozent die höchste Leerwohnungsziffer. Fünfzimmerwohnungen die zweithöchste. Das ist aussergewöhnlich. Denn bisher hatten gerade grosse Wohnungen die tiefste Leerwohnungsziffer.
Zu den grossen Objekten, die leer stehen, zählen auch viele Einfamilienhäuser. Sie finden keine Abnehmer mehr. Rund 700 Einfamilienhäuser stehen im Kanton Zürich derzeit leer. Das entspricht einer Leerwohnungsziffer von 0,58 Prozent. Das liegt über dem Zehnjahresdurchschnitt!
Ursina Kubli (45), Leiterin Immobilien-Research der ZKB, erklärt das so: «Einerseits kommen aufgrund des ansteigenden Lebensalters der Eigenheimbesitzer etwas mehr Objekte in den Verkauf», sagt sie. Andererseits dauere die Vermarktung im heutigen Preis- und Zinsumfeld länger. Auch hier gilt also: «Die hohen Preise sind ein Dämpfer.»
Schweiz gegen Mietwucher am 25.9.2026: Der Bundesrat "will"...
Bern: Bundesrat will missbräuchliche Mietzinsen stärker bekämpfen
https://www.nau.ch/politik/bundeshaus/bundesrat-will-missbrauchliche-mietzinsen-starker-bekampfen-67181198
Keystone-SDA -- Bern -- Der Bundesrat lehnt die Mietpreis-Initiative ab. Mit einem indirekten Gegenvorschlag will er aber im Gesetz klare und transparente Regeln zum Schutz vor missbräuchlichen Mietzinsen festlegen. Das hat er am Freitag beschlossen.
Wuchermieten in Zureich-Zürich am 28.9.2026: in Zürich-Wollishofen am Zürisee:
Miet-Irrsinn am See: Penthouse kostet stolze 17'900 Franken pro Monat
https://www.blick.ch/wirtschaft/miet-irrsinn-am-see-penthouse-kostet-stolze-17900-franken-pro-monat-id22284904.html
Ein Luxus-Penthouse in Zürich-Wollishofen sorgt für Aufsehen: Es kostet 17'900 Franken im Monat, hat ein zweistöckiges Aquarium mit Wasserfall und einen grossen Whirlpool auf der Dachterrasse. Der Zürichsee liegt nur 30 Sekunden entfernt.
Wuchermieten in Zureich-Zürich in den Sugushäusern am 30.9.2026: Statt Familien Airbnb und "Asylanten":
Jetzt leben Asylsuchende in Sugus-Häusern – Sozialhilfe zahlt: 1200 Franken pro Zimmer
https://www.blick.ch/wirtschaft/1200-franken-pro-zimmer-asylsuchende-leben-in-sugus-haeusern/kwgtvp9
Patrik Berger -- Redaktor Wirtschaft -- In den Zürcher Sugus-Häusern wohnen jetzt auch Asylsuchende. Drei Männer zahlen zusammen 3600 Franken für eine Wohnung – doppelt so viel wie frühere Mieter. Die Kosten tragen Steuerzahlende.
In Zürcher Sugus-Häusern leben nun Asylsuchende, teils finanziert durch Steuergelder
Miete für 4,5-Zimmer-Wohnung kostet Steuerzahlende heute fast doppelt so viel
3600 Franken monatlich zahlt AOZ für drei Einzelzimmer, je 1200 Franken
Die Zürcher Sugus-Häuser sorgen erneut für Wirbel. Nach der umstrittenen Massenkündigung von 105 Mietparteien leben inzwischen auch Asylsuchende in den Häusern. Für einen Teil der Mieten kommen die Steuerzahlenden auf, wie Recherchen von SRF zeigen. Besonders brisant ist der Fall einer 4,5-Zimmer-Wohnung: Drei vorläufig aufgenommene Männer aus Afghanistan und Äthiopien bewohnen dort je ein Einzelzimmer und teilen sich Küche und Bad.
Die Asylorganisation Zürich (AOZ) bezahlt für jeden den Maximalbetrag von 1200 Franken brutto pro Monat. Macht zusammen 3600 Franken. Das heisst: So kosten die drei Zimmer die Steuerzahlenden heute rund doppelt so viel wie früher die gesamte 4,5-Zimmer-Wohnung.
Kompliziertes Vertragsverhältnis
Die Männer hätten ihre Zimmer selbst gefunden und die Mietverträge anschliessend der AOZ vorgelegt. Die Vermietung läuft laut SRF über mehrere Stationen: Eigentümerin Intuiva AG vermietet die Zimmer nicht direkt, sondern über eine Firma für Kurzzeitvermietungen, die wiederum an einen Mann untervermietet.
Warum übernimmt die AOZ die Kosten trotz des Streits um die Häuser? Bestimmte Eigentümerinnen könnten nicht pauschal ausgeschlossen werden, dafür gebe es keine Rechtsgrundlage, sagt die Organisation. Ein Ausschluss würde zudem die Wohnungssuche für Sozialhilfebezüger erschweren.
Seit Ende 2024 sorgen die Sugus-Häuser für Schlagzeilen. Eigentümerin Regina Bachmann (59) hatte drei der neun Häuser geerbt und eine Totalsanierung angekündigt. 105 Parteien erhielten die Kündigung. Die Schlichtungsstelle erklärte diese für missbräuchlich. Das Verfahren ist noch vor dem Obergericht hängig. Trotzdem sind mittlerweile rund zwei Drittel der damaligen Mietenden ausgezogen. Ein Teil der Wohnungen wird auf Airbnb vermietet.
Das Verbrechen an der Bevölkerung von Zürich:
Verbrechen Leerkündigungen für noch mehr Profit der Milliionäre in Zürich am 4.10.2026: für die Totalsanierung oder ABRISS und NEUBAU mit KI-Strukturen - seit 2010 landeten 32.000 Leute auf der Strasse:
Zürich: Alle drei Tage wird ein Wohnhaus leergekündigt!
https://www.nau.ch/news/schweiz/alle-drei-tage-wird-in-zurich-ein-wohnhaus-leergekundigt-67182727
Fototext: In der Stadt Zürich kommt es schweizweit zu den meisten Leerkündigungen. (Symbolbild) - keystone
Simon Jacoby -- Zürich -- Seit 2010 haben 32'000 Menschen in Zürich wegen Leerkündigungen ihr Zuhause verloren. Besonders betroffen sind die Kreise 9 und 11.
eit 2010 haben 32‘000 Menschen in Zürich ihr Zuhause wegen einer Leerkündigung verloren.
Betroffen sind primär «Verdichtungsgebiete» in den Kreisen 9 und 11.
Ein Ersatzneubau bringt oft die doppelte Miete ein.
Ein abgewetztes Sofa steht verloren vor der Baustellenabsperrung; darauf ein Zettel: «Gratis.» Das Haus daneben wird als nächstes abgerissen, vor der Eingangstüre liegen haufenweise Müll und alte Kleider. Die alten Mieterinnen und Mieter wurden herausbefördert, um Platz zu machen für die, die deutlich mehr Miete zahlen können.
Ein paar Schritte weiter ziehen Bauarbeiter bereits die Mauern für die neuen Wohnungen hoch. Aus der Türe auf der anderen Strassenseite flitzt ein Kindergartenkind auf seinem Trottinett und grüsst das Nachbarskind.
Die Baugespanne auf dem Dach drohen wie Scheidungsrichterinnen und Scheidungsrichter: Die Freundschaft dieser Kinder hat keine Zukunft, auch deren Zuhause wird bald vom Bagger plattgemacht. Die Szenen spielen mitten in Altstetten – dem Epizentrum des Zürcher Kündigungswahns.
Nirgendwo in der Stadt werden mehr Wohnhäuser leergekündigt als hier im Kreis 9. Und die Abrisswelle ist noch lange nicht vorbei. Bagger und Baulärm gehören seit Jahren zum Quartier.
Tausende betroffen
Zwischen 2010 und 2024 hat dieser Baggerboom der Immobilienbranche über 16’000 Wohnungen ausradiert. Alle drei Tage wird in Zürich ein Wohnhaus abgerissen. Dies zeigen Zahlen von Statistik Zürich, die «Tsüri.ch» exklusiv vorliegen.
16’000 Wohnungen sind eine abstrakte Zahl. Weil in einer durchschnittlichen Zürcher Wohnung zwei Personen leben, haben damit rund 32’000 Menschen ihr Zuhause verloren.
Die Zürcher Abrisswelle hat in den letzten 15 Jahren rechnerisch die gesamte Bevölkerung von Altstetten oder einer mittelgrossen Stadt wie Wetzikon auf die Strasse gesetzt.
Klar: Wo am meisten abgerissen wird, entstehen in der Folge auch die meisten neuen Wohnungen. Mehr als die Hälfte aller neuen Wohnungen im vergangenen Jahr entstand in den Kreisen 9 und 11, also in Altstetten, Albisrieden und Zürich Nord.
Im Kreis 11 nahm der Wohnungsbestand um fast 900 Wohnungen zu, stärker als in jedem anderen Kreis. Doch dies ist für die bisherigen Mieterinnen und Mieter kein Grund zur Freude.
ETH-Forscher David Kaufmann bringt das Problem gegenüber «Tsüri.ch» auf den Punkt: «Auch wenn ich 100 Wohnungen durch 500 ersetze, gibt es immer noch 100 Parteien, die verdrängt werden – und zwar erneut vor allem Personen mit tiefem Einkommen.»
Die Zahlen des ETH-Forschers offenbaren die knallharte Zürcher Realität: Die neuen Mieterinnen und Mieter verdienen im Schnitt 3623 Franken mehr im Monat als jene Menschen, die für den Neubau aus ihren Wohnungen geschmissen wurden. Und Altstetten ist nicht allein.
Die Kündigungsflut trifft die Stadt im Westen und Norden mit voller Härte: Auch in Wiedikon (Kreis 3) und Oerlikon/Seebach (Kreis 11) wurden Tausende Wohnungen plattgemacht. Während in der schicken Innenstadt kaum noch etwas zum Abreissen steht, werden die Quartiere am Rand systematisch umgepflügt.
Die Stadt nennt diese Orte «Verdichtungsgebiete». Für Familien, Rentnerinnen und Rentner, und Arbeiterinnen und Arbeiter bleibt kaum noch Platz.
Nach dem Bagger
Über 70 Prozent aller Leerkündigungen (11’377 Wohnungen) gehen gemäss den städtischen Zahlen auf das Konto von privaten Immobiliengesellschaften, Fonds und spekulativen Investorinnen und Investoren. Zum Vergleich: Baugenossenschaften machen 26 Prozent aus, die öffentliche Hand gerade einmal 3,4 Prozent.
Kritikerinnen und Kritiker würden einwenden: «Das entspricht doch genau den Besitzanteilen in der Stadt!» Doch das ist ein Nebenschauplatz. Denn der wichtige Unterschied liegt darin, was nach dem Bagger kommt: Während Genossenschaften Wohnraum zur Kostenmiete vermieten, nutzen die Investorinnen und Investoren die Leerkündigung als Renditesteigerung.
Die Rechnung der Kommerziellen ist einfach: Altbauten werden nicht sanft repariert, sondern komplett geleert und abgerissen. Denn ein Ersatzneubau bringt auf dem überhitzten Zürcher Wohnungsmarkt oft die doppelte Miete ein.
Wer seit 15 Jahren im Sihlfeld oder in Altstetten gewohnt hat, kann sich die neuen und luxuriösen Grundrisse schlicht nicht mehr leisten. Die Politik befeuert das Treiben in den Kreisen 9, 3 und 11 seit Jahren mit den Entwicklungsplänen.
Zwar fordert der Stadtrat verdichtetes Bauen, doch die Kehrseite dieser Verdichtung tragen die Mieterinnen und Mieter. Ohne griffigen Schutz für die Mieterinnen und Mieter bleibt Zürich ein El Dorado für Renditejäger.
5.10.2026: Mieten steigen im Kanton Glarus am meisten, im Kanton Basel-Stadt am wenigsten:
Schweizer Städte: Preis-Explosion: Hier steigen die Mieten am wenigsten
https://www.20min.ch/story/mietpreise-schweiz-wo-neubauwohnungen-am-wenigsten-teurer-sind-als-bestandswohnungen-103644269
Jan Janssen -- Während die Mieten für Neubauwohnungen im Vergleich zu Bestandswohnungen in Glarus gut 50 Prozent teurer sind, liegt dieser Unterschied in Basel-Stadt nur bei 11 Prozent.
79 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer stufen die Lage auf dem Wohnungsmarkt als besorgniserregend ein.
Seit 2000 ist der Mietpreisindex um 41 Prozent gestiegen – der Nominallohnindex nur um 32,6 Prozent.
Besonders bei Neubauten drückt sich der Preisanstieg aus. Dabei gibt es aber starke regionale Unterschiede.
Die Schweiz ist ein Mieterland. 64 Prozent der Haushalte leben gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) zur Miete – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Die eigenen vier Wände zu besitzen, ist für die meisten kein Thema. Umso mehr aber, wie viel sie monatlich für ihre Wohnung bezahlen. Dort sehen viele ein Problem: Es wird immer teurer. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Sotomo von 2026 hat ergeben, dass 79 Prozent die Situation des Wohnmarkts als sehr oder eher besorgniserregend einstufen.
Der Mieterverband hat nun in einer neuen Analyse angeschaut, wo die Mieten bei Neubauten besonders ansteigen, wer die Mietwohnungen besitzt und wer wie viel seines Einkommens für die Miete ausgibt.
Wo wird teuer gebaut?
Zwischen 2000 und 2025 ist der Mietpreisindex des BfS um 41 Prozent angestiegen. Im gleichen Zeitraum ist der Nominallohnindex um 32,6 Prozent gestiegen. Doch nicht alle Mieten sind gleich stark teurer geworden. Die Bestandsmieten – bei bestehenden Mietverhältnissen gezahlt – verhalten sich seit Jahren einigermassen stabil und verzeichnen keinen starken Anstieg. Die Angebotsmieten – ausgeschriebene Mieten für neue Mietverhältnisse – hingegen verzeichnen besonders in letzter Zeit einen stärkeren Anstieg.
Die Indizes erklärt
Da Vermieter bei der Neuvermietung von bestehenden Wohnungen an gewisse gesetzliche Vorschriften gebunden sind, drückt sich dieser Anstieg besonders in den Neubauten aus. Das zeigt auch die Analyse von Mietinseraten vom letzten Jahr. Doch es gibt starke regionale Unterschiede.
Während die mittlere ausgeschriebene Monatsmiete einer Neubauwohnung im Vergleich zu Bestandswohnungen in Basel-Stadt etwa nur elf Prozent teurer ist, steigt dieser Vergleich in Glarus auf 52 Prozent. Noch grössere Unterschiede gibt es in gewissen Gemeinden. So sind Neubauwohnungen in Mauren TG im Schnitt etwa ganze 165 Prozent teurer als Bestandswohnungen.
Wer besitzt die Wohnungen?
Nicht nur die Mietzinsen haben sich seit den 2000er-Jahren verändert, auch die Besitzverhältnisse. Zu Beginn des Jahrtausends war die Mehrheit der Mietwohnungen noch in der Hand von Privatpersonen. Zahlen von 2024 zeigen, dass deren Anteil mit etwas unter 44 Prozent mittlerweile ungefähr gleichauf ist mit demjenigen von renditeorientierten Firmen.
Wie viel zahlt wer für seine Wohnung?
Nicht alle trifft dieser Anstieg der Mieten gleich stark. Ein Haushalt mit einem Bruttoeinkommen bis zu 4000 Franken im Monat bezahlte 2023 gemäss Bundesamt für Wohnungswesen knapp 38 Prozent seines Einkommens für die Miete. Mit steigendem Gehalt sinkt dieser Anteil.
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Fotoquellen
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