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Kriminelle in der Schweiz: Mondpreise /
Wucherpreise 01
Meldungen
präsentiert von Michael
Palomino
Schokoladenfirma Lindt = krimineller Roiber:
Kriminelle Mondpreise / Wucherpreise von
schweizer Firma Lindt im 4R am 10.3.2026: Schokoladenfirma
Lindt zockt Deutschland mit 8,99 Euro pro goldigen
Osterhaasen ab:
Deutsche schäumen wegen Lindts Osterhasen-Preisen: «Nicht
ganz dicht»
https://www.nau.ch/news/schweiz/lindt-deutsche-schaumen-wegen-osterhasen-preisen-67103519
Riccardo Schmidlin -- Alle Jahre wieder hoppelt der
Goldhase von Lindt zu Ostern in die Münder. Für viele
Deutsche hat der Preis aber die Schmerzgrenze
überschritten.
In Deutschland rasselt es hässige
Kommentare wegen Lindts Goldhasen-Preisen.
Dort kostet er 8.99 Euro – umgerechnet
8.10 Franken.
In der Schweiz ist der süsse
Gaumenschmaus sogar 22 Prozent teurer.
Deutsche wittern «Abzocke»
Ein User stänkert auf der Plattform Threads in Richtung
Lindt: «Ihr seid doch nicht ganz dicht?»
8.99 Euro (umgerechnet 8.10 Franken) kostet der 200 Gramm
schwere Schoggihase von Lindt. «Die Hälfte bleibt deswegen
stehen und wird dann nach Ostern mit 70 Prozent Rabatt
verscherbelt», vermutet er.
Und der User legt nach: «Wer die kauft, hat wirklich die
Kontrolle über sein Leben verloren und sollte zwingend seine
Zurechnungsfähigkeit überprüfen lassen.» Krawumm!
Über 1000 wütende Deutsche stimmen in den Hasen-Hass ein:
«Abzocke», «unverschämt solche Preise», «abartig» und «blöde
Schokohasen».
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Kriminelle Schweizer mit Mondpreisen:
Schweizer Logik bei der Schokoladenfabrik
Lindt am 10.3.2026: Kakaopreise sinken - aber die Preise
für Osterhasen steigen:
Goldhasen teurer als letzte Ostern: So rechtfertigt
Lindt-Chef Adalbert Lechner die hohen Schoggi-Preise
https://www.blick.ch/wirtschaft/goldhasen-teurer-als-letzte-ostern-so-rechtfertigt-lindt-chef-adalbert-lechner-die-hohen-schoggi-preise-id21769296.html
Milena Kälin -- Redaktorin Wirtschaft
-- Für alle Schoggi-Liebhaber gibt es vor
den Ostern leider keine guten Neuigkeiten: Lindt wird die
Preise trotz tieferer Kosten für Kakao nicht senken. CEO
Adalbert Lechner erklärt, weshalb es dafür noch zu früh
ist.
Kakao-Preise fielen 2025 stark, Lindt senkt Preise vorerst
nicht
Trotz 60 % niedrigeren Kakao-Kosten blieb Lindt-Gewinn hoch:
726,6 Mio. CHF
Schoggi-Preise stiegen 2025 um 19 %, Volumen erstmals
gesunken
Die Kakao-Preise sind letztes Jahr an der Börse deutlich
gesunken: Eine Tonne Kakaobohnen kostet rund 65 Prozent
weniger als noch vor einem Jahr. Im Detailhandel sind die
Schoggi-Preise bei Lidl, Migros und Denner bereits gefallen.
Doch wie sieht es bei der Premium-Marke Lindt & Sprüngli
aus?
«Es ist noch viel zu früh, um über mögliche Preissenkungen
zu diskutieren», sagt Lindt-Chef Adalbert Lechner (64) an
der Jahresmedienkonferenz vom Dienstag. Auffällig: Der
Schoggi-Hersteller verdiente 2025 an den angehobenen Preisen
sehr gut. Der Gewinn stieg um 8,1 Prozent auf 726,6
Millionen Franken. Ein Zückerli gabs auch für die Aktionäre:
Die Dividende klettert zum 30. Mal in Folge – auf 1800
Franken je Aktie. Nur Konsumentinnen und Konsumenten gehen
leer aus.
Diese Ostern lässt sich Lindt den Schoggi-Hasen vergolden.
Dieser kostet deutlich mehr als im Vorjahr. Der Grund: Lindt
hat die Preise 2025 erst nach Ostern im Schnitt um 19
Prozent angehoben. Die Preisänderungen sind deswegen bei den
Goldhasen erst dieses Jahr spürbar.
Volle Kakao-Lager
Das Problem: Die Kakao-Lager von Lindt sind noch voll. «Wir
kaufen Kakaobohnen für jeweils 12 bis 15 Monate ein»,
erklärt der Chef. Von den gesunkenen Rohstoffpreisen merkt
der Schokoladenproduzent darum noch nichts. Die
Schoggi-Hasen wurden alle noch mit teurem Kakao gegossen.
Die Rohstoffpreise von beispielsweise Zucker und Haselnüssen
seien nach wie vor höher als üblich.
Hinzu kommen neue Unsicherheiten wegen des Ausbruchs des
Krieges in Iran: Der Hersteller aus Kilchberg ZH befürchtet
steigende Energie- und Transportkosten. «Zudem werden die
asiatischen Touristen fehlen, die sehr gute Kunden unserer
Flagship-Stores sind», erklärt Lechner.
2025 nahmen die Kundinnen und Kunden Lindt die
Preiserhöhungen aber zum ersten Mal übel. Nach
Preiserhöhungen von über 40 Prozent in den letzte vier
Jahren ist das verkaufte Volumen erstmals gesunken. Lindt
rechnet auch dieses Jahr mit etwas weniger Verkäufen.
Lechner macht ein bisschen Hoffnung: «Im Herbst werden wir
entscheiden, ob Preissenkungen möglich sind.» So soll eine
erneute Flaute im Weihnachtsgeschäft verhindert werden.
Einfach nur noch kriminell am 30.4.2026:
Mondpreise und Wucher in Zürich:
Paradeplatz-Cappuccino kostet jetzt 9 Franken - Teenies
finden's ok
https://www.nau.ch/news/schweiz/paradeplatz-cappuccino-kostet-jetzt-9-franken-teenies-findens-ok-67122291
Fototext:
-- Sieht schick aus, ist aber ganz schön teuer: Der
Cappuccino bei Ralph's Coffee.
-- Ralph's Coffee gehört zur bekannten Luxus-Kleidermarke
Ralph Lauren.
Stephan Felder -- Zürich -- Kaffee
wird seit Jahren immer teurer. Am Zürcher Paradeplatz
müssen Kunden jetzt besonders tief in die Tasche
greifen.
Kaffee wird seit Jahren immer teurer. Am Zürcher
Paradeplatz müssen Kunden jetzt besonders tief in die Tasche
greifen.
Ein Cappuccino kostet im Ralph’s Coffee
acht Franken, mit Hafermilch sogar neun.
Das neue Lokal am Paradeplatz gehört zum
Kleiderladen Ralph Lauren.
Trotz hohem Preis wird das Lokal
überrannt.
Ein Kafi Crème kostet in der Deutschschweiz durchschnittlich
4.65 Franken. Seit Jahren steigt der Preis. In Zürich sind
gar 5.50 fürs Kafi Crème oder sechs Franken für einen
Cappuccino weitverbreitet.
Jetzt aber sprengt ein neues Café am Paradeplatz die Grenzen
des Möglichen: Satte neun Franken zahlt man im Ralph’s
Coffee für eine Tasse Cappuccino mit Hafermilch.
Mit Kuhmilch sind es immer noch acht Franken. Ein Espresso
kostet sechs Franken. Man muss ihn sogar selbst an der Theke
abholen.
Dagegen wirkt sogar der Zehn-Franken-Cappuccino im Dolder
Grand vernünftig. Denn hier sind Guetzli und zuvorkommender
Service inklusive.
Die Filiale ist durch und durch amerikanisch eingerichtet
Ralph’s ist das hippe, chice neue Lokal im Innern des
Kleidershops Ralph Lauren, gegenüber des Zeughauskellers.
Bekannt aus den USA, etwa der Madison Avenue in New York.
Die Zürcher Filiale eröffnete Ende März, ist ebenfalls in
grün-weiss eingerichtet, der weltbekannte Polo-Teddy steht
an jeder Ecke in Lebensgrösse.
Die Filiale ist durch und durch amerikanisch eingerichtet.
Sogar die Toilette (man muss durch den ganzen Shop ins
Obergeschoss) hat den typisch amerikanischen Spül-Knopf und
goldene Kleiderhaken.
Und: Trotz Mega-Preis rennen junge Leute den Baristas die
Türen ein.
Es sind vor allem Frauen ab 25, die mit ihren Partnern
herkommen. Oversize-Blazer, Louis-Vuitton-Tasche, helle
Sneakers, Sonnenbrille. Die Männer tragen den Pulli über die
Schulter gelegt, Käppi und helle Jeans.
Ein Tourist aus Indonesien hat soeben 16 Franken für zwei
Kaffees bezahlt und sagt zu Nau.ch: «Zürich ist viel teurer
als der Rest Europas.»
Der teure Kaffee sei «das Geld nicht wert». Aber «wir sind
halt Touristen und hatten keine Zeit, was anderes zu
suchen.»
Zwei Teenie-Meitli (14 und 15), beide Expats, die in Zürich
leben, haben kein Problem damit. Sie sagen: «Der Preis ist
okay für Ralph’s. Überall sonst würden wir das nicht
zahlen.»
Viele Modelabels bieten eigene Cafés an
Modelabels mit eigenen Cafés: Das ist inzwischen ein klarer
Trend im Luxus- und Lifestyle-Retail. In Mailand gibt es das
Emporio Armani Caffè; in New York neben Ralph's Coffee auch
Le Café Louis Vuitton.
Nicht nur Luxusmarken setzen auf dieses Konzept. Zara bietet
in Madrid oder Seoul das Zacaffè an. Die Roger-Federer-Marke
Uniqlo setzt in New York oder Tokio auf Uniqlo Coffee.
Das Ziel ist klar: Der Store soll nicht nur Verkaufsfläche
sein, sondern ein Aufenthaltsort. Es soll der Lifestyle
verkauft werden, nicht nur das Produkt.
Und nicht zuletzt sind die entsprechenden Cafés wie Ralph's
Coffee in Zürich bewusst «instagrammable» gehalten: Also
extra so designt und eingerichtet, dass sie eine ideale
Bühne für Influencer bieten.
Mondpreise / Wucherpreise in der kriminellen
Schweiz am 11.5.2026: Viel zu hohe Geldbussen wegen
Bagatelldelikten - Gefängnisse voll wegen praktisch gar
nichts!
Überfüllte Gefängnisse: So viele Menschen hinter Gitter
wie noch nie
https://www.blick.ch/politik/ueberfuellte-gefaengnisse-so-viele-menschen-hinter-gitter-wie-noch-nie-id21940737.html
Simone Steiner -- Bundeshausredaktorin
-- Die Schweizer Gefängnisse sind voll. Das
zeigt die neuste Statistik. Viele Inhaftierungen erfolgen,
weil Personen ihre Bussen nicht zahlen können. Die Politik
suchte bisher erfolglos nach Lösungen.
Schweizer Gefängnisse sind zu 97 Prozent ausgelastet,
Platznot verschärft sich
Prison du Bois-Mermet im Waadtland war zu 167 Prozent belegt
Ersatzfreiheitsstrafen machen 43 Prozent der Neueintritte
aus, 200 Franken pro Tag
Die Schweizer Gefängnisse sind rappelvoll. Noch nie seit
Beginn der Erhebungen im Jahr 1988 sassen so viele Menschen
hinter Gittern. Ende Januar waren es 7119 Personen. Steigt
diese Zahl weiter, könnte es bald eng werden. Schweizweit
sind bereits 97 Prozent der Gefängnisplätze belegt. Das
zeigt die neuste Erhebung des Bundesamts für Statistik.
In einigen Regionen sind die Gefängnisse bereits heute
überfüllt. Das Regionalgefängnis Thun BE etwa war im April
zu 121 Prozent ausgelastet, jenes in Burgdorf BE zu 111
Prozent. Das Prison du Bois-Mermet im Kanton Waadt war laut
«Monitoring Justizvollzug» sogar zu 167 Prozent belegt.
Die Überbelegungen führen zu Stress und Konflikten unter den
Insassen sowie zu einer starken Belastung des
Gefängnispersonals. Zudem verschlechtern sich die
hygienischen Bedingungen.
Der Kanton Luzern stellte deswegen bereits zusätzliche
Container für die Gefangenen auf. Im Grossen Rat in Bern
wird der Ansatz ebenfalls diskutiert. In St. Gallen könnten
die Kleingefängnisse in Bazenheid und Uznach vorübergehend
wieder eröffnet werden.
Überlastung wegen Bagatelldelikten
Ein Hauptgrund für die überfüllten Gefängnisse ist, dass
Personen im Gefängnis landen, weil sie ihre Busse oder
Strafe – etwa wegen Schwarzfahrens – nicht bezahlen können.
2024 sassen 4985 Personen wegen sogenannter
Ersatzfreiheitsstrafen hinter Gittern. Das war mehr als die
Hälfte aller 9030 Inhaftierten in diesem Jahr.
Die vielen Kurzaufenthalte kosten die Steuerzahler viel
Geld. Im Durchschnitt bleiben die Betroffenen nur acht Tage
im Gefängnis. Jeder Hafttag kostet rund 200 Franken pro
Person. Das übersteigt die eigentlichen Bussen um ein
Vielfaches.
Die Waadtländer SP-Nationalrätin Jessica Jaccoud (42) wollte
verhindern, dass Ersatzfreiheitsstrafen bei Bussen bis zu
5000 Franken ausgesprochen werden können. Der Nationalrat
lehnte die Idee jedoch ab.
Einen anderen Ansatz verfolgt der Kanton Zürich. Dort können
mittellose Personen ihre Bussen mit gemeinnütziger Arbeit
abarbeiten. Einige scheitern allerdings daran, dass sie die
Arbeit nicht rechtzeitig beantragen. Dennoch stieg die Zahl
der Personen, die gemeinnützige Arbeit leisten, innerhalb
eines Jahres um 26 Prozent.
Politik scheitert daran, das Problem zu lösen
Transportunternehmen ist es überlassen, ob sie Schwarzfahrer
bei der Staatsanwaltschaft anzeigen oder nicht. Tun sie es,
gibt es bei erfolgloser Betreibung eine
Ersatzfreiheitsstrafe.
Viele Kantone wollen nun mit dieser Praxis brechen. Ihre
Kosten explodieren wegen der vielen Ersatzfreiheitsstrafen.
Justizminister Beat Jans (61, SP) erinnerte das Parlament
deshalb daran, dass mehr als 43 Prozent aller Neueintritte
ins Gefängnis auf Ersatzfreiheitsstrafen zurückgehen.
Weil die Politik aber noch keine griffigen Lösungen gefunden
hat, engagieren sich mittlerweile auch Private. Der Verein
Freiheitsentzugskritik will mit einer Online-Spendenaktion
50’000 Franken sammeln. Damit sollen rund 150 Bussen bezahlt
und entsprechende Gefängnisaufenthalte verhindert werden.
Die schweizer Bosse im "Gesundheitssystem" zocken und
zocken:
Schweiz mit WUCHER am 16.5.2026: z.B. in der
Apotheke: "Sicherheitscheck" mit Beratungsgespräch über
Allergien, Unverträglichkeiten und Gesundheitszustand -
das kostet 13,27 Franken:
Kunde stinksauer: Verschriebene Medis geholt: Apotheke
wollte 13.27 Fr. zusätzlich
https://www.20min.ch/story/kunde-stinksauer-verschriebene-medis-geholt-apotheke-wollte-1327-fr-zusaetzlich-103561126
Martine Anastasiou -- Ein
Apothekenkunde ist verärgert, dass er zusätzliche Gebühren
für Sicherheitschecks in der Apotheke bezahlen muss. Seit
Anfang des Jahres zeigt ein neues Tarifsystem die
Leistungen detaillierter auf der Quittung auf.
Ein Apothekenkunde ärgert sich über
Zusatzgebühren für Sicherheitschecks.
Das neue Tarifsystem LOA V, das seit 1.
Januar 2026 gilt, weist pharmazeutische Leistungen wie
Sicherheitsfragen auf der Quittung detaillierter aus.
Der Schweizerische Apothekerverband
Pharmasuisse betont, die Checks seien gesetzlich
vorgeschrieben. Der Konsumentenschutz fordert mehr
Transparenz.
Falls du seit Anfang des Jahres rezeptpflichtige Medikamente
bezogen hast, ist dir vielleicht aufgefallen, dass
zusätzliche Positionen auf der Quittung auftauchen. Diese
Änderung sorgte bei einem 20-Minuten-News-Scout für
Verwirrung: Ihm wurden Sicherheitschecks separat verrechnet.
Blick auf die Quittung: Fragen kosten zusätzlich
Nach einem Zahnarztbesuch wollte der 51-Jährige nur noch
seine Medikamente in einer Zürcher Medbase-Apotheke abholen.
Mit dicker Backe und Watte im Mund beantwortete er dort Fragen
zu Allergien, Unverträglichkeiten und seinem
Gesundheitszustand – obwohl Ähnliches
bereits beim Zahnarzt Thema gewesen war.
Erst zu Hause bemerkte er auf der Quittung mehrere
zusätzliche Positionen. Zu den Medikamentenkosten von 43
Franken kamen rund 14 Franken für Sicherheitsfragen zu
Medikamenten und Patienteninformationen hinzu. Insgesamt
zahlte er 57.50 Franken. «Ich dachte zuerst, das sei ein
Fehler auf der Quittung.»
«Ich wäre wieder gegangen»
Besonders ärgert ihn, dass er vorab nicht über die
Zusatzkosten informiert worden sei. «Hätte mir die
Apothekerin gesagt, ich muss fürs Beantworten von
Fragen zahlen, wäre ich wieder gegangen.»
Die Mitarbeitenden seien zwar sehr freundlich gewesen, sagt
er. Ihn störe nicht das Personal, sondern das System. «Wenn
man schon solche Preise verlangt, sollte man wenigstens
transparent sein.» Für ihn sei das «reine Abzocke».
Neues Tarifsystem – was sind Sicherheits-Checks?
Die LOA («leistungsorientierte Abgeltung») regelt, wie
Apotheken ihre Leistungen bei rezeptpflichtigen Medikamenten
abrechnen. Der Bund führte das System bereits 2001 ein. Seit
dem 1. Januar 2026 gilt die neue Version LOA V. Früher waren
viele dieser Leistungen weniger sichtbar in anderen Gebühren
enthalten. Laut dem Schweizerischen Apothekerverband
Pharmasuisse sind die Tarife schweizweit einheitlich und vom
Bundesrat genehmigt.
Beim «Sicherheits-Check Medikament» überprüft die Apotheke
unter anderem, ob Dosierung, Anwendung und Packungsgrösse
stimmen und ob Risiken oder Wechselwirkungen bestehen. Beim
«Sicherheits-Check Patient» prüft die Apotheke, ob neue
Medikamente zu bisherigen Medikamenten, Unverträglichkeiten
oder bekannten Risiken passen. Dafür führt sie ein
Patientendossier.
Pharmasuisse: «Teil der Patientensicherheit»
Pharmasuisse weist den Vorwurf der «Abzocke» zurück. «Die
Apothekerin oder der Apotheker ist verpflichtet, diese
Arbeit zu leisten», sagt Mediensprecher Gregory Nenniger.
Die Checks seien keine freiwillige Zusatzleistung, sondern
gesetzlich vorgeschrieben. Laut Nenniger tragen
Apothekerinnen und Apotheker dabei eine eigene Verantwortung
und haften bei Fehlern. Die Arbeit müsse deshalb auch
entschädigt werden, da sie Teil der Patientensicherheit sei.
Medbase: «Keine höhere Kosten für Kunden»
Auch Medbase betont, die Leistungen seien nicht neu, sondern
würden mit LOA V detaillierter ausgewiesen. Ziel sei,
Apotheken für ihre tatsächlichen pharmazeutischen Leistungen
zu entschädigen – unabhängig vom Preis des Medikaments.
«Die Vergütung bildet den tatsächlichen Aufwand besser ab»,
schreibt Simon Marquard, Kommunikationsbeauftragter bei
Medbase. Insgesamt führt das neue System laut Medbase nicht
zu höheren Kosten. Wer regelmässig dieselben Medikamente in
derselben Apotheke beziehe, könne bei Folgebezügen sogar
profitieren. Zudem stelle Medbase bei Bedarf Kundinnen und
Kunden auch einen Info-Flyer zu den Sicherheitschecks zur
Verfügung.
Konsumentenschutz: «Für Laien kaum verständlich»
Der Konsumentenschutz sieht dennoch ein Problem:
«Konsumentinnen und Konsumenten müssen verstehen können,
welche Leistung erbracht wurde und weshalb sie verrechnet
wird», sagt Sarah Lengyel, Leiterin Gesundheit beim
Konsumentenschutz. «Für Laien sind die Positionen kaum
verständlich», meint sie.
Gerade weil das System aus vielen einzelnen Gebühren
bestehe, seien Transparenz und Verständlichkeit
entscheidend. «Wenn der Nutzen einzelner Gebühren für
Betroffene nicht klar ersichtlich ist, entsteht rasch der
Eindruck von Intransparenz oder unnötigen Kosten», so
Lengyel.
Mondpreise / Wucherpreise in der Schweiz am
7.6.2026: neu auch bei Bergbahnen:
Preise bei Ausflugsbahnen verärgern Leser: «Eine Familie
kann sich das schon gar nicht mehr leisten»
https://www.blick.ch/wirtschaft/preise-bei-ausflugsbahnen-veraergern-leser-eine-familie-kann-sich-das-schon-gar-nicht-mehr-leisten-id22009952.html
Martin Schmidt -- Redaktor
Wirtschaft -- Die Preise für
Ausflugsbahnen in der Schweiz steigen weiter: Eine Fahrt
aufs Schilthorn kostet 115 Franken, aufs Jungfraujoch
sogar 239.20 Franken. Ein Grossteil der Blick-Community
kritisiert die hohen Tarife scharf.
Die beliebten Ausflugsbahnen ziehen im Sommer zahlreiche
Gäste in luftige Höhe. Dafür müssen sie jedoch tief ins
Portemonnaie greifen. Denn auch die Preise der Bahnen
klettern kontinuierlich in die Höhe, wie Blick berichtet
hat. Eine erwachsene Person zahlt für den Normaltarif aufs
Schilthorn retour 115 Franken. Die Retourfahrt aufs
Jungfraujoch kostet 239.20 Franken. Für eine Rundreise von
Zermatt nach Cervinia berappt man in der Hochsaison ohne
Vergünstigungen 264 Franken hin und zurück. Das sind 24
Franken mehr als noch bei der Eröffnung 2023.
Viele Schweizer verfügen über ein Halbtax oder GA und fahren
bei den meisten Bahnen zum halben Preis. Aufs Jungfraujoch
fällt der Rabatt saisonal etwas geringer aus. Mit dem
Generalabo ist die Fahrt auf die Rigi sogar gratis. Doch die
Preise kommen beim Grossteil der Blick-Community gar nicht
gut an.
«Normalverdienende Schweizer gehen nicht mehr auf diese
Berge, sondern nur noch vermögende Touristen. Die Schweiz
wird ein Monaco-Disneyland für den halben Planeten»,
schreibt etwa Dario Weber. Auch Patrick Weber geht mit den
Tarifen hart ins Gericht. «Das ist doch pure Abzocke in
seiner Blütezeit. Willkommen in der Schweiz. Bitte halten
Sie Ihr prall gefülltes Portemonnaie griffbereit.»
Sandro Esquina kommentiert die Preise wie folgt: «Als
Schweizer mit einem normalen Lohn kann man sich diese Preise
nicht mehr leisten. Traurig.»
«Alles nur noch für Touristen ausgelegt»
Gerade bei Familien sind die Ausflüge fürs Budget besonders
belastend. Das Arbeitspensum wird für die Kinderbetreuung
meist reduziert, gleichzeitig müssen damit drei, vier oder
fünf Personen finanziert werden. «Unverschämt wie die
eigenen Leute abgezockt werden. Eine Familie mit Kindern
kann sich das schon gar nicht mehr leisten», ärgert sich
Christine Krauss-Wirz. Dann heisse es immer, das Geld soll
im Land bleiben. «Aber wie denn? Ist doch alles nur noch für
die Touristen ausgelegt.»
Die Bahnen entschärfen die Belastung für Familien etwas,
indem sie für Kinder grosszügige Rabatte bieten.
Auch Rabatte für ausländische Gruppen sorgen für Stunk
Die Rabatte für grosse Gruppen hingegen sind einigen ein
Dorn im Auge. «Die ausländischen Touristen und ausländischen
Reiseveranstalter kaufen all diese Tickets zu einem
Spottpreis! Wir Schweizer müssen den regulären Preis
bezahlen», schreibt Esther Weber.
Die Rabatte fallen in der Regel deutlich geringer aus als
für Inhaber eines Halbtax. Gruppenrabatte bewegen sich bei
vielen Bahnen im Bereich von 20 bis 30 Prozent. Sehr grosse
Touroperatoren können ihrer Kundschaft noch grössere Rabatte
weitergeben. Doch auch hier fährt man mit Halbtax im
Vergleich fast immer günstiger.
Zahlreiche Community-Mitglieder verzichten wegen der
stattlichen Preise ganz auf die Angebote. «Ich sehe die Rigi
von zu Hause. Zahle keine horrenden Preise!», schreibt etwa
Mariella Brunner. «Da lob ich mir das Flachland. Schöne
Regionen, tolle Ausflugsziele ohne superteure Bahnen!»,
kommentiert Markus Loosli.
«Kann jeder selber entscheiden, ob er die Bahn benutzt»
Doch es gibt auch Stimmen, die mit den Preisen kein Problem
haben. «Kann ja jeder selber entscheiden, ob er die Bahn
benutzt oder nicht. Andere Sachen wie Mieten oder
Krankenkasse kann man nicht selber entscheiden», schreibt
Manuel Loretz.
«Der wichtigste Faktor in einem Unternehmen: Nachfrage
bestimmt das Angebot und den Preis», kommentiert Ryan Kand.
Die Schweizer Preise seien marktüblich in touristischen
Gebieten rund um den Globus. «Die Angestellten wollen
schliesslich anständig bezahlt und die Betriebskosten
beglichen werden», führt er aus.
Werner Signer fragt sich, warum man überhaupt über die
Preise diskutiert. «Zu Fuss ist eh gesünder, interessanter
und unterhaltsamer.»
Schon wieder Mondpreise / Wucherpreise in der Schweiz:
Argument des Staates: Fahrzeugschmuggel unterbinden:
Krimineller schweizer Zoll am 27.6.2026:
Wucher wegen einer Autofahrt nach Deutschland im
"falschen" Auto -- oder Bewilligung vom TCS mit
Beglaubigung der Gemeinde:
Schweizer Grenze: Zoll verlangt 8000
Euro, weil Bruder des Besitzers am Steuer war
https://www.20min.ch/story/schweizer-grenze-zoll-verlangt-8000-euro-weil-bruder-des-besitzers-am-steuer-war-103590978
Fabian Pöschl -- Ein
Mann aus Weil am Rhein fuhr allein mit dem Schweizer Auto
seines Bruders nach Deutschland. Der Zoll zog ihn aus dem
Verkehr.
Ein 33-Jähriger aus Weil am Rhein fuhr ein Schweizer SUV
seines Bruders über die Grenze.
Das hätte er nicht ohne seinen Bruder tun dürfen.
Wer seinen Wohnsitz in einem EU-Land hat und mit einem in
der Schweiz gemeldeten Fahrzeug in ein EU-Land fährt, muss
es verzollen und versteuern.
Das gilt umgekehrt auch für Schweizer Bürgerinnen und
Bürger.
Nach einer Zollkontrolle nahe der Grenze zur Schweiz warf
ein 33-Jähriger aus Weil am Rhein (D) dem deutschen Staat
Geldgier vor.
Das ist passiert
Zöllnerinnen und Zöllner des Hauptzollamts Lörrach an der
Grenze zur Schweiz zogen den Mann am 17. Juni an einer
Kontrollstelle aus dem Verkehr. Er befand sich alleine in
einem sportlichen Premium-SUV mit Schweizer Kennzeichen, wie
es in einer Mitteilung heisst.
Sein Problem: Das Auto gehört nicht dem Fahrer aus
Deutschland, sondern seinem Bruder, der in Riehen BS wohnt.
Der Mann habe angegeben, dass sich sein Bruder zu dem
Zeitpunkt zu Hause aufgehalten habe.
Doch ein ausserhalb der EU zugelassenes Fahrzeug dürfen in
der EU ansässige Personen nur in Ausnahmefällen im EU-Raum
fahren (siehe Box). Sein Bruder aus der Schweiz hätte sich
im Auto oder zumindest in der EU aufhalten müssen, um kein
Problem mit dem Zoll zu bekommen.
Diese Ausnahmen gibt es
Gemäss dem Hauptzollamt Lörrach gibt es Ausnahmen für Fahrer
aus der EU mit einem in der Schweiz zugelassenen Fahrzeug
unter folgenden Voraussetzungen:
Dienstwagen
Firmenwagen
Mietfahrzeuge
Umzugsgut
Darum muss der Mann 8000 Euro bezahlen
Wer seinen Wohnsitz in einem EU-Land hat und mit einem in
der Schweiz gemeldeten Fahrzeug in ein EU-Land fährt, muss
es verzollen und versteuern. «Ein Fahrzeug ist eine Ware.
Wer ein solches als EU-Bürger aus der Schweiz einführt, hat
dies am Grenzzollamt anzumelden und die Abgaben zu
entrichten», sagt Antje Bendel, Pressesprecherin des
Hauptzollamts Lörrach. Solche Sachverhalte stellten die
Zöllner und Zöllnerinnen immer wieder fest.
Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Steuerstrafverfahren
ein. Sie ermittelten den Zeitwert des Fahrzeugs und setzten
Eingangsabgaben in Höhe von rund 8000 Euro gegen den Mann
fest.
Der Mann habe nur einen Teil des Abgabenbetrags entrichten
können. Auf die Sicherstellung des Fahrzeugs hätten die
Beamten aber verzichtet. Sie hätten sich über einen Weg der
Zahlung des Restbetrags geeinigt und den Mann weiterfahren
lassen.
Was gilt für Bürger aus der Schweiz?
Im umgekehrten Fall wenden laut Zollsprecherin Bendel auch
die Schweizer Behörden entsprechende Vorschriften an. Dem
Zoll gehe es grundsätzlich darum, dass keine geschmuggelten
oder gar gestohlenen Autos unterwegs sind, sagt
TCS-Sprecherin Vanessa Flack.
Wenn Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ein fremdes Auto
mit Schweizer Zulassung für eine Fahrt ins Ausland nutzen, sollten
sie sich immer eine Bewilligung zur Benutzung ausstellen
lassen, rät Flack. Der TCS stellt ein
solches Formular auf seiner Website zur Verfügung.
Der Fahrer muss das Formular beglaubigen lassen. Je
nach Kanton beglaubigen die Wohngemeinde, die Notarin
oder eine andere Stelle das Formular. Fahrten ins
Ausland mit dem Mietauto sind aber etwa bei Mobility
erlaubt.
Mondpreise und Wucherpreise in der Schweiz:
Galaxus kriminell am 1.7.2026: Einfach mal den 5fachen
Preis verlangt:
«Saldo»-Bericht: Galaxus verkauft Temu-Messer für 14.90
statt 2.91 Franken
https://www.20min.ch/story/saldo-bericht-galaxus-verkauft-temu-messer-fuer-1490-statt-291-franken-103592818
Fabian Pöschl -- Galaxus
bezeichnet das Temu-Modell als Umweltkatastrophe. Das
hindert das Unternehmen laut einem Bericht aber nicht
daran, Temu-Produkte mit deutlichem Aufpreis
weiterzuverkaufen.
Galaxus verkauft Messer der Marke
Fischer2, die laut Etikette von Temu stammen, zum Fünffachen
des Temu-Preises.
Ein Kartoffelmesser kostete bei Galaxus
14.90 Franken – dasselbe Modell gibt es bei Temu für 2.91
Franken.
Galaxus sagt, man habe die Produkte über
einen Zwischenhändler und nicht über Temu bezogen.
Eine Zürcherin tappte in die Dropshipping-Falle: Statt vom
vermeintlich niederländischen Laden stammten die Schuhe von
Temu. Die Gefahr besteht auch bei Schweizer Onlineshops.
Galaxus-Kunden haben Produkte geliefert bekommen, deren
Etikette zeigt, dass das Produkt von Temu stammt, wie das
Konsumentenmagazin «Saldo» berichtet.
Ein «Saldo»-Leser hat im Mai ein Kartoffelmesser der Marke
Fischer2 bei Galaxus gekauft. Als er das Päckli mit dem
Messer erhielt, sei als Importeur die Firma Whaleco
Technology Limited angegeben gewesen. Dabei handelt es sich
um eine Temu-Tochterfirma mit Sitz in Irland.
Galaxus verkaufte die China-Ware demnach zu einem Vielfachen
des Preises. Der Kunde zahlte bei der Migros-Tochter 14.90
Franken für das Messer. Das gleiche Modell gebe es bei der
Firma Shenzhen Zhihe Sida Trading Company bei Temu für 2.91
Franken. Galaxus verlangt also das Fünffache des Preises der
China-Konkurrenz.
Auch andere Produkte der Marke Fischer2 sind bei Galaxus
teurer:
Getränke- und Handyhalter zum Montieren
am Kinderwagen kostet bei Temu 3.02 Franken, bei Galaxus
18.90 Franken – 525 Prozent mehr.
Dreiteiliges Schneidbretterset aus
Edelstahl kostet bei Temu 13.99 Franken, bei Galaxus 39.90
Franken – 185 Prozent mehr.
Pikant: Galaxus gilt als grosser Kritiker von Temu. Auf der
eigenen Website schreibt das Unternehmen in Artikeln etwa
über Millionenstrafen der EU gegen Temu wegen unsicherer
Ware und bezeichnete das Temu-Modell auch schon als
Katastrophe für die Umwelt. Das hält Galaxus aber nicht
davon ab, selber bei Temu zu bestellen und die Ware teurer
zu verkaufen, schreibt das Konsumentenmagazin.
«Fatale Entwicklung»
Konsumentenschutz-Geschäftsleiterin Sara Stalder hält es für
eine fatale Entwicklung, wenn sich die grössten Schweizer
Onlineshops am Dropshipping beteiligen, wie sie zu 20
Minuten sagt. Damit untergrabe Galaxus die eigene
Glaubwürdigkeit.
Stalder fordert, dass die Kundschaft zumindest informiert
wird, wenn die Ware direkt aus China geliefert wird. Diese
Information sollte beim Bestellvorgang vor Abschluss klar
ersichtlich sein, so die Konsumentenschützerin.
Das sagt Galaxus
Galaxus-Sprecher Tobias Heller sagt auf Anfrage von 20
Minuten, man habe die Produkte der Marke Fischer2 über einen
Zwischenhändler und nicht über Temu bezogen. «Unsere
Einkaufspreise lagen auch deutlich über den von Saldo
erwähnten Verkaufspreisen bei Temu.»
Nach der Anfrage von «Saldo» und eigenen Abklärungen habe
Galaxus sich entschieden, alle Produkte, dieser Marke
vorerst aus dem Shop zu entfernen. Aktuell stehe Galaxus mit
dem betroffenen Lieferanten im Austausch.
Die Lieferanten sicherten Galaxus vertraglich zu, die in der
Schweiz gültigen gesetzlichen Normen, Vorschriften und
Vorgaben einzuhalten. Zusätzlich überwache Galaxus die
Einhaltung mit Massnahmen wie optischen Beurteilungen bis
hin zu Labortests.
Bei einem Sortiment von über zehn Millionen Produkten und
über 100'000 Paketen pro Tag sei es allerdings nicht
möglich, jedes einzelne Produkt oder dessen Etikette vor dem
Versand individuell zu inspizieren. «Deshalb kann es in
Einzelfällen vorkommen, dass Produkte in unseren Shops
landen, die unseren Anforderungen nicht entsprechen.
Entdecken wir solche Fälle, kann das je nach Verstoss
Konsequenzen für den Lieferanten haben», sagt der Sprecher.
Taxis in der Schweiz m 1.9.2026: Mondpreise
/ Wucherpreise in der asozialen Schweiz:
1000-Städte-Vergleich: Luzern spitze: Die Schweiz ist das
teuerste Taxi-Land der Welt
https://www.20min.ch/story/1000-staedte-vergleich-luzern-spitze-die-schweiz-ist-das-teuerste-taxi-land-der-welt-103625333
Fabian Pöschl -- Eine
zehn Kilometer lange Taxifahrt in Luzern kostet 58.89
Franken. Das ist teurer als im US-Luxusort Palm Springs.
Die Schweiz dominiert die Liste der teuersten Taxistädte
deutlich.
Darum gehts
Luzern ist laut einer Analyse die
teuerste Taxistadt der Welt.
Fünf der zehn Städte mit den höchsten
Taxikosten weltweit liegen in der Schweiz.
Auch Vaduz ist in den Top 10.
Island hat die Schweiz als teuerstes Land der Welt abgelöst.
Bei den Preisen fürs Taxifahren ist die Schweiz aber immer
noch spitze, wie eine Analyse zeigt. Das britische
Versicherungsunternehmen Zego hat untersucht, in welchen
Orten diesen Sommer die Taxipreise am höchsten waren.
Die Analyse für mehr als 1000 Städte weltweit sollte
aufzeigen, was Touristinnen und Touristen erwartet, wenn sie
vom Flughafen in die Stadt fahren. Das Ergebnis: Fünf der
zehn Städte mit den höchsten Taxikosten sind in der Schweiz,
mit Luzern an der Spitze. Dazu ist auch das Fürstentum
Liechtenstein in der Top-Liste vertreten (siehe Tabelle).
In Luzern kostet eine Fahrt von zehn Kilometern mit einer
Wartegebühr von zehn Minuten 58.89 Franken. Das ist
umgerechnet zehn Rappen teurer als in Palm Springs, der
kalifornischen Wüstenstadt, die als Rückzugsort von
Hollywoodstars wie Leonardo DiCaprio bekannt ist.
Wartegebühren treiben den Preis in die Höhe
Die Autoren des Preisvergleichs heben den hohen
durchschnittlichen Grundpreis in Luzern von 6.63 Franken
hervor. Dabei ist dieser in Zürich sogar noch höher und in
Lausanne und Basel nur wenig tiefer. Besonders hoch in den
Schweizer Städten sind auch die Wartegebühren.
Zego-Geschäftsführer Sten Saar sagt: «Was vielen Menschen
nicht bewusst ist: Der Verkehr kann eine Taxifahrt erheblich
verteuern, selbst wenn die Entfernung gleich bleibt.
Flughäfen liegen oft am Stadtrand, sodass eine Ankunft
während der Hauptverkehrszeit oder in Zeiten hoher Nachfrage
den Endpreis durch Wartegebühren und langsameren Verkehr
erheblich in die Höhe treiben kann.»
Für Saar sind die Preise etwa in Zürich keine Überraschung.
Er schwärmt: «Mit einigen der teuersten und exklusivsten
Boutiquen der Welt und Skigebieten, die nur wenige Meilen
entfernt liegen, ist es kein Wunder, dass Zürich zu den
Städten mit den höchsten Taxitarifen weltweit gehört.»
Seine Tipps lassen sich für alle Städte nutzen: örtliche
Taxipreise prüfen, ÖV und Flughafentransfers vergleichen
oder, falls verfügbar, Dienste mit Festpreis nutzen. So
könnten ein paar Minuten Planung vor der Ankunft weitaus
mehr sparen als die Suche nach einem günstigeren Flug.
Mondpreise mit Wucher in der asozialen
Schweiz am 20.9.2026: z.B. Anwälte:
Teure externe Anwälte: Bund gibt pro Jahr 25 Millionen
Franken aus
https://www.blick.ch/politik/rechtsgutachten-fuer-die-verwaltung-bund-gibt-jaehrlich-25-millionen-franken-fuer-externe-anwaelte-aus-id22267312.html
Spezialisierte Kanzleien verdienen mit Bundesaufträgen viel
Geld. Nicht nur der Vertrag für die Beschaffung des
F-35-Kampfjets war für Anwälte lukrativ, auch andere Mandate
bringen ihnen Millionen.
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Ganz normaler Wucher in der asozialen
Schweiz am 20.9.2026: Mondpreise beim Strom von "Repower"
- in Kestenholz SO:
Andy Winiger plant den Strom-Aufstand von Kestenholz SO:
«Es ist eine bodenlose Frechheit»
https://www.blick.ch/politik/es-ist-eine-bodenlose-frechheit-andy-winiger-plant-den-strom-aufstand-von-kestenholz-so-id22269151.html
Janic Urech, Tobias Bruggmann und
Raphaël Dupain -- Kestenholz SO hat den
höchsten Strompreis in der Schweiz. Grund ist ein
spezieller Vertrag. Jetzt geht die Gemeinde einen
ungewöhnlichen Weg. Ein Ortsbesuch.
Kestenholz klagt gegen Repower wegen des
höchsten Strompreises der Schweiz
2027 steigt Strompreis um 3 Rappen wegen
Mindestbezugsklausel im Vertrag
Kestenholz zahlt 45,88 Rappen/kWh,
Schweizer Durchschnitt liegt bei 26,5 Rappen
Wenn Andy Winiger aus Kestenholz SO vor die Richter tritt,
steht das ganze Dorf hinter ihm. Ihm gegenüber sitzt der
Bündner Energiekonzern Repower. Verhandelt wird der höchste
Strompreis der Schweiz. Eine Kilowattstunde kostet im
kommenden Jahr 45,88 Rappen. Zum Vergleich: Der Schweizer
Schnitt liegt bei 26,5 Rappen.
Im Oktober reicht die Gemeinde Kestenholz Klage ein.
Kestenholz hatte 2022 mit Repower einen Vertrag
abgeschlossen. Der Krieg in der Ukraine trieb die
Energiepreise zu dieser Zeit in astronomische Höhen. Wer
damals über keine Stromlieferanten verfügte und nicht
genügend beschafft hatte, hatte Pech.
Damals lief der Vertrag der Gemeinde aus. Sie brauchte rasch
eine Lösung, und nur Repower legte überhaupt ein Angebot
vor. Hätte die Gemeinde abgelehnt, würde die noch teurere
Notversorgung drohen. «Wir hatten die Wahl zwischen Pech und
Schwefel», sagt Winiger heute. Jetzt gilt der teure Vertrag
bis 2032.
«Ich helfe dort, wo man meine Hilfe braucht»
Andy Winiger leitet den Verwaltungsrat der Energie
Kestenholz. Ein Ehrenamt. Winiger sitzt nicht im
Gemeinderat, arbeitet nicht bei der Verwaltung, ist kein
Energieexperte.
Eigentlich ist Andy Winiger vor allem eines: Kestenholzer.
Tagsüber arbeitet er als Verkaufsleiter, nebenbei präsidiert
er die Concert Band Oensingen-Kestenholz, und am Wochenende
kämpft er für tiefere Strompreise. «Ich helfe dort, wo man
meine Hilfe braucht.»
Den teuren Vertrag hatte sein Vorgänger abgeschlossen.
Trotzdem stellt sich Winiger der Aufgabe: «Wenn ich einmal
Ja sage, mache ich keinen Rückzieher.»
Winiger ärgert sich über die Haltung der Bündner. «Wenn ich
mit einem Kunden eine solche Herausforderung habe, suchen
wir gemeinsam eine Lösung.» Repower habe nicht mit sich
reden lassen. «Es ist eine bodenlose Frechheit, dass die
sich auf Kosten unserer Bürgerinnen und Bürger bereichern.
Repower verkauft eiskalt die Energie weiterhin zu teuer,
obwohl der Preis schon lange gesunken ist.»
Jetzt klagt Winiger. «Die Ausgangslage hat sich derart
verändert, dass das nicht mehr rechtens ist.» Für ihn ist
klar: «Den Vertrag hätten wir nie unterschrieben, wenn wir
gewusst hätten, dass die Preise so schnell sinken.»
Doch der Vertrag wurde rechtsgültig unterschrieben. «Wir
wollen einfach einen besseren Strompreis. Ob dafür der
Vertrag gekündigt werden muss oder einfach der Energiepreis
gesenkt wird, lasse ich offen.»
Solarstrom bringt neue Probleme
Wer in Kestenholz an der Bushaltestelle Dörfli aussteigt,
spürt selbst an der Hauptstrasse das Dorfidyll. Der Spar
macht zwei Stunden Mittagspause, und der nächste Bus kommt
erst in einer halben Stunde. Nur die Kinder, die auf dem Weg
zur Schule über das Trottoir rennen, hauchen dem Örtchen
etwas Leben ein.
Die Leute in Kestenholz haben sich angepasst. Wenn der Strom
aus der Leitung zu teuer ist, produzieren sie ihren eigenen.
Riesige Solaranlagen schmücken die Dächer der alten
Bauernhäuser im Dorfkern. «Wöchentlich hat man gesehen, dass
wieder ein neues Gerüst steht», sagt Winiger. Auf die 650
Liegenschaften kommen 200 Solaranlagen.
Doch der Solarboom hat seine Schattenseiten. Der Vertrag
enthält eine Mindestbezugsklausel. Bezieht Kestenholz
weniger Strom als abgemacht, müssen sie Strafgebühren
zahlen. «2027 steigt der Strompreis deshalb zusätzlich um
drei Rappen», erklärt Winiger.
Repower verteidigt sich
Repower äussert sich aufgrund des Verfahrens zurückhaltend.
Man beteuert, rechtlich korrekt gehandelt zu haben. Die
Firma anerkennt, dass die Strompreise für Kestenholz eine
schwierige Situation darstellen. Gleichzeitig weist sie
darauf hin, dass langfristige Verträge für beide Parteien
verlässlich sein müssen. «Für den Ende 2022 abgeschlossenen,
langfristigen Energieliefervertrag musste Repower die dafür
notwendige Energie am Markt beschaffen», heisst es. Die
Strompreise seien damals sehr hoch und volatil gewesen. «Die
damals vereinbarten Konditionen entsprachen der damaligen
Marktsituation.»
Langfristige Verträge hätten auch Vorteile. Sie «geben
beiden Parteien Planungssicherheit und verteilen die mit der
Entwicklung von Marktpreisen und Mengen verbundenen Chancen
und Risiken über einen längeren Zeitraum». Repower betont,
dass eine Änderung eines bestehenden Vertrags eine Einigung
beider Vertragsparteien voraussetzt.
Nun müssen Gerichte entscheiden. Klar ist aber: Die Fehler
sind früher passiert. Viele Energieversorger kaufen den
Strom mittlerweile gestaffelt, um so die Preisschwankungen
auszugleichen.
Jetzt riskiert Kestenholz, viel Geld zu verlieren, wenn die
Klage abgeschmettert wird. Trotzdem lohne es sich, sagt
Winiger. «Sich zu verstecken und das Ganze auszusitzen, ist
keine Option. Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und
Bürger ernst.»
So stehen die Chancen
Die Chancen der Klage von Kestenholz SO sind schwierig
einzuschätzen. Auch viele angefragte Rechtsexperten geben
sich zurückhaltend. Christiana Fountoulakis von der
Universität St. Gallen sagt zu Blick: «Allein das Argument,
Kestenholz hätte den Vertrag nicht abgeschlossen, wenn die
spätere Entwicklung bekannt gewesen wäre, dürfte kaum
genügen.»
Die Hürden für einen sogenannten Grundlagenirrtum oder eine
nachträgliche Vertragsanpassung sind hoch. Ein langfristiger
Vertrag mit festgelegten Strompreisen diene gerade dazu, das
Risiko künftiger Preisentwicklungen zu verteilen. «Dass sich
dieses Risiko im Nachhinein zugunsten der einen und zulasten
der anderen Partei verwirklicht, genügt grundsätzlich nicht,
um den Vertrag zu beseitigen oder anzupassen», so
Fountoulakis.
Wucher bei schweizer
Krankenkassen am 30.9.2026: Diese Wucherprämien kann man
NICHT bezahlen!
Mutter über Krankenkassen: «Wie soll man Prämien noch
bezahlen?»
https://www.nau.ch/news/schweiz/mutter-uber-krankenkassen-wie-soll-man-pramien-noch-bezahlen-67182823
[Die kr. Gesundheitsministerin-Bundesrätin Baume-Schneider
hat NICHTS im Griff].
Fototexte:
Paulina (41) ist als zweifache Mutter
über den Prämienanstieg besorgt.
Dina (43) macht jetzt weniger häufig die Nägeli.
Bei Regina (63) ändert sich durch den Anstieg der
Prämien «gar nichts».
Bertold (62) kann die Prämie noch verkraften.
Der Artikel:
Nico Leuthold, Riccardo Schmidlin -- Zürich -- Gerade für
Familien sind die steigenden Krankenkassenprämien eine
grosse Belastung. Schweizer verzichten jetzt auf
Coiffeurbesuche oder neue Nägeli.
Die Krankenkassenprämien im nächsten Jahr steigen um
durchschnittlich fünf Prozent.
Das sei unter den gegebenen Voraussetzungen zwar nicht
gut, aber erwartbar gewesen, sagt Bundesrätin
Baume-Schneider.
Nau.ch hat sich auf Zürichs Strassen umgehört, wie der
Prämien-Hammer im Volk ankommt.
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider verkündete gestern,
dass die Krankenkassenprämien nächstes Jahr im Schnitt um
5 Prozent steigen werden. Die mittlere Prämie beträgt für
das Jahr 2027 412 Franken pro Monat.
Gerade für Familien ist der Prämien-Hammer ein Schock, wie
eine Nau.ch-Umfrage in Zürich zeigt.
Paulina (41) hat eine Familie mit zwei Kindern. «Das wird
ganz teuer», sagt sie besorgt.
Für sie ist der Anstieg «schwierig zu verstehen». «Jedes
Jahr steigen und steigen die Prämien, unsere Löhne aber
nicht. Wie soll man die Prämien bezahlen?»
Dina (43) findet: «Alles ist allgemein zu teuer. Das
müsste nicht sein.» Auch bislang hätte man in der Schweiz
schon genug für die Krankenkassenprämien bezahlt.
Sie hofft, dass die Politik über die Bücher geht und ein
Versicherungssystem ausarbeitet, das sich alle leisten
können. «In der Schweiz gibt es nicht nur Grossverdiener,
sondern auch die Mittelklasse und Niedrigverdiener.»
Dina verzichtet jetzt auf Luxus-Termine
Luxus wie Coiffeurbesuche oder sich die Nägeli machen,
gönnt sie sich nun weniger häufig. «Man spart an sich.»
Bei der Miete, beim Essen oder eben bei der Krankenkasse
könne man ja nicht sparen.
Bei Regina (63) ändert sich durch den Anstieg der Prämien
hingegen «gar nichts». Auch wenn sie den Anstieg ärgerlich
findet. «Ich gehe selten zum Arzt, habe das normale Modell
und kann es mir zum Glück leisten.»
Auch Bertold (62) kann die Prämie noch verkraften. «Aber
sobald ich pensioniert bin, wird es eng.»
Der Prämienanstieg macht ihn hässig. «Anderen wird mehr
oder weniger alles in den Arsch geschoben», sagt er
vielsagend, ohne ein konkretes Beispiel zu nennen.
Bertold werde auch weiterhin zum Arzt gehen, wenn er muss.
«Das lässt sich nicht vermeiden im Alter.»
Baume-Schneider verspricht: «Nächstes Jahr wird es anders»
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider ist sich
der Belastung für die Bevölkerung bewusst. Im
Nau.ch-Interview sagt sie: «Es sind keine Good News, aber
es sind eigentlich erwartete News.»
Wucher im schweizer Asylwesen am 4.10.2026:
Zürcher werden ausgeschlossen!
Wegen Preis: Asylorganisation Zürich verliert Aufträge:
450 bangen um Job
https://www.20min.ch/story/wegen-preis-asylorganisation-zuerich-verliert-auftraege-450-bangen-um-job-103643987
Carolin Teufelberger -- Der Bund hat die Betreuung in
seinen Asylzentren neu vergeben. Die Asylorganisation
Zürich geht dabei leer aus. An ihrer bisherigen Arbeit
habe es nicht gelegen, beteuert das SEM. Für die
Organisation hat der Entscheid erhebliche Folgen.
Bei der Neuausschreibung wurde der Preis
stärker gewichtet als bei der letzten Vergabe – das wurde
der AOZ zum Verhängnis.
Das SEM entzieht der Asylorganisation
Zürich (AOZ) ab dem 1. Januar 2027 alle drei
Betreuungsmandate in Bundesasylzentren.
Rund 450 AOZ-Mitarbeitende sind
betroffen; die AOZ analysiert den Vergabeentscheid noch und
sucht nach Anschlusslösungen.
Bisher hatte die Asylorganisation Zürich (AOZ) drei Mandate
für die Betreuung von Asylsuchenden in Bundesasylzentren. Ab
dem 1. Januar 2027 verliert sie alle drei. Bei der
Neuausschreibung durch das Staatssekretariat für Migration
(SEM) haben andere Anbieter den Zuschlag erhalten.
Die sechs ausgeschriebenen Mandate gehen an zwei
Unternehmen: Die ORS Service AG übernimmt die Betreuung in
den Asylregionen Westschweiz, Bern, Ostschweiz und
Tessin-Zentralschweiz. Die Convalere AG erhält die Mandate
für die Nordwestschweiz und Zürich. Laut SEM haben die
beiden Unternehmen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis
geboten und mit ihrem Angebot überzeugt.
Starker Fokus auf den Preis
An der bisherigen Arbeit der AOZ habe es nicht gelegen, sagt
SEM-Sprecherin Anne Césard auf Anfrage: «Das SEM hatte stets
eine gute Zusammenarbeit mit AOZ und ist mit ihren
Leistungen zufrieden.» Die Neuausschreibung sei nötig
geworden, weil die laufenden Verträge Ende 2026 auslaufen.
Für die Vergabe waren fünf Kriterien entscheidend. Neben dem
Preis bewertete das SEM vier Konzepte: zur Personalplanung
und zum Umgang mit schwankenden Belegungszahlen, zur
Grundversorgung, zur Betreuung sowie zur Aus- und
Weiterbildung. Beim Betreuungskonzept standen Menschen mit
besonderen Bedürfnissen und die Gewaltprävention im Fokus.
Zudem wurde der Preis stärker gewichtet als bei der letzten
Ausschreibung.
«Aus unserer Sicht kompetitives Angebot»
Ob die Vergabe am Preis gescheitert ist, könne die AOZ
gegenüber 20 Minuten noch nicht abschliessend sagen. «Die
AOZ hat ein gutes, aus unserer Sicht kompetitives und
fortschrittliches Angebot eingereicht», sagt
Kommunikationsleiter Marc Werlen auf die Gründe für die
verlorenen Zuschläge angesprochen. Die genaue Analyse des
Vergabeentscheids sei noch nicht abgeschlossen.
Klar ist hingegen: Der Entscheid hat erhebliche Folgen für
die Organisation. Laut AOZ sind rund 450 Mitarbeitende
direkt betroffen. Ob und wie viele Stellen am Ende
gestrichen werden müssen, lasse sich noch nicht sagen. «Die
AOZ setzt sich mit aller Kraft dafür ein, dass möglichst
viele unserer vom Vergabeentscheid betroffenen
Mitarbeitenden bei den neuen Betreuungsorganisationen oder
bei der AOZ eine Anschlusslösung finden werden», so Werlen.
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