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Nebeltage fehlen in der schweizer Wetterstatistik - wo bleibt die Anti-Nebelrakete?

Die Nebelkarte der Schweiz zeigt die Realität des schweizer Wetters im Winterhalbjahr

Nebelmeer mit schweizer Fahne. Die
                Schweiz liegt im Winter zu 40% im Dauernebel - aber
                Nebeltage sind in der Wetterstatistik nicht angegeben.
                Ist diese Statistik nicht Betrug?
Nebelmeer mit schweizer Fahne. Die Schweiz liegt im Winter zu 40% im Dauernebel -
aber Nebeltage sind in der Wetterstatistik nicht angegeben. Ist diese Statistik nicht Betrug?

von Michael Palomino (2006 / 2008)

50% der schweizer Siedlungsgebiete liegen für 5 Monate pro Jahr in einem unbarmherzigen GRAU - und das kommt in KEINER Wetterstatistik vor.


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Wenn wir die offiziell erhältlichen Wetterdaten der Schweiz anschauen, fehlen darin die Nebeltage. Eine Statistik über Nebeltage existiert gemäss MeteoSchweiz nicht (Anfrage 2005). Komischerweise sind auch die Städte der Schweiz, wo am meisten Nebel auftritt ("Nebellöcher ") wie Biel, Olten und Aarau nicht in der Wettertabelle aufgeführt. Durch den Nebel wird aber die jährliche Durchschnittstemperatur um schätzungsweise 1,2 Grad gesenkt.

Leider hat die "Wissenschaft" bis heute Anti-Hagelraketen erfunden, aber Anti-Nebelraketen hat man noch nicht erfunden. Da wäre grosser Bedarf!

Witterung in der Schweiz 2003 - Nebeltage fehlen - Nebeltage werden als Sonnenschein gewertet (!)
aus: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/raum_und_umwelt/naturraum_schweiz/witterung/kennzahlen0/witterung.html

Höhe m ü. M.
(der Wetterstation)
Sonnenscheindauer h
(inkl. über dem Nebel!)
Niederschlagsmenge mm / Jahr
Lufttemperatur (Jahresmittel °C)
Basel
316
2031
615
11,4
Bern
565
2100
738
9,8
Chur
555
1964
652
10,9
Davos
1590
2083
849
4,3
Genf
420
2239
737
11,8
Lausanne (Pully)
461
2251
864
11,8
Locarno (Monti)
366
2459
1107
13,4
Lugano
273
2407
1167
13,7
Luzern
456
1865
957
10,4
Neuchâtel
485
2083
698
11
Sion
482
2420
427
11,3
St.Gallen
779
1890
1018
9,1
Zürich
556
2042
859
10,2

Auf Anfrage wurde mir eine Nebelkarte von 1991 zugeschickt, die doch ziemlich interessant erscheint. Nur werden kaum Ortschaften angezeigt, die am meisten Nebel haben.

Nebelkarte der Schweiz und der Nachbarregionen
                  für das Winterhalbjahr
vergrössernNebelkarte der Schweiz und der Nachbarregionen für das Winterhalbjahr

Die Quelle für diese wichtige Karte, die sonst kaum je in einem Atlas auftaucht, ist hier:

Nebelkarte, Quelle Klimaatlas 1991
Nebelkarte, Quelle Klimaatlas 1991

Die Nebelkarte mit Ortschaften versehen macht klar, wie in der schweizer Wetterstatistik betrogen und gelogen wird, und welche Ortschaften in der Schweiz im Winter eigentlich wegen 5 bis 6 Monaten ununterbrochenen Nebels eigentlich unbewohnbar sind. Die Unterscheidung zwischen dichtem Nebel und Hochnebel fehlt aber leider auch bei dieser Karte. Entsprechende Angaben beruhen auf der eigenen Beobachtung:

Nebelkarte der Schweiz und Nachbarregionen im
                  Winterhalbjahr mit der Angabe von Ortschaften
vergrössernNebelkarte der Schweiz und Nachbarregionen im Winterhalbjahr mit der Angabe von Ortschaften


90-100% Nebeltage im Winterhalbjahr ("Nebellöcher"): Murten / Morat, Lyss, Biel / Bienne (dichter Nebel), Grenchen (dichter Nebel), Solothurn (dichter Nebel), Olten (dichter Nebel), Zofingen (dichter Nebel), Aarau (dichter Nebel), Lenzburg (dichter Nebel), Wohlen, Hochdorf, Cham, Kloten (Hochnebel), Winterthur (Hochnebel), Frauenfeld (Hochnebel), Weinfelden (z.T. dichter Nebel), Amriswil, Dotzwil, Romanshorn, Arbon

80-90% Nebeltage im Winterhalbjahr (fast nur Nebel): Genf / Genève, Yverdon, Payerne, Neuchâtel / Neuenburg, Zollikofen, Langenthal (dichter Nebel), Sursee, Luzern, Zug, Wädenswil, Meilen, Dübendorf, Uster

70-80% Nebeltage im Winterhalbjahr (sehr viel Nebel): Genfersee zwischen Lausanne und Genf, Annemasse, Crissier, Fribourg / Freiburg, Düdingen, Bern, Burgdorf, Frick (z.T. dichter Nebel), Stans (z.T. dichter Nebel), Adliswil, Wetzikon (z.T. dichter Nebel), Rapperswil, Lachen, Wil, Schaffhausen, Kreuzlingen (Hochnebel), Konstanz (Hochnebel), Goldach, Bregenz

60-70% Nebeltage im Winterhalbjahr (viel Nebel): Épalignes, Chavannes-sur-Moudon, Belp, Worb, Münsingen, Willisau, Schwyz, St. Gallen, Widnau

50-60% Nebeltage im Winterhalbjahr (über die Hälfte der Wintertage Nebel): Villars-Bramard, Thun, Malters, Sarnen, Herisau,

40-50% Nebeltage im Winterhalbjahr (fast zur Hälfte der Wintertage Nebel): Vevey, Spiez, Delémont / Delsberg, Laufen / Laufon, Reinach (BL), Sissach, Lörrach, Saint-Louis, Unterägeri, Vaduz

30-40% Nebeltage im Winterhalbjahr (ca. 1/3 im Winterhalbjahr Nebel): Montreux, Villars-d'Avry, Porrentruy, Liestal, Basel, Weil am Rhein, Altdorf, Appenzell

20-30% Nebeltage im Winterhalbjahr (weniger Nebel): Bulle, La Brévine, Moutier, Interlaken, Brienz, Langnau im Emmental, Einsiedeln, Glarus,  Walenstadt, Sargans, Landquart

10-20% Nebeltage im Winterhalbjahr (selten Nebel): Villars-sous-Mont, Martigny, Le Locle, La Chaux-de-Fonds, Sion / Sitten, Sierre / Siders, Frutigen, Grindelwald,

0-10% Nebeltage im Winterhalbjahr (praktisch nebelfrei): Engelberg, Chur, Visp

0% Nebel, Ortschaften ausserhalb der Nebelzonen: Crans-Montana, Gstaad, Adelboden, Brig, Zermatt, Saas-Fee, Andermatt, Airolo, Tessin, Como, Lecce, Sondrio, St. Moritz, Klosters, Davos, Engadin


Der Sonnenschein ist direkt für unsere Gesundheit verantwortlich. Die Sonne ist für die Bildung von Vitaminen und für die Gesundheit verantwortlich. Sonnenloses Leben ergibt mehr Depressionen. Die Wetterstatistik der Schweiz, die Nebeltage als "Sonnentage" bezeichnet, ist also gleich in mehrfacher Weise eine Lüge, wenn nicht sogar Körperverletzung. Mit der vorliegenden Karte kann sich jeder den Wohnort gemäss Nebeltagen aussuchen. Oder man wechselt gleich das Land, weil fast der gesamte schweizer Wirtschaftsraum gemäss Nebelstatistik eigentlich unbewohnbar ist. Die Region Basel hat wenig Nebel, dafür lebt die Region Basel mit der Chemieluft der Gift-Chemie, mit entsprechenden körperlichen, psychischen und energetischen Folgen. Die Chemie vergiftet die gesamte Welt und die Verdrängung dieser Tatsache verursacht wieder Stress und Krankheiten, nicht nur beim Menschen, sondern auch in Gewässern (Ausscheidungen, medizinische Abwässer) und in der Erde (Deponien).

Bis heute haben die Erfinder keine Anti-Nebelrakete erfunden, die der Schweiz die Nebeltage verringern würde, und die Gift-Chemie ist bis heute meist erlaubt und macht weiterhin mit aller Kraft der Werbung die Menschen krank, samt Gewässern und der Erde...


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50% der schweizer Siedlungsgebiete liegen für 5 Monate pro Jahr in einem unbarmherzigen GRAU - und das kommt in KEINER Wetterstatistik vor.

20 minuten online, Logo

1.1.2010: Sonnenstube der Schweiz liegt im Oberwallis und nicht im Tessin

aus: 20 minuten online: Sonnenschein-Rangliste: Sonnenstube der Schwez liegt nicht im Tessin; 1.1.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Sonnenstube-der-Schweiz-liegt-nicht-im-Tessin-25579320

<Ein weiterer schweizer Mythos ist entzaubert: Die Sonnenstube der Nation liegt nicht im Tessin, sondern im Oberwallis.

Sonnigste Ecke der Schweiz: Das kleine Matterhorn im Wallis.

Das Kleine Matterhorn schwang punkto Sonnenscheindauer 2009 obenaus. Nicht einmal in die Medaillenränge schaffte es Locarno-Monti mit Platz 5.

Die engmaschigen Messungen des Wetterdienstes Meteomedia aus Gais AR bestätigten damit einen Verdacht, den die Meteorologen längst hegten. Wie das Unternehmen von Jörg Kachelmann an Neujahr mitteilte, fällt im Tessin viel Niederschlag. Die sonnigsten Orte der Schweiz können deswegen nicht dort liegen.

Die Messungen förderten nun das Kleine Matterhorn als sonnenreichsten Ort der Schweiz zutage: 2543,3 Stunden strahlte dort auf 3884 Metern über Meer die Sonne im vergangenen Jahr. Auf Platz 2 folgt Muottas Muragl im Oberengadin (2453 m ü. M.) mit 2428,2 Sonnenstunden.

Die Diavolezza (2978 m ü. M.) ob Pontresina und das Gebiet Corviglia bei St. Moritz liegen ebenfalls im Hochgebirge und landeten auf den Plätzen 3 und 4.

Die Station Locarno-Monti als Repräsentatin der entzauberten Sonnenstube brachte es auf 2338,6 Stunden Sonnenschein. Ein Trost: Das sind gemäss Meteomedia 184 Sonnenstunden mehr als im langjährigen Mittel der Station. Der sonnigste Ort der Alpennordseite war im übrigen der Niesen-Kulm im Berner Oberland.

Dass in dieser Sonnenschein-Rangliste noch einmal ein Tessiner Ort obenaus schwingen könnte, halten die Meteorologen aus Gais für unwahrscheinlich. Das sonnigste Plätzchen dürfte aufgrund der registrierten Abstände weiterhin im Engadin oder im Oberwallis zu finden sein.

Die Niederschlagsmessungen erbrachten 2009 nach Angaben von Meteomedia keine Überraschungen in der Rangliste. Am niederschlagsreichsten war der Säntis mit 2505,3 Litern pro Quadratmeter gefolgt von Intragna TI (2166,6 Liter), Locarno-Monti (2079,6), Mosogno TI (1966) und Bisisthal SZ (1963,4).

(sda)>





Fotoquellen

[1] Nebelmeer mit schweizer Fahne:
http://www.nzz.ch/nachrichten/Wirtschaft/aktuell/schweiz_wirtschaftswachstum_economiesuisse_prognose_1.8575485.html (Foto von Reuters)



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