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Kriminelle Schweizer 11 - ab 31.10.2018


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Zwei der hochkriminellen Hetzer in der Schweinz (Schweiz) - Mossad-Agenten gegen Logik:
Krimineller Hetzer und Mossad-Agent Samuel
                        Althof bei einer Mossad-Veranstaltung
                        "Fischhof-Preis" 2016   Der
                              hochkriminelle Hetzjournalist Isidor
                              Ambühl (Iso Ambühl) auf Facebook im Januar
                              2011, mit direkter Verbindung zur
                              kriminellen Mossad-Rothschild-Mafia, das
                              war so auf Facebook angegeben
Krimineller Hetzer und Mossad-Agent Samuel Althof bei einer Mossad-Veranstaltung "Fischhof-Preis" 2016 [4] - Der hochkriminelle Hetzjournalist Isidor Ambühl (Iso Ambühl) auf Facebook im Januar 2011, mit direkter Verbindung zur kriminellen Mossad-Rothschild-Mafia, das war so auf Facebook angegeben [9]

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (ab 2017)

20 minuten online, Logo

31.10.2018: Krimineller Schweinzer (Schweizer) foltert 14-Jährige aus Finnland mit Sexfotos im Internet - bis zum Selbstmord:
Suizid von Mädchen (14): Tragischer Sextortion-Fall kommt vor Gericht
https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Krasser-Sextortion-Fall-kommt-vor-Gericht-21448602

<Ein Schweizer stellte Nacktbilder eines finnischen Mädchens (14) ins Netz. Später nahm sich dieses das Leben. Am Donnerstag muss er in Uster ZH vor den Richter.

«Jeder hat Angst, zu sterben, bis man ein Kind verliert. Dann hat man Angst zu leben»: Diesen ergreifenden Satz schrieb die Mutter ein halbes Jahr nach dem Tod ihrer Tochter auf Facebook. Im Juni 2017 hatte sich ihre Jüngste im Alter von erst 14 Jahren das Leben genommen. «5380 Tage Liebe», schrieb die Mutter an jenem Tag. Und weiter: «Meine Liebste geht von uns. Es gab zu wenige Tage, aber jeder von ihnen war unbezahlbar. Es ist schwer, ohne sie zurückzubleiben.»

Dem Suizid ging ein Fall von Sextortion voraus, der ab Donnerstag am Bezirksgericht Uster verhandelt wird. Wie aus der Anklageschrift hervorgeht, lernte das finnische Mädchen im Herbst 2016 auf dem Video-Dienst Chatroulette einen heute 30-jährigen Schweizer aus dem Kanton Zürich kennen. Dieser schickte der Minderjährigen via Facebook-Messenger oder Whatsapp gegen 30 Nacktfotos. Auch onanierte er im Videochat vor den Augen des Mädchens.

Er machte sich über das Mädchen lustig

Im Gegenzug forderte er das Mädchen auf, ihm Nacktfotos zu schicken, was dieses erst tat, als er es dazu drängte. Die Aufnahmen der Geschlechtsteile veröffentlichte der Beschuldigte auf einem einschlägigen Pornoportal – als Profilnamen verwendete er den Vor- und den Nachnamen des Mädchens. Das Profil benutzte er als Druckmittel, um noch mehr Nacktfotos zu erhalten. So drohte er, die Fotos auch den Eltern und Kollegen zugänglich zu machen. Zudem musste sich das Mädchen dabei filmen, wie es sich verschiedene Gegenstände in die Vagina einführte.

Die 14-Jährige forderte den doppelt so alten Mann in fünf bis sieben Chats auf, die Fotos vom Netz zu nehmen, was dieser nicht tat. Im Gegenteil: Laut der Anklage machte er sich in einem Chat über ihre Sorgen lustig und fragte sie, ob sie wisse, wie viele Menschen die Nacktfotos schon gesehen hätten. Ende 2016 forderte sie ihren Chatpartner ultimativ auf, das Profil zu löschen, und drohte damit, sich umzubringen. Sie schickte ihm auch ein Foto, auf dem sie sich ein Messer an den Hals hielt.

Strafe soll aufgeschoben werden

Laut der Anklage verschlimmerten sich im Laufe des Kontakts die psychischen Probleme des Mädchens, «sodass sich die Geschädigte nicht mehr anders zu helfen wusste», als sich das Leben zu nehmen. Zu den psychischen Problemen habe neben dem Aspergersyndrom mit Essstörungen auch beigetragen, dass das Mädchen Angst gehabt habe, der Mann könnte es aufsuchen und vergewaltigen. So hatte er ihm auch erzählt, er habe einmal eine 13-jährige Einwanderin vergewaltigt.

Nun wirft ihm die Staatsanwaltschaft mehrfache sexuelle Nötigung, mehrfache sexuelle Handlungen mit Kindern und mehrfache harte Pornografie vor. Der Suizid spielt im Prozess höchstens eine indirekte Rolle: Die Staatsanwaltschaft sieht keinen kausalen Zusammenhang mit dem tragischen Tod. So drohen dem Beschuldigten zwei Jahre Gefängnis. Allerdings dürfte die Strafe zugunsten einer ambulanten Behandlung aufgeschoben werden.

Der Beschuldigte ist mehrfach vorbestraft, auch wegen sexueller Handlungen mit Kindern. Derzeit ist er auf freiem Fuss. Er wohnt in einer grossen Blocksiedlung und muss einmal wöchentlich zur Therapie.

(daw)>

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1.11.2018: Dieser arrogante Erpresser-Zürcher gehört in die Kiste:
Nacktfoto-Drama um Finnin (14): «Ein solcher Täter gehört ins Gefängnis»
https://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Erschreckend--dass-der-Suizid-kein-Thema-ist--18532855

<Der tragische Fall von Sextortion wird zum Thema im Bundeshaus. Politiker von links bis rechts wollen das Strafgesetz verschärfen.

Am Donnerstag steht ein heute 30-jähriger Schweizer wegen sexueller Handlungen mit einem Kind, Nötigung und Pornografie vor dem Bezirksgericht Uster. Im Juni 2017 nahm sich eine 14-jährige Finnin das Leben, nachdem sie von ihm erpresst worden war. Die beiden lernten sich im Internet kennen, er drängte sie dazu, Nacktbilder und Videos mit sexuellem Inhalt zu machen. Diese veröffentlichte er unter ihrem echten Namen auf einer Pornowebsite.

Die Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre Haft, diese soll allerdings zugunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben werden. Der Suizid ist nicht Teil der Anklage, da eine Verbindung zu den Taten des Schweizers nicht nachgewiesen werden kann.

Täter zeigt keine Reue

Jetzt schildert der Angeklagte seine Sicht der Dinge: «Ich wollte nur ein bisschen Druck machen. Ich hoffe, die Sache ist bald vergessen», sagt der 30-Jährige zum «Blick». Schuldig am Tod des jungen Mädchens fühlt er sich nicht. Stattdessen macht er sich Sorgen, dass der Fall negative Konsequenzen für ihn haben könnte: «Ich habe Angst, dass die Sache an mir hängen bleibt.» Er habe schon Monate vor dem Suizid keinen Kontakt mehr mit dem Mädchen gehabt Er habe erst in der Untersuchungshaft vom Selbstmord erfahren. Dass er ihr aber mit den Nacktbildern gedroht hat, gibt er offen zu: «Ja, ich drohte mit ihren Nacktbildern. Und ja, ich habe sie auch ins Netz geladen.»

«Bei Taten im virtuellen Raum sind die Strafen zu tief»

Parlamentarier fordern nun härtere Strafen bei Cyberdelikten. Für CVP-Nationalrätin Viola Amherd etwa ist klar, dass das Strafgesetz nicht ausreicht – gerade bei Fällen, in denen ein Opfer durch Cyber-Mobbing, Sextortion oder das Weiterverbreiten von Nacktbildern in den Tod getrieben wird: «Meist führen mehrere Gründe dazu, dass sich eine junge Person das Leben nimmt. Das Veröffentlichen von Nacktfotos auf einem Pornoportal kann aber das Fass zum Überlaufen bringen.» Heute komme ein Täter zu glimpflich davon.

Amherd fordert jetzt einen eigenen Strafartikel, um solche Delikte schärfer ahnden zu können: «Heute muss man sich mit Straftatbeständen wie sexuellen Handlungen mit Kindern, Nötigung oder Pornografie behelfen. Weil die Taten aber im virtuellen Raum stattfinden, fallen die Strafen zu mild aus.» Wichtig sei auch, dass schon Grooming – also das gezielte Ansprechen von Kindern durch Erwachsene mit sexuellen Absichten – geahndet werden könne. «Heute kann die Polizei erst einschreiten, wenn es zu spät ist.»

«Ein solcher Täter gehört ins Gefängnis»

Unterstützung erhält Amherd von SVP-Nationalrätin Natalie Rickli. «Ich würde einen Cyberartikel begrüssen. Der Tod des finnischen Mädchens sei schockierend, zumal der Beschuldigte die Suiziddrohung des Mädchens einfach ignoriert habe. «Vor diesem Hintergrund und angesichts der Vorstrafen ist es unverständlich, wieso die Freiheitsstrafe durch eine ambulante Therapie aufgeschoben wird.» Ein solcher Täter gehöre ins Gefängnis.

Auch Yvonne Feri (SP) sieht Lücken im Umgang mit solchen Tätern. «Erschreckend ist, dass der Suizid im Prozess nicht genauer angeschaut wird, liegt es doch auf der Hand, dass ein Zusammenhang besteht.» Das Strafrecht sei aber schon verschärft worden. Zudem ist laut Feri im Parlament ein Vorstoss hängig, der bei sexuellen Handlungen mit Kindern bis zu 10 Jahren Gefängnis verlangt. Heute liegt die Maximalstrafe bei fünf Jahren. «Kinder und Jugendliche können ein Leben lang unter sexuellen Belästigungen und Übergriffen leiden, daher braucht es zwingend höhere Strafen, als es heute möglich ist.»

«Ihn einfach hinter Gitter zu sperren, ist problematisch»

Strafrechtsprofessor Peter Albrecht kann den Antrag der Staatsanwaltschaft verstehen: «Es gibt in der Regel ein psychiatrisches Gutachten, das eine solche Massnahme empfiehlt und den Täter als therapierbar einstuft. Eine ambulante Massnahme kann die Rückfallgefahr am effektivsten reduzieren, da der Täter in seinem gewohnten Umfeld therapiert werden kann. Einen solchen Täter einfach für zwei Jahre hinter Gitter zu sperren, ist problematisch, da er nachher oft noch eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt.» Auch eine Therapie im Gefängnis sei oft weniger wirksam, da es dort in der Regel an einem therapiefreundlichen Umfeld mangelt.

Eine Verbindung zwischen der Erpressung und dem Suizid des Mädchens herzustellen, sei für die Justiz schwierig, sagt Albrecht: «Man muss nachweisen können, dass der Tod eine direkte Folge des Verhalten des Beschuldigten ist. Das ist eine hohe Hürde, da bei einem Suizid in der Regel viele Faktoren zusammenspielen und eine Kausalität nicht abgeleitet werden kann.»

Bundesrat sieht keinen Handlungsbedarf

Laut Daniel Freitag, Strafrechtler an der Universität Zürich, darf sich die Politik nicht zu viel von einem Grooming- oder Sextortion-Paragraphen versprechen: «Wenn eine minderjährige Person nur angeschrieben wird, ist eine sexuelle Absicht schwer zu beweisen. Geht der Täter dann weiter, handelt es sich oft bereits um versuchte sexuelle Handlungen mit einem Kind oder um Nötigung. Die Lücke, die man im Parlament versucht zu füllen, ist also klein. Es ist nicht unbedingt die schlauste Idee, aber auch nicht die dümmste.»

Der Bundesrat sieht zurzeit «keinen Bedarf für neue Regulierungsmassnahmen», wie er in einer Antwort zu einer Interpellation von Yvonne Feri von 2017 schreibt. Er verweist auf eine Reihe von bereits erfolgten Verschärfungen: Neu werden Personen bis zum 18. Altersjahr vor der Mitwirkung bei sexuellen Darstellungen geschützt, der Konsum von verbotener Pornografie wurde unter Strafe gestellt. Weiter wird neu bestraft, wer eine minderjährige Person anwirbt, damit diese an einer pornografischen Vorführung mitwirkt. Angesichts dieser Sachlage sei eine weitere Abklärung, ob die heutigen strafrechtlichen Grundlagen zeitgemäss und griffig sind, momentan nicht notwendig.

(daw/the)>

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1.11.2018: Der Erpresser-Zürcher mit Nacktfotos fremder Personen im Internet mit Selbstmord als Folge bekommt 3,5 Jahre Gefängnis - und er protestiert!
3,5 Jahre in Nacktfoto-Drama: «Sie haben aus den Vorstrafen nichts gelernt»
https://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/-Es-tut-mir-von-Herzen-leid--21857378

<Ein Mann aus Uster veröffentlichte Nacktbilder einer 14-Jährigen. Daraufhin brachte sich das Mädchen um. Eine Freiheitsstrafe von 42 Monaten wird aufgeschoben.

Ein 30-jähriger Schweizer musste sich am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Uster verantworten. Der Beschuldigte lernte im Jahr 2016 im Netz eine 14-jährige Finnin kennen. Er brachte sie dazu, Nacktfotos von sich zu schicken und veröffentlichte die Bilder auf einem einschlägigen Pornoportal.

Obwohl das Mädchen drohte, sich etwas anzutun, löschte er die Fotos zunächst nicht. Im Frühsommer 2017 nahm sich die 14-Jährige das Leben. Das Gericht verurteilte den Schweizer nun wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit Kindern sowie mehrfacher Pornografie zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monate. Diese wird aber aufgeschoben zugunsten einer ambulanten Behandlung. Das Gericht ging damit über den Antrag der Staatsanwaltschaft hinaus.

«Das ist unterste Schublade»

Der Täter sei vorbestraft und habe daraus nichts gelernt, begründete der Richter das Urteil. «Sie haben dem Mädchen den letzten Lebenswillen geraubt.»

Im ersten Teil der Verhandlung hatte der Beschuldigte das Wort. Der heute 30-jährige Schweizer aus dem Kanton Zürich trug ein schwarzes Jackett. Die Fragen des Richters beantwortete er mit fester Stimme und ohne grosse Emotionen. Zwar gab er zu, der Minderjährigen 27 Nacktfotos geschickt zu haben. Er bestritt aber, sich des jungen Alters des Mädchens bewusst gewesen zu sein. «Sie hat mir gesagt, dass sie 16 Jahre alt sei.»

Deren Nacktfotos habe er auf ein Pornoportal gestellt, weil er Druck auf die Schülerin habe ausüben wollen, um mehr Bilder zu kriegen. «Das ist unterste Schublade», entfuhr es dem Richter.

Der Beschuldigte sagte weiter, er habe die Nacktfoto des Mädchen gelöscht, nachdem das Mädchen ihm ein Foto geschickt hatte, auf dem sie sich ein Messer an den Hals hielt: «Ich wollte nicht, dass sie sich etwas antut.» Seine Therapie wolle er fortsetzen: «Es tut mir gut. Ich würde solche Sachen nicht mehr machen. Jetzt weiss ich, was für Auswirkungen das auf andere Personen haben kann.»

«Er wurde zum Tyrannen»

Der Staatsanwalt sagte, der Angeklagte habe das Vertrauen des Mädchen missbraucht, um seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. «Einen kausalen Zusammenhang zwischen der Tat und dem Suizid gibt es aber nicht.» Und weiter: «Die Einwirkung auf die Freiheit des Opfers war derart gross, dass das Opfer daran zerbrach und neue Fotos schickte.» Im Verlaufe der Zeit sei der Angeklagte zum Tyrannen geworden.

Die Staatsanwaltschaft fordert zwei Jahre Gefängnis. Die Strafe soll allerdings zugunsten einer ambulanten Therapie aufgeschoben werden. «Etwas anderes kommt aufgrund der Gutachten gar nicht in Frage.»

Verteidiger forderte bedingte Freiheitsstrafe

In seinem Plädoyer bestritt der Anwalt des Beschuldigten den Vorwurf der sexuellen Nötigung: «Er fragte sie: willst du sehen, wie ich masturbiere? Sie sagte ja.» Der Angeklagte habe dann nochmals nachgefragt: Wirklich?» Zudem sei es für seinen Mandanten schwierig gewesen, das Alter des Mädchens einzuschätzen.

Eine ambulante Massnahme lehnte er ab und forderte eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Sein Mandant habe erkannt, dass er ein Problem habe. In Haft habe er «tagelang geweint.

Nach dem Urteil war der 30-Jährige unzufrieden. Sein Anwalt kündigte bereits an, in Berufung gehen zu wollen.

(20M)>

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1.11.2018: CVP-Politiker Barazzone (36) mit 17.000 Franken Telefonkosten im Jahre 2017 - insgesamt 42.000 Franken Spesen verursacht:
Dieser CVP-Politiker hat unglaublich hohe Spesen – seine Ausrede ist unbezahlbar
https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/890658412-dieser-cvp-politiker-hat-unglaublich-hohe-spesen-seine-ausrede-ist-unbezahlbar

<Alkohol-Käufe, Taxifahrten und private Essen: Der Genfer Rechnungshof prangert die Auswüchse bei den Spesen der Genfer Stadtregierung an. Guillaume Barazzone (CVP) gab 2017 allein 17'000 Franken für's Telefonieren mit seinem Handy aus.

Der Rechnungshof machte im Verlaufe seiner Untersuchung der Spesen der Genfer Stadtexekutive Ausgaben aus, die «keinen beruflichen Zusammenhang hatte», sagte Richterin Isabelle Terrier am Donnerstag vor den Medien. Der Prüfungsbericht kritisiert allen voran CVP-Nationalrat Guillaume Barazzone, der seit 2012 in der Stadtregierung von Genf sitzt.

Barazzone war laut dem Prüfungsbericht dasjenige Exekutivmitglied, das mit 42'000 Franken am meisten Spesen machte. Von dieser Summe entfallen über 17'000 Franken auf Mobil-Telefon-Kosten im 2017, «ein Betrag, der fünfmal höher ist als im Mittel seiner anderen Kolleginnen und Kollegen», unterstrich Terrier.

Barazzone und Esther Alder (Grüne), die über einen Parkplatz im Stadtzentrum sowie ein Abonnement der Verkehrsbetriebe verfügt, nahmen 2017 zudem jeder über hundert Mal das Taxi für 3'000 Franken pro Kopf. Gewisse Taxifahrten erfolgten spät in der Nacht und führten zu privaten Adressen, so Terrier.

Als weitere Beispiele für nicht gerechtfertigte Vergütungen nannte die Richterin späte Nachtessen an ungewöhnlichen Orten für öffentliche Funktionen, so etwa an Touristenorten im Ausland oder in Imbissstuben am Strand. Auch soll es vorgekommen sein, dass Mitglieder der Genfer Stadtregierung an Feiertagen wie zum Beispiel dem 25. Dezember auf Kosten der Steuerzahler Spesen machten.

Weitere Auslagen betrafen starke alkoholische Getränke, ebenso wie eine edle Champagner-Flasche. Der Rechnungshof kritisiert, dass die Stadt Genf keine klaren Regeln für berufliche Unkosten festgelegt hat. Ausserdem gebe es keine fundierte Überprüfung der Ausgaben.

Ungewollte Fehler

Die Genfer Stadtregierung trat im Anschluss an die Präsentation des Berichts des Rechnungshofes in corpore selber vor die Medien. Barazzone räumte dabei «ungewollte Fehler ein».

Der CVP-Politiker gestand ein, dass darauf eine Flasche Champagner und drei Cocktails in einer Karaoke-Bar figurierten.

Der 36-jährige Politiker erklärte, er habe einen «intensiven, aber keinen übermässigen Gebrauch» seines Mobil-Telefons, das sein wichtigstes Arbeitsinstrument sei. Nachdem er seine Spesen seit seinem Eintritt in die Stadtregierung 2012 analysiert habe, habe er beschlossen, 51'896 Franken zurückzuzahlen.

Barazzone sortierte diejenigen Quittungen aus, die mit Aktivitäten zwischen 01.00 und 06.00 Uhr verbunden waren, wie er sagte. Der CVP-Politiker gestand ein, dass darauf eine Flasche Champagner und drei Cocktails in einer Karaoke-Bar figurierten. Die Fehler seien auch entstanden, weil er seine privaten und beruflichen Kredit-Karten verwechselt habe, die sich sehr ähnlich sähen.

Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass sich Barazzone - ähnlich wie der Genfer FDP-Regierungsrat Pierre Maudet - in die Vereinigten Arabischen Emirate zu einem Formel-1-Rennen einladen liess.

Der Genfer Stadtpräsident Sami Kanaan (SP) bedauerte den «sehr harten, unangebrachten und kontraproduktiven Ton» des Berichts des Rechnungshofes. Trotzdem werde die Stadtexekutive die Empfehlungen zu Herzen nehmen. Mehrere Massnahmen seien bereits umgesetzt worden, darunter die Ausarbeitung eines neuen Reglementes für Berufsauslagen der Exekutivmitglieder. (sda)>

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Quellen

 
20 minuten online,
            Logo  Basler Zeitung online, Logo  Tagesanzeiger
            online, Logo Berner Zeitung
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