Bei Kriminellen gibt es keine Werbung.
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Kriminelle Schweizer (Teil 1)

Auch dieses Kapitel kann man nicht verhindern - aber in der Schweiz wird generell ein Schweizer nur befördert, im schlimmsten Fall wegbefördert...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino


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Abkürzungen:
GPD: Geschäftsprüfungsdelegation
DAP: Inlandgeheimdienst der Schweiz


Die vorliegenden Meldungen sind nur die Spitze eines Eisbergs. In der Schweiz beklauen sich die Schweizer genau gleich wie in Deutschland die Deutschen oder in Peru die Peruaner, einfach auf "schweizerische" Art und Weise still und leise oder mit einer perfekten "Fassade": Man erhebt hohe Gebühren, man gibt falsche Arbeitsrapporte ein, oder man erfindet ein Gewinnspiel mit einem Gewinneinsatz, das es gar nicht gibt, oder man erfindet Sachen über Ausländer, so dass ein Kollege neue Arbeit hat und dann auf eine Gegenleistung hoffen kann - auf Kosten des Steuerzahlers. Die "Fassade" bleibt oft unerkannt und der "Trick" gelingt. Aber lesen Sie selbst, wie kriminell die Schweizer in der Oberschicht sind:



Es gibt in der Schweiz eine inoffizielle Journalistenvereinigung, die heisst "antifa", mit Sitz in der kriminellen "Reitschule" in Bern. Diese "antifa" muss ihre Feindbilder pflegen, denn wenn es keine Feindbilder mehr gibt, dann braucht es auch keine "antifa" mehr. Und so werden regelmässig schweizer Journalisten mit der "antifa" infiziert und definieren gewisse Leute als "rechts", damit die "antifa" einen Feind hat. Dieses journalistische Vorgehen der "antifa" verstösst zwar absolut gegen jegliche Neutralität, und wenn man Kontakt zur "antifa" aufnehmen will, dann ist jeweils nie jemand zu erreichen. Aber dieses journalistische Vorgehen ist bis heute legal und wird nicht geahndet, weil die Justiz auch ihre "Feinde" braucht, sonst würde der Justiz ja die Arbeit ausgehen. Sprich: Gewisse Menschen werden einfach ohne Nachzudenken kriminalisiert in der Schweiz. Man kann es auch politische Verfolgung nennen. Genau hinhören kann die "antifa" nicht, im Detail kommunizieren kann die "antifa" nicht, Menschenrechte ernst nehmen kann die "antifa" nicht. Nicht nur Bundesrat Blocher wurde Opfer der "antifa". Und all dieses kriminelle Treiben der "antifa" in der Schweiz wird durch die Justiz gedeckt. Es existiert also eine Clique aus kriminellen "antifa"-Schweizern im Journalisten und in der Justiz (mit der "Partnergruppe" "akdh"). So isch das i der Schwiiz. Iso Ambühl ist einer der kriminellen schweizer Hetzjournalisten von akdh, und es gibt noch viele weitere - kriminelle Schweizer eben, die vor allem "nach ihrem Bauch" und nicht nach der Logik urteilen.


Basel 1998: Gruppierung "Tierkreis" als krimineller, internationaler Pädophilenring - viele Opfer

Schon 1964 wurde der "Tierkreis" gegründet, der als Jagdgesellschaft harmlos anfing und dann kriminelle Praktiken entwickelte. Die kriminell-pädophilen Mitglieder des "Tierkreis" gaben sich Tiernamen, schnappten sich drogensüchtige Strichjungen, verteilten Alkohol und Drogen, und die süchtigen Kinder und Jugendliche waren die Opfer, die mit Drogen herangelockt werden konnten, und die im Zweifelsfall als nicht glaubwürdig hingestellt werden können. So wird die kriminelle Päderastie im Tierkreis systematisch verharmlost. Am Ende wiegelt die Basler Zeitung ab, es seien keine namhaften, politischen Personen auf der Liste des "Tierkreis", der "Tierkreis" sei nur ein Schwulenclub, und alles sei nur von der Zürcher Presse aufgebauscht. Nun, eine Liste kann man immer abändern, vor allem, wenn sie nie veröffentlicht worden ist. Bis heute (2010) ist die Liste nicht veröffentlicht, denn alle Delikte mit Knaben und Jugendlichen waren 1998 juristisch schon "verjährt"...



Langenthal 2004: Ein krimineller Musikschulleiter in Langenthal will eine Abgangsentschädigung

Um den Kampf mit einem kriminellen Musikschulleiter zu beenden, wurde in Langenthal am Ende einfach die Musikschule aufgelöst und neu gegründet. Bis zuletzt war der Musikschulleiter ein krimineller Kampfhund, vom militärischen Rang eines "Wachmeisters". Unter ihm flüchtete praktisch die halbe Lehrerschaft zu anderen Musikschulen. Aber lesen Sie selbst, was Winzenried zum Abschluss bot. Er ist einer der wenigen Fälle, bei denen es gelungen ist, eine Kündigung durchzusetzen, allerdings unter sehr hohem Aufwand.


Kriminelle Anwälte

Es kann vorkommen, dass Anwälte selber negative Energien haben, die sie nicht mehr beherrschen. Die Vorwürfe einer Klientin sind:
-- Fälschung von Dokumenten
-- Fälschung von Unterschriften
-- falsche Versprechungen
-- Manipulation des Freundeskreises mit Brechung des Anwaltsgeheimnisses
-- Falschaussagen
-- sexuelle "Witze"
-- falsche Rechnungen
-- und am Ende noch Betreibungen für die falschen Rechnungen für Erbschaftssteuer, die die Klientin gar nicht zu zahlen brauchte.

All dies ereignete sich in der labilen Situation eines Erbverfahrens nach dem Todesfall der Mutter. Es ist anzunehmen, dass in der Schweiz viele Personen Opfer von Anwälten wurden und werden, die in der labilen Situation von Erbschaftsangelegenheiten ihrem Anwalt blind vertraut haben.

Es wird unbedingt empfohlen, innerhalb der Jugendzeit oder jungen Erwachsenenzeit juristische Kurse zu besuchen, um Anwälten besser auf die Finger zu schauen. Und wenn eine Erbfolge ansteht, dann muss die Familie, wo der Todesfall sich ereignet hat, unbedingt juristisch gut vorbereitet sein, damit der Anwalt und die Justiz keine Fehler machen.

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Tagesanzeiger
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29.6.2010: CH-Ingenieurbuero-Chef frisierte Rapporte und kassierte knapp 1,5 Mio. Franken zu viel

aus: Tagesanzeiger online: Millionenbetrug bei Westumfahrung: «Eine besondere Dreistigkeit»; 29.6.2010;
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Millionenbetrug-bei-Westumfahrung-Eine-besondere-Dreistigkeit/story/26565653

<Eine Ingenieurfirma hat beim Bau der Zürcher Westumfahrung mit gefälschten Arbeitsrapporten knapp 1,5 Millionen Franken erschlichen. Das Gericht hat sein Urteil gefällt.
 
Bau des Uetlibergtunnels: Beim Milliarden-Projekt Westumfahrung musste sich ein ehemaliger Hauptaktionär der Planungsfirma Henauer Gugler AG vor Gericht verantworten.

Betrug bei Westumfahrung: Angeklagter schweigt - und bleibt im Chefsessel

Millionenbetrug bei Westumfahrung ist kein Einzelfall

Das Zürcher Obergericht bestätigte am Dienstag das Urteil gegen den damaligen Geschäftsführer: 20 Monate bedingt wegen mehrfachen Betrugs. Das Unternehmen hatte der Zürcher Baudirektion sieben Jahre lang, zwischen 2000 und 2007, manipulierte Stundenrapporte eingereicht und auf diese Weise rund 12'000 Arbeitsstunden zu viel verrechnet. Ein Firmenmitarbeiter hatte die Baudirektion über die überhöhten Abrechnungen informiert.

Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Ex-Geschäftsführer der Firma im letzten Herbst zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten wegen Betrugs. Vom Vorwurf der Urkundenfälschung wurde er freigesprochen, weil Arbeitsrapporte streng rechtlich keine Urkunden sind. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Verurteilung wegen beider Delikte mit 24 Monaten gefordert.

«Grosse Dummheit»

Als Geschäftsführer hatte der Angeklagte die Aufstellungen selbst verfälscht. Als die Finanzdirektion im Frühling 2007 Verdacht geschöpft hatte, liess er nachträglich 41 Arbeitsrapporte abändern. Dies stufte das Obergericht am Dienstag als «Zeichen einer besonderen Dreistigkeit» ein.

Der Bauingenieur hatte den Betrug zu Beginn der Untersuchungen gegenüber der Polizei gestanden und von einer «grossen Dummheit» gesprochen. Später widerrief er sein Geständnis. Er habe damals alle Protokolle nur unterschrieben, um so schnell wie möglich aus dem Gefängnis nach Hause zu kommen.

Urteil bestätigt

Später brachte er neue Argumente ins Spiel. Er habe dem Kanton bloss administrative Zusatzaufwendungen in Rechung gestellt. Gegen das Bezirksgerichts-Urteil hatte er Berufung eingelegt und einen vollen Freispruch verlangt. Das Obergericht bestätigte nun allerdings das vorinstanzliche Urteil sowie die Strafe umfassend.
(ep/sda)>

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20 minuten
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St. Galler Rheintal 10.8.2010: Schweizer Kupferdieb stahl systematisch Dachrinnen und Blumengefässe aus Kupfer - und raubte auch Bijouterien aus - Schaden: über 10.000 Franken

aus: 20 minuten online: Kupferdiebstahl: St. Galler Polizei schnappt Kupferdieb; 10.8.2010;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/17580983

<Ein Serie von 28 Kupferdiebstählen im St. Galler Rheintal scheint geklärt: Die Kantonspolizei hat einen mutmasslichen Kupferdieb gefasst. Der 26-jährige Täter soll auch in Bijouterien zugelangt haben.

Der 26-jährige Schweizer hat eine Serie von Kupferdiebstählen in den Gemeinden Au, Heerbrugg, Widnau und Balgach gestanden. Insgesamt werden ihm 28 Kupferdiebstähle, sechs Diebstähle und einem Diebstahlversuch in einer Bijouterie angelastet.

Der Mann demontierte jeweils Kupfer-Dachrinnen oder stahl Blumengefässe aus Kupfer. Zudem wurden dem Schweizer Diebstähle in Bijouterien in Buchs, Altstätten, Marbach, Rorschach und St. Gallen nachgewiesen. Der Deliktsbetrag dürfte 10 000 Franken übersteigen.

(sda)>

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20 minuten
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Kriminelles Migrationsamt Zürich 20.8.2010: Der Chef des Zürcher Migrationsamts, Adrian Baumann, muss nach Porno-Vorkommnissen und nach jahrelanger Amtswillkür im Amt seinen Posten räumen

Man kann es auch "Amtsmissbrauch" nennen, was hier jahrelang passiert ist. Die kriminelle Energie der hier agierenden kriminellen Schweizer zur willkürlichen Benachteiligung von Ausländern scheint hoch gewesen zu sein. Als ich noch in der Schweiz im Kanton Zürich lebte, wollte genau dieses kriminelle Amt mir einen Doppelnamen nach schweizer Gesetz anhängen, den ich gar nicht trage., weil ich nach deutschem Gesetz geheiratet habe. Vielleicht waren die Vorkommnisse sogar rassistisch motiviert, aber von Rassismus ist im Artikel nicht die Rede.  Wahrscheinlich sind hier auch Alkoholiker am Werk gewesen, aber auch von Alkohol ist im Artikel nicht die Rede. Die einzelnen Täter werden nicht genau beschrieben, sondern von der schweizer Presse geschützt. Nur der Chef muss gehen, aber das ist doch nicht alles! Das heisst, es wird im Artikel mehr verschwiegen als gemeldet., und vielleicht tritt nun soger der Falsche ab. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Untersuchungsbericht: Porno-Bilder im Pannenamt: Chef tritt ab; 20.8.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Porno-Bilder-im-Pannenamt--Chef-tritt-ab-18873016

<Porno-Bilder, übertrieben lange Pausen, Willkür: Das Migrationsamt Zürich bekommt im Untersuchungsbericht schlechte Noten. Jetzt nimmt der Chef den Hut.

Der Chef des Zürcher Migrationsamts, Adrian Baumann, nimmt den Hut. Er tritt bereits per Ende August ab und reagiert damit auf die teils heftigen Vorwürfe. Damit will Baumann dem in die Kritik geratenen Migrationsamt eine Neuausrichtung ermöglichen.

Regierungsrat Hans Hollenstein bezieht Stellung.  Tritt ab: Adrian Baumann, Chef des Zürcher Migrationsamts.

Baumann stand als Chef im Mittelpunkt der Kritik. Im Mai hatten sich mehrere Mitarbeitende des Migrationsamtes an Rechtsanwalt Ueli Vogel-Etienne gewandt, weil sie mit ihren Vorgesetzten und deren Arbeitsmoral unzufrieden seien. So sollen sich Teamchefs unter anderem «grosszügige Pausen» gegönnt und «hemmungslos pornographische Bilder verschickt» haben. Das Migrationsamt geriet als «Porno-Amt» in den Fokus. Auch der Bericht bestätigt jetzt, dass auf der Stufe der Teamchefs von bis zu vier Personen Porno-Bilder verschickt wurden, übertrieben lange Pausen gemacht wurden und Fälle willkürlich behandelt wurden (20 Minuten Online berichtete im Live-Ticker).

Dies würde aber nur auf einen sehr kleinen Teil der Mitarbeitenden des Migrationsamtes Zürich zutreffen, heisst es in einem am Freitag veröffentlichten externen Bericht. Für den grössten Teil der Mitarbeitenden würden diese Vorwürfe jeglicher Grundlage entbehren.

Deutlich mehr Beschwerden

Hingegen erhebt der vom St. Galler Rechtsanwalt Peter Schorer erstellte Bericht Kritik an der Verfahrensdauer und Erreichbarkeit. «Das Amt ist etwa im Vergleich zum St. Galler Migrationsamt deutlich ineffizienter», so Schorer. So überschreite die Verfahrensdauer der zu bearbeitenden Fälle ein übliches Mass. Der Anteil der Beschwerden sei zudem deutlich höher als dies etwa in den Städten Basel und Zug der Fall sei.

Das Migrationsamt soll nun zu einem kundenorientierten Dienstleistungszentrum umgewandelt werden. «Die Bevölkerung soll wieder Vertrauen haben in dei Verwaltung», sagt Hollenstein. Dazu gehört auch ein Piquet-Dienst für Abende und Wochenenden. Für diese Neuausrichtung stellt der Amtschef, Adrian Baumann, sein Amt zur Verfügung. Er wechselt ins Strassenverkehrsamt.

Nach dem Rücktritt von Adrian Baumann wird das Amt interimistisch von Andreas Werren übernommen. Werren war zwischen 1999 bis 2004 Leiter im Amt für Justizvollzug. Regierungsrat Hans Hollenstein sagte heute Freitag vor den Medien, er versuche die Prozesse im Migrationsamt zu verbessern. Man sei auf dem richtigen Weg, müsse aber die Verfahren weiter optimieren.>

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20 minuten
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Kriminelles Migrationsamt Zürich 20.8.2010: <Dossiers blieben monatelang liegen> - und so wurde Ausländern der Antritt der Arbeitsstelle verunmöglicht

Einzelne Mitarbeiter missbrauchten ihre Position systematisch, und auch dieTeamchefs versagten bei der Kontrolle der Mitarbeiter. Eigentlich passiert so etwas eher in Diktatur-Staaten, aber scheinbar haben sich hier kleine Angestellte selber zum Diktator ernannt gefühlt, bzw. die kriminellen Mitarbeiter wollten wohl nicht akzeptieren, dass vorläufig aufgenommene Asylbewerber eine B-Bewilligung bekommen sollten, um eine Arbeit annehmen zu können. Details zu den Asylbewerbern fehlen leider im Artikel. Die systematische Praxis der Verschleppung von Verfahren ist jedoch unentschuldbar. Eigentlich müssten da noch viel mehr Leute aus dem Amt verschwinden als nur der Chef. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online; 20.8.2010; http://www.20min.ch/news/zuerich/story/15396318

<Der Untersuchungsbericht über das Zürcher Migrationsamt zeigt: Einzelne Mitarbeiter liessen Dossiers monatelang liegen - und verunmöglichten so den Gesuchstellern eine Arbeitsstelle.

Rechtsanwalt Peter Schorer und Regierungsrat Hans Hollenstein bei der Präsentation des Untersuchungsberichts.

Im Untersuchungsbericht von Rechtsanwalt Peter Schorer steht schwarz auf weiss, was schon lange vermutet wurde: Im Zürcher Amt für Migration gab es in der Behandlung von Dossiers gravierende Mängel. Betroffen sind Gesuche um Bewilligungen in mehreren Abteilungen. Besonders gravierend aber waren die Probleme in der Abteilung Asyl und Massnahmen.

Der Bericht hat denn diese Abteilung besonders unter die Lupe genommen und aufgezeigt, wie eklatant lange einzelne Dossiers liegen blieben. Dabei handelt es sich um Gesuche von vorläufig in der Schweiz aufgenommenen Asylbewerbern um eine B-Bewilligung. Gemäss interner Weisung sollten diese Anträge innert zwei Monaten an das Bundesamt für Migration überwiesen werden.

Bearbeitungszeiten von über einem Jahr

In 33 untersuchten Fällen mussten die Asylanten aber bis zu zehn Monate warten, bis ihre Dossiers zum ersten Mal bearbeitet wurden. Bis zur Überweisung ans Bundesamt für Migration konnten dann nochmals bis zu zwölf Monate vergehen.

Die schleppende Bearbeitung von Dossiers geht auf das Konto von wenigen Mitarbeitern, wobei eine Person offenbar besonders langsam arbeitete. Die Folge: Die Antragsteller konnten wegen der willkürlichen Praxis monatelang keine Arbeit antreten, weil sie erst mit der beantragten B-Bewilligung eine Arbeitsstelle annehmen dürfen.

Shoppen statt Mitarbeiterkontrolle

Es ist nicht erstaunlich, dass der Bericht denn auch in der Abteilung Asyl die grössten Mängel an direkter Personalführung aufdeckt. Dort habe man die meisten Vorwürfe prüfen müssen, so Rechtsanwalt Schorer. Das heisst, in dieser Abteilung wurden Dossiers nicht nur monatelang liegen gelassen. Die Teamchefs in dieser Abteilung kümmerten sich auch nicht um die Kontrolle ihrer Mitarbeiter.

Stattdessen gingen sie shoppen, surften auf Facebook oder versandten Pornobilder. Wegen ihrer Freizeitaktivitäten während der Arbeitszeit mussten unzählige Ausländer monatelang auf die Erteilung ihrer Arbeitsbewilligung warten – kein rühmliches Bild für das Zürcher Migrationsamt.>

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20 minuten
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Genf 28.8.2010: Der Räuber ist der Chef: Finanzchef der Friedensorganisation "Centre pour le dialogue humanitaire" zweigt 3,8 Mio. Franken ab - und der Gründungsdirektor Griffiths ist auch weg

aus: 20 minuten online: Genf: Friedens-NGO ausgenommen; 28.8.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Friedens-NGO-ausgenommen-18195909

<Der Finanzchef einer Genfer Friedensorganisation hat seine Arbeitgeberin richtiggehend geplündert. Er soll 3,8 Millionen Franken unterschlagen haben.

Diebe schrecken auch vor Hilfswerken nicht zurück. Bei der Genfer Friedensorganisation Centre pour le dialogue humanitaire (CDH) sind 3,8 Millionen Franken aus der Kasse verschwunden. Das Geld abgezweigt hatte der inzwischen entlassene Finanzchef.

Die Organisation hat eine Strafanzeige gegen diesen eingereicht, wie sie in einem Communiqué eine Meldung der Westschweizer Zeitungen «Tribune de Genève» und «Le Temps» vom Samstag bestätigte. Seit 2004 hatte der Kaderangestellte das Geld auf verschiedenen Wegen veruntreut, unter anderem mit Hilfe gefälschter Dokumente.

Mitte Juni flog er auf, worauf das CDH umgehend eine externe Untersuchung durchführen liess. Demnach wurden 3,8 Millionen Franken veruntreut. Der ehemalige Finanzchef bestreitet diese Summe. Gemäss seinem Anwalt will er nur 1,3 Millionen abgezweigt haben.

CDH-Gründer geht

Weil er sich selber in der Verantwortung sah, nahm CDH-Gründungsdirektor Martin Griffiths im Zusammenhang mit der Affäre den Hut.

Das Loch in der Kasse sollte die Tätigkeit der Organisation nicht beeinträchtigen, wie das CDH mitteilte. Dieses ist derzeit in 15 Konflikten engagiert. Unter anderem spielt das CDH eine wichtige Rolle bei der Lösung des Darfur-Konflikts.

Das Budget der Organisation beträgt 18 Millionen Franken pro Jahr. 40 Prozent davon stammen von Norwegen; die Schweiz, Grossbritannien und Schweden steuern je 10 Prozent bei.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vertraue auf eine umfassende Untersuchung und eine lückenlose Aufklärung durch die Genfer Strafbehörden und durch das CDH, sagte EDA-Pressesprecher Georg Farago am Samstag auf Anfrage. Das EDA erwarte, dass Massnahmen ergriffen werden, damit solche Ereignisse nicht mehr vorkommen.

(sda)>

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Kanton Zürich 28.8.2010: Ein Tablettensüchtiger klaut systematisch Blanko-Rezepte und fälscht systematisch Unterschriften, oder tritt sogar als Arzt auf, um bestimmte Tabletten kaufen zu können

Der Betroffene hat seine Sucht nicht im Griff, in diesem Fall eine Tablettensucht, und wird zum Fälscher. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: 16 Monate unbedingt: Falscher Arzt muss ins Gefängnis; 28.8.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Falscher-Arzt-muss-ins-Gefaengnis-26039603

<von Attila Szenogrady -

Ein einschlägig vorbestrafter Rezeptbetrüger aus Glarus hat im Kanton Zürich erneut sein Unwesen getrieben. Auch wieder als angeblicher Arzt. Jetzt muss er ins Gefängnis.

«Sie haben ihre letzte Chance vertan», erklärte die Gerichtsvorsitzende Maya Bertschi anlässlich der Urteilseröffnung am Freitag unmissverständlich. Kein Wunder: So treibt der in Glarus aufgewachsene Innerschweizer schon seit über sechs Jahren sein Unwesen als Rezeptbetrüger. Sein Ziel ist einfach zu erklären: Der tablettensüchtige Mann will kostenlos zu diversen Medikamenten kommen. Darunter vor allem zu den starken Schlafmitteln Dormicum und Seresta.

Regelmässig Blanko-Rezepte gestohlen oder Arzt gespielt

Die Methoden des Angeklagten waren simpel, aber erstaunlich wirksam. So begab er sich jeweils zu verschiedenen Aerzten, die er jeweils in einem günstigen Augenblick bestahl und um ihre Blanko-Rezepte brachte. Damit war der Hauptteil des Betrugs bereits bewältigt. Nachher musste der Täter nur noch die Unterschriften fälschen, um in den Apotheken zu seinen ersehnten Medikamenten zu kommen. In einigen Fällen gab er sich gar als Arzt aus, um seine Opfer zu täuschen.

Diverse Therapien gescheitert

Der heute 43-jährige Angeklagte wurde aber immer wieder erwischt und vor Gericht gestellt. Zunächst zeigten sich die Richter von der milden Seite und schob mehrere Freiheitsstrafen zugunsten von Entzugstherapien auf. Allerdings immer wieder vergeblich. Alle Massnahmen scheiterten kläglich.

In erster Linie wegen des Angeklagten, der sich häufig als Querulant aufführte und damit jegliche Zusammenarbeit mit seinen Betreuern verunmöglichte. Unschön war zudem, dass der Täter selbst in den geschlossenen Anstalten zuschlug und wiederholt Patientinnen beklaute.
Am vergangenen 12. April wurde er zum letzten Mal festgenommen und sitzt seither im Gefängnis.

16 Monate unbedingt

Am Freitag legte der Angeklagte vor Gericht vergebens ein Geständnis ab. Er wurde antragsgemäss wegen Betrugs und weiteren Nebendelikten zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten verurteilt. Der Verteidiger Valentin Landmann hatte vergeblich für eine deutliche Strafsenkung auf noch acht Monate Freiheitsentzug plädiert.

Allerdings war auch für den Anwalt klar, dass diesmal für seinen Mandanten nur noch ein «Ende mit Schrecken» in Frage kam.
Das Gericht sprach von klassischen Beschaffungstaten des Glarners, verzichtete aber trotzdem bewusst auf einer Anordnung einer neuen Massnahme. Dies mache keinen Sinn mehr, zeigte sich das Gericht überzeugt.>

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Zürich 30.8.2010: Fussballfans des FC Zürich montieren in der ganzen "Südkurve" die Sitze ab, um wieder "Stehplätze" zu haben - und wie gelangten die vielen Werkzeuge ins Stadion?

Fussballfans wollen sich nicht an regeln halten, das stimmt für bestimmte Gruppen von Fussballfans. Das fing zuerst in Italien mit Fackeln an und entwickelte sich wie ein Flächenbrand über ganz Europa. Hier in Zürich ist so eine Horde Wildschweine, die meinen, sie seien "besser drauf", wenn sie stehen müssen. Dabei ist bewiesen, dass Sitzplätze eine Prävention gegen Gewaltentwicklung darstellen. Aber das wollen die Wildschweine von Zürich doch nicht, die wollen Wildschweine bleiben bzw. wollen kriminell bleiben. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Stuhl-Aktion im Letzigrund: Fans tanzen Letzi-Boss auf der Nase herum; 30.8.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/28069170

<von Ronny Nicolussi -

Die Südkurven-Fans des FC Zürich führen Stadionmanager Peter Landolt vor. Statt die demontierten Stühle anzuschrauben, wollen sie eine Fristverlängerung.

Bleiben vorerst demontiert: Sitze im Letzigrund.

Innert kürzester Zeit entfernten FCZ-Fans am Samstag während des Spiels gegen den FC St. Gallen über 2000 Stühle aus dem Zürcher Letzigrund. Hintergrund der Aktion war die alte Forderung der Fans, nach Stehplätzen im Stadion. Letzigrund-Manager Peter Landolt bezeichnete die für das Management peinliche Situation als «originelle Idee» und als «Lausbubenstreich». Deshalb wollte er den Fans bis Montag um 12.00 Uhr Zeit geben, ihm mitzuteilen, ob sie die Sitze wieder montierten.

Stadionmanager Peter Landolt in einer Aufnahme von 2006

Die Fans liessen Landolt jedoch im Stich. Bis Montagnachmittag tat sich auf dem Letzigrund nichts. Laut Informationen von «Radio 24» haben die Fans das Ultimatum des Stadionmanagers verstreichen lassen. Statt Härte zu zeigen habe er ihnen sogar bis Dienstagvormittag Zeit gegeben, es sich nochmals zu überlegen. Andernfalls wolle er eine externe Firma mit der Montage der Sitze beauftragen. Die Rechnung ginge an den FCZ. Landolt war für 20 Minuten Online nicht zu sprechen.

Der FC Zürich wollte sich zum weiteren Vorgehen vorerst nicht äussern. FCZ-Sprecher Giovanni Marti sagte, der Club wolle zuerst mit Landolt das Gespräch suchen. Präsident Ancillo Caneppa will am späteren Nachmittag im FCZ.TV Stellung nehmen.

Stadtrat findet Aktion nicht unsympathisch

Gar Sympathien für die Aktion der Fans äusserte der zuständige Stadtrat Gerold Lauber. Er sass am Samstag im Stadion. Auf Anfrage sagt er: «Die Fans hatten offenbar sorgfältig geplant, sich gut organisiert und das Ganze perfekt durchgeführt. In diesem Sinne fand ich diese ‹gewaltfreie› Protestaktion nicht unsympathisch.» Die Fans hätten mit dem enormen Aufwand gezeigt, dass ihnen die Stehplätze ein ernsthaftes Anliegen seien.

Vorgeführt haben die Fans aber nicht nur eine Aktion für ihr Anliegen, sondern auch mit welcher Leichtigkeit eine grössere Menge Werkzeuge während eines Ligaspiels ins Stadion geschmuggelt werden können. Schraubenschlüssel aus Metall in Bereichen, wo PET-Flaschen nicht zugelassen sind. Das ist ein Sicherheitsproblem. Offenbar sollen die Werkzeuge nicht am Spieltag selbst, sondern im Vorfeld ins Stadion gebracht worden sein.

Personenkontrollen verkommen zu einem Witz

Damit verkommen die Personenkontrollen vor den Spielen zu einem Witz. Stadtrat Lauber verweist auf einen Entscheid des Zürcher Stimmvolks. Dieses habe ein offenes Stadion gewollt, das ausserhalb von Konzert- oder Spielbetrieb für die Bevölkerung geöffnet sein soll. Will heissen: jeder kann verbotene Gegenstände im Vorfeld eines Spiels im Stadion verstecken. «Auch rigide Sicherheitskontrollen können daher kaum verhindern, dass sich ‹verbotene› Gegenstände im Stadion befinden», sagt Lauber und ergänzt: «Wer wirklich etwas Verbotenes ins Stadion schmuggeln will, der schafft das auch!» Ob die Gelassenheit bei den Verantwortlichen endet, wenn wie vor neun Jahren im San-Siro-Stadion in Mailand ein Scooter die Tribüne hinunter geschleudert wird, wird sich weisen.>


Nach der grossen Pressekampagne waren Innerhalb von zwei Wochen die Sitze dann wieder montiert.

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20 minuten
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Kriminelle Basler Staatsanwaltschaft 9.9.2010: Sie lassen den falschen Mann unter Hooligan-Verdacht verhaften - sie behalten ihn 2 Tage in U-Haft - sie beschlagnahmen seine Handys einen Monat lang - die Verfahrenseinstellung kommt erst nach 10 Monaten

Menschenrechte? Gibt es die in der Schweiz? Die gibt es nur, wenn kein Verdacht vorhanden ist. Die kriminelle Basler Staatsanwaltschaft liefert hier wieder ein Beispiel ihrer Willkür-Praxis. Die kriminellen Schweizer in der Basler Stawa wollten ihre "Beute" nicht weggeben, auch wenn es die falsche "Beute" war. Die Folgen für das Opfer sind der Stawa egal, denn so lange der Lohn bei der Stawa Basel nicht gekürzt wird, so lange handelt man dort weiter nach dem Prinzip: Handeln, und blind immer vorwärts. Wann greift der Bundesrat für Justiz bei der hirnlosen, alkoholisierten, unzurechnungsfähigen Basler Filz-Justiz endlich ein? Es wird schon langsam Zeit. Aber Schweizer sind meistens nicht fähig, gegen andere kriminelle Schweizer einzugreifen - aus "nationalen" Gründen...

aus: 20 minuten online: Verhaftet, Job weg: Behörden hielten FCZ-Fan für Hool; 9.9.2010;
http://www.20min.ch/news/basel/story/14057455

<von Jonas Hoskyn -

Eine Verwechslung hatte für einen FCZ-Fan böse Folgen. Weil man ihn für einen Hooligan hielt, verlor er seinen Job [fand aber dann gleich einen neuen Job].

Obwohl FCZ-Fan Ronny Schlauri noch nie im Joggeli war, musste er zwei Tage in U-Haft ausharren.

56 Foto- und Filmsequenzen schickte die Basler Polizei nach den Krawallen beim Cupspiel FCB – FCZ vom November 2009 nach Zürich. 25 davon konnte die Zürcher Polizei identifizieren. Doch bei einem unterlief den Behörden ein Fehler mit einschneidenden Konsequenzen. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, musste Ronny Schlauri zwei Tage in Untersuchungshaft verbringen, obwohl er gar nicht am Match war.

Die Polizisten hatten ihn Ende Juni bei der Arbeit abgeholt. «Als ich ihnen sagte, dass ich noch gar nie im Joggeli war, hiess es: Wir führen nur den Befehl aus Basel aus.» Im Waaghof stellte sich dann schnell heraus, dass die Polizei den Falschen erwischt hatte.

Doch für Schlauri gingen die Probleme weiter. Sein Arbeitgeber teilte ihm kurzerhand mit: «Mit solchen Typen wollen wir nichts zu tun haben.» Glücklicherweise fand er kurz darauf wieder eine Stelle als Kurier. Das Verfahren aber zog sich in die Länge: «Meine Handys bekam ich erst nach einem Monat wieder.» Den definitiven Bescheid, dass das Verfahren eingestellt worden sei, erhielt er gar erst vor wenigen Tagen.

Nun will er Schadenersatz. «Die ganze Sache hat mich zwischen 5000 und 7000 Franken gekostet», so Schlauri. Der Mann könne gegen jede Verfahrenshandlung Einsprache erheben, sagt Markus Melzl von der Basler Staatsanwaltschaft. Allenfalls erhält er so noch eine Entschädigung für die zwei Tage U-Haft.>

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Tagesanzeiger
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17.9.2010: <Zürich, die kinderfeindliche Stadt> - die kriminelle Arroganz der schweizer Bankenstadt zeigt ihre hässliche, kriminell-kinderfeindliche Seite - einige Beispiele

aus: Tagesanzeiger online; 17.9.2010;
http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/12673/zurich-die-kinderfeindliche-stadt/

<Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin Adriana Deprez

Man stellt sich also hin und wird dann aus Versehen von jemandem in den Bauch geboxt –  Konfliktträchtige Kinderwagen in einem Bus der VBZ.

In Zürich fühle ich mich als Mutter oft nicht willkommen. Es fängt an bei der Schwangerschaft: Im Tram und Bus kriegt man in der Rushhour nie einen Sitzplatz. Man stellt sich also hin und wird dann aus Versehen von jemandem in den Bauch geboxt. Dass es auch ganz anders gehen könnte, sehen wir in anderen Ländern. Das haben wir Mütter oft im Urlaub erlebt und gestaunt, wie kinderfreundlich viele Länder doch sind.

Nachdem das Kind geboren ist, müssen Mütter das nächste Problem bewältigen: Wie steigt man denn alleine in ein hohes Tram oder einen Bus ein? Auf Hilfe wartet man oft vergebens. Meistens entfernen sich die Mitreisenden sofort von Frauen mit Kinderwagen, damit sie ja nicht gefragt werden. Dann gibt es jene, die neben Müttern stehen bleiben, aber ganz direkt sagen, sie wollten sich die Hände jetzt nicht schmutzig machen. Meistens helfen nur andere Mütter, oft muss man eben einfach auf das nächste Niederflur-Tram warten, da kann man alleine einsteigen.

Dann geht es weiter mit Debatten über das Stillen in der Öffentlichkeit. In Zürich werden tatsächlich Frauen aus Restaurants rausgeschmissen, weil sie so etwas Unverschämtes wagen. Andere Gäste erledigen ihren Stuhlgang auch nicht vor den anderen, weil es für dieses Bedürfnis in jedem Restaurant eine Toilette gibt. Nie aber einen Stillraum.

Dann gibt es die Leute, die beschimpfen einen, weil man es wagt, den Kinderwagen in den Zug mitzunehmen. Die blöden Dinger versperren einem ja den Weg. Und wenn man Pech hatte und ins falsche Abteil eingestiegen ist, da muss man halt in der ersten Klasse auf dem Boden hocken, weil der Gang zu schmal ist, um einen Kinderwagen durchzuschieben und in die zweite Klasse zu gelangen.

Und was haben Sie da vor? Eine Windel wechseln? In der Öffentlichkeit? Dabei ist es egal, dass die besagte Windel einem zwei Monate alten Stillbaby gehört und sogar die feinste Nase da wahrscheinlich nichts mitkriegen würde.

Dabei stört es anscheinend niemanden, dass bei der Bushaltestelle, wenn es regnet, gerade alle Leute mitsamt Kindern und Schwangeren verraucht werden. Riecht denn eine Stillwindel tatsächlich schlimmer als eine Zigarette?

Ich frage mich, warum die Mehrheit der Leute es in Ordnung findet, wenn man eine Zigarette raucht, vor dem Einsteigen in den Bus mal kräftig den letzten Zug einatmet, dann die brennende Kippe auf den Boden schmeisst, schnell noch in den Bus einsteigt und dann im Bus drin diesen letzten Atemzug wieder ausatmet. Diesen Rauchern sagt niemand etwas. Beim Sitzen neben einer diskret stillenden Mutter, muss man aber einen Kommentar machen. Für mich als Mutter und als Mensch stimmt da etwas nicht.>

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Basler
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Basel 17.9.2010: Löcher in der Verglasung der Dreirosenbrücke lassen auf kriminelle Steinwürfe und Schüsse aus Feuerwaffen schliessen - Sachbeschädigung der "besonderen Art"

Welch perverse Energien in der Schweiz herrschen, kann man an dieser Meldung ablesen. Da haben gewisse Menschen einen Spass, den Schallschutz der Dreirosenbrücke mit Löchern zu durchsieben. Das Vorkommnis erinnert an die Rambo-Sitten in Texas, wo mit Revolvern auf Verkehrsschilder gezielt wird - so "zum Spass" und "aus Langeweile". Insofern dürfte es sich um schweizer Täter handeln, die "USA"-Fans sind. Eigenartig ist aber, dass niemand Schüsse gemeldet hat. Demzufolge dürfte jemand der Täter sein, der ein Schalldämpfer-Gewehr besitzt. Aber lesen Sie selbst:

aus: Basler Zeitung online: Dreirosenbrücke unter Beschuss; 17.9.2010;
http://bazonline.ch/basel/stadt/Dreirosenbruecke-unter-Beschuss/story/25434945

<Von Alexander Müller

An den Verglasungen der Basler Dreirosenbrücke wurden zahlreiche Löcher entdeckt. Hat ein Verrückter mit einer Maschinenpistole auf die Autobahn gefeuert?

Unbekannte sollen rund 120 Schüsse auf die Dreirosenbrücke abgefeuert haben. Diese Behauptung hat ein Zeuge gegenüber dem Basler Blog infam.antville.org geäussert. Und tatsächlich: Auf der Grossbasler Seite der Basler Dreirosenbrücke weisen die Verglasungen bei der Autobahn dutzende Löcher und Einschläge auf. Die Gerüchteküche brodelt.

Doch dass die Schäden an der Brücke tatsächlich von einem Sperrfeuer mit einer Schnellfeuerwaffe herrühren, scheint unwahrscheinlich. «Die meisten Löcher dürften von Steinwürfen stammen», vermutet René Plattner gegenüber baz.ch. Plattner ist der Leiters des Werkhofs Sissach der Nationalstrassen Nordwestschweiz AG und damit für den betrieblichen Unterhalt der regionalen Autobahnen und damit auch der Basler Dreirosenbrücke zuständig. An den Glaswänden gibt es jedoch einige Beschädigungen, die auch Plattner stutzig macht: «Bei einigen Löcher ist es durchaus vorstellbar, dass sie vom Beschuss mit einer Pistole oder eines Gewehrs herrühren».

Gefährdung von Menschenleben

Genaueres ist auch bei der Basler Staatsanwaltschaft nicht zu erfahren. Strafanzeigen seien bisher keine eingegangen, sagt Kriminalkommissär Markus Melzl, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft (Stawa). «Wenn jedoch tatsächlich jemand auf die Autobahnverglasungen geschossen hat, geht es um Gefährdung von Menschenleben», so Melzl. In diesem Fall müsste die Stawa von sich aus aktiv werden. Gleiches gilt möglicherweise auch für die Steinewerfer: «Wenn ein grosser Brocken an die Autobahnscheibe knallt, kann ein Autofahrer durchaus erschrecken und verunfallen», befürchtet Melzl. Er will das Thema am nächsten Dienstag bei den verschiedenen Dienststellen zur Sprache bringen.

Plattner beruhigt hingegen besorgte Autofahrer: Dass die Scheiben durch Steinwürfe zum Bersten zu bringen sind, hält er für undenkbar. Dafür sei die Scheibe einfach zu dick. Selbst mit den zahlreichen Schäden sollte das Glas den Belastungen weiter Stand halten. Dennoch werden die Scheiben ersetzt – allerdings nicht sofort. «Repariert wird erst, wenn wir uns mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) einig sind, wie die Verglasungen der Brücke in Zukunft geschützt werden kann», erklärt er. Eine Möglichkeit dafür wären Auffangnetze. Entscheiden wird dies letztlich das Astra.

Teure Reparaturen

Mit Blick auf den grossen Sachschaden an der Dreirosenbrücke dürften sich Schutzmassnahmen allerdings schnell rechnen. Plattner spricht von Reparaturkosten in fünfstelliger Höhe, da jede Scheibe eine Einzelanfertigung sei. Zudem ist auch der Arbeitsaufwand für das Ersetzen der Scheiben beträchtlich: Dafür werden – vermutlich im nächsten Jahr - einige Nachtsperrungen der Autobahn nötig sein. (baz.ch/Newsnetz)>

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20 minuten
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Zürich 22.9.2010: Ein "Fahrender" als betrügerischer Aufschneider-Handwerker, Mercedes-Fahrer und Schläger gegen Velofahrer und Betreibungsbeamten

Ein "Fahrender" aus Zürich meinte, für ihn gelte kein Gesetz, oder es würden für ihn Sondergesetze gelten. Irgendwie behandelte er die Mitmenschen wie Schuldner, die er betrügen und schlagen dürfe. Er handelte nach dem Prinzip "Kleider machen Leute", schlüpfte in einen Handwerkeranzug und nahm eine Werkzeugbox mit, trat als Handwerker auf, ging in die Keller von grossen Unternehmen, kam dann wieder hervor und hinterliess eine Rechnung, ohne auch nur irgendetwas getan zu haben. Schläge gegen einen Velofahrer und einen Betreibungsbeamten kamen auch noch hinzu. Er fühlte sich beim Anblick dieser Menschen scheinbar total überfordert. Am Ende liess die Justiz eine Reihe der Delikte auch noch verjähren, so dass er hier mit nur 14 Tagen Haft und einer Busse von 2500 Franken davonkommt. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Gewalt und Betrug: Dreister Serienbetrüger im Glück; 22.9.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Dreister-Serienbetrueger-im-Glueck-18498700

<von Attila Szenogrady -

Ein raffinierter Zürcher Serienbetrüger hat innerhalb von wenigen Jahren mehrere 100 000 Franken ertrogen. Zudem hat er einen Radfahrer und einen Betreibungsbeamten verprügelt.

Die Betrugsserie des heute 51-jährigen Familienvaters fiel eindrücklich aus. Die Anklageschrift setzte 1998 ein und umfasste einen Zeitraum von über zehn Jahren. Dabei wandte der Scherenschleifer verschiedene erfolgreiche Maschen an. Zum einen schlug er bei grossen Firmen im Grossraum Zürich oder im Kanton Zug zu. Dabei tauchte er jeweils als angeblicher Handwerker auf und erklärte beim Empfang, dass er Reparaturarbeiten zu erledigen habe.

Danach verschwand er für einige Stunden im Gebäudeinneren und liess zum Schluss eine Rechnung von mehreren tausend Franken zurück. Der Schönheitsfehler: Der Angeklagte hatte keinen Finger krumm gemacht und die Arbeiten schlicht und einfach erfunden.
Erstaunlich war dabei, dass viele Firmen, wie die Sika Informationssysteme AG, auf den Trick hereinfielen und die Rechnungen bezahlten. Zu den weiteren Geschädigten zählten auch die Zürich Versicherung oder die Orell Füssli AG.

Als Mercedes-Halter Sozialhilfe abgezockt

Auf einer zweiten Schiene zockte der Serienbetrüger auch die Zürcher Sozialhilfe ab. So bezog er zwischen September 2004 und Frühjahr 2008 regelmässig Fürsorgegelder für insgesamt rund 200 000 Franken. Obwohl er in der gleichen Zeit regelmässig als Schleifer arbeitete und zweitweise ein Jahreseinkommen von weit über 100 000 Franken erzielt und mit einer Luxuskarosse der Marke Mercedes herumfuhr.
Zu den Opfern gehörte sogar die kantonale Bildungsdirektion, welche den Sohn des vermeintlich mittellosen Angeklagten mit Stipendien von rund 40 000 Franken unterstützte.

Auch Gewalttaten verübt

Vor Gericht standen aber nicht nur die Wirtschaftsdelikte zur Debatte. So hatte der Beschuldigte im Januar 2008 an der Werdstrasse mit seinem Mercedes in einem Wutanfall absichtlich einen Velolenker mittleren Alters angefahren. Dann stieg er aus seinem Wagen aus und prügelte mit einem Schlagstock auf den bereits verletzt am Boden liegenden Geschädigten ein.
Im letzten Januar machte ein Betreibungsbeamter den Fehler, am frühen Morgen Wohnort des Angeklagten mit einem Zahlungsbefehl zu erscheinen. Der nach einer Freinacht noch unter Alkoholeinfluss stehende Schuldner begrüsste den unerwünschten Besucher mit einem Faustschlag ins Gesicht.

Im Glück dank Verjährung

Vor Gericht legte der Angeklagte ein halbherziges Geständnis ab und hatte zum Schluss mehr Glück als Verstand. Da einige der älteren Delikte bereits verjährt waren, setzte es im Sinne der Verteidigung nur noch eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten ab. Die Staatsanwaltschaft hatte vergeblich 30 Monate gefordert. Davon sollt er sechs Monate im Gefängnis absitzen. Der Verteidiger hatte sich für eine letzte Chance ausgesprochen und auf die Zugehörigkeit seines Klienten zu den Fahrenden und dessen Gedankengut hingewiesen.

Ganz ungeschoren kam der inzwischen wieder hoch verschuldete Täter aber nicht davon. So wurden zwei einschlägige ehemals bedingte Vorstrafen widerrufen und für vollziehbar erklärt. Ein 14-tägiger Freiheitsentzug sowie eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu 50 Franken. Das Gericht setzte zudem eine maximale Probezeit von fünf Jahren fest.>

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Das Drogenzentrum und Hetzzentrum der linksextremen Szene "Reitschule" in Bern

Bern 24.9.2010: Das Drogenzentrum und staatsfeindliche Politzentrum "Reitschule" steht zur Abstimmung

In Bern gibt es an bester Lage seit Jahrzehnten eine ehemalige "Reitschule" (auch "Reithalle" oder einfach "Halle" genannt), die zum "Kulturzentrum" umgestaltet wurde. Die "Kultur", die dort zelebriert wird, besteht erstens aus Konzerten, wo man als Konsument Drogen rauchen darf, also eher Drogenkonsum mit Konzert - und zweitens sind in diesem kriminellen Haus die Büros der linksextremen Szene wie der kriminell agierenden Antifa. Dieser Drogenclub hat sich aus der Hausbesetzerszene der 1980er Jahre entwickelt und ist bis heute ein Hort der Kriminalität schlechthin. Die Polizei macht nichts und meint, die Politik sei für die Duldung oder für die Auslösung dieses zum Teil hochkriminellen Drogenclubs zuständig.

Der Name "Reitschule" gibt all diesen kriminellen Aktivitäten ein "hübsches Mäntelchen". Diese kriminellen Leute im "Kulturzentrum" "Reitschule" sind nicht nur für die Verteilung von Drogen und für das Abgleiten 1000er von Menschen in eine Drogenabhängigkeit verantwortlich, indem Konzerte mit Drogenkonsum kombiniert werden, sondern die kriminelle, linksextreme Szene betreibt dort auch sinnlose und zum Teil absolut rechtswidrige und staatsfeindliche Aktivitäten wie schwere Sachbeschädigungen und Gefährdung von Menschenleben wie Angriffe auf Polizei und Sanität. Die "Reitschule" bietet den Kriminellen wie z.B. Schlägerdemonstranten sogar Schutz vor der Polizei. Gleichzeitig bekommt die kriminelle "Reitschule" aber Subventionen der Stadt Bern als "Kulturbetrieb", weil sie einige "Konzerte" organisiert und ein paar Restaurants betreibt. Nun, dass dies kein "Kulturbetrieb" ist, sondern eine Drogen-Gemeinschaft gegen staatliche Strukturen und Rechtsformen, moniert die SVP immer wieder und bringt diese hohe Kriminalität der Reitschule mit ihrem "hübschen Mäntelchen" ein weiteres Mal zur Abstimmung.

Die kriminelle Organisation "Antifa" mit Sitz in der "Reitschule" in Bern hat auch gegen Michael Palomino eine Hetze im Internet veranstaltet. Es entpuppte sich dabei, dass die Verantwortlichen der kriminellen Vereinigung "Antifa" nie erreichbar waren, und dass es den Verantwortlichen der "Antifa" nichts ausmacht, historische Daten und Menschen zu kriminalisieren, auch wenn alle Daten das krasse Gegenteil darstellen. Michael Palomino war nicht das einzige Opfer der kriminellen Vereinigung "Antifa". Das heisst: Die "Antifa" ist eine professionelle Gruppierung des schweizer Journalismus, der Justiz und des schweizerischen Geheimdienstes. Solche "Drogen-tolerante" Hetzjournalisten sind zum Beispiel Hans Stutz oder Iso Ambühl. Entschuldigungen gab es nie. Das heisst: Die Schweiz ist zum Teil in den Händen von Drogensüchtigen.

Am kommenden Sonntag hat die Stimmbevölkerung nun Gelegenheit, das Drogenzentrum "Reitschule" schliessen zu lassen. Viele Stimmbürger sehen die wahre Struktur der "Reitschule" nicht und meinen, es handle sich nur um Konzerte und schöne Restaurants, und viele Parteien schweigen zu diesem Tabu "Reitschule". Nur die SVP schweigt nicht.

Der vorliegende Artikel ist in der normalen Hetz-Attitüde des linken schweizer Hetz-Journalismus gegen die SVP geschrieben, die SVP sei "populistisch" etc. Genau das Gegenteil ist der Fall: Die SVP will, dass die Rechte und Gesetze eingehalten werden, und dass das Drogenzentrum "Reitschule" keine Menschen mehr in die Drogen manipulieren kann. Die "Reitschule" behauptet, es gäbe keine staatsfeindlichen Aktivitäten mehr. Die Situation kann sich aber ganz schnell wieder ändern, und es ist zu hoffen, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in Bern dies endlich merken und die Reitschule abschaffen. Konzerte und Restaurants können auch woanders stattfinden, aber ohne Drogen und ohne Kriminalität. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Schliessungs-Initiative: Die Reitschule zieht in die fünfte Schlacht; 24.9.2010;
http://www.20min.ch/news/bern/story/Die-Reitschule-zieht-in-die-fuenfte-Schlacht-11267667

<von Adrian Müller - Schwimmbad oder Kulturzentrum: Am Sonntag können die Berner die Reithalle für immer schliessen. In der Hauptstadt ist ein heftiger Wahlkampf entbrannt.

Der Berner Reitschule droht die Schliessung. In den letzten 11 Jahren haben die Berner aber das Kulturzentrum bereits in vier Abstimmungen vor dem Aus bewahrt.

Zum fünften Mal innert elf Jahren müssen die Berner an der Urne über das Schicksal der Reithalle entscheiden. Zu verdanken haben sie dies dem SVP-Heisssporn und Lastwagenfahrer Erich J. Hess, der die Schliessungs-Initiative angestossen hat. Er zeichnet das Bild des rechtsfreien Raums mit Krawallbrüdern und Dealern, die die «Halle» im Griff haben. «Es löscht jedem Touristen ab, wenn er die ‚grusige’ [schauerliche] Reitschule bei der Einfahrt in die Stadt sieht», sagt Hess im Gespräch mit 20 Minuten Online. Hess will laut Initiativtext die Reitschule an den Meistbietenden verkaufen und das denkmalgeschützte Gebäude in ein Schwimmbad oder eine Markthalle verwandeln.

Linke hoffen auf wuchtiges Nein

Im linken Bern werden der neuen Initiative nur geringe Chancen eingeräumt. 2009 etwa retteten die Berner das Kulturzentrum Progr mit über 66 Prozent Ja-Stimmen vor einem Verkauf an eine Zürcher Baufirma. Der Wahlkampf über die Zukunft der Reitschule hat trotzdem die nationale Bühne erreicht. Müslüm, der Robin Hood vom Bosporus, hat mit seinem Videoclip «Erich, warum bisch Du nid ehrlich», die Charts gestürmt und einen YouTube-Hit gelandet . «Die Leute glauben dank dem Clip wieder an das Gute. Die Pro-Reitschule-Kampagne hat zudem die Kunstszene in der Stadt gefestigt und zusammenrücken lassen», so Komiker Semih Yavsaner aka Müslüm.

Selbst die Zielscheibe Erich J. Hess dreht ob dem Video nicht im roten Bereich. «Ich habe keine Mühe damit, bei Satire ist fast alles erlaubt.» Weniger gelassen sieht er der kommenden Abstimmung entgegen. Hess hat in den letzten Tagen «durchzogene Rückmeldungen» erhalten. Für ihn wären weniger als 30 Prozent Ja-Stimmen eine Katastrophe. «Diesmal muss die rechtspopulistische Seite eine grosse Niederlage einstecken, damit sie es in den nächsten 30 Jahren nicht mehr wagt, wieder eine Initiative gegen die Reitschule zu lancieren», hofft dagegen Stadtrat Hasim Sancar (GB/JA). Dafür kämpfen auch prominente Bands: Im Reitschul-Umfeld herangewachsene Musikstars wie Züri West, Patent Ochsner oder Steff la Cheffe steuern Songs für eine Abstimmungs-CD bei.

Als Junkies das Bild trübten

Noch vor zwei Jahren kämpfte die Reitschule mit einer offenen Drogenszene unter der Eisenbahnbrücke – und verspürte viel politischen Gegenwind. Bis zu 100 Junkies setzten sich dort unter widrigsten Bedingungen die Nadel, Schlägereien auf dem Vorplatz gehörten zur Tagesordnung. Zudem verschanzten sich immer wieder gewaltbereite Krawallbrüder im Kulturzentrum – etwa bei der SVP-Demo im Oktober 2007. «Die Zeiten, als sich gewalttätige Demonstranten in die Reitschule zurückgezogen haben, sind vorbei», sagt der Berner Sicherheitsdirektor Reto Nause der «Berner Zeitung.» Zudem seien Attacken gegen Polizei und Sanität, wie sie früher aus der Reitschule heraus getätigt wurden, deutlich zurückgegangen.

Semih Yavsaner ist zuversichtlich, aber nicht euphorisch im Hinblick auf die Abstimmung vom Sonntag. «Mir reichen 50.1 % Nein-Stimmen – Hauptsache, wir können am Sonntag in der Reitschule auf die Zukunft anstossen», so der Komiker.>


Die Kommentare der Bevölkerung über das kriminelle Drogenzentrum "Reitschule" in Bern

Die Kommentare sind eindeutig: Die "Reitschule" ist der Hort der Kriminalität in Bern mit Drogensüchtigen und Dieben

<Büro gegenüber Reitschule
ich habe zwei Jahre lang in einem Büro gegenüber der Reitschule gearbeitet. Gut dass wir das Büro vor drei Jahren gezügelt haben, sonst hätte ich gekündigt. In diesen zwei Jahren hatten viele Linke-Demonstrationen dort ihren Ausgangspunkt. Drei Mal habe die Anarchisten/Marxisten dabei die Glastüre des Hauses und zahlreiche Fenster im Strassenzug eingeschlagen. Zwei Mal wurde ins Büro eingebrochen und Rucksäcke, unser Kaffekässeli sowie zwei Laptops meiner Kolleginnen und Kollegen gestohlen. Wer glaubt dass die Cüpli-Linken welche die Reitschule unterstützen dort wohnen würden, träumt.
von: Jean de Carouge am: 24.09.2010 12:43>

schaut euch die reitschule an!
auf dem vorplatz tummeln sich dealer und junkies. schlägereien gibt es dort auch viel (zumindest wo ich dort war). für mich ist dieser ort gestorben. schade nur dass man noch steuergelder verbuttert und man beim parkieren des autos von den dealern bedrängt wird.
von: Mike Hug am: 24.09.2010 12:27

Die Frage lautet doch eher
ob von dort kriminelle Taten ausgehen oder mit Drogen gehandelt wird.Sollte es so sein hat die Polizei eizuschreiten wie es der Auftrag verlangt und vom Bürger auch mit Steuergeld bezahlt wird.Wenn nicht eingeschritten wurde oder wird fragt sich warum.Hat man Angst?Wenn ja,ist es ein rechtsfreier Raum und hat geschlossen zu werden.Dazu ist keine Abstimmung nötig.Dafür reichen die Gesetze aus,man muss sie nur anwenden.
von: Boris am: 24.09.2010 12:23

Andere Kommentare bestätigen pauschal, dass die "Reitschule" der Schandfleck von Bern sei

Reitschule ein Schandfleck für Bern
Das sage ich sogar als Linker, höchste zeit das dieser Mist dort weggeräumt wird und man sich wieder sicher fühlt!
von: Hans-Jörg Wiederkehr am: 24.09.2010 13:24

Reitstall
Dieser rechtsfreie Raum ist d e r Schandfleck der Stadt Bern - das Aushängeschild für die abgewirtschaftete linkselitäre lokale Classe Politique. Genau besehen dient diese lärmige Multikulti-Szene von drogenkonsumierenden Tagedieben, arbeitsscheuen Sozialhilfebezügern, Künstlern von eigenen Gnaden und ewigen "Studenten" der linken Regierung zum Machterhalt: Es sind ihre treusten und kritiklosesten Angänger. Stimme gegen soziale Hängematte. Wer's bezahlt, sind die Aussengemeinden, unter dem Titel "Zentrumslasten". So geht das.
von: Reto Derungs am: 24.09.2010 13:19

Weg damit
was soll denn dass? Die Reithalle ist ein Schandfleck und hat mit Kultur nichts mehr zu tun. Arbeitsscheue und sonstiges Gesindel wird dort gedeckt. Es ist ein rechtsfreier Raum! Einer Hauptstadt unwürdig. Liebe Berner weg damit! Gruss aus der Ostschweiz
von: Blacky am: 24.09.2010 13:49

Fort damit
Die Reitschule in Bern ist ein Schandfleck, wenn nicht DER Schandfleck der Stadt Bern schlechthin. Er gehört entfernt und aufgeräumt. Mag sein, dasss hier einige Künstler gross geworden sind. Nichts desto trotz ein Ort für Junkies und Revoltierende gegen den Staat geblieben und wird es immer sein. Also hinweg damit!
von: Max am: 24.09.2010 13:35

Reitschule ein Schandfleck für Bern
Das sage ich sogar als Linker, höchste zeit das dieser Mist dort weggeräumt wird und man sich wieder sicher fühlt!
von: Hans-Jörg Wiederkehr am: 24.09.2010 13:24

Reitstall
Dieser rechtsfreie Raum ist d e r Schandfleck der Stadt Bern - das Aushängeschild für die abgewirtschaftete linkselitäre lokale Classe Politique. Genau besehen dient diese lärmige Multikulti-Szene von drogenkonsumierenden Tagedieben, arbeitsscheuen Sozialhilfebezügern, Künstlern von eigenen Gnaden und ewigen "Studenten" der linken Regierung zum Machterhalt: Es sind ihre treusten und kritiklosesten Angänger. Stimme gegen soziale Hängematte. Wer's bezahlt, sind die Aussengemeinden, unter dem Titel "Zentrumslasten". So geht das.
von: Reto Derungs am: 24.09.2010 13:19

Schandfleck von Bern!
Jetzt wird es langsam aber sicher Zeit das Ihr Berner merkt dass die Reitschule weg muss!!
von: Züri Züri am: 24.09.2010 13:05

Weg mit diesm Schandbau
Es ist eine Schande, das sowas überhaubt noch da ist. Abreissen sofort
von: pitt am: 24.09.2010 12:33

Weitere Kommentare regen an, aus der "Reitschule" etwas Positives zu machen

Das heisst klar, dass die bisherigen Aktivitäten der "Reitschule" nicht positiv waren:

Macht etwas schönes daraus
Mir ist Erich Hess noch nie sympatisch gewesen und als Nicht-Berner kann es mir eigentlich auch egal sein, was mit dem Gebäude geschieht. Aber ich denke jedesmal, wenn ich daran vorbeifahre, dass es ein Schandfleck ist und dass man aus dem alten Gebäude etwas schönes machen könnte.
von: Ivo Steinmann am: 24.09.2010 13:47

Die Reitschule....
war ursprünglich der Treffpunkt der zivilisierten Gesellschaft von Bern. Ist es nicht möglich, die Reitschule wieder so zu nutzen, dass auch normale Menschen wieder dieses (ursprünglich) wunderschöne Gebäude betreten können? Es gibt in der Stadt Bern genügend Beispiele: Tramdepot, Markthalle... Ich würd sowas sehr begrüssen!
von: Luke am: 24.09.2010 13:36

Neues Konzept?
Es wäre eine Schande die Reitschule abzureissen. Mag ja sein, das der Ruf nicht der Beste ist, aber daran kann man arbeiten. Ich bin sicher mit ein wenig investition könnte man einen Ort für 'Jedermann' schaffen. Lieber ein interessantes Kulturzentrum mit Geschichte als ein x-beliebiges Hallenbad.
von: Nicki am: 24.09.2010 12:46

Ein paar Kommentare sind auch sarkastisch

Macht das
Ding doch Platt und baut Parkplätze. Davon hat Bern eh zu wenig.
von: Schlabberli am: 24.09.2010 13:03

reithalle muss nicht abgeschafft werden
man muss die reithalle nur um ein paar dutzend millionen umbauen das ist ja fast das gleiche wie abschaffen.
von: philipp glanzmann am: 24.09.2010 13:01

Einige Leserstimmen meinen, auch Basel habe seinen "Schandfleck" bis heute noch nicht wegorganisiert

Schandfleck von Basel
Der Schandfleck von Basel heisst Frauenspital. Denn dort ist die Drogenabgabe-Stelle und zig Junkies tummeln sich ständig vor dem Spital. Sie trinken, raufen, dröhnen sich zu, kiffen, pöbeln, und und und. Ein fürchterliches Bild! Es wäre wirklich endlich an der Zeit, dass das Frauenspital in Basel endlich geschlossen wird!!!
von: Peter Züllig am: 24.09.2010 13:51

Und einige Leserstimmen hetzen gegen die SVP und meinen, Bern brauche weiterhin eine kriminelle "Reitschule"

Das Problem bei der kriminellen "Reitschule" ist wirklich, dass die wahren Aussmasse der dortigen Kriminalität nie ans Licht kommen, weil das linke Journalisten-Pack und die linke Justiz in der Schweiz die Kriminalitäten zum Teil deckt. Und so existieren weiterhin Leute, die meinen, die SVP sei nicht demokratisch, weil nun schon das fünfte Mal abgestimmt würde. Aber die Stimmbevölkerung hat es einfach nocht nicht gemerkt, was für ein Zentrum von Drogen-Kriminellen diese "Reitschule" ist:

Absurdität
Das ist doch absurd! Hat dieser Hess das Gefühl, dass die Leute dann einfach verschwinden? Die werden sich einen anderen Platz suchen Herr Hess. Aber sie können ja gerne ihr Büro oder vielleicht ihr Wohnzimemr hergeben. Ah nein? das dann lieber auch nicht hä? Liebe Berner, ich habe schon oft den weiten Weg nach Bern auf mich genommen, um mir einzigartige Kulturereignisse nicht entgehen zu lassen und ich komme gerne einmal wieder. Leider hab ich nichts zu sagen in Bern aber schaut zu solchen Plätzen, plegt sie und lasst euch von so einem Typ nicht alles wegnehmen! Wie wärs mit Denkmalschutz?
von: Petra am: 24.09.2010 13:39

Zwängerei!
Was für eine Zwängerei! Nun müssen wir Stadtberner zum 5. Mal innert 11 Jahren über das gleiche Thema abstimmen. Ausgerechnet Leute die sonst bei jeder Gelegenheit jammern der Staat müsse sparen zwingen uns zum 5. Mal über immer das Gleiche abzustimmen. Und wer bezahlts???? Ein wirklich seltsames Demokratieverständnis von gewissen "Volks"vertretern!
von: Hanspi am: 24.09.2010 13:11

Zwängerei!
Was für eine Zwängerei! Nun stimmen die Stadtberner innert 11 Jahren zum 5 (FÜNF!!!)
von: Hanspi am: 24.09.2010 13:07

NEIN! nein und nochmals NEIN!
Meiner Meinung nach ist/war die offene Drogenszene auch nicht Sache der Reitschule, sondern Sache der Stadt. Was die Prügeleien angeht: Besucht doch mal Samstag Nacht die Aarbergergasse, danach die Reitschule. Ihr werdet schnell merken, wo die Stimmung friedlich ist. Ausserdem wird nirgends erwähnt, was für ein breit gefächertes kulturelles Angebot die Reitschule bietet. Deshalb: Ein dickes fettes NEIN!
von: Luna am: 24.09.2010 12:49

Mühsam
Was der Hess da abzieht ist langsam echt mühsam. Die wievielte Abstimmung ist das nun zum Thema Reithalle? Und jedes Mal hat das Berner Stimmvolk gesagt: Reithalle bleibt. Wo ist da der viel erwähnte Respekt der SVP vor dem Volkswillen? EInfach unter aller Sau was dieser Promillefahrer abzieht.
von: Oberdemokrat am: 24.09.2010 12:47

Die SVP gibt wohl nie auf...
..kommt aber hoffentlich nie durch! Liebe Berner, stimmt auch dieses Mal wieder für die Reitschule, für die Kultur!!!
von: muh am: 24.09.2010 12:46

VOTE
Ein klares Nein, gegen die Privatisierung des öffentlichen Raumes! für eine lebendige Stadt! setze jetzt ein Statement für die Zukunft.
von: Marx am: 24.09.2010 12:45

Und hier gibt einer der Welt die Schuld, dass es Drogenkranke an der "Reitschule" gibt

Junkies?
Drogenkranke trüben natürlich den Blick von aussen, nur sollte man dabei immer im Auge behalten, was die Ursache dafür ist, dass Menschen sich in die Drogen flüchten. Dieses Menschenfeindliche System (überall) produziert Drogenkranke und dann sollte man sich nicht wundern, wenn diese einen Rückzugsort suchen. Gebt Menschen eine Perspektive, gebt ihnen eine Chance.
von: Hans Satt am: 24.09.2010 12:13

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Taxi, Magazin
            für Soziales und Kultur, April 2011
Taxi, Magazin für Soziales und Kultur, April 2011

Oktober 2010: Kriminelle Basler Chemie lässt Giftdeponien weiterhin im Boden - Buch "Falsches Spiel"

aus: Zeitschrift Taxi. Magazin für Soziales und Kultur; Oktober 2010

Buchempfehlung: Martin Forter: "Falsches Spiel. Die Umweltsünden der Basler Chemie vor und nach Schweizerhalle"; Chronos-Verlag

<Am 1. November 1986 brennt in Schweizerhalle (BL) eine Sandoz-Lagerhalle mit 1351 Tonnen Chemikalien. Diese gewaltige Katastrophe, vergiftet unter anderem auch den Rhein. Seither hat die Basler Chemie viel in die Sicherheit und Transparenz investiert. Wird gesagt. Wird geglaubt.

Der Basler Altlastenexperte und Geograf Martin Forter hat recherchiert. Sorgfältig und über Jahrzehnte hinweg. Sein Buch zeigt, dass die "Schweizerhalle"-Deponie nur unvollständig gesäubert wurde. Zusammen mit den Chemiemülldeponien von Novartis, Roche & Co. gefährdet sie das Trinkwasser von über 200.000 Menschen. Forter hetzt nicht, er belegt seine Erkenntnisse mit Dokumenten.

Bereits in seinem 2006 erschienenen Buch erhellte er die vergrabenen Sünden der Basler Chemie. Um des Profits Willen werden Mensch und Umwelt konsequent durch den Pharmaindustrieabfall vergiftet. Dank Forters akribisch-unermüdlicher Forschung beginnt eine junge und engagierte Generation zu begreifen, dass bezüglich der Deponien gehandelt werden muss. Dass dringend Gesetze und Kontrollen verschärft werden müssen. Die Gesundheit ist wichtiger als der Profit, als Steuergelder, als Arbeitsplätze.> (S.18)

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Wetzikon 19.10.2010: Kundenberater einer Bank klaute den Kunden Geld vom Konto: über 386.000 Franken

aus: 20 minuten online: Wetzikon ZH: Kundenberater ertrog über 386.000 Franken; 19.10.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Kundenberater-ertrog-ueber-386-000-Franken-14044509

<von Attila Szenogrady
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Ein langjähriger Prokurist der Clientis Sparkasse Zürcher Oberland in Wetzikon hat über 386 000 Franken in die eigenen Taschen gewirtschaftet. Mit sechs Monaten Freiheitsentzug bedingt sowie 5000 Franken Busse droht ihm eine milde Strafe.

„Ich schäme mich in den Boden hinein“, erklärte der heute 54-jährige Angeklagte am Prozessauftakt vom Montag. Der geschiedene Familienvater arbeitete über mehrere Jahre hinweg bei der Clientis Sparkasse Zürcher Oberland mit Hauptsitz in Wetzikon. Der Kundenberater galt als stiller und zuverlässiger Mitarbeiter. Bis im Frühsommer 2009 die Bombe platzte. Eine interne Untersuchung, brachte ans Licht, dass der Prokurist zwischen Februar 2004 und Juni 2009 regelmässig Gelder widerrechtlich in die eigenen Taschen gewirtschaftet hatte. Der gesamte Deliktsbetrag betrug 386 600 Franken.

Zahlreiche Kundenbezüge vorgetäuscht

Das Vorgehen des sogleich geständigen Ersttäters war denkbar einfach. So täuschte er jeweils angebliche Bezüge von fünf Stammkunden vor und zweigte die ausbezahlten Geldbeträge für sich ab. Um die Spuren zu verwischen, vernichtete er danach die Kunden-Kopien der Auszahlungsbelege. In einem Einzelfall täuschte er eine Kundin aus dem Zürcher Oberland, indem er ihr ohne ihr Wissen eine Auszahlung von 10 000 Franken zu Unterschrift vorlegte. Mit Erfolg.

Trotz Schulden gut gelebt

Der Verteidiger gab vor Gericht massive finanzielle Engpässe als Tatmotiv an. So habe der Angeklagte schon seit längerem mit der Aufnahme von diversen Krediten einen Schuldenberg von über 200 000 Franken angehäuft, plädierte der Rechtsanwalt. Dennoch habe der Beschuldigte nicht auf seinen überteuerten Lebensstandart verzichten wollen, sagte er. So leistete sich der Angeklagte wiederholt teure Ferien sowie eine Luxuskarosse.

Heute alles verloren

Bereits der Staatsanwalt verlangte mit einem bedingten Freiheitsentzug von sechs Monaten sowie 5000 Franken Busse eine verhältnismässig milde Strafe. Auch die Verteidigung war mit sechs Monaten einverstanden, lehnte aber eine zusätzliche Busse ab. Sie wies darauf hin, dass der Angeklagte inzwischen alles verloren habe. So seinen Beruf, seine Frau und seine Luxusartikel. Ein Job im Finanzwesen komme für den Angeklagten ohnehin nicht mehr in Frage.

Die zuständige Einzelrichterin kam noch zu keinem formellen Urteil, deutete aber an, dass eine Sanktion unter sechs Monaten kaum in Frage komme. Allerdings sei auch eine höhere Strafe ausgeschlossen, da sonst das Kollegialgericht zuständig wäre. Die Richterin hielt dem Angeklagten sein umfassendes Geständnis zugute. Zudem die Tatsache, dass er sich mit seiner früheren Arbeitgeberin auf eine Rückzahlung des Schadens geeinigt hat.>


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Meilen 10.11.2010: Kaderfrau einer Zürcher Privatbank begeht Finanzbetrügereien für ihren Liebhaber

aus: 20 minuten online: Zürich: Ex-Vizedirektorin stolpert über Affäre; 10.11.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Ex-Vizedirektorin-stolpert-ueber-Affaere-20348334

<Eine ehemalige Kaderfrau einer Zürcher Privatbank ist vom Bezirksgericht Meilen wegen Urkundenfälschung und Versicherungsbetrug zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Die Frau hatte sich in einen Hochstapler verliebt. Ihr wurde vorgeworfen, mit dem Mann über eine Million Franken veruntreut zu haben. Den von der Anklage erhobenen Vorwurf der Veruntreuung sah das Gericht am Mittwoch mangels Vorsatz jedoch als nicht erwiesen. Während die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten gefordert hatte, beantragte die Verteidigung eine Geldstrafe.

Es blieb dann auch bei Urkundenfälschung und Versicherungsbetrug, was zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 100 Franken führte. Die ehemalige Vizedirektorin gestand vor Gericht zwar den Schwindel mit der Versicherung. Beim Rest stellte sie sich als Opfer des bereits im Frühjahr 2008 verurteilten Betrügers dar.

Millionen-Check

Die heute 61-jährige Angeklagte hatte sich 2002 in einen angeblichen Flugunternehmer verliebt und ihm einen Check in der Höhe von 6,8 Millionen US-Dollar übermittelt. Der Mann zweigte kurz darauf über eine Million Franken für sich ab und kaufte sich davon zwei Luxusautos.

Laut Anklage soll die Frau dem Mann ausserdem illegal eine VISA- Goldkarte ausgestellt haben. Zudem soll sie ihm ein Fluchtfahrzeug vermittelt haben, welches sie später in Frankreich als gestohlen meldete. Darauf erhielt sie 40 000 Franken von der Versicherung.

(sda)>

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November 2010: Die Geldwäsche bei der UBS durch den Missbrauch von Privatkonten

Gemäss glaubwürdigen Angaben einer betroffenen Person aus einer angesehenen Familie in der Schweiz betreibt die Grossbank UBS systematisch Geldwäsche krimineller Gelder im grossen Stil, indem private Konten missbraucht werden: Die kriminellen Gelder landen auf den Privatkonten, und die Privatkunden erhalten einfach keinen Kontoauszug mehr, oder es wird ihnen sogar willkürlich der Zugang zum Konto gesperrt. Die Behörden in Bern machen nichts. Und die Doppelbesteuerungsabkommen mit EU-Ländern sind somit nicht einmal das Papier wert, auf dem sie geschrieben sind.

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29.11.2010: Systematischer Diebstahl durch "Rauchpause" im Freien - und abgehauen ohne zu zahlen - die neue Raub-Mentalität von immer mehr schweizer Rauchern

Es gibt eine neue Klasse krimineller Schweizer: die schweizer Raucher-Zechpreller, die vor der Tür eine "Raucherpause" machen. Findige schweizer Raucher wollen so ein paar Franken sparen, oder auch ein paar Lappen. Anstand hatten Raucher noch nie, weder vor sich selbst (sonst würden sie nicht rauchen), und auch nicht gegenüber dem Mitmenschen, der passivrauchen muss. Aber nun haben die schweizer Raucher auch immer mehr den Anstand gegenüber dem Wirt verloren und konsumieren ganze Menüs und Cocktails gratis. Scheinbar fehlt eine Überwachungskamera, oder eine extra Raucherterrasse mit Polizist daneben, damit der schweizer Raucher nicht über das Geländer flüchtet. Nein, es ist schlimm mit den schweizer Rauchern, leider immer noch nicht ausgestorben und mit besserem Tun beschäftigt. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Neuer Ärger für die Wirte: "Rauchpause" ohne Rückkehr; 29.11.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/27917381

<von Deborah Sutter
-

Seit dem Rauchverbot häufen sich die Fälle von Zechprellerei. Die Wirte sind besorgt.

«schnell» rauchen gehen, dann aber auf Nimmerwiedersehen.

Längst nicht jedes verputzte Menü, jeder geschlürfte Cocktail wird auch bezahlt: Seit Einführung des Rauchverbots beobachten Wirte vermehrt Gäste, die so tun, als würden sie «nur schnell» rauchen gehen, dann aber auf Nimmerwiedersehen verschwinden. «Innerhalb von vier Wochen hatte ich drei solche Fälle», klagt ein betroffener Basler Wirt, der anonym bleiben will. Junge Paare seien es gewesen, die sich ein Nachtessen in seinem schicken Restaurant gegönnt hätten. Zwischen den Gängen des Mahls seien sie immer wieder nach draussen gegangen, um zu rauchen. Der Wirt dachte sich nichts weiter dabei. Auch nach dem Dessert verschwanden sie erneut. Dann kamen sie jedoch nicht mehr zurück – die Rechnungen blieben offen. Maurus Ebneter vom Wirteverband Basel-Stadt sagt: «Das sind keine Einzelfälle, sondern ein weiterer negativer Neben­effekt des Rauchverbots

Auch in Zürich ist das Phänomen bekannt: «Vor dem Rauchverbot hatten wir das Problem nie», erzählt die Geschäftsführerin einer Bar im Zürcher Niederdorf. «Jetzt ist es sehr schwierig geworden, zu unterscheiden, ob der Gast rauchen oder, ohne zu bezahlen, gehen will.» Gastrosuisse solle die Betriebe dafür sensibilisieren, fordert sie. Davon will Gastrosuisse allerdings nichts wissen: Man kenne keine solchen Fälle, sagt der Zentralpräsident Klaus Künzli. Das überrasche sie nicht, sagt die Barbetrei­berin: «Viele betroffene Wirte wollen verhindern, dass das Thema an die Öffentlichkeit gelangt, weil sie Nachahmer befürchten.»>

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2.12.2010: Carl Hirschmann: Sexuelle Nötigung, sexuelle Handlung mit einem Kind, mehrfache Körperverletzung, Tätlichkeiten

aus: 20 minuten online: Bezierksgericht: Carl Hirschmann muss erneut vor den Richter; 2.12.2010;
http://www.20min.ch/people/schweiz/story/Carl-Hirschmann-muss-erneut-vor-den-Richter-12025035

<Jetzt wirds ernst: Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat zerrt den Partyunternehmer vor Gericht. Er muss sich unter anderem wegen Sex mit einem Kind verantworten.

Der 30-jährige Carl Hirschmann ist der Sohn von Carl Junior und der Enkel von Carl W. Hirschmann Senior, der vor über 40 Jahren die Firma «Jet Aviation» gründete.

Nun muss er wieder vor Gericht: Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat hat am 30. November 2010 beim Bezirksgericht Zürich Anklage gegen Hirschmann erhoben. Sie wirft ihm die sexuelle Nötigung zweier Frauen sowie sexuelle Handlungen mit einem Kind vor - allerdings gemäss Art. 187 Ziff. 4 StGB. Dies bedeutet soviel wie: «Ich werfe ihm nicht vor, dass er vorsätzlich etwas gemacht hat. Sondern bloss, dass er besser hätte aufpassen sollen, was das Alter betrifft», erklärt Staatsanwalt Daniel Kloiber gegenüber 20 Minuten Online. Weiter muss sich Hirschmann wegen mehrfacher Körperverletzung und Tätlichkeiten verantworten.

Zusätzlich laufende Verfahren hat die Staatsanwaltschaft eingestellt – infolge ungenügender Beweislage oder nach Rückzug der Strafanzeigen im Rahmen von Antragsdelikten. Carl Hirschmanns Mediensprecher lässt indes verlauten, dass noch heute ein offizielles Communiqué zur neuerlichen Anklage veröffentlicht werden wird. Um seinen Pass, den er vor nicht allzu langer Zeit wieder zurück bekommen hat, muss sich Hirschmann derweil nicht mehr fürchten - diesen wird er diesmal behalten können.

(mlu/cap)>

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12.12.2010: <Saubannerzug: FCZ-Fans versprayen den Kreis 4> - Hausfassaden und Autos werden FCZ-isiert

aus: 20 minuten online; 12.12.2010; http://www.20min.ch/news/zuerich/story/28867607

<50 Personen zogen am Samstagabend durch den Zürcher Stadtkreis 4 und verschmierten Fassaden und Autos mit FCZ-Tags. Die Stadtpolizei setzte Gummischrot ein und nahm 30 Personen fest.

Um 21:30 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass sich mehrere Dutzend Personen versammelt hätten und durch die Kasernenstrasse, zum Stauffacher und weiter auf der Badenerstrasse Richtung stadtauswärts gezogen seien. Unterwegs sei es zu diversen Sprayereien gekommen. An der Weststrasse gelang es den ausgerückten Patrouillen der Stadtpolizei einen Grossteil der Sprayer in einem Hinterhof einzukesseln. Dabei kam es zu einem kurzen Gummischroteinsatz.

Über 30 Personen wurden für Abklärungen in eine Wache geführt. Bis auf 16 Personen wurden alle nach einer ersten Überprüfung wieder entlassen. Unter den 16 Festgenommenen befindet sich ein 16-jähriger Jugendlicher. Die restlichen Männer sind zwischen 18 und 26 Jahre alt und sind aufgrund der ersten Erkenntnisse der Polizei vorwiegend der Fussballszene (FCZ-Anhänger) zuzuordnen.

Die Höhe des Sachschadens lässt sich im Moment noch nicht genau beziffern. Gemäss jetzigen Erkenntnissen handelt es sich vorwiegend um Sprayereien. Verletzt wurde niemand.

Betroffen waren mehrere VBZ-Einrichtungen und –Fahrzeuge, Gebäude der Kantonspolizei an der Kasernenstrasse, sowie mehrere Gebäude beim Stauffacher. Überall wurden mit blauer Farbe sogenannte «Tags» angebracht.

(kub)>


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Was wurde da gesprayt? Hier sind Beispiele:

aus: http://www.20min.ch/news/zuerich/story/FCZ-Fans-bleiben-in-U-Haft-30466853

Irgendwie hat man den Eindruck, dass diese FCZ-Gang die Gesetze und die Ordnungshüter nicht als positiv betrachtet, sondern eine gewalttätige Anarchie im Sinn hat.

FCZ-Graffiti an einer Säule und ein
                      FCZ-Graffiti mit Faust am Stauffacherplatz,
                      Dezember 2010
FCZ-Graffiti an einer Säule und ein FCZ-Graffiti mit Faust am Stauffacherplatz, Dezember 2010

FCZ-Graffiti am Haus der Kantonspolizei
                      Zürich, Dezember 2010
FCZ-Graffiti am Haus der Kantonspolizei Zürich, Dezember 2010

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Zürich 29.12.2010: <Migrationsamt Zürich: Porno-Beamte dürfen bleiben>

In jedem anderen Land wären Mitarbeiter, die statt zu arbeiten Porno geschaut und verschickt haben, sofort gekündigt worden. Nicht so in der "heilen" Schweiz. Da dürfen die Porno-Beamten bleiben. Wieso ist das wohl so? Weil innerhalb des Migrationsamts wahrscheinlich Geheimnisse bestehen, die man unbedingt nicht an die Oberfläche bringen will. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online; 29.12.2010;
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/10451466

<Drei Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes haben wegen des Verschickens pornografischer Bilder einen disziplinarischen Verweis erhalten. Sie bleiben aber eingestellt.

Die betroffenen Mitarbeitenden hätten einen entsprechenden Eintrag in ihre Personalakte erhalten, sagte Regierungspräsident Hans Hollenstein in einem am Mittwoch publizierten Interview mit der Zeitung «Der Landbote». Eine der drei Personen habe innerhalb des Migrationsamtes eine andere Aufgabe übernommen. Die beiden anderen wechselten nicht.

Es seien keine weiteren Sanktionen ausgesprochen worden, ergänzte der Vorsteher der kantonalen Sicherheitsdirektion. Keiner der im Raum stehenden Vorwürfe - zu lange Pausen oder ausgiebiger privater Internetkonsum am Arbeitsplatz - habe sich gegenüber Einzelpersonen erhärten lassen.

Mitarbeitende schalteten Anwalt ein

Im vergangenen Mai hatten sich mehrere Mitarbeitende des Zürcher Migrationsamtes an einen Rechtsanwalt gewandt, weil sie mit ihren Vorgesetzten und deren Arbeitsmoral unzufrieden waren. Ein externer Bericht bestätigte im Sommer, dass die Verfahren im Migrationsamt zu lange dauerten und das Amt zu wenig gut erreichbar sei.

Daraufin räumte der bisherige Migrationsamtschef Adrian Baumann seinen Sessel. Anfang Jahr übernimmt Urs Betschart das Migrationsamt. Der 53-Jährige war stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM). Unter Betschart arbeiten rund 150 Angestellte.

(sda)>

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Solothurn 4.1.2011: Brandstiftung in der Kathedrale zu St.-Ursen

aus: 20 minuten online: Abrechnung mit Kirche: Mann zündet Solothurner Kathedrale an; 4.1.2011;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/16745207

<Heute Morgen hat ein Mann in der berühmten St.-Ursen-Kathedrale Feuer gelegt. Er wolle «mit der Kirche abrechnen», sagte der Brandstifter laut Augenzeugen. Die Weihe des Nachfolgers von Kurt Koch ist gefährdet.

Feuer in der St. Ursenkathedrale: Ein unbekannter Mann hat in der Solothurner Kathedrale gegen 10 Uhr ein Feuer gelegt. Feuer in der St. Ursenkathedrale: Ein unbekannter Mann hat in der Solothurner Kathedrale gegen 10 Uhr ein Feuer gelegt. Bildstrecke nochmals anschauen

Es passierte gegen 10 Uhr. Ein Mann wird beobachtet, wie er mit zwei Benzinkanistern in die berühmte St.- Ursen-Kathedrale in Solothurn läuft. Dort steuert er direkt auf den Hauptaltar zu, giesst das Benzin aus und zündet es an. Dies meldet ein Leser-Reporter, der aus dem engen Umfeld der Kirche stammt, gegenüber 20 Minuten Online. Die Feuerwehr rückte sofort aus und brachte den Brand unter Kontrolle. «Der Sachschaden dürfte dennoch grösser sein», sagt Urs Eggenschwiler von der Kantonspolizei Solothurn.

Alarm ausgelöst hat offenbar der Sakristan der Kirche. Er hat den Brandstifter gesehen. «Ich will mit der Kirche abrechnen», sagte dieser gemäss dem Insider dem Sakristan – was eine zweite Quelle gegenüber 20 Minuten Online bestätigte. Der Sakristan konnte den Mann offenbar aufhalten, bis die Polizei eintraf. Das wollte die Polizei so nicht bestätigen. Sie bestätigt allerdings, dass sich eine Person in Polizeigewahrsam befindet. Über die Identität und den religiösen Hintergrund des Brandstifters ist nichts bekannt. Er soll gemäss Augenzeugen ca. 60 Jahre alt sein. Die Polizei kann zum Vorfall noch keine weiteren Angaben machen.

Muss Bischofsweihe verschoben werden?

Pikant: Am 16. Januar soll in der Kathedrale Felix Gmür zum neuen Bischof geweiht werden. Gmür wird damit Bischof des Bistums Basel und Nachfolger von Kurt Koch. Koch wurde jüngst von Papst Benedikt XVI zum Kardinal ernannt. Ob die Feier in der St.-Ursen-Kathedrale stattfinden wird, ist mehr als ungewiss. Der Innenraum der Kathedrale ist gemäss Augenzeugen völlig mit schwarzem Rauch gefüllt. Die Entrauchung wird laut Angaben der Feuerwehr sehr aufwändig. Beim Bistum Basel war für eine Stellungnahme noch niemand erreichbar.

(meg/amc)>

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Und am folgenden Tag kam die Meldung über den Brandstifter:


Solothurn 5.1.2011: Der Brandstifter in der Kathedrale ist ein Kirchen-Sektenopfer

Es ging also eine riesige Kriminalität in der Kindheit voraus, bevor der Täter selbst Schaden anrichtete, wobei er es bei materiellem Schaden beliess und keine Menschen gefährdet hat. Dabei herrscht eine grosse Dunkelziffer: Viele Kirchen-Opfer haben sich bis heute nicht geoutet und deren unterschwellige Agressionen drücken sich in Sadismus und Sarkasmus aus, und die Menschenrechte kennen sie nicht, weil sie sie selbst in der Kindheit nicht erfahren haben. Der Brandstifter in Solothurn  ist Mieglied bei www.konfessionslos.ch und gibt an: "Denken ist mein Hobby". Wieso hat er dann nicht mit den Menschenrechten gedacht und für eine Umwandlung der Kirchen geworben? Scheinbar ist die Sektenkriminalität in seiner Kindheit derart gross gewesen, dass die Menschenrechte bei ihm noch nicht dominieren. Das heisst, es fehlt Gedankenkontrolle, autogenes Training, und klare Proyekte im Leben. Denn er ist 61 und kann 120 werden, er hat noch 59 Jahre vor sich. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Anschlag in Solothrun: Täter ist bekennender Kirchengegner; 5.1.2011;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Taeter-ist-bekennender-Kirchengegner-18102984

<von Ronny Nicolussi -

Der 61-jährige Feuerleger Andres Z.* ist ein überzeugter Kirchengegner, der als Kind in einer Sekte war. Weshalb er in der St. Ursenkathedrale ein Feuer entfachte, ist noch unklar.

Andres Z. im Führerstand einer Lokomotive im Dezember 2003.

Andres Z. ist ein arbeitsloser Elektriker aus Olten. Was ihn gestern geritten hat, als er bewaffnet mit zwei Benzinkanistern die St. Ursenkathedrale in Solothurn betrat und Feuer legte, ist noch unklar. Der zuständige Staatsanwalt Martin Schneider konnte den geständigen 61-Jährigen noch nicht vernehmen, wie er auf Anfrage von 20 Minuten Online sagte: «Zum Motiv des Mannes kann ich nichts sagen, die Befragung ist erst heute Nachmittag geplant.»

Klar ist bereits: Andres Z. ist kein Freund von Kirchen. Der Oltner hat sich auf der Internetseite www.konfessionsfrei.ch in einer Liste eingetragen, auf der sich konfessionslose Menschen selbst outen. Als Begründung schrieb er: «Denken ist mein Hobby.» Seine Abneigung gegen Kirchen wurde bereits im vergangenen Herbst deutlich, als er dem «Blick» einen Leserbrief schrieb, der am 26. Oktober publiziert wurde. Darin heisst es: «Jedes Kruzifix ist Werbeträger jener Organisation, welche für unzählige gigantische Verbrechen verantwortlich ist.» Im vergangenen August sagte der 61-Jährige, der laut eigenen Angaben seine Kindheit in einer Sekte verbringen musste, dem «Oltner Tagblatt», die Religionen seien massgeblich für Ungerechtigkeiten verantwortlich, die die Welt und das Zusammenleben der Menschen vergifteten.

Aber nicht nur mit der Kirche, auch mit den Behörden steht der 61-Jährige auf Kriegsfuss. Am frühen Morgen des 12. März 2009 schweisste er in Olten-Hammer eine Metallkonstruktion auf ein SBB-Gleis, wie Staatsanwalt Schneider Informationen des «Blick» bestätigt. Der Anschlag war jedoch so stümperhaft verübt worden, dass ein Regionalzug die Vorrichtung einfach wegfegte. Andres Z. musste dafür einen Monat in Untersuchungshaft. Nachdem in einem Gutachten keine psychische Störung festgestellt worden war, wurde er wieder freigelassen. Ein weiteres psychiatrisches Gutachten ist allerdings noch in Arbeit. Der 61-Jährige hatte im vergangenen Sommer den SBB einen Drohbrief geschrieben. Die Bahn erstattete daraufhin eine Anzeige.

«Nie negativ aufgefallen»

Ehemalige Weggefährten von Andres Z. können sich seine gestrige Tat nicht erklären. Hansueli Brodbeck ist Vizepräsident des Vereins Seetalkrokodil 15301, der in einer langjährigen Restaurierung eine OeBB-Lokomotive wieder flottgemacht hat. Er beschreibt Andres Z. auf Anfrage von 20 Minuten Online als einen willigen Typen, der immer bereit gewesen sei, mitanzupacken. Der arbeitslose Elektriker war 2003 vom RAV der OeBB zugeteilt worden, wo er jeweils am Dienstagnachmittag auch bei der Sanierung der Lokomotive half. «Ich hatte den Eindruck, man müsse ihn ein bisschen führen, aber negativ aufgefallen ist er nie», erzählt Brodbeck. Ein anderer damaliger Weggefährte sagt: «Wir hatten es oft sehr lustig zusammen.»

Manchmal sei er abends auch auf eine Wurst und ein Brot mitgegangen. «Dabei erzählte er von seinen Erfindungen», erinnert sich Brodbeck. Mit gewissen Prototypen hatte Andres Z. durchaus Erfolg, etwa mit einer Schneemaschine, die heute in der Filmindustrie verwendet wird, wie das «Oltner Tagblatt» im vergangenen August berichtete. Für andere Erfindungen wurde er in einschlägigen Kreisen als «Spinner» bezeichnet. Sein letzter Wurf, für den ihn die Zeitung damals porträtierte, ist der «Tolerant». Das ist eine Art Holzwürfel, der verschiedene Formen annehmen kann. Der «Tolerant» ist die Antwort des 61-Jährigen auf den «unbedingten Wahrheitsanspruch von Religionen und Ideologien».

Haftentscheid am Freitag

Ob Andres Z. mit dem «Tolerant» gewürfelt hat, bevor er sich gestern dazu aufmachte, die Solothurner Kathedrale in Brand zu stecken, ist nicht bekannt. Seine chinesische Frau Jing sagte dem «Blick»: «Er war ganz normal am Montagabend. Sonst ist er immer nervös, bevor er wieder etwas anstellt.» Ob er schon bald wieder etwas anstellen kann, entscheidet sich am kommenden Freitag. Dann müssen die Behörden beschliessen, ob Andres Z. in Untersuchungshaft bleiben muss.

* Name der Redaktion bekannt.>

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28.1.2011: <Pablo S.: 14-jähriges Mädchen 24 Stunden lang entführt>

Pablo S. spielte vor, er brauche eine Babysitterin. Das Mädchen blieb unverletzt.

aus: 20 minuten online: 14-jähriges Mädchen entführt und missbraucht; 28.1.2011; http://www.20min.ch/news/mittelland/story/21928296


<Im Kanton Aargau hat der 32-jährige Pablo S. ein 14-jähriges Mädchen entführt und missbraucht. Der vorbestrafte Täter wurde im Tessin verhaftet. Täter und Opfer haben sich im Internet kennengelernt.

Der Aargauer Polizei hat innerhalb von 24 Stunden einen spektakulären Entführungsfall gelöst, der laut Angaben des Aargauer Kripo-Chefs Urs Winzenried auch leicht hätte «tödlich» enden können.

Die Vermisstmeldung der Eltern des Mädchen ging am vergangenen Sonntag bei der Kantonspolizei ein. Die 14-Jährige war am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr zur Poststelle in Unterentfelden gegangen, um später einen Job als Babysitterin anzutreten. Dieser Job wurde aufgrund von E-Mail-Kontakten zwischen ihr und dem Täter Pablo S. vereinbart. Die Kontaktaufnahme erfolgte bereits einige Zeit früher über eine seriöse Baby-Sitting-Plattform auf dem Internet.

Umfassendes Geständnis

Wie die Kantonspolizei Aargau und die Oberstaatsanwaltschaft am Freitag vor den Medien in Aarau erklärten, war das Mädchen rund 24 Stunden lang entführt gewesen. Pablo S. war der Polizei früh bekannt. Er ist vorbestraft wegen Vermögensdelikten mit Gewalteinwirkung, nicht aber wegen Vergewaltigung. Der 32-jährige Täter aus dem Freiamt legte gemäss Ermittlungsbehörden ein umfassendes Geständnis ab.

Die Polizei verhaftete den Mann am Sonntagabend im Kanton Tessin. Die Polizei hatte das Auto des Täters, nach dem schweizweit gefahndet worden war, entdeckt. Er befand sich mit dem Mädchen im Auto. Das Mädchen war unverletzt. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, erklärte Winzenried.

Kein nationaler Alarm

Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Er zeige psychische Auffälligkeiten, hiess es an der Medienkonferenz. Offenbar sorgen sich die Behörden darüber, dass sich der Entführer das Leben nehmen könnte. «Wir wissen, dass er bereits früher suizidale Absichten hatte», sagt Staatsanwalt Ueli Bruder.

Wie Winzenried ausführte, wurde kein nationaler Entführungsalarm ausgelöst, weil der Täter bekannt war. «Wenn das Opfer in noch grössere Gefahr kommen würde durch den Alarm, ist davon abzusehen», begründete Winzenried. «Hätten wir ihn ausgelöst, wäre das Mädchen kaum am Leben geblieben.»

(mlu/uwb)>

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28.1.2011: Pablo S. - scheinbar hat man ihn nie verstanden, und nun macht er alles auf "seine Weise"

aus: 20 minuten online: Fall Pablo S.: Pablo S. raubte in Uniform und mit Armeepistole; 28.1.2011;
http://www.20min.ch/news/mittelland/story/Pablo-S--raubte-in-Uniform-und-mit-Armeepistole-11920991

<von Annette Hirschberg -

Über fünf Jahre Haft wurden Pablo S. in seinem Leben bisher aufgebrummt. Er hatte zahlreiche Raubüberfälle begangen und eines seiner Opfer gefesselt.

Ein schwerer Junge war Pablo S. bereits vor der Entführung der 14-jährigen Aargauerin am vergangenen Wochenende. Das zeigt ein Blick in die Vergangenheit des Elektromonteurs: Seine zuvor schwersten Taten beging er vor 9 Jahren, als 23-jähriger Offizier der Schweizer Armee.

In der Uniform eines Heerespolizisten sprach er im Januar 2002 eine 40-jährige Frau in einer abgelegenen Liegenschaft in Oberrüti AG an. Er gab an, nach einem verschwundenen Armeeangehörigen zu fahnden. Danach verschwand er und tauchte kurze Zeit später wieder in der Liegenschaft auf. Dort packte er sein Opfer an den Schultern und bedrohte die Frau mit der Armeepistole. Darauf legte er die 40-Jährige auf ein Bett und fesselte sie mit Kabelbindern an Händen und Füssen. Er nahm das Portemonnaie seines Opfers an sich und erpresste den Code ihres Postkontos. Mit 800 Franken Beute machte er sich aus dem Staub.

Bei der Verhaftung trug er die Armeepistole auf sich

Nur zwei Wochen später schlug Pablo S. bereits wieder zu: In einem Geschenkshop in Zurzach AG. Er nahm der Geschäftsführerin 1180 Franken ab. Eine Woche später wurde er verhaftet. Die Polizei erwischte ihn in einem Waldstück bei Oberwil-Lieli während eines Wochenend-Urlaubs. Seine Armee-Pistole trug er auf sich. Nach seiner Verhaftung legte er ein umfassendes Geständnis ab und gab weitere Raubüberfälle im Kanton Zürich zu.

Als Tatmotiv gab Pablo S. akute Geldnot an. Verletzen wollte er niemanden. «Ich wollte nur immer überall der Beste sein», sagte er an der Gerichtsverhandlung im Jahr 2005. Trotz laufendem Strafverfahren war der damals 24-Jährige im Herbst 2003 wieder straffällig geworden. In Mosbach, Baden-Württemberg D, beging er wieder einen Raubüberfall. Dort wurde er kurz nach der Tat von der Polizei verhaftet und wenige Monate später zu 2 Jahren und 10 Monaten Haft verurteilt.

Mit dem Vater seit Jahren zerstritten

Nach seiner Auslieferung in die Schweiz folgte im April 2005 das Gerichtsverfahren für seine Taten in Oberrüti und Zurzach. Pablo S. wurde nochmals zu drei Jahren Haft verurteilt. Weil ein Gutachten bei Pablo S. eine Persönlichkeitsstörung feststellte, ordnete das Gericht eine ambulante Psychotherapie an.

Während des damaligen Gerichtsverfahrens wies der Verteidiger von Pablo S. auch auf eine schwierige Jugend seines Mandanten hin. Er sei ein Scheidungskind und habe erst in der Armee Anerkennung gefunden. Der Vater von Pablo S., der seit Jahren keinen Kontakt mehr zu seinem Sohn hat, empört sich über diese Ausführungen. «Nach der Scheidung ist Pablo bei mir aufgewachsen. Er hat die Schule und eine gute Lehre abgeschlossen. Danach haben wir uns aber ziemlich bald zerstritten.»

2005 gelobte Pablo S. im Gerichtssaal nach dem Absitzen seiner Haftstrafe ein neues Leben anzufangen. Das war ihm offenbar auch lange Zeit gelungen – bis er beschloss, eine Minderjährige Babysitterin zu entführen und zu vergewaltigen.>

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Basler
                    Zeitung online, Logo

2.2.2011: <Sozialtherapeut trieb sein Unwesen in neun Heimen>

aus: Basler Zeitung online; 2.2.2011;
http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Sozialtherapeut-trieb-sein-Unwesen-in-neun-Heimen/story/17773519

<Über 100 Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden gehen den sexuellen Missbräuchen des 54-jährigen Therapeuten nach. Sie müssen einer jahrzehntealter Spur folgen.

Die Verantwortlichen der betroffenen Heime und des Heimverbands informieren in Bern die Öffentlichkeit.

Heimverband und die Leiter der fünf betroffenen Institutionen nannten am Mittwochnachmittag in Bern vor den Medien die Namen der Heime, um zu vermeiden, dass sämtliche Institutionen unter Verdacht geraten. Der Heimverband Bern vereint rund 300 Institutionen mit Platz für mehr als 6000 Menschen.

Bei den Institutionen handelt es sich um Heime, Wohngemeinschaften und Häuser für Kinder und Jugendliche, für erwachsene Behinderte sowie um Heilpädagogische Tagesschulen.

Die Heimleiter erklärten, sie wüssten etwa seit drei Wochen von den Vorfällen und seien sprachlos und geschockt. Verbands-Geschäftsleiter Ueli Affolter sagte, es gelte Lehren zu ziehen und sich neue Fragen zu stellen, etwa, ob von Heim zu Heim der Informationsfluss verbessert werden müsse.

Die Chronologie der Taten

Erstmals deliktisch tätig war der Berner Sozialtherapeut im Kinder- und Jugendheim Schlössli Ins im Jahr 1982, wo er ein Praktikum absolvierte. Danach arbeitete er bis 1987 in der Stiftung Columban in Urnäsch AR, dann bis 1989 im Werkheim Neuschwende in Trogen AR. Im Appenzell Ausserrhoden seien insgesamt 38 Opfer bekannt, sagte Regierungsrat Matthias Weisshaupt.

Nach den Heimen im Appenzellischen war der Mann offenbar an einer Sonderschule in Süddeutschland tätig, danach im Haus St. Martin Oberthal im Emmental von von 1991 bis 1995, im Haus Christophorus Renan von 1995 bis 1998, am Regionalen Behindertenzentrum Interlaken von 1998 bis 2001, im Internat Tannhalde Gümligen von 2002 bis 2008.

Danach arbeitete er von 2008 bis 2010 an der Heilpädagogischen Tagesschule Christophorus Bolligen, wo es laut dem Leiter ausserhalb der Schule ebenfalls zu einem Übergriff kam.

An der Medienkonferenz zeigte sich, dass der Mann zweimal entlassen wurde - einmal weil er nicht mit schwierigen Situationen habe umgehen können, das zweite Mal, weil er als nicht kooperativ eingeschätzt wurde. Er sei ein an sich liebenwürdiger Tollpatsch, aber auch ein spezieller, schwieriger Mensch. (met/sda)>

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Eine präzisere Meldung über den Fall: Es war 114-facher Kindsmissbrauch, und 122 Opfer sind es insgesamt:

2.2.2011: 114-facher Kindsmissbrauch während 29 Jahren, und 122 Opfer sind es insgesamt

Wieso wählt sich ein Mann behinderte Kinder aus, um sie sexuelle zu missbrauchen? Hier ist in der Erziehung etwas sehr falsch gelaufen. Leider ist das nicht erwähnt.

aus: 20 minuten online: Berner Pädo-Monster: "Hansjürg S. hatte die besten Referenzen"; 2.2.2011;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11211644

<Neun verschiedene Heime, 114 Opfer: Hansjürg S. schändete während 29 Jahren behinderte Kinder. 2003 war ihm die Polizei erstmals auf der Spur, doch er ging zu perfid vor.



[Schon vor 8 Jahren waren im Internat Tannhalde in Gümligen deutliche Hinweise da, weil ein "Arbeitskollege" festgenommen wurde]

Endlich sitzt Hansjürg S. hinter Gittern. Die Kantonspolizei Bern hat ihm nach 29 Jahren und 114 Missbrauchsfällen das Handwerk gelegt. Allerdings hätten die Behörden Hansjürg S. bereits vor acht Jahren stoppen können. 2003 geriet ein Arbeitskollege von S. am damaligen Internat Tannhalde in Gümligen BE in den Fokus der Polizei. Der damals 42-jährige Pfleger schändete zwei autistische und schwerstbehinderte Mädchen. Die zwanzig Horror-Nächte der beiden 8- und 12-jährigen Kinder dokumentierte der Mann minutiös: 2000 in Alben geklebte und feinsäuberlich beschriftete Fotos zeigen, wie er die Kinder verkleidete und diverse Gegenstände in sie einführte – auch penetrierte er eines der Mädchen. Wenn sie sich wehrten, band er die Beine der autistischen Mädchen auseinander. Während die Polizei den Arbeitskollegen von Hansjürg S. dank den Fotos überführen und ihm das Handwerk legen konnten, blieben die Missbräuche von S. unentdeckt – obwohl ein 13-jähriges Mädchen ihn belastete.

Behörden glaubten Mädchen nicht

Das autistische Mädchen konnte sich nur mit Hilfe eines Befragers artikulieren. Sie erklärte, dass auch Hansjürg S. sie missbraucht habe. Fachleute wiesen allerdings darauf hin, dass die «Authentizität dieser Aussagen in Zweifel gezogen werden müssten». Die Behörden glaubten dem Mädchen letztlich nicht. Hansjürg S. entkam dank seiner perfiden und skrupellosen Strategie, sich die schwächsten und am schwersten behinderten Kinder auszusuchen. Die Anklage wurde fallengelassen. S. durfte sein Unwesen am Internat Tannhalde fünf weitere Jahre treiben.

[Strukturelle Massnahmen im Internat Tannhalde nützten nichts: Nachtwacheverbot für Männer, Sensibilisierung, Situationsüberwachung]

«Wir haben damals unser Möglichstes getan, dass so etwas nie wieder vorkommt», sagt der aktuelle Stiftungsdirektor Walter Zuber. «Mit Bitterkeit müssen wir feststellen, dass es trotzdem zu weiteren Missbräuchen kam.» Obwohl die Stiftung in der Folge Männern die Nachtwache verbot, alle Angestellten immer und immer wieder für solche Situationen sensibilisierte und Pfleger so selten wie möglich allein mit Kindern waren, gelang es Hansjürg S., weitere schwerstbehinderte Kinder zu missbrauchen. Das letzte Mal im Internat Tannhalde schändete Hansjörg S. 2008 einen Bewohner des Heimes. Wie ihm dieser Missbrauch gelang, ist auch Stiftungspräsident Zuber ein Rätsel.

Tagsüber und bei offener Tür missbraucht?

«Nachtwache hat er weder vor noch nach dem ersten Missbrauchsfall gemacht. Tagsüber sind immer mehrere Pfleger anwesend und es herrscht eine Sozialkontrolle – Pfleger können jederzeit in jeden Raum kommen», sagt Zuber. Aber niemand ahnte oder merkte etwas von den Schandtaten von S. - «obwohl die Mitarbeiter ja alle auf das Thema sensibilisiert sind und wir immer wieder Schulungen machten».

["Beste Zeugnisse und Referenzen"]

Über Hansjürg S. habe es jahrelang nie etwas Negatives zu berichten gegeben. «Er bewarb sich bei uns mit den besten Zeugnissen und Referenzen», sagt Zuber, «es gab keinen Grund für meine Vorgängerin, Verdacht zu schöpfen.» S. arbeitete erst zwei Jahre im Pensum von 60 bis 80 Prozent, ab 2004 noch als Aushilfe. 2008 wurde ihm kurz nach der Fusion von der Stiftung Nathalie mit einer anderen Stiftung gekündet. «Nicht aufgrund irgendwelcher Anzeichen von sexuellem Missbrauch», versichert Zuber, «S. hielt sich einfach nicht mehr an Weisungen seiner Vorgesetzten und arbeitete auch im Team nicht mehr konstruktiv.»

«Es gibt keinen 100-prozentigen Schutz»

Dass es erneut zu Missbräuchen in der Stiftung Nathalie kam, ist für Zuber ein besonders harter Schlag. «Wir haben es intensiv versucht zu verhindern und dennoch geschah es – es ist unfassbar», so der Stiftungsdirektor. Wie sie in Zukunft die autistischen und schwerstbehinderten Heimbewohner schützen wollen, ist auch für ihn eine schwierige Frage. «Wir hoffen, dass die Staatsanwaltschaft uns weitere Hinweise auf das Vorgehen von S. geben kann und wir daraus Massnahmen ableiten können», sagt Zuber, «aber einen 100-prozentigen Schutz wird es wohl nie geben.» Es sei unvermeidbar, dass Angestellte irgendwann alleine mit den Betreuten seien. Auch die Einstellungskriterien sind gemäss Zuber kaum noch zu verschärfen.

«Wenn jemand alle Unterlagen mitbringt und hervorragende Zeugnisse hat, was soll man da noch machen?», fragt er rhetorisch. Die einzige Möglichkeit, die der Stiftungsdirektor noch sieht, ist eine Pädophilen-Liste. «Wenn wir von verdächtigen Pflegern wüssten, könnte man allenfalls etwas tun, aber auch das bringt keine 100-prozentige Sicherheit.»

Lücken im System sieht auch der Geschäftsführer des Nationalen Branchenverbandes der Institutionen für Menschen mit Behinderung (INSOS), Ivo Lötscher, nicht. Dennoch müssten bereits bestehende Schutzmechanismen überprüft und besser aufeinander abgestimmt werden», sagte Lötscher gegenüber Schweizer Radio DRS. Auch er stellte allerdings klar: «Einen 100-prozentigen Schutz zu garantieren, das geht nicht.»

(amc)>


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